Isabel Varell und ihr neues Lebensglück
Montag, 23. Juni 2008
Isabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.
Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!
Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.
Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?
Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.
Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?
Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.
Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?
Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.
Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.
Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.
Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?
Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.
Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?
Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.
Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?
Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.
Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?
Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.
Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?
Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.
HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Die Lady of Country, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt wird, startet mit ihrem neuen Album “Ich würd es wieder tun“ im Juli mit voller Power und Energie durch.
Marc Pircher, der Sonnyboy aus dem schönen Zillertal, ist gerade erst innerhalb einer Woche für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich mit Gold ausgezeichnet worden.
Hans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.
Als die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.
Auf die Frage unserer Leser nach dem Titel “Gib einem Kind Deine Hand” gesungen in der Version von Stefanie Hertel, müssen wir leider sagen, dass es dieses Lied, diese Ballade, in der benannten Version zurzeit weder auf CD noch auf DVD gibt. Warum dies so ist, konnte uns leider nicht beantwortet werden. Es ist aber keine Ausnahme, bei vielen Künstlern erscheint manch sehr gut live gesungener Titel niemals auf Ton- und oder Bildträgern.
Im Nu schaffte es der Sonnyboy aus Kitzbühel am Montagabend die seit Wochen ausverkaufte Stadthalle in Hagen in eine „bärige“ Stimmung zu versetzen. Seine Ausstrahlung und sein Charisma ließen nicht nur die Damen in Exstase geraten, nein, auch die Herren der Schöpfung waren teilweise außer Rand und Band, wie man es doch eher selten bei Schlager oder Volksmusikabenden erleben darf.
Hansi Hinterseer hatte für seine Herz an Herz Tour eine gelungene Mischung aus Tiroler Stubenmusik gewählt, die man hauptsächlich im ersten Teil der Show genießen konnte, und man sich teilweise vorkam wie bei einem Konzert von Andre`Rieu, denn in den Reihen wurde geschunkelt und getanzt es gab kein Halten mehr. Untermalt wurde diese Athmosphäre durch Videoeinspielungen aus seiner Heimat im Hintergrund, so dass man sich vorkam als sei man tatsächlich in den Bergen, eine geschickte Variante.
Im zweiten Teil des Abends bekam man den Einblick in eine ebenso ansprechende Musikwelt des Hansi Hinterseer, nämlich die des modernen Schlagers, zum Teil sehr fetzig „ Komm her zu mir“ oder der Fetenschlager schlechthin „Hände zum Himmel“, oder auch passend zum Tourtitel mit viel Herz und sehr schmusig „Wenn Du bei mir bist“.
Sechs Vollblutmusiker, denen man den Spaß von Anfang bis Ende anmerkt, die unglaublich vielseitig auf der Bühne agieren, und zum Dank einen Song für Ihren Chef komponiert haben mit dem passenden Titel “Sonnyboy“. Die Hagener wollten ihren Hansi auf jeden Fall auch nach einigen Zugaben noch nicht gehen lassen, aber man ist sich sicher, er kommt wieder, und wenn nicht, dann reist man eben nach Kitzbühel zum Open Air, denn Hansi ist tatsächlich ein Star zum Anfassen.
Hinsichtlich der Namenskombination hat sich das ZDF bzw. der Moderator selbst tatsächlich etwas Plakatives einfallen lassen: Ernst Marcus Thomas klingt rund ! Eine Verbindung aus der altertümlichen “Schlager-Dreinamensverbindung” mit einer markannten Schreibweise.
Helmut Schmücker steht für musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .
HITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?
Es ist kaum zu glauben, der künstliche Schnuffel - Hase hat für seinen “Kuschelsong” beim “Frühlingsfest der Volksmusik” eine Platin - CD erhalten. Seit Wochen führt dieser die Single - Charts an. Der Hase stürmt die Hitlisten und sogar die DJs in den Discotheken müssen diesen Song spielen.
Viel gepriesen und besprochen der legale Musikdownload. Aber in Wirklichkeit ist es etwas für Leute mit unempfindlichen oder geschädigten Gehör und jeden fehlenden Musikgeschmack. Ganz gleich welches Format oder welche Komprimierung, wer ein gutes Musikgehör und –empfinden hat, der hat bei Downloadmusik in der Regel ganz schlechte Karten. Ganz einfach, die Qualität ist nur ungenügend, ganz gleich, was darüber gesagt wird. Wer Hifi – Sound möchte, der sollte auf CDs zurückgreifen, denn diese sind in der Regel unkomprimiert, wobei es auch hierbei schon schlechte Produktionen gibt. Es ist ganz einfach eine Frechheit, zu sagen, dass ein Gehör nur diese und jene Frequenz hört und damit hat sich der Nutzer abzufinden.
Geboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.
In ihrem 39- jährigen Bestehen gehen die Puhdys zum ersten Mal unplugged auf Tournee.
Das ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.
Sie ist ohne Zweifel eine der gefragtesten Künstler. Zum Einen seit ihrem überaus erfolgreichen Album vom letzten Jahr „Weiblich, ledig, 40“, welches gerade mit Gold ausgezeichnet worden ist, zum Anderen besticht Ina Müller durch ihre Vielseitigkeit als Moderatorin, Buchautorin und eben erfolgreiche Sängerin, die es spielend versteht durch ihre lieb gemeinte und wohltuend “große Klappe” nicht nur die Frauen zu begeistern.
Man könnte fast schon vom neuen Adriano Celentano sprechen, denn die Debütsingle von Bruno Ferrara, gebürtiger Neapolitaner, „Amore mio“ ist sprunghaft in die Airplaycharts eingestiegen, und avanciert zu einem echten Ohrwurm.
Der Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.
Er war Sänger, Komponist, Regisseur, Produzent und Filmschauspieler. Christian Anders schrieb unter anderen für Rita Pavone, Gilbert Bécaud und Adriano Celentano. Er war Stammgast in der ZDF - Hitparade. Sein größter Erfolg war der Titel “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”.
Norbert Schultze wurde am 29. Januar 1911 in Braunschweig geboren. Sein bürgerlicher Name war Norbert Arnold Wilhelm Richard. Nach seinem Abitur studierte er in Köln und München Klavier, Dirigieren, Komponieren und in den Fächern Musik- und Theaterwissenschaften. Im Jahre 1930 trat er erstmals als Komponist in München in Erscheinung. In den kommenden Jahren hatte dieser Engagements als Schauspieler und als Kapellmeister in Darmstadt, München und Leipzig.
Sie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.