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Dieter Thomas Heck kehrt ins TV zurück

Mittwoch, 23. Juli 2008

Dieter Thomas Heck kehrt ins TV zurückErst im vergangenen Dezember feierte Moderations-Legende Dieter Thomas Heck seinen 70. Geburtstag zusammen mit seiner schwer kranken Frau.

Mit einer gigantischen Gala „Danke Dieter Thomas Heck“ wurde das TV-Schwergewicht live gefeiert. Joseph Hannesschläger und Tom Mikulla waren mit dabei.

Die beiden Schauspieler kündigten schon damals die Rückkehr Hecks zu der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ an. Jetzt ist es definitiv bestätigt. Heck steht in dem Zeitraum vom 24. bis zum 31. Juli als Harry Norden wieder vor der Kamera.

HITHAUS meint: Das kann ja heiter werden ! Hoffentlich kommt Heck auch mit dem bayerischen Dialekt und Gebräuchen zurecht !

Isabel Varell und ihr neues Lebensglück

Montag, 23. Juni 2008

Isabel Varell und ihr neues LebensglückIsabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.

Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!

Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.

Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?

Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.

Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?

Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.

Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?

Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.

Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.

Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.

Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?

Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.

Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.

Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.

Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?

Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?

Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Marc Pircher warnt “Alarmstufe rot, ich bin verliebt”

Montag, 02. Juni 2008

Marc Pircher warnt Alarmstufe rot ich bin verliebtMarc Pircher, der Sonnyboy aus dem schönen Zillertal, ist gerade erst innerhalb einer Woche für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich mit Gold ausgezeichnet worden.

Auch sonst schwimmt die „Steirische Harmonika“, wie er liebvoll genannt wird, auf der Erfolgswelle, denn bereits im Jahr 2007 bekam er Platin für „Du bist eine Sünde wert“ und noch ein „Sündenfall“ ist von ihm bekannt, nämlich die “Sieben Sünden” aus dem Jahre 2004 gehört zu seinem bislang größten Singleerfolg.

Neben 3000 Live- und 400 TV Auftritten überzeugt Marc Pircher auch als Moderator an der Seite von Francine Jordi zum Beispiel jedes Jahr um die Weihnachtszeit mit einer Sendung von Gut Aiderbichl. Er verfügt zweifelsohne über Entertainerqualitäten und demnächst wird er auch seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können in einer gerade entstehenden Musikdokumentation; zu sehen ab Oktober in der ARD.

Mit seiner aktuellen Singleauskopplung „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ ist ihm abermals ein Partyknüller gelungen da bin ich mir sicher. Absolut fetzig und stimmungsfroh bleibt dieser Song im Ohr haften und lädt einfach zum Mitklatschen und Singen ein. Absolut hitverdächtig, und mit Sicherheit ganz oben in den Charts zu finden, - nicht nur in Österreich.

(All)tag mit Isabel Varell im “Liebesuniversum”

Montag, 21. April 2008

Alltag mit Isabell Varell im LiebesuniversumAls die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.

Denn neben dem Gesang, für den sie sich mittlerweile ganz entschieden hat, sind noch ihre schauspielerischen Qualitäten zu erwähnen, sowie ihr unerbittlicher Einsatz gerade im sozialen Bereich.

Nach der erfolgreichen Singleauskopplung „Bye Bye Baby“ zeigt sie sich jetzt voller Leben, und mit witzig frechen Texten aus der Feder von Willy Klüter, der ihr seit Jahren erfolgreich zur Seite steht, sowie der neuen Errungenschaft in Gestalt von Jovanka von Willsdorf, bekannt aus der Berliner Idiepop_Szene.

„Liebesuniversum“ ist sicherlich aus dem Leben von Isabell Varell ein stückweit authentisch, denn gerade mit Männern hatte sie bekanntlich nicht immer das große Glückslos gezogen. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, den es anscheinend doch nur im Universum gibt.

Aber Aufgeben gehört nicht zu den Schwächen dieser willensstarken Powerfrau und deshalb übernehmen die Gefühle musikalisch die Macht; und ich wünsche ihr viel Erfolg, der „Königin der Nacht“.

