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Stefan Peters - Für dieses Leben würd ich sterben

Sonntag, 20. April 2008

Stefan Peters Für dieses Leben würd ich sterbenSchlager muss nicht immer schnulzig oder gar schmalzig sein und der beste Beweis dafür, dass Schlager auch gute Popmusik sein kann ist Stefan Peters mit seiner Single “Für dieses Leben würd ich sterben”. Wieder ein toller Radio-Hit von Stefan Peters, der sicherlich auch jede Fox-Disco zum Beben bringt.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/hit_clip/stefan_peters_fuer_dieses_leben_wuerd_ich_sterben.flv

Die große Schlager Starparade 2008 - Ein Event geht weiter

Freitag, 18. April 2008

Die große Schlager Starparade 2008„Die große Schlager Starparade“ wird auch 2008 fortgesetzt. Viele erstklassige Künstler werden auf acht Konzerten die Fans des deutschen Schlagers begeistern.
Mit dabei 2008 werden zum Beispiel Semino Rossi, Helene Fischer, Amigos, Nicole, Claudia Jung, DJ Ötzi & Nik P., Brunner & Brunner, Nicole, Patrick Lindner, Kristina Bach, Juliane Werding, Andreas Martin, und viele mehr sein.
Zur Veranstaltungsreihe gibt es auch wieder eine Doppel – CD, auf der sich alle Tournee – Künstler befinden. Auf dieser DCD sind 40 Stars mit 40 Hits vertreten.
Die Tourdaten sind laut Koch Universal:
27.04.2008 Berlin - Die große Antenne Brandenburg Schlager-Starparade (Velodrom Berlin)
18.05.2008 Leipzig - Die große MDR 1 Radio Sachsen Schlager-Starparade (Arena Leipzig)
04.06.2008 Hamburg - Die große NDR 90,3 Starparade (Color Line Arena Hamburg)
12.10.2008 Erfurt - Die große MDR 1 Radio Thüringen Schlage r- Starparade (Messehalle Erfurt)
19.10.2008 Stuttgart - Die große Schlager-Starparade (Schleyer - Halle Stuttgart)
26.10.2008 Magdeburg - Die große MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt Schlager-Starparade (Bördelandhalle Magdeburg)
09.11.2008 Oberhausen - Die große WDR 4 Schlager-Starparade (Arena Oberhausen)
23.11.2008 Frankfurt - Die große hr4 Schlager - Starparade (Festhalle Frankfurt)
Die Schlagerfans dürften damit wieder einen festen Termin in ihrem Veranstaltungskalender haben.

Webpromotion, oder die neuen Erkenntnisse der Musikbranche – Sie wacht auf!

Montag, 31. März 2008

Internet Webpromotion MusikEs ist kaum zu glauben, aber die ersten Musikverantwortlichen haben es endlich begriffen, das Internet ist das wichtigste Promotionstool der Musikindustrie.

Erste Manager merken, dass sich eine ordentliche Internetarbeit bezahlt macht. Im Gegensatz zu den bisher benutzten „Bunten Blättern“ ist dieses Medium schneller, größer und bunter. Aber der wichtigste Fakt, es kann von allen Musikinteressierten jederzeit genutzt werden.

So sagt Christoph Gassmann, gegenüber „Musikmarkt“, in Zusammenhang mit Fragen zum schnellen Erfolg des Juliane Werding Albums „Ruhe vor dem Sturm“. „ Ich glaube, dass gerade das Internet unser wichtigstes Promotiontool war, nicht zuletzt wegen unserer langen, kontinuierlichen Fanarbeit über die Homepage.“ Und weiter „Diese Leute werden in erster Linie durch das Internet auf die Konzerte aufmerksam. „Offliner” erreichen wir über Zeitungsanzeigen; mit großem Abstand folgen Radio und Plakate. TV spielt der Untersuchung zufolge quasi keine Rolle.“

Diese Aussagen sind doch mehr als nur Gerede, nein diese sind die Zukunft. Es ist längst nicht mehr so, das eine CD oder ein Titel im Fernsehen zu sehen sein müssen, um dann Erfolg zu haben. Die Zukunft liegt in der Webpromotion. Allerdings nicht in schwülstigen „übergeordneten“ und oft kopierten Werbetexten der Major – Label, nein, der Fan muss individuell und direkt angesprochen werden. Dazu gehören auch der Video - Trailer oder die Foto - Slideshow.

Es ist ferner definitiv absolut sinnlos, wenn der exakt gleiche Werbetext für einen Tonträger auf hunderten kleiner Plattformen mit wenig Besucherfrequentation zu lesen ist. Dies ist nicht nur in den Augen von “Suchmaschinenkaiser” Google Spam, sondern zudem noch eine Frechheit für jeden, der sich tatsächlich für Musik interessiert. Zudem hat ungekennzeichnete Werbung innerhalb redaktioneller Berichterstattung ohnehin und grundsätzlich nichts zu suchen. Derartige Meldungen sind Werbespam und keine Information. Daher finden Sie auf Hithaus ausschließlich redaktionell eigen produzierte Berichte, keinen Werbemüll.

Die Zukunft hat aber schon begonnen und viele haben schon jetzt den Anschluss verpasst. Dazu kommt noch, dass es nicht genügend Internetfachleute gibt und die Profis unter diesen sind teuer, machen sich aber bezahlt.

Eines steht fest, vor vielen Musikschaffenden liegt eine Menge Arbeit, die aber so schnell wie möglich gemacht werden muss. Wer das Internet als Medienplattform nicht begreift, der dürfte schon jetzt verloren haben.

Paul Kuhn ist 80 geworden!

Freitag, 14. März 2008

Paul Kuhn wird 80 Geburtstag„Der Mann am Klavier“ so kennen ihn alle, Paul Kuhn, einen der großen Musiker des vergangenen Jahrhunderts. Am vergangenen Mittwoch feierte dieser seinen 80. Geburtstag und dies natürlich am Klavier, auf der Bühne des Kurhauses in Wiesbaden. Dafür bekam er einer großen Applaus und diesen auch von seiner Frau.

Seine Karriere begann einst als Jazzpianist und führte über den Sender AFN (American Forces Network) in Deutschland weiter zum Fernsehen.

Paul Kuhn war Schlagersänger, Pianist, Entertainer, Bandleader, Produzent und Schauspieler. Seine Schlager waren solche wie „Der Mann am Klavier“ im Jahre 1954 und „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ 1963. Kuhn machte sich weiterhin einen Namen, als Förderer von Nachwuchstalenten wie Ralf Bendix. Als Entertainer trat er in einigen Fernsehsendungen auf. Er ist im Besitz unzähliger Auszeichnungen.

Radio Regenbogen Award: Preise gehen fast nur an ausländische Künstler

Donnerstag, 13. März 2008

Radio Regenbogen Award 2008Bei der Verleihung des Radio Regenbogen Award wurde wieder einmal drastisch deutlich, dass eine Pflichtquote für deutsche Musik in Rundfunk und Fernsehen unumgänglich ist, denn die Preise gingen fast nur ins Ausland.

Dies spricht eine klare Sprache: Deutsche Musik, wird bei Radio Regenbogen ebenso wenig wie bei anderen Stationen vernünftig gespielt. Immer wieder die selben “20 Hansel” laufen, der Rest existiert einfach nicht.

So nahmen nun 14 Bands, TV-Stars und Schauspieler in der Schwarzwaldhalle ihre Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien entgegen.

Den Hörerpreis bekam dieses Jahr die finnischen Pop-Newcomer Sunrise Avenue („Fairytale Gone Bad“) und Latinosänger Enrique Iglesias erhält die Auszeichnung „Pop International“.

