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Archiv für die Kategorie ‘Rubriken’

Die deutsche Schlagerparade

Sonntag, 04. Mai 2008

Die deutsche SchlagerparadeAm 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.

Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.

In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.

Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.

Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.

Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.

Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.

Rosanna Rocci ist 100prozentig eine “Frau aus dem Süden”

Montag, 28. April 2008

Rosanna Rocci ist 100prozentig eineZwei Jahre mussten die Fans von Rosanna Rocci auf die neue CD von ihr warten, doch das Ausharren hat sich gelohnt. Dank neuer Plattenfirma sowie ebenso erneuertem Produzententeam ist sie momentan einfach 100% Rosanna, so auch der Titel ihres aktuellen Albums.

Ihre natürliche Ausstrahlung, sowie das zugegebenermaßen hinreißende Aussehen versteht Rosanna Rocci mit italienischem Temperament perfekt an die Frau oder in diesem Fall doch eher an den Mann zu bringen.

Seit Anfang der 90er Jahre ist sie nun auf den Bühnen der Schlagerwelt anzutreffen, und ob nun solo oder mit ihrem Mann Michael Morgan im Duett, sie versteht es immer wieder mit südländischem Flair ihre Fans zu begeistern. Mit „Ich bin aus dem Süden“ ist ihr wieder ein absoluter Hitparadenstürmer gelungen, indem sie offen und ehrlich über die Unterschiede zwischen südländischen und nordischen Mentalitäten berichtet, das Ganze abgerundet durch peppigen Latinosound, für meinen Geschmack maßgeschneidert für die italienische Powerfrau.

Rosanna Rocci ist eine starke Persönlichkeit, die temperamentvoll aber auch melancholisch ihr Lebensgefühl musikalisch zum Ausdruck bringen kann, kurzum, das ist 100prozentig Rosanna.

(All)tag mit Isabel Varell im “Liebesuniversum”

Montag, 21. April 2008

Alltag mit Isabell Varell im LiebesuniversumAls die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.

Denn neben dem Gesang, für den sie sich mittlerweile ganz entschieden hat, sind noch ihre schauspielerischen Qualitäten zu erwähnen, sowie ihr unerbittlicher Einsatz gerade im sozialen Bereich.

Nach der erfolgreichen Singleauskopplung „Bye Bye Baby“ zeigt sie sich jetzt voller Leben, und mit witzig frechen Texten aus der Feder von Willy Klüter, der ihr seit Jahren erfolgreich zur Seite steht, sowie der neuen Errungenschaft in Gestalt von Jovanka von Willsdorf, bekannt aus der Berliner Idiepop_Szene.

„Liebesuniversum“ ist sicherlich aus dem Leben von Isabell Varell ein stückweit authentisch, denn gerade mit Männern hatte sie bekanntlich nicht immer das große Glückslos gezogen. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, den es anscheinend doch nur im Universum gibt.

Aber Aufgeben gehört nicht zu den Schwächen dieser willensstarken Powerfrau und deshalb übernehmen die Gefühle musikalisch die Macht; und ich wünsche ihr viel Erfolg, der „Königin der Nacht“.

Foto: (c) Isabel Varell Promotions

Heinz Schenk - Ein Stück deutsche Fernseh- und Musikgeschichte

Freitag, 18. April 2008

Heinz Schenk Ein Stück deutsche FernsehgeschichteHeinz Schenk, es gibt nicht viele, die so wie er die deutsche Fernseh- und Musikgeschichte mitgeschrieben haben.

Er wurde am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren. Schon als Junge trat dieser mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor - Karneval auf. In den 30er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er in einem Kabarett namens Elefant in Worms beschäftigt. Dort parodierte er viele Fernsehgrößen, wie unter anderen Heinz Rühmann, Hans Moser und Hans Albers.

Seine Karrierestart war 1951 beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator. Die ersten Fernsehauftritte absolvierte dieser beim Sender „Telesaar“ im Saarland. Heinz Schenk wurde als erstes durch die Sendung „Frankfurter Wecker“ bekannt. Später kamen dann Fernsehsendungen hinzu, so auch am 3. August 1957 die Musiksendung „Zum blauen Bock“. Diese wurde zu seinem Geschichtsbucheintrag in das Lexikon der Fernsehgeschichte. Heinz Schenk moderierte diese Sendung 21 Jahre lang und 134 Mal. Es war eine der schönsten, beliebtesten und erfolgreichsten Fernsehsendungen für die ganze Familie im Zeitalter des Fernsehens. Diese erreichte durchaus viele Generationen und vereinte diese in Familie zur Kaffeetrinkenszeit.

Das Konzept war einfach aber wirkungsvoll und wurde durch Heinz Schenk bestens moderiert. Er der Wirt einer Äppelwoi – Schankwirtschaft begrüßte in verschiedenen Städten Künstler aller Musikchangre. Bei einem kleinen Plausch stellte dieser sie vor und oder spielte mit ihnen so manchen Akt durch. Berühmt wurde er mit seinen Büttenreden zum Karneval, die mehr als nur nachdenklich machten, wie auch seine eigenen Lieder. Durch seine Sendungen wurden alle großen und bekannten Künstler von Oper bis Schlager geschleust. Wer den „Blauen Bock“ sah, der bekam eine musikalische Grundausbildung verpasst.

Heinz Schenk ist mit der Fernsehsendung „Zum blauen Bock“ so verwachsen, das man diese beruhigt als sein Lebenswerk, sein künstlerisch schöpferisches Testament bezeichnen kann.

Viele Auszeichnungen wurden ihm dadurch zu Teil, so auch den Hessischen Verdienstorden, den Bambi, die Hermann-Löns-Medaille und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

Aber und das muss auch erwähnt werden, er spielte auch Im Film und Theater mit, so unter anderem in Dieter Wedels Mehrteiler „Wilder Westen“ im Jahre 1988 mit. Auch am Frankfurter Volkstheater war er auch in der Rolle des Doolittle im Musical „My Fair Lady“ zu sehen.

Am 18. Februar 1993 feierte er noch einmal ein Fernsehcomeback mit der Musiksendung „Fröhlich Eingeschenkt“. Diese lief am Samstagabend bis zum November 1996.

Heinz Schenk komponierte aber viele Lieder, zum einen für sich im „Blauen Bock“ und zum anderen auch im Jahre 1985, den Titel „Gib dem Glück keine Chance“ für die ARD – Fernsehlotterie. Das wohl bekannteste Lied aus seiner Feder ist das anlässlich der „Blauen Bock“ Sendung aus Vaduz 1978 geschriebene Lied „Es ist alles nur geliehen“. Mit diesem trat er nicht nur in der ZDF Hitparade auf, nein es wurde auch sein größter Erfolg.

Auch heute kann man ihn noch hin und wieder als Gast in Talkshows sehen. Dabei kommt man nicht schlecht ins Staunen, wenn er dann über sein Interesse für Computer und Internet erzählt.

Der letzte Stand ist, das er heute in Wiesbaden lebt.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Heinz Schenk gehört jetzt schon zu den großen lebenden Legenden des sich im vergangenen Jahrhunderts entwickelnden Fernsehens. Er ist nicht nur Kult, sondern auch ein Mann der Fernsehgeschichte geworden. Man kann ihm nur Danke für diese schönen Sendungen sagen!

Oliver Thomas zündet “Die Rakete”

Montag, 14. April 2008

Oliver Thomas zündet Die RaketeDer große Blonde aus dem Schwarzwald steht bereits seit 15 Jahren auf der Bühne und verzaubert mit seiner Bühnenpräsenz und eindrucksvollen Stimme besonders die weiblichen Fans.

Viele seiner Titel schreibt und produziert Oliver Thomas heute persönlich in seinem eigenen Studio, oder er kann sich auf das Team von Jean Frankfurter/Bernd Meinunger verlassen.

„Du gehst ab, wie ein Rakete“ entstammt ihrer Feder, und entwickelt derzeit sich zum Partykracher schlechthin. Die Rakete kann man wirklich überall zünden, ob nun in der Disco, am Radio, im Auto oder auch im Büro, es macht einfach Spaß, und gerade das liegt Oliver Thomas auch privat sehr am Herzen.

