Artikel mit ‘ZDF’ getagged
Sonntag, 04. Mai 2008
Am 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.
Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.
In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.
Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.
Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.
Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.
Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/deutsche_schlagerstarparade_story.flv
Tags:Dieter Thomas Heck, Ehe, Fernsehen, Hitparade, MDR, mode, Moderator, RTL, Schlager, Wahl, WDR, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Geschichten, Schön war die Zeit, Videos | Keine Kommentare »
Freitag, 18. April 2008
Heinz Schenk, es gibt nicht viele, die so wie er die deutsche Fernseh- und Musikgeschichte mitgeschrieben haben.
Er wurde am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren. Schon als Junge trat dieser mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor - Karneval auf. In den 30er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er in einem Kabarett namens Elefant in Worms beschäftigt. Dort parodierte er viele Fernsehgrößen, wie unter anderen Heinz Rühmann, Hans Moser und Hans Albers.
Seine Karrierestart war 1951 beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator. Die ersten Fernsehauftritte absolvierte dieser beim Sender „Telesaar“ im Saarland. Heinz Schenk wurde als erstes durch die Sendung „Frankfurter Wecker“ bekannt. Später kamen dann Fernsehsendungen hinzu, so auch am 3. August 1957 die Musiksendung „Zum blauen Bock“. Diese wurde zu seinem Geschichtsbucheintrag in das Lexikon der Fernsehgeschichte. Heinz Schenk moderierte diese Sendung 21 Jahre lang und 134 Mal. Es war eine der schönsten, beliebtesten und erfolgreichsten Fernsehsendungen für die ganze Familie im Zeitalter des Fernsehens. Diese erreichte durchaus viele Generationen und vereinte diese in Familie zur Kaffeetrinkenszeit.
Das Konzept war einfach aber wirkungsvoll und wurde durch Heinz Schenk bestens moderiert. Er der Wirt einer Äppelwoi – Schankwirtschaft begrüßte in verschiedenen Städten Künstler aller Musikchangre. Bei einem kleinen Plausch stellte dieser sie vor und oder spielte mit ihnen so manchen Akt durch. Berühmt wurde er mit seinen Büttenreden zum Karneval, die mehr als nur nachdenklich machten, wie auch seine eigenen Lieder. Durch seine Sendungen wurden alle großen und bekannten Künstler von Oper bis Schlager geschleust. Wer den „Blauen Bock“ sah, der bekam eine musikalische Grundausbildung verpasst.
Heinz Schenk ist mit der Fernsehsendung „Zum blauen Bock“ so verwachsen, das man diese beruhigt als sein Lebenswerk, sein künstlerisch schöpferisches Testament bezeichnen kann.
Viele Auszeichnungen wurden ihm dadurch zu Teil, so auch den Hessischen Verdienstorden, den Bambi, die Hermann-Löns-Medaille und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
Aber und das muss auch erwähnt werden, er spielte auch Im Film und Theater mit, so unter anderem in Dieter Wedels Mehrteiler „Wilder Westen“ im Jahre 1988 mit. Auch am Frankfurter Volkstheater war er auch in der Rolle des Doolittle im Musical „My Fair Lady“ zu sehen.
Am 18. Februar 1993 feierte er noch einmal ein Fernsehcomeback mit der Musiksendung „Fröhlich Eingeschenkt“. Diese lief am Samstagabend bis zum November 1996.
Heinz Schenk komponierte aber viele Lieder, zum einen für sich im „Blauen Bock“ und zum anderen auch im Jahre 1985, den Titel „Gib dem Glück keine Chance“ für die ARD – Fernsehlotterie. Das wohl bekannteste Lied aus seiner Feder ist das anlässlich der „Blauen Bock“ Sendung aus Vaduz 1978 geschriebene Lied „Es ist alles nur geliehen“. Mit diesem trat er nicht nur in der ZDF Hitparade auf, nein es wurde auch sein größter Erfolg.
Auch heute kann man ihn noch hin und wieder als Gast in Talkshows sehen. Dabei kommt man nicht schlecht ins Staunen, wenn er dann über sein Interesse für Computer und Internet erzählt.
Der letzte Stand ist, das er heute in Wiesbaden lebt.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/heinz_schenk_story.flv
Alexander Marcus von Hithaus meint: Heinz Schenk gehört jetzt schon zu den großen lebenden Legenden des sich im vergangenen Jahrhunderts entwickelnden Fernsehens. Er ist nicht nur Kult, sondern auch ein Mann der Fernsehgeschichte geworden. Man kann ihm nur Danke für diese schönen Sendungen sagen!
Tags:Ausbildung, Computer, DEL, Dieter Wedel, Ehe, Fernsehen, Frankfurt, Haft, Heinz Schenk, Hitparade, Hund, Hunde, Internet, Karneval, Künstler, mode, Moderator, Musik, Radio, Rundfunk, Schlager, usb, Verdienst, WM, Youtube, ZDF, ZDF Hitparade, Zum blauen Bock
Veröffentlicht in Geschichten, Schön war die Zeit | Keine Kommentare »
Dienstag, 08. April 2008
Hinsichtlich der Namenskombination hat sich das ZDF bzw. der Moderator selbst tatsächlich etwas Plakatives einfallen lassen: Ernst Marcus Thomas klingt rund ! Eine Verbindung aus der altertümlichen “Schlager-Dreinamensverbindung” mit einer markannten Schreibweise.
Der neue Moderator der ZDF-Fernsehgartens, der am 4. Mai 2008, um 11.03 Uhr seinen Einstand feiert und damit zur ersten von insgesamt 19 “ZDF-Fernsehgarten”-Ausgaben einlädt, macht nicht nur auf seiner Homepage einen frischen und sympathischen Ersteindruck.
Der 36-jährige, der bereits im Alter von 24 Jahren zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera und dies zugleich sofort in einer Livesendung stand, konnte seitdem aber nicht nur als Fernseh- und Hörfunkmoderator “einschlägige” Erfahrungen sammeln, sondern bewies sich auch als Schauspieler. In der Schweiz hat er zudem seine eigene Talkshow.
Mit Ernst Marcus Thomas gibt es somit baöd ein neues Gesicht in der deutschen Fernsehlandschaft und es wird sich zeigen, ob der positive Eindruck erhalten bleibt.
