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Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors

Montag, 12. Mai 2008

Jürgen von der Lippe der Feinstchirurg des HumorsHans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.

Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.

Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?

Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.

Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?

Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.

Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?

Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.

Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?

Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?

Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.

Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.

Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?

Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?

Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…

Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?

Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.

Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?

Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?

Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Ist Bata Illic ein Erbschleicher, Urkundenfälscher und Betrüger ?

Dienstag, 06. Mai 2008

Bata Illic ein ErbschleicherAls freundlichen und friedvollen Sänger kennen seine Fans Bata Illic (68). Doch jetzt behauptet ausgerechnet seine eigene Familie, dass der Sänger auch ein Erbschleicher und Betrüger sein soll.

Aus diesem Grunde erstattete die Familie jetzt bei der Kripo Bayreuth Strafanzeigen wegen Diebstahls, Betrugs, Unterschlagung und Urkundenfälschung gegen Illic und dessen Frau Olga (62)

Olgas Cousine Branka Köhler (55) zeigte das Ehepaar Illic an und behauptet:

„…Bata und Olga haben meine demenzkranke Mutter vor ihrem Tod ausgenommen…“ Um Fondsanteile, Möbel, Silberbesteck, wertvolle Bilder und eine Damenarmbanduhr im Gesamtwert von 870 000 Euro soll es gehen.

Mehrere Jahre lang sammelte Branka Köhlers Lebensgefährte Richard Korf (62) mögliches Beweismaterial gegen das Ehepaar Illic.

„…Ich habe der Kripo einen fast 300 Seiten dicken Aktenordner übergeben, aus dem hervorgeht, wie die beiden die im Juli 2005 verstorbene kranke und fast blinde Frau betrogen haben…“

Korf hatte mit seiner Lebensgefährtin das Ehepaar Illic vor vier Jahren schon einmal angezeigt. , doch damals blieben die Ermittlungen ohne Ergebnis und das Verfahren wurde eingestellt.

Bei seinen Recherchen stieß Korf auch auf die TV-Show „Das perfekte Promi-Dinner“ (VOX), in der Bata Illic mehrere Gäste in seiner Münchner Wohnung bekochte und dabei ausgerechnet das Tafelsilber der toten Tante aufgedeckt gehabt haben soll.

Korf behauptet: „…Es war das wertvolle Rosenthal-Besteck. Bata hatte immer geleugnet, es zu haben…“

Mareike Zölsch von Hithaus meint: Wenn Illic dies wirklich getan haben sollte, so würde das wohl auch erklären, wieso er sich in das Dschungelcamp begeben hat und mit Pleite-Fußballer Eike Immel zusammen sang: Weil der gute Bata in diesem Falle dann wohl ebenso wie sein Kumpel Immel pleite ist. An sonsten hätte er soetwas doch gar nicht nötig.

(All)tag mit Isabel Varell im “Liebesuniversum”

Montag, 21. April 2008

Alltag mit Isabell Varell im LiebesuniversumAls die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.

Denn neben dem Gesang, für den sie sich mittlerweile ganz entschieden hat, sind noch ihre schauspielerischen Qualitäten zu erwähnen, sowie ihr unerbittlicher Einsatz gerade im sozialen Bereich.

Nach der erfolgreichen Singleauskopplung „Bye Bye Baby“ zeigt sie sich jetzt voller Leben, und mit witzig frechen Texten aus der Feder von Willy Klüter, der ihr seit Jahren erfolgreich zur Seite steht, sowie der neuen Errungenschaft in Gestalt von Jovanka von Willsdorf, bekannt aus der Berliner Idiepop_Szene.

„Liebesuniversum“ ist sicherlich aus dem Leben von Isabell Varell ein stückweit authentisch, denn gerade mit Männern hatte sie bekanntlich nicht immer das große Glückslos gezogen. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, den es anscheinend doch nur im Universum gibt.

Aber Aufgeben gehört nicht zu den Schwächen dieser willensstarken Powerfrau und deshalb übernehmen die Gefühle musikalisch die Macht; und ich wünsche ihr viel Erfolg, der „Königin der Nacht“.

Foto: (c) Isabel Varell Promotions

Semino Rossi startet große Hochzeit - Aktion - “Die Wurzeln der Liebe ist die Ewigkeit”

Sonntag, 20. April 2008

Semino Rossi startet große HochzeitDie Hochzeit sollte im Normalfall der schönste Tag im Leben sein. Wer möchte sich da nicht Jahre später noch einmal allzu gerne in diese Zeit zurückversetzen lassen? Jetzt können Sie Ihr Jubiläum mit Semino Rossi noch einmal feiern.

Haben Sie einen runden Hochzeitstag (10., 15., 20., 25., 30. usw.), so schenkt Ihnen Semino Rossi 2 Konzertkarten für seine Solotournee! Erleben Sie einen sehr romantischen Abend mit großen emotionalen Punkten zu Zweit! Lassen Sie Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder neu aufblühen. Dieser Abend dürfte zu einer unvergesslichen Zeitreise werden.

