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Alex ist aus dem Big Brother Container geflogen !

Sonntag, 22. Juni 2008

Alex ist aus dem Big Brother Container geflogenAuch am Montag musste wieder ein Bewohner das Haus verlassen und während Franco, Marcel und Alex dafür nominiert waren, traf es schließlich -nachdem zuerst Marcel gekickt wurde- doch auch noch Alex.

Im Studio wartete auf ihn bereits Caro und die beiden freuten sich ungemein, sich endlich wieder zu sehen. Alex will sich nin im Übrigen als erstes die Bilder der Show ansehen, die seine Freundin Tanja so eifersüchtig gemacht haben und danach will er mit ihr sprechen und sehen, ob die Beziehung noch zu retten ist.

Mit Caro will er aber natürlich weiterhin befreundet bleiben und draußen viel mit ihr verbringen.

Für die restlichen Bewohner war es Übrigens ein Schock, dass gerade Alex gehen musste, denn damit hätte wohl niemand gerechnet, weil Alex ja im Haus sehr beliebt gewesen war.

Musikalische Rheinschifffahrt mit den Glantalern und Freunden

Montag, 26. Mai 2008

Musikalische Rheinschifffahrt mit den Glantalern und FreundenBereits zum achten Mal luden die Glantaler aus Odernheim zur Rheinschifffahrt nach Bingen am Rhein zu Tanz bei guter Laune und mit Stargästen aus dem Zillertal ein.

Die sympathischen Musiker aus der Pfalz sind eine Amateurband, die sich seit 1993 wieder formiert hat, zunächst ausschließlich als Blechblastruppe, die einfach Spaß an der Musik hat, und mit ihrem sehr speziellen Sound durchaus Begeisterung fand, so dass man sich entschloss zwei fesche Damen als Leadsängerinnen zu engagieren.

Schon kamen die Angebote und entsprechende Nachfragen zu Engagements außerhalb der Region. Heute beinhaltet ihr Repertoire eigene Kompositionen wie „Hallo liebe Leut, es ist Glantalerzeit“, oder „Traumfabrik“, aber auch bekannte Hits von den Paldauern oder Fernando-Express gehören ebenso dazu.

Ein besonders erwähnenswertes Novum gab es aber bei der diesjährigen Veranstaltung. Chef Michael Arndt und sein Frau haben den Mut gefunden dieses Event eigenverantwortlich zu organisieren und die Tatsache, dass das Schiff proppevoll war, gab Ihnen recht, belohnte all ihre Mühen.

Die eigenen Fans, sowie die von der „Steirischen Harmonika“ aus dem Zillertal, - Marc Pircher brachte den Katamaran Rhenus an diesem Nachmittag nämlich so manches Mal fast zum kentern - , entlohnten mit ihrer Begeisterung alle Anstrengungen. Die Stimmung war von Anfang an gigantisch.

Marc Pircher Rhein SchifffahrtMarc Pircher, der für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich binnen einer Woche Gold-Status erreichte, versteht es mit Gesang, Performance und der Nähe zum Publikum die Menschen sofort in seinen Bann zu ziehen. Sein aktueller Hit „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ avanciert gerade zum Ohrwurm und wird bei der nächsten Carmen Nebel Show im Juli zu hören und zu sehen sein.

Die Österreicher hatten aber noch einen ganz speziellen Trumpf an diesem Nachmittag mit an Board gebracht, die Zillertaler Haderlumpen.

Sie feierten ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum zusammen mit den zahlreichen Fans, die aus der Schweiz, Luxemburg und den Niederlanden angereist waren und für manchen „Seeschunkelgang“ sorgten. Vitus, Peter und Reini machten einfach ehrliche, fetzige und bodenständige Musik; nicht umsonst waren sie die Grand-Prix-Sieger des letzten Jahres mit ihrem Song „Alles hat zwei Seiten“, - zusammen mit Sigrid & Marina.

Haderlumpen Rhein SchifffahrtDas neueste Album mit der Auskopplung „1, 2 oder 3000 Jahre“ ist passend zur bevorstehenden EM ein Song zum Mitsingen. Davon machten alle mehrfach Gebrauch an diesem sehr unterhaltsamen Nachmittag. Die „Lumpen“ kamen um zahlreiche Zugaben nicht herum.

So ging ein unterhaltsamer Nachmittag nach fast vier Stunden schon zu Ende, aber die Karten für die nächste Fahrt im kommenden Jahr haben viele Fans bereits schon wieder geordert.

“Bäuerin” Inka mit neuer Single: Gold in Deinen Augen

Montag, 05. Mai 2008

Inka mir fehlt nichtsViele kennen Inka als Moderatorin der RTL-Erfolgsshow “Bauer sucht Frau” und wer sie von dort nicht kennt, der hat sie bestimmt schon in der Sendung “Unser neues Zuhause”, ebenfalls bei RTL gesehen.

Wenn man Inka so sieht, hat man gerade auf grund ihres jugendlichen Aussehens tatsächlich Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass diese Frau bereits ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum hinter sich hat.

Die neue Single von Inka, “Gold in Deinen Augen” ist eine Auskopplung aus ihrem aktuellen Album “Mir fehlt nichts”. Dieser Song wurde übrigens von dem bereits verstorbenen Vater der Sängerin einst für Frank Schöbel geschrieben.

Stefan Waggershausen und Tobias Künzel (Die Prinzen) arbeiteten das Werk so um, dass es Inka wie auf den Leib geschrieben wirkt.

“Gold in Deinen Augen” ist ein toller Titel, der sich sicherlich durchsetzen wird.

Volksmusik – Ihre Entstehungsgeschichte

Montag, 05. Mai 2008

Volksmusik ihre EntstehungsgeschichteDie Volksmusik bekam ihren Namen durch den deutschen Dichter, Übersetzer, Theologen und Geschichts- und Kultur- Philosophen der Weimarer Klassik Johann Gottfried Herder (1744-1803) verliehen. Dieser hatte im Jahre 1773 vor dem Hintergrund eines sich zu dieser Zeit bereits entwickelnden Nationalbewusstseins erst schottische, dann deutsche Lieder als „Volkslieder“ bezeichnete.

Definiert wird der Begriff Volksmusik wie folgt. Volksmusik ist die traditionelle, häufig mündlich überlieferte Musik eines Volkes. Somit gibt es diese von verschiedenen Völkern und Regionen, denen wiederum diese zugeordnet werden kann.

In der heutigen Zeit bezeichnet man regelmäßig „Volkstümliche Musik“ oder „Volkstümlichen Schlager“ als Volksmusik. Dies ist aber nicht korrekt, da die Volksmusik ja im eigentlichen Sinne, die Musik einer Volksgruppe ist.

Durch die direkte Verwendung des Begriffes „Volksmusik“ grenzen sich in der heutigen Zeit Musiker und Anhänger dieser von der Kommerziell erzeugten „Volkstümlichen Musik“ eindeutig ab.

