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Die Wildecker Herzbuben - Viel mehr als nur Herzilein

Montag, 10. September 2007

Wildecker HerzbubenZwei urig, gemütliche Originale, das sind die Wildecker Herzbuben, und herzig, das sind die beiden allemal. Mit ihrem Hit „Herzilein“ sangen sich die beiden Vollblutmusiker unwiderruflich in die Herzen der Schlagerfans. Aber nicht nur das, so gut wie jedermann kennt ihren Superhit.

In den vergangenen Jahren folgten noch viele weitere erfolgreiche Lieder und Alben. Auch aktuell dürfen sich die Freunde der deutschsprachigen Musik wieder über ein neues Album freuen, das soeben auf den Mark gekommen ist. Die Wildecker Herzbuben, sie sind ein geballtes Paket gute Laune und Herzlichkeit. Mit Hithaus haben sie sich unterhalten:

Hithaus: Wildecker Herzbuben, Sie sind der Inbegriff der volkstümlichen Gemütlichkeit. Ihre dicken Bäuche sind ein Teil Ihres Markenzeichens. Doch stets wird nur über Diäten gesprochen. Wie pflegt man so eine stattliche Rundlichkeit und bleibt gleichzeitig fit?

Wildecker Herzbuben: …. !

Schweigen im Walde, das wollten die beiden herzigen Buben einfach nicht verraten.

Hithaus: Hat man Ihnen einmal nahe gelegt, abzunehmen? Unter welchen Umständen würden Sie es tatsächlich tun?

Wildecker Herzbuben: Das geschieht ständig. Jeder Arzt, den wir konsultieren, konstatiert auf den ersten Blick: ihr seid zu dick! Wirklich konsequent abnehmen würden wir dann, wenn es ernste Probleme mit unserer Gesundheit gibt.

Hithaus: Was war das amüsanteste Erlebnis Ihrer bisherigen Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Wildecker Herzbuben: Wir marschierten singend auf die Bühne: „Zwei Kerle wie wir…“. An der gleichen Stelle rutschten wir aus und fielen zu Boden. Für uns war es nicht so schön, aber das Publikum fand es zum Kreischen – man glaubte das sei so einstudiert.

Hithaus: Als Sie beide in das Musikgeschäft eingestiegen sind, da wurde die Musik noch über Kassetten und Schallplatten verkauft. Heute spricht jedermann über das Internet. Es gibt positive und negative Stimme. Was sagen Sie zum neuen Medium Internet?

Wildecker Herzbuben: Generell ist das Internet für alle sehr wertvoll. Dass da aber auch ein Missbrauch in Sachen Musik entstand, ist für keinen Musikschaffenden erfreulich.

Hithaus: Sind Sie in Bezug auf den modernen Konsum von Musik über Handy, I-Pod und Internet „up to date“ ? Beschäftigen Sie sich damit?

Wildecker Herzbuben: Wilfried nicht, Wolfgang schon.

Hithaus: Wo kann man Ihre Songs downloaden? Wo kann man im Internet mehr über Sie beide erfahren?

Wildecker Herzbuben: Downloaden hoffentlich gar nicht. Infos gibt’s unter wildecker-herzbuben.com .

Hithaus: Sie haben gerade eben wieder ein lang ersehntes, neues Album herausgebracht. Es trägt den Titel „Wahre Liebe“. Das sind große Worte. Was soll mit diesem Titel ausgedrückt werden, worauf bezieht er sich?

Wildecker Herzbuben: Ohne (wahre) Liebe ist Alles, Nichts auf dieser Welt. Symbolisch bezieht sich das auf alles, was geschieht. Ob es dabei um das Zusammenleben von Menschen geht oder den Beruf, den Umgang mit Flora und Fauna, der Umwelt, das Blümchen, das man pflanzt: „Wahre Liebe“ gehört zum guten Gelingen immer dazu.

Hithaus: Was haben Sie an neuen Elementen in Ihr Album einfließen lassen, wo findet der treue Fan die typischen „Wildecker Herzbuben“?

Wildecker Herzbuben: wir empfehlen: einfach anhören, genießen und sich dann selbst ein Urteil finden!

Hithaus: Die Wildecker Herzbuben werden natürlich immer noch von vielen vor allem mit dem Superhit „Herzilein“ in Verbindung gebracht. Kann das manchmal lästig oder hinderlich sein, wenn man doch eigentlich gerade ein neues Produkt herausgebracht hat und die Vergangenheit immer wieder die gleichen Schatten wirft?

Wildecker Herzbuben: Das ist weder lästig noch hinderlich. Jeder Künstler kann froh sein, einen solchen Multi-Millionen-Hit zu haben. Wenn unser Lied praktisch zum Synonym für uns wurde (die Herzileins), spricht das eine klare pro – Herzilein – Sprache!

Hithaus: Wie stehen Sie heute zu dem damaligen Erfolg

Wildecker Herzbuben: Wir sind dankbar und glücklich!

Hithaus: Was bedeutet Erfolg für Sie beide? Sind Sie damit unterschiedlich umgegangen?

Wildecker Herzbuben: Das Gefühl erfolgreich zu sein, kann man nur schwer beschreiben. Es tut uns eben immer wieder gut, vor unserem Publikum zu stehen und zu erleben, dass wir ein kleines Glück schenken können.

Hithaus: So eine enge und langjährige Zusammenarbeit erfordert Durchhaltevermögen und Toleranz zwischen den Partnern, man könnte es fast mit einer Ehe vergleichen. Wer gibt bei Ihnen beiden den Ton an? Fliegen auch mal die Fetzen zwischen den gemütlichen Wildecker Herzbuben?

Wildecker Herzbuben: Es ist wirklich mit einer Ehe vergleichbar. Da gibt es Höhen und Tiefen, es gibt Klippen zu überwinden, und es gibt immer wieder wunderbare gemeinsame Erlebnisse. Einen Tonangebenden gibt es nicht! Wir entscheiden stets gemeinsam bei wichtigen Sachen. Jeder von uns beiden hat aber auch seinen eigenen Zuständigkeitsbereich, in den der andere sich nicht einmischt.

Hithaus: Sie sind mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. Welche Auszeichnung hat Sie am meisten gerührt? Welche Auszeichnung ist für Sie die bedeutendste?

Wildecker Herzbuben: Die Auszeichnungen, die uns am meisten rührten, waren auch gleichzeitig die bedeutendsten: nämlich die Liebe und die Dankbarkeit unseres Publikums. Zu erkennen, welche Zuneigung und Wertschätzung uns entgegengebracht wird, ist die größte aller denkbaren Auszeichnungen!

Hithaus: Es gibt erstaunlich viele junge Leute die sich für den Schlager interessieren und sich meist dann auch selbst als Künstler versuchen wollen. Woran kann sich ein junger Nachwuchskünstler orientieren, was sollte er Ihrer Meinung nach beachten?

Wildecker Herzbuben: Er sollte zunächst feststellen, was ihm am besten liegt. Wenn er das dann weiß, heißt es üben, üben, üben und nie locker lassen!

Hithaus: Wie leben die Wildecker Herzbuben privat. Leben Sie auch zu Hause Ihr gemütliches Image?

Wildecker Herzbuben: Das ist nur für unsere Familien.

Hithaus: Sie sind beide verheiratet. Wie verbinden Sie Familie und Showgeschäft? Wie gestalten Sie Ihre geringe Freizeit?

Wildecker Herzbuben: Familie und Showgeschäft – das ist immer ein schwieriges Unterfangen. Die ständige Abwesenheit von zu Hause erfordert Stärke - Stärke, Liebe und Verständnis. Wenn das einvernehmlich geregelt ist, klappt das auch ganz gut. In unserer Freizeit gibt es zwei Prioritäten: Familie und Erholung. Wenn Zeit ist, gehen wir noch unseren Hobbies nach (Briefmarken sammeln, Freizeitsport und natürlich Musik).

Hithaus: Bitte charakterisieren Sie sich kurz gegenseitig!

Wildecker Herzbuben: nööööööööööö!

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft, für Ihre weitere Laufbahn und für Ihr Leben?

Wildecker Herzbuben: Neben den globalen Wünschen nach Frieden, Glück für alles Menschen, einer gesunden Umwelt, sind unsere persönlichen Wünsche, dass wir eine glückvolle Zufriedenheit erreichen und noch viele Jahre auf den Bühnen dieser Welt stehen dürfen.-

Hithaus bedankt sich herzlich bei dem Duo Die Wildecker Herzbuben für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Gerd Christian - Ein Ex-DDR-Star setzt sich nun auch im Westen durch

Sonntag, 02. September 2007

Gerd ChristianFür viele Künstler der ehemaligen DDR war der Fall der Mauer ein Rückschlag, eine Herausforderung, sich auf dem deutsch-deutschen Schlagermarkt neu zu platzieren. Einer hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert, Gerd Christian.

Nach der Hochzeit mit seiner langjährigen Lebensgefährtin im Jahr 1998 packt Gerd Christian noch einmal richtig an. Das Jahr 2000 wird für Gerd Christian das Jahr der „Wende“. Er erobert zunehmend auch die westdeutschen Hörer und kann sich bis zum heutigen Tage einen festen Platz im deutschen Schlager sichern.

Hithaus hat sich mit Gerd Christian über die Schwierigkeiten auf seinem Weg in den deutsch-deutschen Schlager und über die Wiedervereinigung mit ihrer Bedeutung für die deutsche Musik unterhalten.

Hithaus: Ihr bekanntester Ost-Hit ist „Sag ihr auch- ich lieb sie immer noch“. Der Song wurde viele Male auch für den Westen gecovert. Den Text könnte man sehr leicht als eine Liebestragödie zwischen Ost- und West verstehen. Trifft das zu? Wie ist das Lied damals entstanden? Haben Sie selbst derartige Erfahrungen in der ehemaligen DDR erlebt?

Gerd Christian: „Sag ihr auch“ wurde kürzlich von der Zeitschrift „Super Illu“ zum dritterfolgreichsten Osthit hinter Ute Freudenberg (Jugendliebe) und Karat (Über sieben Brücken) gewählt. Außerdem ist es mittlerweile der meist gecoverte Song aus der ehemaligen DDR. Der Schweizer Sänger Leonard, die Kastelruther Spatzen, Bernhard Brink, der Montanara Chor – alle haben ihre Version davon produziert, was mich sehr gefreut hat. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass noch einige nachkommen werden. Das Lied hat mein Bruder Holger Biege damals für mich geschrieben, den Text Fred Gertz. Mein Bruder hat es mir am Klavier vorgespielt, und ich bekam sofort eine Gänsehaut. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl damit, und das hat sich auch bestätigt. Das Lied hat sich im Osten über eine Million Mal verkauft. Die Plattenfirma kam mit ihren Nachauflagen gar nicht hinterher, da die Coverhüllen ausgegangen waren. Somit gab es von der Single zwei verschiedene Cover. Eines, auf dem ich zu sehen bin und eines mit einem Baum.

