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Isabel Varell und ihr neues Lebensglück

Montag, 23. Juni 2008

Isabel Varell und ihr neues LebensglückIsabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.

Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!

Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.

Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?

Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.

Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?

Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.

Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?

Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.

Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.

Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.

Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?

Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.

Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.

Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.

Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?

Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?

Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tun

Montag, 16. Juni 2008

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tunDie Lady of Country, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt wird, startet mit ihrem neuen Album “Ich würd es wieder tun“ im Juli mit voller Power und Energie durch.

Sie ist nicht nur Sängerin, Komponistin, Texterin und Moderatorin, sondern auch diplomierte Bankkauffrau und nicht zuletzt deutsche Meisterin im Motorrad-Trial. Da hat sie auch schon so manche männliche Konkurrenz abgehängt.

Ebenso spielend hat sie das bekannte Open Air „Truck Grand Prix“ zu Dagmar Festspielen werden lassen; denn wer vor 80.000 Besuchern besteht und bereits den goldenen und sogar platinen Truck für den beliebtesten Live-Act sein Eigen nennen darf, der darf sich in dieser Szene zu den ganz Großen zählen.

Mit Countrymusik in Deutschland zu bestehen ist sicherlich nicht einfach, aber Dagmar versteht es mit ihrer unverwechselbaren Stimme und dem perfekten Flair diese Niesche zu füllen.

Auf ihrem neuen Album, für das sie sich vier Jahre Zeit genommen hat, gibt es balladige Songs aus den Federn von Uwe Lost, Harald Steinauer, Dr. Bernd Meinunger; aber auch Dagmar selbst hat fünf Songs beigesteuert, so viele wie nie zuvor.

„Ich würd es trotzdem wieder tun“ schildert die Zerrissenheit einer Frau , die unter ihrem Verhältnis zu einem Mann mit diversen anderen Affären leidet, und nicht von ihm loskommt. Die Quintessenz ist aber, man (Frau) muss nicht daran zerbrechen, eine wichtige Botschaft, wie ich finde.

Marc Pircher warnt “Alarmstufe rot, ich bin verliebt”

Montag, 02. Juni 2008

Marc Pircher warnt Alarmstufe rot ich bin verliebtMarc Pircher, der Sonnyboy aus dem schönen Zillertal, ist gerade erst innerhalb einer Woche für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich mit Gold ausgezeichnet worden.

Auch sonst schwimmt die „Steirische Harmonika“, wie er liebvoll genannt wird, auf der Erfolgswelle, denn bereits im Jahr 2007 bekam er Platin für „Du bist eine Sünde wert“ und noch ein „Sündenfall“ ist von ihm bekannt, nämlich die “Sieben Sünden” aus dem Jahre 2004 gehört zu seinem bislang größten Singleerfolg.

Neben 3000 Live- und 400 TV Auftritten überzeugt Marc Pircher auch als Moderator an der Seite von Francine Jordi zum Beispiel jedes Jahr um die Weihnachtszeit mit einer Sendung von Gut Aiderbichl. Er verfügt zweifelsohne über Entertainerqualitäten und demnächst wird er auch seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können in einer gerade entstehenden Musikdokumentation; zu sehen ab Oktober in der ARD.

Mit seiner aktuellen Singleauskopplung „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ ist ihm abermals ein Partyknüller gelungen da bin ich mir sicher. Absolut fetzig und stimmungsfroh bleibt dieser Song im Ohr haften und lädt einfach zum Mitklatschen und Singen ein. Absolut hitverdächtig, und mit Sicherheit ganz oben in den Charts zu finden, - nicht nur in Österreich.

Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors

Montag, 12. Mai 2008

Jürgen von der Lippe der Feinstchirurg des HumorsHans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.

Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.

Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?

Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.

Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?

Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.

Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?

Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.

Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?

Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?

Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.

Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.

Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?

Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?

Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…

Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?

Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.

Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?

Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?

Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

(All)tag mit Isabel Varell im “Liebesuniversum”

Montag, 21. April 2008

Alltag mit Isabell Varell im LiebesuniversumAls die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.

Denn neben dem Gesang, für den sie sich mittlerweile ganz entschieden hat, sind noch ihre schauspielerischen Qualitäten zu erwähnen, sowie ihr unerbittlicher Einsatz gerade im sozialen Bereich.

Nach der erfolgreichen Singleauskopplung „Bye Bye Baby“ zeigt sie sich jetzt voller Leben, und mit witzig frechen Texten aus der Feder von Willy Klüter, der ihr seit Jahren erfolgreich zur Seite steht, sowie der neuen Errungenschaft in Gestalt von Jovanka von Willsdorf, bekannt aus der Berliner Idiepop_Szene.

„Liebesuniversum“ ist sicherlich aus dem Leben von Isabell Varell ein stückweit authentisch, denn gerade mit Männern hatte sie bekanntlich nicht immer das große Glückslos gezogen. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, den es anscheinend doch nur im Universum gibt.

Aber Aufgeben gehört nicht zu den Schwächen dieser willensstarken Powerfrau und deshalb übernehmen die Gefühle musikalisch die Macht; und ich wünsche ihr viel Erfolg, der „Königin der Nacht“.