Foto: (c) Isabel Varell Promotions

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator: Ernst Marcus Thomas

Dienstag, 08. April 2008

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator Ernst Marcus ThomasHinsichtlich der Namenskombination hat sich das ZDF bzw. der Moderator selbst tatsächlich etwas Plakatives einfallen lassen: Ernst Marcus Thomas klingt rund ! Eine Verbindung aus der altertümlichen “Schlager-Dreinamensverbindung” mit einer markannten Schreibweise.

Der neue Moderator der ZDF-Fernsehgartens, der am 4. Mai 2008, um 11.03 Uhr seinen Einstand feiert und damit  zur ersten von insgesamt 19 “ZDF-Fernsehgarten”-Ausgaben einlädt, macht nicht nur auf seiner Homepage einen frischen und sympathischen Ersteindruck.

Der 36-jährige, der bereits im Alter von 24 Jahren zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera und dies zugleich sofort in einer Livesendung stand, konnte seitdem aber nicht nur als Fernseh- und Hörfunkmoderator “einschlägige” Erfahrungen sammeln, sondern bewies sich auch als Schauspieler. In der Schweiz hat er zudem seine eigene Talkshow.

Mit Ernst Marcus Thomas gibt es somit baöd ein neues Gesicht in der deutschen Fernsehlandschaft und es wird sich zeigen, ob der positive Eindruck erhalten bleibt.

Leila Negra – Eine besondere Geschichte

Freitag, 04. April 2008

Leila Negra HistoryGeboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.

Deren verwitwete Großmutter wohnte in Hamburg und hatte eine erwachsene Tochter Cécilie, der Marie Nejars ihre dunkle Hautfarbe verdankt. Diese arbeitete seinerzeit als Musikerin und tingelte von Bar zu Bar. So lernte diese einen Kapitänssteward aus Ghana kennen, aus dessen Liaison Marie Nejar hervorging. Das Baby wurde aus Gründen der Geheimhaltung in einem Waisenhaus in Mülheim an der Ruhr geboren. Drei Jahre später wurde sie auf Drängen der Großmutter, die zwischenzeitlich von der unehelichen Tochter Cécilies erfahren hatte, nach Hamburg zurückgeholt und wuchs in St. Pauli auf. Durch ihre dunkle Hautfarbe war sie nach der Machtübernahme durch die Nazis der Verfolgung ausgesetzt. Auf Grund der 1935 erlassenen Rassengesetze konnte diese auch ihre Schule nicht beenden und kam zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Mit der Unterstützung fremder liberal eingestellter Menschen gelang ihr das Überleben. Wie viele junge Mädels träumte auch sie damals von einer Karriere als Sängerin.

Bedingt durch die starken Angriffe auf die Ostfront, durch die Alliierten, suchte Propagandaminister Goebels zu jener Zeit Schauspieler, die sogenanntes „Buschvolk“ in diversen Ufa – Filmen spielen sollten.

So kam diese 1942 zu einer Rolle im damals aufwendig produzierten Münchhausen – Film. Sie spielte an der Seite von Hans Albers eine schwarze Dienerin. Kurze Zeit später kam eine weitere Rolle als Tochter eines Stammeshäuptlings im Film „Quax in Afrika“ neben Heinz Rühmann auf sie zu.

Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst in einer Bar in Hamburg und danach als Zigarettenverkäuferin am Timmendorfer Strand. Dort wurde diese bei der Probe eines Mikrofons zufällig entdeckt.

1950 startete Marie Nejar dann als Kinderstar mit verändertem Alter. Sie veröffentlichte zahlreiche deutsche Schlager. Bedingt durch ihre Hautfarbe zeigte man großes Interesse an ihr.

Marie Nejar hatte ihre größten Schlagererfolge unter dem Namen Leila Negra. !952 feierte sie zusammen mit Peter Alexander und dem Titel „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ große Erfolge. Aber auch andere ihrer Titel kamen beim Publikum gut an. So zum Beispiel der Titel „Toxi“ oder auch „Mach nicht so traurige Augen“. Im Jahre 1950 tourte sie unter anderen mit Peter Alexander durch Deutschland. Dabei trat Negra im mit einem Teddy im Arm auf. Dieser wurde dann zu ihrem Markenzeichen.