UB-40-Sänger Ali Campbell („80er Jahre Award“) und Barclay-James- Harvest-Gründer John Lees („Lifetime“) wurden ebenso gewürdigt wie das Pop-Duo Ich+Ich („Band National“), das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“, Comedian Olli Dittrich und Karlheinz Böhm, der für seine ehrenamtliche Entwicklungshilfe den „Ehrenaward Charity“ erhielt. Der „Talent Award“ (5.000 Euro) ging an Mini Moustache aus der Talentschmiede der Mannheimer Popakademie. Auch der Geiger David Garrett („Classic“), Shooting Star Mina („Internet Award“) aus München, die Norwegerin Maria Mena („Newcomerin International“), Fernseh-Koch Tim Mälzer („Medienmann“) und die Pop-Band Marquess („Sommerhit“) reihen sich in die Liste der Preisträger ein.

Dennoch: Karl heinz Böhm jedes Jahr für sein Engegement durch diverse Preise zu ehren ist Schwachsinn und auch ansonsten sind es wie gesagt immer die gleichen, die ausgezeichnet werden. Fehlt nur noch Grönemeier. Der war nicht dabei !

Hansi Hinterseer macht den Mund auf!

Montag, 10. März 2008

Hansi Hinterseer macht den Mund aufDer grandiose Erfolg der deutschsprachigen Musik beim „ECHO 2008“ macht Mut endlich einmal die Wahrheit zu sagen. Einer der Ersten der dies tut ist Hansi Hinterseer. Der sehr erfolgreiche Sänger und Schauspieler wünscht sich mehr deutsche Musik im Radio. Im deutschen Radio konzentriert sich alles auf englische und amerikanische Künstler. So gäbe es aber genügend Beispiele für gute deutsche Musik.

Alle stehen zu ihrer Musik, so die Franzosen, Türken, Engländer, Iren, betont er, nur die Deutschen haben Probleme mit ihrer Sprache. Und auf noch eines macht er Aufmerksam, mit denen an England und USA zu zahlenden Tantiemen gehe den deutschen Sendern sehr viel Geld verloren.

Hansi Hinterseer befindet sich gerade auf Deutschlandtournee. Diese geht noch bis zum 20. April 2008.

Stefan Santos von Hithaus meint: Sehr gut gesagt, aber die „Feinde“ des deutschen Liedgutes sitzen fest in ihren Stühlen bei den Radiosendern und wickeln weiter die deutschsprachige Musik ab. Hier hilft nur noch eine Quotenregelung.

Komponist Michael Jary (Maximilian Michael Jarczyk)

Sonntag, 09. März 2008

Michael Jary History PicGeboren wurde dieser als Sohn eines Werkmeisters und einer Schneiderin am 24. September 1906 in Laurahütte / Siemianowitz bei Kattowitz.

Da er als Kind Missionar werden will, so verbringt er seine Schulzeit im Kloster der Steyler Missionare bei Neiße und entdeckt dort die Liebe zur Musik. Mit 18 Jahren verlässt er das Kloster und geht auf das Konservatorium in Beuthen. Dort leitet er einen Kirchen – und Arbeiterchor und schreibt erste Kammermusikwerke, die über den Sender Gleiwitz ausgestrahlt werden. Vom Stadttheater Neiße und Plauen wird er schließlich als zweiter Kapellmeister engagiert. Im Jahre 1929 wird Jary in die Staatlich Akademische Musikhochschule zu Berlin aufgenommen. Zwischendurch arbeitet er in Cafés oder Kinos. 1931 bekommt dieser den Beethoven – Preis der Stadt Berlin verliehen.

Am 8. Februar 1933 dirigiert er sein Abschlusskonzert für zwei Klaviere, Trompete und Posaune, wird aber von Mitgliedern des Kampfbundes für deutsche Kultur ausgebuht. Paul Graener, der neue Direktor des Stern’schen Konservatoriums, diffamiert das Konzert als „… kulturbolschewistisches Musikgestammel eines polnischen Juden“!

Bedingt dadurch muss Jary untertauchen, bis Gras über die Sache gewachsen war.

Michael Jary schrieb dann unter den Pseudonymen Jackie Leeds Arrangements und unter Max Jantzen Chansons. Ihm wird klar, dass er mit seinem polnischen Namen keine Karriere machen kann und entscheidet sich für einen definitiven Künstlernamen. Er streicht die Konsonanten und wählt seinen zweiten Vornamen, fortan nennt er sich Michael Jary.

Seine Domäne ist die sinfonische Unterhaltungsmusik. Für den Film „Die große und die kleine Welt“ komponiert dieser seine erste Filmmusik. Die vielfältigen Möglichkeiten des Soundtracks interessieren ihn sehr. Trotz des zur damaligen Zeit vorherrschenden staatlichen Diktats schreibt dieser auch Swing – Arrangements und Jazz.

Sein Durchbruch beginnt im Jahre 1938 mit „Roter Mohn“.

Jary muss in Deutschland bleiben, denn eine Ausreise um einer Einladung von Ernest Ansermet in Genf nachzukommen, wird abgelehnt.

So kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Textdichter Bruno Balz. Es entstehen Evergreens, wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“ und „Davon geht die Welt nicht unter“. Kurz vor dem Ende des Krieges gründet dieser eine Kapelle. Nur 19 Tage nach dem Kriegsende und der Kapitulation kann er mit diesem Grundstock (und verstärkt durch Musiker anderer Orchester, etwa aus Charlie and His Orchestra) im Auftrag der sowjetischen Kontrolloffiziere mit dem 48 Mann starken Radio Berlin Tanzorchester (RBT) auftreten. Als Solisten kann Jary unter anderem Ilse Werner und Bully Buhlahn für Rundfunksendungen verpflichten.

1948 gründet Jary seinen eigenen Verlag, die Michael Jary – Produktion, die in den 50er Jahren sogar ein Büro in New York unterhält. Seine Vorstellung ist es für Revuefilme Musik zu schreiben, was er 1943 im Film „Karneval der Liebe“ schon sehr erfolgreich getan hatte.

Aus diesem Grund geht er 1948 nach Hamburg und es kommt ein Erfolg nach dem anderen. So entstehen unter anderem Melodien, wie „Leise rauscht es am Missouri“, „Das machen nur die Beine von Dolores“ und „Heut’ liegt was in der Luft“. Viele dieser gehören heute zu den musikalischen Standartwerken der Unterhaltungsmusik.

Für Heidi Brühl komponiert er den Titel „Wir wollen niemals auseinandergehn“ für die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix 1960. Damals glaubte Niemand an den Titel und dieser fiel bei der Festivaljury auf Platz zwei zurück, ist aber bis heute einer der größten Erfolge der deutschen Schlagergeschichte.

Nach diesem persönlichen Sieg findet Jary zu seinen Wurzeln zurück und schreibt das Musical Nicole, das 1963 in Nürnberg uraufgeführt wird und später Serien - Rekorde im Ostblock feiert. In seiner Schweizer Wahlheimat oberhalb des Luganer Sees schreibt er sinfonische Werke. Im Jahre 1973 erlitt Michael Jary drei Herzinfarkte.

Michael Jary starb am 12. Juli 1988 in München, sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

Das Hamburger Hafenkonzert

Samstag, 01. März 2008

Norddeutsche Rundfunk AG NORAGDas Hafenkonzert gibt es auch Heute noch und es ist damit die älteste immer noch auf Sendung befindliche Live - Radioproduktion der Welt!
Zum ersten Mal wurde es am 9. Juni 1929 von der Nordischen Rundfunk AG (NORAG) gesendet.