„Volkstümliche Musik“ ist eine sehr viel einfachere und nicht traditionell direkt zuordenbare Musik, die hauptsächlich der Befriedigung des Musikmarktes dient.

Zur sicheren Abtrennung wurde vor Jahren der Begriff der „Volxmusik“ eingeführt. Dieser meint ausdrücklich die traditionelle Volksmusik.

Die Volksmusik hat ihren Ursprung in der bäuerlich ländlichen oder kleinstädtischen Stuben- und Gemeinschaftsmusik. Sie hat sich mit den jeweiligen regionalen Veränderungen mitentwickelt. Sie blieb damit ein Zeitspiegel der Gesellschaftsgeschichte, eingebunden in das Leben der Menschen einer Volksgruppe. Allerdings fehlt dieser der Vortrags- und Darbietungscharakter, da sie der Überlieferung von Traditionen und allem was zu einer Volksgemeinschaft vor der Industrialisierung gehörte diente. In der heutigen Zeit ist die Volksmusik etwas in den Hintergrund getreten.

Trotzdem entstehen auch heute noch Volkslieder in alter Tradition. Im bayerischen, österreichischen und schweizerischen Raum wird der ländlich bodenständigen Volksmusik auch im Rundfunk viel Sendezeit eingeräumt. Allerdings wird diese streng von der volkstümlichen Musik getrennt. Dies ist wiederum auch der Grund, dass es sich dort dann um handgemachte Folklore mit mundartlichen Liedern handelt.

Die im 19. und 20. Jahrhundert von Volkskundlern aufgezeichneten Formen werden heute von Musikgruppen neu interpretiert oder auch neu geschaffen.

Im deutschsprachigen und Wiener Raum gab es eine besondere Form der Volksmusik, das Volkssängertum. Diese trugen in Gasthäusern und Unterhaltungseinrichtungen ihre Volkslieder vor. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese zunehmend von anderen Unterhaltungsformen abgelöst.

Weiterhin wird die Volksmusik in Deutschland traditionell gepflegt. Allerdings erfolgte bei den Jugendlichen in den letzten Jahrzehnten eine Abkehr von der traditionellen Musik.

Die Behauptung, das Volkslied sei die Musik einer Nation, eines Staatsvolkes ist allerdings so nicht haltbar, da es unzählige regionale Gemeinsamkeiten gibt.

Traditionelle Volksmusik außerhalb des deutschsprachigen Raumes gibt es auch noch in Irland und den USA, wo es mehrere Richtungen dieser gibt.

Volksmusik wurde ursprünglich nur vom Volk gemacht, aber auch Angehörige der Oberschichten, wie zum Beispiel Herzog Max Joseph pflegten diese.

Als Volksmusik wird in der Zwischenzeit allerdings auch die Musik in anderen Regionen der Welt bezeichnet, wie zum Beispiel der Blues, der die Volksmusik der Afro– Amerikaner ist.

Foto: Symbolbild / “Die Fidelen Inntaler”

Die deutsche Schlagerparade

Sonntag, 04. Mai 2008

Die deutsche SchlagerparadeAm 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.

Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.

In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.

Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.

Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.

Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.

Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.

Ballermann, Engelhardt Markenkonzepte und eine ganze Menge Ärger

Sonntag, 04. Mai 2008

Ballermann Engelhardt MarkenkonzepteBei dem Wort “Ballermann” denkt man ja eigentlich an positive Dinge. Sonne, Sommer, Palmen Meer und Urlaub.

In der Musikindustrie sieht dies jedoch ein wenig anders aus, denn da gibt es einen gewissen Andre´Engelhardt, der gemeinsam mit seiner Frau Anette Engelhardt und deren eigentümlichen Firma “Engelhardt Markenkonzepte GmbH”offenbar immer wieder für Ärger sorgt.

So haben die Engelhardts, bzw. genauer gesagt die Firma “Engelhardt Markenkonzepte GmbH” den Namen “Ballermann” beim Marken- und Patentamt schützen lassen und wollen nun -bereits schon seit Jahren- von jedem Geld, der auch nur ansatzweise den Namen “Ballermann” verwendet.

Über 100 Prozesse soll die Firma Engelhardt gegen Leute geführt haben, die den Namen “Ballermann” aus deren sicht unrechtmässig verwendet haben und zudem die dafür notwendigen Anwaltskosten an ihren ehemaligen Rechtsanwalt nicht bezahlt haben.

Über 200.000 Euro sollen die Engelhards dem Anwalt schulden, der diese nun verklagt hat. Genauer gesagt klagt der Anwalt gegen Anette Engelhardt persönlich. Eine Frau, die sich selbst großspurig als “Multimillionärin” ausgibt, jedoch davon meilenweit entfernt sein soll.

Das eher kleinbürgerlich wirkende Haus in Großkarolinenfeld (oberbayern), vor dessen Minipool sich ins Besondere Andre´ Engelhardt gerne fotografieren lässt, wirkt keinesfalls wie die Residenz von Millionären.

In der Nachbarschaft sind die Engelhardts unbeliebt:

“…Großspurige Möchtegerns sind das und sonst gar nichts…” sagt ein Nachbar.

Aber damit nicht genug: Auch bei der Justiz kennt man die Engelhardts. Ins Besondere Andre´Engelhard.

“…Der mehrfach vorbestrafte (hauptsächlich wegen Betrugsdelikten) Andre´Engelhardt fällt immer wieder auf…” berichtet ein Justizmitarbeiter.

Zudem hat der Mann der angeblichen Multimillionären Engelhardt erhebliche Schulden.

“…Engelhard muss jedes Jahr den Offenbahrungseid leisten, weil er kein Geld hat…”, ist ebenso aus Justizkreisen zu vernehmen.

Auf Anfrage von Hithaus gibt Engelhardt diese Sachverhalte zu.

“…Na und…ich habe nichts…aber meine Frau ist Multimillionärin…”

Auf die Frage, wieso seine Ehefrau, die sich auch im Gespräch mit Hithaus durch ihren Mann als Millionärin bezeichnen lässt, dann die Schulden ihres Mannes nicht begleiche, sagt Engelhardt: “…Wieso sollte sie denn…”

Ganz besonders komisch wirkt, dass Engelhardt sich offenbar bei seinen Geschäftspartnern als Jurist ausgibt, obgleich er noch nicht einmal über eine allgemeine Hochschulreife verfügt. Über 10 Personen aus der Musikindustrie bestätigten: “…Engelhard behauptet, er sei Jurist…”.

Gegenüber Hithaus bestreitet Engelhardt, jemals behauptet zu haben, Jurist zu sein. Als er damit konfrontiert wird, dass es für diese Behauptungen seinerseits Zeugen gibt, wird er unsicher und unhöflich.

Das was die Musikindustrie großflächig über ins Besondere über Andre´ Engelhardt erzählt, kann man fast im selben Wortlaut auch in einem Internetforum lesen.