Was mich persönlich aber besonders anspricht ist der Rhythmus, wo man einfach mit muss !

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Achim Petry verspricht “Das wird ne lange Nacht”

Montag, 07. April 2008

Achim Petry verspricht Das wird ne lange NachtAlle „Wolle Petry“ Fans dürfen sich von Herzen freuen, denn der Wahnsinn geht mit seinem Sohn Achim weiter in die zweite Generation. Es ist schon bemerkenswert und ein stückweit mutig, in welch gekonnter Manier er die Songs seines Vaters zum Einen in aufgefrischter Form präsentiert, und es zum Anderen doch schafft dem Ganzen neuen Glanz zu verleihen dank seiner unverwechselbaren, ausdruckstarken Stimme.

Dennoch. Trotz allem Respekt gegenüber seinem Vater, möchte der Sohn doch auch etwas Eigenständiges schaffen, und da ist er mit der Singleauskopplung „Das wird ne lange Nacht“ sicherlich auf einem sehr guten Weg.

Der altbewährte Petry-Sound lädt nun mal zum Tanzen und vor allen Dingen zum Mitsingen ein, und das daraus so manch lange Nacht entstehen wird, da bin ich mir jetzt schon ziemlich sicher. Wer es so richtig krachen lassen möchte, der sollte sich diesen Song nicht entgehen lassen.

Leila Negra – Eine besondere Geschichte

Freitag, 04. April 2008

Leila Negra HistoryGeboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.

Deren verwitwete Großmutter wohnte in Hamburg und hatte eine erwachsene Tochter Cécilie, der Marie Nejars ihre dunkle Hautfarbe verdankt. Diese arbeitete seinerzeit als Musikerin und tingelte von Bar zu Bar. So lernte diese einen Kapitänssteward aus Ghana kennen, aus dessen Liaison Marie Nejar hervorging. Das Baby wurde aus Gründen der Geheimhaltung in einem Waisenhaus in Mülheim an der Ruhr geboren. Drei Jahre später wurde sie auf Drängen der Großmutter, die zwischenzeitlich von der unehelichen Tochter Cécilies erfahren hatte, nach Hamburg zurückgeholt und wuchs in St. Pauli auf. Durch ihre dunkle Hautfarbe war sie nach der Machtübernahme durch die Nazis der Verfolgung ausgesetzt. Auf Grund der 1935 erlassenen Rassengesetze konnte diese auch ihre Schule nicht beenden und kam zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Mit der Unterstützung fremder liberal eingestellter Menschen gelang ihr das Überleben. Wie viele junge Mädels träumte auch sie damals von einer Karriere als Sängerin.

Bedingt durch die starken Angriffe auf die Ostfront, durch die Alliierten, suchte Propagandaminister Goebels zu jener Zeit Schauspieler, die sogenanntes „Buschvolk“ in diversen Ufa – Filmen spielen sollten.

So kam diese 1942 zu einer Rolle im damals aufwendig produzierten Münchhausen – Film. Sie spielte an der Seite von Hans Albers eine schwarze Dienerin. Kurze Zeit später kam eine weitere Rolle als Tochter eines Stammeshäuptlings im Film „Quax in Afrika“ neben Heinz Rühmann auf sie zu.

Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst in einer Bar in Hamburg und danach als Zigarettenverkäuferin am Timmendorfer Strand. Dort wurde diese bei der Probe eines Mikrofons zufällig entdeckt.

1950 startete Marie Nejar dann als Kinderstar mit verändertem Alter. Sie veröffentlichte zahlreiche deutsche Schlager. Bedingt durch ihre Hautfarbe zeigte man großes Interesse an ihr.

Marie Nejar hatte ihre größten Schlagererfolge unter dem Namen Leila Negra. !952 feierte sie zusammen mit Peter Alexander und dem Titel „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ große Erfolge. Aber auch andere ihrer Titel kamen beim Publikum gut an. So zum Beispiel der Titel „Toxi“ oder auch „Mach nicht so traurige Augen“. Im Jahre 1950 tourte sie unter anderen mit Peter Alexander durch Deutschland. Dabei trat Negra im mit einem Teddy im Arm auf. Dieser wurde dann zu ihrem Markenzeichen.

Nach der Mitwirkung in fünf Filmen und dreißig Schlagern endete ihre Karriere und sie zog sich ins Privatleben zurück. Danach begann diese eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete auch in diesem Beruf. Heute 2008 lebt sie als Rentnerin in Hamburg.

Ende 2007 erschien ihre Biografie unter dem Titel eines ihrer Lieder „Mach nicht so traurige Augen, weil Du ein Negerlein bist.“ Es ist die Lebensgeschichte einer Schwarzen in Deutschland, die vom „Untermenschen“ zum ach so süßen „Negerlein“ wurde.

Disco

Mittwoch, 02. April 2008

Disco Schön war die ZeitDas ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.

In der Musikfernsehproduktion „Disco“ trat so gut wie alles live auf, was der Musikmarkt jener Zeit aktuell her gab. In „Disco“ gab es vom Schlager, Rock, Pop bis hin zu Sketchen alles zu sehen. Der Zuschauer bekam Oldies, aktuelle Songs, Hits und von Künstlern, die nicht kommen konnten oder wollten, Videos geboten. Damit erreichte man ein Millionenpublikum, das wiederum Ilja Richter zum Star machte. Es gab eine regelrechte Nachfrage für Wiederholung der Sendungen, um die Hits und Ilja Richters Einlagen noch einmal sehen zu können.

Berühmt wurde sein Ausspruch „Licht aus! – Spot an!“, den er immer sagte, wenn der Hauptgewinner des Preisausschreibens der letzten Sendung bekannt gegeben wurde. Den gleichen Rang nahm die Begrüßung der Zuschauer ein, mit den Worten, „Hallo Freunde“, auf die das Publikum mit „Hallo Ilja“ antwortete.

Am Anfang ging „Disco“ als 45 Minuten Produktion samstags 18.00 Uhr über den Sender und später dann montags 19.30 Uhr. Der Produktionszeitraum war von 1971 bis 1982 und produziert wurde erst im Studio Hamburg und später dann in München – Unterföhring.

In jeder Sendung fand auch ein Preisausschreiben statt, dessen Gewinner dann von der Schallplatte bis hin zum Plattenspieler einen Preis gewinnen konnte.

Am 22. November 1982 ging die letzte Sendung über den Sender. Ilja Richter gab ersatzlos ab, da dieser sich auf seine Schauspieltätigkeit vorbereiten wollte. Damit ging diese Fernsehproduktion in die Fernsehgeschichte mit Kultstatus ein.

Einst war diese aus dem Vorgängerformat „4-3-2-1 Hot & Sweet“ mit Ilja Richter entstanden. Als Nachfolgeproduktion kam dann „Vorsicht! Musik!“.

In der Neuzeit wird diese sehr erfolgreiche Musiksendung regelmäßig wiederholt unter anderen auch in den sogenannten „Kultnächten“ des ZDF.

Eine Vielzahl an Interpreten waren in dieser Sendung zu Gast, so Baccara, Petula Clark, Neil Diamond, Anna Lena, Rolling Stones, Tony Christie, Drafi Deutscher, Shirley Bassey, Les Humphries Singers, Danyel Gerard, George Baker Selection, Tony Marshall, Paola, ABBA, Mireille Mathieu, Peter Maffay, Heino, Middle Of The Road, Bonnie Tyler, Elton John, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein, Udo Jürgens, Nicole und viele andere mehr.

Sehr erfolgreiche Titel gab es in “Disco” zu hören, unter anderem „Butterfly“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, „Schöne Maid“, „Am Tag, als Conny Kramer starb“, „Apès toi“, „Michaela“, „Der Stern von Mykonos“, „Capri-Fischer“, „Tampico“, „Griechischer Wein“, „Rivers of Babylon“, „Moskau“.

„Disco“ wird regelmäßig in Form von „Kultnächten“ im Fernsehen wiederholt.