Der 1. Intendant der NORAG hatte 1929 folgende Aufgabe gestellt. „Schaffen Sie etwas Neues, eine Sendung, die nach Tang und Teer riecht, eine Sendung, in der die See zu den Hörern spricht, die See und die Männer, die sich ihr verschrieben haben. Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die ihnen die Technik bietet. Stellen Sie die Technik vor neue Probleme. Kurz und gut: Schaffen Sie eine einmalige Sendung für den frühen Sonntagmorgen“. Diese Anweisung ging an Kurt Esmarsch, seiner Zeit Reporter für die NORAG und er schuf das Hafenkonzert und damit eine Sendung die zum einen ein Dauerbrenner wurde und zum anderen Weltformat hatte.
Noch heute wird das Hafenkonzert an vielen Stellen auf der Welt gehört. Es ist für die Seeleute und viele Weltreisende die Verbindung nach Hamburg und der Heimat geworden und bis Heute geblieben.

Sonntagmorgens um 6.05 Uhr geht es los mit Musik und Gesprächen. Es ließ keine wichtigen Ereignisse aus. Es war dabei, als zum ersten Mal das weltberühmte „Willkomm Höft“ am Schulauer Fährhaus ein Schiff in Hamburg begrüßte, sowie bei der Berichterstattung über den Untergang der „Pamir“ oder der damalige Innensenator von Hamburg Helmut Schmidt über die Rettungsmaßnahmen bei der Flutkatastrophe berichtete.

Manchmal waren die Reportagen schwierig, denn die alten Seebären ließen sich nicht so einfach alles entlocken. So manches Seemannsgarn wurde in dieser Sendung auch gesponnen.
Da dieses schon in den Anfangsjahren mehr als erfolgreich war, so wurde es im ganzen Gebiet des Deutschen Reiches ausgestrahlt. Nach der Auflösung der NORAG, durch die Gleichschaltung des deutschen Rundfunks, strahlte der Reichssender Hamburg diese Sendung aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es bis 1947 kein Hafenkonzert. Dann nahm der NWDR die Sendung auf und diese ging 1956 zum neu entstandenen NDR über. Danach wurde das Programm umGesangsdarbietungen erweitert, da es in der Ursprungsform nur Orchester- und Instrumentalmusik beinhaltete.
Der Hauptsendeort war und ist Hamburg, aber es gab und gibt auch Sendungen von Orten außerhalb der Stadt. Zurzeit wird die Sendung von Kerstin von Stürmer und Gerd Spiekermann moderiert.

Am 13. Juni 2004 wurde die 2500 Sendung des Hafenkonzertes über den Äther geschickt.

Die Schlager der Woche

Samstag, 01. März 2008

Rias Berlin Schlager der WocheEs war die erste deutschsprachige Hitparadenhörfunksendung, produziert vom RIAS und so ging sie auch in die Rundfunkgeschichte ein.
An einem Montagabend des Jahres 1947 ging diese das erste Mal on Air.

Da es im Jahre 1947, zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, fast unmöglich war Schallplatten zu bekommen, so wich man auf Tonbandmitschnitte des Senders AFN aus. AFN ein Ableger des amerikanischen Militärrundfunkdienstes (AFRTS - Armed Forces Radio and Television Service) war schon seit 1945 in Deutschland aktiv und auf Sendung. Auch gab es in den ersten Jahren für die Sendung den Untertitel „Berühmte amerikanische Melodien, die unsere Hörer sich wünschen“, in dem das Wort „amerikanisch“ bald weggelassen wurde, da die deutsche Musikindustrie wieder eigene Produktionen liefern konnte. Bei diesem Titel dürfte es sich aber mehr um den „Arbeitstitel“ gehandelt haben

Am 8. März 1958 wurde die 500. Veranstaltung aus der Deutschlandhalle am Funkturm gesendet.

Der Mann der „ersten Stunde“ war Wolfgang Behrendt. Er moderierte die Sendung bis 1954. Dieser ging danach zum WDR und wurde dann Chefsprecher beim ZDF. Er starb 2001 mit 82 Jahren. Nachfolgend kamen Fred Ignor mit Ernst Verch und als Vertretung Klaus Jaecks, Gerd Vespermann und etwas später auch Karin Jurow.

Fred Igor gab der Sendung ein Markenzeichen, seinen berühmten Satz. Dieser hieß, „… vor der Nummer 3 wie immer - Liebe Grüße von Ost nach West und von West nach Ost“.
Er übergab am 8. Januar 1968 die Moderation an den amerikanischen Kollegen, den Sänger und Schauspieler Charlie Hickmann.

Dieser glänzte durch Fachkompetenz und viele zusätzliche Informationen rund um die Stars und Sternchen jener Zeit. Allerdings kam es zu negativen Äußerungen seitens der Hörergemeinschaft und dies führte zu dessen Ablösung durch Knut Kuntze am 30. September 1968.

Knut Kuntze besser bekannt unter dem Namen Lord Knud ehemaliger Bassist der Beat – Gruppe The Lords kam durch seine lockere Art sehr gut an. Seine Urlaubsvertretungen machten so bekannte Leute wie Nero Brandenburg oder Dennis King um nur einige zu nennen.
Die Sendung wurde am 27. September 1985 und Ausgabe 1916 eingestellt. Ab dem 1. Oktober 1985 ging aus einer Programmneuorientierung die Jugendwelle RIAS 2 auf den Sender.

GEMA – Eine Institution wird 105 Jahre alt!

Mittwoch, 27. Februar 2008

gemaDie GEMA, das heißt die „Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte“ wurde 1903 gegründet.

Sie hat die Aufgabe das geistige Eigentum ihrer Mitglieder auf der Grundlage des Urheberrechts zu schützen und verteilt die Gewinne aus dessen Nutzung. Mitglied kann in diesem „Verein“ jeder werden.

Die GEMA wahrt die Rechte und Lizenzen von über 60.000 deutschen Mitgliedern und mindestens 1 Million ausländischer Rechteinhaber.
Das bedeutet, wird irgendwo und irgendwie ein Titel wiedergegeben, so fällt dafür ein Nutzungs- – Entgelt an.

Das geht von Radiosendungen über Nutzungen auf Homepages bis hin zu Veranstaltungen. Dafür gibt es einen genau ausgeklügelten Rechnungssatz der je nach Nutzer und Nutzung unterschiedlich ist. Das gleiche gilt dann für die Verteilung des Geldes.

Empfänger sind dabei Texter, Komponisten und oder Verleger.

Mitglied dieses „Vereins“ kann jeder werden. Die einmalige Aufnahme beträgt ca. 60€ zuzüglich jährlich anfallender Beiträge und oder Kosten.

Rolf Zuckowski - ECHO für sein Lebenswerk

Mittwoch, 27. Februar 2008

rolf_zuckowskiDer Komponist, Musiker und Produzent, welcher sich vor allem als Autor von Kinderliedern einen Namen gemacht hat, bekommt am 15. Februar 2008 den ECHO für sein Lebenswerk verliehen.

Er wird den Preis im ICC persönlich entgegen nehmen.
Rolf Zuckowski gehört zu den Menschen, die den Musikalltag hierzulande entscheidend mit geprägt haben. Lieder wie „Du da im Radio“, „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Rolfs Vogelhochzeit“ sind Titel, die schon über mehrere Generationen hinweg, die Kinder und auch Erwachsenen begeistern.
Aber dieser schrieb auch für große Künstler viele Texte, so unter anderem auch für Nana Mouskouri und Peter Maffay.

1982 kam er in der ZDF – Hitparade mit der Kindergruppe “Rolf und seine Freunde”  mit dem Lied „…und ganz doll mich” auf Platz 1. Dieses Lied erhielt mit über 3700 von Kindern getexteten Zeilen als längstes Lied der Welt einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.
Des Weiteren arbeitet er auch als Pädagoge. Während seiner Australien - Tournee im Jahre 2000 hielt dieser mehrere Seminare an öffentlichen Einrichtungen ab.