Von einer Ost-West Problematik handelt der Text nicht, er ist ja bereits 1979 entstanden. Ich denke, dass viele Menschen die Geschichte einer schmerzlichen Trennung so oder so ähnlich schon einmal erlebt haben und daher gut nachvollziehen können. Die Worte sind einfach auf den Punkt, das Lied ist meine Visitenkarte geworden. Es passt zu mir wie ein maßgeschneiderter Anzug und darf natürlich bei keinem Auftritt fehlen. Ich habe das Lied 2003 auf dem Album „Ich werde da sein“ neu eingesungen. Mit dieser Version war ich vor einer Woche in der ZDF Sendung „Lustige Musikanten On Tour“ bei Marianne und Michael zu Gast. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und dass die Show fast 4,5 Millionen Fernsehzuschauer gesehen haben. Auf dem neuen Album „Tanz mit mir“ gibt es von „Sag ihr auch“ eine Dance-Version und auf der Single „Der Sommer meines Lebens“ eine „Lagerfeuer Version“ - fast ausschließlich mit Gitarre instrumentiert. Mein Team und ich lassen dieses wunderbare Lied weiterleben – für neue und die mit dem Originalsänger zusammen reifer gewordenen Fans… :o)

Hithaus: Im Frühjahr haben Sie ein neues Album heraus gebracht. Es heißt „Tanz mit mir“ und die starke Single „Der Sommer meines Lebens“ hat Ihnen bereits einen Preis heimgeholt. Auch die Hithaus.de User finden den Song gut, wie man an den Hithaus.de User Charts sehen kann. Erzählen Sie uns von Ihrem Album und der Single!

Gerd Christian: „Tanz mit mir“ ist nach „Ich werde da sein“ (2003) und dem Weihnachtsalbum „Sind die Lichter angezündet“ (2004) das 3.Album, das seit meinem Comeback im Jahr 2000 auf den Markt gekommen ist. „Tanz mit mir“ beinhaltet – wie der Name des Albums und des gleichnamigen Single-Hits aus dem Jahr 2006 vermuten lässt – viele wirklich schöne und vor allem tanzbare Songs. Natürlich dürfen auch die großen Balladen nicht fehlen. Insgesamt finde ich es eine tolle Mischung aus beidem. Dass das Lied „Der Sommer meines Lebens“ dank Platz 2 in der diesjährigen MDR Hitsommernacht auch ein bisschen zum „Sommer meines Lebens“ für mich als Künstler geworden ist, freut mich natürlich ganz besonders. Auch in den Airplaycharts und vielen Hitparaden liegt der Song mittlerweile sehr gut platziert, was mich und mein Team natürlich bestärkt, musikalisch auf diesem Weg weiter zu arbeiten.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

Gerd Christian: Die Alben sind in allen Download-Plattformen erhältlich. Es gibt speziell von drei Titeln sogar Klingeltöne für`s Handy. Wer sich dafür interessiert, sollte im Album-Booklet, meiner Website www.gerd-christian.de oder der Website meiner Texterin www.fransecky.de nachschauen. Auf letzterer gibt es übrigens auch alle meine Singles und Alben seit 2000 im Onlineshop zu kaufen.

Hithaus: Wo kann man Sie bald einmal wieder live erleben?

Gerd Christian: Ich bin am Freitag, den 03.08.07 um 20.15 Uhr mit der aktuellen Single „Der Sommer meines Lebens“ in der MDR-Show „Das Wandern ist des Sängers Lust“ zu Gast. Moderiert wird diese Sendung von Kathrin & Peter.

Hithaus: Welches Ereignis in Ihrer Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

Gerd Christian: Zum einen – weil es erst wenige Wochen zurückliegt – mein überraschender Vizesieg bei der diesjährigen MDR Hitsommernacht, der mir wirklich viel Kraft und auch Bestätigung seitens der Fans für meine Arbeit gegeben hat. Zum anderen mein ebenso überraschender Sieg in der Sendung „Einmal im Jahr“, den ich 1979 erringen konnte. Als ich den Siegertitel „Sag ihr auch“ noch einmal singen sollte, versagte mir unter Tränen glatt die Stimme…. Man kann wohl behaupten, ich bin ein sehr emotionaler Mensch…. ;o)

Hithaus: Nicht alle Ost-Künstler konnten sich, so wie Sie, auch im vereinten Deutschland einen Platz in der Schlagerwelt erobern. Empfinden Sie das als ungerecht? Welche Auswirkungen hatte die Wiedervereinigung explizit auf den Ost-Schlager? Pflegen Sie noch Kontakt zu alten Ost-Kollegen, welche Stimmung herrscht unter ihnen?

Gerd Christian: Man muss die Sache sicher von zwei Seiten betrachten. Als die Mauer fiel, konnten wir hier endlich all die Stars, die wir immer heimlich im Westfernsehen gesehen hatten, live erleben. Für viele ging ein Traum in Erfüllung, Roland Kaiser, Howard Carpendale, Nicole, Mary Roos, Bernd Clüver und alle anderen aus nächster Nähe in großen Konzerten zu sehen. Im Westen hat aber niemand Ostfernsehen geschaut. Somit kannte da kaum einer die Stars auf unserer Seite. In der ehemaligen DDR gehörten wir zum Inventar, aber jetzt war die Mauer weg und der Reiz des Neuen größer. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir die erste Zeit nach der Wende gut ging. Aber ich war trotzdem nie faul. Ich habe versucht, erst mit kleineren Produktionen oder z.B. einem plattdeutschen Album (ich bin ja in Greifswald geboren) wieder Fuß zu fassen. Richtig gelungen ist mir das Comeback dann ab dem Jahr 2000 mit dem Song „Ich träum von dir“ und einem richtigen Team (Andreas Goldmann & Heike Fransecky), welches mittlerweile seit 7 Jahren mit mir zusammen arbeitet. Ich denke, wir verdanken es unserer Kontinuität, dass die mittlerweile doch tollen bundesweiten Erfolge möglich geworden sind. Wir haben gerade eine ausgedehnte Senderreise mit dem neuen Album hinter uns und sind wirklich überall sehr herzlich empfangen worden. Natürlich ist auch eine gewisse Neugier zu spüren in den Fragen, wie das denn alles damals so war… Aber ich habe diese Zeit ja erlebt und auch kein Problem damit, darüber Auskunft zu geben, wenn man mir die Möglichkeit dazu gibt. Ich bin nicht verbittert, und viele meiner Kollegen sind das auch nicht. Es haben sehr viele wieder Anschluß gefunden, und einige sehe ich sogar regelmäßig bei Veranstaltungen oder TV-Aufzeichnungen. Natürlich mussten auch wir dazu lernen, uns auf das Heute einstellen, neue Wege gehen. Das Leben ist Veränderung, aber das macht es auch spannend.

Hithaus: Manche, ehemaligen Ostler gehen so weit, dass sie sich die Mauer wieder zurück wünschen. Wie stehen Sie zu dieser Haltung?

Gerd Christian: Ich bin kein Mensch, der ewig in der Vergangenheit lebt. Ich möchte die Mauer auf keinen Fall zurück und schaue positiv in die Zukunft.

Hithaus: Wie sehen Sie Ihre Musik? Möchten Sie damit etwas transportieren, mit dem Hörer kommunizieren, oder lediglich unterhalten.

Gerd Christian: Schön wäre es, wenn ich von allem etwas erreichen könnte. Ich denke, dass man mit Musik sehr viel geben kann. Das reicht von Emotionen bis hin zu einer Art Lebenshilfe. Ich bekomme oft Post von Menschen, die sich sehr intensiv mit meiner Musik auseinandersetzen, sich davon trösten lassen oder daraus neuen Mut in schwierigen Situationen schöpfen. Das macht mich sehr glücklich.

Hithaus: Sie stehen nun seit 34 Jahren auf der Bühne. Gibt es etwas, was Sie dabei immer noch nicht leiden können? Etwas das Sie gerne verändern würden?

Gerd Christian: Ich habe immer noch Lampenfieber vor jedem Auftritt, aber ich glaube, das gehört dazu. Ich nehme meinen Beruf und die damit verbundenen Aufgaben sehr ernst, überlasse selten etwas dem Zufall.

Hithaus: Was sind Sie für ein Mensch? Beschreiben Sie sich bitte kurz!

Gerd Christian: Ich bin 1,90m groß (ohne Schuhe), Sternzeichen Krebs (wohl auch ein typischer Krebs). Ich glaube, ich bin ein sehr sensibler und bodenständiger Mensch.

Hithaus: Welche Dinge in Ihrem Leben haben für Sie absolute Priorität?

Gerd Christian: Meine Familie und mein Beruf.

Hithaus: Sie sind ein großer Tierfreund. Tiere brauchen vor allem Zeit. Wie bringen Sie Familie, Hobby und Beruf unter einen Hut?

Gerd Christian: Mit einer guten Organisation ist das alles zu schaffen. Meine Frau Rosi managt das fantastisch. Dafür an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön.

Hithaus: Wie wird es weitergehen? Was planen Sie für Ihre berufliche Zukunft?

Gerd Christian: Momentan bin ich beruflich wie privat sehr glücklich. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und noch viele Jahre die Kraft habe, diesen Beruf – der für mich eine Berufung ist – auszuführen. Mein Team und ich arbeiten bereits an Ideen für neue Songs. Nach dem Sommertitel wird es im Herbst die nächste Auskopplung aus dem Album „Tanz mit mir“ geben. Die 16.Single in 7 Jahren. Danke an dieser Stelle auch allen Fans, die mich immer treu begleitet haben. Ich spüre, dass es in letzter Zeit mehr geworden sind – und das freut mich ganz besonders. Danke auch an Hithaus für Euer Interesse an meiner Arbeit und alles Gute

Hithaus bedankt sich herzlich bei Gerd Christian für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Linda Feller - Die Country-Lady aus Germany

Montag, 27. August 2007

Linda FellerLinda Feller, eine deutsche Country-Lady, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. Sie bringt mit ihren Songs einen Hauch der großen Freiheit Amerikas in deutsche Wohnzimmer. Und tatsächlich strahlt sie selbst die Natürlichkeit, Einfachheit und Lebensfreude des Country-Lebens aus.

Sie ist zu gleicher Zeit ein Typ zum „Pferdestehlen“, die mütterliche Schulter zum Anlehnen und sexy Vamp, auch mit ihren Lieder deckt sie alle Lebensbereiche und Emotionen ab.

Hithaus hat sich mit Linda Feller unterhalten und ein wenig im „Nähkästchen“ der Country-Lady gestöbert:

Hithaus: Linda Feller, Sie sind eine der wenigen erfolgreichen Country-Ladies auf dem deutschen Musikmarkt. Was macht die Country-Musik so einzigartig?

Linda Feller: Die Einzigartigkeit der Countrymusic liegt in der verwendeten Instrumentierung Fiddel, Banjo, Pedalsteel, etc.. Texte sollten aus dem Leben gegriffen sein, denn die Cowboy sangen früher von ihrer Arbeit, dem Erlebten am Tage und Ihren Sehnsüchten und Problemen. Musikalische Richtungen sind nicht vorgegeben. So dass man, nach seinem musikalischem Geschmack, z.B. Elemente des Rock`n Roll, Pop, Rock, oder auch des Schlagers verwenden kann..

Hithaus: Country-Musik hat ihren Ursprung in Amerika. Sie selbst durften bereits einmal die Wurzeln dieser besonderen Musikrichtung aufspüren. Was unterscheidet amerikanische Country-Musik von Ihren Liedern?

Linda Feller: Kaum jemand weiß, dass der Ursprung der Country Musik in Europa zu suchen ist. Es waren die Auswanderer aus Irland, Schottland, Deutschland, aus ganz Europa, die ihre Musik mit in die “Neue Welt” brachten. Aus dieser Vielfalt von Musikrichtungen entstand letztendlich eine eigenständige Musik, die Country Musik. Diese war und ist im Laufe der Zeit immer neuen Einflüssen ausgesetzt. Wir versuchen, immer eine kleine Geschichte zu erzählen und zum Teil auch Musiker aus Nashville (z.B. Larry Franklin) bei unseren Produktionen dabei zu haben. Deshalb ist der Unterschied vielleicht gar nicht so groß, wie manche glauben.