Tags:Ernst Marcus Thomas, Fernsehgarten, Haft, mode, Moderator, NDR, Schauspieler, Schlager, Spiele, ZDF, ZDF-Fernsehgarten
Veröffentlicht in Boulevard | Keine Kommentare »
Mittwoch, 02. April 2008
Das ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.
In der Musikfernsehproduktion „Disco“ trat so gut wie alles live auf, was der Musikmarkt jener Zeit aktuell her gab. In „Disco“ gab es vom Schlager, Rock, Pop bis hin zu Sketchen alles zu sehen. Der Zuschauer bekam Oldies, aktuelle Songs, Hits und von Künstlern, die nicht kommen konnten oder wollten, Videos geboten. Damit erreichte man ein Millionenpublikum, das wiederum Ilja Richter zum Star machte. Es gab eine regelrechte Nachfrage für Wiederholung der Sendungen, um die Hits und Ilja Richters Einlagen noch einmal sehen zu können.
Berühmt wurde sein Ausspruch „Licht aus! – Spot an!“, den er immer sagte, wenn der Hauptgewinner des Preisausschreibens der letzten Sendung bekannt gegeben wurde. Den gleichen Rang nahm die Begrüßung der Zuschauer ein, mit den Worten, „Hallo Freunde“, auf die das Publikum mit „Hallo Ilja“ antwortete.
Am Anfang ging „Disco“ als 45 Minuten Produktion samstags 18.00 Uhr über den Sender und später dann montags 19.30 Uhr. Der Produktionszeitraum war von 1971 bis 1982 und produziert wurde erst im Studio Hamburg und später dann in München – Unterföhring.
In jeder Sendung fand auch ein Preisausschreiben statt, dessen Gewinner dann von der Schallplatte bis hin zum Plattenspieler einen Preis gewinnen konnte.
Am 22. November 1982 ging die letzte Sendung über den Sender. Ilja Richter gab ersatzlos ab, da dieser sich auf seine Schauspieltätigkeit vorbereiten wollte. Damit ging diese Fernsehproduktion in die Fernsehgeschichte mit Kultstatus ein.
Einst war diese aus dem Vorgängerformat „4-3-2-1 Hot & Sweet“ mit Ilja Richter entstanden. Als Nachfolgeproduktion kam dann „Vorsicht! Musik!“.
In der Neuzeit wird diese sehr erfolgreiche Musiksendung regelmäßig wiederholt unter anderen auch in den sogenannten „Kultnächten“ des ZDF.
Eine Vielzahl an Interpreten waren in dieser Sendung zu Gast, so Baccara, Petula Clark, Neil Diamond, Anna Lena, Rolling Stones, Tony Christie, Drafi Deutscher, Shirley Bassey, Les Humphries Singers, Danyel Gerard, George Baker Selection, Tony Marshall, Paola, ABBA, Mireille Mathieu, Peter Maffay, Heino, Middle Of The Road, Bonnie Tyler, Elton John, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein, Udo Jürgens, Nicole und viele andere mehr.
Sehr erfolgreiche Titel gab es in “Disco” zu hören, unter anderem „Butterfly“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, „Schöne Maid“, „Am Tag, als Conny Kramer starb“, „Apès toi“, „Michaela“, „Der Stern von Mykonos“, „Capri-Fischer“, „Tampico“, „Griechischer Wein“, „Rivers of Babylon“, „Moskau“.
„Disco“ wird regelmäßig in Form von „Kultnächten“ im Fernsehen wiederholt.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/disco_story.flv
Tags:Ehe, Fernsehen, Hamburg, Künstler, mode, Moderator, München, Musik, Richter, Schlager, Spiele, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Geschichten, Schön war die Zeit, Videos | Keine Kommentare »
Sonntag, 30. März 2008
Der Thüringer Freddy Breck gehört mit zu den erfolgreichen Schlagersängern Deutschlands. Aber er war auch als Komponist, Produzent und Moderator tätig. Einige Evergreens gehen auf sein Konto. Hier nun ist er mit seinem Titel “Bianca”, aus dem Jahre 1973, in der legendären ZDF - Hitparade zu sehen. Dieser Titel war 25 Wochen in den Charts.
Tags:Charts, Ehe, Hitparade, mode, Moderator, Sänger, Schlager, Schlagersänger, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Hit Clip | Keine Kommentare »
Freitag, 28. März 2008
Er war Sänger, Komponist, Regisseur, Produzent und Filmschauspieler. Christian Anders schrieb unter anderen für Rita Pavone, Gilbert Bécaud und Adriano Celentano. Er war Stammgast in der ZDF - Hitparade. Sein größter Erfolg war der Titel “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”.
Tags:Hitparade, Sänger, Schauspieler, Spiele, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Hit Clip | Keine Kommentare »
Dienstag, 25. März 2008
Eines der erfolgreichsten Fernsehformate des ZDF startete am 14. März 1968 die „Starparade“. Diese Sendung kam am Anfang samstags mit einer Dauer von 90 Minuten und später dann donnerstags. Auf diesem Sendeplatz wechselte sie sich mit anderen Sendungen ab. Gesendet wurde die „Starparade“ aus verschiedenen großen Hallen in Deutschland. Sie war eine aufwendige Fernsehsendung mit sehr viel Musik und kurzen Gesprächen mit den Künstlern. Moderator der Show war Rainer Holbe. Als Band kam James Last mit seinem Orchester zum Einsatz. Er gab in diesen Sendungen immer ein paar Kostproben seiner musikalischen Arrangements zum Besten.
In der ersten Sendung war die Sängerin Manuela als Co – Moderatorin mit zum Einsatz gekommen.
Eine „Spezialität“ war der Musik - Mix von Roy Black & Anita, Paola, Heino, Frank Schöbel über Franz Lambert bis hin zu Neil Diamond.
Zu den Orchestereinlagen während der Gesangspausen tanzte das Fernsehballett.
Im Jahr 1980 wurde die „Starparade“ eingestellt. Zum letzten Mal wurde diese am 5. Juni 1980 ausgestrahlt.
Für die Qualität der Sendung sorgte Regisseur Ewald Burike.
Die sehr erfolgreiche Musiksendung fiel dann wahrscheinlich der allgemeinen Programmumgestaltung zum Opfer.