Im Februar  2005 bekam dieser das „Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen. Diese Auszeichnung würdigt seine Förderung der musikalischen Entwicklung von Kindern.

Sein wohl größter musikalischer Erfolg dürfte aber „Tabaluga“ sein.

Die GEMA – Ein Überlebensgarant der Musikschaffenden!

Mittwoch, 27. Februar 2008

gemaDieser Artikel möge denen helfen, die nicht wissen, wer die GEMA ist und was sie tut und den anderen ein mahnender erhobener Zeigefinger sein.

Das illegale Beschaffen von Musik, auf welchen Weg auch immer, ist zum Volkssport geworden.
In letzter Zeit hört man immer wieder die Aussage, …“die GEMA ist genau so ein Wegelagerer wie die GEZ“. Wer dies sagt, der weis absolut nicht, worüber er spricht und oder er gehört zu denen, die sich auf Kosten Anderer bereichern.

Denn die GEMA ist nun seit mittlerweile 100 Jahren dazu da, das geistige Eigentum der Musikschaffenden zu schützen, ihre Interessen zu vertreten und dafür Sorge zu tragen, dass diese die Nutzung ihrer Werke angemessen vergütet bekommen.
Das ist in Deutschland die alleinige Aufgabe dieser Institution. Sie hat in der Zwischenzeit über 60.000 Mitglieder. Zu diesen gehören Komponisten, Textdichter und Musikverleger. Alle Einnahmen, die die GEMA bekommt, werden nach dem Abzug der Verwaltungskosten an die in- und ausländischen Urheber ausgeschüttet. Dabei verbietet es ihre Satzung Gewinne zu machen.
Weiterhin passt sich diese den ständig neuen Anforderung des Marktes an.

Was ist nun eigentlich das Urheberrecht? „Das Urheberrecht ist das Rechtsgebiet, das dem Schutz der Urheber schöpferischer Werke auf dem Gebiet der Literatur, Wissenschaft und Kunst dient. Urheber sind unter anderem Schriftsteller, Komponisten, Maler usw. Neben den Urhebern schützt das Urheberrecht auch die Inhaber so genannter Leistungsschutzrechte – hierunter fallen z.B. ausübende Künstler, Tonträgerhersteller und Sendeunternehmen. Das Urheberrecht wird in Deutschland vor allem durch das Urheberrechtsgesetz (UrhG) und das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG) von 1965 geregelt“. (Quelle: GEMA.de)
Das bedeutet: „Das Urheberrecht schützt den Urheber zum einen in der geistigen und persönlichen Beziehung zu seinem Werk (so genanntes Urheberpersönlichkeitsrecht). So hat zum Beispiel allein der Urheber das Recht zu entscheiden, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird. Der Urheber kann im Rahmen des Urheberpersönlichkeitsrechts auch Entstellungen seines Werkes verbieten und gegen jeden vorgehen, der ihm seine Urheberschaft streitig macht.
Zum anderen gewährt das Urheberrecht dem Urheber aber auch das ausschließliche Recht, über die wirtschaftliche Verwertung seines Werkes zu bestimmen. Die so genannten Verwertungsrechte umfassen sowohl die „körperliche“ Verwertung des Werkes durch seine Vervielfältigung, Verbreitung und Ausstellung, als auch „unkörperliche“ Verwertungen. Ein Musikwerk kann unter anderem unkörperlich verwertet werden, indem es aufgeführt, im Radio oder Fernsehen gesendet oder im Internet öffentlich zugänglich gemacht wird. Nutzt jemand anderes als der Urheber das Werk, so hat der Urheber einen Anspruch auf angemessene Vergütung. (Quelle: GEMA.de)

Bezogen auf den allgemeinen Umgang mit der Musik, ist damit eindeutig klar, das jegliches Tauschen, Kopieren über die private Kopie / Sicherheitskopie hinaus und die öffentliche Aufführung derer ohne Genehmigung der GEMA einen Straftatbestand darstellt. Wer dies tut, der begeht kein Kavaliersdelikt, nein es ist Diebstahl geistigen Eigentums und verstößt auch gegen das Lizenzrecht.

Jeder, der diesen Straftatbestand begeht, sollte sich darüber im Klaren sein, das es sich bei den Vergütungen der GEMA an die Musikschaffenden im eigentlichen Sinne, um den Lohn für geleistete Arbeit handelt.

Falco zum 10. Todestag – „Muss ich denn sterben…um zu leben?“

Mittwoch, 27. Februar 2008

falco_04In seinem Hit „Out Of The Dark“ (Aus der Dunkelheit heraus) gibt es die Liedzeile „Ich bin bereit, denn es ist Zeit für unser’n Pakt über die Ewigkeit“ und diesen ging er am 6. Februar 1998 mit seinem, dem Tode ein.

Viele glaubten es nicht, denn ihnen fiel die Liedzeile „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ ein. Sie hielten seinen Tod für die perfekte Inszenierung eines sehr intelligenten Menschen. Und ehrlich gesagt, gerade jetzt, wo seine DVD erscheint, da hört und sieht man ihn wieder.
Falco, er wurde an diesem Tag zu einer musikalischen Legende. Aber auch dies ist nichts außergewöhnliches, denn in seinem Heimatland Österreich gibt es viele mystische Legenden großer Musikschaffender.
Geboren wurde Falco am 19. Februar 1957unter dem Namen Johan (Hans) Hölzl in Wien Margareten als Sohn einer Einzelhandelskauffrau und eines Werkmeisters. Er wuchs als Einzelkind auf. Seine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit war die „Jagd“ auf Gartenzwerge mittels Gewehr. Die Lieblingsliteratur des Jungen war sein Sparbuch. Mit 6 Jahren hatte dieser dann seinen 1. Auftritt auf der Weihnachtsfeier seiner Volksschule.
Als 18 - jähriger tingelte er als Gitarrenspielender Straßen - und Kneipenmusiker durch Berlin.
Sein Lebensmotto hieß, “Wenn ich nur noch fünf Mark in der Tasche habe, kauf ich mir ein Ticket für den Bus ins Studio - und fang noch mal ganz von vorne an”.
Im Jahr 1980 tritt dieser als Bassist der Chaos – Combo „Drahdiwaberl“ bei. Seinen Namen fand er durch den DDR – Skispringer Falco Weißpflog, genannt der „Falke“. Von diesem war er sehr beeindruckt.
Im darauffolgenden Jahr hatte Falco seinen ersten großen Megahit mit dem Titel „Der Kommissar“.
Dieser wird weltweit über 7 Millionen Mal verkauft. Er war damit der zweite Sänger, der es mit einem deutschen Text in die US – Charts schaffte. „Der Kommissar“ war weltweit der erste kommerziell erfolgreiche Rap - Song eines Weißen Sängers.
Nach einer weniger erfolgreichen Zeit schaffte er 1985 / 86 den ganz großen Durchbruch mit dem Titel „Rock Me Amadeus“. Mit diesem gelang ihm das, was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war, sich 3 Wochen auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard – Charts zu platzieren. Kurze Zeit später gelang dies auch in England.
Auch im Jahr 1985 erschien dann „Jeanny“ Part 1. Dieser Titel erreichte ebenfalls erste Plätze, geriet aber wegen seines zweideutigen Textes in das Kreuzfeuer der Kritik und sorgte damit für einen riesigen Skandal. Dieser dürfte der größte in der deutschsprachigen Popmusik gewesen sein.
Hierzu muss jedoch gesagt werden, das „Jeanny“ nur ein Song einer ganzen Serie war. Die mehr als umstrittene Single „Jeanny“ (Part 1) erreichte noch im gleichen Jahr Platz 1
und hielt sich 20 Wochen in den Media – Control – Charts. Mit 2,5 Millionen Single gehörte diese zu den meistverkauften des Jahres 1986 und erreichte damit Doppelplatin (nach altem Bewertungssystem).
Mit dem Erfolg von „Jeanny“ in mehreren Ländern, kam der Skandal ins Rollen. Der nicht ganz eindeutige Text wurde als Verherrlichung und Verharmlosung des Tatbestandes der Vergewaltigung angesehen. Ganz besonders ins Visier der Kritiker geriet dabei die Einspielung der Nachrichtensendung gesprochen von dem damaligen sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben. Er berichtet, „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“. Dadurch entsteht der Eindruck, das dass Lied an die Serienmorde von Jack Unterweger angelehnt zu sein scheint. Falco wird vorgeworfen, mit dem Lied die Forderungen nach der Freilassung des Mörders zu unterstützen. Damals saß gewisser Unterweger, seit 1974, wegen Mordes an einer 18 - jährigen deutschen Frau in lebenslanger Haft ein. Als direkter Verbindungspunkt wurde das im Lied erwähnte Alter von 19 Jahren genommen.
Daraufhin und wegen sexistischer Anspielung wurde der Titel von vielen Radiostationen boykottiert.
Aber es gab auch noch positives für ihn in dieser Zeit, denn am 13. März 1986 kam seine Tochter Katharina Bianca zur Welt. Falco bekam aber die Doppelrolle zwischen Familienvater und Musikstar nicht so recht. Dadurch kam es wieder einmal zu einer Lebenskrise, in der auch der Alkohol eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Später sollte sich durch einen Vaterschaftstest herausstellen, dass er nicht der Vater war.
Im Jahr 1992 kam es mit dem Album „Nachtflug“ zu einem Comeback.
1995 veröffentlichte Falco eine Techno- Version eines Alt - Berliner Gassenhauers aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. Um den großen Druck zu entgehen wählte er für die Single das Pseudonym T>> MA. Der Titel stürmte nach einem halben Jahr die Charts. Somit hatte Falco ganz unverhofft einen neuen Hit.