Ina Müller´s Freundschaft ist “Drei Männer her”

Montag, 31. März 2008

Ina Müller Freundschaft ist Drei Männer herSie ist ohne Zweifel eine der gefragtesten Künstler. Zum Einen seit ihrem überaus erfolgreichen Album vom letzten Jahr „Weiblich, ledig, 40“, welches gerade mit Gold ausgezeichnet worden ist, zum Anderen besticht Ina Müller durch ihre Vielseitigkeit als Moderatorin, Buchautorin und eben erfolgreiche Sängerin, die es spielend versteht durch ihre lieb gemeinte und wohltuend “große Klappe” nicht nur die Frauen zu begeistern.

Ich denke gerade diese Ehrlichkeit mögen auch die Männer an ihr. Ihr neuestes Album „Liebe macht taub“ erscheint am 28. März im Handel und der Song „Drei Männer her“ läuft bereits rauf und runter in den Radiosendern, zurecht, wie ich finde.

Ina Müller spricht auch hier wieder vielen Frauen mit Sicherheit aus der Seele, denn sie schwelgt in Erinnerungen an eine wahre Frauenfreundschaft, die niemand, schon gar nicht Männer auseinander bringen können. Jede Frau kennt und liebt es doch mit der besten Freundin zu quatschen über Themen wie Shoppen, Lästern, Heulen, Lachen, Tanzen und das ist in diesem Fall „Drei Männer her“. Das Ganze vorgetragen mit dieser unverwechselbaren rauchigen und einprägsamen Stimme von Ina Müller, ein wahrer Genuss.

Bruno Ferrara versprüht jede Menge “Amore”

Montag, 31. März 2008

Bruno Ferrara im InterviewMan könnte fast schon vom neuen Adriano Celentano sprechen, denn die Debütsingle von Bruno Ferrara, gebürtiger Neapolitaner, „Amore mio“ ist sprunghaft in die Airplaycharts eingestiegen, und avanciert zu einem echten Ohrwurm.

Der gelernte Koch war allerdings nicht immer nur vom Glück beseelt und der Sprung in die Musikszene schien für ihn deshalb zunächst unerreichbar. Wie er es aber dennoch geschafft hat, wer ihm dabei hilfreich zur Seite stand, und wie seine Zukunftspläne nun aussehen, das erzählte er Hithaus in einem persönlichen Interview.

Hithaus: Ein unaufgeklärter Diebstahl ist Ihre „ Geburtsstunde“, was hat es damit auf sich?

Bruno Ferrara: Ah, ja alles ganz harmlos (lach). Ich war, und bin natürlich immer ein braver Junge gewesen, und Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mein großer Wunsch war es daher schon damals eine eigene Gitarre zu bekommen, aber mir fehlte das nötige Geld dazu. Aber meine Mutter hatte ein Glas, indem sie Kleingeld sammelte, und dieses von mir begehrte Objekt stand in der Küche, und ich bediente mich heimlich daran, Gott sei Dank hatte ich noch einen größeren Bruder, der als Erster in Verdacht geriet, und somit war ich fein raus.

Hithaus: Mittlerweile machen Sie mit Ihrer Musik auf sich aufmerksam, wie oder durch wen wurden Sie entdeckt?

Bruno Ferrara: Ich habe schon immer musiziert aus Leidenschaft, und eines Tages war ich mit einem Freund unterwegs in einem Lokal, und Dominik Gamba war einer der Gäste, die auch zufällig vor Ort waren, tja, und das war der Anfang. Er ist heute mein Texter und Produzent, durch ihn lernte ich auch Thomas M. Stein kennen, und so kam es, dass wir zusammen ins Studio gingen, und meine erste Single aufnahmen.

Hithaus: Ihre Eltern spielen bei ihrer Entwicklung im musikalischen Bereich auch eine wichtige Rolle, inwiefern?

Bruno Ferrara: Ja, das stimmt. Mein Papa hat auch schon immer gerne gesungen, aber nur zum Spaß, nicht professionell, und meine Mama war, wie erwähnt, eigentlich ganz unfreiwillig beteiligt an meiner musikalischen Entwicklung, durch meine heimliche Aktion damals, Sie wissen schon. Leider lebt sie schon seit zehn Jahren nicht mehr, aber ich bin mir sicher, sie wäre stolz auf mich, Papa ist es jedenfalls.

Hithaus: Neapel ist Ihre Heimatstadt, haben Sie auch heute noch Bezug dazu?

Bruno Ferrara: Also mindestens einmal im Jahr fahre ich nach Neapel, es ist nun mal meine Heimatstadt, und ich fühle mich nach wie vor sehr wohl dort. Gerade vor ein paar Wochen war ich noch dort, um Freunde zu treffen, über alte Zeiten zu sprechen, und natürlich bekommen auch sie von meiner Entwicklung hier in Deutschland etwas mit, und freuen sich mit mir.

Hithaus: Sie sind gelernter Koch, üben Sie Ihren Beruf auch heute noch aus, oder widmen Sie sich inzwischen ganz der Musik?

Bruno Ferrara: Ich habe mich aktuell erst einmal ganz der Musik gewidmet, da ich so viele Anfragen vom Fernsehen, Radiosendern und überhaupt den Medien bekommen habe, dass ich momentan einfach nicht mehr zweigleisig fahren kann. Kochen ist aber dennoch ebenso meine Leidenschaft, welcher ich auch weiterhin gerne für meine Familie und Freunde nachgehe, vielleicht kann ich ja mal beides miteinander verbinden, wer weiß?

Hithaus: Was macht den besonderen Reiz an Ihrer Debüt-Single „Amore Mio“ aus ?

Bruno Ferrara: Ich denke, dass ist bei vielen vielleicht der Bezug zu alten Erinnerungen, die man mit Italien, Amore, Urlaub verbindet. Oder ist es der Rhythmus, die Melodie … ehrlich gesagt habe ich keine Erklärung dafür, warum dieser Song so gut ankommt derzeit, aber es freut mich natürlich!

Hithaus: Man vergleicht Sie bereits mit dem großen Adriano Celentano, motiviert Sie das eher, oder ist es belastend?

Bruno Ferrara: Das ist eine absolute Ehre für mich! Mit dem Superstar Italien´s schlechthin verglichen zu werden ist echt gigantisch! Ich bin und bleibe Bruno Ferrara, daran wird sich ja nichts ändern, und für mich ist es in der Tat eher Motivation als Belastung, ist doch super mit einem Weltstar verglichen zu werden, oder?

Hithaus: Sie haben in nächster Zeit die ersten TV Termine vor sich, überkommt Sie bei dem Gedanken Angst, oder Lampenfieber, und wie gehen Sie damit um?

Bruno Ferrara: Also ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt über mich selber, als ich zum ersten Mal ein Studio betreten durfte. Normalerweise bin ich eher der schüchterne Typ, der eine gewisse Anlaufzeit braucht um in Schwung zu kommen. Aber irgendwie war ich die Ruhe selbst, ein bisschen Lampenfieber ist ja normal und auch gesund, aber ich fühlte mich total geborgen und bestens aufgehoben, so das erste Mal im Rampenlicht zu stehen. Ich hoffe natürlich auch, dass das mein Publikum spüren wird bei meinen kommenden Auftritten, und ich hoffentlich viele Fans begeistern werde.

Hithaus: Wovon träumen Sie ganz persönlich ?

Bruno Ferrara: An erster Stelle steht natürlich immer die Gesundheit, denn ohne sie läuft nun mal gar nichts. Und dann wünsche ich mir wirklich von ganzem Herzen, dass mein Hobby, nämlich die Musik, zu meinem Hauptberuf werden möge, und ich damit irgendwann meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Das muss nicht von heute auf morgen sein, lieber langsam und stetig ist mein Ziel, und daran arbeite ich mit aller Kraft.

Hithaus: Ist ein erstes Album in Planung?

Bruno Ferrara: Ja, wir planen schon noch in diesem Jahr eine erste CD auf den Markt zu bringen, aber wann, dass weiß ich noch nicht. Im Gespräch sind neben dem Italopop auch Gipsysongs, sowie neapolitansiche Balladen, aber was letztendlich dabei herauskommt, lassen wir uns überraschen.

Hithaus: Werden Sie auch in Zukunft in Ihrer Muttersprache italienisch singen, oder sind auch deutschsprachige Songs denkbar?