Nach der Mitwirkung in fünf Filmen und dreißig Schlagern endete ihre Karriere und sie zog sich ins Privatleben zurück. Danach begann diese eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete auch in diesem Beruf. Heute 2008 lebt sie als Rentnerin in Hamburg.

Ende 2007 erschien ihre Biografie unter dem Titel eines ihrer Lieder „Mach nicht so traurige Augen, weil Du ein Negerlein bist.“ Es ist die Lebensgeschichte einer Schwarzen in Deutschland, die vom „Untermenschen“ zum ach so süßen „Negerlein“ wurde.

Herbert Grönemeyer im Wachsfigurenkabinett

Samstag, 29. März 2008

Herbert Grönemeyer im WachsfigurenkabinettDer Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.

Christian Anders - “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”

Freitag, 28. März 2008

Christian Anders Es fährt ein Zug nach NirgendwoEr war Sänger, Komponist, Regisseur, Produzent und Filmschauspieler. Christian Anders schrieb unter anderen für Rita Pavone, Gilbert Bécaud und Adriano Celentano. Er war Stammgast in der ZDF - Hitparade. Sein größter Erfolg war der Titel “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”.

Norbert Schultze – Deutscher Komponist und Dirigent

Dienstag, 25. März 2008

Norbert Schultze Komponist DirigentNorbert Schultze wurde am 29. Januar 1911 in Braunschweig geboren. Sein bürgerlicher Name war Norbert Arnold Wilhelm Richard. Nach seinem Abitur studierte er in Köln und München Klavier, Dirigieren, Komponieren und in den Fächern Musik- und Theaterwissenschaften. Im Jahre 1930 trat er erstmals als Komponist in München in Erscheinung. In den kommenden Jahren hatte dieser Engagements als Schauspieler und als Kapellmeister in Darmstadt, München und Leipzig.

Bis 1936 arbeitete Norbert Schultze als Aufnahmeleiter der Telefunken GmbH. Danach wechselte dieser in den Berufsstand eines freien Komponisten für Bühne und Film.

Während der Zeit des Nationalsozialismus schrieb Schultze Kompositionen zu Soldaten- und Propagandaliedern. Beispiele dafür sind unter anderen der Marsch „Bomben auf Engeland“ und das weltberühmte „Lili Marleen“.

!940 trat dieser auf Anraten der NSDAP bei und heiratete 1943 die bulgarische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Iwa Wanja die ihm mehrere Libretti zu seinen Bühnenwerken schrieb.

Auch musste Schultze für den Propagandaminister Joseph Goebels tätig werden. So vertonte Schultze für diesen Stücke, wie „Von Finnland bis zum schwarzen Meer“, „Panzer rollen in Afrika vor“ oder „Bomben auf Engeland“. Auch lieferte er die Musik für den Durchhaltefilm der Propagandaabteilung „Kolberg“, die aus dem Kriegsdokumentarfilm „Feuertaufe“ stammte, einem Werk Schultzes.

Ganz besonderst dadurch, musste sich dieser als Nazi – Propagandist beschimpfen lassen.

Später kommentierte er dass mit den Worten, … „Wissen Sie, ich war damals im besten Soldatenalter. So um die 30. Für mich war die Alternative komponieren oder krepieren. Da habe ich mich für das Erstere entschieden.“ (Quelle: Braunschweiger Zeitung Spezialausgabe 1/ 2005)

Nach der Entnazifizierung wurde Schultze dann als „Mitläufer“ eingestuft und bekam seine Arbeitserlaubnis zurück. Dafür musste er nur eine „Verfahrensgebühr“ von 3000 DM bezahlen.

Sein größter Erfolg, war und bleibt die Melodie zu dem Gedicht von Hans Leip „Lili Marleen“. Dieses Lied wurde durch Lale Andersen 1939 bekannt. Weltberühmt wurde es aber ab 1941 durch den Soldatensender Belgrad, der dieses Lied an alle Fronten ausstrahlte. Dieses Lied wurde ein Stück Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und zum ersten deutschen Millionenseller. Noch heute ist dieses an den Fronten der Kriege zu hören, aber auch steht es bei jedem Hörerwunschkonzert ganz Oben auf der Wunschliste.