Dort steht unter anderem: “…Der Betrueger Andre Engelhardt ist weder Inhaber der Marke Ballermann 6 noch hat er ueberhaupt irgendwelche Werte, da er seit Jahren den Offenbarungseid (eidesstattliche Versicherung) abgegeben hat. Es wird dringend empfohlen, sich ueber Engelhardt eine Auskunft bspw. ueber die Creditreform bzw. Buergel einzuholen (mehrere Haftanordnungen etc.)! Von daher benutzt er stets Dritte, ueber welche er diese illegalen Geschaefte betreibt. Dass Engelhardt illegale Geschaefte betreibt, gibt er selbst in Zeugenaussagen bei etlichen Gerichtsprozessen zu, um weiterhin seine Artgenossen zu schaedigen…Die Firma nennt sich A. Engelhardt Markenkonzepte. Selbstverstaendlich ist bereits hier schon eine Taeuschung beabsichtigt. A kann sowohl fuer Andre als auch fuer Annette stehen. Es bedarf keiner weiteren Ausfuehrung, wem nun diese Firma gehoert (die, wie aus Insiderkreisen bekannt, kurz vor dem Konkurs steht.)…”

Tatsächlich soll Andre´Engelhardt selbst gegenüber seinen Geschäftspartnern immer die Korrespondenz und Telefonate führen. Ferner sollen die Engelhardts angeblich keine Anteile an der bekannten “Ballermann-Hits-CD” der Firma EMI und auch ebenfalls keinen Cent von den “Ballermann-Fernsehaufzeichnungen” bekommen. Hier ist offenbar strittig, ob Engelhardt überhaupt Ansprüche hat.

Einen Prozess gegen den Schallplattenriesen EMI in dieser Sache sollen die Engelhards laut einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma “…haushoch verloren…” haben

In dem Telefonat mit der Hithaus-Redaktion droht Engelhardt mit Klagen, falls man “…die Wahrheit..”, die er selbst vorher noch telefonisch eingeräumt hatte, “…über ihn schreiben würde…”.

Nachdem Hithaus Engelhardt jedoch mitteilt, dass man vor Klagen keine Angst hätte, sagt dieser: “…Schreiben Sie ruhig was Sie wollen, damit kommt der Name Ballermann wieder in die Presse und das kann ja nie schaden…”.

Wie dem auch alles nun sei, kann man sicherlich auf Grund der hier vorliegenden Recherchen nur jeden eindringlichst davor warnen, zu gutgläubig und naiv mit den Engelhardts umzugehen. Hier liegt sicher noch sehr viel im Argen, denn auch aktuell sollen die Engelhardts neben dem Prozess ihres Anwalts gegen sie, wieder mächtig Ärger haben.

Mehrere verschiedenen Personen aus dem Musikgeschäft planen nämlich offenbar im Moment juristische Schritte gegen die Engelhardts.

Von Strafanzeigen wegen Betruges ins Besondere gegen Andre´ Engelhardt ist die Rede.

Ballermann, Engelhardt Markenkonzepte und die Engelhardts werden sicherlich auch in Zukunft für viel Aufregung und Tumult sorgen.

Mit Hansi Hinterseer auf “Herz an Herz” Tour in Hagen

Mittwoch, 16. April 2008

Mit Hansi Hinterseer auf Herz an Herz Tour in HagenIm Nu schaffte es der Sonnyboy aus Kitzbühel am Montagabend die seit Wochen ausverkaufte Stadthalle in Hagen in eine „bärige“ Stimmung zu versetzen. Seine Ausstrahlung und sein Charisma ließen nicht nur die Damen in Exstase geraten, nein, auch die Herren der Schöpfung waren teilweise außer Rand und Band, wie man es doch eher selten bei Schlager oder Volksmusikabenden erleben darf.

Hansi Hinterseer mit AkkordeonHansi Hinterseer hatte für seine Herz an Herz Tour eine gelungene Mischung aus Tiroler Stubenmusik gewählt, die man hauptsächlich im ersten Teil der Show genießen konnte, und man sich teilweise vorkam wie bei einem Konzert von Andre`Rieu, denn in den Reihen wurde geschunkelt und getanzt es gab kein Halten mehr. Untermalt wurde diese Athmosphäre durch Videoeinspielungen aus seiner Heimat im Hintergrund, so dass man sich vorkam als sei man tatsächlich in den Bergen, eine geschickte Variante.

Hansi Hinterseer in HagenIm zweiten Teil des Abends bekam man den Einblick in eine ebenso ansprechende Musikwelt des Hansi Hinterseer, nämlich die des modernen Schlagers, zum Teil sehr fetzig „ Komm her zu mir“ oder der Fetenschlager schlechthin „Hände zum Himmel“, oder auch passend zum Tourtitel mit viel Herz und sehr schmusig „Wenn Du bei mir bist“.

Dass er nicht nur ein sehr guter Allrounder im Sport ist, hat Hansi Hinterseer mehr als bewiesen. Er versteht es den Abend mit einer ansprechenden Moderation zu gestalten, versehen mit einigen Anekdoten aus seiner Sportlerlaufbahn aber auch der Schauspielkarriere; er beherrscht in Perfektion das Akkordeonspiel, und kann sein Publikum mit seinem Charme spielend um den Finger wickeln. Die Harmonie wurde abgerundet durch die Begleitband, die Hansi Hinterseer nunmehr seit 12 Jahren zur Seite steht, nämlich das Tiroler Echo.

Hansi Hinterseer Stadthalle HagenSechs Vollblutmusiker, denen man den Spaß von Anfang bis Ende anmerkt, die unglaublich vielseitig auf der Bühne agieren, und zum Dank einen Song für Ihren Chef komponiert haben mit dem passenden Titel “Sonnyboy“. Die Hagener wollten ihren Hansi auf jeden Fall auch nach einigen Zugaben noch nicht gehen lassen, aber man ist sich sicher, er kommt wieder, und wenn nicht, dann reist man eben nach Kitzbühel zum Open Air, denn Hansi ist tatsächlich ein Star zum Anfassen.

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Legaler Musikdownload – Wenn Musik zum Alptraum wird!

Samstag, 05. April 2008

Legaler Musikdownload kein Vergleich zur CDViel gepriesen und besprochen der legale Musikdownload. Aber in Wirklichkeit ist es etwas für Leute mit unempfindlichen oder geschädigten Gehör und jeden fehlenden Musikgeschmack. Ganz gleich welches Format oder welche Komprimierung, wer ein gutes Musikgehör und –empfinden hat, der hat bei Downloadmusik in der Regel ganz schlechte Karten. Ganz einfach, die Qualität ist nur ungenügend, ganz gleich, was darüber gesagt wird. Wer Hifi – Sound möchte, der sollte auf CDs zurückgreifen, denn diese sind in der Regel unkomprimiert, wobei es auch hierbei schon schlechte Produktionen gibt. Es ist ganz einfach eine Frechheit, zu sagen, dass ein Gehör nur diese und jene Frequenz hört und damit hat sich der Nutzer abzufinden.