Bruno Ferrara: Man soll ja bekanntlich niemals nie sagen, aber mit meiner Muttersprache italienisch fühle ich mich persönlich schon am Wohlsten. Ich denke, gerade damit spreche ich auch das Publikum an, das erwartet man von mir, aber man wird sehen, was die Zeit mit sich bringt.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Bruno Ferrara für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Norbert Schultze – Deutscher Komponist und Dirigent

Dienstag, 25. März 2008

Norbert Schultze Komponist DirigentNorbert Schultze wurde am 29. Januar 1911 in Braunschweig geboren. Sein bürgerlicher Name war Norbert Arnold Wilhelm Richard. Nach seinem Abitur studierte er in Köln und München Klavier, Dirigieren, Komponieren und in den Fächern Musik- und Theaterwissenschaften. Im Jahre 1930 trat er erstmals als Komponist in München in Erscheinung. In den kommenden Jahren hatte dieser Engagements als Schauspieler und als Kapellmeister in Darmstadt, München und Leipzig.

Bis 1936 arbeitete Norbert Schultze als Aufnahmeleiter der Telefunken GmbH. Danach wechselte dieser in den Berufsstand eines freien Komponisten für Bühne und Film.

Während der Zeit des Nationalsozialismus schrieb Schultze Kompositionen zu Soldaten- und Propagandaliedern. Beispiele dafür sind unter anderen der Marsch „Bomben auf Engeland“ und das weltberühmte „Lili Marleen“.

!940 trat dieser auf Anraten der NSDAP bei und heiratete 1943 die bulgarische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Iwa Wanja die ihm mehrere Libretti zu seinen Bühnenwerken schrieb.

Auch musste Schultze für den Propagandaminister Joseph Goebels tätig werden. So vertonte Schultze für diesen Stücke, wie „Von Finnland bis zum schwarzen Meer“, „Panzer rollen in Afrika vor“ oder „Bomben auf Engeland“. Auch lieferte er die Musik für den Durchhaltefilm der Propagandaabteilung „Kolberg“, die aus dem Kriegsdokumentarfilm „Feuertaufe“ stammte, einem Werk Schultzes.

Ganz besonderst dadurch, musste sich dieser als Nazi – Propagandist beschimpfen lassen.

Später kommentierte er dass mit den Worten, … „Wissen Sie, ich war damals im besten Soldatenalter. So um die 30. Für mich war die Alternative komponieren oder krepieren. Da habe ich mich für das Erstere entschieden.“ (Quelle: Braunschweiger Zeitung Spezialausgabe 1/ 2005)

Nach der Entnazifizierung wurde Schultze dann als „Mitläufer“ eingestuft und bekam seine Arbeitserlaubnis zurück. Dafür musste er nur eine „Verfahrensgebühr“ von 3000 DM bezahlen.

Sein größter Erfolg, war und bleibt die Melodie zu dem Gedicht von Hans Leip „Lili Marleen“. Dieses Lied wurde durch Lale Andersen 1939 bekannt. Weltberühmt wurde es aber ab 1941 durch den Soldatensender Belgrad, der dieses Lied an alle Fronten ausstrahlte. Dieses Lied wurde ein Stück Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und zum ersten deutschen Millionenseller. Noch heute ist dieses an den Fronten der Kriege zu hören, aber auch steht es bei jedem Hörerwunschkonzert ganz Oben auf der Wunschliste.

Lili Marleen ist ein musikalischer Geschichtsepos geworden (siehe HH - Artikel Lili Marleen – Jahrhunderthit und Geschichtsepos).

Nach dem Krieg leitete er von 1953 bis 1968 einen eigenen Musikverlag und Bühnenvertrieb. Er schrieb weiterhin Opern und Operetten, Musicals, Ballette, Filmmusiken und Lieder. Sehr bekannt dürften dabei seine Kompositionen für die Bühnenwerke „Struwwelpeter“ und „Max und Moritz“ sein. Auf dem Gebiet der Oper dürfte ein Lied ganz besonders erfolgreich geworden sein, „Ach ich hab in meinem Herzen darinnen“ aus der Oper „Der schwarze Peter“.

Filmmusiken kamen für „Das Mädchen Rosemarie“, „U – 47 Kapitänleutnant Prien“, „Die Mädels vom Immenhof“ und viele andere mehr.

Im Jahre 1961 wurde dieser zum Präsidenten des Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und –komponisten gewählt und von 1973 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband. Des Weiteren bekleidete noch weitere Ämter, so im GEMA – Aufsichtsrat und der GEMA – Sozialkasse.

Für seine Arbeit wurde dieser 1975 mit dem Paul – Lincke – Ring, 1980 mit der „Goldene Europa“ und 1996 mit dem GEMA – Ehrenring ausgezeichnet.

Am 14. Oktober 2002 starb Norbert Schultze in Bad Tölz. Testamentarisch hat er verfügt, dass alle Tantiemen für seine Werke von 1933 bis 1945 an das Deutsche Rote Kreuz gehen. Dies geschieht bis zum heutigen Tage so.

Die Starparade

Dienstag, 25. März 2008

Starparade mit Rainer HolbeEines der erfolgreichsten Fernsehformate des ZDF startete am 14. März 1968 die „Starparade“. Diese Sendung kam am Anfang samstags mit einer Dauer von 90 Minuten und später dann donnerstags. Auf diesem Sendeplatz wechselte sie sich mit anderen Sendungen ab. Gesendet wurde die „Starparade“ aus verschiedenen großen Hallen in Deutschland. Sie war eine aufwendige Fernsehsendung mit sehr viel Musik und kurzen Gesprächen mit den Künstlern. Moderator der Show war Rainer Holbe. Als Band kam James Last mit seinem Orchester zum Einsatz. Er gab in diesen Sendungen immer ein paar Kostproben seiner musikalischen Arrangements zum Besten.

In der ersten Sendung war die Sängerin Manuela als Co – Moderatorin mit zum Einsatz gekommen.

Eine „Spezialität“ war der Musik - Mix von Roy Black & Anita, Paola, Heino, Frank Schöbel über Franz Lambert bis hin zu Neil Diamond.

Zu den Orchestereinlagen während der Gesangspausen tanzte das Fernsehballett.

Im Jahr 1980 wurde die „Starparade“ eingestellt. Zum letzten Mal wurde diese am 5. Juni 1980 ausgestrahlt.

Für die Qualität der Sendung sorgte Regisseur Ewald Burike.

Die sehr erfolgreiche Musiksendung fiel dann wahrscheinlich der allgemeinen Programmumgestaltung zum Opfer.

Die Ladiner - die erfolgreichen Blitzstarter stehen Rede und Antwort

Montag, 24. März 2008

Die Ladiner und der SchlagerSie stehen demonstrativ für die Werte ihrer Heimat, ihrer Erziehung, ihrer Kultur. Mit einfühlsamen und erfrischenden Liedern bringen sie dem Musikliebhaber wieder bei, was Originalität, Ursprung, Leben und Wahrhaftigkeit tatsächlich bedeuten.

Die Ladiner, sie haben im Jahr 2002 einen Blitz-Start hingelegt, nahmen zum ersten Mal am Grand Prix der Volksmusik teil und landeten gleich auf Platz zwei. Der Song „Allein in Einsamkeit“ hat das Duo damit über Nacht europaweit bekannt gemacht.

HITHAUS: Was empfinden Sie heute, wenn Sie auf diesen Werdegang zurück blicken ?

Joakin: Es gehört auch viel Glück dazu, dass man am richtigen Tag am richtigen Ort ist! Am Anfang der Karriere war es fast die schönste Zeit, aber auch die schwerste Zeit denn es war alles neu für uns!

Otto: Heutzutage bin ich sehr glücklich, dass ich diesen Weg gegangen bin, auch wenn die Frau und die Kinder dabei viel Verständnis brauchen da ich viel von Zuhause weg bin.

HITHAUS: Wie hat der Erfolg Ihre Leben verändert? Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit als „Duo Die Ladiner“ gemacht?

Joakin: Ich habe immer schon Musik gemacht, aber nur im kleinen Rahmen in Südtirol!
Vor der Musikkarriere war ich LKW –Fahrer und jetzt ist mein Hobby der Beruf!