Lili Marleen ist ein musikalischer Geschichtsepos geworden (siehe HH - Artikel Lili Marleen – Jahrhunderthit und Geschichtsepos).

Nach dem Krieg leitete er von 1953 bis 1968 einen eigenen Musikverlag und Bühnenvertrieb. Er schrieb weiterhin Opern und Operetten, Musicals, Ballette, Filmmusiken und Lieder. Sehr bekannt dürften dabei seine Kompositionen für die Bühnenwerke „Struwwelpeter“ und „Max und Moritz“ sein. Auf dem Gebiet der Oper dürfte ein Lied ganz besonders erfolgreich geworden sein, „Ach ich hab in meinem Herzen darinnen“ aus der Oper „Der schwarze Peter“.

Filmmusiken kamen für „Das Mädchen Rosemarie“, „U – 47 Kapitänleutnant Prien“, „Die Mädels vom Immenhof“ und viele andere mehr.

Im Jahre 1961 wurde dieser zum Präsidenten des Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und –komponisten gewählt und von 1973 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband. Des Weiteren bekleidete noch weitere Ämter, so im GEMA – Aufsichtsrat und der GEMA – Sozialkasse.

Für seine Arbeit wurde dieser 1975 mit dem Paul – Lincke – Ring, 1980 mit der „Goldene Europa“ und 1996 mit dem GEMA – Ehrenring ausgezeichnet.

Am 14. Oktober 2002 starb Norbert Schultze in Bad Tölz. Testamentarisch hat er verfügt, dass alle Tantiemen für seine Werke von 1933 bis 1945 an das Deutsche Rote Kreuz gehen. Dies geschieht bis zum heutigen Tage so.

Paul Kuhn ist 80 geworden!

Freitag, 14. März 2008

Paul Kuhn wird 80 Geburtstag„Der Mann am Klavier“ so kennen ihn alle, Paul Kuhn, einen der großen Musiker des vergangenen Jahrhunderts. Am vergangenen Mittwoch feierte dieser seinen 80. Geburtstag und dies natürlich am Klavier, auf der Bühne des Kurhauses in Wiesbaden. Dafür bekam er einer großen Applaus und diesen auch von seiner Frau.

Seine Karriere begann einst als Jazzpianist und führte über den Sender AFN (American Forces Network) in Deutschland weiter zum Fernsehen.

Paul Kuhn war Schlagersänger, Pianist, Entertainer, Bandleader, Produzent und Schauspieler. Seine Schlager waren solche wie „Der Mann am Klavier“ im Jahre 1954 und „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ 1963. Kuhn machte sich weiterhin einen Namen, als Förderer von Nachwuchstalenten wie Ralf Bendix. Als Entertainer trat er in einigen Fernsehsendungen auf. Er ist im Besitz unzähliger Auszeichnungen.

Radio Regenbogen Award: Preise gehen fast nur an ausländische Künstler

Donnerstag, 13. März 2008

Radio Regenbogen Award 2008Bei der Verleihung des Radio Regenbogen Award wurde wieder einmal drastisch deutlich, dass eine Pflichtquote für deutsche Musik in Rundfunk und Fernsehen unumgänglich ist, denn die Preise gingen fast nur ins Ausland.

Dies spricht eine klare Sprache: Deutsche Musik, wird bei Radio Regenbogen ebenso wenig wie bei anderen Stationen vernünftig gespielt. Immer wieder die selben “20 Hansel” laufen, der Rest existiert einfach nicht.

So nahmen nun 14 Bands, TV-Stars und Schauspieler in der Schwarzwaldhalle ihre Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien entgegen.

Den Hörerpreis bekam dieses Jahr die finnischen Pop-Newcomer Sunrise Avenue („Fairytale Gone Bad“) und Latinosänger Enrique Iglesias erhält die Auszeichnung „Pop International“.