Hithaus: Warum eigentlich überhaupt Country-Musik? War das vor nun rund 20 Jahren Ihr eigener Wunsch, oder hat man Ihnen das angetragen.

Linda Feller: Für die AMIGA Produktion „Country Roads“ im Dezember ‘85 bot man mir an, den Titel „Apple Jack“ von Dolly Parton zu singen. Ich nahm natürlich dankend an und verliebte mich sofort in diese Musik.

Hithaus: Country-Musik transportiert ein ganz eigenes, freiheitliches Lebensgefühl. Ist Ihnen das wichtig? Können Sie sich damit identifizieren? Oder geht es Ihnen einfach nur um ansprechende Musik.

Linda Feller: Ich glaube, dass es für jeden Mensch wichtig ist, ein gewisses Gefühl von Freiheit zu spüren und diese auch zu haben. Die Countrymusik ist dafür nicht nur besonders geeignet, sondern wirkt dabei wie ein Katalysator - eben Freiheit pur.

Hithaus: Anfang Mai dieses Jahres haben Sie ein neues Album herausgebracht. Auch die Hithaus.de User sind begeistert von Ihrem Können, wie man in den aktuellen User-Charts sehen kann. Was haben Sie mit dem Album bereits erreicht?

Linda Feller: Obwohl wir in einer Konsumgesellschaft leben, möchte ich das bereits Erreichte mit dieser CD nicht an Zahlen messen. Vielmehr ist es mir wichtig, mit meinen Liedern die Sorgen und Ängste meiner Zuhörer anzusprechen und vielleicht kleiner zu machen. Die Möglichkeit zu bieten, ausspannen zu können und vor allem Lebensmut und Zufriedenheit in ihrem Alltag zu finden!

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Linda Feller: Natürlich gibt es diese Möglichkeit. Auf meiner Homepage, www.linda-feller.de, braucht man dafür nur den Button – Musik Shop – anzuklicken.

Hithaus: Ihr Album „Liebe ist wie ein Haus“ beherbergt sehr viele emotional aussagekräftige Werke. Wie viel steckt von ihrer Persönlichkeit in dieses Liedern? Nehmen Sie Einfluss auf die Entstehung der Texte und Melodien?

Linda Feller: Meine Produzenten, Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff, haben im Vorfeld eine große Auswahl von Titel nach meinen Wünschen getextet und komponiert. Natürlich bringe ich mich bei der Entstehung voll mit ein. Die Entscheidung, welche Lieder auf das Album kommen, haben wir ebenfalls gemeinsam getroffen. Ich hoffe, dass meine Zuhörer spüren, dass ich meine ganze Seele mit eingebracht habe.

Hithaus: Sie haben bereits zwei eigene TV-Shows produziert. Einmal „COUNTRY HERZ - Einmal Nashville & zurück“, und „Wenn überhaupt …“ . Planen Sie diese Tätigkeit auszubauen?

Linda Feller: Wenn ich ein Angebot nach meinen Vorstellungen bekäme, wäre ich sicher nicht abgeneigt. Mein Team arbeitet daran…

Hithaus: Was war bislang das kurioseste Erlebnis ihrer Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Linda Feller: Bei der Einreise in die USA - Flughafen ATLANTA, mit eines der größten Flughäfen der Welt - wurde ich beim Warten von der Einwanderungsbehörde mit riesiger Freude erkannt und musste erst einmal Autogramme schreiben. Danach konnte ich die ellenlange Warteschlange umgehen. Ähnlich ging es mir auf dem Flughafen von Nashville. Ich hätte NIE gedacht, dass ich in diesem riesigem Lande erkannt werden würde…

Hithaus: Wenn Sie einmal gerade nicht auf der Bühne stehen, im Fernsehen zu sehen sind, oder Aufnahmen machen, wo findet man Sie dann? Wie entspannen und erholen Sie sich?

Linda Feller: In meinem Garten.

Hithaus: Haben Sie neben der Musik noch Zeit für anderweitige Interessen? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Linda Feller: Die wenige Zeit die bleibt, verbringe ich im Garten.

Hithaus: Sie sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Gibt es ein Rezept für eine lange Ehe? Was würden Sie einem jungen Paar raten?

Linda Feller: Ich glaube, es gibt kein Rezept. Jeder Mensch ist anderes. Deshalb funktioniert ein Rezept nur beim Kuchen backen. Einfach die glückliche Zeit genießen und dem Partner jeden Tag was Nettes sagen.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie an sich selbst gar nicht mögen und gerne verändern würden?

Linda Feller: Ich wäre gern größer, so 1,75 m.

Hithaus: 2005 brach in Deutschland die Papst-Euphorie aus. Momentan liegt Deutschland dem Dalai Lama zu Füßen. Welche Persönlichkeit berührt Sie mehr? Sind Sie religiös? Welche Bedeutung hat Spiritualität für Sie?

Linda Feller: Ja, ich glaube an Gott, eine höhere Macht oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Auch bin ich davon überzeugt, dass es sich, egal welchen Namen wir ihm geben, Allah oder Gott, immer um den EINEN handelt. Und wenn wir dies alle erkennen und vor allem zugeben würden, wäre das Miteinander nicht nur viel leichter, sondern man könnte den Menschen viele Kriege und Terror ersparen.

Hithaus: Sie sind mehrfach ausgezeichnet worden, haben immer wieder erfolgreich Produkte auf dem Markt platziert. Welche Ziele setzen Sie sich für Ihren weiteren persönlichen Werdegang?

Linda Feller: Glücklich wäre ich, wenn es meinem Team und mir auch weiterhin gelingt, den Nerv des Publikums zu treffen und noch viele schöne Alben zu veröffentlichen. Gern würde ich auch mal eine eigene DVD meinen Fans bieten…

Hithaus: Macht Erfolg und Geld glücklich?

Linda Feller: Erfolg, ob groß oder klein, macht doch immer glücklich, egal in welchem Job. Auch im Privatleben ist Erfolg sehr wichtig. Wie sagte doch ein schlauer Kopf: „Nichts ist erotischer als Erfolg“… Geld beruhigt, macht allein aber nicht glücklich! Jeder definiert Glück anders.

Hithaus: Was würden Sie jemandem gerne mit auf den Weg geben, der heutzutage versucht in der deutschsprachigen Musik Fuß zu fassen?

Linda Feller: Auch hier gibt es kein Rezept. Wenn wir wüssten, wie es geht, hätte jeder gleichviel Erfolg. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, mit der Musik den jeweiligen Zeitgeist zu treffen und ein gutes Team zu haben, ist auf jeden Fall eine gute Voraussetzung.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Linda Feller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

(Fotos: © Manfred Esser & Koch Universal)

Diana Fox - Manchen auch unter dem Namen Xenia bekannt

Montag, 20. August 2007

Diana FoxSie beschreibt sich als friedliebend, kompromissbereit, ehrlich und ein wenig quirlig. Die Rede ist von Diana Fox, ehemals Xenia.

Die Künstlerin hat in ihrer Laufbahn bereits so einiges erlebt, dem realen Schauplatz des 11. Septembers 2001 in New York ist sie nur durch Zufall entronnen.

Jetzt hat sie sich endgültig dem deutschen Schlager verschrieben und Hithaus einiges über ihre Arbeit und ihre Leben erzählt:

Hithaus: Diana Fox, Sie sind im Vergleich zu vielen anderen deutschsprachigen Künstlern bereits weltweit und mit einem ganz anderen Musikstil unterwegs gewesen. Was hat Sie vor gut drei Jahren dazu bewogen sich auf den deutschsprachigen Markt zu konzentrieren?

Diana Fox: Die damalige Auslandskarriere startete August 2001 gerade richtig durch. Am 10. September befand ich mich noch in Orlando und sollte am 11. September 2001 über Washington nach New York fliegen, um mich dort mit einem Produzenten zu treffen. Der musste glücklicherweise (aus der heutigen
Sicht) zu einem wichtigen Termin und somit verschoben wir das Treffen auf einen späteres Datum. Wir flogen daraufhin am 10. September zurück nach Deutschland. Was danach geschah brauche ich ja nicht zu beschreiben. 11. September 2001 Amerika und die Welt stand still. Zwischendurch produzierte ich damals schon, mit meinen damaligen Produzenten, deutsche Titel für eine Bestellseite im Internet. Mit den Titeln konnte man seinen Liebsten sagen wie man fühlt. Das Einsingen in deutscher Sprache, machte mir auch da schon sehr viel Spaß. Eines Tages besuchte Peter Sebastian einen meiner damaligen Produzenten in unserem Studio in Dortmund. Da lernten Peter und ich uns kennen. Er kam dann auch schnell auf die Idee mit mir deutsche Musik zu produzieren. Und nahm mich prompt unter Vertrag. Und Tataa, da bin ich. Heute singe ich mit sehr viel Freude in meiner Muttersprache.

Hithaus: Viele Musikschaffenden beklagen sich über die niedrigen Verkaufszahlen. Ist es heutzutage überhaupt noch möglich für einen Künstler allein von Tonträgerverkäufen und Auftritten zu leben? Wie ist das bei Ihnen konkret?

Diana Fox: Technik die Begeistert! Die heutige Piraterie wird auch nicht mehr einzudämmen sein. Was heute mehr getan werden muss, ist Öffentlichkeitsarbeit für den Deutschen Schlager allgemein. Sendungen im Fernsehen und Radio müssen her. Denn nur was man kennt kann man auchkaufen oder gut finden. Warum nicht mal wieder eine Hitparade ? Aber wichtig ist nicht alles von der Musik abhängig zu machen, dass man weiter macht und nicht gleich die Flinte ins Korn wirft! Kontinuierliches Arbeiten und “Spaß an der Freud’” sind wichtig. Denn immerhin, ist bekanntlich, am Ende des Tunnels ein Licht. In dem dann der deutsche Schlager, vielleicht wieder mit all seinen Facetten steht.

Hithaus: Vor allem mit ihrer Single: “Wann bist du bereit” sind Sie im Radio erfolgreich gewesen. Sie haben aber bereits einen neuen Song, “Eins, Zwei, Drei, …(Ciao, ciao und goodbye)” veröffentlicht. Was können Sie uns über dieses neue Produkt berichten?

Diana Fox: Es macht Spaß diesen Song zu singen. Ich finde das ist ein Titel, der vielen Frauen aus der Seele spricht. Eins, Zwei, Drei ist in der Lage, trotz des unschönen Themas einfach guteLaune zu verbreiten. Und Mut zu machen, denn nach Regen folgt ja bekanntlich Sonnenschein.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal downzuloaden?

Diana Fox: Aber sicher doch. toi-records.de und foxwahn.de haben alle Titel im Angebot.

Hithaus: Diana Fox ist Ihr bürgerlicher Name, zunächst waren Sie unter dem Namen Xenia im Schlagergeschäft unterwegs. Warum haben sich Sie sich nun doch zu Ihrem bürgerlichen Namen bekannt?

Diana Fox: Ich habe mich mit einem Pseudonym nicht wirklich wohl gefühlt. Ich konnte mich damit nicht identifizieren. Das ist mir auch sehr schnell bewusst geworden. Somit habe ich mich für meinen eigenen
Namen entschieden. Das fühlt sich für mich auch gleich viel besser an.

