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„Jeanny“ – Eine invasive grandiose multimediale Popballade die zum Skandalepos gemacht wurde!

Donnerstag, 28. Februar 2008

falco2Es ist die Geschichte des größten deutschen Musikskandals aller Zeiten. Kein geringerer als der Sänger Falco hat diesen Titel gesungen.

Der Titel „Jeanny“ gehört zu einem Liederzyklus, der wenn man genau hinschaut eine Trilogie ist und erschien als 1. dieser im Jahr 1985. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es noch mehrere fremd produzierte Versionen dessen gibt.
Der Titel erreichte Anfang 1986 in Österreich, der Schweiz und Deutschland Platz 1 der Charts.
Der Text und besonderst dessen sich darstellender Inhalt stellte eine mehrfach zu interpretierende Aussage dar, welche diesem zum Problem machen sollte.
Ganz besonders fiel den Kritikern dabei der eingebaute Newsflash mit dem damals sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben ins Auge.
Er berichtet: „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“.
Dieser unterstrich nach Aussagen der Kritiker die eklatante Gewaltverherrlichung der Straftat an einer 19 – jährigen Frau.
Durch die Platzierung auf Platz 1 geriet er in das Visier der Frauenvereine und Medienverantwortlichen. Somit riefen verschiedene Fraueninitiativen einen Boykott aus. Diesen folgten der Norddeutsche Rundfunk, der Sender Freies Berlin sowie der Bayerischer Rundfunk unter dem Hinweis auf, wie es nannten „ethischen Gründen“. Weitere Sender ließen diesen nur noch in den Hitparaden laufen. Auf dem Gebiet der DDR waren das Spielen und jegliche öffentliche Aufführung verboten.
Des Weiteren wurde die Indizierung des Titels als „Jugendgefährdend“ von der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften am 17. April 1986 abgelehnt.
Zu weiteren Boykottmaßnahmen kam es, als sich Dieter Kronzucker im „Heute – Journal“ des ZDF empört äußerte. Daraufhin setzten weitere Sender den Titel ab.
Ein Beweis, für die Problematik des Inhaltes lieferte Thomas Gottschalk in einem Zeitungskommentar, in dem er Falco ein „Wiener Würstchen, das Schwachsinn produziere“ nannte und weiter sagte, „Falcos Fieselton und die Latrinenansichten des Videos sind einfach zuviel verlangt“.
Eine sehr einseitige Kommentierung, die aber die Speziefik der damals vorherrschenden medialen Meinungsbildung zeigt. Keiner machte sich ernsthaft Gedanken über den Inhalt. Niemand betrachtete den Song in seiner inhaltlichen Gesamtheit.
Es wurde einfach eine Überreaktion der Medien indiziert und durch mediale „Musterfiguren“ legalisiert und kommentiert.
Der ganz einfach gezogene Vergleich mit Gewaltverbrechen der damaligen Zeit und in der deutschen Geschichte war so einfach, das aus heutiger Sicht, dies einen sehr Nachdenklich macht. Kein Gewaltverbrecher dieser Zeit hat so viel Aufregung verursacht, wie der Inhalt dieses Liedes. Dabei stellt sich eindeutig die Frage, hat Falco nicht ganz gezielt provozieren wollen, denn nicht selten liegen Liebe und Vergewaltigung auch mit dem Einschluss des Todes ganz nah beieinander und waren auch schon damals keine Einzelfälle der Gesellschaft.
Liebe und oder Vergewaltigung, das ist ein so schmaler Grad, der mit Äußerungen eines Herrn Gottschalk nicht zu realisieren und oder aus der Welt zu schaffen war.

Falco war es damit gelungen, eine eindeutige Polarisierung der Hörergemeinschaft zu erreichen. Er besang in seinem Song ein menschlich psychologisches Drama. Dies überforderte aber einen großen Teil der Gesellschaft. Allerdings lässt das dazu produzierte Video einem noch mehr darüber Nachdenken.

Es kam zur Boykottreaktion einer invasiv denkenden und handelnden Gesellschaft.

Falco, der am Anfang wegen Urlaubs Nichts von dem Rummel mitbekommen hatte, sagte nach seiner Rückkehr: “Man muss sich meines Erachtens nicht streiten, dass dieses Lied ein Liebeslied ist, das so konzipiert und durchgeführt wurde, sicherlich interpretierbar, aber ich glaube, dass diejenigen Leute, die wenigen Leute, diese Minderheit, die also meint hier ein eindeutig vorliegendes Gewaltverbrechen oder sonst irgendetwas drinnen erkennen zu müssen, einen wesentlich schaurigeren Geschmack haben als es im Sinne des Erfinders war!”

Möge man auch jetzt noch über den Inhalt diskutieren, so wird dieser durch „Jeanny Part 2“ entschärft. Jedenfalls wurde dies medial so verkauft und protegiert. Er erschien im Jahr 1986 auf der Single „Coming Home“ „Jeanny Part II, One Year Later“.
1990 kam das Album „Data de Groove“ mit de´m Song „Bar Minor 7/11 (Jeanny Dry)“ auf den Markt. Insider bezeichneten diesen als Seitenhieb auf die dritte Jeanny Version.

Diese wiederum erschien dann später mit dem Titel „Where Are You Now (Jeanny 3)“ zum herunterladen. Dabei handelt es sich aber nur um eine etwas geänderte Originalversion. „Jeanny 3“ enthält ein neues Newsflash. In diesem heißt es unter anderem, „… im Falle Jeanny, der vor Jahren großes bundesweites Interesse erregte, gibt es nach Auskunft der Polizei, neue Erkenntnisse“ und weiter „…die Polizei geht davon aus, das Jeanny noch lebt.“

Falco hat damit einen Liederzyklus hinterlassen, der einen sehr schwierigen Inhalt hervorragend transportierte und das nicht zuletzt durch einen ganz hervorragenden Sound. Ein Ballade mit doch offenen Ausgang. Ein grandioser Popsong eines vergangenen Jahrhunderts eingebettet in ein eigene Realität.

Mögen die sogenannten „Fachkritiker“ geifern, was das Zeug hält – Jeanny hat Musikgeschichte geschrieben und bewiesen, das Musik und im Besonderen auch in Deutsch gesungen ein Erfolg sein kann.
Es gab noch viele Versionen von „Jeanny“, so unter anderem von Frank Zander, Peter Orloff und die deutsche Band Reamonn zusammen mit Xavier Naidoo.

Die wohl schlechteste Version haben die „Schweizer Tenöre“ mit „Natascha“ in Anspielung auf das langjährige Entführungsopfer Natascha Kampusch produziert. Diese wurde komplett untersagt.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/jeanny_story.flv

Heino – Ermittlungsverfahren – Ist er am Ende?

Mittwoch, 27. Februar 2008

heino_pic01Die Polizei ermittelt jetzt gegen Heinos Konzertveranstalter die Firma Kult – Musik – GmbH i. Gr. wegen des Verdachtes des Scheckbetruges und “…anderer Wirtschaftsdelikte…”. An dieser GmbH ist der Sänger selbst beteiligt.

Wie die Polizei in Hamburg der Redaktion sagte, ist diese Firma ein wackliges Ding und es werde wegen des Verdachtes des Scheckbetruges und weiterer wirtschaftlicher Delikte ermittelt. Dazu habe die Polizei den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben.

Der bisherige Stand ist, das der Veranstalter im Auftrag von Heino mittels Schecks die Rückerstattung der Eintrittskarten für die Tournee begonnen hatte. Dabei waren aber die Schecks geplatzt. Unzählige Fans blieben auf ihren Kosten für die Karten sitzen.
Laut Aussage von Heino habe die Ausfallversicherung für die Tournee nicht gezahlt.
Dies ist in diesem Fall die Gothaer Versicherung. Sie lehnte die Haftung für den Ausfall der Tournee in Höhe von 3,2 Millionen Euro ab. Heino habe angeblich die geforderten Gesundheitsfragen der Versicherung nicht ordnungsgemäß beantwortet.

Alexander Marcus meint: In der deutschen Musikbranche gibt es mehr Schein als Sein!

Heino – Geldwäsche in Kitzbühel?

Mittwoch, 27. Februar 2008

heino02Es ist nicht zu fassen! Während unzählige Fans auf die Rückerstattung ihrer Eintrittsgelder, für die angebliche Heino Tournee warten und die Staatsanwaltschaft ermittelt, fährt der Sänger mit Frau nach Kitzbühel zum Erholen!

Kitzbühl ist ja wohl eines der teuersten Pflaster, welches es an Urlaubsorten gibt. Allerdings, kann man sich dort eher die „Kante“ geben, als sich erholen.

Dies wirft auf jeden Fall kein positives Licht auf Heino. Wenn es diesem schon wieder schlechter geht, dann sollte hier doch eine medizinische Einrichtung für eine baldige Genesung Sorge tragen. Das würde dann auch keine negativen Fragen aufwerfen.

Der Fall hat damit schon wieder einen merkwürdigen Punkt mehr als es sein müsste. Alleine die Aussage, dass Heino nicht alle Vorerkrankungen der Versicherung mitgeteilt hat, wirft kein gutes Licht auf den ganzen Sachverhalt. Jeder Bundesbürger weiß in der Zwischenzeit, dass Versicherungen sich gern an solchen Punkten aus ihren Verträgen im Schadensfall herausmanövrieren.

Hier liegt der Knackpunkt des Falles, denn hätte Heino dies der Versicherung mitgeteilt, so wäre es wahrscheinlich nur mit einer erheblich höheren Versicherungsprämie zu einem Vertrag gekommen.

Meisten enthalten diese dann für bestimmte Erkrankungen und Krankheitsbilder sogenannte Ausschlussklauseln.

Die Frage, die sich hier nun stellt, ist die, warum wurden die platzende Schecks verschickt, wenn auf der anderen Seite Geld da ist?

Die GEMA – Ein Überlebensgarant der Musikschaffenden!