UB-40-Sänger Ali Campbell („80er Jahre Award“) und Barclay-James- Harvest-Gründer John Lees („Lifetime“) wurden ebenso gewürdigt wie das Pop-Duo Ich+Ich („Band National“), das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“, Comedian Olli Dittrich und Karlheinz Böhm, der für seine ehrenamtliche Entwicklungshilfe den „Ehrenaward Charity“ erhielt. Der „Talent Award“ (5.000 Euro) ging an Mini Moustache aus der Talentschmiede der Mannheimer Popakademie. Auch der Geiger David Garrett („Classic“), Shooting Star Mina („Internet Award“) aus München, die Norwegerin Maria Mena („Newcomerin International“), Fernseh-Koch Tim Mälzer („Medienmann“) und die Pop-Band Marquess („Sommerhit“) reihen sich in die Liste der Preisträger ein.

Dennoch: Karl heinz Böhm jedes Jahr für sein Engegement durch diverse Preise zu ehren ist Schwachsinn und auch ansonsten sind es wie gesagt immer die gleichen, die ausgezeichnet werden. Fehlt nur noch Grönemeier. Der war nicht dabei !

Hansi Hinterseer macht den Mund auf!

Montag, 10. März 2008

Hansi Hinterseer macht den Mund aufDer grandiose Erfolg der deutschsprachigen Musik beim „ECHO 2008“ macht Mut endlich einmal die Wahrheit zu sagen. Einer der Ersten der dies tut ist Hansi Hinterseer. Der sehr erfolgreiche Sänger und Schauspieler wünscht sich mehr deutsche Musik im Radio. Im deutschen Radio konzentriert sich alles auf englische und amerikanische Künstler. So gäbe es aber genügend Beispiele für gute deutsche Musik.

Alle stehen zu ihrer Musik, so die Franzosen, Türken, Engländer, Iren, betont er, nur die Deutschen haben Probleme mit ihrer Sprache. Und auf noch eines macht er Aufmerksam, mit denen an England und USA zu zahlenden Tantiemen gehe den deutschen Sendern sehr viel Geld verloren.

Hansi Hinterseer befindet sich gerade auf Deutschlandtournee. Diese geht noch bis zum 20. April 2008.

Stefan Santos von Hithaus meint: Sehr gut gesagt, aber die „Feinde“ des deutschen Liedgutes sitzen fest in ihren Stühlen bei den Radiosendern und wickeln weiter die deutschsprachige Musik ab. Hier hilft nur noch eine Quotenregelung.

Hansi Hinterseer - “Sierra Nevada”

Sonntag, 09. März 2008

Hansi Hinterseer Sierra Nevada VideoEr ist das Multitalent der Musikszene und der Liebling und Wunschschwiegersohn aller Mütter und Großmütter. Hansi Hinterseer ist vom Sänger über den Entertainer bis hin zum Schauspieler alles und das mit sehr großem Erfolg. Hier ist er mit dem Titel “Sierra Nevada” zu sehen.

Cornelia Froboess - “Zwei kleine Italiener”

Montag, 03. März 2008

Conny Froboes Zwei kleine ItalienerEinst wurde sie unter dem Namenszug „Die kleine Cornelia“ mit bekannt und heute ist diese eine sehr erfolgreiche deutsche Schauspielerin aber auch Schlagersängerin. Der Name Cornelia Froboess steht auch für ein Stück deutsche Fernsehgeschichte. Der Titel „Zwei kleine Italiener“ gehört mit zum Grundwissen eines jeden Deutschen.

Die Schlager der Woche

Samstag, 01. März 2008

Rias Berlin Schlager der WocheEs war die erste deutschsprachige Hitparadenhörfunksendung, produziert vom RIAS und so ging sie auch in die Rundfunkgeschichte ein.
An einem Montagabend des Jahres 1947 ging diese das erste Mal on Air.