Hithaus: Dürfen sich männliche Schlagerfans noch Hoffnungen bei Ihnen machen, oder sind sie bereits vergeben?

Diana Fox: Ich bin Felsenfest vergeben und das sehr glücklich. Ralf singt ebenso wie ich. Er hat sein Album: “Ralf Cerne: Baby Blue” draußen. Auf WDR 4 sind wir mal kurz hintereinander gelaufen das war ein tolles Gefühl. Aber unsere Liebe ist alles andere als Musik abhängig. Sie gleicht eher dem Töpfchen- Deckelchen Prinzip.

Hithaus: Sie sind eine große Pferdeliebhaberin. Man darf vermuten, dass Sie einen Großteil Ihrer Freizeit mit Pferden verbringen. Haben Sie immer noch ein eigenes Pferd?

Diana Fox: Leider nicht. Mit viel Unterstützung meiner Eltern habe ich meine ganzeKindheit und Jugend meinen Pferden widmen können. Seit ich laufen konnte, haben mich Pferde und Tiere immer magisch angezogen. Meine Erfolgsstute Otelle musste im Oktober 2003 auf ihrer Gnadenbrotwiese eingeschläfert werden. Sie hat sich, wie auch immer sie das geschafft hat, das linke Fesselgelenk gebrochen. Sie wurde 29 Jahre alt. Das war eine Katastrophe für mich. Die Zeit für ein Pferd wäre heute viel zu knapp. Meine 10 Jährige Tochter Kimberly, mein Schatz Ralf Cerne, unser Hundemädchen Namens Aimee, zurzeit 7 Meerschweinchen und ein Grüner Leguan Namens Mortisha halten mich schon auf Trab.

Hithaus: Wie verbinden Sie Freizeit; Musik und Familie?

Diana Fox: Statt Reitsport, machen wir sehr viel mit unserer Hündin Aimee. Da können immer alle mitmachen. Wir gehen viel spazieren und machen ein wenig Agility (Hundesport über Hürden springen, über Wippen gehen u.s.w). Unser Hundemädchen kommt aus Rumänien. Sie war dort ein gejagter Straßenhund. Ein ganz wunderschöner und irre lieber Hund. Ralf und ich setzten uns für diese Organisation in Rumänien ein. Der Gründer hatte damals in Rumänien nur einen Montage Job zu machen und kam wegen dem Elend der Hunde vor Ort nicht zurück. Er baute sich eine Auffangstation und vermittelt heute mit der Hilfe von dem gegründeten Verein, Hunde über das Internet in neue Familien. Die Hunde werden vorher tierärztlich betreut und aufgepäppelt. Die Transporte werden mit Privatfahrzeugen gemacht. Da steckt soviel Herz und Einsatz dahinter, da möchten wir auch helfen. Wir planen für Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres, eine “Benefiz Streunerparty”. Viele befreundete Sänger haben bereits zugesagt. Termin und Veranstaltungsort stehen noch nicht fest. Aber wir geben den Termin gerne an Hithaus.de weiter, wenn es soweit ist. Somit verbindet sich Familie, Musik und Hobby optimal.

Hithaus: Was sind Sie für ein Mensch? Mit welchen Haupteigenschaften würden Sie sich selbst beschreiben?

Diana Fox: Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, um mich böse zu bekommen, bedarf eseinige Zeit. Kompromissbereit, ehrlich und ein wenig quirlig.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für Ihre persönliche Zukunft

Diana Fox: Gesundheit, Glück, Frohsinn und viele ehrliche Menschen um mich herrum. Damit lässt sich der Zukunft gut ins Auge schauen.

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für die kommenden Jahre?

Diana Fox: Statt einer Prognose hätte ich an Deutschlands Politiker eher den Wunschsich auch mal wieder ein bisschen Innenpolitisch zu kümmern. An die Mitmenschen: Gefühle zulassen! Und nicht weiter die Ellenbogengesellschaft unterstützen. Den Konsum runterschrauben! Und nicht immer alles auf höher, neuer, schneller, größer Basis zu leben oder gar abhängig zu machen. Dabei bleibt das Menschsein völlig auf der
Strecke.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Diana Fox für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Andre Borell - oder auch Boogie Borell

Mittwoch, 08. August 2007

Andre BorellAndre Borell, ein Künstler mit Durchhaltevermögen. Bereits seit den 90ziger Jahren ist er im Bereich der deutschsprachigen Musik unterwegs, zunächst als Alleinunterhalter, später auch als Künstler. Nun hat er sich eine neue Strategie zurecht gelegt. Er will mit seiner eigenen, ganz besonderen musikalischen Note, dem Borell-Boogie, begeistern.

Worum es sich hier konkret handelt, was für ein Mensch Andre Borell ist und was man von ihm künftig musikalisch alles erwarten darf, hat er Hithaus in einem unbefangenen Interview erzählt:

Hithaus: Andre Borell, Sie haben nun Ihre zweite Single „Helgoland“ heraus gebracht. Viele Ferieninseln sind bereits besungen worden. Wie sind Sie ausgerechnet auf Helgoland gekommen? Haben Sie eine besondere Beziehung zu dieser Insel?

Andre Borell: Nein, aber nach einem Aufenthalt auf Helgoland fiel mir und meinem Team ein, man könne ja mal einen Song über Deutschlands einzige Hochseeinsel für unser Projekt schreiben.

Hithaus: In Ihrer Biografie steht, dass für Sie eigentlich schon immer klar war, dass sie Sänger werden wollen. Warum hat es so lange gedauert? Hatten Sie Schwierigkeiten im Schlager-Bereich Fuß zu fassen?

Andre Borell: Den Sänger Andre Borell gibt es ja nicht erst seit dem Boogie-Borell-Projekt. Dieses Projekt hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Angefangen hat es mit 70’ Jahre Schlagern und ging über den Partyschlager zu meinem jetzigen Stil. Generell ist es jedoch nach wie vor nicht einfach, sich mit einem eigenen Format durchzusetzen, doch ich bin mir sicher, man muss immer an sich glauben, um sein Ziel zu erreichen.

Hithaus: Was würden Sie jemandem heute mit auf den Weg geben wollen, der gerade dabei ist eine Karriere als Schlagersänger einzuschlagen?

Andre Borell: Er sollte nicht mit dem Strom schwimmen und seiner eigenen Linie treu bleiben, dann wird sich irgendwann der Erfolg einstellen.

Hithaus: Haben Sie ein Motto für ihre Musik? Eine Botschaft für Ihr Publikum?

Andre Borell: Nein, ich möchte mein Publikum einfach nur gut unterhalten.

Hithaus: Sie haben ein ganz besonderes Markenzeichen für Ihre Musik, nämlich den Borell-Boogie. Was darf sich der Schlagerfan darunter vorstellen? Wo kann man diesen Stil einmal probehören?

Andre Borell: Vorstellen darf sich der Schlagerfan den Borell-Boogie im weitesten Sinne als verpoppte Volksmusik, in der wir Schlagermelodien mit ursprünglichen Rock’n’Roll-Rhythmen kombinieren. Probehören kann man meine bisherigen Veröffentlichungen auf www.andreborell.de unter dem Button Musik.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Andre Borell: Momentan auf www.schlager-board.de , aber in Kürze auf Grund des kommenden Großhandelsvertriebes auch auf allen bekannten Download-Portalen. Hierzu werden wir in Kürze eine gesonderte Pressemitteilung herausgeben. Wer bis dahin Interesse an meinen CD’s hat, kann sie im Online-Shop meines Labels unter www.cosmic-surprise.de bestellen.

Hithaus: Gibt es noch mehr multimediales Material von Andre Borell?

Andre Borell: Ja, bereits vor Helgoland erschien meine Single „Tante Frieda“ , die sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut. Des Weiteren ist ein Videoclip zum Song Helgoland geplant, auch hierzu in Kürze mehr.

Hithaus: Sie haben vor kurzem an einem Schlagermarathon teilgenommen. Was haben Sie dort erlebt?

Andre Borell: Richtig, dass war bei dem Fernsehsender, Volksmusik TV. Die sind dadurch mit der längsten Schlagersendung der Welt im Guinness-Buch der Rekorde. Das war eine sehr schöne und interessante Veranstaltung auf der ich viele nette Kolleginnen und Kollegen getroffen habe.

Hithaus: Ein Markenzeichen Ihres Outfits ist ihre Glatze. Das macht es schwieriger ihr Alter ein zu schätzen. Wollen Sie uns vielleicht verraten, wann Sie geboren wurden?

Andre Borell: Ja gerne, an einem wunderschönen Wintertag, am 12. Dezember.

Hithaus: Männer mit Glatze sind für manche Frauen besonders attraktiv, vor allem in der Schlagerszene ist diese Frisur eher die Ausnahme. Dürfen sich weibliche Fans bei Ihnen noch Hoffnungen machen, oder sind Sie bereits vergeben

Andre Borell: Sehr gute Frage, ich sage immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hithaus: Wer ist der Mensch Andre Borell? Was ist Ihnen im Leben besonders wichtig?

Andre Borell: Ein friedliebender, humorvoller und geselliger Zeitgenosse. Wichtig ist mir vor allen Dingen Gesundheit und das ich vielleicht noch erleben darf, dass die Welt ohne Kriege auskommt.

Hithaus: Wenn Sie sich die nächsten 10 Jahre Ihres Lebens vorstellen, was möchten Sie erleben und erreichen?

Andre Borell: Auch hier natürlich in erster Linie gesund zu bleiben. Mein Ziel für die nächsten Jahre ist es natürlich mit dem Borell-Boogie einen festen Stellenwert in der Musikszene zu erreichen.

Hithaus: Im Zeitalter der Medien, wird man täglich mit mehr oder weniger erschreckenden Meldungen überhäuft. Gibt es etwas, worüber Sie sich Gedanken machen, etwas wovor Sie sich vielleicht sogar fürchten?

Andre Borell: Ich finde es schon bedenklich, dass man in einigen Regionen dieser Welt nicht einmal mehr in einen Bus steigen kann, ohne gleich befürchten zu müssen, dass der einem um die Ohren fliegt.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie dem Hithaus-User gerne einmal sagen wollten?

Andre Borell: Ja, ich möchte mich bei allen Usern für die zahlreichen Votes bedanken, da sie mir damit die Chance geben, mein Projekt am Musikmarkt weiterhin zu etablieren …. und wünsche allen Hithaus-Usern eine gute Zeit. Boogie on!

Hithaus bedankt sich herzlich bei Andre Borell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mandy Bach - Ein Kinderstar ist nun erwachsen

Samstag, 21. Juli 2007

Mandy BachAus dem einstigen Kinderstar, mit Hits wie „Kleiner Teddybär“ und dem Duett mit Heino „Uns’re Wünsche, uns’re Träume“, ist eine erwachsene Frau geworden. Mandy Bach. Sie begeisterte mit ihrer glocken-hellen Kinderstimme, nun singt die Studentin über Themen die junge Erwachsene und junggebliebene Erwachsene bewegen und erfrischt mit ihrer natürlichen Art die Gemüter. Hithaus hat sich mit Mandy Bach über Vergangenes und Zukünftiges unterhalten:

Hithaus: Sie sind jetzt 21 Jahre alt, haben damit nicht nur die Volljährigkeit erreicht, sondern sind jetzt erwachsen. Was empfinden Sie wenn Sie auf Ihre Karriere als Kinderstar zurück schauen?

