Hinweise zu den aktuellen Störungen und Veränderungen bei HITHAUS finden Sie ab sofort hier im Blog

Archiv für die Kategorie ‘Künstler(in) der Woche’

Karina Kim - Eine Hausfrau und Mutter will es wissen

Montag, 25. Juni 2007

Karina KimKarina Kim erreichte den Höhepunkt ihrer bisherigen Musikerkarriere 2002, als sie mit ihrem frechen Song „Ich backe mir selber einen Mann“ am Grand Prix der Volksmusik teilnahm. Seither ist es etwas ruhiger um die Schlagerlady geworden, doch dies wird sich in Kürze ändern. Hithaus hat sich mit Karina Kim unterhalten und sie nach ihren Plänen für das angebrochene Jahr 2007 befragt:

Hithaus: Frau Kim, Sie sind seit den 90zigern im Musikgeschäft tätig, 2002 traten Sie beim Grand Prix an und begeisterten Millionen mit Ihrem frechen Song „Ich back mir selber einen Mann“! Nun ist es etwas ruhiger um Sie geworden. Warum?

Karina Kim: Ich möchte neue musikalische Wege gehen und mich dabei auch neu entdecken und fand jetzt einen neuen Produzenten mit dem ich in Köln an einer neuen CD arbeite.

Hithaus: Ihre letzte Single, „Ich brauche keinen Millionär“, haben Sie 2004 herausgebracht. Wann dürfen die Fans wieder mit einem neuen Werk von Ihnen rechnen.

Karina Kim: Ca. im September 2007 wird ein neuer Titel von mir auf dem Markt sein.

Hithaus: Was planen Sie konkret für Ihre Zukunft?

Karina Kim: Erfolgreich als Künstlerin arbeiten zu dürfen.

Hithaus: Gibt es eine Homepage auf der Fans Neuigkeiten über Sie erfahren können?

Karina Kim: Zurzeit befindet sich eine neue Internetpräsenz von mir im Aufbau und wird demnächst online gehen.

Hithaus: Wo kann man Sie live erleben oder entsprechende Auftrittsdaten erfahren?

Karina Kim: Zurzeit über die Webseite von Schlagerkarussell www.schlagerkarussell.de.tl

Hithaus: Kann man Ihre Hits auch im Internet kaufen oder downloaden?

Karina Kim: Ja, unter anderem bei www.musik.ciao.de und www.amazon.de

Hithaus: Seit 2003 gehören Sie der Schlagervereinigung „Schlagerkarussell“ an. Was darf man darunter verstehen? Welchen Zweck hat diese Vereinigung?

Karina Kim: Im Jahre 2003 habe ich dass Schlagerkarussell ins Leben gerufen und gegründet. Der Sinn des Schlagerkarussells ist den Veranstaltern auch Künstler, mal im Block zu präsentieren und representante Musik zu bieten. Derzeit arbeite ich mit Dennis Faber & Dean Levin ( Gänsehaut www.Gaensehaut.Info ) sowie mit Daniel Reemer an der neuen Tour mit unserem Schlagerkarussell und sind zurzeit in der Planung. Sowie mit befreundeten Künstler Kollegen zu zeigen, dass der deutsche Schlager immer noch Präsent ist und sich mehr den je an großer Beliebtheit erfreut.

Hithaus: Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? Wer ist der Mensch Karina Kim abseitsvon der Musik?

Karina Kim: Ich arbeite auch in meiner Freizeit an meiner Musik, wobei ich dann die Stücke einstudiere und im Studio daran arbeite ,sowie Arbeiten im Bereich Medien und Rundfunk . Des weiteren genieße ich es auch gerne mal, wenn ich einfach nur Relaxen kann

Hithaus: Wie vereinbaren Sie Familie, - sie haben ja eine Tochter -, und Showbusiness? Ist das nicht gerade für eine Frau und Mutter, sehr schwer?

Karina Kim: Andere Künstler-Kolleginnen haben es vorgemacht, warum sollte es bei mir denn nicht auch klappen!

Hithaus: Was würden Sie gerne am Schlagergeschäft verändern? Denn, dass Veränderungen nötig sind, zeigen vor allem auch die rapide gesunkenen Verkaufszahlen.

Karina Kim: Dass es den Künstlern nicht so schwer gemacht wird, sich auch in den Medien/TV zu präsentieren. Es stehen so viele Künstler seit vielen Jahren auf der Bühne, aber bekommen so gut wie keine Chance sich in den Medien zu präsentieren. Die gesunkenen Verkaufszahlen haben doch auch damit zu tun, dass die Plattenfirmen nichts mehr für die meisten Künstler tun wollen. Und über Download-Piraterie wollen wir erst gar nicht reden, die die gesunkenen Verkaufszahlen auch mit beeinflussen.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für Deutschland und die Welt in den kommenden Jahren.

Karina Kim: Das es den Grand Prix wie er früher einmal war (ehrlich) wieder gibt und das die Welt mehr in Frieden leben kann.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Karina Kim für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Marco Konegger - Ein kleiner Mann will ganz nach oben

Montag, 18. Juni 2007

Marco KoneggerIn dieser Woche stellt Hithaus in seiner Rubrik Künstler(in) der Woche ein noch recht unbekanntes Nachwuchstalent vor, den erst 10jährigen Marco Konegger.

Marco stammt aus Österreich und wurde 1997 im Februar geboren. Da sein Talent lange unentdeckt schlummerte, entschloss sich Marco eines Tages im vergangenen Jahr sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen:

An einem Tag in der Adventszeit 2006 ging Marco mit seiner Mutter im örtlichen Hallenbad schwimmen. Dort traf Marco seinen künftigen Entdecker und Förderer, Ronald Baj, der bereits mehrere junge Talente entdeckt und auf ihren Weg gebracht hat. Dieser jedoch nahm keine Notiz von dem damals neunjährigen Jungen, bis sich dieser vor den, in einem Liegestuhl dösenden Mann, aufstellte und einfach laut „Hallo Papa“ rief. Ronald Baj fühlte sich zuerst nicht angesprochen, doch der Junge rief erneut und eindringlich

„Hallo Papa“.

Der Komponist, Texter und Produzent Ronald Bay öffnete die Augen. Vor ihm stand der neunjährige Marco und grinste ihn aufmuntern an. Marco müsse ihn wohl verwechselt haben, erklärte er diesem etwas verunsichert, doch dieser erwiderte lediglich:

„Nein, nein ich habe Dich schon lange gesucht und nun endlich gefunden!“

War es möglich, dass ihn die Folgen einer Damenbekanntschaft aus einem anderen Jahrzehnt so unsanft aus seinem Schlummer rüttelten, dachte sich Ronald Baj. Der Junge kam ihm etwas verrückt vor, doch Ronald Baj lud ihn und seine Mutter im folgenden in sein Studio zum Singen ein. Damit war der Stein ins Rollen gebracht.

Inzwischen hat Marco ein Album aufgenommen und füllt mit seinen Lieder zusammen mit einem etwas älteren Kollegen ein komplettes Galaprogram. Das Publikum ist begeistert.

Ronald Baj über seinen Schützling: „Nun ich war überzeugt, dieses Kind müsse irgendwie verrückt sein, doch ich wollte ihm eine Chance geben und lud ihn und seine Mutter zu mir ins Studio zum Vorsingen ein. Ich spielte ihm “Ich bau dir ein Schloss” von Heinje vor und bat ihn dieses Lied zu singen. Nach nur 10 Minuten sang er diesen Titel auf eine Art und Weise, die bei mir sofort die Glocken klingen ließen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Heintje persönlich dieses Lied singen würde und ich wusste sofort: Marco ist der Sänger, auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe! … Inzwischen hat Marco seinen “Wunschdaddy” und ich den Sänger, der es versteht Kompositionen so zu interpretieren, das der Zuhörer sie immer wieder hören möchte. Zusammen mit einem 11jährigen Freund ist Marco im Stande ein einstündiges Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das international einzigartig sein dürfte. Lieder, die berühren, zwei Stimmen mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert, sowie die geradezu charismatische Ausstrahlung von Marco ziehen das Publikum in einen Bann, wie ich es selbst eigentlich noch nie erlebt habe. Obwohl die Lieder und beide Buben noch relativ unbekannt sind, kommt es immer wieder vor, dass das Publikum ihnen schon nach wenigen Takten und auch während der Lieder Applaus spendet. Dieses Phänomen habe ich bei all den anderen Talenten, die ich musikalisch gefördert hatte, noch nie erlebt.“

Hithaus.de hat sich mit Marco ein wenig über seine frühe Begabung unterhalten und hat eine Menge über seine Persönlichkeit erfahren:

Hithaus: Marco, du bist noch ein recht junger Mann, gerade erst 10Jahre alt geworden. Du weißt aber schon ganz genau, dass Dir die Musik unglaublich viel bedeutet. Wie hast Du das gemerkt?

Marco: Immer dann, wenn ich missgelaunt oder verstimmt war, konnte mich Musik in wenigen Minuten aufheitern und ich fühlte mich wesentlich besser. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich gerade Musik hörte oder selbst ein Lied zu singen begann. Irgendwie war ich trotz schlechter Laune immer in der Lage ein Lied zu singen. Seitdem ich auftrete, gelingt es mir auch das Publikum in eine recht gute Stimmung zu versetzen. In der Lage zu sein, mit Hilfe der Musik jemanden aus seiner Verstimmung heraus zulocken, ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, bedeutet mir sehr viel. Es ist fast als ob man zaubern könnte.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Marco: Eigentlich recht gut. Da ich ein sehr gutes Gedächtnis habe, erledige ich schulische Angelegenheiten wie die Hausaufgabe oder das Lernen für eine Prüfung sehr rasch. So bleibt immerhin noch genügend Zeit für die Musik und meine Freunde .Es kann jedoch schon mal vorkommen, dass Freunde sich beklagen, dass ich weniger Zeit für sie hätte. Dies geschieht jedoch nur an Tagen, an denen ich Auftritte habe.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Marco: Am Anfang fand ich das Aufnehmen recht interessant. Alles war ja schließlich neu für mich. Doch leider gefiel meinem Produzenten nicht immer jede Aufnahme. Da ich in meiner Freizeit immer wieder bekannte Sänger parodierte, versuchte ich es auch bei meinen ersten Aufnahmen. Mein Produzent wollte jedoch nicht, dass meine Aufnahmen nach „Heintje“ oder einem anderen bekannten Sänger klingen. So musste ich manche Aufnahmen mehrmals beginnen, bis mein Produzent plötzlich voller Freude meinte: „Marco, so wie du das Lied jetzt interpretierst, klingt es unverwechselbar nach Marco“. Am Anfang ging mir das ziemlich auf die Nerven, doch heute bin ich sehr froh darüber, niemanden zu kopieren.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sänger?