Tags:Künstler, Manu, mode, Moderator, Moderatorin, Musik, Orchester, Sänger, Sängerin, Wal, ZDF
Veröffentlicht in Schön war die Zeit | Keine Kommentare »
Dienstag, 18. März 2008
Ihre Fans können aufatmen, denn die beiden Moderatoren starten nach erfolgreichen Verhandlungen beim ZDF erneut durch. Dies geschieht allerdings zum Leidwesen junger Nachwuchstalente. Auch merkwürdig ist, dass es wieder Agentur “Kick Media” ist, die hinter den beiden „Volksmusikstars“ steht. Diese arbeitet schon sehr lange mit dem ZDF zusammen und an diesem Punkt bekommt der Fall einen ganz bitteren Beigeschmack. Handelt es sich hierbei eventuell um eine Art „Vetternwirtschaft“?
Wieso kommen die beiden wieder, obwohl zum einen, die Einschaltquoten fast am Boden waren und zum anderen, das ZDF verlauten lies, ein jüngeres Klientel an Fernsehzuschauern ansprechen zu wollen. Letzteres dürfte man ja mit den beiden Moderatoren für einen Witz halten.
Eines steht fest, würde es nach den Richtlinien des Fernsehens gehen, so gehörten Marianne und Michael als “Alteisen” auf den “Schrottplatz” der Fernsehgeschichte.
Freuen kann man sich auf jeden Fall über diese Reaktivierung nicht, denn so wird das Publikum nicht jünger und genau dieses soll das für diese Sendungen benötigte Geld mittels GEZ – Gebühren bezahlen. Ein Fall, der eigentlich auf den Tisch der Fernsehbudgetüberwachung gehört. Andererseits kann man nur empfehlen diese Sendungen als Seniorenprogramm auszuweisen.
Marianne und Michael werden im Übrigen am 21. Mai den deutschen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik moderieren und am 21. Juni ein Open – Air in Berlin. Letzteres wird am 28. Juni im ZDF ausgestrahlt.
Tags:Arbeit, Berlin, DEL, Ehe, Fernsehen, Fernsehmoderatoren, Grand Prix, Grand Prix der Volksmusik, Haft, Künstler, Marianne und Michael, mode, Moderator, Musik, USA, Verhandlungen, Volksmusik, ZDF
Veröffentlicht in Boulevard | Keine Kommentare »
Montag, 17. März 2008
Am 01. Januar 1975 Strahlte das ZDF „Musik ist Trumpf“ zum ersten Mal aus. Die Sendung wurde zur großen Samstagabendshow der Eurovision mit dem unvergessenen Peter Frankenfeld als Showmaster.
In dieser als Wunschkonzert konzipierten Show traten in der Regel deutsche Künstler mit ihren größten Hits auf. Dazu waren einige Wochen vor der Sendung in verschiedenen Zeitschriften Titel und Künstler abgedruckt, die zur Auswahl für die Leser bestimmt waren. Aus den meistgewünschten Vorschlägen stellte man dann die Musikshow zusammen. Unter den Wunschlisteneinsendern wurden Preise bis hin zum tragbaren Fernseher verlost. Somit gab es in dieser Sendung viele beliebte Interpreten zu sehen. Somit konnten im ganz besonderen Maße Zuschauerwünsche erfüllt werden.
Regelmäßig war auch Max Gregor mit seinem Orchester vertreten. Die Titelmelodie wurde von Heinz Gietz komponiert.
Diese Fernsehproduktion wurde aus verschiedenen Hallen Deutschlands und Österreichs ausgestrahlt.
Zwischen den Gesangsdarbietungen brachte Peter Frankenfeld eigene Sketche mit verschiedenen Gästen und führte kleine Spielchen mit dem Publikum durch. Partnerin war dabei seine Frau Lonny Kellner. Viele Sketche wurden in dieser Sendung zum ersten Mal aufgeführt.
Bis zu seiner Erkrankung im Jahr 1978 moderierte Peter Frankenfeld 23 Mal diese Show. Sofort, nach seinem Ausfall, sprangen unzählige Kollegen ein, so Anneliese Rothenberger, Frank Elstner, Hans Rosenthal, Peter Alexander und Michael Schanze, Elmar Gunsch, Dieter Thomas Heck, Robert Lemke, Wim Toelke und Ilja Richter.
Peter Frankenfeld kehrte nicht mehr in die Sendung zurück. Er verstarb am 4. Januar 1979.
Harald Juhnke übernahm im März 1979 die Show. Dies ging bis zur Sendung am 17. Oktober 1981 gut, in der Harald Juhnke wegen einer „Erkrankung“ kurzfristig ersetzt werden musste. Dadurch beschlossen die beteiligten Sender ZDF, ORF und SRG „Musik ist Trumpf“ abzusetzen.
Am 5. September 1981 kam diese Fernsehproduktion zum letzten Mal von der Funkausstellung in Berlin. Diese letzte Sendung brachte noch eine revolutionäre Neuerung im Fernsehen. Sie wurde in Stereo - Ton ausgestrahlt.
Tags:Berlin, Dieter Thomas Heck, Ehe, Fernsehen, krank, Künstler, mode, Musik, Musik ist Trumpf, Orchester, Partner, Reise, Richter, USA, Wahl, WM, ZDF
Veröffentlicht in Schön war die Zeit | Keine Kommentare »
Sonntag, 09. März 2008
Geboren wurde Paola del Medico am 5. Oktober 1950 in St. Gallen in der Schweiz. Paola ist eine Schlagersängerin und Moderatorin, die sich ins Privatleben bis auf wenige Ausnahmen zurückgezogen hat.
Sie ist die Tochter eines Italieners und einer Schweizerin. Mit 14 Jahren hatte diese anlässlich eines Amateurfestivals ihren ersten Auftritt. Während der Schule und anschließender kaufmännischer Lehre nimmt sie weiterhin an Gesangswettbewerben teil.
Im Jahr 1968 erschien mit „Für alle Zeiten“ ihre erste Schallplatte. Paola nahm 1968 zum ersten Mal am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ teil und belegte mit „Bonjour, Bonjour“ für ihr Heimatland, in Madrid, den fünften Platz. Im gleichen Jahr trat sie auch beim Deutschen Schlagerwettbewerb in Wiesbaden an. Dort belegte sie mit „Stille Wasser, die sind tief“ den zweiten Platz. Sie startete auch bei internationalen Gesangswettbewerben, so in Rio de Janeiro 1970 mit „Emporte-moi sur ton manège“. Danach war Paola Stammgast in der ZDF – Hitparade und anderen Fernsehsendungen. Im Jahr 1977 trat sie noch einmal mit „Le livre blanc“ beim Schweizer Vorentscheid zum „GP“ an, belegte aber nur den zweiten Platz. Ein ähnliches Ergebnis erzielte sie auch, als diese sich 1979 beim Deutschen Vorentscheid zum „GP“ mit „Vogel der Nacht“ bewarb und auf Platz drei kam.