Falco feierte am 19. Februar 1997 seinen 40. Geburtstag mit einem großen Fest.
Seinen letzten großen Live – Auftritt hatte dieser zu Silvester 1997/98 in der Excalibur City.
Kurz Zeit später kehrte er in seine karibische Wahlheimat zurück. Dort verunglückte er am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall tödlich. Nach dominikanischem Recht war der Busfahrer des Busses, mit dem er kollidiert schuldig. Dieser hatte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Dabei spielte dort der Alkoholpegel von Falco keine Rolle.
Auf die Frage in einem Interview, wie er einmal sterben wolle, sagte dieser 1982: “Wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“
Und so geschah es dann auch.
Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Sein musikalisches Vermächtnis ist, das er mit seinem phrasiertem Sprechgesang den Rap salonfähig machte und die Musikszene revolutionierte. Der Künstler Falco hinterlässt uns seine ganz eigene unverwechselbare Musik, die diesen auch in der Zukunft noch als hell leuchtenden Stern am Musikhimmel erstrahlen lassen wird.
Seine sehr philosophischen Texte werden dafür sorgen, dass die Aufarbeitung seines Vermächtnisses noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

Seine Liste der Auszeichnungen und Ehrungen: Posthum werden ihm zuerkannt,
1999 der Echo für sein Lebenswerk und im Jahr 2000 beim „Amadeus Austrian Music Award“ der „Amadeus“ für sein Lebenswerk. Des Weiteren bekommt dieser 1982 die „Goldene Europa“ für den Künstler des Jahres, 1985 den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, 1986 die „Goldene Europa“ als Künstler des Jahres, 1986 das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien“, 1986 zum wiederholten Male, den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, ebenfalls 1986 den „Bambi“ für den erfolgreichsten Popsänger des Jahres und 1986 den „Pop Amadeus“.
Sein herausragenden Titel und Erfolge dürften sein „Der Kommissar“, „The Sound of Music“, „Jeanny“, „Vienna Calling”, „Coming Home (Jeanny Part 2)“ und „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ und nicht zuletzt „Out Of The Dark”.

Die Liedzeile aus dem Song „Out Of The Dark“ „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ hat im Nachhinein etwas Mystisches in sein Leben gebracht, denn sein Ruhm kam nach dem Tode.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/falco_zum_todestag_story.flv

Dieter Thomas Heck bekommt einen „Echo“

Mittwoch, 27. Februar 2008

dieter_thomas_heckDer beliebteste und erfolgreichste Moderator des deutsprachigen Musikfernsehens Dieter Thomas Heck erhält den „Sonderpreis für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik“.

Dieter Thomas Heck, der Vater der „ZDF – Hitparade“ gehört in der Zwischenzeit zur deutschen Fernsehgeschichte. Er ist eine Kultfigur im Musikbusiness geworden. Kein anderer hat wie er für die deutsprachige Musik gekämpft. Für diesen großartigen Verdienst bekommt er den „Echo“ verliehen.

Der Executiv Producer des „Echo 2008“ Gerd Gebhardt sagt über ihn, „Dieter Thomas Heck ist ein wahrer Gigant der Unterhaltung. Seine Größe zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass er in seinen Sendungen mühelos Genre-Grenzen überwand. Bei ihm traten Bernd Clüver, Tony Marshall und Hansi Hinterseer ebenso auf wie Nena, Rosenstolz, Pur und Tokio Hotel. Dass ihm deutschsprachige Musik eine echte Herzensangelegenheit ist, hat er durch sein unermüdliches Wirken in Radio und Fernsehen immer wieder eindrucksvoll bewiesen.“

Die Echo - Verleihung wird heute Abend um 20.15 Uhr von RTL übertragen.

Musikladen mit Manfred Sexauer

Freitag, 22. Februar 2008

Manfred SexauerDer „Musikladen“ startete am 13. Dezember 1972 produziert vom 3. Programm Radio Bremen für die ARD. Er trat die Nachfolge des „Beat – Club“ an. Insgesamt wurden bis zum 29. November 1984 neunzig Folgen ausgestrahlt. Dazu kamen noch einmal 59 Sendungen „Musikladen – Extra“ vom 1. Mai 1974 bis zum 29. November 1979.

Die Sendezeit betrug 45 Minuten, in denen jeder eingeladene Künstler ein Lied sang. Bis 1975 traten auch die Insterburgs regelmäßig mit Sketchen in der Sendung auf.

Mit der Ausgabe Nummer 33 des „Musikladen“, im Jahr 1977, genauer gesagt ab dem 21. Mai, bekam dieser sein typisches Intro, der Melodie aus „A Touch of Velvet, a Sting of Brass“. Dieses wurde am Anfang und Ende eingespielt. In der Anfangssequenz tanzten zu diesem Tänzerinnen und die Namen der in der Sendung auftretenden Künstler wurden eingeblendet.

Die einzelnen Produktionen zeigten auch Ausschnitte aus „Beat – Club“ Sendungen und vorangegangenen Musikladenproduktionen. Dazu stellte man nach dem ersten Titel 4 Oldies vor, von denen dann die Zuschauer, mittels Telfon, einen zum Sieger machen konnten. Dieser kam dann am Ende der Sendung.
Die Moderation hatte in der Regel Manfred Sexauer. Dieser hatte wechselnde Co – Moderatoren, wie Uschi Nerke, Christine Röthig und August Wilhelm Thieman an seiner Seite.

Ab Musikladen Nummer 53 gab es hin und wieder Musikvideos zu sehen, was für die damalige Zeit noch eine Seltenheit war.