Mittwoch, 27. Februar 2008

gemaDieser Artikel möge denen helfen, die nicht wissen, wer die GEMA ist und was sie tut und den anderen ein mahnender erhobener Zeigefinger sein.

Das illegale Beschaffen von Musik, auf welchen Weg auch immer, ist zum Volkssport geworden.
In letzter Zeit hört man immer wieder die Aussage, …“die GEMA ist genau so ein Wegelagerer wie die GEZ“. Wer dies sagt, der weis absolut nicht, worüber er spricht und oder er gehört zu denen, die sich auf Kosten Anderer bereichern.

Denn die GEMA ist nun seit mittlerweile 100 Jahren dazu da, das geistige Eigentum der Musikschaffenden zu schützen, ihre Interessen zu vertreten und dafür Sorge zu tragen, dass diese die Nutzung ihrer Werke angemessen vergütet bekommen.
Das ist in Deutschland die alleinige Aufgabe dieser Institution. Sie hat in der Zwischenzeit über 60.000 Mitglieder. Zu diesen gehören Komponisten, Textdichter und Musikverleger. Alle Einnahmen, die die GEMA bekommt, werden nach dem Abzug der Verwaltungskosten an die in- und ausländischen Urheber ausgeschüttet. Dabei verbietet es ihre Satzung Gewinne zu machen.
Weiterhin passt sich diese den ständig neuen Anforderung des Marktes an.

Was ist nun eigentlich das Urheberrecht? „Das Urheberrecht ist das Rechtsgebiet, das dem Schutz der Urheber schöpferischer Werke auf dem Gebiet der Literatur, Wissenschaft und Kunst dient. Urheber sind unter anderem Schriftsteller, Komponisten, Maler usw. Neben den Urhebern schützt das Urheberrecht auch die Inhaber so genannter Leistungsschutzrechte – hierunter fallen z.B. ausübende Künstler, Tonträgerhersteller und Sendeunternehmen. Das Urheberrecht wird in Deutschland vor allem durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) und das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG) von 1965 geregelt“. (Quelle: GEMA.de)
Das bedeutet: „Das Urheberrecht schützt den Urheber zum einen in der geistigen und persönlichen Beziehung zu seinem Werk (so genanntes Urheberpersönlichkeitsrecht). So hat zum Beispiel allein der Urheber das Recht zu entscheiden, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird. Der Urheber kann im Rahmen des Urheberpersönlichkeitsrechts auch Entstellungen seines Werkes verbieten und gegen jeden vorgehen, der ihm seine Urheberschaft streitig macht.
Zum anderen gewährt das Urheberrecht dem Urheber aber auch das ausschließliche Recht, über die wirtschaftliche Verwertung seines Werkes zu bestimmen. Die so genannten Verwertungsrechte umfassen sowohl die „körperliche“ Verwertung des Werkes durch seine Vervielfältigung, Verbreitung und Ausstellung, als auch „unkörperliche“ Verwertungen. Ein Musikwerk kann unter anderem unkörperlich verwertet werden, indem es aufgeführt, im Radio oder Fernsehen gesendet oder im Internet öffentlich zugänglich gemacht wird. Nutzt jemand anderes als der Urheber das Werk, so hat der Urheber einen Anspruch auf angemessene Vergütung. (Quelle: GEMA.de)

Bezogen auf den allgemeinen Umgang mit der Musik, ist damit eindeutig klar, das jegliches Tauschen, Kopieren über die private Kopie / Sicherheitskopie hinaus und die öffentliche Aufführung derer ohne Genehmigung der GEMA einen Straftatbestand darstellt. Wer dies tut, der begeht kein Kavaliersdelikt, nein es ist Diebstahl geistigen Eigentums und verstößt auch gegen das Lizenzrecht.

Jeder, der diesen Straftatbestand begeht, sollte sich darüber im Klaren sein, das es sich bei den Vergütungen der GEMA an die Musikschaffenden im eigentlichen Sinne, um den Lohn für geleistete Arbeit handelt.

Tony Marshall – Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag!

Mittwoch, 27. Februar 2008

tony_marshallSchlagerbarde Tony Marshall feiert Heute seinen 70. Geburtstag. Mit über 400 Gästen feierte er in Baden – Baden in diesen rein.

Zu Gästen zählen außer der Familie, Freunde, Kollegen aus dem Showgeschäft und Freunde aus Politik und Wirtschaft.
Er selbst sagt, „das Alter spielt für mich keine Rolle, ich fühle mich wesentlich jünger“. Sein Beweis dafür, ist das neue Album „Wie nie“.
Kurz nach der Geburtstagsparty fliegt er nach Bora Bora, um dort die Ehrenbürgerschaft der beliebten Urlaubsinsel im Südpazifik entgegen nehmen zu können.

Mit dem gleichnamigen Lied hatte er 1978 die Hitparaden gestürmt. Auf der Insel kam es dadurch zu einem regelrechten deutschen Touristenansturm.
Auf seiner neuen CD „Wie nie“ ist der Titel in einer Neuauflage im Reggae - Stil zu hören.

Tony Marshall wurde am 3. Februar 1938 als Herbert Anton Hilger geboren. Im Jahr 1965 absolvierte er das Staatsexamen als Opernsänger.
1971 wurde er mit dem Jack White Titel „Schöne Maid“ bekannt. In den USA wurde dieser 1986 zum beliebtesten deutschsprachigen Künstler gewählt.
Sein 50 – jähriges Bühnenjubiläum beging der Sänger 2004. Zum Schluss spielte dieser am „Frankfurter Volkstheater“ die Rolle des Tevie im Musical Anatevka. Mit dieser Schauspielrolle feierte er einen großen Erfolg.

Weitere seiner großen Hits sind „Komm gib mir deine Hand (1971)“, „Auf der Straße nach Süden (1978)“, “Ach lass mich doch in deinem Wald der Oberförster sein (1983)“, „Wir sind die Champions (1987)“ und „Die Hände zum Himmel (2000)“.
Für die ARD – Fernsehlotterie sang er 1980 den Titel „Mach dir das Leben doch schön“.
Tony Marshall gehört mit zu den wenigen Künstlern, die redlich ihrer Arbeit nachgingen und nicht durch Skandale glänzten. Seine vollmundige Stimme machte ihn auch mit zur Stimmungsliederkanone.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/tony_marshall_geburtstags_story.flv

Milva – Konzert in Darmstadt

Mittwoch, 27. Februar 2008

milvaAm vergangenen Samstagabend hat Milva ihr einziges Konzert in Deutschland gegeben. Die gesundheitlich angeschlagenen 68 – jährige Sängerin begeisterte die 1200 Besucher.

Sie hatte während des Konzertes mit erheblichen Rückenproblemen zu kämpfen, so stark, das diese sich nicht einmal zur Entgegennahmen von Blumen von der Bühne bücken konnte. Die große Diva mochte eigentlich nicht darüber sprechen, sagte aber, dass sie immer noch unter den Auswirkungen einer Operation litt.

Während des zweistündigen Konzerts präsentierte sie einen Querschnitt ihrer musikalischen Erfolge. Damit war für mehr als ausreichend Repertoire gesorgt, denn es waren nicht wenige in deren 40 – jähriger Karriere.
Vor drei Jahren hatte die große Sängerin ihre Abschiedstournee gegeben.

Milva, ist eigentlich eine Diva, denn die stimmgewaltige mehr als erfolgreiche Sängerin schaffte es auch zur Schauspielerin unter Regisseuren wie Wim Wenders um nur einen zu nennen.

Ihre Karriere hatte einst 1959 mit dem Gewinn eines Talentwettbewerbes begonnen. Heute ist Milva ein Begriff in der Musikgeschichte.

Falco zum 10. Todestag – „Muss ich denn sterben…um zu leben?“

Mittwoch, 27. Februar 2008

falco_04In seinem Hit „Out Of The Dark“ (Aus der Dunkelheit heraus) gibt es die Liedzeile „Ich bin bereit, denn es ist Zeit für unser’n Pakt über die Ewigkeit“ und diesen ging er am 6. Februar 1998 mit seinem, dem Tode ein.