Aber auch die, die 2008 geheiratet haben bekommen 2 Freikarten für seine Solotournee geschenkt!

Und wie kommen Sie, als betreffende an die Karten, ganz einfach, senden Sie eine Kopie Ihrer Heiratsurkunde an die nachfolgende Adresse und geben Sie den gewünschten Konzerttermin an. Nach Erhalt der Unterlagen sendet Ihnen Semino Rossi zwei Konzertkarten als Jubiläumsgeschenk zu!

Die Anschrift lautet: Semino Rossi GmbH, Postfach 32, A-6060 Hall in Tirol.

Email: info@seminorossi.com

Die Karten gibt es je nach Verfügbarkeit und solange der Vorrat reicht.

Die große Schlager Starparade 2008 - Ein Event geht weiter

Freitag, 18. April 2008

Die große Schlager Starparade 2008„Die große Schlager Starparade“ wird auch 2008 fortgesetzt. Viele erstklassige Künstler werden auf acht Konzerten die Fans des deutschen Schlagers begeistern.
Mit dabei 2008 werden zum Beispiel Semino Rossi, Helene Fischer, Amigos, Nicole, Claudia Jung, DJ Ötzi & Nik P., Brunner & Brunner, Nicole, Patrick Lindner, Kristina Bach, Juliane Werding, Andreas Martin, und viele mehr sein.
Zur Veranstaltungsreihe gibt es auch wieder eine Doppel – CD, auf der sich alle Tournee – Künstler befinden. Auf dieser DCD sind 40 Stars mit 40 Hits vertreten.
Die Tourdaten sind laut Koch Universal:
27.04.2008 Berlin - Die große Antenne Brandenburg Schlager-Starparade (Velodrom Berlin)
18.05.2008 Leipzig - Die große MDR 1 Radio Sachsen Schlager-Starparade (Arena Leipzig)
04.06.2008 Hamburg - Die große NDR 90,3 Starparade (Color Line Arena Hamburg)
12.10.2008 Erfurt - Die große MDR 1 Radio Thüringen Schlage r- Starparade (Messehalle Erfurt)
19.10.2008 Stuttgart - Die große Schlager-Starparade (Schleyer - Halle Stuttgart)
26.10.2008 Magdeburg - Die große MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt Schlager-Starparade (Bördelandhalle Magdeburg)
09.11.2008 Oberhausen - Die große WDR 4 Schlager-Starparade (Arena Oberhausen)
23.11.2008 Frankfurt - Die große hr4 Schlager - Starparade (Festhalle Frankfurt)
Die Schlagerfans dürften damit wieder einen festen Termin in ihrem Veranstaltungskalender haben.

„ChristO“ – Eine kraftvolle Rockoper um Liebe, Hass und späte Reue auch für junges Publikum!

Mittwoch, 16. April 2008

ChristO Eine kraftvolle Rockoper um LiebeUnd auch das gibt es in der Musik und zurzeit in München. Dort feierte am Freitagabend das zweieinhalbstündige Stück nach Motiven des Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas im Münchner Gärtnerplatztheater seine grandiose und umjubelte Uraufführung.
Die neue Rockoper „ChristO“ mit der deutschen Rockband Vanden Plas bietet Liebe und Hass, Habgier und Herrschsucht, Rache und Mord, späte Reue und Suche nach Erlösung. Sie zeigt das ganze Spektrum theatraler Gefühle und deren ganz spezielle und erstklassige Umsetzung.

Der Zuschauer bekommt in starken und oft dunklen Bildern, mit melodischen Balladen und harten, rockigen Heavy Metal – Klängen die Geschichte des Seemanns Edmond Dantès erzählt.
Die Titelrolle des von Haas getriebenen Mörders ChristO spielt der Vanden Plas – Leadsänger und Autor Andy Kuntz. Die Rolle der Mercedes hat Agnes Hilpert und die des Staatsanwaltes Villefort hat Philippe Ducloux übernommen.

Die ursprüngliche, hochkomplexe Handlung von Dumas wurde zum einen übernommen und zum anderen neu inszeniert. Es entsteht dadurch eine Rockoper, die eine noch weitaus komplexere Darstellung dieser schon sehr durch Inhalt geprägten Handlung wiedergibt.
Mit Schlips und Anzug untermalt die Gruppe Vanden Plas eine mehr als farbenprächtige Handlung zwischen lodernden Feuern und sich brechenden Wogen die Elemente in ihrer Kraft zeigen. Manche Szene ist mit Witz aber auch Liebe zum Detail künstlerisch ausgestaltet wurden. So auch die Szene, als Villefort beim Besuch von Mercedes kurzerhand seine Gespielinnen hinter den Vorhang verbannt und das Programm des Fernsehers von Porno auf Kaminfeuer umstellt.
Zu dieser ganzen Handlung füllt sich der Raum, nicht ganz mühelos, mit rockigem Sound.