Otto: Ich glaube ich hab mich überhaupt nicht verändert, habe versucht das Beste daraus zu machen, und was ich vorher in meinen Lebenserfahrungen gesammelt habe, lebendig zu halten. Davor war ich ein gelernter Schnitzer , hab die Kunstschule besucht und fast jeden Tag auf Nacht Musik gemacht ,vom Alleinunterhalter bis Sextett in allen Besatzungen und war auch einige Jahre Helfer beim Weises Kreuz (Südtiroler Landesrettung).

HITHAUS: Der Name „Die Ladiner“ ist nicht zufällig entstanden. Erzählen Sie uns worauf er zurück zu führen ist !

Joakin: In Südtirol gibt es ein kleines Volk mitten in den Dolomiten das sind „Die Ladiner”! Es ist eine kleine Minderheit! Wir haben nicht nur eigene Kulturen, sondern auch eine eigene Sprache und das ist unsere ladinische Muttersprache! So kam auch der Name“ Die Ladiner“ zustande!

Die Ladiner ganz persönlichHITHAUS: Wer sind die Ladiner? Chrakterisieren Sie sich bitte gegenseitig!

Joakin: Otto lebt in St.Christina, ist auf einem Bergbauernhof mit 7 Geschwister aufgewachsen! Die Familienverhältnisse waren sehr bescheiden und so ist auch der Charakter von Otto! Otto ist unkompliziert, höflich, liebenswert, - man kann schlecht mit ihm streiten!

Otto: Die Ladiner sind zwei Musikanten die fest zusammenhalten, gerne Musik und sehr viele heimatverbundene Lieder mit sinnvollen Texten aus dem täglichen Alltag machen. Ich sehe in Joakin einen Typ; dass er weiß, was er will; ein Mann ein Wort, korrekt und ehrlich.

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Wer schreibt Ihre authentischen, mal nachdenklichen, mal ungezwungen, fröhlichen Lieder?

Joakin: Mein Bruder Reinhart schreibt zu 99% unsere Lieder und er kennt mich sehr gut!

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken Sie in Ihre Musik? Dient Ihnen die Musik als „Seelenventil“, oder behalten Sie hier lieber Ihre Privatsphäre?

Joakin: Wenn ich ein gutes Thema für einen Text habe, gebe ich es meinem Bruder weiter! Musik beruhigt und es ist schön mit der Musik anderen eine Freude zu machen, aber das Seelenventil ist meine Familie!

HITHAUS: Wie schaffen Sie sich einen Gegenpol zur Musik? Wie verbringen Sie ihre Freizeit?

Joakin: Ich gehe gerne Schifahren, wenn es die Zeit erlaubt! Wandern und Klettersteigen im Sommer! Aber die meiste Zeit verbringe ich und unternehme was mit meiner Familie!

Otto: Wenn ich zu Hause bin, widme ich so viel Zeit wie möglich meiner Familie und wenn ich einige Stunden frei bin, helfe ich viel meinen Schwestern und Brüder auf dem Bauernhof, da ist immer was zu tun. Freizeit hab ich nicht viel, ab und zu geh ich mal in die Berge wandern im Sommer, im Winter hingegen geh ich Skifahren, aber immer mit der ganzen Familie.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Sie sind aber gegen jeden Trend durch gestartet. Was halten Sie persönlich für ihr Erfolgsgeheimnis?

Joakin: Wir machen eine einfache verständliche Musik und versuchen immer bodenständig zu bleiben und wir sind unseren Fans immer sehr nah!

Otto: Erfolgsgeheimnis gibt es nicht, so was kommt nur von Oben.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage

Joakin: Unsere Fans können unter www.ladiner.com mehr von uns erfahren!

HITHAUS: Wo kann man Sie bald einmal wieder live erleben?

Die Ladiner als fesche BurschenJoakin: Wir haben zur Zeit eine große Ladinergala durch ganz Deutschland und unser Höhepunkt des Jahres ist immer unser Ladinerfest am dritten Wochenende im September ! Am Donnerstag, den 18. September findet eine Wanderung mit allen Fans und Volksmusikfreunden auf die Seiseralm zur Tirlerhütte statt! Am 19-20 September ist das große Ladinerfest !

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

Joakin: Das war der Sieg beim Grand Prix der Volksmusik und der Auftritt mit meinen Kindern!

Otto: Jedes Konzert ist eine neue Herausforderung ein neues Erlebnis und eine neue Erfahrung, jeden Tag kann man nur was dazulernen.

HITHAUS: Haben Sie sich für Ihre private und berufliche Zukunft bestimmte Ziele gesetzt?

Joakin: Nein, wir freuen uns wenn der Erfolg so weitergeht wie bisher !

Otto: Mein Ziel und mein Traum währe, solange uns die Fans mögen und treu bleiben, mit der Musik alt zu werden.

HITHAUS: Wie stehen Ihre Familien zu Ihrem Gesang ?

Joakin: Ich habe das Glück dass meine Familie hinter mir steht, die Kinder standen auch schon mit mir auf der Bühne und die Frau betreut die Fans am Internet und macht unsere Hompage!

HITHAUS: Otto, Sie stammen aus einer Großfamilie, wie sie es heute fast nicht mehr gibt. Was bedeutet Familie für Sie? Sind Ihre Eltern Vorbilder für Sie? Wie hat Sie das Leben in der Großfamilie geprägt ?

Otto: Ja, Familie ist für mich eine große Stütze im Leben eines Menschen, da leg ich viel Wert drauf. Leider hab ich beide Eltern zu früh verloren, aber sie sind und werden für immer als Vorbilder in Erinnerung bleiben. Ich glaube, wenn man in einer Großfamilie aufwächst dann sieht man das Leben ein bisschen anders, man ist mit wenig zufrieden, man hat mehr Respekt und man ist ruhiger.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Was sind Ihre größten Schwächen?

Joakin: Ich ärgere mich oft sehr schnell, aber es ist auch schnell wieder vorbei!

Otto: Meine Schwächen sind, zu wenig selbstsicher und viel zu brav in manchen Situationen zu sein.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

Joakin: Wir sind jetzt schon sechs Jahre unterwegs und wir haben noch heute viele Fans die von Anfang an hinter uns stehen! Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken!

Otto: Ihr seit das beste Publikum das es gibt, macht weiter so!

HITHAUS: Sie haben seit Ihrem Einstiegserfolg im Jahr 2002 viel erreicht. Wie soll es weitergehen ?

Joakin: Ich hoffe dass unsere Musik noch lange viel Freude bereitet!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Ladinern für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Helene Fischer stellt unbefangen fest “Ich glaub Dir 100 Lügen”

Montag, 24. März 2008

Helene Fischer stellt unbefangen fest Ich glaub Dir 100 LügenSie gilt als die Schlagerentdeckung des vergangenen Jahres, und spätestens diejenigen, welche in den Genuss gekommen sind, bei ihrer überaus erfolgreichen Solotournee live Zeuge unvergesslicher Stunden geworden zu sein, werden ihre Professionalität und Bühnenpräsenz bestätigen.

Helene Fischer hat für mich eine der ausdrucksvollsten Stimmen, die derzeit in der Branche zu finden sind, und sie versteht es schon mit ihren gerade mal 23 Jahren ihre sowohl balladigen, wie aber auch durchaus fetzigen Songs glaubhaft an ihr Publikum zu bringen. „ Ich glaub Dir 100 Lügen“ stammt aus der Feder ihres Erfolgsgaranten Jean Frankfurter und der ebenso erfolgreichen Sängerin und Komponistin Kristina Bach.

Es gibt sicherlich anspruchsvollere Texte, aber das fällt bei dieser eingängigen Melodie, und der Glaubwürdigkeit, die man auch beim Zuhören einfach spüren kann, nicht ins Gewicht. Helene Fischer steht für Natürlichkeit, Perfektion und Lebensfreude, und wenn ich mir eine Passage aus dem Song herausnehme, in dem es heißt „Du nimmst gar nichts krumm alles locker leicht, ich mag Dich wie Du bist“, dann kann ich nur sagen, genau das nehme ich ihr ab, und wenn sie diesen Weg weiter geht, dann wird es auch mit Sicherheit nahezu bergauf gehen.