Erfolg hatte sie mit „Cinema“, mit dem sie im Jahre 1980 in Den Haag den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr heiratete sie Kurt Felix und hieß von nun an Paola Felix - del Medico.
Mit ihm moderierte sie von 1983 bis 1990 die Samstagabendfernsehshow „Verstehen Sie Spaß“.
1982 versuchte es Paola mit dem Titel „Peter Pan“ noch ein weiteres Mal sich für den „GP“ zu bewerben, landete aber hinter Nicole auf Platz zwei.
Ihre größten Erfolge hatte die Sängerin mit den Titeln „Der Teufel und der junge Mann“ (1981 fünf Wochen in den Top 10) und der deutsche Aufnahme von „Blue Bayou“ im Jahr 1978. Das englische Original von Blue Bayou stammte von Roy Orbison.
Eine Besonderheit gab es im Jahre 1990, als Jack White mit Del Medico unter dem Pseudonym „Raffaella” für „Verstehen Sie Spaß?” eine Cover-Version des Baccara -Liedes „Yes Sir, I Can Boogie” produzierte.
Mit ihrem 40. Geburtstag verabschiedete sie sich aus dem Showbusiness.
Seither lebt Paola mit ihrem Mann an deren Wohnsitzen in der Schweiz und Italien. Hin und wieder ist sie allerdings Gast in verschiedenen Shows und Fernsehsendungen. Nebenbei arbeitet sie seit 2002 als Modekatalog – Modell.
2003 musste Paola sich um ihren Mann kümmern, der an Krebs erkrankt war.
Für Dieter Thomas Hecks 70. Geburtstages sang sie zu dessen Fernsehgala am 29. Dezember 2007 nach 17 Jahren erstmals wieder öffentlich eine für den Jubilar geänderte Version des Titels „Blue Bayou“.
Paola gehört zur deutschen Schlagergeschichte, wie keine andere Sängerin. Sie war eine der ganz großen skandalfreien Sängerinnen, die man sehr gern gehört und gesehen hat. Viele ihrer Titel sind längst auch Evergreens geworden.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/paola_story.flv
Tags:Arbeit, DEL, Dieter Thomas Heck, Ehe, Entertainerin, Fernsehen, Gala, Grand Prix, Hitparade, krank, Krebs, Kurt Felix, mode, Moderator, Moderatorin, Paola, Sänger, Sängerin, Sängerinnen, Schlager, Schlagersänger, Schlagersängerin, Schule, Sucht, Youtube, ZDF, Ziel
Veröffentlicht in Geschichten, Schön war die Zeit, Videos | Keine Kommentare »
Montag, 03. März 2008
Eine traurige Nachricht, die soeben erst die HITHAUS-Redaktion erreichte:
Der Schlagersänger Peter Rafael ist tot. Der Sänger, der offenbar schon länger an Herzproblemen gelitten hatte, starb am 22. Februar an einem Herzinfarkt und wurde nur 42 Jahre alt. Rafael wurde am 28. Februar in Bad Ems beerdigt.
“Das liegt ganz allein am Rhythmus” oder “Die Spanische Nacht” sind Titel von Peter Rafael, die Schlagerfans durchaus im Ohr sein könnten.
Peter Rafael, am 17. Juli in Neunkirchen/Saar geboren, startete mit 14 Jahren bereits im Show-Bizz und sang bei “Arabesque”, einem damaligen Girlie-Trio im Vorprogramm. Raphael nahm er Gesangs-, Sprech- und Schauspielunterricht.
Es folgten Theater-Gastspiele bei einem Tourneetheater in Wiesbaden sowie eine Gastrolle im Millowitsch-Theater, wo Peter Rafael den Enkel von Willi Millowitsch spielen durfte.
Seinen ersten Plattenvertrag unterschrieb Raphael mit 18 Jahren unterschrieb bei Koch International und erreichte mit “Sangria im Glas” und “Tanze Lambada” seine ersten musikalischen Erfolge.
Rafael war hierauf auch in der “ZDF Hitparade” zu sehen und mit einem sicheren Platz in den Top 20 der Österreich-Charts und er gelangte auf Platz 3 beim Grand Pix Vorentscheid 1987 mit dem Titel “Phönix aus der Asche”.
Eines von Rafaels letzten Liedern heißt “Bin verliebt” und dieses können Sie auf dem folgenden Video ansehen.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/peter_rafael_story.flv
Tags:Charts, Ehe, gestorben, Herzinfarkt, Hitparade, Kirche, Koch, Musik, NBA, Peter Rafael, Rap, Sänger, Schlager, Schlagersänger, Spiele, tot, Tour, Tournee, Trio, Unterricht, verliebt, verstorben, Youtube, ZDF, ZDF Hitparade
Veröffentlicht in Boulevard, Geschichten | Keine Kommentare »
Samstag, 01. März 2008
Es war die erste deutschsprachige Hitparadenhörfunksendung, produziert vom RIAS und so ging sie auch in die Rundfunkgeschichte ein.
An einem Montagabend des Jahres 1947 ging diese das erste Mal on Air.
Da es im Jahre 1947, zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, fast unmöglich war Schallplatten zu bekommen, so wich man auf Tonbandmitschnitte des Senders AFN aus. AFN ein Ableger des amerikanischen Militärrundfunkdienstes (AFRTS - Armed Forces Radio and Television Service) war schon seit 1945 in Deutschland aktiv und auf Sendung. Auch gab es in den ersten Jahren für die Sendung den Untertitel „Berühmte amerikanische Melodien, die unsere Hörer sich wünschen“, in dem das Wort „amerikanisch“ bald weggelassen wurde, da die deutsche Musikindustrie wieder eigene Produktionen liefern konnte. Bei diesem Titel dürfte es sich aber mehr um den „Arbeitstitel“ gehandelt haben
Am 8. März 1958 wurde die 500. Veranstaltung aus der Deutschlandhalle am Funkturm gesendet.