Marco: Eigentlich bin ich ja selten nervös, aber bei meinem, allerersten Auftritt wackelten meine Beine wie Pudding. Und die halbe Choreographie hatte ich auch vergessen. Doch das hatte sich sehr bald gelegt. Inzwischen freue ich mich auf jeden Auftritt und empfinde ein sehr schönes Gefühl wenn ich vor Publikum singe.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Marco: Da wir noch keinen Partner für einen Vertrieb haben kann man sie eigentlich nur bei Auftritten kaufen. Man hat jedoch die Möglichkeit meine Songs unter http://mp3.de/musik/genre/band/010900/318356/3 zu hören und down zu laden.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.marco-konegger.magix.net/website . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Marco: Das ich für mein Leben gerne singe. Vor allem aber, dass ich mit meinem Freund Dorant in der Lage bin ein Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das einzigartig sein dürfte. Viele der Lieder, die wir singen, berühren das Publikum hautnah. Titel wie „Hallo Papa“, „Vertrau auf´s Leben!“ oder „Frage an Gott“ spiegeln die Sehnsüchte fast aller Kinder. Dennoch bleibt noch genügend Spielraum für Titel wie „Gespenster ziehn durchs Haus“, „ Ich mag nicht zur Schule“„ Ich bin zwar klein doch ganz oho“ „Nein, nein, nein, lass das sein!“ oder „Wer kennt die grüne Kuh?“ die beim Publikum für eine heitere Stimmung sorgen. Das besondere daran ist, dass fast alle Titel, die wir singen, Neukompositionen sind. Auf meiner Webseite kann man einige der Titel hören, sogar Videoclips kann man ansehen

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Marco: Ich bin jemand, der eigentlich ganz genau weiß, was er will. So gut ich kann, genieße ich jede Minute meines Lebens. Wenn mich jemand jedoch zwingt, Dinge zu tun, von denen ich nicht überzeugt bin und man mir keine vernünftige Erklärung geben kann, warum ich das tun sollte, dann missachte ich manche Anordnungen. Damit habe ich mir in der Schule so manche Probleme eingehandelt.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Marco: Meine Familie, meine Freunde und Freizeitbeschäftigungen wie Schwimmen, Mountainbiken, Schifahren oder Wandern.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Marco: Es sind für mich viele neue Titel geschrieben worden, die demnächst aufgenommen werden.

Auch hoffe ich auf möglichst viele Auftritte. Sehr schön wäre einmal ein Auftritt im Fernsehen.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Marco Konegger für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.

Die Alpenrammler - Party-Power aus Bayern

Freitag, 08. Juni 2007

Die AlpenrammlerDie Alpenrammler sind ein freches, lustiges Duo aus dem Süden Deutschlands, bekannt vor allem durch ihre unverblümten Texte und ihren rockigen Sound. Mit „Lieschen, Lieschen“ und „Geile Hühner“ mischten die beiden seit 1999 den Apré Ski und Ballermann auf.

In der letzten Zeit ist es ruhig geworden um die beiden „boirischen Buam“, doch nun sind Sie zurück und haben Großes vor, unter anderem wurde natürlich wieder an einem neuen Song gebastelt. Hithaus hat sich mit den Alpenrammlern über ihr künftiges Schaffen unterhalten.

Hithaus: Die Alpenrammler sind ein sehr freches Duo. Nicht nur in den Songtexten sondern auch im Auftreten kommt immer wieder der „Chauvi“ durch! Ist das Konzept oder Resultat aus einer wilden Jugend?

Alpenrammler: Das verdanken wir unserer guten Erziehung und dem bewußten Umgang mit Andersgeschlechtlichen. Schon früh lernten wir den richtigen Ton zu treffen. Muttis sei Dank.

Hithaus: Wie sieht es denn mit der weiblichen Begleitung aus? Haben Sie beide feste Lebenspartner?

Alpenrammler: Also beim letzten Auftritt war es Gabi und Sabine und für nächste Woche kommen Claudia und Eva. Also Begleitung haben wir.

Hithaus: Ist es Ihrer Meinung nach überhaupt möglich im Showbussiness eine Beziehung zu führen? Oder erweisen Sie Ihrem Namen „Alpenrammler“ im wörtlichen Sinne lieber alle Ehre?

Alpenrammler: Wir machen nur Spaß, im Grunde sind wir ganz anständige Jungs.

Hithaus: Sie haben zusammen bereits sehr viel erreicht, wie wollen Sie weiter vorgehen? Auf Ihrer Homepage www.alpenrammler.de kann man nach lesen, dass Sie „bald wieder durchstarten“ wollen!

Alpenrammler: Sind gerade dabei wieder volle Power zu geben. Hatten jetzt eine kurze Auszeit und nun wollen wir wieder los. Partyalarm!!

Hithaus: Wann wird es neue Songs von Ihnen geben? Die Fans warten schon gespannt auf den nächsten Gag!

Alpenrammler: Unsere aktuelle Singel „Es ist doch alles wunderbar“ ist aktuell heute fertiggestellt worden.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Alpenrammler: Also uns’ren neuen Song gibt’s weltweit auf den größten Portalen und die Alten??

Wir laden nicht so viel, wenn jemand die Alpenrammler hören will, soll er uns anrufen, und dann kommen wir. (lacht)

Hithaus: Leider sind auf Ihrer Homepage die Tourdaten nicht verfügbar. Wo und wann kann man einmal einen ganz und gar nicht scheuen (Alpen)-Rammler erleben, oder vielleicht gar zwei?

Alpenrammler: Wir sind gerade dran unsere Termine zur Tour zu koordinieren und kommen auch auf die Homepage. Aber Termine haben wir immer frei, also an alle Veranstalter da draußen:::: dürft euch ruhig melden

Hithaus: Sie kommen beide aus Oberbayern, bzw. leben auch dort. Legen Sie Wert auf Tradition und althergebrachte Werte? Was ist Ihre Meinung zum „bayerischen Papst“? Glauben Sie an Gott oder etwas ähnliches?

Alpenrammler: Selbstverständlich, denn was wäre das Leben ohne Fenster’ln und Oktoberfest ?

Hithaus: Was ist Ihnen beiden wichtig im Leben, außer der Musik? Charakterisieren Sie sich bitte gegenseitig mit ein paar Sätzen!

Alpenrammler: Also für mich (Bertl) ist mein zu Hause schon sehr wichtig, hier kann ich mich zurückziehen und Kraft tanken.

Und für mich (Tom) kommt in erster Linie mein Schäferhund namens Tequila. Dann gehen wir Gassi und da kann man dann unwahrscheinlich viel Bräute aufreißen.

Hithaus: Die Alpenrammler bestehen aus zwei Personen, Tom Tulpe und Bertl. Tom Tulpe ist zudem auch noch als Solokünstler unterwegs. Wie bringt man das unter einen Hut?

Alpenrammler: Also Tom Tulpe ist zwar ein Soloprojekt, aber war nie ein Live-Künstler mit vielen Auftritten oder sogar Tournee. Hier wurde nur Musik produziert, jetzt wird wieder kräftig produziert und dazu auch gealpenrammelt.

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für das angebrochene Jahr 2007 und das Jahr 2008?

Alpenrammler: Deutschland bekommt nach dem Weggang von Eddi aus München einen neuen Bundeskanzler namens Stoiber. Gesellschaftlich wird es ein zweites Sommermärchen und die Top 30 werden nicht mehr ohne die Alpenrammler auskommen. Klingt gut,gell?

Hithaus bedankt sich herzlich bei der Gruppe Alpenrammler für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Hanns Martell - Mehr als “Flammen einer Sommernacht”

Freitag, 01. Juni 2007

Hanns MartellHanns Martell, ein Name, der jüngst erst im Schlagergeschäft aufgetaucht ist, doch dahinter steht eine gewachsene Person aus dem Showbussiness. Hithaus hat Hanns Martell interviewt und viel Interessantes über das bekannte Gesicht mit neuem Namen heraus gefunden.

Hithaus: Die Person, die den Künstler „Hanns Martell“ verkörpert, ist schon sehr lange im Showgeschäft tätig. Was waren die wichtigsten Stationen in Ihrem Werdegang? Wie sind Sie letztendlich dazu gekommen als „Hanns Martell“ Schlagerkünstler zu werden?

Hanns Martell: Eigentlich war ich Moderator und Stand Up Comedian als Becker’s Elfriede. Da schluepfte ich in die Rolle einer alten, naiven aber frechen Landfrau. Es gab selten ein fertiges Drehbuch, meist nur einen roten Faden und schon gings auf die Bühne. Das war eine grosse Herausforderung, machte aber auch Spass. Als ich dann 2000 privat Urlaub auf Mallorca machte hoerte ich die Musik und die gefiel mir. Ich setzte mich abends im Hotel an einen Tisch und schrieb mein erstes Lied. „Alle Mann Richtung Ballermann“, und kurz darauf mein naechstes „Paxi, Lexi, Fixi“. Eben typische Ballermannlieder. Unter dem Namen Strandgeier nahm ich in den 8 Jahren also 15 Lieder auf die auch auf vielen Samplern zu finden waren und zu finden sind. Leider ist es aber auch, so dass man mit dieser Art von Liedern wie ich sie machte und auch mit dem Kuenstlernamen Strandgeier keine Chance hat seine Titel im Radio zu hoeren. So aenderte ich Namen und Titelauswahl und verschwor mich dem Schlager. Eine Musikrichtung die meist unterschaetzt wird, denn wenn man den Publikumszulauf bei Schlagerpartys beobachtet stellt man fest Schlager ist beliebt, und zwar bei jung und alt.

Hithaus: Gibt es ein Motto oder ein Motiv des Künstlers „Hanns Martell“?

Hanns Martell: Meine Lieder sollen einpraegsam sein und mitsingbar. Eine Botschaft oder ein Motto habe ich dabei nicht. Ich moechte einfach Lieder machen die gefallen.

Hithaus: Sie haben gerade einen neuen Song heraus gebraucht. Erzählen Sie
uns ein wenig über die Entstehung und etwaige, erste Erfolge!

Hanns Martell: Ja, mein neuer Titel heisst „Flammen einer Sommernacht“. Zufaellig schickte mir eines Nachts mein Kollege Muff Mc June eine Melodie zu, mit der Bitte einen Text fuer dieses Lied zu machen. Ich hoerte die Melodie und hatte sofort den passenden Text dazu im Kopf. Es war wie eine Eingebung, ich hatte das Gefuehl fuer dieses Lied gibt es nur einen einzigen Text. Naemlich den der mir gerade eingegeben wurde. Ich kann es nicht erklaeren. Der Text kam in mich als wuerde er von diesem Lied bestimmt. So, als wollte die Melodie sagen. Hier hast du einen Text und nur den werde ich akzeptieren. Nur wenige Minuten spaeter bekam Muff den Text und war begeistert. Genauso hatte er das Lied empfunden. Der Text passte hundertprozentig zur Melodie und noch in der gleichen Nacht machten wir das Lied fertig. Muff erstellte ein gutes Demo welches ein paar Tage spaeter in den Ton Art Studios in Rehlingen von Stefan Poessnicker umgesetzt wurde. Die DJ Beurteilungen waren ueberwaeltigend und selbst ausgesuchte Radio Redakteure zeigten grosses Interesse. Im Portal Schlager-Board.de in dem ein erster Testlauf stattfand schoss der Titel sofort von null auf Platz 1. Die Promo fuer Deejays und Radio beginnt in den naechsten Tagen und ich bin sehr zuversichtlich.

Hithaus: Welche Schritte planen Sie für die nähere Zukunft hinsichtlich
Ihres weiteren Erfolges?

Hanns Martell: Wir sind gerade dabei ein Album zu erstellen welches im Sommer in den Handel kommen wird. Natürlich wird auch „Flammen einer Sommernacht“ darauf sein.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Hanns Martell: Wir sind gerade dabei einen Anbieter zu finden. Bis dahin kann man „Flamme einer Sommernacht“ und andere Titel legal downloaden auf http://www.schlager-board.de.

Hithaus Wer ist der Mensch „Hanns Martell“? Beschreiben Sie sich bitte mit ein paar Sätzen.