Musik ist Trumpf

Montag, 17. März 2008

Peter Frankenfeld Musik ist TrumpfAm 01. Januar 1975 Strahlte das ZDF „Musik ist Trumpf“ zum ersten Mal aus. Die Sendung wurde zur großen Samstagabendshow der Eurovision mit dem unvergessenen Peter Frankenfeld als Showmaster.

In dieser als Wunschkonzert konzipierten Show traten in der Regel deutsche Künstler mit ihren größten Hits auf. Dazu waren einige Wochen vor der Sendung in verschiedenen Zeitschriften Titel und Künstler abgedruckt, die zur Auswahl für die Leser bestimmt waren. Aus den meistgewünschten Vorschlägen stellte man dann die Musikshow zusammen. Unter den Wunschlisteneinsendern wurden Preise bis hin zum tragbaren Fernseher verlost. Somit gab es in dieser Sendung viele beliebte Interpreten zu sehen. Somit konnten im ganz besonderen Maße Zuschauerwünsche erfüllt werden.

Regelmäßig war auch Max Gregor mit seinem Orchester vertreten. Die Titelmelodie wurde von Heinz Gietz komponiert.

Diese Fernsehproduktion wurde aus verschiedenen Hallen Deutschlands und Österreichs ausgestrahlt.

Zwischen den Gesangsdarbietungen brachte Peter Frankenfeld eigene Sketche mit verschiedenen Gästen und führte kleine Spielchen mit dem Publikum durch. Partnerin war dabei seine Frau Lonny Kellner. Viele Sketche wurden in dieser Sendung zum ersten Mal aufgeführt.

Bis zu seiner Erkrankung im Jahr 1978 moderierte Peter Frankenfeld 23 Mal diese Show. Sofort, nach seinem Ausfall, sprangen unzählige Kollegen ein, so Anneliese Rothenberger, Frank Elstner, Hans Rosenthal, Peter Alexander und Michael Schanze, Elmar Gunsch, Dieter Thomas Heck, Robert Lemke, Wim Toelke und Ilja Richter.

Peter Frankenfeld kehrte nicht mehr in die Sendung zurück. Er verstarb am 4. Januar 1979.

Harald Juhnke übernahm im März 1979 die Show. Dies ging bis zur Sendung am 17. Oktober 1981 gut, in der Harald Juhnke wegen einer „Erkrankung“ kurzfristig ersetzt werden musste. Dadurch beschlossen die beteiligten Sender ZDF, ORF und SRG „Musik ist Trumpf“ abzusetzen.

Am 5. September 1981 kam diese Fernsehproduktion zum letzten Mal von der Funkausstellung in Berlin. Diese letzte Sendung brachte noch eine revolutionäre Neuerung im Fernsehen. Sie wurde in Stereo - Ton ausgestrahlt.

Mit EMOTION wird „Dieses Mal alles anders“

Montag, 17. März 2008

Mit EMOTION wird Dieses Mal alles andersFranz G. Steiner alias EMOTION gilt in seiner Heimat Österreich bereits als einer der angesagtesten Künstler, denn immerhin kann er schon auf 20 Jahre in dieser Branche zurück blicken, zunächst mit eigener Band und seit 2005 auf Solopfaden. Ein gewagter Schritt, der sich aber für ihn durchaus gelohnt hat.

EMOTION steht, wie der Name schon sagt, für Gefühle und ausdrucksstarke Texte, die man dem sympathischen Kärntner gerne abnimmt, denn er vermag es durch seine markante Stimme und mit viel Charme und Esprit nicht nur die Damenwelt zu erobern, sondern auch stetig die Tanzflächen zu füllen.

„Dieses Mal wird alles anders“ stammt aus der Feder des Sängers höchstpersönlich, eine für mich gelungene Komposition, die sowohl ins Ohr geht aber eben auch zum Tanzen einlädt. Deshalb darf man schon gespannt sein auf das Best Of Album, welches im Frühjahr 2008 auf dem Markt erscheinen wird, und auch in Deutschland gute Chancen hat, Fuß zu fassen.

Allgäu Power, die sechs Stimmungskanonen aus Schwaben

Montag, 17. März 2008

Allgäu Power Künstler der WocheSie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.

Bislang sorgte Allgäu Power vorwiegend mit Live-Autritten für gute Stimmung. Jetzt wollen die Allgäuer Burschen auch mit eigenen Werken im Partygeschäft mitmischen. Jüngst konnten sie erste nennenswerte Erfolge mit ihrem Song “Kinderwunderland” erzielen. Hithaus hat sich mit den Jungs unterhalten.

HITHAUS: Allgäu Power, dass ist ein Name den man vorwiegend aus dem Party-Live-Geschäft kennt. Doch so langsam haben Sie sich auch in die Charts vorgekämpft. Vor allem der Song „Kinderwunderland“ ist immer öfter zu hören. Wie kam es dazu ?

ALLGÄU POWER: Neben dem Livegeschäft haben wir die letzten Jahre immer wieder neue Produktionen veröffentlicht, und uns auch in diesem Segment ,was Titelauswahl und Qualität der Produktion betrifft, kontinuierlich gesteigert.

HITHAUS: Das letzte Album wurde Ende Juni 2007 veröffentlicht. Wie soll es jetzt weitergehen ?

ALLGÄU POWER: Wir arbeiten momentan bereits wieder an einem neuen Album, das im Frühjahr 2008 veröffentlicht wird. Desweiteren sind wir wieder auf Livetour die bereits im Januar gestartet ist.

HITHAUS: Sie spielen viele alte Hits und haben verschiedenste Cover-Versionen aufgenommen. Daneben gibt es aber auch immer mehr eigene Songs. Schreibt die Gruppe diese selbst ?

ALLGÄU POWER: Die „eigenen Songs“ entstehen aus der Zusammenarbeit von unserem Schlagzeuger Stefan Beranek und unserem Saxophonisten Andreas Baur .

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Die Gruppe besteht überwiegend aus Profi-Musikern, ist das hilfreich für die kreative Arbeit ?

ALLGÄU POWER: Gottlob wurden bei uns speziell die „studierten Musiker“ mit dieser Gabe gesegnet.

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken in den Songs?

ALLGÄU POWER: Die meisten Songs enstehen natürlich durch persönliche Erfahrungen oder Stimmungen. Wir haben aber natürlich auch ein paar Lieder auf dem neuen Album die durch „äußere Einflüße“, wie die Fußball-EM, enstanden sind. (Titel des Songs: „Wieder ein Sieg“)

HITHAUS: Seit kurzem stehen sechs Musiker auf der Bühne für Allgäupower. Wie kam es dazu ? Wer ist der Neuzugang ?

ALLGÄU POWER: Da wir auf der Livebühne auch zu 100% Livemusik bieten kammen wir zu fünft immer öfter an die Grenze des „Machbaren“. Da wir auch bei unsrem Liveprogramm immer Showelemente einbauen war es nur eine Frage der Zeit wann wir uns verstärken würden. Im Herbst 2007 nahmen wir Kontakt mit Thomas Wohlfahrt auf , der nicht nur ein begnadeter Sänger sondern auch ein erfahrener Gittarist und was natürlich besonders wichtig war, ein waschechter Allgäuer ist. Das er mit seinem 2.Platz bei der TV Castingshow „Star Search“ von Sat 1 auch ein Medienbekannter Musiker ist, sind wir sicher mit ihm den Idealen 6 Musiker gefunden zu haben.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Das Rauchverbot macht den Wirten zu schaffen. Spüren Sie direkte Auswirkungen bei den Einnahmen und Buchungen ?

ALLGÄU POWER: Wie sich das genau auswirkt wird sich sicher erst zeigen, aber grundsätzlich glauben wir, dass das „Geschäft“ darunter nicht leiden wird, und unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen uns auch in dieser Meinung.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

ALLGÄU POWER: Unter www. Allgaeupower.de gibt es natürlich alles über uns zu erfahren und natürlich gibt es Hörpropben unserer Songs sowie einen Internetshop zum Bestellen der CD`S und Fanartikel.