Der Mann der „ersten Stunde“ war Wolfgang Behrendt. Er moderierte die Sendung bis 1954. Dieser ging danach zum WDR und wurde dann Chefsprecher beim ZDF. Er starb 2001 mit 82 Jahren. Nachfolgend kamen Fred Ignor mit Ernst Verch und als Vertretung Klaus Jaecks, Gerd Vespermann und etwas später auch Karin Jurow.
Fred Igor gab der Sendung ein Markenzeichen, seinen berühmten Satz. Dieser hieß, „… vor der Nummer 3 wie immer - Liebe Grüße von Ost nach West und von West nach Ost“.
Er übergab am 8. Januar 1968 die Moderation an den amerikanischen Kollegen, den Sänger und Schauspieler Charlie Hickmann.
Dieser glänzte durch Fachkompetenz und viele zusätzliche Informationen rund um die Stars und Sternchen jener Zeit. Allerdings kam es zu negativen Äußerungen seitens der Hörergemeinschaft und dies führte zu dessen Ablösung durch Knut Kuntze am 30. September 1968.
Knut Kuntze besser bekannt unter dem Namen Lord Knud ehemaliger Bassist der Beat – Gruppe The Lords kam durch seine lockere Art sehr gut an. Seine Urlaubsvertretungen machten so bekannte Leute wie Nero Brandenburg oder Dennis King um nur einige zu nennen.
Die Sendung wurde am 27. September 1985 und Ausgabe 1916 eingestellt. Ab dem 1. Oktober 1985 ging aus einer Programmneuorientierung die Jugendwelle RIAS 2 auf den Sender.
Tags:Arbeit, Berlin, DEL, Ehe, Gruppe, Haft, Hitparade, Knut, Krieg, Liebe, mode, Musik, NBA, Radio, Rundfunk, Sänger, Schauspieler, Schlager, Spiele, Urlaub, Veranstaltung, WDR, Weltkrieg, ZDF
Veröffentlicht in Rubriken, Schön war die Zeit | 1 Kommentar »
Samstag, 01. März 2008
Gesternabend war er der große Förderer des „Deutschen Schlagers“ Dieter Thomas Heck zu Gast bei der Fernsehsendung „Riverboat“ im MDR.
Und wieder wurde einem unmissverständlich klar, sein Gang in den Ruhestand hat in der Schlagerwelt einen medialen Bombendrichter hinterlassen. Er stand wie kein Anderer hinter dem „Deutschen Schlager“. Jetzt, da er nicht mehr da ist kriechen die Feinde Dessen aus ihren Löchern. Bei vielen Rundfunkanstalten moderieren Gegner der deutschen Unterhaltungsmusik Sendungen, wie Hitparaden etc. Diese warten nun nur darauf, dass diese Sendungen vom Sender genommen werden dürfen.
Für diese Herschafften ist englische Musik das bessere Kulturgut. Dabei scheint Qualität keine Rolle zu spielen. Es ist ein musikalischer Hochverrat der Neuzeit.
Der ganze Sachverhalt ist ein einziger kultureller Eklat. Stehen wir nicht zu unserer eigenen musikalischen Geschichte und deren Schaffen in der Neuzeit? Hier drängt sich die Aussage des ehemaligen Staatschefs der DDR Walter Ulbricht auf, der in einen ähnlichen Zusammenhang folgenden sagte: “Ist es denn wirklich so, das wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nur kopieren müssen? …Mit der Monotonie des Yeahyeahyeah und wie das alles heißt, ja, sollte man Schluss machen“.
Es ist eine übertriebene Formulierung, aber sie trifft den Kern, die inhaltslose in der Hauptsache laute englische Musik, die von irgendwelchen, meistens mit Fehlern versehenen Musikern produziert und interpretiert wird.
Nein, das hat Deutschland nicht nötig, wir haben unsere eigene Musikkultur, die von einem hohen Anspruch bis hin zur leichten Unterhaltungsmusik alles zu bieten hat. Der „Deutsche Schlager“ ist die Identität unserer Gesellschaft.
Hier treffen die Worte von Frau Dr. Ilse Bauer (Monika Martin) voll ins Schwarze, die da sagt, „… wer noch nie zu einer Schnulze geweint, der hat etwas verpasst.“
Es wird höchste Zeit der Endfremdung in der Musik massiv entgegen zu wirken. Ein sehr guter Anfangspunkt sind dafür, die wesentlich höheren Umsatzzahlen im Bereich der Volksmusik, als bei den sogenannten englisch singenden Weltstars. Dies kann nicht abgestritten werden, denn es sind Fakten. Fakt ist auch, wenn es so weiter geht, dann ist schon aus politischer Sicht eine Quotenregelung für das Spielen deutscher Musik in den Medien unumgänglich. Dies könnte durch die Überheblichkeit etwas geistig bedürftig wirkender Moderatoren allerdings schneller kommen, als manchen es Lieb sein dürfte.
So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben!
Neue Musikkonzepte für das Fernsehen sind nicht erforderlich, denn bewährte sind vorhanden. Die ZDF – Hitparade sollte reaktiviert werden, aber als musikmediale Fakten – Sendung und nicht als Quasselstunde eines Herrn Hübners. Dabei sollte man sich alte Hitparadensendungen einmal anschauen. Eine Hitparade ist eine Wertungssendung und keine Show. Somit kann alles technisch gehalten werden und auch die im Hintergrund Mitarbeitenden Personen im Bild erscheinen, so wie es Früher einmal war.
Einen Punkt gibt es dann doch, der zu überdenken wäre, als Nachfolgerin von Dieter Thomas Heck eine Frau zu aktivieren, die es schon einmal gemacht hat, Birgit Schrowange. Sie ist eine Frau, die alles hat, eine Stimme einer Datensprecherin, die aber auch die Weichheit einer Romantikerin haben kann und eine absolute Fakten – Promoterin ist.
Das Lebenswerk eines Dieter Thomas Hecks verpflichtet uns, es weiter zu führen!
Tags:Arbeit, Aus, Dieter Thomas Heck, Ehe, Fernsehen, Gehalt, Haft, Hitparade, MDR, mode, Moderator, Musik, NDR, Richter, Rom, Rundfunk, Schlager, Spiele, Unterhaltungsmusik, USA, Volksmusik, Wal, ZDF
Veröffentlicht in Boulevard, News | Keine Kommentare »
Donnerstag, 28. Februar 2008
Es ist die Geschichte des größten deutschen Musikskandals aller Zeiten. Kein geringerer als der Sänger Falco hat diesen Titel gesungen.