Foto: (c) Isabel Varell Promotions

Leser fragen - Wir antworten: Heute zum Thema: “Gib einem Kind Deine Hand” von Stefanie Hertel

Sonntag, 20. April 2008

Leser fragen Wir antworten Gib einem Kind Deine Hand von Stefanie HertelAuf die Frage unserer Leser nach dem Titel “Gib einem Kind Deine Hand” gesungen in der Version von Stefanie Hertel, müssen wir leider sagen, dass es dieses Lied, diese Ballade, in der benannten Version zurzeit weder auf CD noch auf DVD gibt. Warum dies so ist, konnte uns leider nicht beantwortet werden. Es ist aber keine Ausnahme, bei vielen Künstlern erscheint manch sehr gut live gesungener Titel niemals auf Ton- und oder Bildträgern.

Leider und das prangern wir regelmäßig an, ist die Musikindustrie so unflexibel, das Kundenwünsche in der Regel nur selten eine Rolle spielen, so auch in diesem Fall.

Natürlich haben wir ein Trostpflaster für Sie, denn Sie finden diesen Titel als Video, hier auf Hithaus, unter der Story “Das Winterfest der Volksmusik wieder erfolgreich in der ARD”.

Mit Hansi Hinterseer auf “Herz an Herz” Tour in Hagen

Mittwoch, 16. April 2008

Mit Hansi Hinterseer auf Herz an Herz Tour in HagenIm Nu schaffte es der Sonnyboy aus Kitzbühel am Montagabend die seit Wochen ausverkaufte Stadthalle in Hagen in eine „bärige“ Stimmung zu versetzen. Seine Ausstrahlung und sein Charisma ließen nicht nur die Damen in Exstase geraten, nein, auch die Herren der Schöpfung waren teilweise außer Rand und Band, wie man es doch eher selten bei Schlager oder Volksmusikabenden erleben darf.

Hansi Hinterseer mit AkkordeonHansi Hinterseer hatte für seine Herz an Herz Tour eine gelungene Mischung aus Tiroler Stubenmusik gewählt, die man hauptsächlich im ersten Teil der Show genießen konnte, und man sich teilweise vorkam wie bei einem Konzert von Andre`Rieu, denn in den Reihen wurde geschunkelt und getanzt es gab kein Halten mehr. Untermalt wurde diese Athmosphäre durch Videoeinspielungen aus seiner Heimat im Hintergrund, so dass man sich vorkam als sei man tatsächlich in den Bergen, eine geschickte Variante.

Hansi Hinterseer in HagenIm zweiten Teil des Abends bekam man den Einblick in eine ebenso ansprechende Musikwelt des Hansi Hinterseer, nämlich die des modernen Schlagers, zum Teil sehr fetzig „ Komm her zu mir“ oder der Fetenschlager schlechthin „Hände zum Himmel“, oder auch passend zum Tourtitel mit viel Herz und sehr schmusig „Wenn Du bei mir bist“.

Dass er nicht nur ein sehr guter Allrounder im Sport ist, hat Hansi Hinterseer mehr als bewiesen. Er versteht es den Abend mit einer ansprechenden Moderation zu gestalten, versehen mit einigen Anekdoten aus seiner Sportlerlaufbahn aber auch der Schauspielkarriere; er beherrscht in Perfektion das Akkordeonspiel, und kann sein Publikum mit seinem Charme spielend um den Finger wickeln. Die Harmonie wurde abgerundet durch die Begleitband, die Hansi Hinterseer nunmehr seit 12 Jahren zur Seite steht, nämlich das Tiroler Echo.

Hansi Hinterseer Stadthalle HagenSechs Vollblutmusiker, denen man den Spaß von Anfang bis Ende anmerkt, die unglaublich vielseitig auf der Bühne agieren, und zum Dank einen Song für Ihren Chef komponiert haben mit dem passenden Titel “Sonnyboy“. Die Hagener wollten ihren Hansi auf jeden Fall auch nach einigen Zugaben noch nicht gehen lassen, aber man ist sich sicher, er kommt wieder, und wenn nicht, dann reist man eben nach Kitzbühel zum Open Air, denn Hansi ist tatsächlich ein Star zum Anfassen.

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator: Ernst Marcus Thomas

Dienstag, 08. April 2008

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator Ernst Marcus ThomasHinsichtlich der Namenskombination hat sich das ZDF bzw. der Moderator selbst tatsächlich etwas Plakatives einfallen lassen: Ernst Marcus Thomas klingt rund ! Eine Verbindung aus der altertümlichen “Schlager-Dreinamensverbindung” mit einer markannten Schreibweise.

Der neue Moderator der ZDF-Fernsehgartens, der am 4. Mai 2008, um 11.03 Uhr seinen Einstand feiert und damit  zur ersten von insgesamt 19 “ZDF-Fernsehgarten”-Ausgaben einlädt, macht nicht nur auf seiner Homepage einen frischen und sympathischen Ersteindruck.

Der 36-jährige, der bereits im Alter von 24 Jahren zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera und dies zugleich sofort in einer Livesendung stand, konnte seitdem aber nicht nur als Fernseh- und Hörfunkmoderator “einschlägige” Erfahrungen sammeln, sondern bewies sich auch als Schauspieler. In der Schweiz hat er zudem seine eigene Talkshow.

Mit Ernst Marcus Thomas gibt es somit baöd ein neues Gesicht in der deutschen Fernsehlandschaft und es wird sich zeigen, ob der positive Eindruck erhalten bleibt.

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Schnuffel - Hase bekommt Platin für Kuschelsong

Sonntag, 06. April 2008

schnuffel-kuschelsong-platin.jpgEs ist kaum zu glauben, der künstliche Schnuffel - Hase hat für seinen “Kuschelsong” beim “Frühlingsfest der Volksmusik” eine Platin - CD erhalten. Seit Wochen führt dieser die Single - Charts an. Der Hase stürmt die Hitlisten und sogar die DJs in den Discotheken müssen diesen Song spielen.

