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Vier Mal “TV total” ist kein Mal zuviel

Von Diverse

TV TODAY befragte Promis zur Ausweitung der Kult-Comedy “TV total” von Stefan Raab

“TV total” vier Mal die Woche ist kein Mal zuviel. Da ist sich die TV-Prominenz einig. In der neuen Ausgabe der Programmzeitschrift TV TODAY prophezeit der Routinier des Show-Biz Rudi Carrell: “Stefan Raabs tägliche Late-Night-Show wird Erfolg haben”. Auch Produzent und Moderator Hans Meiser glaubt an die Fähigkeiten des Comedy-Stars: “Raab hat genug Ideen in der Hinterhand, um mit ,TV total` auch vier Mal die Woche erfolgreich zu sein.” Aber auch Zweifel werden laut an der Ausweitung der Show ab dem 15. Januar 2001. Pro Sieben-Moderator Steven Gätjen sieht ein “enormes Risiko”. “Ich bin skeptisch. Es kommt auf das originelle Konzept an, damit sich ,TV total` nicht abnutzt.”

Die rasante Erfolgsgeschichte der Comedy-Show gibt Raab und Jörg Grabosch, Chef der TV-Produktionsfirma Brainpool, allerdings recht. Die Zahlen sprechen für eine totale Raabisierung: Im Jahr 2000 brachte die Show “TV total” Brainpool 10 Millionen Mark Umsatz. Mit der Vervierfachung der Show sollen es 2001 etwa 30 Millionen Mark werden. “Auch in Deutschland ist Platz für eine zweite Late-Night Show. Wir wollten ,TV total` zu einen Stück Alltag machen”, so Grabosch gegenüber der Zeitschrift.

Hinter den Kulissen baut der Entertainer derweil an einem Unterhaltungskonzept, das auch dann noch funktionieren soll, wenn die Zuschauer seiner längst überdrüssig geworden sind. Raab soll zu einer Marke werden, die von Platten über PC-Spiele bis hin zum bislang ehrgeizigsten Projekt der Raabschen Unterhaltungsmaschine, der Ende Januar erscheinenden Zeitschrift “TV total”, alles verkauft, was man jungen Leuten verkaufen kann. Geht das Konzept auf, wird Raab 2001 schätzungsweise 80 Millionen Markt für Brainpool mit seinem Entertainment-Konzept erwirtschaften.

Artikel vom 10. Januar 2001

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