Aber das ist nur das eine Übel am Musikdownload. In der Regel steht ein größeres Problem an. Gehen wir davon aus, Sie haben das Microsoftbetriebssystem und die aktuellste Version vom Mediaplayer und haben somit ideale Voraussetzungen für Downloadmusik. Sie freuen sich über ihre Musikdatenbank und dann passiert es, das Betriebssystem streikt, was jederzeit aus unterschiedlichsten Gründen passieren kann. Nun steht die Regenerierung des Betriebssystems an und damit war es das für ihre Datenbank, denn die Lizenz ist weg und das auch, wenn sie diese extern noch einmal gespeichert haben. Dies kann auch schon bei einer Systemwiederherstellung passieren. Es ist selbst für einen Softwarespezialisten ein ernsthaftes Problem dies in den Griff zu bekommen, aber der Leihe kann das überhaupt nicht. Musik weg, Geld weg und der Frust ist da und keine Hilfe weit und breit oder nur unter sehr teuren Telefonnummern.

Aber es geht noch besser. Sie haben ihre Titel auf dem Rechner und spielen diese ab und plötzlich merken sie, dass einer plärrt. Das ist auch kein Einzelfall, denn selbst nach einem neuen Download ändert sich nichts. Auch ist die Lautstärke der Titel teilweise so unterschiedlich, das es der Mediaplayer nicht mehr schafft, diese anzugleichen. Auch „erfreut“ es einem, wenn die Titeldatei angeblich 25 Mal synchronisiert werden darf (auf einem externen Player übertragen) und es absolut nicht geht, oder auf der gebrannten CD auch nur plärrt.

Am Ende ist immer der Kunde der Dumme und hat in der Regel keine Möglichkeit sein Recht wahr zu nehmen im Gegensatz zu einer defekten CD.

Allerdings sind die Probleme den Verantwortlichen schon lange bekannt, geändert hat sich aber daran nichts. Man kann es niemandem übel nehmen, wenn er dabei schlechtes denkt.

Insgesamt gesehen, ist der Musikdownload noch lange kein Ersatz für eine CD, denn er setzt zu viel Computer- und Internetwissen voraus und ist viel zu kompliziert, auch wenn dies Fachleute bestreiten.

Webpromotion, oder die neuen Erkenntnisse der Musikbranche – Sie wacht auf!

Montag, 31. März 2008

Internet Webpromotion MusikEs ist kaum zu glauben, aber die ersten Musikverantwortlichen haben es endlich begriffen, das Internet ist das wichtigste Promotionstool der Musikindustrie.

Erste Manager merken, dass sich eine ordentliche Internetarbeit bezahlt macht. Im Gegensatz zu den bisher benutzten „Bunten Blättern“ ist dieses Medium schneller, größer und bunter. Aber der wichtigste Fakt, es kann von allen Musikinteressierten jederzeit genutzt werden.

So sagt Christoph Gassmann, gegenüber „Musikmarkt“, in Zusammenhang mit Fragen zum schnellen Erfolg des Juliane Werding Albums „Ruhe vor dem Sturm“. „ Ich glaube, dass gerade das Internet unser wichtigstes Promotiontool war, nicht zuletzt wegen unserer langen, kontinuierlichen Fanarbeit über die Homepage.“ Und weiter „Diese Leute werden in erster Linie durch das Internet auf die Konzerte aufmerksam. „Offliner” erreichen wir über Zeitungsanzeigen; mit großem Abstand folgen Radio und Plakate. TV spielt der Untersuchung zufolge quasi keine Rolle.“

Diese Aussagen sind doch mehr als nur Gerede, nein diese sind die Zukunft. Es ist längst nicht mehr so, das eine CD oder ein Titel im Fernsehen zu sehen sein müssen, um dann Erfolg zu haben. Die Zukunft liegt in der Webpromotion. Allerdings nicht in schwülstigen „übergeordneten“ und oft kopierten Werbetexten der Major – Label, nein, der Fan muss individuell und direkt angesprochen werden. Dazu gehören auch der Video - Trailer oder die Foto - Slideshow.

Es ist ferner definitiv absolut sinnlos, wenn der exakt gleiche Werbetext für einen Tonträger auf hunderten kleiner Plattformen mit wenig Besucherfrequentation zu lesen ist. Dies ist nicht nur in den Augen von “Suchmaschinenkaiser” Google Spam, sondern zudem noch eine Frechheit für jeden, der sich tatsächlich für Musik interessiert. Zudem hat ungekennzeichnete Werbung innerhalb redaktioneller Berichterstattung ohnehin und grundsätzlich nichts zu suchen. Derartige Meldungen sind Werbespam und keine Information. Daher finden Sie auf Hithaus ausschließlich redaktionell eigen produzierte Berichte, keinen Werbemüll.

Die Zukunft hat aber schon begonnen und viele haben schon jetzt den Anschluss verpasst. Dazu kommt noch, dass es nicht genügend Internetfachleute gibt und die Profis unter diesen sind teuer, machen sich aber bezahlt.

Eines steht fest, vor vielen Musikschaffenden liegt eine Menge Arbeit, die aber so schnell wie möglich gemacht werden muss. Wer das Internet als Medienplattform nicht begreift, der dürfte schon jetzt verloren haben.

Peter Wackel - “Ladioo”

Dienstag, 25. März 2008

Peter Wackel Ladioo Apres Ski HitsMit “Ladioo” landete Peter Wackel einen Riesenhit. Auch bei der Apre-Ski-TV-Show von RTL II im Jahre 2006 sorgte Wackel damit für einen absoluten Knaller. Dieses Video zeigt Wackel bei eben diesem TV-Event in Bestform.

Eventreihe „Herzflimmern“ startet am 12. April in Menden-Bösperde

Samstag, 15. März 2008

Herzflimmern Event in BösperdeGroße Ereignisse werfen ja bekanntlich ihre Schatten voraus, und so geht es seit Monaten hoch her bei den HBL Schützen aus dem westfälischen Menden-Bösperde. Sie haben eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Herzflimmern“ ins Leben gerufen; Und mit der Verpflichtung der angeblichen „Grande Dame“ des deutschen Schlagers, Claudia Jung, als Top-Act des Abends, ist den Verantwortlichen auch gleich ein beachtlicher Coup gelungen.

Die Herzen werden bei der “unwiderstehlichen“ Schlagerkönigin, so der Titel ihres neuesten Albums, hoffentlich höher schlagen. Mit gefühlvollen Balladen, ihrer Ausstrahlung und ihrem gesanglichen Können soll Claudia Jung es nämlich spielend schaffen, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Im Vorprogramm werden zudem die Scheunenrocker kräftig einheizen, denen mit der Single “Hermann Löns die Heide brennt“ der Durchbruch gelang. Seither treten die drei kultigen Nordlichter mit keiner Geringeren als Andrea Berg im Vorprogramm auf, und sind in diversen Festzelten, sowohl in Deutschland als auch am Ballermann, anzutreffen.

Für das Rahmenprogramm zum Abfeiern bis in den frühen Morgen, konnte von den HBL Schützen außerdem die Midnight Special Show Band engagiert werden, die sich aus internationalen Musikern zusammensetzt, und für ihre Showacts von Abba bis Zappa bekannt ist.