Hanns Martell: Harmoniebeduerftig und gerne kollegial, wer mich zum Freund hat hat einen echten Freund. Was ich nicht mag sind Spruecheklopfer, Hochstapler und unaufrichtige Menschen. Diese haben von mir nichts zu erwarten. Da bin ich schon fast fanatisch. Wer bei mir durch ist der ist durch, da muss schon viel passieren um mit mir wieder ins Reine zu kommen. Auch hasse ich Gewalt und gehe auf die Palme, wenn in den Medien immer nur von rechter Gewalt gesprochen wird. Gewalt ist Gewalt und sie ist verwerflich, egal aus welchem Lager diese kommt. Bin manchmal schon ein kleiner Gerechtigkeitsfanatiker.

Hithaus: Kann man Hans Martell auch live erleben?

Hanns Martell: Auch das. Momentan stehen aber noch viele Studiotermine an wegen des Albums und vom 8.Mai bis 14.Mai geht es erst einmal nach Mallorca. Auch da stehen einige Auftritte auf dem Programm. Danach planen wir die Termine in Deutschland.

Hithaus: Gibt es eine Homepage von Ihnen als Künstler?

Hanns Martell: Ja natuerlich. Auf www.hanns-martell.de, aber auch auf www.schlager-board.de findet man immer viele Infos ueber mich.

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für den deutschen Musikmarkt? Haben Sie besondere Erfahrungen mit der Musikindustrie gemacht?

Hanns Martell: Ja, habe ich gemacht, moechte mich dazu aber nicht aeussern. Nur soviel, weniger casten und mehr Musik aus dem Ursprung foerdern. Zwei nette, lippen-bewegende Maedels und einen tanzenden Sunnyboy das reicht heute oft aus fuer einen Hit. Nicht aber fuer Dauerhaftigkeit.

Hithaus: Die deutsche Presse ist seit dem vergangenen Regierungswechsel recht positiv beschwingt hinsichtlich der künftigen Entwicklung unseres Landes, seiner Wirtschaft und den anliegenden Problemen. Teilen Sie diese Meinung?

Hanns Martell: Nein, aber ich moechte mich nicht politisch aeussern. Wenn dann wuerde ich das in einem Lied tun welches dann heissen duerfte „Wie lange wollen wir uns noch verarschen lassen“?

Hithaus: Sehen Sie die Musik als ein Politikum, als Instrument für Diskussion, oder lediglich als Freudenquelle ohne Botschaft?

Hanns Martell: Absolut als Freudenquelle ohne Botschaft. Das ist eine andere Richtung,etwa Bob Geldorf,etc. Lindenberg oder Maffay z.B. nehme ich das auch nicht ab. Ist eben nur Bussiness und sieht nach aussen gut aus. Wenn man „Flammen einer Sommernacht“ singt kann man da selbst mit viel Fantasie keine Botschaft erkennen, ausser die Liebe ist schoen, also geniesst sie. Wenn Sie so wollen auch eine Botschaft.

Hithaus: Herr Martell, Sie sind ein sehr kreativer Typ, woher nehmen Sie die Kraft hierfür, was inspiriert Sie?

Hanns Martell: Wie viele andere in der Branche bin auch ich ein Workaholic. Ich koennte niemals fuer 3 Wochen am Stueck in Urlaub gehen und dann tagaus, tagein am Strand liegen. Unmoeglich! Ich erlaube mir aber 5 bis 6 Kurzurlaube im Jahr von jeweils maximal 5-6 Tage, doch meist liege ich auch dann am Strand und denke mir neue Headlines aus. Also Papier und Kuli habe ich immer dabei. Richtig abschalten ist fuer mich ein Fremdwort. Viele meiner fast 200 veroeffentlichten Titel habe ich in solchen Kurzurlauben begonnen.

Hithaus: Haben Sie eine Familie? Welche Werte sind für Sie persönlich besonders wichtig?

Hanns Martell: Ja, ich habe Familie, seit einer TV-Ausstrahlung vor einigen Jahren in denen man die Medien auch von einer anderen Seite kennen lernen durfte, bleibt meine Familie aber im Hintergrund. Auch in Interview-Fragen. Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Kollegialitaet sind mir wichtig. Ich habe grosse Achtung vor der Kreatur an sich. Auch moechte ich behaupten sehr sozial eingestellt zu sein. Unschuldig in Not Geratene koennen von mir alles haben. Wenn jedoch eine Mutter im TV weint sie habe kein Geld um Essen fuer ihre Kinder zu kaufen und gleichzeitig mehrere Schachteln Marlboro auf dem Kuechentisch
liegen dann ist meine Schmerzgrenze erreicht.

Hithaus: Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit, wenn die Musik einmal ruht?

Hanns Martell: Was bitte ist Freizeit? Naja, ein wenig gibt’s da dann doch und die gehoert eindeutig Frau und Kindern.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie dem Hithaus.de User gerne mitteilen möchten?

Hanns Martell: Momentan liege ich auch in den User-Voting-Charts mit meinen „Flammen einer Sommernacht“ ganz gut im Rennen. Das verdanke ich den Usern von Hithaus. Hier fuer moechte ich mich ganz herzlich bedanken.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Hans Martell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg

Günter Geißler – “Ich hab’ die gute Laune im Gepäck”

Sonntag, 20. Mai 2007

Günter GeißlerAm Ende hatte er sein wertvolles Gepäckstück wohl verloren. Günter Geißler, geboren am 19.12.1929, nahm sich im Alter von 76 Jahren am 17. Juli 2006 das Leben in einem Waldstück nahe Cottbus, seiner Heimatstadt. HITHAUS möchte mit dem Künstler dieser Woche an den Schlagersänger und vor allem großartigen Komponisten und Textdichter Günter Geißler erinnern.

Er war eine Frohnatur, begeisterte sein Publikum mit seiner beschwingten, freundlichen Wesensart. Für Günter Geißler war sein Werk „Ich hab’ die gute Laune im Gepäck“ Programm.

Wie für diese Generation üblich, begann er seinen Werdegang mit einer soliden Ausbildung. Früh war für Günter Geißler klar, dass er sein Leben mit Musik gestalten wollte und so begann er ein Studium am heimischen Konservatorium in Cottbus. Er studierte erfolgreich Gesang und nahm in Folge dessen verschiedene Bühnenengagements an. Bis er schließlich 1957 vom DDR-Fernsehrundfunk entdeckt wurde und mit dessen Band eine Tournee startete. Zwei Jahre später schrieb es gemeinsam mit dem Komponisten Horst Reipsch seinen ersten Hit: „Gitarren klingen leise durch die Nacht“.

Bereits bei diesem ersten erfolgreichen Werk zeichnete sich ein erstaunlicher Trend ab. Viele Werke von Günter Geißler, der als Schlagerinterpret vorwiegend in der DDR bekannt und beliebt war, sind mit anderen Interpreten bundesweit erfolgreicher geworden, als mit dem Urheber selbst als Künstler. Noch heute ist der Künstler Geißler vorwiegend in den neuen Bundesländern ein Begriff. Der Urheber Geißler hat sich hingegen bundesweit einen Namen gemacht.

So spielte Geißler eine eigene Aufnahme seines Werkes „Gitarren klingen leise durch die Nacht“ ein. Die Aufnahme wurde jedoch niemals weiter verwertet, da sich sein Komponisten - Kollege Horst Reipsch nach München in den Westen absetzte und das Werk dort an den Künstler Jimmy Makulis vermittelte, der dieses neu aufnahm und sehr erfolgreich veröffentlichte. Das Werk wurde zum Titelsong eines gleichnamigen Films.

Geißler tourte weiter durch die ehemalige DDR und landete dort verschiedene Hits mit den Werken „Marina“ (1960), „Die Primaballerina meiner Träume“ (1963), „Ein verliebter Gondolier“ (1963) und anderen. Das Werk „Das schönste Mädchen der Welt“ (1966) wurde sein größter Hit, doch wieder einmal war er nicht selbst der erfolgreiche Interpret. Dieses Werk hatte Geißler vollkommen alleine aus der Taufe gehoben, Musik und Text gingen allein aus seiner Feder hervor. Er lies auch eine eigene Aufnahme einspielen, doch diese wurde lediglich im Osten bekannt. Der damals noch unbekannte, westdeutsche Künstler Peter Orloff interpretierte das Werk und dieses verhalf ihm zu seinem großen Durchbruch. Das Werk erlangte mit Peter Orloff Weltruhm.

Günter Geißler hingegen verblieb im Gebiet der DDR. Er trat häufig in Fernsehsendungen des DDR-Rundfunks und auf großen Bühnen auf. Innerhalb der ehemaligen DDR wurde er einer der erfolgreichsten und beliebtesten Schlagerinterpreten, seine Laufbahn ging jedoch mit dem Fall der Mauer ebenfalls zu Ende, er zog sich 1990 ins Privatleben zurück und lebte bis 2006 in Cottbus.

Sein Rückzug von der Bühne kam für viele Fans ein wenig unerwartet und war nicht für jeden nachvollziehbar. Die DDR war für Geißler ein überschaubares, vertrautes Feld gewesen. Mit dem Zusammenschluss von Ost- und Westdeutschland hätte er seinen Platz im Musikgeschäft neu behaupten und definieren müssen. Vielleicht war ihm diese Herausforderung zu groß. Es scheint, dass die „Wende“ auch eine Wende im Leben von Günter Geißler gewesen ist. Der einstige Schlagerstar des Ostens wurde medienscheu. Er lebte zurückgezogen und wollte nicht mehr öffentlich in Erscheinung treten. Es existieren aus der Zeit nach 1990 kaum journalistische Zeugnisse seines Lebens und Wirkens. Erst am 17. Juli 2006 gibt es eine neue Meldung von dem einstigen Schlagerstar. Günter Geißler ist tot. Er wählte den Suizid. Günter Geißler war am selbigen Tag mit einem Pferd von einem Reitstall nahe Cottbus ausgeritten. Das Pferd kehrte herrenlos von diesem Ausflug zurück. Man fand Günter Geißler stranguliert im Wald. Warum hatte der große Urheber und Schlagerinterpret der Nachkriegszeit den Lebensmut verloren? Dies bleibt eine ungeklärte Frage.

Drafi Deutscher - in memorandum

Samstag, 05. Mai 2007

Drafi DeutscherIn Zukunft möchte Hithaus in seiner Rubrik “Künstler(in) der Woche” in unregelmässigen Abständen auch Künstler präsentieren, die nicht mehr unter uns sind. Den Anfang macht Drafi Deutscher, einer der wohl bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Interpreten, Komponisten, Autoren und Produzenten.

Drafi Deutscher wurde am 09.05.1946 geboren und verstarb am 09.06.2006. .

In diesem Bericht über Drafi Deutscher wollen wir einmal nicht die typischen Biographiedaten und Erfolge auflisten, sondern versuchen, Ihnen den Menschen Drafi Deutscher -unkommentiert in Form dessen, was er selbst über sich und sein Leben gesagt hat- näher zu bringen.

Lesen Sie im Folgenden zuerst einmal ein Interview der Jugendzeitschrift BRAVO aus dem Jahr 1966 und anschließend ein “Sounds”-Interview. Wenn man beide Interviews aufmerksam gelesen hat, kann man sich einen kleinen Eindruck machen, wie, wer und was Drafi wirklich war :

33 Gewissensfragen an Drafi und seine damalige Frau Karin

BRAVO: Wo und wann haben Sie sich zum erstenmal getroffen? Was hatte Karin an?