HITHAUS: Wo kann man die Termine Ihrer Live-Auftritte abrufen ?

ALLGÄU POWER: Bei unseren Auftritten gibt es immer aktuelle Terminkalender oder natürlich auf unserer Homepage.

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

ALLGÄU POWER:
Unser Sieg beim Allgäu Grand Prix im Jahr 1998.
Nicht nur das wir damals zum ersten mal an einem musikalischen Wettbewerb teilnahmen,
sondern wir gingen auch mit unserem ersten eigenen Titel an den Start. Als wir dann auch noch den 1.Platz gewannen waren das Emotionen die uns alle bis heute unvergesslich geblieben sind.

HITHAUS: Haben Sie sich für die Zukunft der Band bestimmte Ziele gesetzt?

ALLGÄU POWER: Wir wollen gerade ihn der neuen Besetzung noch viele Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen und Allgäupower auch mit eigenen Titeln immer öfters in den Charts sehen.

HITHAUS: Gibt es ein Vorbild in der Branche ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es Künstler und Gruppen die unglaublich viel erreicht haben, ob einem dieser „Ruhm“ selber aber gefallen würde muß jeder für sich selber entscheiden, und deshalb versuchen wir unsere eigenen Ziele zu definieren und natürlich auch zu verfolgen.

HITHAUS: Wie sieht es bei in der Liebe aus ? Dürfen sich Fans noch Hoffnungen machen, oder sind bereits alle sechs Bandmitglieder vergeben?

ALLGÄU POWER: Wir haben auch noch Singles in der Gruppe zu bieten, also Hoffnung besteht.

HITHAUS: Was müssen Musiker-Frauen aushalten können ? Schließlich sind Sie ständig unterwegs !

ALLGÄU POWER: Dafür sind wir auch öfter mal unter der Woche zu Hause und können vor allem in den Wintermonaten auch mal längere Urlaub einplanen.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Wie bringen Sie so viele Bandmitglieder unter einen Hut, wo gibt es Schwierigkeiten ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es auch bei uns mal Probleme. Wichtig ist nur das man darüber spricht und das haben wir jetzt schon über 10 Jahre lang geschafft.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

ALLGÄU POWER: Es ist für uns einfach ein tolles Gefühl das so viele Menschen den gleichen Spaß an unserer Musik und unseren Idden haben wie wir selber.

HITHAUS: Was ist an Allgäu Power einzigartig ?

ALLGÄU POWER: Der Spaß auf der Bühne. Überzeugen Sie sich selbst!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Allgäu Power für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Selbstbewusste Petra Frey „Macht eine Ausnahme“

Montag, 10. März 2008

Petra Frey macht eine AusnahmeSchon im zarten Alter von 15 Jahren begann die heute 30-jährige charmante Österreicherin mit dem Singen und seither hat sich einiges in ihrem Leben getan. „Selbstbewusst“ heißt Ihr aktuelles Album und genau das sagt vieles, aber längst nicht alles über die Powerfrau aus.

„Ich mach die Ausnahme mit Dir“ ist ein melancholisch angehauchter Song mit eingängiger Melodie und einprägsamem Text, bestens geeignet als Tanzflächenfüller aber auch besonders geeignet für andere selbstbewusste Frauen, die sich in der Geschichte möglicherweise wieder finden.

Es geht um Liebe und Beziehungsgeschichten, und um Träume, die sich plötzlich realisieren könnten, und genau das versteht Petra Frey mit ihrer für mich erotischen Stimme nebst Ausstrahlung zugleich, perfekt an die Frau oder vielleicht auch an den Mann zu bringen.

In Österreich ist sie bereits in den oberen Rängen der Charts anzutreffen, und ich bin mir sicher auch in Deutschland wird das bald der Fall sein.

Dana Winner, viel mehr als eine Tulpen-Züchtung aus Holland !

Montag, 10. März 2008

Dana Winner, nicht nur eine Tulpen-Züchtung aus Holland !Dana Winner begeistert als Sängerin durch ihre vielseitige Sprachbegabung, niveauvollen Schlager und erlesene Chansons. Mit „Wenn du lachst“ ist ihr der Ohrwurm des Sommers 2007 absolut geglückt, denn die gelungene Mischung aus Calypso und Sirtaki verleiht auf Anhieb Urlaubsstimmung vom Feinsten.

Warum sich die sympathische Belgierin z.B. für diverse soziale Einrichtungen engagiert, welche Sinne sie erwecken möchte und wie ihre Zukunftspläne aussehen, erzählte sie HITHAUS im Interview.

HITHAUS: Der Song „ Wenn du lachst“ war der Sommerhit dieses Jahres, macht Sie das stolz, und lachen Sie privat auch so gerne?

Dana Winner: Ja, das hat mich wirklich überrascht, ich denke es war einfach das richtige Lied zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Künstler. Wir hatten schon lange geplant diesen Song zu veröffentlichen, aber es war irgendwie nie der geeignete Platz dafür, und so habe ich ihn dann erst in Flämisch aufgenommen, bis meine Plattenfirma sagte, dass produzieren wir auch auf Deutsch, und dass es dann so gut ankam, damit habe ich echt nicht gerechnet. Und natürlich lache ich privat auch sehr gerne ich bin ein sehr optimistischer Mensch, sonst könnte ich solch eine positive Botschaft auch nicht an mein Publikum vermitteln.

HITHAUS: Vor 10 Jahren haben Sie Ihr erstes deutschsprachiges Album herausgebracht, ist Ihnen dieses Jahr nun der endgültige Durchbruch in Deutschland gelungen?

Dana Winner: Ich hoffe es, dass mir der Durchbruch mit diesem Song gelungen ist, ganz ehrlich. Ich werde sehr häufig hier in Deutschland von vielen Radiosendern gespielt, worüber ich auch äußerst dankbar bin, aber es hat tatsächlich 10 Jahre gedauert, bis der große Erfolg eingetreten ist, und das macht mich schon stolz und zeigt, dass man niemals aufgeben soll und darf.

HITHAUS: In Belgien sind Sie ein gefeierter Star, auch gerade mit Platin ausgezeichnet worden, wünschen Sie sich auch in anderen Ländern mit Preisen bedacht zu werden, und welche wären das?

Dana Winner: Ja, es stimmt in Belgien bin ich sehr bekannt und ich begehe im Jahre 2009 tatsächlich schon mein 20-jähriges Bühnenjubiläum, Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. So starten wir auch bald wieder eine Tournee, die durch Belgien, Holland und Südafrika führt, darauf freue ich mich schon sehr. In Südafrika machen wir in jedem Jahr immer 5 Konzerte und es macht mir persönlich sehr viel Spaß dort aufzutreten, weil dort eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, das ist einfach ein wunderschönes Gefühl, die Leute sind unheimlich dankbar und begegnen mir sehr herzlich. Natürlich wäre es auch einmal sehr schön in Deutschland aufzutreten innerhalb einer Tour, vielleicht bekomme ich dort auch noch die Chance, ich würde mich sehr freuen.

HITHAUS: Sie gelten als sehr sprachbegabt, wird einem solch ein Talent in die Wiege gelegt?

Dana Winner: Ich glaube, das ist tatsächlich so. Ich spreche natürlich Flämisch, dann noch Deutsch, Französisch, Englisch und Südafrikanisch. Allerdings war ich eine absolute Niete im mathematischen Bereich, und dann sagt man ja immer, dass dann der sprachliche Teil besonders ausgeprägt ist, vielleicht ist das auch eine Erklärung.

HITHAUS: In Ihren Liedern steckt sehr viel Gefühl, sind Sie persönlich auch sehr emotional veranlagt?

Dana Winner: Auf jeden Fall ich bin ein sehr emotionaler Typ. Wenn ich mir einen Film anschaue, der mir richtig unter die Haut geht, dann rollen schon ein paar Tränen und dazu stehe ich auch. Ebenso kann ich mit Leuten sehr gut mitfühlen, die eine bewegende Lebensgeschichte vortragen, dann bekomme ich Gänsehaut. Aber genau das ist es auch, was einen glaubwürdigen Interpreten ausmacht, der eben so wie ich viel über Gefühle singt, das Publikum spürt, dass man das, was man singt wirklich nachempfinden kann, anders ginge es für mich auch überhaupt nicht, ich bin sehr ehrlich und eben emotional.