Da es im Jahre 1947, zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, fast unmöglich war Schallplatten zu bekommen, so wich man auf Tonbandmitschnitte des Senders AFN aus. AFN ein Ableger des amerikanischen Militärrundfunkdienstes (AFRTS - Armed Forces Radio and Television Service) war schon seit 1945 in Deutschland aktiv und auf Sendung. Auch gab es in den ersten Jahren für die Sendung den Untertitel „Berühmte amerikanische Melodien, die unsere Hörer sich wünschen“, in dem das Wort „amerikanisch“ bald weggelassen wurde, da die deutsche Musikindustrie wieder eigene Produktionen liefern konnte. Bei diesem Titel dürfte es sich aber mehr um den „Arbeitstitel“ gehandelt haben

Am 8. März 1958 wurde die 500. Veranstaltung aus der Deutschlandhalle am Funkturm gesendet.

Der Mann der „ersten Stunde“ war Wolfgang Behrendt. Er moderierte die Sendung bis 1954. Dieser ging danach zum WDR und wurde dann Chefsprecher beim ZDF. Er starb 2001 mit 82 Jahren. Nachfolgend kamen Fred Ignor mit Ernst Verch und als Vertretung Klaus Jaecks, Gerd Vespermann und etwas später auch Karin Jurow.

Fred Igor gab der Sendung ein Markenzeichen, seinen berühmten Satz. Dieser hieß, „… vor der Nummer 3 wie immer - Liebe Grüße von Ost nach West und von West nach Ost“.
Er übergab am 8. Januar 1968 die Moderation an den amerikanischen Kollegen, den Sänger und Schauspieler Charlie Hickmann.

Dieser glänzte durch Fachkompetenz und viele zusätzliche Informationen rund um die Stars und Sternchen jener Zeit. Allerdings kam es zu negativen Äußerungen seitens der Hörergemeinschaft und dies führte zu dessen Ablösung durch Knut Kuntze am 30. September 1968.

Knut Kuntze besser bekannt unter dem Namen Lord Knud ehemaliger Bassist der Beat – Gruppe The Lords kam durch seine lockere Art sehr gut an. Seine Urlaubsvertretungen machten so bekannte Leute wie Nero Brandenburg oder Dennis King um nur einige zu nennen.
Die Sendung wurde am 27. September 1985 und Ausgabe 1916 eingestellt. Ab dem 1. Oktober 1985 ging aus einer Programmneuorientierung die Jugendwelle RIAS 2 auf den Sender.

Stefanie Hertel – Grazil, schön und Elegant

Samstag, 01. März 2008

Stefanie Hertel Grazil, schön und ElegantSieht man diese blutjunge Sängerin in ihrem wunderschönen roten Kleid im „Winterfest der Volksmusik“ so auf der Bühne stehen und singen, dann erinnert sie einen an die berühmten Revuefilmstars des deutschen Films. Strahlend und leicht, fast schwebend, gleitet sie über die Bühne und verzaubert mit ihrer doch zarten Stimme das Publikum. Ob Gesang, Gesang und Tanz im Solo oder mit Ballettbegleitung keines macht ihr Probleme. Sie absolviert alles mit gleichbleibender Klasse und Ausstrahlung. Stefanie Hertel ist schon längst nicht mehr nur ein Volksmusikstar, nein man kann diese durchaus auch als Sängerin der leichten Muse klassifizieren. Ganz besonders fällt dabei immer wieder das hervortreten des Idealbildes einer deutschen Frau auf.
Nun ist sie wieder nach ihrer Pause auf der Bühne zurück und das mit großem Erfolg. In den letzten beiden Jahren hatte sie sich ganz ihrer Tochter gewidmet und Stefan den Vortritt gelassen.
Stefanie Hertel hat aber auch das Zeug zur Schauspielerin, wie sie erst kürzlich mit ihrer Skisprungeinlage im „Winterfest der Volksmusik“ bewies.
Sieht man alles als ein Gesamtes an, dann wäre der nächste Schritt, wirklich die Rolle in einem Heimatfilm mit Revuecharakter. Wird diese vielleicht das weibliche Gegenstück zu Hansi Hinterseer? Das Zeug jedenfalls hätte sie dazu.

Bruno Balz

Donnerstag, 28. Februar 2008

Bruno BalzHistory wird in größeren Abständen sich Personen und Ereignissen der deutschsprachigen Musikgeschichte widmen.

