Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors
Montag, 12. Mai 2008
Hans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.
Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.
Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?
Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.
Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?
Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.
Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?
Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.
Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?
Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.
Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?
Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.
Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?
Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.
Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?
Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.
Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?
Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…
Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?
Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.
Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?
Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.
Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?
Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!
HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Als freundlichen und friedvollen Sänger kennen seine Fans Bata Illic (68). Doch jetzt behauptet ausgerechnet seine eigene Familie, dass der Sänger auch ein Erbschleicher und Betrüger sein soll.
Als die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.
Die Hochzeit sollte im Normalfall der schönste Tag im Leben sein. Wer möchte sich da nicht Jahre später noch einmal allzu gerne in diese Zeit zurückversetzen lassen? Jetzt können Sie Ihr Jubiläum mit Semino Rossi noch einmal feiern.
„Die große Schlager Starparade“ wird auch 2008 fortgesetzt. Viele erstklassige Künstler werden auf acht Konzerten die Fans des deutschen Schlagers begeistern.
Und auch das gibt es in der Musik und zurzeit in München. Dort feierte am Freitagabend das zweieinhalbstündige Stück nach Motiven des Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas im Münchner Gärtnerplatztheater seine grandiose und umjubelte Uraufführung.
Der unvergessene Trompeter Nini Rosso, der traumhafte Melodien mit seiner Trompete brachte und spielte. Hier zu sehen, mit einer der wohl bekanntesten Trompetenmelodien “Il Silenzio” aus dem Jahre 1965. Dieses Lied war sein größter Erfolg und gehört mit in die Kategorie der Megaseller. Er selbst errang den Ruf eines Weltklasse Trompeters.
Es ist kaum zu glauben, aber die ersten Musikverantwortlichen haben es endlich begriffen, das Internet ist das wichtigste Promotionstool der Musikindustrie.
Der Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.
„Stark wie Zwei“ – nennt Altmeister Udo Lindenberg (61) sein neuestes Werk, mit dem er ein kleines Comeback feiert. Er war eigentlich immer da, hatte aber acht Jahre lang kein Album mit durchweg neuen Songs mehr auf den Markt gebracht. Dafür gibt es jetzt ein sensationelles neues 41. Album von ihm.
Sie ist nicht bloß eine große Schönheit, nein sie ist auch eine erstklassige Sängerin. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen besitz sie eine vollständige Ausbildung und dies sogar im klassischen Gesang. Katharina Herz studierte nach dem Abitur Gesang, Tanz, Theater und Schauspiel an der Weimarer Hochschule für Musik „Franz List“. Einst wurde sie von keinem Geringeren als Günther Behrle entdeckt.
In Düsseldorf haben die Menschen sich jetzt etwas ganz Besonderes zu erzählen. Sie sind verzaubert von dieser wunderschönen Show „Eine romantische Wiener Nacht“ vor der gigantischsten Kulisse, die es je auf einer Konzerttournee gegeben hat, dem Schloss Schönbrunn.
Es kann nicht sein und doch ist es war, das man über Andy Borg negative Berichte in bestimmten Magazinen zu lesen bekommt. So berichtete eine Illustrierte zum Beispiel über ein von ihm angeblich ausgesprochenes „Babyverbot“ für seine Frau. Und das ist nur die schlimmste und falscheste Schlagzeile dieser „Kampagne“.
Seit Januar diesen Jahres sind die Stars der Volksmusik nun auf Tour, und machten bereits zum zweiten Mal einen Abstecher in die für ihr textsicheres und begeistertes Publikum bekannte Soester Stadthalle.
Man muss es noch besser formulieren, denn es ist in Wirklichkeit das gigantischste und spektakulärste Musikereignis des Jahres 2008 in der Welt.
Sie war der romantische Schlagerpart der DDR – Unterhaltungsbranche. Ein Markenzeichen war ihre glasklare Stimme. Monika Herz zählte mit zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der damaligen DDR. Mit der Wende „verabschiedete“ sie sich erst einmal von der Bühne. Heute unterstützt diese ihren Sohn auf dem Gebiet der Musik. Zu sehen ist die Künstlerin hier mit dem Titel “Liebe” aus dem Jahre 1988.
Geboren wurde dieser als Sohn eines Werkmeisters und einer Schneiderin am 24. September 1906 in Laurahütte / Siemianowitz bei Kattowitz.
Andre Rieu, das ist eine Musikgeschichte der ganz besonderen Art. In diesem Jahr wird er in Leipzig mit seiner Deutschlandtour „EINE ROMANTISCHE WIENER NACHT“ gastieren. Leipzig, das ist eine besondere Stadt für ihn, denn hier dirigierte sein Vater das Orchester der „Leipziger Oper“ einige Jahre lang.
Gesternabend war er der große Förderer des „Deutschen Schlagers“ Dieter Thomas Heck zu Gast bei der Fernsehsendung „Riverboat“ im MDR.