Doch wie kann es sein, dass ein derart schlecht produzierter Song, mit mässiger Meldodie so hoch die Charts erklimmt ? Ist dies weider einmal ein Megainvestment einer Major-Company, die sich am Ende trotz Platin nicht rechnet, oder liegt es eher daran, dass die heutigen Kinder und Jugendlichen in ihren oft zerrütteten Familienverhältnissen das Bedürfnis nach Liebe und “Kuscheln” nun über einen Song wie diesen zu befriedigen versuchen und sich zudem den Klingelton auch noch auf ihr Handy laden, damit sie “niemals alleine” sind ?

Es ist jedenfalls traurig, dass derart schlechte Songs mit noch schlechterer Umsetzung überhaupt veröffentlich werden bzw. am Ende sogar noch einen Platin-Status erreichen.

Legaler Musikdownload – Wenn Musik zum Alptraum wird!

Samstag, 05. April 2008

Legaler Musikdownload kein Vergleich zur CDViel gepriesen und besprochen der legale Musikdownload. Aber in Wirklichkeit ist es etwas für Leute mit unempfindlichen oder geschädigten Gehör und jeden fehlenden Musikgeschmack. Ganz gleich welches Format oder welche Komprimierung, wer ein gutes Musikgehör und –empfinden hat, der hat bei Downloadmusik in der Regel ganz schlechte Karten. Ganz einfach, die Qualität ist nur ungenügend, ganz gleich, was darüber gesagt wird. Wer Hifi – Sound möchte, der sollte auf CDs zurückgreifen, denn diese sind in der Regel unkomprimiert, wobei es auch hierbei schon schlechte Produktionen gibt. Es ist ganz einfach eine Frechheit, zu sagen, dass ein Gehör nur diese und jene Frequenz hört und damit hat sich der Nutzer abzufinden.

Aber das ist nur das eine Übel am Musikdownload. In der Regel steht ein größeres Problem an. Gehen wir davon aus, Sie haben das Microsoftbetriebssystem und die aktuellste Version vom Mediaplayer und haben somit ideale Voraussetzungen für Downloadmusik. Sie freuen sich über ihre Musikdatenbank und dann passiert es, das Betriebssystem streikt, was jederzeit aus unterschiedlichsten Gründen passieren kann. Nun steht die Regenerierung des Betriebssystems an und damit war es das für ihre Datenbank, denn die Lizenz ist weg und das auch, wenn sie diese extern noch einmal gespeichert haben. Dies kann auch schon bei einer Systemwiederherstellung passieren. Es ist selbst für einen Softwarespezialisten ein ernsthaftes Problem dies in den Griff zu bekommen, aber der Leihe kann das überhaupt nicht. Musik weg, Geld weg und der Frust ist da und keine Hilfe weit und breit oder nur unter sehr teuren Telefonnummern.

Aber es geht noch besser. Sie haben ihre Titel auf dem Rechner und spielen diese ab und plötzlich merken sie, dass einer plärrt. Das ist auch kein Einzelfall, denn selbst nach einem neuen Download ändert sich nichts. Auch ist die Lautstärke der Titel teilweise so unterschiedlich, das es der Mediaplayer nicht mehr schafft, diese anzugleichen. Auch „erfreut“ es einem, wenn die Titeldatei angeblich 25 Mal synchronisiert werden darf (auf einem externen Player übertragen) und es absolut nicht geht, oder auf der gebrannten CD auch nur plärrt.

Am Ende ist immer der Kunde der Dumme und hat in der Regel keine Möglichkeit sein Recht wahr zu nehmen im Gegensatz zu einer defekten CD.

Allerdings sind die Probleme den Verantwortlichen schon lange bekannt, geändert hat sich aber daran nichts. Man kann es niemandem übel nehmen, wenn er dabei schlechtes denkt.

Insgesamt gesehen, ist der Musikdownload noch lange kein Ersatz für eine CD, denn er setzt zu viel Computer- und Internetwissen voraus und ist viel zu kompliziert, auch wenn dies Fachleute bestreiten.

Leila Negra – Eine besondere Geschichte

Freitag, 04. April 2008

Leila Negra HistoryGeboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.

Deren verwitwete Großmutter wohnte in Hamburg und hatte eine erwachsene Tochter Cécilie, der Marie Nejars ihre dunkle Hautfarbe verdankt. Diese arbeitete seinerzeit als Musikerin und tingelte von Bar zu Bar. So lernte diese einen Kapitänssteward aus Ghana kennen, aus dessen Liaison Marie Nejar hervorging. Das Baby wurde aus Gründen der Geheimhaltung in einem Waisenhaus in Mülheim an der Ruhr geboren. Drei Jahre später wurde sie auf Drängen der Großmutter, die zwischenzeitlich von der unehelichen Tochter Cécilies erfahren hatte, nach Hamburg zurückgeholt und wuchs in St. Pauli auf. Durch ihre dunkle Hautfarbe war sie nach der Machtübernahme durch die Nazis der Verfolgung ausgesetzt. Auf Grund der 1935 erlassenen Rassengesetze konnte diese auch ihre Schule nicht beenden und kam zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Mit der Unterstützung fremder liberal eingestellter Menschen gelang ihr das Überleben. Wie viele junge Mädels träumte auch sie damals von einer Karriere als Sängerin.