Der Titel „Jeanny“ gehört zu einem Liederzyklus, der wenn man genau hinschaut eine Trilogie ist und erschien als 1. dieser im Jahr 1985. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es noch mehrere fremd produzierte Versionen dessen gibt.
Der Titel erreichte Anfang 1986 in Österreich, der Schweiz und Deutschland Platz 1 der Charts.
Der Text und besonderst dessen sich darstellender Inhalt stellte eine mehrfach zu interpretierende Aussage dar, welche diesem zum Problem machen sollte.
Ganz besonders fiel den Kritikern dabei der eingebaute Newsflash mit dem damals sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben ins Auge.
Er berichtet: „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“.
Dieser unterstrich nach Aussagen der Kritiker die eklatante Gewaltverherrlichung der Straftat an einer 19 – jährigen Frau.
Durch die Platzierung auf Platz 1 geriet er in das Visier der Frauenvereine und Medienverantwortlichen. Somit riefen verschiedene Fraueninitiativen einen Boykott aus. Diesen folgten der Norddeutsche Rundfunk, der Sender Freies Berlin sowie der Bayerischer Rundfunk unter dem Hinweis auf, wie es nannten „ethischen Gründen“. Weitere Sender ließen diesen nur noch in den Hitparaden laufen. Auf dem Gebiet der DDR waren das Spielen und jegliche öffentliche Aufführung verboten.
Des Weiteren wurde die Indizierung des Titels als „Jugendgefährdend“ von der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften am 17. April 1986 abgelehnt.
Zu weiteren Boykottmaßnahmen kam es, als sich Dieter Kronzucker im „Heute – Journal“ des ZDF empört äußerte. Daraufhin setzten weitere Sender den Titel ab.
Ein Beweis, für die Problematik des Inhaltes lieferte Thomas Gottschalk in einem Zeitungskommentar, in dem er Falco ein „Wiener Würstchen, das Schwachsinn produziere“ nannte und weiter sagte, „Falcos Fieselton und die Latrinenansichten des Videos sind einfach zuviel verlangt“.
Eine sehr einseitige Kommentierung, die aber die Speziefik der damals vorherrschenden medialen Meinungsbildung zeigt. Keiner machte sich ernsthaft Gedanken über den Inhalt. Niemand betrachtete den Song in seiner inhaltlichen Gesamtheit.
Es wurde einfach eine Überreaktion der Medien indiziert und durch mediale „Musterfiguren“ legalisiert und kommentiert.
Der ganz einfach gezogene Vergleich mit Gewaltverbrechen der damaligen Zeit und in der deutschen Geschichte war so einfach, das aus heutiger Sicht, dies einen sehr Nachdenklich macht. Kein Gewaltverbrecher dieser Zeit hat so viel Aufregung verursacht, wie der Inhalt dieses Liedes. Dabei stellt sich eindeutig die Frage, hat Falco nicht ganz gezielt provozieren wollen, denn nicht selten liegen Liebe und Vergewaltigung auch mit dem Einschluss des Todes ganz nah beieinander und waren auch schon damals keine Einzelfälle der Gesellschaft.
Liebe und oder Vergewaltigung, das ist ein so schmaler Grad, der mit Äußerungen eines Herrn Gottschalk nicht zu realisieren und oder aus der Welt zu schaffen war.
Falco war es damit gelungen, eine eindeutige Polarisierung der Hörergemeinschaft zu erreichen. Er besang in seinem Song ein menschlich psychologisches Drama. Dies überforderte aber einen großen Teil der Gesellschaft. Allerdings lässt das dazu produzierte Video einem noch mehr darüber Nachdenken.
Es kam zur Boykottreaktion einer invasiv denkenden und handelnden Gesellschaft.
Falco, der am Anfang wegen Urlaubs Nichts von dem Rummel mitbekommen hatte, sagte nach seiner Rückkehr: “Man muss sich meines Erachtens nicht streiten, dass dieses Lied ein Liebeslied ist, das so konzipiert und durchgeführt wurde, sicherlich interpretierbar, aber ich glaube, dass diejenigen Leute, die wenigen Leute, diese Minderheit, die also meint hier ein eindeutig vorliegendes Gewaltverbrechen oder sonst irgendetwas drinnen erkennen zu müssen, einen wesentlich schaurigeren Geschmack haben als es im Sinne des Erfinders war!”
Möge man auch jetzt noch über den Inhalt diskutieren, so wird dieser durch „Jeanny Part 2“ entschärft. Jedenfalls wurde dies medial so verkauft und protegiert. Er erschien im Jahr 1986 auf der Single „Coming Home“ „Jeanny Part II, One Year Later“.
1990 kam das Album „Data de Groove“ mit de´m Song „Bar Minor 7/11 (Jeanny Dry)“ auf den Markt. Insider bezeichneten diesen als Seitenhieb auf die dritte Jeanny Version.
Diese wiederum erschien dann später mit dem Titel „Where Are You Now (Jeanny 3)“ zum herunterladen. Dabei handelt es sich aber nur um eine etwas geänderte Originalversion. „Jeanny 3“ enthält ein neues Newsflash. In diesem heißt es unter anderem, „… im Falle Jeanny, der vor Jahren großes bundesweites Interesse erregte, gibt es nach Auskunft der Polizei, neue Erkenntnisse“ und weiter „…die Polizei geht davon aus, das Jeanny noch lebt.“
Falco hat damit einen Liederzyklus hinterlassen, der einen sehr schwierigen Inhalt hervorragend transportierte und das nicht zuletzt durch einen ganz hervorragenden Sound. Ein Ballade mit doch offenen Ausgang. Ein grandioser Popsong eines vergangenen Jahrhunderts eingebettet in ein eigene Realität.
Mögen die sogenannten „Fachkritiker“ geifern, was das Zeug hält – Jeanny hat Musikgeschichte geschrieben und bewiesen, das Musik und im Besonderen auch in Deutsch gesungen ein Erfolg sein kann.
Es gab noch viele Versionen von „Jeanny“, so unter anderem von Frank Zander, Peter Orloff und die deutsche Band Reamonn zusammen mit Xavier Naidoo.