Der „Musikladen“ ist eine Produktion gewesen, in der die Stars und Weltstars der 70er und 80er Jahre auftraten und live sangen. So kamen Johnny Cash, The Rolling Stones, Scott McKenzie, Rod Steward, Boney M, ABBA, Chris Barber’s Jazzband, George Baker Selection, Gloria Gaynor, Pussycat, BZN, Puhdys, Baccara, Tina Turner, Al Bano & Romina Power und viele andere mehr.
Titel wie, “San Francisco”, “Mamma mia”, “Waterloo”, “Dancing queen”, “Daddy cool”, “In Zaire”, “Yes sir, I can Boogie”, “Belfast”, “Follow me”, “Acid queen”, “Y.M.C.A.”, “Chiquitita”, “In the Navy”, “Give peace a chance”, “Ring of fire” waren unter anderem zu sehen und zu hören.

Mit dem Auftritt von Nena mit „Nur geträumt“ brach die “Deutsche Welle” durch, der.

Sein zehnjähriges Bestehen feierte der „Musikladen“ am 11. November 1982 und am 21. August 1976 kam das legendäre ABBA – Special. Mit der neunzigsten Sendung ging der Musikladen vom Sender.

Die Schlagerrevue

Samstag, 29. Dezember 2007

Heinz QuermannAus dem Funkhaus Leipzig, wurde am 11. September 1963 die erste „Schlagerrevue“ über Radio DDR ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt hieß diese allerdings „Schlagerlotterie“ wurde jedoch später in „Schlagerrevue“ umbenannt.

Der Grund dafür war, dass es sich bei benannter Sendung nicht um eine Lotterie, sondern um eine Wertungssendung handelte.

Nach Fertigstellung kam diese dann aus dem neuen Funkhaus Berlin. In dieser Wertungssendung wurden die Neuproduktionen des Rundfunk und der Schallplattenfirma der DDR „Amiga“ vorgestellt.

Die Hörer entschieden dann per Postkarte über die einzelnen Platzierungen. Von der ersten bis zur letzten Sendung kam Heinz Quermann als Moderator zum Einsatz.
Am 11. September 1963 feierte die Hitparade des Ostens ihren 10. Jahrestag.

Anlässlich dieses Jubiläums wurden einige Änderungen, die zur Verbesserung dieser dienten, eingeführt. So ging die Sendung jetzt Live über den Sender. Dann gab es statt fünf nur noch drei Neuvorstellungen und die Laufzeit der Titel wurde auf zehn Wochen begrenzt. Durch den Wechsel zur Live - Sendung entfiel die Zensur dieser, denn bis dahin wurde die Aufzeichnung vor der Ausstrahlung kontrolliert.

Jubiläumssendungen und Jahrestage wurden zusammen mit dem Fernsehen produziert und gingen als große Samstagabendsendung über den Bildschirm.
Öfters ging man mit dieser Hitparade auch außer Haus und sendete diese aus Hausgemeinschaften über Betriebe bis hin zu Ferienheimen. Man hielt persönlichen Kontakt zu den Hörern und es wurden somit auch nach den Sendungen sehr lange Gespräche geführt.

Sehr viele Interpreten, Komponisten, Chöre, Orchester usw. erlangten durch diese Produktion ihre Bekanntheit und Popularität.

Ein paar Zahlen zur Sendung: Es waren 1800 Hitparaden in 36 Jahren mit 7000 Neuvorstellungen von Musiktiteln die wiederum sieben Millionen Zuschriften „verursachten“ und mit 20000 Gewinnen bis 100 DDR - Mark belohnt wurden.
Durch das Ende der DDR kam auch das Ende von Radio DDR und damit auch für diese Rundfunkproduktion.

Danach kam durch „diplomatische“ Beziehungen einiger beteiligter Personen diese Sendung zum WDR, wo dann auch die DDR eigenen Titel gespielt wurden.
Im Jahr 2005 kam es durch unendliche viele Zuschriften ehemaliger Hörer, dieser Hitparadensendung, zu einer Wiederaufnahme der Sendung im „Offenen Kanal Berlin“.

Dieter Thomas Heck – Wir gratulieren zum 70. Geburtstag!

Samstag, 29. Dezember 2007

Dieter Thomas HeckVor ein paar Wochen hat er, der große Showmaster Dieter Thomas Heck, zum letzten Mal die ZDF Gala „Melodien für Millionen“ moderiert. Am Ende dieser Sendung verabschiedete er sich von seinem treuen Publikum.

Heute an seinem 70. Geburtstag wird er in den verdienten Ruhestand geschickt. Möge er diesen auch bekommen, denn zurzeit muss er sich noch sehr um seine schwer an Krebs erkrankte Frau kümmern.

Dieter Thomas Heck, das Urgestein des Deutschen Fernsehens und der Übervater des deutschen Schlagers nimmt Abschied von seinem Publikum und seinen Fans. Mögen manche froh sein das er geht, so werden ihn auch Millionen Zuschauer vermissen, ihn den Schnellsprecher der Nation.

Geboren wurde er am 29. Dezember 1937 in Flensburg. Er hatte einen Sprachfehler, den er später unter anderem durch Gesangsunterricht überwand.

Nun, Heute, genau an seinem Geburtstag verabschiedet ihn das ZDF mit einer Live – Gala aus Berlin. Der Titel dieser Show ist „Danke Dieter Thomas Heck“. Es konnte keinen besseren Ort für diese Veranstaltung geben, denn hier begann er einst mit den Worten „Hier ist Berlin…“ die „ZDF – Hitparade“ 1969. Unvergessen ist diese Zeit, als er die Startnummer und Sieger dieser Hitparade und die ganze Sendung an - und abmoderierte.

Die „ZDF – Hitparade“ wurde nicht auch zuletzt durch ihn zu einem Stück Deutscher Fernsehgeschichte, das er in der Zwischenzeit auch geworden ist. Viele Sendungen hat er moderiert, ob „Melodien für Millionen“, „Die goldene Stimmgabel“, „Das große Los“, „Das Sommerhitfestival“ und viele mehr. Immer war ein Erfolgsgarant für seinen Haussender das ZDF. Aber auch als Schauspieler konnte man ihm im Fernsehen sehen, so in den Serien „Tatort“ und „Praxis Bülowbogen“. Auch in dem Aufsehen erregenden Film „Das Millionenspiel“ spielte er den Moderator.

Dieter Thomas Heck, war die optimale Gestalt für das Fernsehen in seiner Person. Er protegierte dieses erheblich mit in die Wohnzimmer der Zuschauer hinein.
Auch er hatte einst als Sänger angefangen, war bei Peter Frankenfeld aufgetreten, und dann im Vorentscheid des Grand Prix Eurovision de la Chanson ( Eurovision Song Contest) gelandet. Durch einen Zufall wurden seine Fähigkeiten als Moderator entdeckt. Heck nahm seinen Weg über Radio Luxemburg zur Europawelle Saar und dann zum ZDF.

Dort präsentierte er über 200 Mal die „Hitparade“ eingerechnet alle Sondersendungen dieser TV - Produktion.

Dieter Thomas Heck unterstützte und förderte den Deutschen Schlager, wo es nur ging. Gegen Kritiker setzte er sich entschieden durch.

Er bekam in seiner Karriere so manche Auszeichnung zuerkannt, so die „Goldene Kamera“ für die Hitparade, den „Saarländischen Verdienstorden“ und das Bundesverdienstkreuz.

Ehrungen die mehr als tausend Bewertungen für sein Schaffen geben, welches nun nach 38 Jahren sein Ende nimmt.