Bedingt durch die starken Angriffe auf die Ostfront, durch die Alliierten, suchte Propagandaminister Goebels zu jener Zeit Schauspieler, die sogenanntes „Buschvolk“ in diversen Ufa – Filmen spielen sollten.

So kam diese 1942 zu einer Rolle im damals aufwendig produzierten Münchhausen – Film. Sie spielte an der Seite von Hans Albers eine schwarze Dienerin. Kurze Zeit später kam eine weitere Rolle als Tochter eines Stammeshäuptlings im Film „Quax in Afrika“ neben Heinz Rühmann auf sie zu.

Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst in einer Bar in Hamburg und danach als Zigarettenverkäuferin am Timmendorfer Strand. Dort wurde diese bei der Probe eines Mikrofons zufällig entdeckt.

1950 startete Marie Nejar dann als Kinderstar mit verändertem Alter. Sie veröffentlichte zahlreiche deutsche Schlager. Bedingt durch ihre Hautfarbe zeigte man großes Interesse an ihr.

Marie Nejar hatte ihre größten Schlagererfolge unter dem Namen Leila Negra. !952 feierte sie zusammen mit Peter Alexander und dem Titel „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ große Erfolge. Aber auch andere ihrer Titel kamen beim Publikum gut an. So zum Beispiel der Titel „Toxi“ oder auch „Mach nicht so traurige Augen“. Im Jahre 1950 tourte sie unter anderen mit Peter Alexander durch Deutschland. Dabei trat Negra im mit einem Teddy im Arm auf. Dieser wurde dann zu ihrem Markenzeichen.

Nach der Mitwirkung in fünf Filmen und dreißig Schlagern endete ihre Karriere und sie zog sich ins Privatleben zurück. Danach begann diese eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete auch in diesem Beruf. Heute 2008 lebt sie als Rentnerin in Hamburg.

Ende 2007 erschien ihre Biografie unter dem Titel eines ihrer Lieder „Mach nicht so traurige Augen, weil Du ein Negerlein bist.“ Es ist die Lebensgeschichte einer Schwarzen in Deutschland, die vom „Untermenschen“ zum ach so süßen „Negerlein“ wurde.

Puhdys - Unplugged -Tournee

Donnerstag, 03. April 2008

Puhdys gehen wieder auf TourIn ihrem 39- jährigen Bestehen gehen die Puhdys zum ersten Mal unplugged auf Tournee.

Sie präsentieren dabei viele Titel ihrer Laufbahn mit akustischen Gitarren und Bässen, mit Schlagzeug und Percussion in einem neuen Gewand

Die Tournee beginnt am 10. April im Strausberger KU – Stall. In der Generalprobe wird es sich dann zeigen, wie gut es ist.

Und das steht auch schon fest, natürlich werden diese auch die großen Hits spielen und dazu gehört auch der Song „Erinnerung“.

Damit es ohne Verstärker funktioniert, so bekommen die Fünf Unterstützung von Andy Birr, Nick Scharfschwerdt und Conrad Oleak am zweiten Keyboard. Und so haben sie noch ein paar musikalische Überraschungen für ihre Fans besorgt. Dazu gehört wiederum der Titel „Erinnerung“, den die Band noch nie live gespielt hat.

Im Jahr 2009 folgt dann das große Jubiläum „40 Jahre Puhdys“.

Die Tournee beginnt zwar in den alten Bundesländern, kommt aber 2009 auch in die neuen Länder zurück und findet dort auf kleineren Bühnen statt. Sie wollen damit die Band wieder richtig an ihre Fans bringen.

Disco

Mittwoch, 02. April 2008

Disco Schön war die ZeitDas ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.

In der Musikfernsehproduktion „Disco“ trat so gut wie alles live auf, was der Musikmarkt jener Zeit aktuell her gab. In „Disco“ gab es vom Schlager, Rock, Pop bis hin zu Sketchen alles zu sehen. Der Zuschauer bekam Oldies, aktuelle Songs, Hits und von Künstlern, die nicht kommen konnten oder wollten, Videos geboten. Damit erreichte man ein Millionenpublikum, das wiederum Ilja Richter zum Star machte. Es gab eine regelrechte Nachfrage für Wiederholung der Sendungen, um die Hits und Ilja Richters Einlagen noch einmal sehen zu können.

Berühmt wurde sein Ausspruch „Licht aus! – Spot an!“, den er immer sagte, wenn der Hauptgewinner des Preisausschreibens der letzten Sendung bekannt gegeben wurde. Den gleichen Rang nahm die Begrüßung der Zuschauer ein, mit den Worten, „Hallo Freunde“, auf die das Publikum mit „Hallo Ilja“ antwortete.

Am Anfang ging „Disco“ als 45 Minuten Produktion samstags 18.00 Uhr über den Sender und später dann montags 19.30 Uhr. Der Produktionszeitraum war von 1971 bis 1982 und produziert wurde erst im Studio Hamburg und später dann in München – Unterföhring.

In jeder Sendung fand auch ein Preisausschreiben statt, dessen Gewinner dann von der Schallplatte bis hin zum Plattenspieler einen Preis gewinnen konnte.

Am 22. November 1982 ging die letzte Sendung über den Sender. Ilja Richter gab ersatzlos ab, da dieser sich auf seine Schauspieltätigkeit vorbereiten wollte. Damit ging diese Fernsehproduktion in die Fernsehgeschichte mit Kultstatus ein.