Viele glaubten es nicht, denn ihnen fiel die Liedzeile „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ ein. Sie hielten seinen Tod für die perfekte Inszenierung eines sehr intelligenten Menschen. Und ehrlich gesagt, gerade jetzt, wo seine DVD erscheint, da hört und sieht man ihn wieder.
Falco, er wurde an diesem Tag zu einer musikalischen Legende. Aber auch dies ist nichts außergewöhnliches, denn in seinem Heimatland Österreich gibt es viele mystische Legenden großer Musikschaffender.
Geboren wurde Falco am 19. Februar 1957unter dem Namen Johan (Hans) Hölzl in Wien Margareten als Sohn einer Einzelhandelskauffrau und eines Werkmeisters. Er wuchs als Einzelkind auf. Seine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit war die „Jagd“ auf Gartenzwerge mittels Gewehr. Die Lieblingsliteratur des Jungen war sein Sparbuch. Mit 6 Jahren hatte dieser dann seinen 1. Auftritt auf der Weihnachtsfeier seiner Volksschule.
Als 18 - jähriger tingelte er als Gitarrenspielender Straßen - und Kneipenmusiker durch Berlin.
Sein Lebensmotto hieß, “Wenn ich nur noch fünf Mark in der Tasche habe, kauf ich mir ein Ticket für den Bus ins Studio - und fang noch mal ganz von vorne an”.
Im Jahr 1980 tritt dieser als Bassist der Chaos – Combo „Drahdiwaberl“ bei. Seinen Namen fand er durch den DDR – Skispringer Falco Weißpflog, genannt der „Falke“. Von diesem war er sehr beeindruckt.
Im darauffolgenden Jahr hatte Falco seinen ersten großen Megahit mit dem Titel „Der Kommissar“.
Dieser wird weltweit über 7 Millionen Mal verkauft. Er war damit der zweite Sänger, der es mit einem deutschen Text in die US – Charts schaffte. „Der Kommissar“ war weltweit der erste kommerziell erfolgreiche Rap - Song eines Weißen Sängers.
Nach einer weniger erfolgreichen Zeit schaffte er 1985 / 86 den ganz großen Durchbruch mit dem Titel „Rock Me Amadeus“. Mit diesem gelang ihm das, was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war, sich 3 Wochen auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard – Charts zu platzieren. Kurze Zeit später gelang dies auch in England.
Auch im Jahr 1985 erschien dann „Jeanny“ Part 1. Dieser Titel erreichte ebenfalls erste Plätze, geriet aber wegen seines zweideutigen Textes in das Kreuzfeuer der Kritik und sorgte damit für einen riesigen Skandal. Dieser dürfte der größte in der deutschsprachigen Popmusik gewesen sein.
Hierzu muss jedoch gesagt werden, das „Jeanny“ nur ein Song einer ganzen Serie war. Die mehr als umstrittene Single „Jeanny“ (Part 1) erreichte noch im gleichen Jahr Platz 1
und hielt sich 20 Wochen in den Media – Control – Charts. Mit 2,5 Millionen Single gehörte diese zu den meistverkauften des Jahres 1986 und erreichte damit Doppelplatin (nach altem Bewertungssystem).
Mit dem Erfolg von „Jeanny“ in mehreren Ländern, kam der Skandal ins Rollen. Der nicht ganz eindeutige Text wurde als Verherrlichung und Verharmlosung des Tatbestandes der Vergewaltigung angesehen. Ganz besonders ins Visier der Kritiker geriet dabei die Einspielung der Nachrichtensendung gesprochen von dem damaligen sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben. Er berichtet, „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“. Dadurch entsteht der Eindruck, das dass Lied an die Serienmorde von Jack Unterweger angelehnt zu sein scheint. Falco wird vorgeworfen, mit dem Lied die Forderungen nach der Freilassung des Mörders zu unterstützen. Damals saß gewisser Unterweger, seit 1974, wegen Mordes an einer 18 - jährigen deutschen Frau in lebenslanger Haft ein. Als direkter Verbindungspunkt wurde das im Lied erwähnte Alter von 19 Jahren genommen.
Daraufhin und wegen sexistischer Anspielung wurde der Titel von vielen Radiostationen boykottiert.
Aber es gab auch noch positives für ihn in dieser Zeit, denn am 13. März 1986 kam seine Tochter Katharina Bianca zur Welt. Falco bekam aber die Doppelrolle zwischen Familienvater und Musikstar nicht so recht. Dadurch kam es wieder einmal zu einer Lebenskrise, in der auch der Alkohol eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Später sollte sich durch einen Vaterschaftstest herausstellen, dass er nicht der Vater war.
Im Jahr 1992 kam es mit dem Album „Nachtflug“ zu einem Comeback.
1995 veröffentlichte Falco eine Techno- Version eines Alt - Berliner Gassenhauers aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. Um den großen Druck zu entgehen wählte er für die Single das Pseudonym T>> MA. Der Titel stürmte nach einem halben Jahr die Charts. Somit hatte Falco ganz unverhofft einen neuen Hit.

Falco feierte am 19. Februar 1997 seinen 40. Geburtstag mit einem großen Fest.
Seinen letzten großen Live – Auftritt hatte dieser zu Silvester 1997/98 in der Excalibur City.
Kurz Zeit später kehrte er in seine karibische Wahlheimat zurück. Dort verunglückte er am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall tödlich. Nach dominikanischem Recht war der Busfahrer des Busses, mit dem er kollidiert schuldig. Dieser hatte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Dabei spielte dort der Alkoholpegel von Falco keine Rolle.
Auf die Frage in einem Interview, wie er einmal sterben wolle, sagte dieser 1982: “Wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“
Und so geschah es dann auch.
Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Sein musikalisches Vermächtnis ist, das er mit seinem phrasiertem Sprechgesang den Rap salonfähig machte und die Musikszene revolutionierte. Der Künstler Falco hinterlässt uns seine ganz eigene unverwechselbare Musik, die diesen auch in der Zukunft noch als hell leuchtenden Stern am Musikhimmel erstrahlen lassen wird.
Seine sehr philosophischen Texte werden dafür sorgen, dass die Aufarbeitung seines Vermächtnisses noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

Seine Liste der Auszeichnungen und Ehrungen: Posthum werden ihm zuerkannt,
1999 der Echo für sein Lebenswerk und im Jahr 2000 beim „Amadeus Austrian Music Award“ der „Amadeus“ für sein Lebenswerk. Des Weiteren bekommt dieser 1982 die „Goldene Europa“ für den Künstler des Jahres, 1985 den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, 1986 die „Goldene Europa“ als Künstler des Jahres, 1986 das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien“, 1986 zum wiederholten Male, den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, ebenfalls 1986 den „Bambi“ für den erfolgreichsten Popsänger des Jahres und 1986 den „Pop Amadeus“.
Sein herausragenden Titel und Erfolge dürften sein „Der Kommissar“, „The Sound of Music“, „Jeanny“, „Vienna Calling”, „Coming Home (Jeanny Part 2)“ und „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ und nicht zuletzt „Out Of The Dark”.

Die Liedzeile aus dem Song „Out Of The Dark“ „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ hat im Nachhinein etwas Mystisches in sein Leben gebracht, denn sein Ruhm kam nach dem Tode.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/falco_zum_todestag_story.flv

Zum blauen Bock

Freitag, 21. Dezember 2007

Heinz Schenk - Im Blauen BockVorwort: Heute schreibe ich über ein Stück deutsche Fernsehgeschichte, das den Kultstatus erreicht hat und zur ganz großen Legende des Fernsehens auf dem Gebiet der Unterhaltungssendungen geworden ist.

Dieser Artikel erscheint in Erinnerung, Derer, die diese wunderschöne Fernsehshow produzierten. Es ist genau 20 Jahre her, da sie vom Sender ging.

In Memory: „Zum blauen Bock“

Anlässlich der Funkausstellung in Frankfurt, wurde am 3. August 1957 diese Sendung zum ersten Mal an einem Samstagnachmittag ausgestrahlt. Produzent war der Hessische Rundfunk im Rahmen der ARD. In der Regel kam dieser aus Städten Hessens aber auch aus der gesamten Bundesrepublik. Als Kulisse wurde eine Äppelwoi – Kneipe nachgestellt in der dann auch Äppelwoi ausgeschenkt wurde.

Am Anfang moderierte Otto Höpfner die Sendung und ab dem 15. Januar 1965 Heinz Schenk und Lia Wöhr als Wirtin. Dazu kam dann auch noch Reno Nonsens als Kellner. Sein Markenzeichen wurde, das er Wirtin Lia Wöhr in jeder Sendung eine neue Idee präsentierte, die diese wiederum aber gar nicht gut fand. Sie stellte als Wirtin das Nervenbündel dar.

Heinz Schenk zeigte sich in der Sendung als großer Entertainer, der aber nicht aus Hessen kam, sondern aus Mainz. Es wird wohl kaum einen Deutschen geben, der Heinz Schenk nicht kennt. Seine Sendung wurde zu einem festen familiären Bestandteil des Samstagnachmittages. Bis zu 20 Millionen Zuschauer sahen damals diese TV- Produktion, eine Zuschauerquote von der TV- Produzenten Heute nur träumen können.

„Zum blauen Bock“ war eine Veranstaltung, die aus Musik von Volkslied über Schlager bis hin zur Klassik anbot, vermischt mit Schauspieleinlagen, Sketchen und Gesprächen. Zur Pflicht gehörten die Begrüßung und ein Gespräch mit dem jeweiligen Bürgermeister und liebe Grüße an den Intendanten. Auch wurde mit so manchen Künstler geplaudert und auch so mancher Sketch gemacht. Dazu kamen unzählige Schauspiel - und Gesangseinlagen mit den Künstlern. Heinz Schenk hatte es immer so gemacht, das er eigene Programmteile als Sendezeitausgleich einbaute, das hieß im Notfall lies er sich selbst weg.

Der absolute Höhepunkt war dann auch in jeder Sendung das eigene an sich selbst geschriebene Couplet des Heinz Schenk. Einige dieser stürmten danach die Charts. Das wohl erfolgreichste dieser Couplets war dann „Es ist alles nur geliehen“. Diese brachten immer etwas Nachdenkliches zu Tage.

Alle Sendungen boten dem Zuschauer ein sehr abwechslungsreiches Fernsehprogramm.

So lernte dieser Künstler aller Change kennen, von Klassik bis Schlager. Aber auch der Karneval wurde ausgiebig im Blauen Bock gefeiert. Keiner wird wohl je den immer spektakulären Einzug des Prinz Ernst Hilbich mit „Heut’ ist Karneval in Knieritz an der Knatter“ vergessen. In den Faschingssendungen ging im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab.

Auch war immer ein Orchester mit dabei unter der Leitung von Hans Grothe, der wiederum manches Musikstück schrieb. Als dieser viel zu früh verstarb übernahm Rolf – Hans Müller das Orchester.

Als Gäste wirkten unter anderem mit Catarina Valente, René Kollo, Fritz Walter, Tony Marshall, Dagmar Koller, Peter Kraus, Marianne Rosenberg, das Medium Terzett, Paola, Vicky Leandros, Mary Ros, Herman Prey und Mireille Mathieu. Letztere spielte und sang mit Heinz Schenk den Lehrerin – Schüler Part im Französischunterricht. Er war immer sehr angetan von dieser und somit gehörte sie mit in den Reigen der „Bembelsammler“. In der Sendung bekamen alle Künstler statt Blumen nämlich einen Bembel geschenkt.

Die am Anfang gestellte Aufgabe eine Sendung, eine Show mit Lokalkolorit zu bringen, war damit mehr als erfüllt, das Konzept war aufgegangen. Die Sendung „Zum blauen Bock“ übernahm über zwei Jahrzehnte eine führende Rolle unter den Fernsehproduktionen ein und dies als Familiensendung zur Kaffeetrinkenszeit.
Im Jahr 1982 wurde die Sendung auf den Samstagabend verlegt.