KARIN: Drafi spielte in der Bar “Rakete” in Lichterfelde in Berlin. Ich trug ein blaues Jersey-Kostüm mit einem Schlitz an der Seite. Ich kam mit 4 Freundinnen.

DRAFI: Es war in der Bar “Rakete”, wo ich damals spielte. Im August 1963. Karin trug schwarze Hosen und einen lichten Pullover. Sie kam mit einer Freundin.

BRAVO: Hat Drafi sofort auf Sie, Karin, Eindruck gemacht?

KARIN: Hat er nicht.

DRAFI: Nee, bestimmt nicht.

BRAVO: Was hat Ihnen an Drafi am besten gefallen, Karin?

KARIN: Seine Art. Er ist zwar schwierig. Aber nur am Anfang, besonders gefällt mir seine Fröhlichkeit.

BRAVO: Was glauben Sie, daß Karin an Ihnen am besten gefallen hat?

DRAFI: Meine burschikose Art. Ich bin anders als Karins Freunde. Mir haben an ihr besonders ihre schwarzen Haare und ihre Figur gefallen.

BRAVO: Wo war der zweite Treff? Wer hat den vorgeschlagen? Mit welchen Worten?

KARIN: Ich hatte Urlaub. Wir fuhren zusammen zum Baden an den Wannsee.

DRAFI: Am nächsten Tag trafen wir uns wieder. Zum Baden. Ich redete sofort von Liebe, schon am ersten Tag.

BRAVO: Was war das erste Geschenk Drafis?

KARIN: Eine Uhr als Souvenir.

DRAFI: Eine Uhr mit Kette.

BRAVO: Wann haben Sie, Karin, sich in Drafi endgültig verliebt?

KARIN: Es war zwei Monate später, nach unserem ersten Krach. Als ich merkte, daß ich nicht mehr ohne ihn sein kann.

DRAFI: Nach unserem ersten Streit. Ich hatte in Düsseldorf in Karins Beisein mit einem anderen Mädchen geflirtet.

BRAVO: Wer war bei der Geburt der Zwillinge aufgeregter?

KARIN: Ich war nicht so aufgeregt, ich dachte: Es ist nun mal so, jetzt mußt du alles durchstehen. Klein-Drafi und René kamen im Abstand von 8 Minuten. Dann hatte ich alles überstanden. Kein Arzt hatte es mir vorher verraten. Ich war völlig überrascht.

DRAFI: Ich erfuhr die Nachricht erst durch die Zeitung. Ich war auf Tournee. Ich dachte, ich träume. Ich raste sofort in ein Blumengeschäft und kaufte 40 Nelken. Dann noch 3 Pfund Obst. Ich selbst nahm einen vierfachen Kognak.

BRAVO: Wer hat die Namen der Zwillinge vorgeschlagen?

KARIN: Drafi. Rene fiel uns zufällig ein.

DRAFI: Ich. René ist ohne besondere Bedeutung.

BRAVO: Wann hat Drafi zum erstenmal von Heirat gesprochen?

KARIN: Eigentlich stand es schon immer fest, daß wir heiraten.

DRAFI: Im Frühjahr 1965, als wir auf Mallorca Urlaub machten.

BRAVO: Wie groß wird Ihre Traumwohnung sein?

KARIN: Ein schönes Haus mit schicker Küche und prima Garten.

DRAFI: Ich will mir ein Ein-Familien-Haus mieten mit 5 Zimmern, schönem Garten und einem Arbeitszimmer mit Flügel, Stereo-Anlage, 2-3 Sessel, Tisch, Wollteppich.

BRAVO: Wie werden Sie das Wohnzimmer einrichten?

KARIN: Fürs Wohnzimmer hat Drafi schon die Möbel in seiner jetzigen Wohnung. Eine Juchtenleder-Couch und ein flacher Fernsehapparat. Es ist alles komplett.

DRAFI: Ich habe die Einrichtung schon. Eine kognakfarbene Ledergarnitur, ein Schrank aus hellem Teak.

BRAVO: Wie soll das Kinderzimmer aussehen?

KARIN: Zwei süße Bettchen und Micky-Mouse-Tapete.

DRAFI: Bunt und lustig, mit komischen Tapeten.

BRAVO: Wie werden Ihre Mahlzeiten aussehen?

KARIN: Ich verstehe noch nicht viel vom Kochen. Drafi kann das besser. Er macht gute Soßen.

DRAFI: Wir essen beide gern. Ich koche gut, besonders Soßen sind meine Spezialität.

BRAVO: Was sind Drafis Lieblingsgerichte?

KARIN: Erbsensuppe.

DRAFI: Erbsen mit Speck, Kohlrouladen

BRAVO: Wie oft im Jahr wollen Sie Ferien machen? Wo wollen Sie die verbringen?

KARIN: So oft wie möglich. Wohin ist mir egal.

DRAFI: Einmal im Jahr, und dann nur in südlichen Ländern.

BRAVO: Wie viele Anzüge hat Drafi?

KARIN: Ich glaube mehr als 25 Anzüge.

DRAFI: 15 Anzüge und viele Hemden, Pullis und Hosen.

BRAVO: Wie viele Kleider hat Karin?

DRAFI: 10, glaube ich.

KARIN: 12 Kleider.

BRAVO: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre freien Abende?

KARIN: Ins Kino gehen und dann in eine schicke Bar.

DRAFI: Ins Kino gehen oder gut essen.

BRAVO: Mögen Sie Nachtlokale?

KARIN: 0 ja, ich gehe gern in eine Bar. Leider tanzt Drafi nicht gerne.

DRAFI: Ja, ja, ja! Ich tanze hie und da ganz gerne.

BRAVO: Was sollen Ihre Kinder werden?

KARIN: Vielleicht werden sie auch wie ihr Vater Sänger.

DRAFI: Sie sollen Musik studieren. Aufs Konservatorium gehen. Aber wenn sie nicht wollen, werde ich sie nicht dazu zwingen.

BRAVO: Mögen Sie noch mehr Kinder?

KARIN: Ich habe erst einmal die Nase voll.

DRAFI: Ja, ein Mädchen hätte ich noch gern.

BRAVO: Was gefällt Ihnen an Drafi am besten, Karin?

KARIN: Er ist mein Typ. Mir gefällt sein Ehrgeiz.

BRAVO: Was glauben Sie, daß Karin an Ihnen am besten gefällt?

DRAFI: Meine Art. Außerdem bin ich ihr Typ.

BRAVO: Was bringt Drafi in Wut, Karin?

KARIN: Ich kenne ihn nicht wütend.

BRAVO: Was kann Sie in Wut bringen?

DRAFI: Wenn Karin unlogisch ist.

BRAVO: Sind Sie eifersüchtig?

KARIN: Sehr sogar.

DRAFI: Ja.

BRAVO: Können Sie verzeihen, wenn Sie einmal Grund zur Eifersucht hatten?

KARIN: Das muß ich wohl.

DRAFI: Ja, aber ich bin nachtragend.

BRAVO: Haben Sie manchmal Meinungsverschiedenheiten? Aus welchem Grund entstehen die?

KARIN: Es sind nur Kleinigkeiten.

DRAFI: Nur manchmal. Besonders dann, wenn Karin nicht Verständnis für meinen Beruf aufbringt. Wenn ich zuviel auf Tourneen bin.

BRAVO: Wer gibt nach, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt?

KARIN: Ich.

DRAFI: Karin.

BRAVO: Wer sind Ihre drei Schlagerlieblinge?

KARIN: Drafi natürlich, die Beatles und Chris Andrews.

DRAFI: Cliff Richard, die Beatles, Chris Andrews.

BRAVO: Was soll Drafi mit 30 Jahren erreicht haben?

KARIN: Ich hoffe, daß er noch nicht mit 30 vergessen sein wird.

DRAFI: Produzent, Komponist und Texter. Und vielleicht Sänger, wenn ich Fans habe.

BRAVO: Lieben Sie Luxus?

KARIN: Ich bin mit unserem Leben jetzt zufrieden. Ich will keinen Luxus, keinen Nerzmantel. Ich bin so glücklich.

DRAFI: Ein Häuschen, schön verreisen das ist eigentlich alles.

SOUNDS-Interview 1982: “Ich glaube, dass ich ein Guter bin” von Götz Achilles:

Ich hab’ gelesen, daß Du bald mit einem Film herauskommst; Titel: “Marmor, Stein und Eisen bricht”. Was passiert in dem Film, worum geht es, mit wem hast du ihn gedreht?

Drafi: Der Film läßt natürlich zu allererst vermuten, daß das meine Lebensgeschichte sei, was in etwa richtig ist, nur mit dem großen Unterschied, daß das nicht authentisch ist, sondern daß das Ganze in einer Art modernem Märchen dargestellt wird. Im Prinzip: Der böse Nachbar, der es nicht ertragen kann, daß neben ihm jemand wohnt, der durch irgendwelche für ihn nicht verständliche Gründe populär geworden ist und mit einer kleinen Stimme nun auch zu Erfolgen gekommen ist. Der singt ja nur und verdient Geld. Und außerdem ist das ein Schwein, weil die machen jeden Tag Orgien; und dann ist er ja auch ein Kinderbumser, weil der steht nackend am Fenster, und Kinder haben ihn gesehen, das muß ein Kinderbumser sein. Das wird angesprochen in dem Film; aber nicht so brutal, wie ich es eben gesagt habe, sondern sehr romantisch verpackt. Witzig ist vielleicht in dem Zusammenhang, daß die Hauptrolle von dem Volker Spengler gespielt wird, der durch Fassbinder-Filme sehr bekannt geworden ist und der, wie man weiß, homosexuell ist, und er spielt in dem Film einen Heterosexuellen, und der Heinz Schubert, der heterosexuell ist, spielt seinen Manager, einen Schwulen. Das ist unheimlich schön, ist unheimlich witzig. Und dann gibt es auch noch eine Liebesgeschichte mit einer Frau, die eine Kneipenbesitzerin ist, die Gertrud, und die wird dargestellt von der Mutter von der Nina Hagen von der Eva-Maria Hagen. Also nicht die authentische Lebensgeschichte von Drafi Deutscher, sondern Sechzigerjahre, Kreuzberger Milieu und dann diese Geschichte am Rande als modernes Märchen.

Wen hast Du Dir als Publikum vorgestellt als Du den Film gemacht hast?

Drafi: Ich glaube eigentlich, daß man das am besten so erklären kann, daß ja “Marmor, Stein und Eisen bricht”, ein Song, der immer irgendwo - in der Anfangszeit jedenfalls - als banaler Song hingestellt wurde, dann irgendwann mal den Touch gekriegt hat, daß er auch bei Intellektuellen ankommt. Ich glaube, das ist ein Intellektuellen-Film; damit will ich sagen, daß es kein kommerzieller ist. Der wird also höchstwahrscheinlich gar nicht großes Geld bringen, sondern der wird vielleicht künstlerisch wertvoll sein, und damit meine ich jetzt auch den Regisseur, den Christoph Stenzel, der den gemacht hat, der schon mehrere Bundesfilmpreise hat und der für mich ein sehr integerer und sehr großartiger Künstler ist; ich glaub nur, daß ihn manche Leute vielleicht nicht verstehen.

Drafi, Du sagst, daß die Hauptrolle jemand anderes spielt. Ich hatte vermutet, daß Du Dich selbst spielst.