Einst war diese aus dem Vorgängerformat „4-3-2-1 Hot & Sweet“ mit Ilja Richter entstanden. Als Nachfolgeproduktion kam dann „Vorsicht! Musik!“.

In der Neuzeit wird diese sehr erfolgreiche Musiksendung regelmäßig wiederholt unter anderen auch in den sogenannten „Kultnächten“ des ZDF.

Eine Vielzahl an Interpreten waren in dieser Sendung zu Gast, so Baccara, Petula Clark, Neil Diamond, Anna Lena, Rolling Stones, Tony Christie, Drafi Deutscher, Shirley Bassey, Les Humphries Singers, Danyel Gerard, George Baker Selection, Tony Marshall, Paola, ABBA, Mireille Mathieu, Peter Maffay, Heino, Middle Of The Road, Bonnie Tyler, Elton John, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein, Udo Jürgens, Nicole und viele andere mehr.

Sehr erfolgreiche Titel gab es in “Disco” zu hören, unter anderem „Butterfly“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, „Schöne Maid“, „Am Tag, als Conny Kramer starb“, „Apès toi“, „Michaela“, „Der Stern von Mykonos“, „Capri-Fischer“, „Tampico“, „Griechischer Wein“, „Rivers of Babylon“, „Moskau“.

„Disco“ wird regelmäßig in Form von „Kultnächten“ im Fernsehen wiederholt.

Ina Müller´s Freundschaft ist “Drei Männer her”

Montag, 31. März 2008

Ina Müller Freundschaft ist Drei Männer herSie ist ohne Zweifel eine der gefragtesten Künstler. Zum Einen seit ihrem überaus erfolgreichen Album vom letzten Jahr „Weiblich, ledig, 40“, welches gerade mit Gold ausgezeichnet worden ist, zum Anderen besticht Ina Müller durch ihre Vielseitigkeit als Moderatorin, Buchautorin und eben erfolgreiche Sängerin, die es spielend versteht durch ihre lieb gemeinte und wohltuend “große Klappe” nicht nur die Frauen zu begeistern.

Ich denke gerade diese Ehrlichkeit mögen auch die Männer an ihr. Ihr neuestes Album „Liebe macht taub“ erscheint am 28. März im Handel und der Song „Drei Männer her“ läuft bereits rauf und runter in den Radiosendern, zurecht, wie ich finde.

Ina Müller spricht auch hier wieder vielen Frauen mit Sicherheit aus der Seele, denn sie schwelgt in Erinnerungen an eine wahre Frauenfreundschaft, die niemand, schon gar nicht Männer auseinander bringen können. Jede Frau kennt und liebt es doch mit der besten Freundin zu quatschen über Themen wie Shoppen, Lästern, Heulen, Lachen, Tanzen und das ist in diesem Fall „Drei Männer her“. Das Ganze vorgetragen mit dieser unverwechselbaren rauchigen und einprägsamen Stimme von Ina Müller, ein wahrer Genuss.

Bruno Ferrara versprüht jede Menge “Amore”

Montag, 31. März 2008

Bruno Ferrara im InterviewMan könnte fast schon vom neuen Adriano Celentano sprechen, denn die Debütsingle von Bruno Ferrara, gebürtiger Neapolitaner, „Amore mio“ ist sprunghaft in die Airplaycharts eingestiegen, und avanciert zu einem echten Ohrwurm.

Der gelernte Koch war allerdings nicht immer nur vom Glück beseelt und der Sprung in die Musikszene schien für ihn deshalb zunächst unerreichbar. Wie er es aber dennoch geschafft hat, wer ihm dabei hilfreich zur Seite stand, und wie seine Zukunftspläne nun aussehen, das erzählte er Hithaus in einem persönlichen Interview.

Hithaus: Ein unaufgeklärter Diebstahl ist Ihre „ Geburtsstunde“, was hat es damit auf sich?

Bruno Ferrara: Ah, ja alles ganz harmlos (lach). Ich war, und bin natürlich immer ein braver Junge gewesen, und Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mein großer Wunsch war es daher schon damals eine eigene Gitarre zu bekommen, aber mir fehlte das nötige Geld dazu. Aber meine Mutter hatte ein Glas, indem sie Kleingeld sammelte, und dieses von mir begehrte Objekt stand in der Küche, und ich bediente mich heimlich daran, Gott sei Dank hatte ich noch einen größeren Bruder, der als Erster in Verdacht geriet, und somit war ich fein raus.

Hithaus: Mittlerweile machen Sie mit Ihrer Musik auf sich aufmerksam, wie oder durch wen wurden Sie entdeckt?

Bruno Ferrara: Ich habe schon immer musiziert aus Leidenschaft, und eines Tages war ich mit einem Freund unterwegs in einem Lokal, und Dominik Gamba war einer der Gäste, die auch zufällig vor Ort waren, tja, und das war der Anfang. Er ist heute mein Texter und Produzent, durch ihn lernte ich auch Thomas M. Stein kennen, und so kam es, dass wir zusammen ins Studio gingen, und meine erste Single aufnahmen.

Hithaus: Ihre Eltern spielen bei ihrer Entwicklung im musikalischen Bereich auch eine wichtige Rolle, inwiefern?

Bruno Ferrara: Ja, das stimmt. Mein Papa hat auch schon immer gerne gesungen, aber nur zum Spaß, nicht professionell, und meine Mama war, wie erwähnt, eigentlich ganz unfreiwillig beteiligt an meiner musikalischen Entwicklung, durch meine heimliche Aktion damals, Sie wissen schon. Leider lebt sie schon seit zehn Jahren nicht mehr, aber ich bin mir sicher, sie wäre stolz auf mich, Papa ist es jedenfalls.