Mandy Bach: Ich bin glücklich. Es hat mir schon immer großen Spaß gemacht, auf der Bühne zu stehen und den Menschen Freude zu bereiten. Das Strahlen in den Augen meines Publikums fasziniert mich jedes Mal. Ich habe in all den Jahren viele Erfahrungen sammeln dürfen, wofür ich sehr dankbar bin.

Hithaus: Was waren die wichtigsten Schritte in Ihrem Heranwachsen?

Mandy Bach: Eine sehr schöne und behütete Kindheit in einem liebevollen Elternhaus. 12 Jahre Schule, Abitur, Studium, Musikschule (Klavier, Gesang, Gitarre), Erfolge in der Musik

Hithaus: Was empfinden Sie heute anders auf der Bühne als, z.B. vor fünf Jahren?

Mandy Bach: Es hat sich meiner Meinung nach nichts verändert. Sobald ich auf der Bühne stehe, bin ich voll und ganz der Musik erlegen und singe für bzw. mit meinem Publikum.

Hithaus: Reagiert das Publikum heute anders auf Sie als früher. Wo ist der Unterschied?

Mandy Bach: Ich bin nun nicht mehr das kleine Mädchen mit dem „Kleinen Teddybär“ von einst, sondern eine junge Frau. Der einzige Unterschied, der mir spontan einfällt: immer häufiger sehe ich auch junge Männer in meinem Publikum…

Hithaus: Sie sind gerade mit der Veröffentlichung eines neuen Songs beschäftigt. Verraten Sie uns ein wenig über das Was und Wann!

Mandy Bach: In den nächsten Wochen wird eine Single mit 2 neuen Liedern erscheinen. Die Titel passen sehr gut zu mir. Weiteres später!

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Mandy Bach: Da bin ich überfragt.

Hithaus: Sie haben 2004 ein Studium an der Technischen Universität in Chemnitz begonnen. Wann werden Sie dieses voraussichtlich beenden. Schränkt Sie das Studieren bei der Musik ein?

Mandy Bach: Ich werde noch mind. 2 Jahre studieren. Musik und Studium lassen sich sehr gut kombinieren!

Hithaus: Aus dem liebenswürdigen kleinen Mädchen ist eine schöne, junge Frau geworden. Wie reagieren Männer auf Ihre Liebe zur deutschsprachigen Musik?

Mandy Bach: Ich weiß, dass viele Männer die deutschsprachige Musik genau so lieben, wie ich. Und sie reagieren positiv darauf. Das finde ich schön.

Hithaus: Gerade als junger Mensch macht man sich viele Gedanken über die Zukunft. Geht Ihnen das auch so? Was beschäftigt Sie, wenn Sie über die Zukunft nachdenken?

Mandy Bach: Natürlich mache ich mir auch Gedanken über die Zukunft. Am wichtigsten ist erst mal Gesundheit!!! Ich wünsche mir, dass es meiner Familie und allen meinen Freunden und Bekannten gut geht und auch im Privaten alles super läuft. Ab und zu denke ich auch über mein Studium nach: Wie wird die Abschlussprüfung laufen? Welchen Beruf werde ich dann ergreifen? Und natürlich auch über die Musik: Wie kommt z.B. die neue CD bei meinem Publikum an?

Hithaus: Welche drei Dinge in Ihrem Leben haben für Sie persönlich absolute Priorität?

Mandy Bach: Ehrlichkeit, Familie, Freunde

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Mandy Bach: Beste Gesundheit. Dann klappt auch alles andere.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Mandy Bach für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Zascha - Mit “Frau Meier” schoss er den Vogel ab

Samstag, 14. Juli 2007

ZaschaZascha ist der „nette Schwiegersohn“ von nebenan. Kein Wunder, dass er sich in der Vergangenheit oftmals mit seinen Nachbarinnen beschäftigte. Seinen ersten und erfolgreichsten Hit landete Zascha 2001 mit „Frau Meier“. Die feierwütige Mallorca-Gesellschaft brüllte zu jeder Gelegenheit, welche Farbe die Unterhose von Zascha’s Nachbarin trägt.

Inzwischen hat Zascha jedoch noch ganz andere Interessen entwickelt und steht dem Party-Folk weiter mit witzigen und spritzigen Songs zur Verfügung. Hithaus hat sich mit dem smarten und zugleich bodenständigen Zascha unterhalten:

Hithaus: Zascha, Sie sind seit dem Jahr 2000 in der Partyszene unterwegs. Der Durchbruch gelang ihnen damals mit dem legendären Song „Frau Meier“. Für die Saison 2007 haben Sie nun ein neues Projekt gestartet. Erzählen Sie uns ein wenig über ihren neuen Song „Lieber Gott im Himmel“!

Zascha: Ich möchte der Partygemeinde mit meinem neuen Song Mut machen. Gerade die Mallorca-Fanatiker sollen wissen, dass wenn sie denn so brav waren und in den Himmel kommen dürfen, die Party da oben noch kein Ende hat

Hithaus: Werden Sie in der Saison 2007 auch auf Mallorca auftreten. Wo kann man Sie live erleben?

Zascha: Das kann man noch nicht genau sagen! Meist ist das eine spontane Entscheidung. Mir ist es sehr wichtig, dass auf Mallorca meine Musik gut ankommt und das Partyvolk so richtig dazu feiern kann. Leider war es mir durch mein Berufsleben nicht immer möglich in den fast 7 Jahren, die ich nun in diesem Geschäft bin, regelmäßig auf den Bühnen der Insel zu stehe. Ich konnte, Gott sei Dank, aber auch in den heimischen Landen viele Erfolge feiern. Mir ist es wichtig hier in Deutschland oder auch in Österreich mit meiner Musik für Partystimmung zu sorgen. Die Tour-Termine werden auch immer auf meiner Homepage www.zascha.de veröffentlicht!

Hithaus: Welches Ziel haben Sie sich musikalisch aber auch persönlich für das Jahr 2007 gesetzt?

Zascha: Mein Ziel ist es natürlich, weiterhin mit meinem tollen Team, das sich sehr viel Mühe gibt, noch viele Jahre fest zusammen zu arbeiten und gemeinsam einen großen Hit zu landen. Ich bin mit meinem Leben, so wie es ist, sehr zu Frieden und so soll es auch bleiben.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Zascha: Natürlich kann man meine Songs bei Musicload, AOL downloaden. Wenn man DJ oder Veranstalter ist, kann man nach Registrierung auf meiner Homepage www.zascha.de kostenlos alle Titel downloaden. Alternativ kann man eben auch die CDs auf meiner Homepage käuflich erwerben, was mich natürlich sehr freuen würde.

Hithaus: Ganz Deutschland befindet sich in einem Gefühl des Aufschwungs. Empfinden Sie das auch so? Kann man diesen Aufschwung auch in der Musikindustrie, explizit im Party-Bereich spüren, Ihrer Meinung nach?!

Zascha: Ich denke schon, dass der Aufschwung auch Auswirkungen auf die Menschen in diesem Land hat. Wenn es den Menschen gut geht und sie sich weniger Sorgen machen müssen, entsteht gute Laune. Gute Laune wird noch verstärkt durch Stimmungsmusik. Mit Stimmungsmusik werden ausgelassene Partys gefeiert! Die Menschen haben Spaß am Leben! Das ist alles ein Kreislauf! Oder hat man schon mal einen traurigen, Sorgen geplagten Menschen gesehen, der ein Liedchen vor sich her singt??

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für das Jahr 2007 und 2008?

Zascha: Oh, eine Prognose gebe ich ungern ab! Denn meist kommt es eh anders als man denkt! Musikalisch wird der Sommer 2007 auf jeden Fall wieder heiß!

Hithaus: Wer ist Zascha? Sind Sie immer noch der kleine Junge der seinen Nachbarinnen hinterher schaut? Charakterisieren Sie sich bitte kurz selbst!

Zascha: Ich bin ein sehr lustiger und offener Mensch, mach auch gern jeden Unsinn mit. Doch leider sind meine Nachbarinnen schon etwas ins Alter gekommen, so dass mir jetzt die Töchter meiner Nachbarn eher ins Auge fallen ….ach Quatsch da ich mit dem Alter etwas ruhiger und schüchterner geworden bin, schaue ich nicht mehr so genau hin.

Hithaus: Wollten Sie schon immer Partykünstler werden? Wie sind Sie dazu gekommen und was haben Sie zuvor gemacht?

Zascha: Eigentlich bin ich durch Zufall und durch einen Kollegen an die Sache gekommen. Das ist eine lange Geschichte! Ich hab schon sehr viel in der Musikbranche erlebt und wer einmal damit infiziert ist, kommt auch so schnell von dem Virus nicht mehr los! Vorher war ich als DJ in den verschiedensten Läden tätig, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat.

Hithaus: Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie einmal nicht gerade Musik machen oder über Ihre Nachbarinnen nachdenken?

Zascha: Mein Leben ist eigentlich sehr normal! Innerhalb der Woche gehe ich meiner Arbeit nach und verbringe meine Zeit mit meiner Familie und Freunden! Am Wochenende freue ich mich wieder auf der Bühne zu stehen! Die Musik ist mein Leben und mein Hobby!

Hithaus: Welches Ereignis in Ihrer Laufbahn hat Sie besonders bewegt?

Zascha: Da fällt mir kein spezielles Ereignis ein. Jeder Auftritt hat etwas Besonderes. Man lernt immer wieder nette Leute kennen mit denen man Spaß haben und Party machen kann. Das ein oder andere bekannte Gesicht sieht man auch mal auf mehreren Partys.

Hithaus: Gibt es etwas wovor Sie in der Zukunft Angst haben, was beschäftigt Sie?

Zascha: Angst habe ich vor nichts so wirklich. Was passiert, passiert! Da kann man nichts machen! Ich kann mir nur wünschen, dass es mir und allen die mir am Herzen liegen weiterhin gut geht!

Hithaus: Welche drei Dinge sind Ihnen im Leben am wichtigsten?

Zascha: Gesundheit, Glück und ein langes Leben im Kreise meiner Familie.

Hithaus: Was wünschen Sie sich persönlich für Ihre Zukunft?

Zascha: Persönlich wünsch’ ich mir Gesundheit, Zufriedenheit und das ich noch lange an meiner Musik Spaß haben und andere mit diesem Spaß infizieren kann! Außerdem hoffe ich, nicht abzuheben falls ich einen MEGA – HIT haben sollte. Das soll aber jetzt nicht heißen, dass ich mir keinen wünsche.

Hithaus bedankt sich herzlich bei dem Zascha für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Schmitti - Ein Oberstudienrat im Party-Fieber

Sonntag, 01. Juli 2007

SchmittiSchmitti, das ist ein Grenzgänger. Abseits vom manchmal durchaus bissigen Erfolgsstreben anderer sucht Schmitti vor allem die Freude in der Musik. Mancher belächelt ihn, andere begeistert er gerade mit seiner unbeschwerten Leichtigkeit. Hithaus hat sich mit Schmitti über Sinn und Unsinn des Partygeschäfts unterhalten und hinter der Fassade des „Kunst-Spinners“ einen ernsthaften Menschen entdeckt:

Hithaus: Schmitti, was die wenigsten wissen, oder vermuten würden, ist,dass Sie eine solide, klassische Ausbildung im Bereich der Kunst besitzen. Sie haben 1970 die Schule mit Abitur abgeschlossen und anschließend Bildende Kunst studiert, unterrichten seit Jahren an einem Gymnasium in der Eifel das Fach Kunst als Oberstudienrat. Wie kommt jemand von der klassischen Kunst zur seichten Unterhaltungsmusik, dem Party-Schlager?