Drafi: Nein, nein! Das wäre auch überhaupt kein Gag gewesen. Ich spiele einen Gast in dieser Kneipe, die Kneipe, die der Gertrud gehört, da spiel ich einen Gast, und ich bin verliebt in die Gertrud und möchte mich mit ihr liieren, und das geht über merkwürdige Wege, und am Ende bin ich dann doch mit ihr zusammen. Ich spiele einen ganz normalen Gast in dieser Kneipe, ich heiße “Löwenschlucker”, weil ich soviel saufe, und ich hab’ praktisch diese kleine Nebenrolle gemacht und hab die ganze Musik geschrieben; auch die Background-Musik.

Alte Titel von Dir?

Drafi: Es ist drin “Marrnor,Stein und Eisen bricht”, es ist drin “Don”, es ist drin ein neuer Titel von mir von der neuen LP, und ansonsten hab’ ich die ganzen Background-Musiken geschrieben. Ich hab das absichtlich nicht als eine Drafi-Deutscher-Hitparade abziehen wollen, das wär’ ja nun auch billig.

Hast Du an dem Konzept mitgearbeitet?

Drafi: Nein, das Konzept war vorher fertig, das hat der Christoph Stenzel gehabt, aber ich hab nachher natürlich ein bißchen darauf Einfluß nehmen können; wobei ich im Wesentlichen eigentlich nichts verändert habe, sondern ich hab’ es nur durch die Musikgestaltung und durch das, was ich noch mal angeregt habe aus meinen eigenen Erlebnissen, hautnaher gemacht. Also, wer den Deutscher kennt, der sagt: “Ach!”

Was hast Du zwischen Deinen großen Erfolgen und heute getrieben?

Drafi: Ich hab immer geschrieben, das war von vornherein die große Absicht. Daß ich als Sänger angefangen habe, war ein großer Zufall, denn ich hab einen Titel geschrieben, hab denselben als Demo gesungen, hab’ ihn vorgestellt, und die haben gesagt: “Wir haben keinen Sänger, warum singen Sie den denn nicht selbst?” Und so bin ich eigentlich dazu gekommen. Aber die Absicht war immer zu schreiben. Ich seh’ mich auch mehr als Komponist und Textdichter, und in der Zwischenzeit als Produzent. Ich hab alles rein autodidaktisch gemacht, es hat mir nie jemand eine Note beigebracht, es hat mir nie jemand gezeigt, wie die Elektronik zu bedienen ist, das hab ich mir alles selbst beigebracht, und inzwischen, glaube ich, kann ich es. Ja, wie gesagt: Hauptsächlich geschrieben.

Für wen hast Du geschrieben?

Drafi: Für Peggy March, Peter Orloff, Bernd Klüver, Katja Ebstein, Roberto Blanco, Mireille Mathieu - und für mich.

Was verdient man so, wenn man für andere Stars Musik schreibt?

Drafi: Das kommt auf den Umsatz an. Es gibt Riesenhits und es gibt Gar-Keine-Hits, das kann man eigentlich auch gar nicht pauschal sagen. Ich kann Dir sagen, was Du an einer Platte verdienst: also, 6 Pfennig als Komponist und 4 Pfennig als Textdichter, und dann gibt’s ja auch da noch die Steuer.

Zum Film nochmal: Du hast vorhin gesagt, Intellektuelle seien die Zielgruppe.

Drafi: Das vermute ich.

Glaubst Du nicht, daß ‘ne ganze Menge Deiner alten Fans auch dazugehören?

Drafi: Ja, aber dazu ist der Film nicht kommerziell genug, es fehlt Action, es fehlt Spannung, es ist eine Betrachtung. Es ist so ein Film, der schwebt irgendwo auf so einer rosa Wolke, und Du mußt ja auch immer mitdenken und Du mußt immer sagen. “Ach, das hat er gemeint.” Damit will ich nicht unterstellen, daß Nicht-Intellektuelle das nicht empfinden können, aber der Stil des Christoph Stenzel ist halt schon intellektuell. Ich hab eine Situation gehabt, wo wir eine lustige Szene hatten in der Kneipe, und der Christoph sagt: “Ist das nicht zu lustig?” Das hab ich vorher noch nie gehört. “Ist das nicht zu lustig”, sagt der. Ich hab Tränen gelacht, und er fand es zu lustig, das hat mir zu denken gegeben. Auch da wird noch unterschieden. Lustig, lustiger, am lustigsten. Bitte sei nicht so lustig. Don´t be lustig.

Ich habe natürlich im Zeitungs-Archiv ein bißchen gestöbert. Man blättert das so durch und alle Überschriften aus 15 Jahren sind immer skandalös umwittert.

Drafi: Naja, also höchstwahrscheinlich hab’ ich durch mein eigenes Verhalten mich zu einem enfant terrible gemacht - und bis dahin gab es wohl auch kein enfant terrible in der Schlagerbranche - also war ich der Lutscher, und nun haben sie alle rumgelutscht, und immer, wenn Drafi Deutscher erwähnt wurde, dann wurde das auch mit aufgewärmt. Auch heute noch. Es gibt auch heute noch Leute, die sagen: “Und das müssen wir ja auch noch erwähnen!” Das hast Du ja jetzt auch getan.

Wie erklärst Du Dir, daß ein erklärter Star von einem Tag auf den anderen durch die Presse so brutal behandelt wird?

Drafi: Dahinter stand wohl in erster Linie die Springer-Presse; die brauchen den täglichen Journalismus, und Du weißt selbst, daß sich negative Dinge besser verkaufen lassen als positive. Es ist einfach langweilig, positive Sachen ständig zu lesen.

Aber warum gerade bei Dir?

Drafi: Weil ich niemals jemand war, der anderen in den Arsch gekrochen ist. Ich war ein Rebell, ich hab ehrlich gesagt, was ich gefühlt habe, und wenn mir jemand nicht gepaßt hat, habe ich gesagt: “Du bist ein Arschloch.” Das war mir piepegal, ob das der Unterhaltungschef vom ZDF war oder der Intendant vom Sender Freies Berlin, es war mir piepe. Ich war 17, da bin ich das erste Mal eingeladen worden zum Sender Freies Berlin, da hatten die eine Veranstaltung. Da wurde abends ein kaltes Buffet gereicht, und die Brötchen waren trocken. So, und ich hab gesagt “Scheiße, das ist trocken.” Und wer war der Idiot? Icke! Ick bin eben halt so. Die haben die Pistolen durchgeladen und gewartet, bis ich wieder im Fadenkreuz erscheine. Das ist auch zum Teil meine Schuld. Aber es ist genauso die viel größere Schuld derjenigen, die mich damals beraten haben; die hätten mich ja auch besser beraten können.

Die haben Dich also falsch aufgebaut?

Drafi: Vielleicht, weiß ich nicht, will ich auch gar nicht behaupten. Vielleicht hätten die mich lieber als Rex Gildo gesehen. Im bunten Anzug und freundlich, mit Scheinhochzeiten.

Hast Du was gegen Schwule?

Drafi: Bitte? Nein, nein! Ich hab’ überhaupt nichts gegen Schwule.

Hast Du was gegen verlogene Schwule?

Drafi: Ja, dagegen hab ich was.

Also Du magst es nicht, wenn Rex Gildo …

Drafi: … eine Scheinhochzeit macht und so tut, als sei er nicht schwul. Das finde ich Scheiße. Das ist gelogen, das ist unfair.

Und wie hast Du dann die Kurve nach Amerika gekriegt? Zu produzieren und Musik herzustellen, zu komponieren und an die USA zu verkaufen. Und das aus einer Situation heraus, wo keiner mehr ein Stück Brot von Dir genommen hätte.

Drafi: Schau mal, ich glaube einfach, daß das eine Frage des Talents ist. Und wenn du etwas kannst, dann kannst du es hier verkaufen und dort verkaufen. Irgendwann muß es mal aufgehen. Wenn du eine Null bist, wirst du hier nicht verkaufen und da nicht verkaufen. Dann wirst du vielleicht mal einen Achtungserfolg erzielen, du wirst eine Eintagsfliege sein. Ich glaube, daß ich ein Guter bin. Ich glaube, daß ich jeden Tag wieder etwas erreichen kann. Ich habe keine Angst, ganz egal, ob ich zwei Jahre nicht in der Hitparade bin als Komposer. Ich weiß, daß ich irgendwann wieder in der Hitparade bin und dann ‘nen großen Lutscher habe. Und dann etwas, wo sie nicht sagen können, das ist eine abgewichste Eintagsfliegenschnulze, sondern das dauert eben ein bißchen länger. Und da müssen sie auch ein bißchen länger dran knabbern. Tageshits, die 3 Wochen in der Hitparade sind, die kann ich jeden Tag schreiben, aber die will ich nicht. Ich muß auch dahinterstehen können, mir muß das gefallen. Mir selbst. Ich bin keiner, der sich das aus dem Hoden schüttelt. Ich will dabei auch ‘was empfinden. Ich will das Ding selbst onaniert haben. Und nicht, daß da einer gekommen ist, und der hat sich ‘nen Handschuh übergezogen und sagt. “Ich mach mal für dich”. Das will ich nicht. Das laß Jack White machen.

Du hast Dir ein sehr beeindruckendes Video-Equipment zugelegt. Was hast Du damit vor?

Drafi: Ich will ´nen Film machen, selber. Das mach ich natürlich mit der kleinen Anlage nur als Demo erstmal und dann werde ich damit zu einer Anstalt gehen, zu einer Fernsehanstalt, und werde das anbieten und hoffe auf einen Auftrag.

Wird das ein neues Standbein?

Drafi: Ja, weil ich glaub’, daß ich das kann. Ich halte mich für einen noch nicht erblühten Regisseur und Drehbuchautor.

In welche Richtung willst Du denn blühen?

Drafi: Ich würde gerne Tagesprobleme machen. Ich könnte mir vorstellen, daß ich das aber komisch machen würde. Ich selbst bin zwar in meinen stillen Stunden ein ernster Mensch, aber meistens doch fröhlich und auch zum Komischen tendierend. Ich bin recht schlagfertig, und ich mag eigentlich das Lachen.

Mich interessiert Dein Sex-Life.

Drafi: Wir lassen uns jetzt scheiden, weil ich komm’ mit der jugoslawischen Küche nicht klar.

Ach was.

Drafi: Das ist mir zu scharf.

Und sonst? Sie wird doch nicht den ganzen Tag nur kochen?

Drafi: Ja, aber doch hauptsächlich. Sie näht auch sehr gut; sie näht Bauernröcke, jugoslawische Bauernröcke. Sie ist auch eine unheimlich attraktive Frau. Nur, ich kann das auf die Dauer nicht ertragen, das wird wär zuviel. Ich bin ein sehr einfacher Mensch, auch in meinen Ansprüchen. Mir reicht ‘ne Gulaschsuppe, mir reicht auch das “Gasthaus zur Birke”, ich muß nicht im Plaza wohnen…

Könntest du denn im Plaza wohnen?