Hithaus: Neapel ist Ihre Heimatstadt, haben Sie auch heute noch Bezug dazu?

Bruno Ferrara: Also mindestens einmal im Jahr fahre ich nach Neapel, es ist nun mal meine Heimatstadt, und ich fühle mich nach wie vor sehr wohl dort. Gerade vor ein paar Wochen war ich noch dort, um Freunde zu treffen, über alte Zeiten zu sprechen, und natürlich bekommen auch sie von meiner Entwicklung hier in Deutschland etwas mit, und freuen sich mit mir.

Hithaus: Sie sind gelernter Koch, üben Sie Ihren Beruf auch heute noch aus, oder widmen Sie sich inzwischen ganz der Musik?

Bruno Ferrara: Ich habe mich aktuell erst einmal ganz der Musik gewidmet, da ich so viele Anfragen vom Fernsehen, Radiosendern und überhaupt den Medien bekommen habe, dass ich momentan einfach nicht mehr zweigleisig fahren kann. Kochen ist aber dennoch ebenso meine Leidenschaft, welcher ich auch weiterhin gerne für meine Familie und Freunde nachgehe, vielleicht kann ich ja mal beides miteinander verbinden, wer weiß?

Hithaus: Was macht den besonderen Reiz an Ihrer Debüt-Single „Amore Mio“ aus ?

Bruno Ferrara: Ich denke, dass ist bei vielen vielleicht der Bezug zu alten Erinnerungen, die man mit Italien, Amore, Urlaub verbindet. Oder ist es der Rhythmus, die Melodie … ehrlich gesagt habe ich keine Erklärung dafür, warum dieser Song so gut ankommt derzeit, aber es freut mich natürlich!

Hithaus: Man vergleicht Sie bereits mit dem großen Adriano Celentano, motiviert Sie das eher, oder ist es belastend?

Bruno Ferrara: Das ist eine absolute Ehre für mich! Mit dem Superstar Italien´s schlechthin verglichen zu werden ist echt gigantisch! Ich bin und bleibe Bruno Ferrara, daran wird sich ja nichts ändern, und für mich ist es in der Tat eher Motivation als Belastung, ist doch super mit einem Weltstar verglichen zu werden, oder?

Hithaus: Sie haben in nächster Zeit die ersten TV Termine vor sich, überkommt Sie bei dem Gedanken Angst, oder Lampenfieber, und wie gehen Sie damit um?

Bruno Ferrara: Also ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt über mich selber, als ich zum ersten Mal ein Studio betreten durfte. Normalerweise bin ich eher der schüchterne Typ, der eine gewisse Anlaufzeit braucht um in Schwung zu kommen. Aber irgendwie war ich die Ruhe selbst, ein bisschen Lampenfieber ist ja normal und auch gesund, aber ich fühlte mich total geborgen und bestens aufgehoben, so das erste Mal im Rampenlicht zu stehen. Ich hoffe natürlich auch, dass das mein Publikum spüren wird bei meinen kommenden Auftritten, und ich hoffentlich viele Fans begeistern werde.

Hithaus: Wovon träumen Sie ganz persönlich ?

Bruno Ferrara: An erster Stelle steht natürlich immer die Gesundheit, denn ohne sie läuft nun mal gar nichts. Und dann wünsche ich mir wirklich von ganzem Herzen, dass mein Hobby, nämlich die Musik, zu meinem Hauptberuf werden möge, und ich damit irgendwann meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Das muss nicht von heute auf morgen sein, lieber langsam und stetig ist mein Ziel, und daran arbeite ich mit aller Kraft.

Hithaus: Ist ein erstes Album in Planung?

Bruno Ferrara: Ja, wir planen schon noch in diesem Jahr eine erste CD auf den Markt zu bringen, aber wann, dass weiß ich noch nicht. Im Gespräch sind neben dem Italopop auch Gipsysongs, sowie neapolitansiche Balladen, aber was letztendlich dabei herauskommt, lassen wir uns überraschen.

Hithaus: Werden Sie auch in Zukunft in Ihrer Muttersprache italienisch singen, oder sind auch deutschsprachige Songs denkbar?

Bruno Ferrara: Man soll ja bekanntlich niemals nie sagen, aber mit meiner Muttersprache italienisch fühle ich mich persönlich schon am Wohlsten. Ich denke, gerade damit spreche ich auch das Publikum an, das erwartet man von mir, aber man wird sehen, was die Zeit mit sich bringt.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Bruno Ferrara für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Herbert Grönemeyer im Wachsfigurenkabinett

Samstag, 29. März 2008

Herbert Grönemeyer im WachsfigurenkabinettDer Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.

Christian Anders - “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”

Freitag, 28. März 2008

Christian Anders Es fährt ein Zug nach NirgendwoEr war Sänger, Komponist, Regisseur, Produzent und Filmschauspieler. Christian Anders schrieb unter anderen für Rita Pavone, Gilbert Bécaud und Adriano Celentano. Er war Stammgast in der ZDF - Hitparade. Sein größter Erfolg war der Titel “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”.