Schmitti: Das ist richtig. Ich habe ein Kunststudium u.a. bei Joseph Beuys an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf als Meisterschüler und mit zwei Staatsexamen absolviert.- Ich komme aus einer Musikerfamilie. Mein Vater war Soloposaunist beim WDR, meine Mutter spielte gut Klavier und einer meiner Brüder ist Professor für Musik an der Uni Braunschweig. Ich selbst habe als Kind Geige spielen gelernt. Allerdings habe ich die Familienmitglieder damit eher über Jahre gequält als erfreut. Es lag aber scheinbar im Blut, dass ich
irgendwann etwas mit Musik mache, allerdings hat mir ernste Musik, wie sie mein Vater und mein Bruder betrieben bzw. betreiben, nie richtig Spaß gemacht.

Hithaus: Haben Sie als Künstler Schmitti ein besonderes Motto oder Motiv?

Schmitti: Ein Motto habe ich nicht. Ich möchte einfach Lieder singen, die den Leuten gefallen.

Hithaus: Will der Künstler Schmitti mit seinem Gesang eine Botschaft transportieren, wie das oft in der klassischen Kunst der Fall ist?

Schmitti: Meine einzige Botschaft als Sänger ist: “Habt Spaß!” -Wie kann man mit einem Titel wie “Wooly Bully” oder “Hot Dog” ernsthaft eine Botschaft transportieren? Das beschränke ich dann doch lieber auf meine Malerei. Wer bei mir Interesse an einer Botschaft hat, der sollte sich einfach mal auf meiner Seite http://www.kuenstlerisch.de umschauen.

Hithaus: Ihre letzte Single “Volle Pulle - Wooly Bully” haben Sie Ende 2006 fertiggestellt. Es handelt sich hier um eine Coverversion des Welthits “Wooly Bully” von Sam The Sham and The Pharaohs. Es hatte hier im Vorfeld Schwierigkeiten, Diskussionen um die Genehmigung einer Coverversion und Werkveränderung gegeben. Haben Sie in der Zwischenzeit die notwendigen Genehmigungen einholen können?

Schmitti: Es gab im Vorfeld weder Schwierigkeiten noch Diskussionen um die Coverversion. Wäre ja auch traurig. Wenn das so ein großes Problem wäre, würde ja keiner der Sänger wie z.B. DJ Ötzi noch eine Coverversion singen und der tut das ständig. Etwas schwierig ist es manchmal an die richtigen Leute ran zu kommen. Man hat sich aber drauf geeinigt, dass der Titel “Wooly Bully” auf jeden Fall auf der CD als Haupttitel erscheinen muss. Das war kein Problem für mich.

Hithaus: Kennen Ihre Schüler Sie auch als “Schmitti”, oder nur als Oberstudienrat? Wie reagieren Schüler auf ihre lustige Nebenbeschäftigung?

Schmitti: Durch meine “lustige Nebenbeschäftigung” wie Sie es formulieren, habe ich den Schülern schon viel Spaß bereitet. So trete ich z.B., soweit es mein Terminplan zulässt, regelmäßig Weiberfastnacht bei uns in der Schule auf. Ich bin sehr froh, dass meine Schüler mich nicht nur als ernsthaften und Leistung einfordernden Lehrer und Künstler kennen, sondern auch als Spaßmacher.

Hithaus: Wie sieht Ihre Tätigkeit als Künstler der Party-Schlager Szene konkret aus?

Schmitti: Man kann mich nicht mit solchen Leuten wie DJ Ötzi oder Mickie Krause vergleichen. Ich bin ja auch gegen deren Bekanntheitsgrad ein kleiner Wicht. Ich will auch weder ein Partylöwe noch ein Mallorkakönig werden. Das wäre das letzte. Ich suche mir meine Veranstaltungen, auf denen ich auftreten
möchte, sehr genau aus. Da ich durch meinen Beruf finanziell unabhängig bin, kann ich mir das Gott sei Dank erlauben. Meine Auftritte sind natürlich überwiegend in der Karnevalszeit und ab und zu auch auf größeren Partys oder Stadtfesten.

Hithaus: Welche Ziel möchten Sie als Künstler in der Musikbranche erreichen?

Schmitti: Diese Frage erübrigt sich fast durch die vorherige Antwort. Ehrlich gesagt, ist mir das völlig egal. Was diese Art von Musik anbetrifft, habe ich mit Sicherheit keine Ambitionen, meine Nerven aufzureiben. Das Geschäft ist schwer genug. Das überlasse ich dann lieber anderen, Ich werde meine Auftritte so lange machen wie ich und besonders meine Zuhörer Spaß daran haben. Das ist mir das Wichtigste. Wenn ich merke, das funktioniert nicht mehr, trete ich ab. So einfach ist das. Ich habe ja, wie Sie wissen, noch andere wichtigere Dinge , die mich beschäftigen.

Hithaus: Gibt es schon einen Schmitti-Fanclub? Oder eine eigene Homepage?

Schmitti: Es gibt mittlerweile einige Homepages im Internet, die sich mit mir befassen. Meine wichtigste Seite ist http://www.schmitti.de.tt . Hier gibt es u.a. auch einen Fan-Shop, eine tolle Fotoseite, ein Gästebuch und ein Kontaktformular, über das man Anfragen an mich richten kann.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Schmitti: Ich hatte dazu schon mehrere Anfragen. Nein, ich möchte das grundsätzlich nicht. Es gibt leider schon genug illegale Portale, wo man meine Musik findet. Ich möchte, dass man meine CD in Händen hält, in den Player einlegt und sich das Cover anschauen kann. Da bin ich vielleicht konservativ.

Hithaus: Haben Sie für Ihr neues Produkt “Volle-Pulle - Wooly Bully” eine Veröffentlichung eines Tonträgers über den Handel geplant?

Schmitti: Die CD ist vor kurzem im Handel erschienen und kann z.B. bei www.amazon.de oder www.alphamusic.de erworben werden. (Label: MK LC 14284, ASIN:B000KF0QZY). Wie man bei den vielen positiven Rezensionen sieht, kommt der Song bei meinen Fans super an. ( Mini Monika: “Ich denke, dass das Erfolgsrezept von Schmitti ist, einfach “Happy-Songs” zu singen… Und ob
die Songs nun gecovert sind oder nicht, wen interessiert das? Viele junge Leute kennen doch die original Songs gar nicht mehr. Ich persönlich bin seit “Let`s Rock” ein Riesen-Fan von Schmitti.”) Momentan liege ich auch in den User-Voting-Charts der verschiedensten Radio Sender im Internet gut im
Rennen, sogar in Österreich.

Hithaus: Wo und Wann kann man Sie live erleben?

Schmitti: Besonders im Karneval und auf größeren Partys kann man mich mit
Kurzauftritten live erleben. Anfang 2008 trete ich z.B. in Belgien, Aachen
und Krefeld auf.

Hithaus: Künstler aus jedem Bereich sind oftmals auch Rebellen. Was halten Sie von den derzeitigen Ausschreitungen rund um den G-8 Gipfel?

Schmitti: Das Programm des G8 Gipfels ist voll gepackt mit wichtigen Themen: z.B Hilfe für Afrika, besserer Schutz für geistiges Eigentum, stabiles Wirtschaftswachstum und Klimaschutz. Es wird leider, so befürchte ich, auch diesmal nicht viel erreicht werden, weil der Egoismus einiger Länder für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen zu groß ist. Wenn man Kosten und Nutzen gegenüberstellt, wird das Ergebnis eher düster sein. Trotzdem glaube ich, dass der “große Dialog” zwischen den einzelnen Ländern weiterhin äußerst wichtig ist. Ich kann den Unmut der Globalisierungsgegner gut nachvollziehen und der Protest ist auch wichtig, um den Mächtigen dieser Welt klar zu machen, dass es höchste Zeit ist, etwas gegen die Ungerechtigkeiten in unserer Welt zu unternehmen, wer jedoch zu Gewalt greift, macht Dialog unmöglich. Es ist doch traurig, wenn 16.000 Polizisten 100.000 Globalisierungsgegner in Schach halten müssen und viele Verletzte zu beklagen sind. Wenn ich im Fernsehen sehe, dass vermummte Globalisierungsgegner einen Parkscheinautomaten zerstören und hemmungslos über das Kleingeld herfallen, darf man wohl mit Recht an der Ernsthaftigkeit einiger Protestler zweifeln.

Hithaus: Vor was haben Sie in der Zukunft Angst, was beschäftigt Sie ?

Schmitti: Ich habe Angst davor, dass die verantwortlichen Politiker zu spät erkennen, dass sie dringend etwas tun müssen z.B. gegen den Hunger und die Ungerechtigkeiten in der Welt, gegen Arbeitslosigkeit und für den Klimaschutz und dass dadurch das Leben und Überleben für alle Nachfahren undbesonders für unsere Kinder bedeutend schwieriger wird.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft für die Welt?

Schmitti: Ich wünsche mir von Herzen, dass die Verantwortlichen dieser Welt endlich ihrer Verantwortung gegenüber allen Menschen dieser Welt gerecht werden.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Schmitti für das Interview und wünscht Ihnen
alles Gute und viel Erfolg.

Brunner und Brunner - Klassiker und trotzdem immer “up to date”

Donnerstag, 28. Juni 2007

Brunner und BrunnerBrunner&Brunner, das ist fast schon Urgestein des Schlagers, das sind zwei Männer die sich dem Leben hingegeben haben, sich haben treiben lassen von Höhen und Tiefen und ihre Eindrücke, Gefühle, ihr Herzblut mit ihren Fans durch ihre Lieder teilen.

Hithaus hat sich mit Jogl und Charly Brunner über ihre „Ich liebe Dich“ - Tournee und das gleichnamige Album, über ihre aktuelle Live-DVD, über Wünsche und Gefühle unterhalten:

Hithaus: Charly & Jogl Brunner, Ihr habt im Zuge Eurer „Ich liebe Dich“ - Tournee , die sich an Euer letztes Album „Ich liebe Dich“ Herbst 2006 anschloss, bereits mehr als 50 große Liveauftritte absolviert. Ist das nicht ungeheuer anstrengend? Ständig unterwegs, kein geregelter Tagesablauf, kein „Gute Nacht-Kuss“ von den Allerliebsten?

Jogl: Super anstrengend! Und man fragt sich natürlich auch gelegentlich, warum man das macht. Ich weiß es auch inzwischen. Es ist nicht der materielle Erfolg, vielmehr das, was man auf der energetischen Ebene gibt und zurückbekommt. Ein Kreislauf, der den Menschen, incl. mir, gut tut. Da kann man auch gern einmal, ein paar Abende, ohne den Gute Nacht Küssen von den Allerliebsten auskommen.

Charly: Die ersten Tourneen waren für mich im Vorfeld schon unüberschaubare Kalendereinträge, wo ich mich teilweise bei 50, 60 oder oft sogar 70 Konzerten nicht rausgesehen habe. Die Aufregung, die Anstrengung, alles kam damals gebündelt daher. Weil wir auch nicht wussten, wie das Publikum unsere Konzerte aufnehmen wird. Doch heute ist das anders. Obwohl eine Tournee sicherlich nichts mit einem „normalen Leben“ zu tun hat, da man aus den gewohnten Abläufen immer wieder raus gerissen wird, gehört diese Zeit zu den Highlights des Lebens. Menschen Gefühle zu schenken und sie wieder zubekommen. Was gibt es Schöneres?