Einen Grund dafür gab es nicht. Fernsehexperten sagen manchmal, dass es zu dieser Zeit am Samstagabend an einer weiteren sehr guten Sendung fehlte. Immerhin war die neue Sendezeit Primetime zeit. Der Erfolg blieb dem „Blauen Bock“ weiterhin erhalten. Im Dezember 1987 wurde die 208 und letzte Sendung „Zum blauen Bock“, aus der Frankfurter Festhalle übertragen.

Diese Abschiedsveranstaltung sahen 15 Millionen Zuschauer. Heinz Schenk gab aus Altersgründen die Sendung auf. Damit endete nach 21 Jahren ein Stück ganz große deutsche Fernsehunterhaltungsgeschichte.

Heinz Schenk erhielt für seine Arbeit in und mit dieser Sendung viele Auszeichnungen, so den „Bambi“, den „Ehren – Bambi“ für sein Lebenswerk und die „Hermann – Löns – Ehrenmedaille“ in Gold.

Lia Wöhr und Reno Nonsens sind in der Zwischenzeit verstorben.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Heinz Schenk brachte eine Sendung dem Publikum nahe, welche dieses Annahm und mit Begeisterung schaute. Wenn man ehrlich ist, so hatte man durch den „Blauen Bock“ eine Grundbildung im Bereich Musik vermittelt bekommen. Die große Bandbreite machte dies möglich.

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit Heinz Schenk direkt gegenüber zustehen. Es war ein beeindruckender Augenblick, denn man stand einem Stück deutscher Geschichte gegenüber. Seinen Humor hat dieser bis Heute nicht eingebüßt.

In Dank und besonderer Anerkennung an Heinz Schenk!

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/blaue_bock_story.flv

Das Wunschkonzert der Wehrmacht

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Wunschkonzert der WehrmachtGustaf Gründgens eröffnete das erste Wunschkonzert für die Wehrmacht aus dem großen Sendesaal des Hauses des Rundfunks in Berlin, mit einem Gedicht, das die „Stimme der Heimat“ darstellen sollte.

„…So weit die Grenzen der Heimat gespannt, steht Ihr, Soldaten, zum Schutz für das Land. Steht als ein starker, lebendiger Wall, als ein doppelter Wall aus Herzen und Stahl – Und Euch alle umschließt das gemeinsame Band. Die Heimat, für die Ihr steht und wacht – Die Heimat ist bei Euch bei Tag und bei Nacht….“

Damit begann die populärste Musiksendung, Sendung überhaupt, des Rundfunks im nationalsozialistischen Deutschland. Das dreistündige Konzert wurde bis 1941 im Winterhalbjahr mittwochs und sonntags ausgestrahlt. Fast alle großen Künstler traten gegen ein sehr geringes Entgelt in diesem auf. Dazu gehörten Marika Rökk und Zarah Leander. Erstaunlich war dabei, das in dieser Sendung ausländische Künstler auftraten während dessen die deutschen Sängerinnen und Sänger stiften gingen. Dieses Konzert wurde über alle deutschen Sender ausgestrahlt. Somit wurde die herzzereissende Verbindung zwischen Heimat und Front und umgekehrt hergestellt.

Propagandaminister Goebels, der die Federführung des Konzertes hatte, gab folgende Weisung für diese Rundfunkproduktion heraus.

„Genau so wichtig wie Kanonen und Gewehre sind optimistische Lieder und lebensbejahende und herzerhebende Musik“.

Titel wie „Davon geht die Welt nicht unter“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ ließen bei den Zuhörern ein euphorisches Lebens- und Glücksgefühl.

Damit war der Weg frei für ein gigantisches Wunschkonzert, das Tränen fliesen lies durch solche Lieder wie „Gute Nacht, Mutter“ und „Heimat deine Sterne“. Den herzergreifenden Höhepunkt stellte dann die Abmoderation dar. Hierbei war besonderst die des Heinz Goedecke sehr erfolgreich. Er sagte:

„Das Wehrmachts – Wunschkonzert geht jetzt zu Ende, die Heimat reicht der Front die Hände, die Front reicht ihrer Heimat nun die hand. Wir sagen: Gute Nacht, auf Wiederhören, bis wir zum nächsten Male wiederkehren. Auf Wiedersehen! Sagt das Vaterland!

Damit waren die Bande geknüpft und das Volk gestählt für den weiteren Kampf Deutschlands an allen Fronten. Durch die Musik, die sich jeder wünschen konnte, wurde dem Menschen eine heile Welt vorgeführt.

Trotz aller Propaganda war das Wunschkonzert beim Volk sehr beliebt, so beliebt, das 1940 ein UFA - Film mit Ilse Werner und Karl Raddatz darüber gemacht wurde. Diesen gibt es auch Heute als DVD zu kaufen. In diesem Film befinden sich die einzigen originalen Filmaufnahmen dieser Konzertreihe.

Im Wunschkonzert wurden grundlegende Regeln der psychischen Manipulation eingehalten. So wurden neben Wunschtiteln auch die Namen von Neugeborenen vorgelesen und als fester Bestandteil ein Spendenaufruf durchgeführt. Bis 1941 kamen so über 15 Millionen Reichsmark zusammen.

Am 25. Mai 1941 endete das Wunschkonzert. Es wurde ohne Begründung eingestellt.

In der Militärgeschichte nimmt es den Platz in der Kategorie „Ideologische Kriegsführung“ ein, den Krieg ohne Toten.

Aber auch die Alliierten bedienten sich jener Zeit dieses Kampfmittels.
Sei es wie es war, es gehört in die große Geschichte erfolgreicher deutscher Musikveranstaltungen und muss damit auch erwähnt werden, gerade in einer Zeit, in der eine Wertediskussion zur Debatte steht. Auch muss erwähnt werden, dass während des Konzertes Soldaten im Kampf ihr Leben ließen.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Sei es wie es sei, das „Wunschkonzert der Wehrmacht“ gehört zu den erfolgreichsten Musikevents der deutschen Musikgeschichte. Auch soll hier unbedingt erwähnt werden, dass damals im Krieg alles Live war und die Künstler richtig singen mussten. Die Logistik war für diese Zeit und Bedingungen überwältigend. Es war eine schwere Zeit, aber mit positiven Punkten, die in die Geschichte ohne Bedenken übernommen werden können.

Deutsches Filmorchester Babelsberg

Dienstag, 11. Dezember 2007

Deutsches Filmorchester BabelsbergIm Jahr 1918 wurde in den UFA- Studios Babelsberg das erste Filmorchester in Deutschland gegründet. Da mit der Einführung des Tonfilms einige Anpassungen an das notwendige Tonformat nötig waren, so kam es im Jahre 1932 zu einer Modifizierung des Orchesters. Somit war die bis in die heutige Zeit vorhandene Begleitung der Handlung eines Filmes durch die Musik eingeführt.
Ohne größere Schäden kam das Orchester durch den Zweiten Weltkrieg. Begünstigt durch diese Tatsache konnte dieses schon 1946 seine Arbeit unter dem Dach der DEFA fortsetzen. Die Deutsche Film AG, (DEFA), war das zu diesem Zeitpunkt neu gegründete Filmstudio der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Bis zum Ende der DDR 1989 spielte es alle Filmproduktionen für das Fernsehen und Kino ein. Dazu gehörten Filme, wie „Die Mörder sind unter uns“, „Die Legende von Paul und Paula“ und für die damals auch vom westlichen Ausland ausgestrahlte Krimireihe „Polizeiruf 110“.
Nach einigen Übergangslösungen bedingt durch das Ende der DDR kam es erst 1993 zu der jetzigen Form des „Deutschen Filmorchesters Babelsberg“. Seit diesem Zeitpunkt kann das Orchester auf eine Vielzahl von Konzerten, Tourneen und Film- / Fernsehproduktionen zurück blicken. Die Anzahl der Konzerte beläuft sich weltweit auf über 750. Einer der prominentesten Aufführungsorte war 1996 die Academy of Motion Pictures and Scienes in Los Angeles. Des Weiteren stehen über 200 Filmproduktionen, die in den eigenen Studios produziert wurden zu Buche.
Ganz aktuell wird das Orchester die „Jose Carreras Gala 2007“ musikalisch begleiten, wie auch schon in den vergangenen Jahren. Mit dieser Art Auftritte kam es zu einem Comeback der Film- Live- Konzerte. Weiterhin war es an diversen CD- Produktionen für verschiedene Künstler, wie Celine Dion, Rosenstolz und Nena um nur einige zu nennen, beteiligt.
Auch Soundtracks für Filme spielte es ein, so unter anderem für „Schindlers Liste“, „Die Apothekerin“ etc.. Film- und Fernsehmusiken wurden für Produktionen, wie „Traumschiff“ (ZDF), „Die Sturmflut“ (RTL), „Die Luftbrücke“ RTL, „Bella Block“ ZDF, „Donna Leon“ ARD und „Die Schwarzwaldklinik- die nächste Generation“ (ZDF)“ eingespielt. Die sogenannten Film Live Konzerte gab es zu Filmen, wie „Metropolis“, „Panzerkreuzer Potemkin“, „Dr. Mabuse“ und „Modern Times“.
Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass dieses Orchester eines der besten Filmorchester der Welt ist

Alexander Marcus von Hithaus meint:
Es gibt nichts Schöneres in einem Film, wie eine sehr gut passende Filmmusik gespielt von einem großen Orchester. Filme, wie „Es war einmal in Amerika“, „12 Uhr Mittags“ oder „Schindlers Liste „ beweisen das.

Die kleine Conny will in die Fußstapfen von Conny Froboess steigen

Sonntag, 16. September 2007

Die kleine ConnyDer Schlager hat einen weiteren Kinderstar. Die kleine Conny aus Berlin. Wie einst Conny Froboess singt Conny fetzige Rock’n Roll Songs, wie aus den 50ziger Jahren nur mit modernem Sound.