Norbert Schultze – Deutscher Komponist und Dirigent

Dienstag, 25. März 2008

Norbert Schultze Komponist DirigentNorbert Schultze wurde am 29. Januar 1911 in Braunschweig geboren. Sein bürgerlicher Name war Norbert Arnold Wilhelm Richard. Nach seinem Abitur studierte er in Köln und München Klavier, Dirigieren, Komponieren und in den Fächern Musik- und Theaterwissenschaften. Im Jahre 1930 trat er erstmals als Komponist in München in Erscheinung. In den kommenden Jahren hatte dieser Engagements als Schauspieler und als Kapellmeister in Darmstadt, München und Leipzig.

Bis 1936 arbeitete Norbert Schultze als Aufnahmeleiter der Telefunken GmbH. Danach wechselte dieser in den Berufsstand eines freien Komponisten für Bühne und Film.

Während der Zeit des Nationalsozialismus schrieb Schultze Kompositionen zu Soldaten- und Propagandaliedern. Beispiele dafür sind unter anderen der Marsch „Bomben auf Engeland“ und das weltberühmte „Lili Marleen“.

!940 trat dieser auf Anraten der NSDAP bei und heiratete 1943 die bulgarische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Iwa Wanja die ihm mehrere Libretti zu seinen Bühnenwerken schrieb.

Auch musste Schultze für den Propagandaminister Joseph Goebels tätig werden. So vertonte Schultze für diesen Stücke, wie „Von Finnland bis zum schwarzen Meer“, „Panzer rollen in Afrika vor“ oder „Bomben auf Engeland“. Auch lieferte er die Musik für den Durchhaltefilm der Propagandaabteilung „Kolberg“, die aus dem Kriegsdokumentarfilm „Feuertaufe“ stammte, einem Werk Schultzes.

Ganz besonderst dadurch, musste sich dieser als Nazi – Propagandist beschimpfen lassen.

Später kommentierte er dass mit den Worten, … „Wissen Sie, ich war damals im besten Soldatenalter. So um die 30. Für mich war die Alternative komponieren oder krepieren. Da habe ich mich für das Erstere entschieden.“ (Quelle: Braunschweiger Zeitung Spezialausgabe 1/ 2005)

Nach der Entnazifizierung wurde Schultze dann als „Mitläufer“ eingestuft und bekam seine Arbeitserlaubnis zurück. Dafür musste er nur eine „Verfahrensgebühr“ von 3000 DM bezahlen.

Sein größter Erfolg, war und bleibt die Melodie zu dem Gedicht von Hans Leip „Lili Marleen“. Dieses Lied wurde durch Lale Andersen 1939 bekannt. Weltberühmt wurde es aber ab 1941 durch den Soldatensender Belgrad, der dieses Lied an alle Fronten ausstrahlte. Dieses Lied wurde ein Stück Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und zum ersten deutschen Millionenseller. Noch heute ist dieses an den Fronten der Kriege zu hören, aber auch steht es bei jedem Hörerwunschkonzert ganz Oben auf der Wunschliste.

Lili Marleen ist ein musikalischer Geschichtsepos geworden (siehe HH - Artikel Lili Marleen – Jahrhunderthit und Geschichtsepos).

Nach dem Krieg leitete er von 1953 bis 1968 einen eigenen Musikverlag und Bühnenvertrieb. Er schrieb weiterhin Opern und Operetten, Musicals, Ballette, Filmmusiken und Lieder. Sehr bekannt dürften dabei seine Kompositionen für die Bühnenwerke „Struwwelpeter“ und „Max und Moritz“ sein. Auf dem Gebiet der Oper dürfte ein Lied ganz besonders erfolgreich geworden sein, „Ach ich hab in meinem Herzen darinnen“ aus der Oper „Der schwarze Peter“.

Filmmusiken kamen für „Das Mädchen Rosemarie“, „U – 47 Kapitänleutnant Prien“, „Die Mädels vom Immenhof“ und viele andere mehr.

Im Jahre 1961 wurde dieser zum Präsidenten des Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und –komponisten gewählt und von 1973 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband. Des Weiteren bekleidete noch weitere Ämter, so im GEMA – Aufsichtsrat und der GEMA – Sozialkasse.

Für seine Arbeit wurde dieser 1975 mit dem Paul – Lincke – Ring, 1980 mit der „Goldene Europa“ und 1996 mit dem GEMA – Ehrenring ausgezeichnet.

Am 14. Oktober 2002 starb Norbert Schultze in Bad Tölz. Testamentarisch hat er verfügt, dass alle Tantiemen für seine Werke von 1933 bis 1945 an das Deutsche Rote Kreuz gehen. Dies geschieht bis zum heutigen Tage so.

Allgäu Power, die sechs Stimmungskanonen aus Schwaben

Montag, 17. März 2008

Allgäu Power Künstler der WocheSie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.

Bislang sorgte Allgäu Power vorwiegend mit Live-Autritten für gute Stimmung. Jetzt wollen die Allgäuer Burschen auch mit eigenen Werken im Partygeschäft mitmischen. Jüngst konnten sie erste nennenswerte Erfolge mit ihrem Song “Kinderwunderland” erzielen. Hithaus hat sich mit den Jungs unterhalten.

HITHAUS: Allgäu Power, dass ist ein Name den man vorwiegend aus dem Party-Live-Geschäft kennt. Doch so langsam haben Sie sich auch in die Charts vorgekämpft. Vor allem der Song „Kinderwunderland“ ist immer öfter zu hören. Wie kam es dazu ?

ALLGÄU POWER: Neben dem Livegeschäft haben wir die letzten Jahre immer wieder neue Produktionen veröffentlicht, und uns auch in diesem Segment ,was Titelauswahl und Qualität der Produktion betrifft, kontinuierlich gesteigert.