Hithaus: Ein geregelter Tagesablauf, ist das als Künstler überhaupt möglich? Braucht ein Künstler vielleicht sogar ein wenig Chaos um kreativ zu sein? Was verleiht Euch Halt im Alltag?

Jogl: Gute Frage; der Halt ist die ständige Aufgabe, Freude zu erzeugen. Das Bewusstsein, dass du mit deinem Schaffen und deiner Ausstrahlung die Welt in deinem Umfeld schöner werden lassen kannst. Zufriedene Gemüter tun sich gut – und ich kann das jeden Abend spüren und genießen. Chaos würde rücksichtslos gegen dieses Vorhaben arbeiten, also lasse ich es nicht zu.

Charly: Chaos im Herzen, Chaos am Schreibtisch…das gehört dazu. Nicht wissen, was man als erstes machen soll. Die Gedanken ordnen, die Zettel, auf denen man sich im Flieger Verse und Aphorismen aufgeschrieben hat, und, und, und…. Da ist es auch enorm wichtig auch nicht nervös zu werden, auch wenn der Abgabetermin des Albums immer näher rückt. Da helfen einem dann Menschen, die einen ganz genau verstehen und das ist meine Familie.

Hithaus: Woraus schöpft Ihr Eure Kreativität? Ihr schreibt in Eurer „Biographie“ zu dem Album „Ich liebe Dich“, dass auch Ihr durchaus nicht unerschöpfliche Kräfte besitzt und schon einmal vor einem leeren, weisen Blatt Papier sitzt. Ihr schreibt dort „ …. auf einmal ist sie da, die Zeile und binnen weniger Minuten auch der ganze Text. …“ Woher, wie kann man das erklären?

Jogl: Ständige Arbeit an seinem Inneren. Das, was Menschen berührt, ist nie das Äußere. Vom Schein, mit Äußerlichkeiten trumpfen zu können, habe ich mich lange genug täuschen lassen. Nur mit dem Herzen kannst du Kreativität erzeugen und transportieren. Die Motivation dafür und für all mein „übriges Leben“ beziehe ich aus der Natur. Dort, wo die Kraft darauf wartet, uns Menschen zu beflügeln

Charly: Ich glaube, das Wichtigste ist es einfach, nicht immer zu hinterfragen, ob das, was du gerade machst gut oder nicht gut ist. Das ist schon der erste Hemmschuh, wenn man kreativ sein will. Und dann kommt bei vielen so genannten arrivierten Künstlern noch dazu, dass das nächste Produkt auch ein Hit sein muss. Diese Vorgaben, die man sich selber macht hemmen die Kreativität. Die Frage schon im Voraus, will das einer überhaupt hören, verstopft so manchen Energiekanal. Es ist die Angst seinen Ruf, sein Ansehen zu verlieren, sich zu blamieren. Deshalb ist man nicht mehr frei und deshalb ist man auch nicht mehr authent. Von diesen Einflüssen muss man sich ganz schnell verabschieden. Ein kreativer Mensch muss bereit sein, sich lächerlich machen zu dürfen. Man muss seinen so genannten guten Ruf aufs Spiel setzen können. Man muss wieder kindlicher denken, wieder Kind werden.

Hithaus: Wie empfindet Ihr diese plötzliche, unglaublich schöpferische Kreativität?

Jogl: Die ist ja nicht über Nacht gekommen, sondern ist etwas, was jeder Mensch in sich trägt. Viele verbergen sie eine Zeit lang, andere ein ganzes Leben, weil sie sich vorm Fernseher nicht blicken. Ich bin mir bewusst, dass sie mein Lebenselexir ist – Im Grunde genommen ist sie eine Form von Liebe, ja so einfach ist das.

Hithaus: Aktuell erscheint zum 1. Juni „Brunner&Brunner Live 2007 – Wir sind ein Feuerwerk“ als DVD und Album. Dies ist ein Livemitschnitt Eures Konzerts vom 16.03.2007 in der Wiener Stadthalle und das Endprodukt enthält daher so gut wie alle Eure großen Hits. Woher kam die Idee für diese Best of – Aufzeichnung?

Jogl: War keine Idee, sondern visualisiert mit „gutem Ton“ unser Schaffen der letzten 15 Jahre. Die Menschen wollen an einem Konzertabend halt die großen Hits hören und so kommt es eben zu einem Hitbildtonträger, der sich sehen und hören lassen kann.

Hithaus: Wo kann man dieses neue Produkt kaufen?

Jogl: Hoffentlich in allen CD Läden. An dieser Stelle ein kräftiger Appell an unsere Plattenfirma Sony BMG, ganz Deutschland damit schön flächendeckend zu versorgen. Außerdem über unsere Homepage www.brunner-brunner.de. In den nächsten Wochen können von dieser Seite aus auch direkte Downloads von sämtlichen Brunner & Brunner Songs gemacht werden. Ein Service, das dem interessierten Musikpublikum die Möglichkeit gibt, gezielt und übersichtlich, Brunner & Brunner Songs, kostengünstig, in einer sehr guten Qualität, einzeln zu beziehen.

Hithaus: Außerdem läuft gerade die Promotion für Euer neues Werk „Wir sind ein Feuerwerk“, passend zum Titel der DVD. Erzählt uns ein wenig über diesen neuen Song!

Jogl: Wie aus einem Vulkan, ist diese Zeile, spontan, aus dem Inneren ausgebrochen – um mit einfachen, aber starken Metaphern, den Menschen nahe zubringen, wie man sich durch Zusammenhalt und dem Glauben an die Liebe und das Leben, sich selbst und andere, stark machen kann.

Hithaus: Wo kann man Eure Lieder legal downloaden?

Jogl: Ich denke überall; bei allen renommierten Downloadanbietern wie zBsp. itunes.

Hithaus: Zu Eurem Song „Mein Leben“ aus dem Album „Ich liebe Dich“ habt Ihr beide ein ganzCharly: Ich glaube, das Wichtigste ist es einfach, nicht immer zu hinterfragen, ob das, was du gerade machst gut oder nicht gut ist. Das ist schon der erste Hemmschuh, wenn man kreativ sein will. Und dann kommt bei vielen so genannten arrivierten Künstlern noch dazu, dass das nächste Produkt auch ein Hit sein muss. Diese Vorgaben, die man sich selber macht hemmen die Kreativität. Die Frage schon im Voraus, will das einer überhaupt hören, verstopft so manchen Energiekanal. Es ist die Angst seinen Ruf, sein Ansehen zu verlieren, sich zu blamieren. Deshalb ist man nicht mehr frei und deshalb ist man auch nicht mehr authent. Von diesen Einflüssen muss man sich ganz schnell verabschieden. Ein kreativer Mensch muss bereit sein, sich lächerlich machen zu dürfen. Man muss seinen so genannten guten Ruf aufs Spiel setzen können. Man muss wieder kindlicher denken, wieder Kind werden.

Jogl: Das ist nichts Besonderes, außer, dass wir uns mit unserem Leben kreativ beschäftigen. Ein auf 4 Minuten zusammen gefasstes Jahrzehntetagebuch, mit melodiösen Bildern gemalt.

Hithaus: In diesem Werk, - „Mein Leben“ - , singt Ihr über Euer eigenes Leben und auch über den Tod. Ist dieses Werk ein Teil einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod? Wie sieht Euer Verhältnis zu dem unausweichlichen Faktum „Tod“ aus?

Jogl: Ich hatte einen mir sehr wichtigen Menschen in den Tod begleitet. Ein Erlebnis, das mit Worten nicht auszudrücken ist. Der Tod kann die Erfüllung des Lebens sein, wenn du auf deinem Totenbett ein Lächeln hast.

Hithaus: Empfindet Ihr das Älterwerden als schwer?

Jogl: Im Gegenteil es erleichtert ungemein. Die Bedürfnisse, die einem vorgaukeln, dass man ohne sie nicht leben könne, stellen sich immer mehr als Täuschung dar und ich mach von ihnen immer weniger Gebrauch.

Hithaus: Brunner&Brunner sind seit mehreren Jahrzehnten im Schlagergeschäft tätig. Man hört es in Euren Liedern, man sieht es auch in Euren Gesichtern, Ihr habt das Leben voll angenommen und seid tief eingetaucht in all das, was es zu empfinden und zu erfahren gibt. Auf Eurer Internetpräsenz zitiert Ihr Oscar Wild: „Auf dieser Welt gibt es nur 2 Tragödien: Wenn Wünsche enttäuscht werden und wenn sie erfüllt werden. Das zweite ist viel schlimmer.“ Habt Ihr Wünsche? Welche sind das? Wünscht Ihr Euch auch, dass sie erfüllt werden?

Jogl: Wünsche sind eben diese, vom Egoismus genährten Trugbilder, die mich unrund machen. Und wenn ich es einmal geschafft haben sollte, sie nicht mehr zu haben, dann werde ich „wunschlos glücklich“ sein.

Hithaus: Ihr seid beide tiefgründige Personen, könnt Ihr diese Tiefgründigkeit auch mit Euren jeweiligen Ehepartnern teilen?

Jogl: Klar, ansonsten würden wir ja schon längst, getrennte Wege gehen. So lassen wir uns, in einer starken Verbundenheit, jedoch jeden für sich die Freiheit, seine eigenen Wege zu gehen.

Hithaus: Welchen Stellenwert haben Eure Ehen für Euch Zwei?

Jogl: Das Wort Ehe hat für mich und meine Frau im kirchlichen Sinn keine Bedeutung mehr, sondern bezieht sich ausschließlich auf die gesellschaftliche, rechtliche Relevanz.

Hithaus: … denn die Verbundenheit zwischen Euch Brüdern ist auf Grund Eurer Tätigkeit auch so etwas wie eine Ehe geworden?

Jogl: Nur das nicht. Die Eigenständigkeit hab ich, durch die kreative Zusammenarbeit mit Charly, nirgends so gut lernen können. Lasst jedem seine eigene Persönlichkeit, sein eigenes Denken!

Hithaus: Hat diese Konstellation einmal zu Schwierigkeiten geführt?

Jogl: 1000 Mal ? Ja, bestimmt.

Hithaus: Welches Erlebnis Eurer Laufbahn hat Euch besonders bewegt oder amüsiert?

Jogl: Ständiges Belächeln der eigenen Dummheit und Begrenztheit durch anerzogene oder sich selbst auferlegte Muster, die alleine durch meine persönliche Entwicklung, einen großen Mülleimer füllen.

Hithaus: Jogl ist der Jüngere von Euch beiden. Hat Charly da manchmal die Rolle des großen Bruders übernommen? Fliegen zwischen Euch auch einmal die Fetzen?

Jogl: Die sind und werden hoffentlich noch lange fliegen. Vom Wind getragene, flatternde, farbenfrohe Gebilde, die sich dann, wiederum gelandet, in schöne wertvolle B&B Songs verwandeln.

Hithaus: Man sieht Euch auf der Bühne, in den Medien, immer als Einheit – Brunner&Brunner eben. Wo liegt der Unterschied zwischen Euch? Charakterisiert Euch bitte kurz gegenseitig!