HITHAUS: „Nichts zu verbergen“ heißt ein aktueller Song, vielleicht verraten Sie eines Ihrer verborgenen Geheimnisse?

Dana Winner: Stimmt, das ist ein aktueller Song, von dem ich mir natürlich auch einen guten Einstieg erhoffe, aber an solch einen Erfolg nochmals anzuknüpfen ist natürlich immer schwierig. Also zu verbergen habe ich eigentlich nichts, ich sage immer und jedem, was ich denke, was für viele, die mit mir zu tun haben sicherlich nicht immer einfach und bequem ist. Aber ich mag nicht Umwege gehen um ans Ziel zu kommen sondern wähle lieber den geraden Weg, und mit dieser Ehrlichkeit haben schon viele Mitmenschen Probleme, aber ich bin wie ich bin und möchte mich einfach nicht verstellen.

HITHAUS: Wie kam es dazu, dass Sie mit Marshall&Alexander einen englischsprachigen Titel als Bonus Track für Ihr Album aufgenommen haben?

Dana Winner: Das hat sich ergeben bei einer Begegnung in Antwerpen, wo wir uns das erste Mal getroffen haben und ich total fasziniert war von ihren Stimmen und der Ausstrahlung. So entstand die Idee dass man doch einmal ein Duett oder besser Trio in diesem Falle arrangieren könnte, denn für mich ist absolut wichtig, dass die Stimmen zusammen passen müssen, und das war absolut der Fall einfach gigantisch. Denn es nützt nichts wenn du vielleicht gut aussiehst, deine Stimme auch okay ist aber es zusammen keine Harmonie ergibt, das war aber absolut der Fall und ich bin sehr froh, das ich diese Gelegenheit genutzt habe.

HITHAUS: Sie engagieren sich auch sehr für diverse soziale Einrichtungen, welche sind es, und was bedeutet Ihnen diese Engagement?

Dana Winner: Ja, seit 4 Jahren bin ich Schirmherrin für eine Einrichtung in Belgien, die sich „ Mutter für Mutter“ nennt. Dort können allein erziehende Mütter zweimal in der Woche mit ihren Kindern hingehen und sich zu pflegen und vernünftig zu essen, und das finde ich eine sehr gute Idee und unterstütze die ehrenamtlichen Helfer dort sehr gerne, Dann kümmere ich mich auch um Kinder in Südafrika, die selbst an Aids erkrankt sind. Oder bereits durch diese Krankheit ihre Eltern verloren haben und ich muss sagen das ist jedes mal sehr herzergreifend für mich, und gibt mir persönlich unheimlich viel Kraft, weil ich diese Kinder überaus bewundere, wie sie trotz dieses Schicksals so mit ihrem Leben zufrieden sind, davon kann man sehr viel lernen.

HITHAUS: Sie schwärmen ja regelrecht von Südafrika, welchen Bezug haben Sie mittlerweile dazu entwickeln können?

Dana Winner: Ja, das stimmt, man kann eigentlich sagen, dass Südafrika zu meiner zweiten Heimat geworden ist. Ich fühle mich dort sehr, sehr wohl, weil die Menschen so wahnsinnig herzlich und dankbar sind und sehr begeisterungsfähig. Wenn wir dort Konzerte geben, dann kommen bis zu 7000 Menschen, die singen, tanzen einfach fröhlich sind, und das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Ich kann mich dort auch absolut frei bewegen, das heißt ohne Bodyguards z.B. weil ich mittlerweile eine von ihnen bin, und man mich als Freundin akzeptiert und nicht als den Star Dana Winner.

HITHAUS: Stimmt es, dass nach Ihnen sogar eine Tulpe in Holland benannt worden ist?

Dana Winner: Ja, und eine wunderschöne noch dazu. Es ist eine Tulpe mit sehr ausgeprägten Blättern mehr so in Zackenform und eben nicht wie normal rundlich, und vor allen Dingen in meiner Lieblingsfarbe weiß. Ich liebe weiße Blumen sie sind sagen wir mal unbefleckt, und strahlen eine Besonderheit aus wie Unberührtheit und Eleganz.

HITHAUS: Sie strahlen eine enorme Lebensfreude aus, nicht nur auf der Bühne, wie schaffen Sie das, was tun Sie dafür?

Dana Winner: Das hängt sicherlich wieder mit meinem Optimismus zusammen, aber ich kann auch durchaus mal nicht so gut drauf sein. Nur liebe ich meinen Beruf so sehr, so dass ich es genieße auf der Bühnen zu stehe, und mich dort ausleben zu können, Aber ich stehe dann auch wiederum zu meinen Fehlern, so wie kürzlich als ich eine Dummheit beim Autofahren begangen habe, und es sowieso überall in den Zeitungen stand, das Frau Winner ihren Führerschein kurzzeitig verloren hat, warum soll ich das verschweigen. Ich bin auch nur ein Mensch und stehe zu meinen Fehlern, sage das auch ganz offen zu meinem Publikum und bin dadurch denke ich einfach glaubwürdig, ja und eben menschlich.

HITHAUS: Ihnen liegt auch die Ästhetik sehr am Herzen, und Sie haben vor kurzem eine eigenen Schmuckkollektion entworfen, was darf man sich darunter vorstellen?

Dana Winner: Nun ja Antwerpen ist natürlich die Stadt der Diamanten, und so entstand zusammen mit meinem Management die Idee, eine eigene Kollektion zu entwerfen. Ich persönlich bin eher der Typ, der zwar wert legt auf schönen auserwählten Schmuck. Mich aber niemals so behängen würde, da nicht die Quantität zählt , sondern die Qualität. Ich finde es sehr interessant ein dezentes Schmuckstück zu tragen, sei es nun eine schöne Kette oder auch ein Ring, der ins Auge fällt, aber ich belasse es bei einem Wertstück, und deshalb ist meine Kollektion auch eher schlicht aber besonders zu umschreiben

HITHAUS: Gibt es noch weitere Pläne in dieser Richtung, z.B. eine Duftkreation a la Dana Winner?

Dana Winner: Können sie Gedanken lesen (lacht laut). Ich habe tatsächlich eine Duftkreation mit einem Team entworfen, die sehr frisch und lebendig herüberkommt ohne Zutaten von Zitrusextrakten die mag ich persönlich nicht so besonders, und es ist ein Unisexprodukt, also für Männer und Frauen zu verwenden, darauf bin ich schon echt stolz.

HITHAUS: Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen belgischen und deutschen Fans?

Dana Winner: Oh eigentlich sind sich beide sehr ähnlich auf den ersten Blick. Auf den zweiten würde ich aber sagen, dass die belgischen Fans vielleicht etwas lebendiger sind, aber das liegt in unserer Natur wir feiern eben sehr gerne und sind sehr offen, aber ich liebe meine deutschen Fans genauso, und ich finde diese kleinen Unterschiede im Übrigen immer sehr spannend, da es Abwechslung in mein Leben bringt.

HITHAUS: Was wünschen Sie sich persönlich sowohl in privater wie auch beruflicher Hinsicht?

Dana Winner: Da ich meinen Vater vor zwei Jahren leider verloren habe, an dem ich sehr gehangen habe, und der Schmerz über seinen Verlust doch immer noch sehr präsent ist, wünsche ich mir, dass meine Mutter noch recht lange bei uns bleibt denn ich bin schon ein Familienmensch. Ebenso wünsche ich meiner achtjährigen Tochter, dass ich ihr weiterhin eine gute Freundin sein darf, denn wenn man soviel wie ich unterwegs ist, dann unterscheidet sich das Familienleben natürlich schon von anderen, andererseits genieße ich dann natürlich auch unser Zusammensein. Beruflich kann es ruhig so weitergehen wie gerade aktuell, ich bin dabei sehr glücklich, und möchte, wenn mein Publikum es verlangt , noch sehr lange auf der Bühnen stehen und meinem Hobby nachgehen dürfen.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Dana Winner für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.