HITHAUS: Das letzte Album wurde Ende Juni 2007 veröffentlicht. Wie soll es jetzt weitergehen ?

ALLGÄU POWER: Wir arbeiten momentan bereits wieder an einem neuen Album, das im Frühjahr 2008 veröffentlicht wird. Desweiteren sind wir wieder auf Livetour die bereits im Januar gestartet ist.

HITHAUS: Sie spielen viele alte Hits und haben verschiedenste Cover-Versionen aufgenommen. Daneben gibt es aber auch immer mehr eigene Songs. Schreibt die Gruppe diese selbst ?

ALLGÄU POWER: Die „eigenen Songs“ entstehen aus der Zusammenarbeit von unserem Schlagzeuger Stefan Beranek und unserem Saxophonisten Andreas Baur .

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Die Gruppe besteht überwiegend aus Profi-Musikern, ist das hilfreich für die kreative Arbeit ?

ALLGÄU POWER: Gottlob wurden bei uns speziell die „studierten Musiker“ mit dieser Gabe gesegnet.

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken in den Songs?

ALLGÄU POWER: Die meisten Songs enstehen natürlich durch persönliche Erfahrungen oder Stimmungen. Wir haben aber natürlich auch ein paar Lieder auf dem neuen Album die durch „äußere Einflüße“, wie die Fußball-EM, enstanden sind. (Titel des Songs: „Wieder ein Sieg“)

HITHAUS: Seit kurzem stehen sechs Musiker auf der Bühne für Allgäupower. Wie kam es dazu ? Wer ist der Neuzugang ?

ALLGÄU POWER: Da wir auf der Livebühne auch zu 100% Livemusik bieten kammen wir zu fünft immer öfter an die Grenze des „Machbaren“. Da wir auch bei unsrem Liveprogramm immer Showelemente einbauen war es nur eine Frage der Zeit wann wir uns verstärken würden. Im Herbst 2007 nahmen wir Kontakt mit Thomas Wohlfahrt auf , der nicht nur ein begnadeter Sänger sondern auch ein erfahrener Gittarist und was natürlich besonders wichtig war, ein waschechter Allgäuer ist. Das er mit seinem 2.Platz bei der TV Castingshow „Star Search“ von Sat 1 auch ein Medienbekannter Musiker ist, sind wir sicher mit ihm den Idealen 6 Musiker gefunden zu haben.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Das Rauchverbot macht den Wirten zu schaffen. Spüren Sie direkte Auswirkungen bei den Einnahmen und Buchungen ?

ALLGÄU POWER: Wie sich das genau auswirkt wird sich sicher erst zeigen, aber grundsätzlich glauben wir, dass das „Geschäft“ darunter nicht leiden wird, und unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen uns auch in dieser Meinung.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

ALLGÄU POWER: Unter www. Allgaeupower.de gibt es natürlich alles über uns zu erfahren und natürlich gibt es Hörpropben unserer Songs sowie einen Internetshop zum Bestellen der CD`S und Fanartikel.

HITHAUS: Wo kann man die Termine Ihrer Live-Auftritte abrufen ?

ALLGÄU POWER: Bei unseren Auftritten gibt es immer aktuelle Terminkalender oder natürlich auf unserer Homepage.

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

ALLGÄU POWER:
Unser Sieg beim Allgäu Grand Prix im Jahr 1998.
Nicht nur das wir damals zum ersten mal an einem musikalischen Wettbewerb teilnahmen,
sondern wir gingen auch mit unserem ersten eigenen Titel an den Start. Als wir dann auch noch den 1.Platz gewannen waren das Emotionen die uns alle bis heute unvergesslich geblieben sind.

HITHAUS: Haben Sie sich für die Zukunft der Band bestimmte Ziele gesetzt?

ALLGÄU POWER: Wir wollen gerade ihn der neuen Besetzung noch viele Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen und Allgäupower auch mit eigenen Titeln immer öfters in den Charts sehen.

HITHAUS: Gibt es ein Vorbild in der Branche ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es Künstler und Gruppen die unglaublich viel erreicht haben, ob einem dieser „Ruhm“ selber aber gefallen würde muß jeder für sich selber entscheiden, und deshalb versuchen wir unsere eigenen Ziele zu definieren und natürlich auch zu verfolgen.

HITHAUS: Wie sieht es bei in der Liebe aus ? Dürfen sich Fans noch Hoffnungen machen, oder sind bereits alle sechs Bandmitglieder vergeben?

ALLGÄU POWER: Wir haben auch noch Singles in der Gruppe zu bieten, also Hoffnung besteht.

HITHAUS: Was müssen Musiker-Frauen aushalten können ? Schließlich sind Sie ständig unterwegs !

ALLGÄU POWER: Dafür sind wir auch öfter mal unter der Woche zu Hause und können vor allem in den Wintermonaten auch mal längere Urlaub einplanen.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Wie bringen Sie so viele Bandmitglieder unter einen Hut, wo gibt es Schwierigkeiten ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es auch bei uns mal Probleme. Wichtig ist nur das man darüber spricht und das haben wir jetzt schon über 10 Jahre lang geschafft.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

ALLGÄU POWER: Es ist für uns einfach ein tolles Gefühl das so viele Menschen den gleichen Spaß an unserer Musik und unseren Idden haben wie wir selber.

HITHAUS: Was ist an Allgäu Power einzigartig ?

ALLGÄU POWER: Der Spaß auf der Bühne. Überzeugen Sie sich selbst!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Allgäu Power für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.