Mit ihren lieblichen und erfrischenden Auftritten begeisterte sie bereits großes Publikum. Den Start in die Welt des Schlagers schaffte Conny mit einer Aufsehen erregenden Aktion für das Berliner Strandbad Wannsee und dem Song „Pack die Badehose ein“ von Conny Froboess.

Hithaus hat sich mit der heute 8jährigen Conny aus Berlin unterhalten und sie unter anderem nach ihren künftigen Plänen in der Schlagerwelt gefragt:

Hithaus: Conny, Dein Papa hat Dein großes Talent beim Schallplatten hören entdeckt, Du singst wie Conny Froboess. Was ist seither alles passiert?

Conny: Es ist viel passiert, ich habe schon auf vielen Bühnen gesungen, wie z.B. „Energy in the Park 2007“ vor knapp 35.000 Menschen, „Radio Teddy Olympiapark Fest 2006“, „100 Jahres Jubiläum Strandbad Wannsee 2007“ und „Naturathlon 2007“ auch im Strandbad Wannsee, „Große Preis der Volksmusik Chemnitz 2006“, um nur ein paar Auftritte zu nennen. Es kamen Fernsehsender wie RBB und Radiosender wie Radio Teddy, RBB und Radio Jojo und haben mich interviewt und in so vielen Zeitungen standen Berichte über mich, wie Berliner Morgenpost, Welt, Bild, Burda Verlag usw. Dann haben wir einen Produzenten gefunden, Alexander Loitsch, Sound4you, und wir haben dann eine „Pack die Badehose ein“- CD gemacht, die man bei Amazon und woanders auch kaufen kann und auch downloaden kann z.B. bei Jamba. Im September erscheinen unsere ersten eigenen Kompositionen: „Fußball spielen“ und „Mach doch mal Urlaub zuhause“. Das sind moderne Rock’n Roll Lieder und richtig flott !

Hithaus: Stört dich der Vergleich mit der erfolgreichen Künstlerin Conny Froboess? Wodurch unterscheidet sich die kleine Conny von Conny Froboess?

Conny: Nein, gar nicht, sie ist doch mein großes Vorbild und ich würde sie so gerne mal kennen lernen, ich mag ihre Musik sehr und ich empfinde den Vergleich sogar als gut, denn wenn ich auch den Erfolg beim Publikum habe wie Cornelia Froboess, dann weiß ich, das die Menschen mich mögen, das ich gut bin. Der Unterschied zwischen Cornelia Froboess und mir ist einfach, das sie 50 Jahre früher gesungen hat und die Musik damals natürlich etwas anders klang.

Hithaus: Hast Du ein persönliches Lieblingslied? Was singst Du am liebsten?

Conny: Mein Lieblingslied von Cornelia Froboess ist das Lied „Ich wünsche mir ein neues Kleidchen“ und mein neues Lied „Mach doch mal Urlaub zuhause“ singe ich am liebsten.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Conny: Na ja, das ist nicht so einfach, da ich noch Klavier lerne, reiten gehe und ein gute Läuferin bin, Jahrgangsbeste an der Schule wurde und ich würde gerne in einen Leichtathletikverein gehen.

Dann werde ich dieses Jahr noch mit meiner Kommunionsvorbereitung beginnen und ich muss sehen, wie ich das alles schaffe, so genau weiß ich es noch nicht…..

Hithaus: Was sagen deine Freunde dazu, dass Du schon vor einem großen Publikum auftreten kannst und darfst?

Conny: Die meisten wissen es sicher noch nicht, weil ich es auch gar nicht herum erzählen möchte, ich bin da sehr bescheiden und in der Schule rede ich auch gar nicht darüber.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Conny: Oh ja, das war toll und es ging sehr schnell, weil ich sehr diszipliniert lerne und Alex, der Produzent sagt, er hat selten einen Musiker getroffen, der das so gut macht und den Ton so schnell trifft, unsere Aufnahmen dauern meist nur eine Stunde und dann macht Alex die CD fertig. Die Lieder sind lustig und für Kinder gedacht, aber auch so geschrieben, das Erwachsene verstehen, was in einem Kind so vor sich geht und bestimmt auch schmunzeln werden, weil sie sich auch an ihre Kindheit erinnern werden. Alex fragt mich immer was ich mag und was ich nicht mag, das schreibe ich ihm auf und dann macht er ein Lied daraus, das im Cornelia Froboess Stil ist.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sängerin?

Conny: Oh, ja, das ist ein wunderbares Gefühl, ein Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch.

So viele Leute schauen auf die Bühne hoch und klatschen, jubeln und freuen sich, das ist wirklich schön und am schönsten war es natürlich bei Radio Energy. Es war ein heißer Sommerabend, fast noch 25 Grad am Abend und eine Bühne mitten im Wasser, wo ich mit einem Schnellboot hingefahren und abgeholt wurde, das vergesse ich so schnell nicht.

Hithaus: Wo kann man dich als nächstes einmal live erleben?

Conny: Nach all den Auftritten in den Ferien kommt jetzt erst mal die Schule, aber am 8. September beim „Ziegenhoft Fest“ in Berlin Charlottenburg und im September auch in Rathenow im Havelland zum großen Heimatfest sind Auftritte geplant. Im Winter werden der Produzent und der Manager sicher neue Termine machen, aber im Augenblick weiß ich noch nichts Genaues darüber.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Conny: Ja, die beiden neuen Songs wird es ab 15.9 und 21.9.2007 zu kaufen geben, bei Amazon und auch woanders. Man kann sie auch downloaden, bei iTunes, Jamba etc. aber am besten meinen Produzenten Alex Loitsch fragen, der sagt es Euch dann genau.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.diekleineconny.de . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Conny: Das ich mich freuen würde, wenn die Leute mich so mögen wie ich bin, ich finde es schrecklich das heutzutage kaum mehr Musiker ihren eigenen Stil singen. Sie nur noch etwas singen sollen, was gar nicht zu ihnen passt und, dass sie leider nur noch mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen müssen, von Gewalt singen und mit Kraftausdrücken um sich werfen.

Das Leben mag oft so sein, aber dann muss man das doch nicht auch noch singen. Die Menschen heute sehnen sich so sehr nach einem bisschen Normalität, nach Frieden, Freude und schönen Dingen, nicht nach Gewalt und Hass, Ausdrücken und schäbigen Sachen.

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Conny: Vielleicht bin ich etwas anders als viele Musiker heute, weil ich es schön finde, ein Kleid zutragen und hübsch auszusehen, weil ich es mag nett zu sein und mich nicht streiten möchte, weil ich an Freundschaften, Frieden, Freude und Glück und natürlich an Gott glaube, weil ich hoffe das die Menschen ehrlich und aufrichtig miteinander leben und sich nicht immer verletzen müssen. Zwar habe ich die 50er Jahre nicht erlebt, aber ich habe viele Filme darüber gesehen und es war eine Zeit, die ich auch schön gefunden und in der ich auch gerne gelebt hätte.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Conny: Gesundheit, Glück und Frieden für Menschen und Tiere und natürlich meine Familie. Gestern habe ich ohne einen Cent Gage auf einem Benefizkonzert in Berlin Buch gesungen, da gibt es einen Verein, der krebskranken Kindern hilft. Leider konnten nur wenige Kinder an dem Fest teilnehmen, aber ich habe sie auch am Fenster ihrer Krankenzimmer gesehen, diese traurigen Augen und die Hilflosigkeit. Diesen Menschen möchte ich helfen und ich habe auch ein nagelneues Tigerenten- Fahrrad aus meinem Besitz versteigern lassen, das Geld dafür wird dann dafür genommen, den Kindern zu helfen. Es ist geplant das ich diese Kinder besuchen darf und ich freue mich darauf, dort zu helfen.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Conny: Lieder zu singen, die den Menschen zeigen, dass es auch noch eine gute, eine fröhliche Welt gibt, wo die Sonne scheint und man wieder lachen kann. Es ist schade heute nur noch traurige Gesichter zu sehen und das Leben kann so schön sein, wenn man nur daran glaubt. Dies möchte ich gerne singen und das ist mal etwas anderes als Haß, Gewalt und Beschimpfungen wie leider heute so oft in Liedern gesungen wird.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Conny für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.

Die Wildecker Herzbuben - Viel mehr als nur Herzilein

Montag, 10. September 2007

Wildecker HerzbubenZwei urig, gemütliche Originale, das sind die Wildecker Herzbuben, und herzig, das sind die beiden allemal. Mit ihrem Hit „Herzilein“ sangen sich die beiden Vollblutmusiker unwiderruflich in die Herzen der Schlagerfans. Aber nicht nur das, so gut wie jedermann kennt ihren Superhit.

In den vergangenen Jahren folgten noch viele weitere erfolgreiche Lieder und Alben. Auch aktuell dürfen sich die Freunde der deutschsprachigen Musik wieder über ein neues Album freuen, das soeben auf den Mark gekommen ist. Die Wildecker Herzbuben, sie sind ein geballtes Paket gute Laune und Herzlichkeit. Mit Hithaus haben sie sich unterhalten:

Hithaus: Wildecker Herzbuben, Sie sind der Inbegriff der volkstümlichen Gemütlichkeit. Ihre dicken Bäuche sind ein Teil Ihres Markenzeichens. Doch stets wird nur über Diäten gesprochen. Wie pflegt man so eine stattliche Rundlichkeit und bleibt gleichzeitig fit?

Wildecker Herzbuben: …. !

Schweigen im Walde, das wollten die beiden herzigen Buben einfach nicht verraten.

Hithaus: Hat man Ihnen einmal nahe gelegt, abzunehmen? Unter welchen Umständen würden Sie es tatsächlich tun?

Wildecker Herzbuben: Das geschieht ständig. Jeder Arzt, den wir konsultieren, konstatiert auf den ersten Blick: ihr seid zu dick! Wirklich konsequent abnehmen würden wir dann, wenn es ernste Probleme mit unserer Gesundheit gibt.