In seiner 1. Ausgabe geht es um den Komponisten Bruno Balz. Er wurde am 6. Oktober 1902 in Berlin geboren. Im Alter von 16 Jahren wusste dieser schon genau, das er Liedtexter werden wollte. Mit 17 war ihm klar, dass er schwul war.

Dies konnte er aber im damaligen liberalen Berlin der Zwanziger Jahre voll ausleben. Balz arbeitete als Nacktmodell für den damaligen Szenefotografen und Verleger Adolf Brand und verkehrte auch mit dem jüdischen homosexuellen Arzt und Bürgerrechtler Magnus Hirschfeld.

Er war des weiteren Mitglied im schwul – lesbischen „Bund für Menschenrechte“ und schrieb Gedichte, Aufsätze und Liebesgeschichten für homoerotische Zeitschriften. Mit der Machtübernahme durch die Nazis fand dieser Lebenswandel ein abruptes Ende. 1936 wurde Balz zum ersten Mal verhaftet und acht Monate später unter strengen Auflagen wieder aus der haft entlassen. Zu den Auflagen zählten unter anderem die Streichung seines Namens aus allen Veröffentlichungen und die Heirat mit der den Nazis ergebenen pommerschen Bäuerin Selma.

Nach Denunziation wurde er mit einen jungen Verehrer erwischt und kam wieder in Haft. Jetzt ging es für diesen um Gestapo – Folter mit anschließender KZ – Inhaftierung.

Da kam diesem der Zufall zu Hilfe. Die UFA arbeitete gerade an der Vorbereitung deren erster großer Filmproduktion und für diese benötigte sie für die Sängerin Zarah Leander im Film „Die große Liebe“ neue Titel. Michael Jary wendete sich an Goebbels und erklärt, dass dieser ohne Balz den Wunsch des Führers nach „optimistischen Durchhalteliedern“ nicht erfüllen kann. Noch am selben Tag wird der Liedtexter daraufhin aus der Haft entlassen, um innerhalb von 24 Stunden die gewünschten Lieder zu schreiben. In dieser einen Nacht entstehen die späteren Evergreens „Davon geht die Welt nicht unter“ und „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“.

Nach dem Krieg wurde es für Balz nicht besser, da der § 175 von den Nazis übernommen wurde. Einen Hehl machte er aus seinen Beziehungen zu Männern allerdings nicht.

Auch in dieser Zeit wurde sein Name in noch immer populäre Filme nicht eingefügt. Balz lernte dann den jungen Maler, Schauspieler und Fotografen Jürgen Draeger kennen. Durch diese Beziehung wurde er zu dem Lied „Wir wollen niemals auseinandergehen“ animiert. Diese schrieb er wiederum für Zarah Leander.

Michael Jary ließ es von Heidi Brühl singen, die damit den 2. Platz beim „Grand Prix de la Chanson“ belegte und einen Hit landete. An diesem Vorfall zerbrach die Künstlerfreundschaft zwischen Balz, Jary und Zarah Leander. Balz zog sich ins Privatleben zurück.

Dennoch machte dieser aber noch einmal mit dem 1941 verfassten Lied „Mama“ im Jahre 1968 Schlagzeilen. Dieses wurde in der Version von Heintje ein Megahit. Am 14. März 1988 starb Bruno Balz als einer der produktivsten deutschen Text – und Schlagerdichter im Alter von 85 Jahren im bayerischen Bad Wiessee. In seinem Testament verfügte er, dass in den ersten zehn Jahren nach seinem Tod nicht über ihn gesprochen werden darf.

Sein Vermächtnis ist, viele Unbekannte machte er zu Stars. Zu seinen erfolgreichsten Interpretinnen und Interpreten zählen Zarah Leander, Heinz Rühmann, Willi Forst, Ilse Werner, Peter Alexander, Rosita Serrano, Evelyn Künneke, Johannes Heesters, Marika Rökk und, viel später, Heintje. Auf sein Lebenswerk gehen 1037 Liedtexte, darunter Weltschlager, Evergreens, Gassenhauer und Millionen - Hits wie „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“, „Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n“, „Roter Mohn“, „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, „Mama“ und „Kann denn Liebe Sünde sein?“

Auch der Titelsong für den ersten deutschen Tonfilm „Dich hab ich geliebt“ mit Mady Christian geht auf sein Konto.