Drafi: Ich könnte das schon, aber ich muß nicht. Meine Frau hat andere Ansprüche; außer dem Schewabscheschie, was sie kocht – hervorragend - und den Bauernröcken; und so haben wir uns eben halt zwischen dem Schewabscheschie und dem Bauernrock auseinandergelebt. Ich bin hier ins “Gasthaus zur Birke” gezogen. Ich fühle mich dem Haus sehr verbunden und auch der Birke und probier jetzt, wie es ist, wenn man nun wieder allein ist und hab’ festgestellt, das es eigentlich gar nicht so schlimm ist. Ich hab’ vorher gedacht, du kannst alleine gar nicht sein, weil ich bin ja ein sehr bequemer Mensch und mag es natürlich unheimlich gern, wenn ich nach Hause komme und die Bratkartoffeln sind fertig, das Bettchen ist gemacht, es ist alles lieb und schön und der Hund sagt guten Tag, die Katze miaut und so; das sind so Bequemlichkeiten, die ich gern hab. Darauf muß ich jetzt im Moment verzichten. Aber, ich glaub’, daß ich das eines Tages ‘mal wieder haben werde. Denn jetzt, wie ich es im Moment habe, ist das unter irgendwelchen Bedingungen. Ich bin ein Mann, und ich habe meine eigene Meinung, und ich habe mich emanzipiert, und ich trage keine Unterwäsche von Fruit of the Lume, ich trag ganz normale von C & A. Und wenn’s sein muß, bügele ich die auch selber und kochen kann ich auch. Also ich versuch’ jetzt mal ganz auf meinen eigenen Füßen zu stehen, verdammt noch mal.

Gibt es irgendwelche neue Bindungen für Dich?

Drafi: Im Moment onaniere ich, denn keine Frau kann schöner sein als die, die ich mir beim Onanieren vorstelle.

Was planst du auf dem Sektor Musik für die Zukunft?

Drafi: Ich hab da eine Tante entdeckt aus Berlin, ein eingehutzeltes Wesen, sieht aus wie eine Schrippe, also angucken würdest du die nicht, wenn du die irgendwo triffst. Aber dann mußt du die hören, die singt, wie Olivia Newton-John immer singen wollte. Das wird also höchstwahrscheinlich ‘ne Weltkarriere werden. Da will ich meine ganze Kraft reinlegen. Hinzu kommt, daß die Tante nicht nur sehr dufte singt, sondern auch noch ein unheimlich netter Mensch ist

Spassmaschine - Power-Schlager-Pop ohne Gnade

Samstag, 28. April 2007

SpassmaschineFast jeder kennt “Ragazza” aus dem Mallorca-Urlaub, aus dem Tanzcafe, aus den Party-Charts oder von vielen Compilations. Die Interpreten dieses Songs jedoch, kennt man in Deutschland noch nicht so richtig, obwohl sie wohl einer der wenigen Bands aus dem deutschsprachigen Sektor sind, die auch international erfolgreich vertreten ist.

Spassmaschine dürfte wohl die einzige deutsche Partyband sein, die einen Plattenvertrag bei Warner-Music Skandinavia für Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark ihr Eigen nennen darf.

Daher sind Reiner, Ralf und Frank von Spassmaschine diese Woche “Künstler(in) der Woche” bei Hithaus:

Hithaus: Spassmaschine ist noch ein ganz junges Gesicht im Schlagergeschäft und besteht eigentlich aus zwei Musikern einer der erfolgreichsten Live-Rockband´s Deutschlands und einem Schauspieler. “Alte Hasen” im Musikgeschäft, jedoch Neulinge in der Schlagerbranche. Wie kam es zur Gründung von Spassmaschine?

Spassmaschine: Wir wollten einfach für uns mal eine Sache in Angriff nehmen, bei der man wirklich, aber auch wirklich auf keine Sachen Rücksicht nehmen muss, sondern auch Titel schreibt, die für manchen vielleicht etwas „derbe“ klingen mögen, uns aber ne Menge Fun bereiten. Das ist bei Rockmusik im Allgemeinen sehr schwer, und in Englisch macht das nicht ganz so viel Laune, in Deutsch klingt so was dann mit dem richtigen Sound einfach cool. So kam dann die Idee für die Band von mir (Kern Rainer) und meinem Bruder Ralf, wir fragten den Texter Frank Heck, und so ging es los.

Hithaus: Das Motto von Spassmaschine ist Spassmaschine. Was soll das genau bedeuten?

Spassmaschine: Das ist eigentlich oben schon miterklärt. Halt einfach alles machen was Spass macht….Und das klappt echt prima.

Hithaus: Spassmaschine bedient den Sektor der Partymusik. Warum ausgerechnet deutsche Partymusik?

Spassmaschine: Schlager Fans sind ein sehr dankbares Publikum, das ist keine „Schleimerei“. Die Treue, welche zum betreffenden Star entgegengebracht wird ist einmalig. Weil man da unglaublich viele Möglichkeiten in Sachen Sound hat, und wenn’s gescheit gemacht ist, auch ordentlich knallt. Darum geht es bei der Art von „Musik“

Hithaus: Mancher Schlagerfan empfindet den Partyschlager als anspruchslos und minderwertiger als Schlager oder Fox. Welche Argumente halten Sie hier dagegen?

Spassmaschine: Na ja, so ganz Unrecht hat der Fan da nicht, wir behaupten nun wirklich nicht von uns wir hätten Arien oder Operetten geschrieben. Wozu auch, wie schon gesagt, der Spass steht an 1. Stelle, und sonst nichts, wenn man die Songs minderwertiger empfindet, einfach nicht hinhören….

Hithaus: Ihre Debütsingel heißt „Ragazza“ und ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in den skandinavischen Ländern veröffentlicht worden. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis Ihrer ersten Platte? Wie hat man in den skandinavischen Ländern auf deutsche Partymusik reagiert?

Spassmaschine: Nun es gab verschiedene Reaktionen, im Allgemeinen doch recht gut, vielleicht gibt es ja eine Nachfolgesingle, mal schauen.

Hithaus: Was gibt es aktuell von Spassmaschine zu hören?

Spassmaschine: Unser aktueller Titel nennt sich „Edeltraud“, und geht ordentlich ab. Neue Titel sind in der Mache.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Spassmaschine: Ja, zum Beispiel bei Musicload, AOL oder i-Tunes

Hithaus: Was planen Sie als weitere Schritte für Spassmaschine?

Spassmaschine: Weitere Songs zu schreiben, unsere Ideen sprudeln, und viel gute Laune mit dem Krawall haben…

Hithaus: Kann man Spassmaschine auch live erleben?

Spassmaschine: Wir sind in Planung, Gigs für Spassmaschine, zusammen mit unserer Rockband ins Programm zu nehmen, da gibt es einige konzeptionelle Dinge, die noch geklärt werden müssen, dann geht’s im Prinzip los. Wenn alles gut geht, kommen da gut 50 bis 60 Termine im Jahr zusammen. Lassen wir uns mal überraschen.

Hithaus: Die Szene des Partyschlagers ist sehr dicht besetzt, wo sehen Sie die Berechtigung von explizit Ihrer Gruppe? Haben Sie schon besondere Erfahrungen mit dem Klientel des Schlagers gemacht?

Spassmaschine: Wir fahren zwar einen ähnlichen Sound wie alle Kollegen auch, doch unsere Texte sind schon ein bissi mehr als „Saufen, Titten“ etc., wobei das jetzt nicht andere Songs schmälern soll…..

Hithaus: Charakterisieren Sie die Mitglieder von Spassmaschine! Sind Sie sich immer bei allen Entscheidungen einig, oder fliegen bei Spassmaschine auch einmal die Fetzen?

Spassmaschine: Na, wenn dauernd die Fetzen fliegen würden, müssten wir uns umbenennen. Scherz beiseite, das läuft in der Tat ziemlich harmonisch ab. Wenn einer von uns eine Idee hat, wird es ausprobiert, klingt das Ganze dann nicht, kommt der Song auf die Ersatzbank. Ganz einfach und ohne Stress.

Hithaus: Haben Sie neben dem Beruf auch privat Verbindung zu einander?

Spassmaschine: Na logisch, Ralf und ich sehen uns beinahe täglich, Frank, der ja als Beruf noch Schauspieler ist, treffen wir oft, falls wir nicht zusammen schreiben, in unserer Stammkneipe, zum gemeinsamen „Pilsje“.

Hithaus: Nennen Sie uns bitte für jedes Mitglied einzeln die 3 Dinge, die Ihnen im Leben am wichtigsten sind, außer der Musik.

Spassmaschine: Das ist bei uns dreien gleich. Familie, Gesundheit und die Freunde.

Hithaus: Wie stehen die Partnerinnen von Ihnen zu Ihrem Projekt Spassmaschine?

Spassmaschine: Manchmal wird schon die Stirn gerunzelt, wenn wir mit unseren neuesten Schandtaten aufweisen, aber im Grossen und Ganzen sehen das die Mädels sehr interessiert, und haben auch Ihren Spass daran.

Hithaus: Alle Welt jammert, dass die Tonträgerverkäufe immer weiter zurück gehen. Was hat Spassmaschine zu den düsteren Prognosen für die Musikindustrie zu sagen?

Spassmaschine: Nun, uns wäre es auch lieber mit einem Mal tausende Platten zu verkaufen, da es aber nicht mehr so läuft, muss man sich anderweitig umsehen, wie z.B. live Auftritte, Downloads etc. Ein bissel was geht immer

Hithaus bedankt sich herzlich bei der Gruppe Spassmaschine für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg

Die Schlagermafia - witzig, frech, auffällig

Samstag, 14. April 2007

SchlagermafiaDie Schlagermafia, zwei spritzig freche Jungs haben sich zum Schlager bekannt und statieren freimütig entgegen vielen Unkenrufen: Schlager hören fetzt! Getreu diesem Motto und mit allerlei Unkonventionellem im Gepäck sind sie seit einigen Jahren im Schlagergeschäft unterwegs. Hithaus.de hat sich mit den Jungs unterhalten und Folgendes dabei herausgefunden:

Hithaus: Die Schlagermafia, der Verdacht liegt nahe, dass sich dieser Name aus der Zusammensetzung Ihrer Künstlernamen ergeben hat. Stimmt das?

Die Schlagermafia: Ja, das könnte man denken, es ist aber eher andersrum. Zuerst gab es den Projektnamen: Die Schlagermafia. Erst dann sind im Laufe der Zeit aus Ableitung unserer Vornamen Jan und Tom die skurrilen Figuren „Joost“ und „Torben“ entstanden. Dazu gab es dann jeweils noch einen Nachnamen nämlich Schlager und Mafia. Und so heißen wir nun Joost Schlager und Torben Mafia. Wenn wir einen guten Tag haben, reden wir uns aber gern auch mal mit Törben und Jööst an…;-)

Hithaus: Was für ein Konzept steckt hinter „Der Schlagermafia“?

Die Schlagermafia: Wir haben uns gefragt: Wie können wir bei Frauen Erfolg haben? Die Antwort: Wir müssen uns verkleiden…! Nein, mal halbwegs im Ernst: Wir wollen der durchaus Schwiegermutter - liken Musiksparte Schlager ein wenig zu positiverem Image verhelfen. (mal ausgenommen, wie Schlagerfans das sehen) Unsere Erfahrung ist, wenn die Leute das Wort „Schlager“ hören, dann denken sie zuerst immer an verweichlichte Liebestexte und Interpreten, die diesem Text dann noch das dementsprechende Schlagereske Gesicht geben. Wir wollen zeigen ,dass Schlager und besonders Party-Schlager, wie wir ihn in unseren Shows machen, mehr sein kann, als das. Schlager ist immer und überall ein Garant für gute Laune und gehört zu fast jeder Party dazu.

