Schlager – Seine Entstehungsgeschichte
Dienstag, 17. Juni 2008
Die Geschichte des „Schlager“ ist sehr umfang- und facettenreich. In diesen Artikel werden nur grundlegende Sachverhalte dieses Begriffes der Musikgeschichte besprochen.
Als Schlager werden leicht verständliche von Instrumenten begleitete Gesangsstücke mit wenig anspruchsvollen, oftmals humoristischen oder sentimentalen Texten bezeichnet. Der Schlager ist theoretisch ein einfaches verständliches Lied. Auch kann dieser volkstümliche Züge haben. Markant sind dessen einfache Texte, die diesen durchaus auch zum Evergreen werden lassen.
Mit Beginn der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bekam dieser auch andere musikalische Einflüsse zu spüren.
Die ersten Vorläufer des Schlagers finden sich nachweislich im Mittelalter wieder. Dort gab es einfache scherzhafte und derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten. Die erste Verbreitung in Europa gab es mit der Einführung des Notendrucks ab dem 16. Jahrhundert.
Der eigentliche Begriff des Schlagers, wie er heutzutage Verwendung findet entstand am Ende des 19. Jahrhunderts.
Sowohl die damalige Erfindung des Grammofons als auch die entstehende Filmindustrie trugen sehr schnell zu seiner Verbreitung bei. Allerdings stellt dieser durch seine Schnelligkeit eher ein Industrieprodukt, als ein Kunstwerk dar.
Der Schlager wird für ein Massenpublikum und dessen emotionale Bedürfnisse produziert. Er sollte in seiner Struktur singbar, tanzbar und eingängig sein. Der Hörer sollte diesen an Hand einer einfachen Melodie schnell wieder erkennen.
Die Definition des Schlagers ist allerdings in der heutigen Zeit nur noch bedingt und schwer nachvollziehbar. Schlager, die in der breiten Masse der Bevölkerung ankamen, diese gibt es Heute nur noch selten, denn der Musikgeschmack ist wesentlich differenzierter und beeinflussbarer geworden. Allerdings gibt es diesen dafür jetzt für verschiedene Musikstilrichtungen, so unter anderem auch für Volksmusik- und Popliebhaber.
Die ersten deutsprachigen Schlager findet man in den Operetten des Jahres 1900 in Wien wieder. Auch gab es diese in Berlin. Dort gab es regelrechte Gassenhauerkompositionen. Zu den bekanntesten Schlagerkomponisten jener Zeit gehört Paul Lincke. Einige seiner Lieder blieben über Jahrzehnte hinweg große Hits, wie zum Beispiel „Das ist die Berliner Luft“. Diese wurden durch den Tonfilm einer breiten Masse der Bevölkerung zugänglich gemacht. Große Popularität erreichten Schlager wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.
Dann kam das Dritte Reich und damit die politische Einflussnahme auch auf den Schlager. Zum einen wurden bestimmte Texte verboten und zum anderen fielen Künstler und Komponisten den Rassegesetzen des Jahres 1935 zum Opfer. Es war das Ende fragwürdiger frivoler Texte.
Der Schlager wurde in die Propaganda integriert. Zur gezielten Verbreitung diente der Volksempfänger der Nazis die „Goebbelsschnauze“.
Jüdische Künstler erhielten Auftrittsverbot und verschwanden nicht selten in den Konzentrationslagern ohne Wiederkehr. Andere Künstler arrangierten sich mit dem System und wurden somit zu Propagandaträgern jener Zeit. Namen wie Marika Rökk oder Johannes Hesters stehen dafür. Zum Ende des Krieges wurden der Bevölkerung Mut machende Texte lanciert. So kam es zu Titeln wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“.
Aber in diese Zeit fiel auch der wohl berühmteste Schlager, der Welthit überhaupt „Lili Marleen“. Dieser musikalische Militär - Epos hat es nach einigen Querelen in Zusammenhang mit der Sängerin Lale Andersen und dem Verbot durch die Nazis, wegen des „unheilvollen Charakters“, zu einem generationenübergreifenden Welthit geschafft. Einst wurde er dies durch den Soldatensender Belgrad, der diesen an alle Fronten, für Freund und Feind, sendete. Heute gehört er zu den meistgewünschten Titeln in Hörerwunschsendungen.
Nach dem Krieg bekam der Schlager ein neues Gesicht. Grund dafür war, dass die Plattenindustrie wieder frei produzieren durfte und das Faschingslieder über diese „Jahreszeit“ hinaus weiter bestehen blieben. Dazu kamen Themenbereiche von der besungenen heilen Welt bis hin zum „Theodor im Fußballtor“.