Dieter Thomas Heck hat die Deutsche Fernsehunterhaltung geprägt wie kein Anderer seines Faches. Er hinterlässt Spuren in der Deutschen Musikgeschichte und stellt die Normen für seine Nachfolger auf. Mit ihm geht eine Ära des Fernsehens zu Ende, die sehr viel Einfallsreichtum, Talent und Improvisationsvermögen erforderte. Dies alles hatte er und es wird schwer sein, in seine Fußstapfen zu treten, besonderst in einer Zeit, da das Fernsehen öfters die Qualität zu Gunsten des Kommerzes vermissen lässt.

Wir sagen Danke und leb wohl Dieter Thomas Heck!

Kommentar: Mögen manche meinen, sie seien genau so gut oder noch besser wie er, sie sollten voller Erfurcht verstummen und erst einmal darüber nachdenken!
Denn wie sie sind, das konnten wir schon Live miterleben, so zum Beispiel am Untergang der „ZDF – Hitparade“.

Der Deutsche Schlager braucht keine Möchtegernunterhalter und blonde Showladies, sondern Vollprofis, die von dessen „Feinden“ ernst genommen werden.

Damals im DDR – Rundfunk „Die musikalische Luftfracht“

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Peter NiedziellaEs war das Jahr 1971, als die Zuhörer donnerstags 20.05 Uhr auf Radio DDR das Geräusch eines landenden Flugzeuges hörten und im Anschluss die Durchsage einer Stewardess vernahmen: „Liebe Gäste, dorogije gosti, soeben gelandet ist eine Maschine mit musikalischer Luftfracht!“

So begann ab diesem Zeitpunk vierzehntägig eine der erfolgreichsten Musiksendungen des DDR – Rundfunks. Peter Niedziella präsentierte in dieser Art Hitparadensendung dann nationale und internationale Musiktitel. Diese Sendung lief bis 1991, dem Ende des Rundfunks der DDR, denn da wurde dieser  abgewickelt. Eigentlich sollten nach den damaligen Regeln keine westdeutschen Titel gespielt werden, aber auch diese Regel wurde erfolgreich umgangen. Die Sendung war nicht bloß bei den Zuhörern der DDR beliebt, nein auch bei denen der damaligen Bundesrepublik. Zum gelingen der Sendung trug der Einfallsreichtum ihrer Macher bei, die die westdeutsche Titel über die Niederlande einfliegen ließen. Sie taten aber noch mehr. Während der Sendung wurden die Titel etwas eingekürzt und die fünf meistgewünschten Titel wurden dann in ganzer Länge ausgespielt. Dabei setzte man vor und hinter diese Songs sehr lange Pausen. Wofür dürfte ja jedem klar sein, der je vom Radio Musikaufnahmen gemacht hat. Hin und wieder wurde der Mittelteil dieser Sendung etwas geändert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Der Rahmen blieb aber bis zum Ende bestehen. Es waren eben Profis, die den Rundfunk der DDR machten und man kann an ihre Leistungen nur noch einmal erinnern. Es war eine einmalige Sendung im Medienbereich der DDR.

Älteste DJ-Dame Deutschlands will mit 84 Jahren Schlager-Star werden

Freitag, 28. September 2007

Bekannt wurde Gisela Lauenroth alias "DJ Lady" als Deutschlands älteste Plattenauflegerin. Mit Schlagern von Floyd Cramer oder den Flippers hat die 84-Jährige so manchen Tanzsaal in Schwung gebracht.Nach über 30 Jahren als Diskjockey-Dame singt Gisela Lauenroth nun selbst. "Mein Lied ist eine Hommage an meine Heimatstadt Magdeburg", sagt die Rentnerin und singt den Refrain: "…Magdeburg mein Augenstern, dich erkenne ich schon von fern, bist ein besonderes Glück, vom Paradies ein Stück…".Text und Melodie des Liedes arrangierte für sie der norddeutsche Schlagersänger und Produzent Hansi Feller. "…Ich sah Gisela in einer Fernsehsendung und war von ihrer natürlichen Ausstrahlung begeistert. Da kam mir der Gedanke, einen Schlager mit ihr zu produzieren, der ihre Lebensfreude vermittelt…", erzählt Feller. Schließlich nahm er Kontakt zu ihr auf und die beiden wurden sich schnell einig. So fuhr Gisela Lauenroth im August in Fellers Tonstudio nach Ostfriesland, umden Schlager aufzunehmen.Nun präsentiert sie ihre fertige CD. Am 3. Oktober wird Gisela Lauenroth auf dem Magdeburger Marktplatz ihren Schlager erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. "…Ich hatte nie Lampenfieber vor meinen Auftritten. Aber wenn ich mir vorstelle, wie ich auf der Bühne stehen werde und mein Lied singe, dann bekomme ich weiche Knie…", sagt die 84-Jährige. Bis zur Uraufführung singt sie ihren Schlager mehrmals täglich und übt ein paar Tanzschritte dazu ein. Auf der Single-CD findet sich neben dem eigentlichen Lied noch eine Karaoke-Version."…Ich würde mich freuen, wenn mein Song ein richtiger Ohrwurm wird, den viele mitsingen können», so Lauenroth…"Die Liebe zur Musik zeigte sich bei der gelernten Gutsmamsell schon früh. Bereits als Kind stand sie am liebsten beim Leierkastenmann. Später kaufte sie sich ein Grammophon und kannte bald alle Liedtexte ihrer Plattensammlung auswendig. Als der Betreiber eines Tanzlokales in Hannover einen Discjockey suchte, zögerte sie keine Sekunde. Da war sie bereits 50 Jahre alt - und ihre Karriere als "DJ Lady" begann.Nach dem Mauerfall zog sie zurück in ihre Geburtsstadt Magdeburg. Und auch dort war sie in Hotels und auf Veranstaltungen als Plattenauflegerin gefragt. Selbst zwei Fanclubs gründeten sich ihr zur Ehre. Gisela Lauenroth wurde bekannt. Als Deutschlands älteste Discjockey-Dame besuchte sie zahlreiche Fernsehsendungen, war Gast bei Harald Schmidt und Johannes B. Kerner, Radiostationen meldeten sich plötzlich bei ihr, die Interviewanfragen häuften sich. "DJ Lady" wurde mit über 80 Jahren zum Profi im Umgang mit den Medien. "Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass es noch einmal so einen Rummel um mich geben wird", sagt sie ungläubig.Mit ihrem Magdeburg-Schlager will sich Gisela Lauenroth keineswegs zufriedengeben. "…In meinem Kopf spuken noch einige Ideen herum. Auf jeden Fall will ich eine weitere Platte aufnehmen. Das habe ich mir fest vorgenommen…", verrät sie. Doch zuvor geht sie im Frühjahr für drei Wochen zur Kur an die Ostsee. "…Die Seeluft wird meiner Stimme gut tun, dann geht es wieder ins Studio…", freut sich Deutschlands älteste DJane.(Foto: Jens Schlueter / ddp)

Die kleine Conny will in die Fußstapfen von Conny Froboess steigen

Sonntag, 16. September 2007

Die kleine ConnyDer Schlager hat einen weiteren Kinderstar. Die kleine Conny aus Berlin. Wie einst Conny Froboess singt Conny fetzige Rock’n Roll Songs, wie aus den 50ziger Jahren nur mit modernem Sound.

Mit ihren lieblichen und erfrischenden Auftritten begeisterte sie bereits großes Publikum. Den Start in die Welt des Schlagers schaffte Conny mit einer Aufsehen erregenden Aktion für das Berliner Strandbad Wannsee und dem Song „Pack die Badehose ein“ von Conny Froboess.

Hithaus hat sich mit der heute 8jährigen Conny aus Berlin unterhalten und sie unter anderem nach ihren künftigen Plänen in der Schlagerwelt gefragt:

Hithaus: Conny, Dein Papa hat Dein großes Talent beim Schallplatten hören entdeckt, Du singst wie Conny Froboess. Was ist seither alles passiert?