Wie DPA verlauten lies, ist die musikalische und inhaltliche Basis für „ChristO“ das gleichnamige Konzertalbum von Vanden Plas. Mit der Rockoper als Auftragsarbeit beschreitet das Gärtnerplatztheater neues Terrain. Mit seiner ersten Rockoper will das Haus auch junge Zuschauer ansprechen. Es sei ein Irrtum, zu glauben, man könne junge Leute mit moderner Oper anziehen, sagt der neue Intendant Ulrich Peters, der zuvor in Augsburg mit „Jesus Christ Superstar“ einen durchschlagenden Erfolg landete. Ob die Gattung Oper und Heavy Metal am Gärtnerplatz zusammen finden könnten, das sei ein Experiment.

Foto: Der Graf von Monte Christo

Nini Rosso “Il Silenzio”

Donnerstag, 03. April 2008

Nini Rosso Il Silenzio VideoDer unvergessene Trompeter Nini Rosso, der traumhafte Melodien mit seiner Trompete brachte und spielte. Hier zu sehen, mit einer der wohl bekanntesten Trompetenmelodien “Il Silenzio” aus dem Jahre 1965. Dieses Lied war sein größter Erfolg und gehört mit in die Kategorie der Megaseller. Er selbst errang den Ruf eines Weltklasse Trompeters.

Webpromotion, oder die neuen Erkenntnisse der Musikbranche – Sie wacht auf!

Montag, 31. März 2008

Internet Webpromotion MusikEs ist kaum zu glauben, aber die ersten Musikverantwortlichen haben es endlich begriffen, das Internet ist das wichtigste Promotionstool der Musikindustrie.

Erste Manager merken, dass sich eine ordentliche Internetarbeit bezahlt macht. Im Gegensatz zu den bisher benutzten „Bunten Blättern“ ist dieses Medium schneller, größer und bunter. Aber der wichtigste Fakt, es kann von allen Musikinteressierten jederzeit genutzt werden.

So sagt Christoph Gassmann, gegenüber „Musikmarkt“, in Zusammenhang mit Fragen zum schnellen Erfolg des Juliane Werding Albums „Ruhe vor dem Sturm“. „ Ich glaube, dass gerade das Internet unser wichtigstes Promotiontool war, nicht zuletzt wegen unserer langen, kontinuierlichen Fanarbeit über die Homepage.“ Und weiter „Diese Leute werden in erster Linie durch das Internet auf die Konzerte aufmerksam. „Offliner” erreichen wir über Zeitungsanzeigen; mit großem Abstand folgen Radio und Plakate. TV spielt der Untersuchung zufolge quasi keine Rolle.“

Diese Aussagen sind doch mehr als nur Gerede, nein diese sind die Zukunft. Es ist längst nicht mehr so, das eine CD oder ein Titel im Fernsehen zu sehen sein müssen, um dann Erfolg zu haben. Die Zukunft liegt in der Webpromotion. Allerdings nicht in schwülstigen „übergeordneten“ und oft kopierten Werbetexten der Major – Label, nein, der Fan muss individuell und direkt angesprochen werden. Dazu gehören auch der Video - Trailer oder die Foto - Slideshow.

Es ist ferner definitiv absolut sinnlos, wenn der exakt gleiche Werbetext für einen Tonträger auf hunderten kleiner Plattformen mit wenig Besucherfrequentation zu lesen ist. Dies ist nicht nur in den Augen von “Suchmaschinenkaiser” Google Spam, sondern zudem noch eine Frechheit für jeden, der sich tatsächlich für Musik interessiert. Zudem hat ungekennzeichnete Werbung innerhalb redaktioneller Berichterstattung ohnehin und grundsätzlich nichts zu suchen. Derartige Meldungen sind Werbespam und keine Information. Daher finden Sie auf Hithaus ausschließlich redaktionell eigen produzierte Berichte, keinen Werbemüll.

Die Zukunft hat aber schon begonnen und viele haben schon jetzt den Anschluss verpasst. Dazu kommt noch, dass es nicht genügend Internetfachleute gibt und die Profis unter diesen sind teuer, machen sich aber bezahlt.

Eines steht fest, vor vielen Musikschaffenden liegt eine Menge Arbeit, die aber so schnell wie möglich gemacht werden muss. Wer das Internet als Medienplattform nicht begreift, der dürfte schon jetzt verloren haben.

Herbert Grönemeyer im Wachsfigurenkabinett

Samstag, 29. März 2008

Herbert Grönemeyer im WachsfigurenkabinettDer Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.

Udo Lindenberg „Stark wie Zwei“

Freitag, 28. März 2008

Udo Lindenberg  Stark wie Zwei„Stark wie Zwei“ – nennt Altmeister Udo Lindenberg (61) sein neuestes Werk, mit dem er ein kleines Comeback feiert. Er war eigentlich immer da, hatte aber acht Jahre lang kein Album mit durchweg neuen Songs mehr auf den Markt gebracht. Dafür gibt es jetzt ein sensationelles neues 41. Album von ihm.