Um 1955 herum begann die Zeit der großen deutschen Schlager, wie „Tiritomba“, „Oh mein Papa“ (1954) und „Gehen sie mit der Konjunktur“.
Der Schlager war auch die Grundlage mit, für die Sehsüchte der Deutschen nach Urlaub im Süden, Glück und Harmonie. Titel von Rocco Granata, Catarina Valente und René Carol stehen dafür. Letzterer bekam für seinen Hit „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ sogar die erste „Goldene Schallplatte“ der Nachkriegszeit. Weiterhin hatten Seemannlieder Konjunktur. Für diesen Bereich steht ein Name ganz besonderst Freddy Quinn. Dieser verkaufte in kurzer Zeit Millionen von Schallplatten.
Weiterhin stehen unzählige Interpreten für diese Zeit. Einige waren damals Vorbild für die Jugend, wie der jetzt schon legendäre Peter Kraus.
Beendet wurde diese Ära mit den Erfolgen der Beatles in Deutschland.
Später kamen ausländische Schlagerinterpreten und –texte hinzu.
Die Hoch – Zeit des Schlagers ging bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
An Bedeutung verlor dieser Mitte der 60er Jahre. An Hand der damaligen Verkaufszahlen und Hitparaden konnte man den Fall dessen feststellen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens erlebte dieser noch einmal einen Höhepunkt um 1972. Zu dieser Zeit kam die wohl wichtigste Plattform des Schlagers zum tragen, die ZDF – Hitparade. Es war die Schlagersendung für diese Musikrichtung überhaupt.
Ab 1971 kam die „Disco – Welle“ zum tragen. Viele Sängerinnen und Sänger nahmen sich dieser an. Das war auch das Ende aufwendiger Studioproduktionen. Es wurde schneller und preiswerten produziert.
Durch die „Neue Deutsche Welle“ lebte der Schlager Anfang der 80er Jahre noch einmal auf. Dieses war aber auch das Ergebnis eines sich wiederholenden Modetrends. So kam es zu einem Schlager – Revival.
In dieser Zeit begann auch die Trennung von Volksmusik und Schlager. Der Schlager blieb weiterhin bestehen allen negativen Kritiken zum Trotz. 1997 gab es die erste Ausgabe der „Deutschen Schlager Charts“. Die Hitparade wurde im Dezember des Jahres 2000 vom Sender genommen. Geblieben ist der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, der aber mehr zum englischsprachigen Pop tendiert.
Schlager findet man in der heutigen Zeit überall, da dieser aus jeder Musikrichtung entstehen kann.
Der Schlager kann auch den Charakter eines Volksliedes haben, so wie zum Beispiel „Sing, mei Sachse, sing“.
Der wohl größte Kämpfer und Protagonist des Schlagers in der Vergangenheit war Dieter Thomas Heck. Er brachte die Hitparade auf Sendung und schaffte dem Schlager auch in schlechten Zeiten Bühnen und Sendungen.
In der MAZ zu sehen ist der Live - Recap des deutschen Schlagerwettbewerbes des Jahres 1969.
Am vergangenen Samstag fand in Hamburg ein Deutscher Rockgipfel für einen Mann im Hintergrund statt. Im Hamburger Stadtpark traten Stars wie Peter Maffay, Udo Lindenberg, die Scorpions und Heinz Rudolf Kunze auf, für einen der bekanntesten Keyboarder Deutschlands, Jean - Jacques Kravetz.
Bereits zum achten Mal luden die Glantaler aus Odernheim zur Rheinschifffahrt nach Bingen am Rhein zu Tanz bei guter Laune und mit Stargästen aus dem Zillertal ein.
Marc Pircher, der für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich binnen einer Woche Gold-Status erreichte, versteht es mit Gesang, Performance und der Nähe zum Publikum die Menschen sofort in seinen Bann zu ziehen. Sein aktueller Hit „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ avanciert gerade zum Ohrwurm und wird bei der nächsten Carmen Nebel Show im Juli zu hören und zu sehen sein.
Das neueste Album mit der Auskopplung „1, 2 oder 3000 Jahre“ ist passend zur bevorstehenden EM ein Song zum Mitsingen. Davon machten alle mehrfach Gebrauch an diesem sehr unterhaltsamen Nachmittag. Die „Lumpen“ kamen um zahlreiche Zugaben nicht herum.
Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest, und nach diesem Festtag hat sich eine Musikgruppe benannt. In Skandinavien zählen die schwedischen Künstler um Leadsängerin Erica, - die fleißig deutsch büffelt - , bereits zu den erfolgreichsten Schlagerbands.
Auf seiner Homepage schreibt Schlager-Barde Olaf Henning:
Die Volksmusik bekam ihren Namen durch den deutschen Dichter, Übersetzer, Theologen und Geschichts- und Kultur- Philosophen der Weimarer Klassik Johann Gottfried Herder (1744-1803) verliehen. Dieser hatte im Jahre 1773 vor dem Hintergrund eines sich zu dieser Zeit bereits entwickelnden Nationalbewusstseins erst schottische, dann deutsche Lieder als „Volkslieder“ bezeichnete.
Ja, Sie lesen richtig, diese Nachricht finden Sie in vielen Zeitschriften. Die erfolgreichste Sängerin ihres Genres aus Graz plant ihr Ende, als Sängerin. Bekannt wurde diese, als der ruhige Star.
Eigentlich hatte es vor ein paar Jahren einmal so gut begonnen für Party-Newcomer Zascha (bürgerl. Sascha Veth). Mit seinem Song “Frau Meier” bekam er sofort einen Plattenvertrag bei EMI, doch das Glück hielt nicht lange.
Am Sonntag den 20. April 2008 wird TV-Moderator Florian Silbereisen, 26 Jahre jung, einmal öfter das Frühlingsfest der Volksmusik moderieren. Für das Event hat sich der 26jährige etwas ganz besonderes ausgedacht. Silbereisen will seinen eigenen Kussrekord brechen. Der 26jährige hält nämlich bislang den Rekord im Schnellküssen bzw. Geküsst-Werden.
Und auch das gibt es in der Musik und zurzeit in München. Dort feierte am Freitagabend das zweieinhalbstündige Stück nach Motiven des Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas im Münchner Gärtnerplatztheater seine grandiose und umjubelte Uraufführung.
Helmut Schmücker steht für musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .
HITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?
Man könnte fast schon vom neuen Adriano Celentano sprechen, denn die Debütsingle von Bruno Ferrara, gebürtiger Neapolitaner, „Amore mio“ ist sprunghaft in die Airplaycharts eingestiegen, und avanciert zu einem echten Ohrwurm.
Der Fall des getöteten Managers der Kastelruther Spatzen Karl - Heinrich Gross dürfte wohl in die Geschichte der ungelösten Verbrechen in Deutschland eingehen.
Udo Jürgens dürfte der wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sänger und Komponisten des deutschsprachigen Europas sein.
Sie stehen demonstrativ für die Werte ihrer Heimat, ihrer Erziehung, ihrer Kultur. Mit einfühlsamen und erfrischenden Liedern bringen sie dem Musikliebhaber wieder bei, was Originalität, Ursprung, Leben und Wahrhaftigkeit tatsächlich bedeuten.
HITHAUS: Wer sind die Ladiner? Chrakterisieren Sie sich bitte gegenseitig!
Joakin: Wir haben zur Zeit eine große Ladinergala durch ganz Deutschland und unser Höhepunkt des Jahres ist immer unser Ladinerfest am dritten Wochenende im September ! Am Donnerstag, den 18. September findet eine Wanderung mit allen Fans und Volksmusikfreunden auf die Seiseralm zur Tirlerhütte statt! Am 19-20 September ist das große Ladinerfest !
Der Deutschland – Chef von Sony BMG hat sich gegenüber der „Wirtschaftswoche“ für eine wesentlich härtere Gangart gegenüber illegalen Musikkopierern im Netz ausgesprochen. Dabei äußerte dieser, das er für „eine Art Flensburg – Kartei für Internet – Sünder“ sei. Damit solle Wiederholungstätern auf dem Gebiet des illegalen Musikdownloads der Zugang zum Netz zeitweise gesperrt werden.
Sie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.
Es ist einer der unter den Tisch gekehrten Skandale auf dem Gebiet des deutschen Musikbusiness des Jahres 2008.
Seit Januar diesen Jahres sind die Stars der Volksmusik nun auf Tour, und machten bereits zum zweiten Mal einen Abstecher in die für ihr textsicheres und begeistertes Publikum bekannte Soester Stadthalle.
Aufmerksamen Lesern ist es sicherlich schon aufgefallen: In der Navigationsleiste bei Hithaus gibt es eine neue Rubrik mit dem Namen “