Conny: Es ist viel passiert, ich habe schon auf vielen Bühnen gesungen, wie z.B. „Energy in the Park 2007“ vor knapp 35.000 Menschen, „Radio Teddy Olympiapark Fest 2006“, „100 Jahres Jubiläum Strandbad Wannsee 2007“ und „Naturathlon 2007“ auch im Strandbad Wannsee, „Große Preis der Volksmusik Chemnitz 2006“, um nur ein paar Auftritte zu nennen. Es kamen Fernsehsender wie RBB und Radiosender wie Radio Teddy, RBB und Radio Jojo und haben mich interviewt und in so vielen Zeitungen standen Berichte über mich, wie Berliner Morgenpost, Welt, Bild, Burda Verlag usw. Dann haben wir einen Produzenten gefunden, Alexander Loitsch, Sound4you, und wir haben dann eine „Pack die Badehose ein“- CD gemacht, die man bei Amazon und woanders auch kaufen kann und auch downloaden kann z.B. bei Jamba. Im September erscheinen unsere ersten eigenen Kompositionen: „Fußball spielen“ und „Mach doch mal Urlaub zuhause“. Das sind moderne Rock’n Roll Lieder und richtig flott !

Hithaus: Stört dich der Vergleich mit der erfolgreichen Künstlerin Conny Froboess? Wodurch unterscheidet sich die kleine Conny von Conny Froboess?

Conny: Nein, gar nicht, sie ist doch mein großes Vorbild und ich würde sie so gerne mal kennen lernen, ich mag ihre Musik sehr und ich empfinde den Vergleich sogar als gut, denn wenn ich auch den Erfolg beim Publikum habe wie Cornelia Froboess, dann weiß ich, das die Menschen mich mögen, das ich gut bin. Der Unterschied zwischen Cornelia Froboess und mir ist einfach, das sie 50 Jahre früher gesungen hat und die Musik damals natürlich etwas anders klang.

Hithaus: Hast Du ein persönliches Lieblingslied? Was singst Du am liebsten?

Conny: Mein Lieblingslied von Cornelia Froboess ist das Lied „Ich wünsche mir ein neues Kleidchen“ und mein neues Lied „Mach doch mal Urlaub zuhause“ singe ich am liebsten.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Conny: Na ja, das ist nicht so einfach, da ich noch Klavier lerne, reiten gehe und ein gute Läuferin bin, Jahrgangsbeste an der Schule wurde und ich würde gerne in einen Leichtathletikverein gehen.

Dann werde ich dieses Jahr noch mit meiner Kommunionsvorbereitung beginnen und ich muss sehen, wie ich das alles schaffe, so genau weiß ich es noch nicht…..

Hithaus: Was sagen deine Freunde dazu, dass Du schon vor einem großen Publikum auftreten kannst und darfst?

Conny: Die meisten wissen es sicher noch nicht, weil ich es auch gar nicht herum erzählen möchte, ich bin da sehr bescheiden und in der Schule rede ich auch gar nicht darüber.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Conny: Oh ja, das war toll und es ging sehr schnell, weil ich sehr diszipliniert lerne und Alex, der Produzent sagt, er hat selten einen Musiker getroffen, der das so gut macht und den Ton so schnell trifft, unsere Aufnahmen dauern meist nur eine Stunde und dann macht Alex die CD fertig. Die Lieder sind lustig und für Kinder gedacht, aber auch so geschrieben, das Erwachsene verstehen, was in einem Kind so vor sich geht und bestimmt auch schmunzeln werden, weil sie sich auch an ihre Kindheit erinnern werden. Alex fragt mich immer was ich mag und was ich nicht mag, das schreibe ich ihm auf und dann macht er ein Lied daraus, das im Cornelia Froboess Stil ist.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sängerin?

Conny: Oh, ja, das ist ein wunderbares Gefühl, ein Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch.

So viele Leute schauen auf die Bühne hoch und klatschen, jubeln und freuen sich, das ist wirklich schön und am schönsten war es natürlich bei Radio Energy. Es war ein heißer Sommerabend, fast noch 25 Grad am Abend und eine Bühne mitten im Wasser, wo ich mit einem Schnellboot hingefahren und abgeholt wurde, das vergesse ich so schnell nicht.

Hithaus: Wo kann man dich als nächstes einmal live erleben?

Conny: Nach all den Auftritten in den Ferien kommt jetzt erst mal die Schule, aber am 8. September beim „Ziegenhoft Fest“ in Berlin Charlottenburg und im September auch in Rathenow im Havelland zum großen Heimatfest sind Auftritte geplant. Im Winter werden der Produzent und der Manager sicher neue Termine machen, aber im Augenblick weiß ich noch nichts Genaues darüber.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Conny: Ja, die beiden neuen Songs wird es ab 15.9 und 21.9.2007 zu kaufen geben, bei Amazon und auch woanders. Man kann sie auch downloaden, bei iTunes, Jamba etc. aber am besten meinen Produzenten Alex Loitsch fragen, der sagt es Euch dann genau.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.diekleineconny.de . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Conny: Das ich mich freuen würde, wenn die Leute mich so mögen wie ich bin, ich finde es schrecklich das heutzutage kaum mehr Musiker ihren eigenen Stil singen. Sie nur noch etwas singen sollen, was gar nicht zu ihnen passt und, dass sie leider nur noch mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen müssen, von Gewalt singen und mit Kraftausdrücken um sich werfen.

Das Leben mag oft so sein, aber dann muss man das doch nicht auch noch singen. Die Menschen heute sehnen sich so sehr nach einem bisschen Normalität, nach Frieden, Freude und schönen Dingen, nicht nach Gewalt und Hass, Ausdrücken und schäbigen Sachen.

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Conny: Vielleicht bin ich etwas anders als viele Musiker heute, weil ich es schön finde, ein Kleid zutragen und hübsch auszusehen, weil ich es mag nett zu sein und mich nicht streiten möchte, weil ich an Freundschaften, Frieden, Freude und Glück und natürlich an Gott glaube, weil ich hoffe das die Menschen ehrlich und aufrichtig miteinander leben und sich nicht immer verletzen müssen. Zwar habe ich die 50er Jahre nicht erlebt, aber ich habe viele Filme darüber gesehen und es war eine Zeit, die ich auch schön gefunden und in der ich auch gerne gelebt hätte.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Conny: Gesundheit, Glück und Frieden für Menschen und Tiere und natürlich meine Familie. Gestern habe ich ohne einen Cent Gage auf einem Benefizkonzert in Berlin Buch gesungen, da gibt es einen Verein, der krebskranken Kindern hilft. Leider konnten nur wenige Kinder an dem Fest teilnehmen, aber ich habe sie auch am Fenster ihrer Krankenzimmer gesehen, diese traurigen Augen und die Hilflosigkeit. Diesen Menschen möchte ich helfen und ich habe auch ein nagelneues Tigerenten- Fahrrad aus meinem Besitz versteigern lassen, das Geld dafür wird dann dafür genommen, den Kindern zu helfen. Es ist geplant das ich diese Kinder besuchen darf und ich freue mich darauf, dort zu helfen.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Conny: Lieder zu singen, die den Menschen zeigen, dass es auch noch eine gute, eine fröhliche Welt gibt, wo die Sonne scheint und man wieder lachen kann. Es ist schade heute nur noch traurige Gesichter zu sehen und das Leben kann so schön sein, wenn man nur daran glaubt. Dies möchte ich gerne singen und das ist mal etwas anderes als Haß, Gewalt und Beschimpfungen wie leider heute so oft in Liedern gesungen wird.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Conny für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.