Auf dem Album befinden sich 14 Songs, harte Rocknummern, die aber im Duett mit sanften Tönen zu hören sind.

Die bunt gemischte musikalische Unterstützung holte sich Lindenberg bei der Pop - Gruppe Silbermond, bei Funk - Liebhaber Jan Delay, Blödelbarde Helge Schneider und Star - Trompeter Till Brönner.

Kurz gesagt, es sind sanfte Töne statt Panik.

Katharina Herz – Für die Musik geboren

Samstag, 22. März 2008

Katharina Herz Für die Musik geborenSie ist nicht bloß eine große Schönheit, nein sie ist auch eine erstklassige Sängerin. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen besitz sie eine vollständige Ausbildung und dies sogar im klassischen Gesang. Katharina Herz studierte nach dem Abitur Gesang, Tanz, Theater und Schauspiel an der Weimarer Hochschule für Musik „Franz List“. Einst wurde sie von keinem Geringeren als Günther Behrle entdeckt.

Am Anfang trat sie mit dem Trompeter Torsten Benkenstein auf. Viele schöne Titel sind aus dieser Zeit geblieben. So auch „Addio“ oder „Buona Sera“.

Seit 2004 ist sie als Solosängerin unterwegs. Katharina Herz lebt für die Musik. Sie ist eine fröhliche, optimistische junge Frau deren größte Freude es ist, Menschen mit ihrem Gesang glücklich zu machen.

Mit dem Titel “Verrückte Gefühle” hat sie es wieder in der Hitparade von HR4 auf Platz 1 geschafft und dies schon in der zweiten Woche.

Wer diese volle romantische Stimme hören möchte, der kann dies auf ihrer derzeit aktuellen CD „Viel Gefühl“ tun. Empfehlenswert ist auch die sehr interessante und schöne Homepage der Sängerin. Eine große Professionalität ist schon längst zu ihrem Markenzeichen geworden.

Andre Rieu - Der Walzerkönig, verzaubert mit einer traumhaften Show die LTU – Arena

Montag, 17. März 2008

Andre Rieu verzaubert LTD ArenaIn Düsseldorf haben die Menschen sich jetzt etwas ganz Besonderes zu erzählen. Sie sind verzaubert von dieser wunderschönen Show „Eine romantische Wiener Nacht“ vor der gigantischsten Kulisse, die es je auf einer Konzerttournee gegeben hat, dem Schloss Schönbrunn.

15.000 Zuschauer erlebten eine Welt der Musik im Zauber dieser Kulisse bestehend aus der des Schlosses in Originalgröße (!) mit Springbrunnen auf einer Fläche von 100 Metern Breite und 30 Metern Höhe. Dazu gab es traumhafte Melodien des Walzerkönigs und seines Orchesters zu hören und durch Tänzer des Balletts der Wiener Staatsoper, Opernball – Debütanten, Eiskunstläufern und am Schluss sogar 100 Dudelsackpfeifern umrahmt und untermahlt.

Das hatte es bisher noch nie gegeben. Das Publikum riss es förmlich von den Plätzen, bei der „Schönen blauen Donau“ um dann auch sofort selbst zu tanzen.

Absolute Begeisterung herrschte auch, als Sissi und Franz – Josef, standesgemäß, in einer goldenen Kutsche vorfuhren. Tausende Zuschauer waren begeistert und gelangten voll in den Sog traumhafter weltberühmter Melodien aus Operette, Musical und Film. Als besonderen musikalischen Zusatz gab es Bolero – Musik ohne Grenzen.

Erst nach fast drei Stunden und der Frage des Maestro; „Na, was ist? Machen wir noch einen?“, ging diese monumentale Musikgeschichte mit „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier zu Ende.

Andre Rieu hatte es nicht vergessen sich bei seinen Zuschauern und den die Veranstaltung unterstützenden Arena – Angestellten und Behörden zu bedanken.

Auf seiner Homepage steht heute: „THANK YOU DÜSSELDORF!!! What a wonderful evening we all had!”

Andy Borg – Erfolgreich und doch im Pressefeuer dubioser Redakteure

Samstag, 15. März 2008

Andy Borg NegativschlagzeilenEs kann nicht sein und doch ist es war, das man über Andy Borg negative Berichte in bestimmten Magazinen zu lesen bekommt. So berichtete eine Illustrierte zum Beispiel über ein von ihm angeblich ausgesprochenes „Babyverbot“ für seine Frau. Und das ist nur die schlimmste und falscheste Schlagzeile dieser „Kampagne“.