Die wohl schlechteste Version haben die „Schweizer Tenöre“ mit „Natascha“ in Anspielung auf das langjährige Entführungsopfer Natascha Kampusch produziert. Diese wurde komplett untersagt.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/jeanny_story.flv
Tags:bayerischer Rundfunk, Berlin, Charts, DEL, Ehe, Gewalt, Haft, Hitparade, Hund, Hunde, Liebe, Musik, Polizei, RTL, Rundfunk, Sänger, Single, Spiele, Thomas Gottschalk, Tiere, TV, Urlaub, USA, Verbrecher, Vergewaltigung, Wal, Youtube, ZDF, Ziel
Veröffentlicht in Boulevard, Geschichten, News | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. Februar 2008
Der Komponist, Musiker und Produzent, welcher sich vor allem als Autor von Kinderliedern einen Namen gemacht hat, bekommt am 15. Februar 2008 den ECHO für sein Lebenswerk verliehen.
Er wird den Preis im ICC persönlich entgegen nehmen.
Rolf Zuckowski gehört zu den Menschen, die den Musikalltag hierzulande entscheidend mit geprägt haben. Lieder wie „Du da im Radio“, „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Rolfs Vogelhochzeit“ sind Titel, die schon über mehrere Generationen hinweg, die Kinder und auch Erwachsenen begeistern.
Aber dieser schrieb auch für große Künstler viele Texte, so unter anderem auch für Nana Mouskouri und Peter Maffay.
1982 kam er in der ZDF – Hitparade mit der Kindergruppe “Rolf und seine Freunde” mit dem Lied „…und ganz doll mich” auf Platz 1. Dieses Lied erhielt mit über 3700 von Kindern getexteten Zeilen als längstes Lied der Welt einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.
Des Weiteren arbeitet er auch als Pädagoge. Während seiner Australien - Tournee im Jahre 2000 hielt dieser mehrere Seminare an öffentlichen Einrichtungen ab.
Im Februar 2005 bekam dieser das „Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen. Diese Auszeichnung würdigt seine Förderung der musikalischen Entwicklung von Kindern.
Sein wohl größter musikalischer Erfolg dürfte aber „Tabaluga“ sein.
Tags:Arbeit, Auto, Ehe, Gruppe, Hitparade, Kinder, Künstler, Musik, Radio, Rekord, Tour, Tournee, Verdienst, ZDF
Veröffentlicht in News | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. Februar 2008
Die Peter Alexander Show wurde vom ZDF am 9. März 1969 zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Einschaltquote lag bei 71 Prozent (!), was für einen sehr großen Erfolg sprach.
Gleich am Anfang sei gesagt, diese Sendung war bis Heute wahrscheinlich die erfolgreichste Show des deutschen Fernsehens, denn sie hatte mehr Zuschauer als „Wetten das“. Auf jeden Fall wurde sie zur beliebtesten Familiensendung. Dafür sprechen bis zu 38 Millionen (!) Zuschauer.
Produziert und ausgestrahlt wurde sie vom ZDF und dem ORF. Es gab eine Sendung pro Jahr. Moderator war von der ersten bis zur letzten Sendung der Namensgeber Peter Alexander.
Für den großen Erfolg stand nicht zuletzt der Produzent Wolfgang Rademann. Als Regisseur traten Ekkehard Böhmer, Dieter Wendrich und Dieter Pröttel an. Der musikalische Begleiter war der Komponist und Bandleader Heinz Kiessling.
Die große Beliebtheit war nicht zuletzt auch ein Verdienst des Gastgebers, Entertainers, Parodisten und Sängers Peter Alexander. Dieser begeisterte schon alleine sein Publikum. Und noch etwas schaffte diese Sendung, ihr gelang es dem Zuschauer generationenübergreifende Fernsehunterhaltung zu bieten. Peter Alexander wurde so zum Sendungsübergreifenden Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihm gelang es immer wieder hohe Einschaltquoten zu erreichen.
Das Konzept der Peter Alexander Show bestand in einer besonderen Form der musikalischen Fernsehunterhaltung. Peter Alexander präsentierte nicht bloß Musik, nein auch Sketche und musikalische Persiflagen. Dazu kamen dann noch beliebte Künstler. Das ganze lief streng nach Drehbüchern von Hans Hubberten ab. Besonderst gern gesehen waren die musikalischen Parodien, so wie die auf den „Musikantenstadl“. Unvergessen bleibt auch die Persiflage auf das britische Königshaus von 1984.
Viele Stars traten in den Shows auf, so unter anderen Udo Jürgens, Maria Schell, Johannes Heesters, Paul Kuhn, und Weltstars, wie Montserrat Caballé, Liza Minnelli, Tom Jones und Richard Chamberlain.
Höhepunkte war auch eine musikalische Einlage mit Joan Collins & John Forsythe aus der US – Fernsehserie Denver Clan.
Die letzte Peter Alexander Show wurde vom ORF 1995 in der Wiener Stadthalle produziert.
Anmerkung: Die sehr hohen Zuschauerzahlen, in den ersten Jahren, waren damals auch auf die fehlende Sendervielfalt zurück zu führen.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/peter_alexander_show_story.flv
Tags:Ehe, Entertainer, Fernsehen, Künstler, mode, Moderator, Musik, NDR, Reifen, Sänger, Verdienst, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Geschichten, Rubriken, Schön war die Zeit | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. Februar 2008
Es ist noch nicht lange her, da wurde die beliebte Moderatorin Andrea Kiewel wegen Schleichwerbung in ihren Sendungen von den Fernsehanstalten gefeuert.
Eine völlige Überreaktion derer, auf ein Thema, das bei anderen Moderatoren schon keine Rolle gespielt hatte. Sie wurde zum blonden Bauernopfer gemacht.
In der Zwischenzeit haben viele intelligente Fernsehschaffende den Vorfall als zumindest überdenkenswürdig erachtet und auch Andrea Kiewel hat dazugelernt. Für die Moderatorin von Musiksendungen, wie dem ZDF – Fernsehgarten begann mit dem Rauswurf eine Talfahrt, die bald ein böses Ende genommen hätte. Denn auch ihr Partner ging und sie fiel in eine tiefe Lebenskrise.
In der Zwischenzeit wächst aber die Forderung nach der absoluten Rehabilitation dieser, denn die Fans schreiben Briefe und Mails ohne Ende. Über die Schleichwerbung für eine sagen wir „Diätvereinigung“ lachen die meisten Zuschauer eh.