Jogl: Wir geben uns die Möglichkeit, den anderen als Projektionsleinwand zu sehen, auf der die stark ähnlichen, guten als auch schlechten Eigenschaften, potenziert durch unsere Blutsverwandtschaft, immer deutlicher zu sehen sind. Unterscheiden voneinander, tun wir uns Menschen doch alle. Gott sei dafür Dank.

Hithaus: Zum Abschluss ein Blick in die Zukunft. Wie wird es weiter gehen mit Brunner&Brunner?

Jogl: Wir wollen …….., na ja , da wären wir wieder bei den Wünschen ;-)

Hithaus: Wo kann man die Tourdaten für 2007 abfragen?

Jogl: Unter www.brunner-brunner.at

Hithaus: Was wünscht Ihr Österreich, Deutschland, der Welt für die Zukunft?

Jogl: Emotionen der Menschen, die Licht ins Dunkel bringen. Gemeinsam können wir die Welt erhellen und Frohmut leben. Mir macht’s Spaß, dieses Leben.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Brunner&Brunner für das Interview und wünscht Euch alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Karina Kim - Eine Hausfrau und Mutter will es wissen

Montag, 25. Juni 2007

Karina KimKarina Kim erreichte den Höhepunkt ihrer bisherigen Musikerkarriere 2002, als sie mit ihrem frechen Song „Ich backe mir selber einen Mann“ am Grand Prix der Volksmusik teilnahm. Seither ist es etwas ruhiger um die Schlagerlady geworden, doch dies wird sich in Kürze ändern. Hithaus hat sich mit Karina Kim unterhalten und sie nach ihren Plänen für das angebrochene Jahr 2007 befragt:

Hithaus: Frau Kim, Sie sind seit den 90zigern im Musikgeschäft tätig, 2002 traten Sie beim Grand Prix an und begeisterten Millionen mit Ihrem frechen Song „Ich back mir selber einen Mann“! Nun ist es etwas ruhiger um Sie geworden. Warum?

Karina Kim: Ich möchte neue musikalische Wege gehen und mich dabei auch neu entdecken und fand jetzt einen neuen Produzenten mit dem ich in Köln an einer neuen CD arbeite.

Hithaus: Ihre letzte Single, „Ich brauche keinen Millionär“, haben Sie 2004 herausgebracht. Wann dürfen die Fans wieder mit einem neuen Werk von Ihnen rechnen.

Karina Kim: Ca. im September 2007 wird ein neuer Titel von mir auf dem Markt sein.

Hithaus: Was planen Sie konkret für Ihre Zukunft?

Karina Kim: Erfolgreich als Künstlerin arbeiten zu dürfen.

Hithaus: Gibt es eine Homepage auf der Fans Neuigkeiten über Sie erfahren können?

Karina Kim: Zurzeit befindet sich eine neue Internetpräsenz von mir im Aufbau und wird demnächst online gehen.

Hithaus: Wo kann man Sie live erleben oder entsprechende Auftrittsdaten erfahren?

Karina Kim: Zurzeit über die Webseite von Schlagerkarussell www.schlagerkarussell.de.tl

Hithaus: Kann man Ihre Hits auch im Internet kaufen oder downloaden?

Karina Kim: Ja, unter anderem bei www.musik.ciao.de und www.amazon.de

Hithaus: Seit 2003 gehören Sie der Schlagervereinigung „Schlagerkarussell“ an. Was darf man darunter verstehen? Welchen Zweck hat diese Vereinigung?

Karina Kim: Im Jahre 2003 habe ich dass Schlagerkarussell ins Leben gerufen und gegründet. Der Sinn des Schlagerkarussells ist den Veranstaltern auch Künstler, mal im Block zu präsentieren und representante Musik zu bieten. Derzeit arbeite ich mit Dennis Faber & Dean Levin ( Gänsehaut www.Gaensehaut.Info ) sowie mit Daniel Reemer an der neuen Tour mit unserem Schlagerkarussell und sind zurzeit in der Planung. Sowie mit befreundeten Künstler Kollegen zu zeigen, dass der deutsche Schlager immer noch Präsent ist und sich mehr den je an großer Beliebtheit erfreut.

Hithaus: Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? Wer ist der Mensch Karina Kim abseitsvon der Musik?

Karina Kim: Ich arbeite auch in meiner Freizeit an meiner Musik, wobei ich dann die Stücke einstudiere und im Studio daran arbeite ,sowie Arbeiten im Bereich Medien und Rundfunk . Des weiteren genieße ich es auch gerne mal, wenn ich einfach nur Relaxen kann

Hithaus: Wie vereinbaren Sie Familie, - sie haben ja eine Tochter -, und Showbusiness? Ist das nicht gerade für eine Frau und Mutter, sehr schwer?

Karina Kim: Andere Künstler-Kolleginnen haben es vorgemacht, warum sollte es bei mir denn nicht auch klappen!

Hithaus: Was würden Sie gerne am Schlagergeschäft verändern? Denn, dass Veränderungen nötig sind, zeigen vor allem auch die rapide gesunkenen Verkaufszahlen.

Karina Kim: Dass es den Künstlern nicht so schwer gemacht wird, sich auch in den Medien/TV zu präsentieren. Es stehen so viele Künstler seit vielen Jahren auf der Bühne, aber bekommen so gut wie keine Chance sich in den Medien zu präsentieren. Die gesunkenen Verkaufszahlen haben doch auch damit zu tun, dass die Plattenfirmen nichts mehr für die meisten Künstler tun wollen. Und über Download-Piraterie wollen wir erst gar nicht reden, die die gesunkenen Verkaufszahlen auch mit beeinflussen.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für Deutschland und die Welt in den kommenden Jahren.

Karina Kim: Das es den Grand Prix wie er früher einmal war (ehrlich) wieder gibt und das die Welt mehr in Frieden leben kann.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Karina Kim für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Marco Konegger - Ein kleiner Mann will ganz nach oben

Montag, 18. Juni 2007

Marco KoneggerIn dieser Woche stellt Hithaus in seiner Rubrik Künstler(in) der Woche ein noch recht unbekanntes Nachwuchstalent vor, den erst 10jährigen Marco Konegger.

Marco stammt aus Österreich und wurde 1997 im Februar geboren. Da sein Talent lange unentdeckt schlummerte, entschloss sich Marco eines Tages im vergangenen Jahr sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen:

An einem Tag in der Adventszeit 2006 ging Marco mit seiner Mutter im örtlichen Hallenbad schwimmen. Dort traf Marco seinen künftigen Entdecker und Förderer, Ronald Baj, der bereits mehrere junge Talente entdeckt und auf ihren Weg gebracht hat. Dieser jedoch nahm keine Notiz von dem damals neunjährigen Jungen, bis sich dieser vor den, in einem Liegestuhl dösenden Mann, aufstellte und einfach laut „Hallo Papa“ rief. Ronald Baj fühlte sich zuerst nicht angesprochen, doch der Junge rief erneut und eindringlich

„Hallo Papa“.

Der Komponist, Texter und Produzent Ronald Bay öffnete die Augen. Vor ihm stand der neunjährige Marco und grinste ihn aufmuntern an. Marco müsse ihn wohl verwechselt haben, erklärte er diesem etwas verunsichert, doch dieser erwiderte lediglich:

„Nein, nein ich habe Dich schon lange gesucht und nun endlich gefunden!“

War es möglich, dass ihn die Folgen einer Damenbekanntschaft aus einem anderen Jahrzehnt so unsanft aus seinem Schlummer rüttelten, dachte sich Ronald Baj. Der Junge kam ihm etwas verrückt vor, doch Ronald Baj lud ihn und seine Mutter im folgenden in sein Studio zum Singen ein. Damit war der Stein ins Rollen gebracht.

Inzwischen hat Marco ein Album aufgenommen und füllt mit seinen Lieder zusammen mit einem etwas älteren Kollegen ein komplettes Galaprogram. Das Publikum ist begeistert.

Ronald Baj über seinen Schützling: „Nun ich war überzeugt, dieses Kind müsse irgendwie verrückt sein, doch ich wollte ihm eine Chance geben und lud ihn und seine Mutter zu mir ins Studio zum Vorsingen ein. Ich spielte ihm “Ich bau dir ein Schloss” von Heinje vor und bat ihn dieses Lied zu singen. Nach nur 10 Minuten sang er diesen Titel auf eine Art und Weise, die bei mir sofort die Glocken klingen ließen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Heintje persönlich dieses Lied singen würde und ich wusste sofort: Marco ist der Sänger, auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe! … Inzwischen hat Marco seinen “Wunschdaddy” und ich den Sänger, der es versteht Kompositionen so zu interpretieren, das der Zuhörer sie immer wieder hören möchte. Zusammen mit einem 11jährigen Freund ist Marco im Stande ein einstündiges Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das international einzigartig sein dürfte. Lieder, die berühren, zwei Stimmen mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert, sowie die geradezu charismatische Ausstrahlung von Marco ziehen das Publikum in einen Bann, wie ich es selbst eigentlich noch nie erlebt habe. Obwohl die Lieder und beide Buben noch relativ unbekannt sind, kommt es immer wieder vor, dass das Publikum ihnen schon nach wenigen Takten und auch während der Lieder Applaus spendet. Dieses Phänomen habe ich bei all den anderen Talenten, die ich musikalisch gefördert hatte, noch nie erlebt.“

Hithaus.de hat sich mit Marco ein wenig über seine frühe Begabung unterhalten und hat eine Menge über seine Persönlichkeit erfahren:

Hithaus: Marco, du bist noch ein recht junger Mann, gerade erst 10Jahre alt geworden. Du weißt aber schon ganz genau, dass Dir die Musik unglaublich viel bedeutet. Wie hast Du das gemerkt?

Marco: Immer dann, wenn ich missgelaunt oder verstimmt war, konnte mich Musik in wenigen Minuten aufheitern und ich fühlte mich wesentlich besser. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich gerade Musik hörte oder selbst ein Lied zu singen begann. Irgendwie war ich trotz schlechter Laune immer in der Lage ein Lied zu singen. Seitdem ich auftrete, gelingt es mir auch das Publikum in eine recht gute Stimmung zu versetzen. In der Lage zu sein, mit Hilfe der Musik jemanden aus seiner Verstimmung heraus zulocken, ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, bedeutet mir sehr viel. Es ist fast als ob man zaubern könnte.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Marco: Eigentlich recht gut. Da ich ein sehr gutes Gedächtnis habe, erledige ich schulische Angelegenheiten wie die Hausaufgabe oder das Lernen für eine Prüfung sehr rasch. So bleibt immerhin noch genügend Zeit für die Musik und meine Freunde .Es kann jedoch schon mal vorkommen, dass Freunde sich beklagen, dass ich weniger Zeit für sie hätte. Dies geschieht jedoch nur an Tagen, an denen ich Auftritte habe.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Marco: Am Anfang fand ich das Aufnehmen recht interessant. Alles war ja schließlich neu für mich. Doch leider gefiel meinem Produzenten nicht immer jede Aufnahme. Da ich in meiner Freizeit immer wieder bekannte Sänger parodierte, versuchte ich es auch bei meinen ersten Aufnahmen. Mein Produzent wollte jedoch nicht, dass meine Aufnahmen nach „Heintje“ oder einem anderen bekannten Sänger klingen. So musste ich manche Aufnahmen mehrmals beginnen, bis mein Produzent plötzlich voller Freude meinte: „Marco, so wie du das Lied jetzt interpretierst, klingt es unverwechselbar nach Marco“. Am Anfang