Anscheinend gefällt einigen Leuten der anhaltende Erfolg von Andy Borg nicht. Er, der den „Musikanntenstadl“ modernisiert und wieder erfolgreich gemacht hat, er der eine Tournee nach der anderen absolviert passt einigen nicht ganz ins Bild. Es ist das alte Lied im deutschen Showbizz, von Neid und Missgunst. Vor Jahren haben viele den „Musikantenstadl“ schon abgeschrieben gehabt, da kam er mit einem neuen Konzept und hat diesen so umgestaltet, dass dieser auch für jüngere Zuschauergruppen interessant geworden ist.

Allerdings hat sein anhaltender Erfolg anscheinend ausgereicht um entsprechende Gegenreaktionen auszulösen. So wurden mehr als genug Lügen über ihn und seine Frau verbreitet.

Jetzt möchte Andy Borg nach dem Abschluss der laufenden Tournee kürzer treten, um mehr Zeit für die zeitaufwendige Vorbereitung des „Musikantenstadl’s“ zu haben. Nebenbei zieht er mit seiner Frau nach Passau, um auch zentraler an den Auftrittsorten in Süddeutschland und Österreich zu sein.

Andy Borg ist auch das Beispiel für eine glückliche Ehe und auch eine ihn liebevoll unterstützende und zur Seite stehende Ehefrau. Birgit Borg begleitet ihren Mann immer und ist das Organisationstalent im Hintergrund.

Andy Borg steht für einen der großen Promotoren der Volksmusik. Wer diesen angreift, der könnte sich leicht als Gegner dieses Musikrépertoires entpuppen.

Perfekte Show der Traummelodien der Volksmusik in Soest

Freitag, 14. März 2008

Stadthalle SoestSeit Januar diesen Jahres sind die Stars der Volksmusik nun auf Tour, und machten bereits zum zweiten Mal einen Abstecher in die für ihr textsicheres und begeistertes Publikum bekannte Soester Stadthalle.

Vor ausverkauftem Haus führte eine überaus souveräne, und vor guter Laune sprühende Francine Jordi durch den mit Höhepunkten gespickten Abend, der die Zuschauer ein um das andere Mal bevorzugt musikalisch nach Italien und Griechenland entführte, offensichtlich derzeit angesagte Reiseziele der beliebtesten Interpreten.

Die zierliche Schweizerin, verstand es perfekt das Publikum sowohl mit ihrer Moderation als auch auf musikalischem Weg in den Bann zu ziehen.

„Ich komm nach Rhodos“, einer ihrer Hits vom brandneuen Album „Dann kamst Du“ versetzte in die bereits erwähnte Urlaubsstimmung, ebenso wie ein Medley ihres persönlichen Vorbildes Catharina Valente.

Italienische Klänge ertönten auch aus den klingenden Saxophonen der Crew um Captain Cook, die in diesem Jahr sogar für den Echo nominiert war, zurecht, denn auch wenn es noch nicht geklappt hat mit dem ganz großen Traum, die Perfektion der einzelnen Solisten, sowie die gesamte Formation machen einfach Spaß auf mehr.

Richtige Gaudi gab es ebenso mit dem Alpentrio Tirol, die bereits ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum begehen dürfen, und das tun Sie am Liebsten zusammen mit Ihren Fans vom 23.-25. Mai beim „ Servus Freunde Fest“ in Seefeld.

Die musikalischen Höhepunkte des Abends gehörten zweifelsohne zum einen dem “Julio Iglesias aus Belgien”, nämlich Frank Galan, der nicht nur optisch die Frauen zum Schmelzen brachte, sondern auch Dank seines Charismas und seiner unverwechselbaren Stimme , mehr als überzeugte.

Sein neuester Song „ Ave Maria“ ging mächtig unter die Haut, und wird sicherlich sehr bald in den Charts zu finden sein. Und zum Anderen bekam der Kleinste im Bunde, nämlich G.G. Anderson wie immer den größten Applaus. Er schloss den Reigen eines erlebnisreichen Abends mit einem stimmungsgeladenen Medley, entführte musikalisch ebenfalls nach Rhodos und Rom, und die Soester wurden Zeuge des gerade frisch aus der Presse gedrucktem Songs „Du bist die Sonne“, der einen überaus gelungenen Abschluss darstellte, und einfach „Lust auf mehr“ machte, so der Titel des aktuellen Albums von G.G. Anderson.

Ein überaus stimmungsvoller Abend ging leider viel zu schnell zu Ende, aber die Soester haben die Hoffnung, dass die Traummelodien der Volksmusik auch im kommenden Jahr abermals in der örtlichen Stadthalle Station machen werden

Andre Rieu - “A Romantic Vienna Night” – Das Musikereignis des Jahres 2008

Freitag, 14. März 2008

Andre Rieu MaastrichMan muss es noch besser formulieren, denn es ist in Wirklichkeit das gigantischste und spektakulärste Musikereignis des Jahres 2008 in der Welt.

Mit „A Romantic Vienna Night“ hat Andre Rieu etwas geschaffen, was in der Musikwelt schon jetzt Geschichte geschrieben haben dürfte.