Hithaus: Was war das amüsanteste Erlebnis Ihrer bisherigen Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Wildecker Herzbuben: Wir marschierten singend auf die Bühne: „Zwei Kerle wie wir…“. An der gleichen Stelle rutschten wir aus und fielen zu Boden. Für uns war es nicht so schön, aber das Publikum fand es zum Kreischen – man glaubte das sei so einstudiert.

Hithaus: Als Sie beide in das Musikgeschäft eingestiegen sind, da wurde die Musik noch über Kassetten und Schallplatten verkauft. Heute spricht jedermann über das Internet. Es gibt positive und negative Stimme. Was sagen Sie zum neuen Medium Internet?

Wildecker Herzbuben: Generell ist das Internet für alle sehr wertvoll. Dass da aber auch ein Missbrauch in Sachen Musik entstand, ist für keinen Musikschaffenden erfreulich.

Hithaus: Sind Sie in Bezug auf den modernen Konsum von Musik über Handy, I-Pod und Internet „up to date“ ? Beschäftigen Sie sich damit?

Wildecker Herzbuben: Wilfried nicht, Wolfgang schon.

Hithaus: Wo kann man Ihre Songs downloaden? Wo kann man im Internet mehr über Sie beide erfahren?

Wildecker Herzbuben: Downloaden hoffentlich gar nicht. Infos gibt’s unter wildecker-herzbuben.com .

Hithaus: Sie haben gerade eben wieder ein lang ersehntes, neues Album herausgebracht. Es trägt den Titel „Wahre Liebe“. Das sind große Worte. Was soll mit diesem Titel ausgedrückt werden, worauf bezieht er sich?

Wildecker Herzbuben: Ohne (wahre) Liebe ist Alles, Nichts auf dieser Welt. Symbolisch bezieht sich das auf alles, was geschieht. Ob es dabei um das Zusammenleben von Menschen geht oder den Beruf, den Umgang mit Flora und Fauna, der Umwelt, das Blümchen, das man pflanzt: „Wahre Liebe“ gehört zum guten Gelingen immer dazu.

Hithaus: Was haben Sie an neuen Elementen in Ihr Album einfließen lassen, wo findet der treue Fan die typischen „Wildecker Herzbuben“?

Wildecker Herzbuben: wir empfehlen: einfach anhören, genießen und sich dann selbst ein Urteil finden!

Hithaus: Die Wildecker Herzbuben werden natürlich immer noch von vielen vor allem mit dem Superhit „Herzilein“ in Verbindung gebracht. Kann das manchmal lästig oder hinderlich sein, wenn man doch eigentlich gerade ein neues Produkt herausgebracht hat und die Vergangenheit immer wieder die gleichen Schatten wirft?

Wildecker Herzbuben: Das ist weder lästig noch hinderlich. Jeder Künstler kann froh sein, einen solchen Multi-Millionen-Hit zu haben. Wenn unser Lied praktisch zum Synonym für uns wurde (die Herzileins), spricht das eine klare pro – Herzilein – Sprache!

Hithaus: Wie stehen Sie heute zu dem damaligen Erfolg

Wildecker Herzbuben: Wir sind dankbar und glücklich!

Hithaus: Was bedeutet Erfolg für Sie beide? Sind Sie damit unterschiedlich umgegangen?

Wildecker Herzbuben: Das Gefühl erfolgreich zu sein, kann man nur schwer beschreiben. Es tut uns eben immer wieder gut, vor unserem Publikum zu stehen und zu erleben, dass wir ein kleines Glück schenken können.

Hithaus: So eine enge und langjährige Zusammenarbeit erfordert Durchhaltevermögen und Toleranz zwischen den Partnern, man könnte es fast mit einer Ehe vergleichen. Wer gibt bei Ihnen beiden den Ton an? Fliegen auch mal die Fetzen zwischen den gemütlichen Wildecker Herzbuben?

Wildecker Herzbuben: Es ist wirklich mit einer Ehe vergleichbar. Da gibt es Höhen und Tiefen, es gibt Klippen zu überwinden, und es gibt immer wieder wunderbare gemeinsame Erlebnisse. Einen Tonangebenden gibt es nicht! Wir entscheiden stets gemeinsam bei wichtigen Sachen. Jeder von uns beiden hat aber auch seinen eigenen Zuständigkeitsbereich, in den der andere sich nicht einmischt.

Hithaus: Sie sind mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. Welche Auszeichnung hat Sie am meisten gerührt? Welche Auszeichnung ist für Sie die bedeutendste?

Wildecker Herzbuben: Die Auszeichnungen, die uns am meisten rührten, waren auch gleichzeitig die bedeutendsten: nämlich die Liebe und die Dankbarkeit unseres Publikums. Zu erkennen, welche Zuneigung und Wertschätzung uns entgegengebracht wird, ist die größte aller denkbaren Auszeichnungen!

Hithaus: Es gibt erstaunlich viele junge Leute die sich für den Schlager interessieren und sich meist dann auch selbst als Künstler versuchen wollen. Woran kann sich ein junger Nachwuchskünstler orientieren, was sollte er Ihrer Meinung nach beachten?

Wildecker Herzbuben: Er sollte zunächst feststellen, was ihm am besten liegt. Wenn er das dann weiß, heißt es üben, üben, üben und nie locker lassen!

Hithaus: Wie leben die Wildecker Herzbuben privat. Leben Sie auch zu Hause Ihr gemütliches Image?

Wildecker Herzbuben: Das ist nur für unsere Familien.

Hithaus: Sie sind beide verheiratet. Wie verbinden Sie Familie und Showgeschäft? Wie gestalten Sie Ihre geringe Freizeit?

Wildecker Herzbuben: Familie und Showgeschäft – das ist immer ein schwieriges Unterfangen. Die ständige Abwesenheit von zu Hause erfordert Stärke - Stärke, Liebe und Verständnis. Wenn das einvernehmlich geregelt ist, klappt das auch ganz gut. In unserer Freizeit gibt es zwei Prioritäten: Familie und Erholung. Wenn Zeit ist, gehen wir noch unseren Hobbies nach (Briefmarken sammeln, Freizeitsport und natürlich Musik).

Hithaus: Bitte charakterisieren Sie sich kurz gegenseitig!

Wildecker Herzbuben: nööööööööööö!

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft, für Ihre weitere Laufbahn und für Ihr Leben?

Wildecker Herzbuben: Neben den globalen Wünschen nach Frieden, Glück für alles Menschen, einer gesunden Umwelt, sind unsere persönlichen Wünsche, dass wir eine glückvolle Zufriedenheit erreichen und noch viele Jahre auf den Bühnen dieser Welt stehen dürfen.-

Hithaus bedankt sich herzlich bei dem Duo Die Wildecker Herzbuben für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Gerd Christian - Ein Ex-DDR-Star setzt sich nun auch im Westen durch

Sonntag, 02. September 2007

Gerd ChristianFür viele Künstler der ehemaligen DDR war der Fall der Mauer ein Rückschlag, eine Herausforderung, sich auf dem deutsch-deutschen Schlagermarkt neu zu platzieren. Einer hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert, Gerd Christian.

Nach der Hochzeit mit seiner langjährigen Lebensgefährtin im Jahr 1998 packt Gerd Christian noch einmal richtig an. Das Jahr 2000 wird für Gerd Christian das Jahr der „Wende“. Er erobert zunehmend auch die westdeutschen Hörer und kann sich bis zum heutigen Tage einen festen Platz im deutschen Schlager sichern.

Hithaus hat sich mit Gerd Christian über die Schwierigkeiten auf seinem Weg in den deutsch-deutschen Schlager und über die Wiedervereinigung mit ihrer Bedeutung für die deutsche Musik unterhalten.

Hithaus: Ihr bekanntester Ost-Hit ist „Sag ihr auch- ich lieb sie immer noch“. Der Song wurde viele Male auch für den Westen gecovert. Den Text könnte man sehr leicht als eine Liebestragödie zwischen Ost- und West verstehen. Trifft das zu? Wie ist das Lied damals entstanden? Haben Sie selbst derartige Erfahrungen in der ehemaligen DDR erlebt?

Gerd Christian: „Sag ihr auch“ wurde kürzlich von der Zeitschrift „Super Illu“ zum dritterfolgreichsten Osthit hinter Ute Freudenberg (Jugendliebe) und Karat (Über sieben Brücken) gewählt. Außerdem ist es mittlerweile der meist gecoverte Song aus der ehemaligen DDR. Der Schweizer Sänger Leonard, die Kastelruther Spatzen, Bernhard Brink, der Montanara Chor – alle haben ihre Version davon produziert, was mich sehr gefreut hat. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass noch einige nachkommen werden. Das Lied hat mein Bruder Holger Biege damals für mich geschrieben, den Text Fred Gertz. Mein Bruder hat es mir am Klavier vorgespielt, und ich bekam sofort eine Gänsehaut. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl damit, und das hat sich auch bestätigt. Das Lied hat sich im Osten über eine Million Mal verkauft. Die Plattenfirma kam mit ihren Nachauflagen gar nicht hinterher, da die Coverhüllen ausgegangen waren. Somit gab es von der Single zwei verschiedene Cover. Eines, auf dem ich zu sehen bin und eines mit einem Baum.

Von einer Ost-West Problematik handelt der Text nicht, er ist ja bereits 1979 entstanden. Ich denke, dass viele Menschen die Geschichte einer schmerzlichen Trennung so oder so ähnlich schon einmal erlebt haben und daher gut nachvollziehen können. Die Worte sind einfach auf den Punkt, das Lied ist meine Visitenkarte geworden. Es passt zu mir wie ein maßgeschneiderter Anzug und darf natürlich bei keinem Auftritt fehlen. Ich habe das Lied 2003 auf dem Album „Ich werde da sein“ neu eingesungen. Mit dieser Version war ich vor einer Woche in der ZDF Sendung „Lustige Musikanten On Tour“ bei Marianne und Michael zu Gast. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und dass die Show fast 4,5 Millionen Fernsehzuschauer gesehen haben. Auf dem neuen Album „Tanz mit mir“ gibt es von „Sag ihr auch“ eine Dance-Version und auf der Single „Der Sommer meines Lebens“ eine „Lagerfeuer Version“ - fast ausschließlich mit Gitarre instrumentiert. Mein Team und ich lassen dieses wunderbare Lied weiterleben – für neue und die mit dem Originalsänger zusammen reifer gewordenen Fans… :o)

Hithaus: Im Frühjahr haben Sie ein neues Album heraus gebracht. Es heißt „Tanz mit mir“ und die starke Single „Der Sommer meines Lebens“ hat Ihnen bereits einen Preis heimgeholt. Auch die Hithaus.de User finden den Song gut, wie man an den Hithaus.de User Charts sehen kann. Erzählen Sie uns von Ihrem Album und der Single!