Wer an diesem viel versprechenden Abend mit dabei sein möchte, kann noch Karten erwerben, wie die Veranstalter mitteilten.

Allerdings haben sich diese mit dem Namen „Herzflimmern“ ein heißes Eisen für ihre Veranstaltungsreihe ausgesucht, immerhin ist der Name im Schlagergeschäft kein unbeschriebenes Blatt und es könnte durchaus den ein oder anderen Rechteinhaber geben, dem die Nutzung für ein Schützen-Event nicht unbedingt in den Kram passt.

Perfekte Show der Traummelodien der Volksmusik in Soest

Freitag, 14. März 2008

Stadthalle SoestSeit Januar diesen Jahres sind die Stars der Volksmusik nun auf Tour, und machten bereits zum zweiten Mal einen Abstecher in die für ihr textsicheres und begeistertes Publikum bekannte Soester Stadthalle.

Vor ausverkauftem Haus führte eine überaus souveräne, und vor guter Laune sprühende Francine Jordi durch den mit Höhepunkten gespickten Abend, der die Zuschauer ein um das andere Mal bevorzugt musikalisch nach Italien und Griechenland entführte, offensichtlich derzeit angesagte Reiseziele der beliebtesten Interpreten.

Die zierliche Schweizerin, verstand es perfekt das Publikum sowohl mit ihrer Moderation als auch auf musikalischem Weg in den Bann zu ziehen.

„Ich komm nach Rhodos“, einer ihrer Hits vom brandneuen Album „Dann kamst Du“ versetzte in die bereits erwähnte Urlaubsstimmung, ebenso wie ein Medley ihres persönlichen Vorbildes Catharina Valente.

Italienische Klänge ertönten auch aus den klingenden Saxophonen der Crew um Captain Cook, die in diesem Jahr sogar für den Echo nominiert war, zurecht, denn auch wenn es noch nicht geklappt hat mit dem ganz großen Traum, die Perfektion der einzelnen Solisten, sowie die gesamte Formation machen einfach Spaß auf mehr.

Richtige Gaudi gab es ebenso mit dem Alpentrio Tirol, die bereits ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum begehen dürfen, und das tun Sie am Liebsten zusammen mit Ihren Fans vom 23.-25. Mai beim „ Servus Freunde Fest“ in Seefeld.

Die musikalischen Höhepunkte des Abends gehörten zweifelsohne zum einen dem “Julio Iglesias aus Belgien”, nämlich Frank Galan, der nicht nur optisch die Frauen zum Schmelzen brachte, sondern auch Dank seines Charismas und seiner unverwechselbaren Stimme , mehr als überzeugte.

Sein neuester Song „ Ave Maria“ ging mächtig unter die Haut, und wird sicherlich sehr bald in den Charts zu finden sein. Und zum Anderen bekam der Kleinste im Bunde, nämlich G.G. Anderson wie immer den größten Applaus. Er schloss den Reigen eines erlebnisreichen Abends mit einem stimmungsgeladenen Medley, entführte musikalisch ebenfalls nach Rhodos und Rom, und die Soester wurden Zeuge des gerade frisch aus der Presse gedrucktem Songs „Du bist die Sonne“, der einen überaus gelungenen Abschluss darstellte, und einfach „Lust auf mehr“ machte, so der Titel des aktuellen Albums von G.G. Anderson.

Ein überaus stimmungsvoller Abend ging leider viel zu schnell zu Ende, aber die Soester haben die Hoffnung, dass die Traummelodien der Volksmusik auch im kommenden Jahr abermals in der örtlichen Stadthalle Station machen werden

Mitten ins Herz - Songtext

Donnerstag, 13. März 2008

Ich hab’ dich heut’ abend geseh’n
Du warst nicht wie immer alleine
Ich sah sie stolz neben dir gehen
Und 10000 Nadeln durchbohrten mein Herz
Ja ich geb zu
Ich vergesse nicht
Nicht so schnell wie du
Wie es war
Wie es mit uns war

Kein Berg war uns jemals zu hoch
Kein Gipfel den wir nicht bezwangen
Berührten die Wolken doch dann
Kam ein Sturm und wirt stürzten tief in die Schlucht
Ja ich geb zu
Ich vergesse nicht
Nicht so schnell wie du
Kann es nicht
So wie früher sein

Zu tief ins Herz
Zu schwer ins Blut
Ging mir diese Zeit mit dir
Ich spür’ dieselbe Sehnsucht
Tief in mir

In meinem Herz
In jedem Traum
Wirst du immer sein
Und daß ich dich noch liebe
Mußt du mir verzeih’n

Ich hab’ dich heut’ abend geseh’n
Und wagte ein zaghaftes Lächeln
Sekunden voll Hoffnung und Angst
Und dann kam von dir dieser Blick zurück
Da war mir klar
Es kann wieder so sein
Wie es mal war
Wenn du willst
Wenn du wirklich willst

Zu tief ins Herz
Zu schwer ins Blut
Ging mir diese Zeit mit dir
Ich spür’ dieselbe Sehnsucht
Tief in mir

In meinem Herz
In jedem Traum
Wirst du immer sein
Und daß ich dich noch liebe
Mußt du mir verzeih’n

Gesungen von: Nicole
Musik: Sunna Koppehele / Gabriele Koppehele / Nicole Seibert
Text: Sunna Koppehele / Gabriele Koppehele / Martin Koppehele / Georg Koppehele / Armin Pertl / Nicole Seibert
Verlag: Edition Capetown / Classic Arts / Pertl Publishing

„Jeanny“ – Eine invasive grandiose multimediale Popballade die zum Skandalepos gemacht wurde!

Donnerstag, 28. Februar 2008

falco2Es ist die Geschichte des größten deutschen Musikskandals aller Zeiten. Kein geringerer als der Sänger Falco hat diesen Titel gesungen.