Schon hat es die „Feuertaufe“ in Toronto mit überwältigendem Erfolg bestanden, so kommt es nach Deutschland. Die größte bisher dagewesene Kulisse mit dem wohl zurzeit erfolgreichsten Orchester, dem Johann Strauss Orchester und Andre Rieu gehen mit „Eine romantische Wiener Nacht“ auf „World Stadium Tour“ in Deutschland und Europa. Es ist die größte Showproduktion aller Zeiten, vor der Kulisse des berühmten Schlosses Schönbrunn mit zwei Springbrunnen einer Kutsche mit Kaiserin Sissi und dem Wiener Staatsopernballet.

Kein Popstar hat je so eine Bühne gehabt und die Logistiker sind begeistert. Durch Andre Rieu hat der Musikevent neue Dimensionen bekommen.

Aber auch die Musik lässt keine Wünsche offen, so werden die größten klassischen Komponisten mit ihren schönsten und beliebtesten Werken zu hören sein.

Diese Veranstaltung ist eine romantische Verführung der Sinne des Menschen. Erleben Sie es mit und lassen Sie sich verführen von Andre Rieu und seinem Orchester!

Den Anfang macht diese Tour am 15. März in LTU Arena in Düsseldorf.

Weitere Termine sind:

* 27. und 28. Juni 2008 Amsterdam - Arena

* 12. Juli 2008 Leipzig - Festwiese

* 29. August 2008 Paris - Stade de France

* 13. September 2008 Brussels - Koning Boudewijn Stadium

* 14. und 15. November 2008 Melbourne - Telstra Dome

* 18. und 19. November 2008 Adelaide - AMI Stadium

* 22. November 2008 Perth - Subiaco Oval

* 28. und 29. November 2008 Sydney - ANZ Stadium

* 3. und 4. Dezember 2008 Brisbane - Suncorp Stadium

Edeltraud - Songtext

Donnerstag, 13. März 2008

1.Strophe:

Stefanie, Petra, Heike und Marie
alle miteinander sind heut´ geil wie noch nie
doch es kann nur eine geben, die ist wunderbar
wer das ist, ist völlig klar

Refrain:

Edeltraud, hey Edeltraud, die Frau, die das beste Gras anbaut
Edeltraud, hey Edeltraud, für mich wärst Du die absolute Superbraut
Edeltraud, hey Edeltraud, wenn man Dir in`s Dekolltee reinschaut
Edeltraud, hey Edeltraud, pass bloß auf, dass Dir keiner ´was klaut

2. Strophe:

heute läuft ´ne Party hier bei Edeltraud
ständig kommen Leute, es ist wild und laut
das Gras ist aromatisch und würzig ist es auch
alles ist ganz voller Rauch

3.Strophe:

das Gras wächst auf der Wiese, was habt Ihr bloß gedacht
komisch nur, dass Edeltraud den ganzen Tag so lacht
woran kann das liegen, was ist das für ein Shit
Scheißegal, ich mach einfach mit

Gesungen von: Spassmaschine
Musik: DJ Floorfire / Ralf Kern /Rainer Kern
Text: Rainer Kern / Ralf Kern / Volker Sonnenschein / Ursula Sonnenschein
Verlag: Edition M.O.A. Musikverlag /Morell Songs

Monika Herz - “Liebe”

Mittwoch, 12. März 2008

Monika Herz LiebeSie war der romantische Schlagerpart der DDR – Unterhaltungsbranche. Ein Markenzeichen war ihre glasklare Stimme. Monika Herz zählte mit zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der damaligen DDR. Mit der Wende „verabschiedete“ sie sich erst einmal von der Bühne. Heute unterstützt diese ihren Sohn auf dem Gebiet der Musik. Zu sehen ist die Künstlerin hier mit dem Titel “Liebe” aus dem Jahre 1988.

Komponist Michael Jary (Maximilian Michael Jarczyk)

Sonntag, 09. März 2008

Michael Jary History PicGeboren wurde dieser als Sohn eines Werkmeisters und einer Schneiderin am 24. September 1906 in Laurahütte / Siemianowitz bei Kattowitz.

Da er als Kind Missionar werden will, so verbringt er seine Schulzeit im Kloster der Steyler Missionare bei Neiße und entdeckt dort die Liebe zur Musik. Mit 18 Jahren verlässt er das Kloster und geht auf das Konservatorium in Beuthen. Dort leitet er einen Kirchen – und Arbeiterchor und schreibt erste Kammermusikwerke, die über den Sender Gleiwitz ausgestrahlt werden. Vom Stadttheater Neiße und Plauen wird er schließlich als zweiter Kapellmeister engagiert. Im Jahre 1929 wird Jary in die Staatlich Akademische Musikhochschule zu Berlin aufgenommen. Zwischendurch arbeitet er in Cafés oder Kinos. 1931 bekommt dieser den Beethoven – Preis der Stadt Berlin verliehen.