Auch junge Leute kennen noch immer, oder mittlerweile wieder die Texte, beispielsweise von Roland Kaiser. Das freut uns und zeigt uns, dass wir mit unserer Idee den richtigen Weg eingeschlagen haben. Unser Bestreben ist es immer und überall, egal ob Teeni-Disco oder Schunkelparty im Bierzelt, gute Laune zu verbreiten und zu zeigen, dass man mit Schlager genau das erreichen kann.

Hithaus: Das Outfit der Schlagermafia erinnert an Elvis Presly, oder auch an die Blues Brothers. Warum haben Sie einen derart altmodischen Style gewählt?

Die Schlagermafia: Gegen den Elvisvergleich kommen wir auf Grund der Frisuren wohl nicht mehr an (obgleich Elvis die Haare nie so schön hatte) Der Blues Brother Vergleich ist auch berechtigt, auf Grund unserer Brillen. Die C&A Anzüge für jeweils 59,-€ sind jedoch Top Modern! Darauf legen wir viel Wert.Das Outfit entsprang aus einer Vision heraus, die Joost hatte. Mit wem auch immer man uns aber letztendlich auch assoziiert, wir geben uns durch unsere frechen Auftritte die entsprechende Eigennote. Übrigens nicht nur Fans und Zuschauer, sondern selbst Kollegen und Prominente (z.B. gerade erst beim ECHO) wollen Fotos mit uns machen. Und das, obwohl die sich ja sonst nicht unbedingt die Blöße geben. Die Outfit-Kombination scheint also seine Wirkung nicht zu verfehlen.

Hithaus: Hat der Kleidungsstil auch etwas mit Ihrer Musik zu tun?

Die Schlagermafia: Nein, eher nicht. Er ist unsere Kennung und unser Markenzeichen Die Leute erinnern sich an uns, wenn sie uns mal gesehen haben oder von uns gehört haben, das ist auch das Ziel.

Hithaus: Sie haben aktuell Anfang des Monats eine neue Single heraus gebracht. Was ist das für ein Produkt? Wo kann man Ihre Platten kaufen?

Die Schlagermafia: Unsere neue Single ist ein Gruß an unsere Ex-Freundinnen mit dem Titel: „Hey Du, Ich Find Dich Doof“. Zu kaufen gibt es sie in allen gängigen Downloadportalen. Man muss aber dazu sagen, dass unsere eigenen Titel eher nach Mallorca Musik klingen, als nach Schlager im herkömmlichen Sinne. Wir werden deshalb im Mai auch wieder dort sein und diese Single auf Mallorca promoten.
Unsere erste Single für alle gescheiterten Casting Kandidaten im Deutschen Fernsehen mit dem Titel:„Ich Bin Nichts & Ich Kann Nichts“ gibt es aber auch als Maxi CD und ist auf diversen Party Samplern zu finden.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Die Schlagermafia: Schön, dass Sie nach legalen Portalen fragen…;-)
Ja, kann man natürlich. In allen relevanten Downloadportalen.

Hithaus: Mafiosi einmal real zu Gesicht zu bekommen, ist normaler Weise recht schwierig. Kann man die Mafia der Schlagerszene live erleben? Wo treten Sie demnächst auf?

Die Schlagermafia: Dafür, dass die Mafia eigentlich so abstinent sein sollte, kann man uns sogar ziemlich oft sehen. Fast jede Woche eigentlich. In nächster Zeit aber, wie schon erwähnt auf Mallorca. Dort werden wir in der Woche vor Pfingsten sein. Außerdem im Mai beim Hafengeburtstag in Hamburg und z.B. auf einem Radiosender Event zusammen mit Roland Kaiser in Schwerin. Die vielen anderen Termine sind auf unserer Homepage aktuell aufgeführt.

Hithaus: Gehen Sie beiden nur beruflich gemeinsame Wege, oder gibt es auch im Privaten Gemeinsamkeiten?

Die Schlagermafia: Wir sind gute Kumpels und Kollegen, aber da wir nicht in der selben Stadt wohnen, sehen wir uns eigentlich fast nur im Mafiosi Dress.
Unsere größte Gemeinsamkeit ist da eher, dass wir beide verrückt genug sind, so was zu machen und diese Musik lieben.

Hithaus: Was haben Sie für Erfahrungen mit der Vereinbarkeit von Showbussiness und Liebesbeziehungen gemacht?

Die Schlagermafia: Jaja, das ist (war) nicht immer einfach. Wir mussten unsere Frauen dahingehend erst ein wenig erziehen. Sie mussten einsehen, dass ihre Männer nicht um 16 Uhr nach Hause kommen und den gemeinsamen Fernsehabend einläuten, sondern dass wir nun mal dann arbeiten, wenn andere frei haben oder feiern gehen: also am Wochenende, an Feiertagen und Nachts.
Mittlerweile ist das aber kein Thema mehr und sie finden das alles furchtbar spannend. Dieses Problem der Vereinbarkeit und Akzeptanz durch den Partner, kennt wohl aber jeder Musiker und Künstler.

Hithaus: Welches Ereignis ist Ihnen im Zuge Ihrer musikalischen Laufbahn am besten in Erinnerung geblieben?

Die Schlagermafia: Och da gib es sehr viele. Wir machen das ja schon einige Jahre. Torben sang ne` Zeit lang im Gospelchor und in einer Boygroup und brachte die Mädels zum weinen. Joost war Frontmann in einem Pop Projekt und war mal Vorband von N`SYNC. Für einen damals 18-jährigen war das gar nicht so unerheblich. Auch einige TV Auftritte sind sicher in besonderer Erinnerung geblieben. Zum Beispiel fuhr ich (Joost) im damaligen Projekt mit unseren Sängerinnen für eine RTL2 Reportage per Lotus und Ferrari (meiner damaligen Produzenten) zum Auftritt. Jahre später fragten mich die Leute noch immer, ob ich den Lotus noch fahre. Da zeigt sich immer, welche Manipulationsmacht Medien haben.

Hithaus: Wenn man Ihre Hompage www.schlagermafia.de besucht, so fällt besonders auf, dass Sie sehr deutlich machen, dass Sie überhaupt keine Hemmungen haben und sehr von sich überzeugt sind. „…eines Acts, nach dem niemand auch nur je gefragt hat und den die Welt eigentlich nicht braucht … Getreu dem Motto „Ich Bin Nichts & Ich Kann Nichts“ …“ Diese Haltung ist sehr erfrischend und ehrlich. Wie kommt es dazu? Findet man dieses Konzept in Ihren Liedern wieder?

Die Schlagermafia: Hemmungen sollte eh man nicht haben, sonst kann man das nicht glaubwürdig und dann auch noch für Geld machen. Es gibt heutzutage Alles für Jeden, jeden Anlass und jeden Geschmack. Warum sollten wir uns also selbst für einzigartig, unfehlbar und nicht auch austauschbar halten?
Jeder ist heute ersetzbar, wenn man das verinnerlicht hat, lebt man wesentlich entspannter. Die Selbstironie ist deshalb durchaus beabsichtigt und ist ein kleiner Wink an manche Möchtegerns, die sich für den Nabel der Welt halten und sich als Zentrum allen Seins betrachten. Sich besser darstellen, als man ist, seine Fehler und Schwächen verbergen, alles was man macht beschönigen, immer gut dastehen und dabei andere schlecht machen, das ist typisch für das heutige Business.

Wir als Schlagermafia sind da entspannter, nehmen uns nicht so wichtig und stellen uns schonmal gleich selbst an die Wand oder legen uns als Ball auf den Elfmeterpunkt. Meistens macht es dann nur noch halb so viel Spass gegen uns zu schießen. Wir sind mit dem Motto: „Mögt uns oder hasst uns – es macht uns nichts aus“ bisher sehr gut gefahren. Jürgen Drews hat uns bei gemeinsamen Auftritten im letzten Jahr darin übrigens sehr bestätigt.

Hithaus: Welche „Erfrischung“ oder Veränderung halten Sie im Bereich des deutschen Schlagers für nötig – einmal abgesehen davon, dass Sie sicherlich von Ihrer Musik überzeugt sind?

Die Schlagermafia: Erfrischung und Veränderung gab es immer und wird es immer geben. Der Hörer und Fan und letztendlich Konsument von Schlagermusik entscheidet das aber im Endeffekt ganz allein, egal was man ihm an innovativem Zeugs vorsetzt.

Solange alte Kamellen, wie wir sie singen gut ankommen und es auch immer wieder mal neue Songs schaffen, die Leute zu begeistern, können doch alle glücklich und zufrieden sein. Allen kann man es eh nicht recht machen. Auf Grund der demographischen Entwicklung wird sich diese Musikrichtung aber sicher noch lange behaupten und es wird weiterhin einen Markt dafür geben.

Hithaus: Alle Welt schaut derzeit nach Berlin zum Eisbärenbaby „Knut“. Haben harte Mafiosi, wie die Schlagermafia ein Herz für Eisbärenbabies? Was sagen Sie zu den vielfältigen Musikwerken, die in jüngster Vergangenheit über das Eisbärenbaby „Knut“ geschrieben werden? Finden Sie es gut, über derart aktuelle Themen Musik zu machen?

Die Schlagermafia: Klar haben wir ein Herz für Knuti. So harte Jungs sind wir ja auch gar nicht. Aber erstmal, Kompliment an den Marketing Menschen des Berliner Zoos für diese einzigartige Kampagne!

„Knut“ erst einschläfern zu wollen und damit 400 Journalisten im Zoo, beim ersten Freigangs des Bären eine Story aufzudrücken und für so eine Präsenz zu sorgen, ist eine marketingtechnische Glanzleistung. Da wo wir herkommen wurden im Zoo schon so viele Eisbären geboren, (u.a. Knuts Mutter ) dass der Zoo mittlerweile führend im europäischen Eisbärenzuchtprogramm ist. Nur hat das außer die regionale Zeitung niemanden interessiert.

Ein Paradebeispiel, was es ausmacht, gute PR Berater und die Medien auf seiner Seite zu haben…!!! Übrigens 1:1 umsetzbar auch auf die Musikwelt…(z.B. „Ein Stern“ jetzt gepowert durch DJ Ötzi und 2 Jahre vergeblich versucht von Nic P. ) Das sagt alles. Ein Lied würden wir aber deshalb nicht zwangsläufig über Knut machen.

Es erscheint uns irgendwie abgedroschen, über jede Schlagzeile im TV, oder jeden Buttonschnipsel der bei Stefan Raab erscheint, am nächsten Tag ein Lied zu veröffentlichen. Wer es mag und die Zeit dafür hat, soll es aber machen. So wird die Welt bunter! Auch wenn das, so wie uns eigentlich niemand braucht. ;-)

Hithaus bedankt sich herzlich bei der Gruppe Die Schlagermafia für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Michaela Christ

Mittwoch, 28. März 2007

Michaela ChristMichaela Christ ist den meisten am besten aus dem Radio und Fernsehen bekannt.
In der jüngeren Vergangenheit hat sich bei Michaela Christ einiges gewandelt und aus diesem Grund hat sich Hithaus mit Michaela Christ über die sichtbaren und unsichtbaren Veränderungen unterhalten.

Hithaus: Frau Christ, Sie haben sich gerade in den letzten sechs Monaten erheblich verändert. Man sieht dies vorallem Ihrem neuen Coverbild der Single „Wenn du mit mir gehst“ und dem Album „Farben meiner Seele“ an. War das nur eine äußerliche Veränderung, oder noch mehr?