Der Titel „Jeanny“ gehört zu einem Liederzyklus, der wenn man genau hinschaut eine Trilogie ist und erschien als 1. dieser im Jahr 1985. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es noch mehrere fremd produzierte Versionen dessen gibt.
Der Titel erreichte Anfang 1986 in Österreich, der Schweiz und Deutschland Platz 1 der Charts.
Der Text und besonderst dessen sich darstellender Inhalt stellte eine mehrfach zu interpretierende Aussage dar, welche diesem zum Problem machen sollte.
Ganz besonders fiel den Kritikern dabei der eingebaute Newsflash mit dem damals sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben ins Auge.
Er berichtet: „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“.
Dieser unterstrich nach Aussagen der Kritiker die eklatante Gewaltverherrlichung der Straftat an einer 19 – jährigen Frau.
Durch die Platzierung auf Platz 1 geriet er in das Visier der Frauenvereine und Medienverantwortlichen. Somit riefen verschiedene Fraueninitiativen einen Boykott aus. Diesen folgten der Norddeutsche Rundfunk, der Sender Freies Berlin sowie der Bayerischer Rundfunk unter dem Hinweis auf, wie es nannten „ethischen Gründen“. Weitere Sender ließen diesen nur noch in den Hitparaden laufen. Auf dem Gebiet der DDR waren das Spielen und jegliche öffentliche Aufführung verboten.
Des Weiteren wurde die Indizierung des Titels als „Jugendgefährdend“ von der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften am 17. April 1986 abgelehnt.
Zu weiteren Boykottmaßnahmen kam es, als sich Dieter Kronzucker im „Heute – Journal“ des ZDF empört äußerte. Daraufhin setzten weitere Sender den Titel ab.
Ein Beweis, für die Problematik des Inhaltes lieferte Thomas Gottschalk in einem Zeitungskommentar, in dem er Falco ein „Wiener Würstchen, das Schwachsinn produziere“ nannte und weiter sagte, „Falcos Fieselton und die Latrinenansichten des Videos sind einfach zuviel verlangt“.
Eine sehr einseitige Kommentierung, die aber die Speziefik der damals vorherrschenden medialen Meinungsbildung zeigt. Keiner machte sich ernsthaft Gedanken über den Inhalt. Niemand betrachtete den Song in seiner inhaltlichen Gesamtheit.
Es wurde einfach eine Überreaktion der Medien indiziert und durch mediale „Musterfiguren“ legalisiert und kommentiert.
Der ganz einfach gezogene Vergleich mit Gewaltverbrechen der damaligen Zeit und in der deutschen Geschichte war so einfach, das aus heutiger Sicht, dies einen sehr Nachdenklich macht. Kein Gewaltverbrecher dieser Zeit hat so viel Aufregung verursacht, wie der Inhalt dieses Liedes. Dabei stellt sich eindeutig die Frage, hat Falco nicht ganz gezielt provozieren wollen, denn nicht selten liegen Liebe und Vergewaltigung auch mit dem Einschluss des Todes ganz nah beieinander und waren auch schon damals keine Einzelfälle der Gesellschaft.
Liebe und oder Vergewaltigung, das ist ein so schmaler Grad, der mit Äußerungen eines Herrn Gottschalk nicht zu realisieren und oder aus der Welt zu schaffen war.

Falco war es damit gelungen, eine eindeutige Polarisierung der Hörergemeinschaft zu erreichen. Er besang in seinem Song ein menschlich psychologisches Drama. Dies überforderte aber einen großen Teil der Gesellschaft. Allerdings lässt das dazu produzierte Video einem noch mehr darüber Nachdenken.

Es kam zur Boykottreaktion einer invasiv denkenden und handelnden Gesellschaft.

Falco, der am Anfang wegen Urlaubs Nichts von dem Rummel mitbekommen hatte, sagte nach seiner Rückkehr: “Man muss sich meines Erachtens nicht streiten, dass dieses Lied ein Liebeslied ist, das so konzipiert und durchgeführt wurde, sicherlich interpretierbar, aber ich glaube, dass diejenigen Leute, die wenigen Leute, diese Minderheit, die also meint hier ein eindeutig vorliegendes Gewaltverbrechen oder sonst irgendetwas drinnen erkennen zu müssen, einen wesentlich schaurigeren Geschmack haben als es im Sinne des Erfinders war!”

Möge man auch jetzt noch über den Inhalt diskutieren, so wird dieser durch „Jeanny Part 2“ entschärft. Jedenfalls wurde dies medial so verkauft und protegiert. Er erschien im Jahr 1986 auf der Single „Coming Home“ „Jeanny Part II, One Year Later“.
1990 kam das Album „Data de Groove“ mit de´m Song „Bar Minor 7/11 (Jeanny Dry)“ auf den Markt. Insider bezeichneten diesen als Seitenhieb auf die dritte Jeanny Version.

Diese wiederum erschien dann später mit dem Titel „Where Are You Now (Jeanny 3)“ zum herunterladen. Dabei handelt es sich aber nur um eine etwas geänderte Originalversion. „Jeanny 3“ enthält ein neues Newsflash. In diesem heißt es unter anderem, „… im Falle Jeanny, der vor Jahren großes bundesweites Interesse erregte, gibt es nach Auskunft der Polizei, neue Erkenntnisse“ und weiter „…die Polizei geht davon aus, das Jeanny noch lebt.“

Falco hat damit einen Liederzyklus hinterlassen, der einen sehr schwierigen Inhalt hervorragend transportierte und das nicht zuletzt durch einen ganz hervorragenden Sound. Ein Ballade mit doch offenen Ausgang. Ein grandioser Popsong eines vergangenen Jahrhunderts eingebettet in ein eigene Realität.

Mögen die sogenannten „Fachkritiker“ geifern, was das Zeug hält – Jeanny hat Musikgeschichte geschrieben und bewiesen, das Musik und im Besonderen auch in Deutsch gesungen ein Erfolg sein kann.
Es gab noch viele Versionen von „Jeanny“, so unter anderem von Frank Zander, Peter Orloff und die deutsche Band Reamonn zusammen mit Xavier Naidoo.

Die wohl schlechteste Version haben die „Schweizer Tenöre“ mit „Natascha“ in Anspielung auf das langjährige Entführungsopfer Natascha Kampusch produziert. Diese wurde komplett untersagt.

Bata Illic brach im Dschungel – Camp zusammen!

Mittwoch, 27. Februar 2008

bata_illicDer 68 Jahre alte Sänger ist gleich auf der ersten Tour im „Dschungel – Camp“ von RTL zusammengebrochen.

Wie kann man in diesem Alter so eine „Härtetour“ mitmachen. War es Unvernunft oder das leere Bankkonto ?

Man kann nur wünschen, dass es der ehemalige Erfolgssänger unbeschadet überlebt.

Auf der anderen Seite stellt sich hier die Frage, wann gibt es in dieser dubiosen Sendung den ersten Toten?

Ist diese Sendung eventuell ein Fall für die Aufsichtsbehörde?
Dieser Vorfall lockt „blutsüchtige“ Zuschauer an und dies dürfte eigentlich jenseits des guten Geschmacks sein!

Ein Kessel Buntes

Mittwoch, 27. Februar 2008

hochhaus_dffDie Fernsehsendung „Ein Kessel Buntes“ war die größte Unterhaltungsshow des DDR - Fernsehen.

Diese wurde Live produziert und kam in den Anfangsjahren aus dem alten, dann aus dem neuen Friedrichstadtpalast, dem Palast der Republik und später auch aus verschiedenen Städten des Landes. Erstmals ging die Sendung am 22. Januar 1972 über den Sender. Damit war der Weg für die beliebteste Fernsehshow der DDR frei. Allerdings sah man einen „Kessel Buntes“ auch im Westen gern. Diese TV – Show beinhaltete außer Gesang auch Tanz, Artistik, Comedy und Small Talk. Das Ziel war es eine Konkurrenzsendung zu den Samstagabendsendungen des damaligen Westfernsehens zu bringen. Dadurch brauchten die Macher dieser TV – Show auf die Produktionskosten keine Rücksicht zu nehmen und konnten somit zahlreiche Stars verpflichten.