Mireille Mathieu bekommt den B.Z. – Kulturpreis

Mittwoch, 27. Februar 2008

mireille_mathieuZum 17. Mal findet heute Abend die Verleihung des „B.Z. – Kulturpreises“ in der Ullstein – Halle im Berliner Axel – Springer – Haus statt.

In diesem Jahr erhält die französische Sängerin Mireille Mathieu diesen für ihr Lebenswerk.
Mit einer in diesem Geschäft nur noch selten anzutreffenden Qualität begeistert sie ihr Publikum nun seit 40 (!) Jahren. Ihr eigener Stil und der typisch französische Charme sind zu ihren eigenen Markenzeichen geworden. Sie stellt in der Zwischenzeit ein Symbol der großen Nation Frankreich dar.
Mireille Mathieu ist zum Beispiel der Werbeträger für die Hochgeschwindigkeitszüge und Hochgeschwindigkeitsstrecken der französischen Staatsbahn SNCF geworden.

Die kleine Sängerin, über 1,48 Meter kam sie nie hinaus, hat in ihrer Karriere 40 Millionen Tonträger allein in Deutschland und 150 Millionen in der ganzen Welt verkauft.

Im März geht Mireille Mathieu auf ihre letzte Deutschland – Tournee. Der Kartenvorverkauf war so rasant, das der Veranstalter Zusatzkonzerte in den Tourneeplan einschieben musste.

Den Abend wird Schauspielerin Meret Becker vor rund 700 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien moderieren.
Preisträger in den vergangenen Jahren waren Udo Jürgens, Nina Hagen und Billy Wilder um nur einige zu nennen.

Freddy Quinn – Ein gebrochener Mann

Mittwoch, 27. Februar 2008

freddy_quinn02Der einst große Sänger und Schauspieler hat am vergangenen Mittwoch seine Lebensgefährtin Lili Blessmann verloren.

Sie verstarb in einem Hamburger Krankenhaus nach längerem Aufenthalt an Lungenzündung. Freddy war bis zur letzten Minute an der Seite seiner 89 jährigen Partnerin. Jetzt geht es ihm sehr schlecht. Der Tod dieser belastet ihn sehr.

Lili Blessmann hatte Freddy vor 55 Jahren kennen gelernt und lebte mit diesen 50 Jahre zusammen. Geheiratet haben die Beiden nie.
Sie trat aber immer nur im Hintergrund als seine Managerin auf.

Freddy hatte sich in den letzten Jahren in das Privatleben zurückgezogen.

Milva – Konzert in Darmstadt

Mittwoch, 27. Februar 2008

milvaAm vergangenen Samstagabend hat Milva ihr einziges Konzert in Deutschland gegeben. Die gesundheitlich angeschlagenen 68 – jährige Sängerin begeisterte die 1200 Besucher.

Sie hatte während des Konzertes mit erheblichen Rückenproblemen zu kämpfen, so stark, das diese sich nicht einmal zur Entgegennahmen von Blumen von der Bühne bücken konnte. Die große Diva mochte eigentlich nicht darüber sprechen, sagte aber, dass sie immer noch unter den Auswirkungen einer Operation litt.

Während des zweistündigen Konzerts präsentierte sie einen Querschnitt ihrer musikalischen Erfolge. Damit war für mehr als ausreichend Repertoire gesorgt, denn es waren nicht wenige in deren 40 – jähriger Karriere.
Vor drei Jahren hatte die große Sängerin ihre Abschiedstournee gegeben.

Milva, ist eigentlich eine Diva, denn die stimmgewaltige mehr als erfolgreiche Sängerin schaffte es auch zur Schauspielerin unter Regisseuren wie Wim Wenders um nur einen zu nennen.

Ihre Karriere hatte einst 1959 mit dem Gewinn eines Talentwettbewerbes begonnen. Heute ist Milva ein Begriff in der Musikgeschichte.