Am 8. Februar 1933 dirigiert er sein Abschlusskonzert für zwei Klaviere, Trompete und Posaune, wird aber von Mitgliedern des Kampfbundes für deutsche Kultur ausgebuht. Paul Graener, der neue Direktor des Stern’schen Konservatoriums, diffamiert das Konzert als „… kulturbolschewistisches Musikgestammel eines polnischen Juden“!

Bedingt dadurch muss Jary untertauchen, bis Gras über die Sache gewachsen war.

Michael Jary schrieb dann unter den Pseudonymen Jackie Leeds Arrangements und unter Max Jantzen Chansons. Ihm wird klar, dass er mit seinem polnischen Namen keine Karriere machen kann und entscheidet sich für einen definitiven Künstlernamen. Er streicht die Konsonanten und wählt seinen zweiten Vornamen, fortan nennt er sich Michael Jary.

Seine Domäne ist die sinfonische Unterhaltungsmusik. Für den Film „Die große und die kleine Welt“ komponiert dieser seine erste Filmmusik. Die vielfältigen Möglichkeiten des Soundtracks interessieren ihn sehr. Trotz des zur damaligen Zeit vorherrschenden staatlichen Diktats schreibt dieser auch Swing – Arrangements und Jazz.

Sein Durchbruch beginnt im Jahre 1938 mit „Roter Mohn“.

Jary muss in Deutschland bleiben, denn eine Ausreise um einer Einladung von Ernest Ansermet in Genf nachzukommen, wird abgelehnt.

So kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Textdichter Bruno Balz. Es entstehen Evergreens, wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“ und „Davon geht die Welt nicht unter“. Kurz vor dem Ende des Krieges gründet dieser eine Kapelle. Nur 19 Tage nach dem Kriegsende und der Kapitulation kann er mit diesem Grundstock (und verstärkt durch Musiker anderer Orchester, etwa aus Charlie and His Orchestra) im Auftrag der sowjetischen Kontrolloffiziere mit dem 48 Mann starken Radio Berlin Tanzorchester (RBT) auftreten. Als Solisten kann Jary unter anderem Ilse Werner und Bully Buhlahn für Rundfunksendungen verpflichten.

1948 gründet Jary seinen eigenen Verlag, die Michael Jary – Produktion, die in den 50er Jahren sogar ein Büro in New York unterhält. Seine Vorstellung ist es für Revuefilme Musik zu schreiben, was er 1943 im Film „Karneval der Liebe“ schon sehr erfolgreich getan hatte.

Aus diesem Grund geht er 1948 nach Hamburg und es kommt ein Erfolg nach dem anderen. So entstehen unter anderem Melodien, wie „Leise rauscht es am Missouri“, „Das machen nur die Beine von Dolores“ und „Heut’ liegt was in der Luft“. Viele dieser gehören heute zu den musikalischen Standartwerken der Unterhaltungsmusik.

Für Heidi Brühl komponiert er den Titel „Wir wollen niemals auseinandergehn“ für die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix 1960. Damals glaubte Niemand an den Titel und dieser fiel bei der Festivaljury auf Platz zwei zurück, ist aber bis heute einer der größten Erfolge der deutschen Schlagergeschichte.

Nach diesem persönlichen Sieg findet Jary zu seinen Wurzeln zurück und schreibt das Musical Nicole, das 1963 in Nürnberg uraufgeführt wird und später Serien - Rekorde im Ostblock feiert. In seiner Schweizer Wahlheimat oberhalb des Luganer Sees schreibt er sinfonische Werke. Im Jahre 1973 erlitt Michael Jary drei Herzinfarkte.

Michael Jary starb am 12. Juli 1988 in München, sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

Andre Rieu – Sympathisch, erfolgreich und bodenständig

Samstag, 01. März 2008

Andre Rieu Erfolgreich und bodenständigAndre Rieu, das ist eine Musikgeschichte der ganz besonderen Art. In diesem Jahr wird er in Leipzig mit seiner Deutschlandtour „EINE ROMANTISCHE WIENER NACHT“ gastieren. Leipzig, das ist eine besondere Stadt für ihn, denn hier dirigierte sein Vater das Orchester der „Leipziger Oper“ einige Jahre lang.

Andre Rieu ist trotz der großen Verantwortung ein Mensch geblieben. Sein großes Orchester ist für ihn wie eine zweite Familie. Es muss alles Passen, sonst gibt es keinen Erfolg. So ist es für diesen selbstverständlich, dass seine Musiker in den besten Hotels untergebracht werden und ausgewählte Köche für deren leibliches Wohl sorgen.
Das Familienunternehmen Rieu ist längst zu einem Medienkonzern auf der Überholspur geworden.