Am Anfang moderierten „Die drei Dialektiker“ bestehend aus Manfred Uhlig, Lutz Stückrath und Horst Köbbert diese Show, wurden aber wegen deren Witze später auf Anweisung der Regierung aus der Sendung heraus genommen. Ihre Satire war so politisch, das diese zum Markenzeichen der Anfangsjahre der Sendung wurde. Es moderierten nun in Abwechslung verschiedene Künstler der DDR erfolgreich diese Show. Zum Markenzeichen des „Kessel Buntes“ wurde auch der Countdown mit dem Fernsehballett als Vorspann.

Ein unumstrittener Höhepunkt war in jeder der Gesangsauftritt eines internationalen Stars. So traten Katja Ebstein, Wencke Myhre, Abba, Helena Vondrackova, Karell Gott, Mireille Mathieu und Adamo auf. Stargast des ersten „Kessel Buntes“ war Danyel Gérard mit seinem Hit „Butterfly“. Eine wahre Meisterleistung vollbrachten dabei die Musikverantwortlichen, die es immer wieder schafften, dass die ausländischen Interpreten ihre großen Hits sangen.

Unvergessene Augenblicke des „Kessel Buntes“ sind, die der großen Helga Hahnemann. Bis heute sind deren Auftritte im „Kessel“ ein Dauerbrenner in TV – Wunschsendungen. Wohl kein Zuschauer wird je die Dialogszene mit Alfred Müller als Richter und Helga Hahnemann als Angeklagte im 100. Kessel vergessen, in der unfreiwillig der Hammer des Richters kaputt geht.

Die Moderationen übernahmen unter anderen Petra Kusch – Lück, Dagmar Frederic, Willi Schwabe, Frank Schöbel, Wolfgang Lippert und Karste Speck: Letzterer moderierte auch die letzte Show am 19. Dezember 1992.

Damit ging ein Stück ostdeutsche Fernsehgeschichte zu Ende. Die 100. Sendung von „Ein Kessel Buntes“ war am 23. Februar 1989 ausgestrahlt wurden.

Es war eine der aufwendigsten Fernsehproduktionen des Fernsehens der DDR. Eine TV - Show mit diesem Unterhaltungsspektrum gibt es Heute nicht mehr.

Eines und das muss hier auch gesagt werden, diese Sendung gehörte mit zu allen politischen Maßnahmen zur Befriedigung der Bürger der DDR. Schon längst war aufgefallen, das viele DDR Fernsehzuschauer ihre Antennen auf die Westprogramme ausgerichtet hatten. So groß auch der mediale Erfolg dieser Sendung war, sie konnte den Untergang der DDR nicht verzögern noch verhindern nur deren Alltag etwas aufhellen.

Die Karten für diese Live - Sendung waren „handverlesen“. Nur wenige gingen überhaupt offiziell in den Verkauf. In der Regel wurden diese bestimmten Brigaden in Betrieben und staatlichen Einrichtungen als Auszeichnungen übergeben.

Durch dieses ausgewählte Publikum entstand dann unter anderem auch der Ausdruck „Berufsklatscher“. Es war eine vornehme Umschreibung für das linientreue Publikum. Auch gab es für Live – Sendungen in der DDR eine Zeitverzögerung von einer Minute zwischen Aufnahme und Ausstrahlung, um das Eingreifen der Sendleitung bei besonderen Vorfällen zu ermöglichen. Alle politisch bedenklichen Äußerungen in der Live – Sendung wurden aus der Aufzeichnung für die Wiederholung heraus geschnitten.

Anmerkung: Eine wichtige Hauptrolle spielte in dieser Sendung auch das Fernsehballett. Es diente mit zur Befriedigung der Genüsse der Bevölkerung in der DDR. Dabei standen die mit sehr leicht bekleideten Damen gebotenen Tanzeinlagen im Vordergrund.

Internetverbot für Raubkopierer und Tauschbörsennutzer – Die Musikindustrie vor dem „atomaren“ Rund

Mittwoch, 27. Februar 2008

raubkopiererDer Kampf gegen Raubkopierer und Musiktauschbörsen soll massiv verschärft werden.

Es sei hier ganz deutlich gesagt, das das Tauschen oder das illegale herunterladen von Musik aus dem Internet illegal ist und wer dies tut sich strafbar macht! Hierbei geht es um Verstöße gegen das Urheberrecht.

Die Musikindustrie klagt seit Jahren über erhebliche finanzielle Verluste durch diese unbefugte Musikbeschaffung im Netz. Der Kampf gegen Raubkopierer wurde seit Jahren immer mehr verschärft. War es an dessen Anfang das Digital Rights Management (DRM) System, welches sich als nicht sehr erfolgreich herausstellte, so sollen diesen Schutz nun die Netzbetreiber durchführen. Ganz einfach gesagt, wer Musik aus dem Internet kostenlos erwirbt oder tauscht, der fliegt vom Netz. Das bedeutet dem Täter wird der Internetzugang durch den Betreiber kostenpflichtig gesperrt und die Daten an die Ermittlungsbehörden weitergegeben.

Dies ist ein Ableger der Terrorismusbekämpfung im Internet. Die Musikindustrie hat die sehr erfolgreiche großflächige Überwachung des Internets in Bezug auf Terrorismus für sich entdeckt.

Aber es kommt noch schlimmer, denn dieser Industriezweig hat auch eine Lobby, und diese hat jetzt dafür gesorgt, dass der Vorschlag bei der EU in Brüssel auf dem Tisch liegt. Unterstützung kommt dabei aus Frankreich, denn der französische Staatspräsident Nikolas Sarkozy hat einen ähnlichen Gesetzentwurf soeben auf den Weg gebracht und diese dürfte laut Fachleuten auch der EU – Rat tun. In der EU liegt der Fall beim Kulturausschuss zur Diskussion.

Allerdings wird dieser dort für einiges Kopfzerbrechen sorgen, denn sowohl Bürgerrechtler, als auch der im Grundrecht verankerte freie Zutritt zum Netz stehen dem Vorschlag entgegen.

Die Bürgerrechtsorganisation „Electronic Frontier Group“ warnt sogar in einem Brief an die EU – Kommission ganz offiziell davor, da diese geplanten Maßnahmen im Netz mehr Schaden als Nutzen anrichten dürften.
Die Musikindustrie ist aber in diesem Punkt gespalten, denn eigene Mitglieder bezweifeln selbst den Erfolg dieser Maßnahmen im Kampf gegen Tauschbörsen und Raubkopierer. So halten die „Gegner“ im eigenen Laden, das Schaffen von preiswerten legalen Musikangeboten für besser.

Letzteres kann man aber auch bezweifeln, da durch die erhebliche Geldverknappung bei den Verbrauchern diese Problematik weiter verschärfen werden.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Eines ist klar, die jetzigen Verantwortlichen der Musikbranche haben einen der wirtschaftlich erfolgreichsten Industriezweige in Deutschland mit zu Boden gerichtet. Immer häufiger kann man sehen, dass es den Firmen egal ist, ob diese Geld verdienen oder nicht. Wie sonst ist es zu erklären, das die Freigabe von Rechten für Tonträgerproduktionen abgelehnt werden.