Gerd Christian: „Tanz mit mir“ ist nach „Ich werde da sein“ (2003) und dem Weihnachtsalbum „Sind die Lichter angezündet“ (2004) das 3.Album, das seit meinem Comeback im Jahr 2000 auf den Markt gekommen ist. „Tanz mit mir“ beinhaltet – wie der Name des Albums und des gleichnamigen Single-Hits aus dem Jahr 2006 vermuten lässt – viele wirklich schöne und vor allem tanzbare Songs. Natürlich dürfen auch die großen Balladen nicht fehlen. Insgesamt finde ich es eine tolle Mischung aus beidem. Dass das Lied „Der Sommer meines Lebens“ dank Platz 2 in der diesjährigen MDR Hitsommernacht auch ein bisschen zum „Sommer meines Lebens“ für mich als Künstler geworden ist, freut mich natürlich ganz besonders. Auch in den Airplaycharts und vielen Hitparaden liegt der Song mittlerweile sehr gut platziert, was mich und mein Team natürlich bestärkt, musikalisch auf diesem Weg weiter zu arbeiten.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

Gerd Christian: Die Alben sind in allen Download-Plattformen erhältlich. Es gibt speziell von drei Titeln sogar Klingeltöne für`s Handy. Wer sich dafür interessiert, sollte im Album-Booklet, meiner Website www.gerd-christian.de oder der Website meiner Texterin www.fransecky.de nachschauen. Auf letzterer gibt es übrigens auch alle meine Singles und Alben seit 2000 im Onlineshop zu kaufen.

Hithaus: Wo kann man Sie bald einmal wieder live erleben?

Gerd Christian: Ich bin am Freitag, den 03.08.07 um 20.15 Uhr mit der aktuellen Single „Der Sommer meines Lebens“ in der MDR-Show „Das Wandern ist des Sängers Lust“ zu Gast. Moderiert wird diese Sendung von Kathrin & Peter.

Hithaus: Welches Ereignis in Ihrer Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

Gerd Christian: Zum einen – weil es erst wenige Wochen zurückliegt – mein überraschender Vizesieg bei der diesjährigen MDR Hitsommernacht, der mir wirklich viel Kraft und auch Bestätigung seitens der Fans für meine Arbeit gegeben hat. Zum anderen mein ebenso überraschender Sieg in der Sendung „Einmal im Jahr“, den ich 1979 erringen konnte. Als ich den Siegertitel „Sag ihr auch“ noch einmal singen sollte, versagte mir unter Tränen glatt die Stimme…. Man kann wohl behaupten, ich bin ein sehr emotionaler Mensch…. ;o)

Hithaus: Nicht alle Ost-Künstler konnten sich, so wie Sie, auch im vereinten Deutschland einen Platz in der Schlagerwelt erobern. Empfinden Sie das als ungerecht? Welche Auswirkungen hatte die Wiedervereinigung explizit auf den Ost-Schlager? Pflegen Sie noch Kontakt zu alten Ost-Kollegen, welche Stimmung herrscht unter ihnen?

Gerd Christian: Man muss die Sache sicher von zwei Seiten betrachten. Als die Mauer fiel, konnten wir hier endlich all die Stars, die wir immer heimlich im Westfernsehen gesehen hatten, live erleben. Für viele ging ein Traum in Erfüllung, Roland Kaiser, Howard Carpendale, Nicole, Mary Roos, Bernd Clüver und alle anderen aus nächster Nähe in großen Konzerten zu sehen. Im Westen hat aber niemand Ostfernsehen geschaut. Somit kannte da kaum einer die Stars auf unserer Seite. In der ehemaligen DDR gehörten wir zum Inventar, aber jetzt war die Mauer weg und der Reiz des Neuen größer. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir die erste Zeit nach der Wende gut ging. Aber ich war trotzdem nie faul. Ich habe versucht, erst mit kleineren Produktionen oder z.B. einem plattdeutschen Album (ich bin ja in Greifswald geboren) wieder Fuß zu fassen. Richtig gelungen ist mir das Comeback dann ab dem Jahr 2000 mit dem Song „Ich träum von dir“ und einem richtigen Team (Andreas Goldmann & Heike Fransecky), welches mittlerweile seit 7 Jahren mit mir zusammen arbeitet. Ich denke, wir verdanken es unserer Kontinuität, dass die mittlerweile doch tollen bundesweiten Erfolge möglich geworden sind. Wir haben gerade eine ausgedehnte Senderreise mit dem neuen Album hinter uns und sind wirklich überall sehr herzlich empfangen worden. Natürlich ist auch eine gewisse Neugier zu spüren in den Fragen, wie das denn alles damals so war… Aber ich habe diese Zeit ja erlebt und auch kein Problem damit, darüber Auskunft zu geben, wenn man mir die Möglichkeit dazu gibt. Ich bin nicht verbittert, und viele meiner Kollegen sind das auch nicht. Es haben sehr viele wieder Anschluß gefunden, und einige sehe ich sogar regelmäßig bei Veranstaltungen oder TV-Aufzeichnungen. Natürlich mussten auch wir dazu lernen, uns auf das Heute einstellen, neue Wege gehen. Das Leben ist Veränderung, aber das macht es auch spannend.

Hithaus: Manche, ehemaligen Ostler gehen so weit, dass sie sich die Mauer wieder zurück wünschen. Wie stehen Sie zu dieser Haltung?

Gerd Christian: Ich bin kein Mensch, der ewig in der Vergangenheit lebt. Ich möchte die Mauer auf keinen Fall zurück und schaue positiv in die Zukunft.

Hithaus: Wie sehen Sie Ihre Musik? Möchten Sie damit etwas transportieren, mit dem Hörer kommunizieren, oder lediglich unterhalten.

Gerd Christian: Schön wäre es, wenn ich von allem etwas erreichen könnte. Ich denke, dass man mit Musik sehr viel geben kann. Das reicht von Emotionen bis hin zu einer Art Lebenshilfe. Ich bekomme oft Post von Menschen, die sich sehr intensiv mit meiner Musik auseinandersetzen, sich davon trösten lassen oder daraus neuen Mut in schwierigen Situationen schöpfen. Das macht mich sehr glücklich.

Hithaus: Sie stehen nun seit 34 Jahren auf der Bühne. Gibt es etwas, was Sie dabei immer noch nicht leiden können? Etwas das Sie gerne verändern würden?

Gerd Christian: Ich habe immer noch Lampenfieber vor jedem Auftritt, aber ich glaube, das gehört dazu. Ich nehme meinen Beruf und die damit verbundenen Aufgaben sehr ernst, überlasse selten etwas dem Zufall.

Hithaus: Was sind Sie für ein Mensch? Beschreiben Sie sich bitte kurz!

Gerd Christian: Ich bin 1,90m groß (ohne Schuhe), Sternzeichen Krebs (wohl auch ein typischer Krebs). Ich glaube, ich bin ein sehr sensibler und bodenständiger Mensch.

Hithaus: Welche Dinge in Ihrem Leben haben für Sie absolute Priorität?

Gerd Christian: Meine Familie und mein Beruf.

Hithaus: Sie sind ein großer Tierfreund. Tiere brauchen vor allem Zeit. Wie bringen Sie Familie, Hobby und Beruf unter einen Hut?

Gerd Christian: Mit einer guten Organisation ist das alles zu schaffen. Meine Frau Rosi managt das fantastisch. Dafür an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön.

Hithaus: Wie wird es weitergehen? Was planen Sie für Ihre berufliche Zukunft?

Gerd Christian: Momentan bin ich beruflich wie privat sehr glücklich. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und noch viele Jahre die Kraft habe, diesen Beruf – der für mich eine Berufung ist – auszuführen. Mein Team und ich arbeiten bereits an Ideen für neue Songs. Nach dem Sommertitel wird es im Herbst die nächste Auskopplung aus dem Album „Tanz mit mir“ geben. Die 16.Single in 7 Jahren. Danke an dieser Stelle auch allen Fans, die mich immer treu begleitet haben. Ich spüre, dass es in letzter Zeit mehr geworden sind – und das freut mich ganz besonders. Danke auch an Hithaus für Euer Interesse an meiner Arbeit und alles Gute

Hithaus bedankt sich herzlich bei Gerd Christian für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

80 000 Besucher zu Gast beim E-Day in Dortmund

Freitag, 24. August 2007

(von Christiane Kröning) Der Wettergott meinte es gut mit den Veranstaltern des E-Days am 19.08.2007, der mit neuem Namen und altem Konzept wieder Jung und Alt begeisterte.

Unter`m Florianturm des Westfalenparks ließen altbekannte Schlagerstars und junge Sternchen, kurz das ?Who is who? der Schlagerbranche, die Menge toben, ganz vorne weg brachte Nik P., mit eigener Band, seinen Stern zum Erleuchten. Das begeisterten Publikum, dass von Anfang an nach ?Zugabe? schrie, war da schon kaum mehr zu bändigen. Hits wie die neue Version von ? Gloria?, ? Eileen? und ? Ich hab Sehnsucht?, sind nur ein Auszug seines Repertoires. Der Stern ist natürlich der Megahit des Jahres, und entsprechend stimmgewaltig war der Dortmunder Schlagerchor.