Aber worüber diese nicht lachen können, ist der Sachverhalt, dass eine kompetente Moderatorin für Musiksendungen fehlt und auch in der MDR – Talkshow „Riverboat“ wird diese vermisst. Ihr ganz großes Plus, ist der ordentliche Umgang mit allen Künstlern und diese ohne wenn und aber. Hervorragend ist auch ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet des deutschen Schlagers. Absolut keine andere Person des deutschen Fernsehens kann sie ersetzen. Als die Sängerin Inka ins Gespräch kam, ging ein großes Raunen durch die Reihen.
Andrea Kiewel hat aber noch einen ganz großen Vorteil, sie verbindet die junge und die alte Zuschauergeneration des Fernsehens miteinander. Von beiden Seiten kommen Lobeshymnen über die von ihr moderierten Sendungen.
Statt das Thema tot zu schweigen, sollten die betreffenden Fernsehanstalten endlich Handeln und nicht weiter Zuschauer, die nach einer Wiederbeschäftigung von Andrea Kiewel fragen im Dunkeln stehen lassen.
Es gilt der Spruch wer bezahlt der bestimmt und dies ist der GEZ – Gebührenzahler.
Tags:DEL, Diät, Ehe, Fernsehen, Künstler, mail, MDR, mode, Moderator, Moderatorin, Musik, NDR, Partner, Sänger, Sängerin, Schlager, TV, ZDF
Veröffentlicht in Boulevard, News | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. Februar 2008
Gotthilf Fischer wurde am 11. Februar 1928 in Plochingen bei Stuttgart als Sohn eines Zimmermeisters geboren.
Schon in der Kindheit wurde er durch seinen musizierenden Vater an die Musik herangeführt. Nach dem Besuch der Volkshochschule ging dieser von 1942 bis 1945 an die Lehrerbildungsanstalt in Esslingen. Heute lebt er in Stuttgart.
Im Jahr 1943 gründete Fischer seinen ersten Chor am Esslinger Lehrerseminar. 1945 erfolgte dann seine Übernahme der Leitung des Gesangvereins Concordia Deizisau dessen erster öffentlicher Auftritt 1946 im Deizisauer Ochsensaal stattfand. Die erste Auszeichnung bekam dieser dann 1949, die Goldmedaille auf dem Sängerfest in Göppingen. Sein erster Fernsehauftritt folgte 1962 in der Horst Jankowskis Sendung „Sing mit Horst”.
Der erste Fernsehauftritt der Fischer – Chöre fand 1969 in der Wim Thoelkes Sendung „Dreimal neun” statt. Im Jahr 1972 folgte dann die erste Langspielplatte. Einen großen Auftritt hatten die Fischer – Chöre unter der Leitung ihres Chefs im Finale der Fußball – Weltmeisterschaft im Münchner Olympiastation 1974. 1975 kam dann die eigene Fernsehsendung „Sing mit den Fischer – Chören“ im ZDF.
Die Fischer – Chöre reisten mit ihrem Chef um die Welt und wurden zu einem Stück deutscher Musikgeschichte.
Die Anzahl der Konzerte in der ganzen Welt lässt sich nicht ermessen, aber Gotthilf Fischer hat in dieser seinen Platz gefunden. Millionen Menschen sangen und singen mit ihm über Ländergrenzen hinweg.
Mehrmals durfte er beim Papst in Rom erscheinen und auch sonst hat er unzählige Auszeichnungen und Anerkennungen erhalten.
Die zurzeit aktuellste Fernsehsendung des Meisters der Musik ist die „Straße der Lieder“. Aber Gotthilf Fischer hat auch einige Bücher veröffentlicht.
Am 12. Januar 2008 bekam er in Chemnitz die „Krone der Volksmusik“ für sein Lebenswerk verliehen.
Im Übrigen fühlt sich der Jubilar zu jung für die Rente, wie er erst kürzlich einer Zeitung verriet.
Tags:Ehe, Fußball, Haft, Musik, Olympia, Papst, Rom, Sänger, Schule, Volksmusik, Weltmeisterschaft, ZDF
Veröffentlicht in Boulevard, News | Keine Kommentare »
Mittwoch, 27. Februar 2008
Der beliebteste und erfolgreichste Moderator des deutsprachigen Musikfernsehens Dieter Thomas Heck erhält den „Sonderpreis für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik“.
Dieter Thomas Heck, der Vater der „ZDF – Hitparade“ gehört in der Zwischenzeit zur deutschen Fernsehgeschichte. Er ist eine Kultfigur im Musikbusiness geworden. Kein anderer hat wie er für die deutsprachige Musik gekämpft. Für diesen großartigen Verdienst bekommt er den „Echo“ verliehen.
Der Executiv Producer des „Echo 2008“ Gerd Gebhardt sagt über ihn, „Dieter Thomas Heck ist ein wahrer Gigant der Unterhaltung. Seine Größe zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass er in seinen Sendungen mühelos Genre-Grenzen überwand. Bei ihm traten Bernd Clüver, Tony Marshall und Hansi Hinterseer ebenso auf wie Nena, Rosenstolz, Pur und Tokio Hotel. Dass ihm deutschsprachige Musik eine echte Herzensangelegenheit ist, hat er durch sein unermüdliches Wirken in Radio und Fernsehen immer wieder eindrucksvoll bewiesen.“
Die Echo - Verleihung wird heute Abend um 20.15 Uhr von RTL übertragen.
Tags:Dieter Thomas Heck, Ehe, Fernsehen, Hansi Hinterseer, Hitparade, Hotel, mode, Moderator, Musik, NDR, Radio, RTL, Tokio Hotel, Verdienst, ZDF
Veröffentlicht in News | Keine Kommentare »
Sonntag, 24. Februar 2008
Der einstige Opernsänger und spätere Sangesbarde deutschen Liedgutes eine Stimmungskanone bis in die Neuzeit vereint mit seinen Liedern Jung und Alt. Hier nun Tony Marshall mit seinem Hit aus dem Jahre 1972 „Und in der Heimat“ bei einem Auftritt 1973 in der ZDF – Hitparade.
http://videos.dcrs-online.com/hithaus/hit_clip/tony_marshall_und_in_der_heimat.flv
Tags:Hitparade, Sänger, Tony Marshall, Und in der Heimat, Youtube, ZDF
Veröffentlicht in Hit Clip | Keine Kommentare »