Sein Erfolg brachte ihm auch die Erfüllung seiner Träume, denn heute lebt er seinen Kindheitstraum und wohnt auf einem Schloss nahe Maastrichts.
Der Gentleman der Musik geht jede neue Herausforderung locker an, so auch die multimediale Musikinszenierung „EINE ROMANTISCHE WIENER NACHT“, die vor der Kulisse des Schlosses Schönbrunn stattfindet. Dieses hat er kurzer Hand im Maßstab 1:1 nachbauen lassen. Den Zuschauer erwartet eine erstklassige Musikdarbietung der Spitzenklasse. In Toronto feierte Andre Rieu damit schon seinen ersten großen Erfolg! 35.000 Zuschauer waren begeistert.
Andre Rieu ist längst zu einem Markenzeichen für erstklassige und sehr schöne musikalische Unterhaltung geworden.

Steht die deutsche Unterhaltungsmusik vor dem Aus?

Samstag, 01. März 2008

Dieter Thomas Heck Deutsche Unterhaltungsmusik steht vor dem AusGesternabend war er der große Förderer des „Deutschen Schlagers“ Dieter Thomas Heck zu Gast bei der Fernsehsendung „Riverboat“ im MDR.
Und wieder wurde einem unmissverständlich klar, sein Gang in den Ruhestand hat in der Schlagerwelt einen medialen Bombendrichter hinterlassen. Er stand wie kein Anderer hinter dem „Deutschen Schlager“. Jetzt, da er nicht mehr da ist kriechen die Feinde Dessen aus ihren Löchern. Bei vielen Rundfunkanstalten moderieren Gegner der deutschen Unterhaltungsmusik Sendungen, wie Hitparaden etc. Diese warten nun nur darauf, dass diese Sendungen vom Sender genommen werden dürfen.

Für diese Herschafften ist englische Musik das bessere Kulturgut. Dabei scheint Qualität keine Rolle zu spielen. Es ist ein musikalischer Hochverrat der Neuzeit.
Der ganze Sachverhalt ist ein einziger kultureller Eklat. Stehen wir nicht zu unserer eigenen musikalischen Geschichte und deren Schaffen in der Neuzeit? Hier drängt sich die Aussage des ehemaligen Staatschefs der DDR Walter Ulbricht auf, der in einen ähnlichen Zusammenhang folgenden sagte: “Ist es denn wirklich so, das wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nur kopieren müssen? …Mit der Monotonie des Yeahyeahyeah und wie das alles heißt, ja, sollte man Schluss machen“.

Es ist eine übertriebene Formulierung, aber sie trifft den Kern, die inhaltslose in der Hauptsache laute englische Musik, die von irgendwelchen, meistens mit Fehlern versehenen Musikern produziert und interpretiert wird.

Nein, das hat Deutschland nicht nötig, wir haben unsere eigene Musikkultur, die von einem hohen Anspruch bis hin zur leichten Unterhaltungsmusik alles zu bieten hat. Der „Deutsche Schlager“ ist die Identität unserer Gesellschaft.

Hier treffen die Worte von Frau Dr. Ilse Bauer (Monika Martin) voll ins Schwarze, die da sagt, „… wer noch nie zu einer Schnulze geweint, der hat etwas verpasst.“

Es wird höchste Zeit der Endfremdung in der Musik massiv entgegen zu wirken. Ein sehr guter Anfangspunkt sind dafür, die wesentlich höheren Umsatzzahlen im Bereich der Volksmusik, als bei den sogenannten englisch singenden Weltstars. Dies kann nicht abgestritten werden, denn es sind Fakten. Fakt ist auch, wenn es so weiter geht, dann ist schon aus politischer Sicht eine Quotenregelung für das Spielen deutscher Musik in den Medien unumgänglich. Dies könnte durch die Überheblichkeit etwas geistig bedürftig wirkender Moderatoren allerdings schneller kommen, als manchen es Lieb sein dürfte.

So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben!
Neue Musikkonzepte für das Fernsehen sind nicht erforderlich, denn bewährte sind vorhanden. Die ZDF – Hitparade sollte reaktiviert werden, aber als musikmediale Fakten – Sendung und nicht als Quasselstunde eines Herrn Hübners. Dabei sollte man sich alte Hitparadensendungen einmal anschauen. Eine Hitparade ist eine Wertungssendung und keine Show. Somit kann alles technisch gehalten werden und auch die im Hintergrund Mitarbeitenden Personen im Bild erscheinen, so wie es Früher einmal war.

Einen Punkt gibt es dann doch, der zu überdenken wäre, als Nachfolgerin von Dieter Thomas Heck eine Frau zu aktivieren, die es schon einmal gemacht hat, Birgit Schrowange. Sie ist eine Frau, die alles hat, eine Stimme einer Datensprecherin, die aber auch die Weichheit einer Romantikerin haben kann und eine absolute Fakten – Promoterin ist.

Das Lebenswerk eines Dieter Thomas Hecks verpflichtet uns, es weiter zu führen!