Für weitere österreichische Sternstunden sorgte auch D.J. Ötzi, so heißt nämlich sein neues Album, und der Garant für jede Feier, hatte ein leichtes Spiel, da er seine musikalischen Vorlieben aus dem Schlager-Volksmusik und Partysegment souverän vermitteln kann. Mit ? Hey Baby? und dem ? Anton aus Tirol? tobte der Pott und damit keiner aus der Übung geriet, durfte natürlich auch der Mann nicht fehlen, den man nicht nur am Ballermann antreffen kann, denn zur Zeit ist er hier in Deutschland mehr gefragt denn je.

Er ist ganz und gar nicht nur ? Ein Clown? der Olaf Henning sondern bei ihm ist auch ? Alles erlaubt? wenn man seinem neuesten Album glauben darf. Viele ? Cowboys und Indianer? waren sich sicher, dass sie gemeinsam mit ihm sein 10-jähriges Jubiläum im nächsten Jahr gemeinsam feiern wollen, und zwar in der Westfalenhalle in Dortmund.

Peter Sebastian reihte sich als ? schwarzer Zigeuner? noch mit ein in die Herrenriege und versetzte die Fans mit Medleys von Peter Alexander und Freddy Quinn in die guten alten Zeiten zurück.

Aber natürlich durfte Moderator Uwe Hübner auch auf die Powerfrauen des deutschen Schlagers zählen und sie waren allesamt Ohren- und Augenweide zugleich.

Helene Fischer, die Neuentdeckung des vergangenen Jahres überzeugte durch Emotion und Intensität in Stimme und Ausstrahlung, und man fühlte sich wirklich ?Mitten im Paradies?. Manch einer wäre gerne ihrem Aufruf gefolgt ?Und morgen früh küss ich dich wach?. Im November startet ihre erste Solotournee, ein Riesenerfolg nach so kurzer Zeit im Showgeschäft.

Die ?Jugendliebe? wurde wieder aufgefrischt durch die stimmgewaltige Ute Freudenberg. Sie weiß, was die Fans von ihr erwarten, und erfüllt nahezu jeden musikalischen Wunsch, bishin zu Tina Turners überwältigendem ?Simply the Best?, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Die gebürtige Weimarerin, die im November 2007 auf Chansontour geht, präsentierte somit ihre Vielseitigkeit.

Auch die große Dame des deutschen Schlagers, Claudia Jung, bestach wieder einmal mehr durch ihre Ausstrahlung und die Gabe, das Publikum mit perfektem Entertainment in den Bann zu ziehen. Das macht sie einfach ?Unwiderstehlich?, so soll nämlich das neue Album heißen, welches im September auf dem Markt erscheint. ?Eine Zeitreise ihrer bekanntesten Songs aus über 20 Jahren, sowie ?Je taime mon amour? ließen das Publikum nochmals kräftig mitsingen und - feiern.

Fröhliche Kinder, konnte man an diesem Familientag natürlich ebenso in der Spielstraße oder im Kindertraumland antreffen, wie Teenies, die reihenweise kollabierten bei Bands wie US 5, Monrose oder Rapsoul .

Für die ältere Generation hatte der Veranstalter auf der Seebühne die Pilspicker, Alpenkaravans und den Shanty Chor Dortmund versammelt, und Dank des super Sommerwetters war das 10jährige Familienfest ein rundherum gelungenes Party- Event, auf dessen Fortsetzung im Jahr 2008 man sich schon freuen darf.

Die neue Radiosingle von Ralph Bogard - Fühle dein Herz”

Mittwoch, 11. Juli 2007

Etwas Abwechslung in den trüben Alltag bringt sicherlich
Ralph Bogard, der mit seiner neuen Single “Fühle dein Herz” die Gefühlswelten neu motiviert.
RALPH BOGARD, der charmante Berliner, präsentiert in diesem Jahr nun bereits seine zweite Single-CD. Für den im Sternzeichen Krebs Geborenen ist es klar, dass auch dieser neue Song wieder voller Gefühle steckt.

Er ist der smarte Songbotschafter für alle, die ihren Liebeskummer (Titel seiner ersten Single CD/2006) verarbeiten und positiv in die Zukunft für eine neue Liebe blicken.
FÜHLE DEIN HERZ ist ein absolut tanzbarer und doch hintergründiger Song, der die Gefühlswelten neu motiviert. Der Text wurde von Walter Brennan verfasst und von Komponist und Produzent Uwe Nickolaus in ein poppiges Arrangement gepackt.

RALPH BOGARD bleibt seiner eingeschlagenen musikalischen Linie treu. Auch bei dieser Interpretation spürt man die Erfahrungen des Sängers und hört regelrecht einen biografischen Hintergrund heraus. Musikalisch sind unüberhörbar die Akzente des Schlagers der späten 80er herauszuhören, die ihn definitiv beeinflusst haben. Die einfühlsame Melodieführung und das rhythmische Arrangement verleiten nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Mitsummen. Der Song hat einen markanten und eigenen Touch und macht ihn somit unverwechselbar.

FÜHLE DEIN HERZ ist eine weitere musikalische Visitenkarte von RALPH BOGARD.
Quelle: www.jaykay.de
PERL Records Best.-Nr. S-CD 74003 / LC-14621

Viel zu wenig Schlager - Radiohörer zeigt RBB an

Montag, 09. Juli 2007

Viele Radiohörer in Berlin und Brandenburg sind stinksauer auf den RBB, Denn die Rundfunkanstalt hat 7 Radiosender und spielt nur noch auf einer Welle etwas Schlager und Volksmusik. Deswegen hat der Hörer Heiko Sander den RBB bei der Staatsanwalt Berlin wegen „Missbrauch der GEZ- Gebühren“ angezeigt.
Heiko Sander (36) heißt der Zuhörer und Chef der “Neue Bürgerinitiative für deutschen Schlager”. Heiko hatte das viele Pop- Gedudel – auf Kosten der Gebührenzahler satt – und erstatte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Berlin Strafanzeige wegen Gebührenbetruges durch den RBB.
Er nahm dazu in einem Telefoninterview mit mir Stellung und beantwortete meine Fragen.

Heiko ist stinksauer, dass in den letzten Jahren immer mehr Schlagersendungen aus dem öffentliche- Rechtlichen Fernsehprogramm verschwanden. Auch darüber, dass immer weniger Schlager und Volksmusik bei den öffentlichen Radiosendern gespielt werden, macht ihn sauer. Das hält er für einen Skandal. Es wurde speziell in Berlin ein ganzer Radiosender abgewickelt. Dabei zahlen die Leute die hohen Rundfunkgebühren, um beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Volksmusik und Schlager im Radio zu hören und ihre Stars im TV zu sehen.

Diesem Wunsch müssen die Sender nachkommen, so sieht Sander den Programmauftrag der Sender und hier in diesem Fall des RBB. Denn es kann nicht sein, dass die Zuhörer die Zwangsabgabe GEZ bezahlen müssen und dann machen die Programm- Direktoren (wie beim RBB) was sie wollen. Denn in Berlin/ Brandenburg wollen jede Menge Radiohörer deutsche Musik von Roland Kaiser, Andrea Berg, Frank Schöbel und Kollegen hören. Doch die Programme werden immer mehr mit Pop-Musik zugedröhnt, um viele junge Hörer für die Werbewirtschaft zu bekommen. Dabei bleiben die treuen und auch älteren Zuhörer auf der Strecke.
Seine Forderung: Wer Gebühren zahlen muss, soll auch seine Musik hören dürfen. Denn die Popmusikfans dürfen auch ihre Musik hören.
Es sei eine Sauerei, dass die Leute Geld für etwas bezahlen müssen, was sie gar nicht wollen.
Er erzählte, dass Im Jahre 2005 hat unter der Führung von Intendantin Dagmar Reim der RBB den Schlagersender 88,8 Berlin zum Popsender Radio Berlin 88,8 umgewandelt. Obwohl es in Berlin schon ca. 30 Popsender gibt. Damit war die Berliner Radiolandschaft SCHLAGERFREI. Es gab damals unzählige Proteste und Beschwerden der Hörer. Sogar eine Demonstration gegen die Entscheidung des Rundfunkrates und des RBB wurde damals unter Mithilfe der Grauen Panther organisiert. Damals habe er sich stark für den Schlager eingesetzt und auch eine Strafanzeige gemacht. Die wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Unabhängigkeit und Staatsferne des Rundfunks und der Fernsehsender abgeschmettert.
Das kann aber inzwischen nicht mehr stimmen, da z.B. Kurt Beck (SPD) und Mathias Platzeck (SPD) im Verwaltungsrat des ZDF sitzen. Auch Roland Koch (CDU) sitzt auch in einem Aufsichtsgremium eines Senders. In vielen Rundfunkräten sitzen Politiker und bestimmen die Geschicke der Sender mit, obwohl diese ja staatsfern und politisch unabhängig sein müssten.
Kurz nach der letzten Strafanzeige gegen den RBB hatte ihn die Polizei wegen den GEZ- Gebühren verhört. Ein komischer Zufall. Die vielen Beschwerden bei den zuständigen Stellen oder bei den politischen Institutionen waren erfolglos.
Es sieht so aus als ob der Schlager systematisch zerstört werden soll, obwohl bei Live- Veranstaltungen der Schlager der Renner ist.
Als Beispiele für die Zerschlagung durch Musikverantwortliche nannte er die TV- Sendung Glückwunschantenne mit Ekki Göpelt beim RBB. Sie wurde ersatzlos gestrichen. Jetzt wird die Radiosendung Sonntagsvergnügen bei Antenne Brandenburg reformiert und Ekki Göpelt wurde als Moderator entlassen. Er wird ab September durch Bernhard Brink ersetzt. Damit ist eine weitere Verminderung des Schlagers im Programm fast vorprogrammiert. Her Göpelt soll auch nicht freiwillig gehen, sondern er soll gefeuert worden sein. Wahrscheinlich weil er zu viel Schlager gespielt haben.
Auch die aktuelle Entlassung von Dieter Thomas Heck beim ZDF als Moderator hat die Einstellung von Sendungen zu Folge. Auch sol