Michaela Christ: Man sagt ja, wenn man die Haarfarbe ändert, wäre dies auch ein Zeichen für eine weitere Veränderung im Leben. Dies war bei mir aber nicht der Fall. Wir wollten einfach mal ne Veränderung bringen. Und ich fühle mich sehr wohl.

Hithaus: Sie sehen auf den letzten Coverbildern unglaublich jugendlich, frisch und frech aus? War das Absicht? Wie alt sind Sie wirklich?

Michaela Christ: Danke für das Kompliment. Ich werde am 20. April 41 Jahre alt.

Hithaus: Die aktuelle Singleauskopplung aus Ihrem Album heißt „Schalt dein Radio ein“. Wo kann man Ihre Musik kaufen. Gibt es diese auch zum legalen Download, und wenn ja, wo?

Michaela Christ: Der Titel „Schalt dein Radio ein“ ist auf meinem neuen Album „Farben meiner Seele“. Das Album ist im Handel und in den Internet-Portalen (Amazon, Alphamusic etc.) erhältlich. Es ist ein sehr abwechslungsreiches Album und es sind 14 Titel drauf. Weitere Infos über das Album und eine Hörprobe gibt es auch auf www.michaela-christ.com

Hithaus: Welche Projekte sind für den weiteren Verlauf des Jahres 2007 geplant

Michaela Christ: Zusammen mit meinem Komponisten und Produzenten Joe Morell werden wir weitere Singles aus dem Album auskoppeln, ich werde einige Radio-Veranstaltungen und Interviews machen und natürlich auch einige Live-Veranstaltungen.

Hithaus: Wo kann man Sie als nächstes Live erleben?

Michaela Christ: Unser Schwerpunkt ist ja zurzeit die neue Radio-Single „Schalt dein Radio ein“ Es sind damit erst einmal Radio-Live-Veranstaltungen geplant.
Die nächsten Termine sind: Am 31.03. bin ich bei SWR 4 Rheinland-Pfalz in Neuerburg für die Sendung „Wir bei Euch“, am 15.04. bei SWR 4 Kurpfalz Radio in Schwarzach bei der Wanderparty.

Hithaus: Vor was haben Sie in der Zukunft Angst, was beschäftigt Sie ?

Michaela Christ: Das ist eine schwierige Frage. Ich finde Angst vor der Zukunft sollte man auf keinen Fall haben. Ich wünsche mir, dass „wir“ die „politische Lage“ ein gutes Stück verbessern können, dass den Politikern in manchen Bereichen bessere Lösungen einfallen und dass wir weiterhin in Frieden leben können.

Hithaus: Gibt es in Ihrem Leben noch eine weitere Leidenschaft, außer der Musik? Womit beschäftigen Sie sich, wenn Sie nicht gerade musikalisch unterwegs sind?

Michaela Christ: Da gibt es einiges. Als erstes verbringe ich die Zeit am liebsten mit meiner Familie. Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden, ich lese gerne und genieße die Ruhe in meinem Haus.

Hithaus: Sie sind ja bereits seit einigen Jahren im Musikgeschäft tätig. Was hat sich Ihrer Meinung nach in dieser Branche in den letzten Jahren besonders verändert, außer den Verkaufszahlen?

Michaela Christ: Ich bin jetzt seit 11 Jahren hauptberuflich als Sängerin tätig (Meine erste Fernsehsendung war im Februar 1996 im ZDF) Erst einmal denke ich, hat die Musik ein anderes Format bekommen. Die „Klangfarbe“ hat sich geändert. Der Vielseitigkeit eines Künstlers sind hierbei Grenzen gesetzt. Er/Sie kann sich nicht mehr ganz so individuell entfalten und muss sich einem „Einheitsbild“ fügen, sonst findet er/sie im Radio nicht statt.

Mit meinem Titel „Schalt dein Radio ein“ haben wir nun eine zweite Version als „Radio-Version“ in geändertem Sound speziell für die Radiosender gemacht.
Man sieht es immer mehr, dass Interpreten 2 Versionen eines Titels rausbringen. Einmal als Album-Version für die Fans und einmal als Radio-Version für die Sender.

Hithaus: Was empfinden Sie, wenn Sie die vergangenen Jahre des Erfolgs und aber auch der harten Arbeit betrachten?
Michaela Christ: Da haben Sie Recht, es ist eine harte Arbeit kontinuierlich erfolgreich zu bleiben. Ich blicke gerne auf die Vergangenheit zurück, ich konnte vieles erreichen, habe viele nette Kollegen/innen kennen gelernt und vor allem, viel Spaß an meinem Beruf gehabt, was ich auch jetzt noch habe. Ich bin sehr stolz darüber, dass ich mich mit einem guten Team stets weiterentwickelt habe und ohne ständige Presse-Storys aus meinem Privatleben über diese Zeit in der Musikbranche etabliert habe.

Hithaus: Erzählen Sie uns von einem Erlebnis während Ihrer musikalischen Laufbahn, das Sie besonders bewegt hat!

Michaela Christ: Besonders bewegende Momente in unserem Beruf gibt es natürlich immer, wenn ma Auszeichnungen erhält. Es war für mich besonders schön, als ich bei meiner ersten Fernsehsendung im ZDF in einem großen Starterfeld den 3. Platz gemacht habe.

Es gab auch allerlei Lustiges in meiner musikalischen Laufbahn. z.B. kam ich einmal zu einer Live-Radio-Veranstaltung zu spät. Der Sender hatte das Band schon vorab zurechtgeschnitten. Der Moderator sagte mich an, mein Titel lief und ich stand nicht auf der Bühne. Ich saß noch im Auto ca. 20 km entfernt und hörte mein Titel im Radio. Da dann 20 Minuten später mein 2. Titel dran kam, zog ich mich im Auto um, tolles Bühnenoutfit muss einfach sein ? (ich war ja zum Glück nur Beifahrer). Es war wohl für die anderen Autofahrer ein tolles Vergnügen. Wir schafften es dann grade noch pünktlich zum 2. Titel.

Und dann gibt es noch die Momente, in denen man einfach nur dankbar ist, für die tollen, zahlreichen Fans, die einem treu zur Seite stehen und das tolle Team, das auf Schritt und Tritt die musikalische Laufbahn begleitet. TAUSEND DANK!

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für das Jahr 2007 ?

Michaela Christ: Mit Prognosen tue ich mich immer schwer. Ich habe schon meine Ziel, die ich erreichen möchte, bin da aber zu realistisch, um da mit Prognosen voraus zu schauen. Ich denke mal, positiv nach vorne schauen, es gibt immer eine Lösung. „Mein Motto für 2007 war ja: Wir sind alle individuelle Persönlichkeiten, egal was wir tun und wer wir sind.“

Hithaus: bedankt sich herzlich bei Michaela Christ für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Michaela Christ: Ich bedanke mich auch für das Interview und wünsche auch für Hithaus viel Erfolg

Wind - Seit über 20 Jahren mit dabei

Mittwoch, 21. März 2007

WindWind sind wohl eine der wenigen deutschen Schlagergruppen, die es geschafft haben, über Jahrzehnte am Markt bestehen zu bleiben. Daher sind Wind diese Woche Hithaus-Künstler(in) der Woche.

Hithaus: Wind ist eine der bekanntesten und ältesten Schlagergruppen überhaupt. Sie haben bereits mehrfach am Grand Prix teilgenommen und bereits mehrfach hohe Platzierungen für Deutschland errungen. Was war das eindrucksvollste Erlebnis Ihrer Laufbahn?

Wind: Wenn man beim Internationalen Grand Prix auf der Bühne steht, die Knie wackeln und man sich bewusst wird sein Land zu vertreten.

Hithaus: Die Gruppe Wind trat erstmals 1985 in das Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit, allerdings in einer anderen Zusammensetzung als heute. Warum? Wie kam es zu der veränderten Besetzung?

Wind: Die Band wurde damals gekastet für das Lied „Für alle“. Die jetzige Gruppierung besteht immerhin schon 10 Jahre und hat sich im Laufe der Zeit erst gefunden, ergeben und als ideal erwiesen.

Hithaus: Ihre aktuelle Single heißt „Ganz Paris träumt von der Liebe“. Hierzu gibt es eine Hörprobe auf Ihrer Internetseite (http://www.gruppewind.de). Wie kann man diesen Titel käuflich erwerben?

Wind: Auf unserer neuen CD „Schön war die Zeit“ mit Hits aus den 50 er und 60 er Jahren. In allen gut sortierten Plattenläden, oder im Internet bei www.abella.de oder auf unserer Seite www.gruppewind.de .

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Wind: Über unsere Plattenfirma Universal/Koch. Bei Abella und auch auf anderen mir nicht so geläufigen Internet Seiten.

Hithaus: Welche Projekte planen Sie in der näheren Zukunft?

Wind: Wir haben jetzt 2 Wochen Radio Promotion und Center Promotion hinter uns. In den nächsten Wochen machen wir verstärkt TV Auftritte, um unser Album bekannt zu machen, alle Sendungen sind im Internet zu sehen unter www.gruppewind.de .

Hithaus: Wo kann man Sie als nächstes Live hören und erleben?

Wind: Im Sommer sind wir mit Bayern 1 auf Sommer Tournee (im August jeden Freitag und Samstag). Wir haben aber auch ein neues Bühnenprogramm „Wunderbar“ eine musikalische Zeitreise, von Mozart bis Abba, und natürlich auch mit unseren Hits. Infos über Termine sind auf unserer Internet Seite www.gruppewind.de .

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für das Jahr 2007 ?

Wind: Man hört ja aus jeder Ecke von Aufschwung, besseren wirtschaftlichen Ergebnissen und Zahlen, es wäre schön wenn das der Bürger auch spüren kann, und nicht nur die Industrie. Musikalisch wünschen wir uns mehr Plattformen für den deutschen Schlager im Fernsehen und in den Radio Sendern.

Hithaus: Gibt es es ein gemeinsames Motto der Gruppe Wind? Wie bringen Sie die unterschiedlichen Charaktere der Mitglieder unter einen Hut ?

Wind: Unsere Charaktere ergänzen sich ganz gut.Es gibt natürlich immer wieder Diskussionspunkte, über die man sprechen muß, wie in einer Ehe. Man sollte nicht zu lange warten mit dem Reden. Wenn es darauf ankommt halten wir eben zusammen.

Hithaus: Wie empfinden Sie Erfolg, macht Erfolg glücklich?

Wind: Erfolg ist immer relativ. Wenn man zu sehr in den Medien steht, ist es sicherlich auch nicht immer schön, man kann sich dann nicht mehr frei bewegen. Erfolg ist schon mit Spaß und Freude auf der Bühne zu stehen, und sein Hobby zum Beruf machen zu können.

Hithaus: Hat die Gruppe Wind, deren Name ja ein Synonym aus der Natur für Bewegung, bewegte Luft ist, eine besondere Beziehung zur Umwelt? Was denken Sie über die aktuelle Diskussion über Umweltschutz?

Wind: Sicherlich ist es richtig, dass jeder Bürger mehr Bewusstsein entwickelt über seinen Energieverbrauch. Aber richtig was Bewirken kann eigentlich nur die internationale Industrie, die die Umwelt in viel größeren Dimensionen belastet oder benützt.

Hithaus bedankt sich herzlich bei der Gruppe Wind für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg

Nico Gemba - Der König der Piraten

Mittwoch, 14. März 2007

Nico GembaMan nennt ihn auch den “König der der Piraten” und im Party-Schlager-Bereich würde sicherlich