Roy Black – Im Gedenken an einen Star

Mittwoch, 27. Februar 2008

roy_blackGestern wäre Roy Black 65. Jahre alt geworden. Der Herzensbrecher aller Frauen war einer der ganz großen im Musikgeschäft. Mit seinen Liedern und „Schnulzen“ erreichte er die Herzen vieler Menschen.

Am 25. Januar 1943 wurde dieser in Straßberg als Gerhard Höllerich geboren. Schon als Schüler spielte und sang er in einer Band. Seinen ersten Auftritt hatte dieser 1963. Seine eigentliche Karriere begann aber erst am 25. August 1984. Mit seiner dritten Platte „Du bist nicht allein“ kam sein großer Durchbruch. Er landete mit dem Lied auf Platz 4. in der Hitparade. Gleichzeitig wurden über 800.000 Tonträger mit dem Song verkauft. Dann kam sein Megahit „Ganz in Weiß“ der wiederum zum Verkauf von 2,5 Millionen Singles führte. Bis Heute fragen sich viele Kenner, ob dieser Titel Segen oder Fluch für Roy Black war. Nun begann auch seine Karriere als Filmstar, die diesem noch mehr Beliebtheit verschaffte. Er spielte in diesen Filmen unter anderem mit Uschi Glas.

Trotz all seines Erfolges war er niemals glücklich. Im Jahr 1972 feierte Roy Black mit Anita Hegerland und dem Titel „Schön ist es auf der Welt zu sein“ seinen letzten Erfolg. Der Titel hielt sich 18 Wochen in den deutschen Top Ten.

Im Jahr 1976 kam sein Sohn Torsten auf die Welt. Dieser stammte aus seiner Ehe mit dem Fotomodell Silke Vagts.
Danach verdiente er sein Geld mit Live – Auftritten. Es sollen bis zu 250 Stück pro Jahr gewesen sein. Sein Geld büßte er angeblich durch unseriöse Berater ein.

Roy Black bekam 1986 in einem Münchner Krankenhaus zwei neue Herzklappen eingesetzt.
1989 bot RTL ihm die Hauptrolle in der Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee an“. Es war sein letzter aber sehr großer Erfolg.
Roy Black starb am 8. Oktober 1991 an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein (Oberbayern). Er wurde in seinem Geburtsort beigesetzt. Seine Grabstätte ist seit dem eine Pilgerstädte geworden.

Roy Blacks Leben war ein Kampf zwischen der Realität und dem, was er sein und oder finden wollte. Er fand es nie. Bis Heute halten sich deshalb auch Gerüchte, das er Selbstmord begangen hat. Roy Black war, wenn man es so will, das Opfer des ihm aufgesetzten Seins. Darüber konnte ihm auch sein Erfolg nicht helfen.

Er hat mit seinen Liedern und Filmen sehr vielen Menschen Freude gebracht!

Der Mensch ist einst von uns gegangen – sein Vermächtnis wird bleiben!

Bald geht das Licht auch bei Koch und Konsorten aus – oder das Ende der Major – Label

Mittwoch, 27. Februar 2008

cd_playerEs ist nur noch eine Frage der Zeit, dann ist auch das Ende für die großen Plattenfirmen gekommen.

Das was gerade mit EMI passiert, wird kein Einzelfall bleiben, denn auch bei den anderen steht man mit der Marktwirtschaft nicht auf du und du. Hinzu kommt, das Heute die meisten Tonträger in irgendwelchen Hinterhofstudios produziert werden. Dabei bleibt auch die Qualität auf der Strecke. Die Zeit der großen Tonstudios mit richtigen Musikproduktionen ist fast schon Geschichte. Orchester - und Choreinspielungen gehören in der Regel der Vergangenheit an. Es wird immer mehr Fake produziert. Eine Produzentin erzählte einem Kollegen, … „ich höre das, wenn irgendetwas am Titel nicht klingt, da sage ich dem Tontechniker was er wie ändern soll“ und weiter auf die Frage nach dem Stereo - Ton, … das interessiert keinen…“. Die Aussage wird durch unzählige Tonträger belegt.

Aber, es kommt noch Schlimmer, denn die einst in Deutschland gewinnträchtigste Branche klagt immer mehr über Umsatzeinbusen. Als Begründung werden die Raubkopierer vor das Loch geschoben. Darüber können Fachleute nur mit dem Kopf schütteln, da es diese gibt, aber nicht in allen Bereichen. Die Schlager- und Volksmusikszene fährt immer noch riesige Umsatzzahlen ein. Deren Fans sind treue Tonträgerkäufer und nur ganz wenige besorgen sich die Musik auf anderem Weg.

Leider müssen aber immer mehr feststellen, dass die CD – Qualität genau so schlecht ist, wie die aus dem Internet. Viele CD – Produktionen bestehen die Qualitätsprüfung nicht. Da schütteln sogar Experten die Köpfe.
Aber, was kann man erwarten, wenn eine Branche auf Masse statt Klasse produziert und dies am Kunden vorbei. Waren früher 2 Titel pro Tonträger, die nicht die Spur eines Hits hatten, so ist dies Heute über die Hälfte.

Auch die in Zusammenhang mit EMI gemachten Vorwürfe der faulen Mitarbeiter lassen sich kopieren. Ein Beispiel dafür ist, dass Musikproduktionen von anderen Labeln gerade weg abgelehnt werden. Das bedeutet, möchte irgendein Produzent eine Compilations – CD (MIX – CD) raus bringen, so wird dies knall hart abgelehnt, obwohl die Linzens vergebende Firma daran Geld verdienen würde ohne etwas dafür tun zu müssen. Der Witz an dieser Sache ist, das dies gegen jede Form der Marktwirtschaft verstößt. Interessant ist dabei auch, dass die Aktionäre dieser Firmen, doch absolut Nichts merken müssen. Denn wie kann es sein, das Firmen, die Geld vernichten, weiter ungestört existieren können? Auch das Gebaren vieler Musikschaffender in der Industrie ist mehr als fragwürdig, denn wie kann es sein, das ein Verantwortlicher den Spitznamen „Der Abzocker“ hat oder Verhandlungen in gewissen Etablissements gemacht werden.

Auch die Verknüpfungen in der Musikbranche haben zum Fall dieser mit beigetragen. So findet man Personen als Manager dort, die Früher aus Plattenfirma rausgeflogen waren und große „Stars“, die pleite sind.  Letzteren Anzahl ist wesentlich größer, als mancher sich diese je Vorstellen könnte.

So wie es jetzt aussieht, ist der einzige Vorteil, den diese großen Label haben, ihr Budget für Werbung.
Die Zukunft dürfte aber in den kleinen überschaubaren Firmen liegen, die sowohl bei Angebot und Nachfrage schnell und flexibel reagieren können.