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Ballermann, Engelhardt Markenkonzepte und eine ganze Menge Ärger

Sonntag, 04. Mai 2008

Ballermann Engelhardt MarkenkonzepteBei dem Wort “Ballermann” denkt man ja eigentlich an positive Dinge. Sonne, Sommer, Palmen Meer und Urlaub.

In der Musikindustrie sieht dies jedoch ein wenig anders aus, denn da gibt es einen gewissen Andre´Engelhardt, der gemeinsam mit seiner Frau Anette Engelhardt und deren eigentümlichen Firma “Engelhardt Markenkonzepte GmbH”offenbar immer wieder für Ärger sorgt.

So haben die Engelhardts, bzw. genauer gesagt die Firma “Engelhardt Markenkonzepte GmbH” den Namen “Ballermann” beim Marken- und Patentamt schützen lassen und wollen nun -bereits schon seit Jahren- von jedem Geld, der auch nur ansatzweise den Namen “Ballermann” verwendet.

Über 100 Prozesse soll die Firma Engelhardt gegen Leute geführt haben, die den Namen “Ballermann” aus deren sicht unrechtmässig verwendet haben und zudem die dafür notwendigen Anwaltskosten an ihren ehemaligen Rechtsanwalt nicht bezahlt haben.

Über 200.000 Euro sollen die Engelhards dem Anwalt schulden, der diese nun verklagt hat. Genauer gesagt klagt der Anwalt gegen Anette Engelhardt persönlich. Eine Frau, die sich selbst großspurig als “Multimillionärin” ausgibt, jedoch davon meilenweit entfernt sein soll.

Das eher kleinbürgerlich wirkende Haus in Großkarolinenfeld (oberbayern), vor dessen Minipool sich ins Besondere Andre´ Engelhardt gerne fotografieren lässt, wirkt keinesfalls wie die Residenz von Millionären.

In der Nachbarschaft sind die Engelhardts unbeliebt:

“…Großspurige Möchtegerns sind das und sonst gar nichts…” sagt ein Nachbar.

Aber damit nicht genug: Auch bei der Justiz kennt man die Engelhardts. Ins Besondere Andre´Engelhard.

“…Der mehrfach vorbestrafte (hauptsächlich wegen Betrugsdelikten) Andre´Engelhardt fällt immer wieder auf…” berichtet ein Justizmitarbeiter.

Zudem hat der Mann der angeblichen Multimillionären Engelhardt erhebliche Schulden.

“…Engelhard muss jedes Jahr den Offenbahrungseid leisten, weil er kein Geld hat…”, ist ebenso aus Justizkreisen zu vernehmen.

Auf Anfrage von Hithaus gibt Engelhardt diese Sachverhalte zu.

“…Na und…ich habe nichts…aber meine Frau ist Multimillionärin…”

Auf die Frage, wieso seine Ehefrau, die sich auch im Gespräch mit Hithaus durch ihren Mann als Millionärin bezeichnen lässt, dann die Schulden ihres Mannes nicht begleiche, sagt Engelhardt: “…Wieso sollte sie denn…”

Ganz besonders komisch wirkt, dass Engelhardt sich offenbar bei seinen Geschäftspartnern als Jurist ausgibt, obgleich er noch nicht einmal über eine allgemeine Hochschulreife verfügt. Über 10 Personen aus der Musikindustrie bestätigten: “…Engelhard behauptet, er sei Jurist…”.

Gegenüber Hithaus bestreitet Engelhardt, jemals behauptet zu haben, Jurist zu sein. Als er damit konfrontiert wird, dass es für diese Behauptungen seinerseits Zeugen gibt, wird er unsicher und unhöflich.

Das was die Musikindustrie großflächig über ins Besondere über Andre´ Engelhardt erzählt, kann man fast im selben Wortlaut auch in einem Internetforum lesen.

Dort steht unter anderem: “…Der Betrueger Andre Engelhardt ist weder Inhaber der Marke Ballermann 6 noch hat er ueberhaupt irgendwelche Werte, da er seit Jahren den Offenbarungseid (eidesstattliche Versicherung) abgegeben hat. Es wird dringend empfohlen, sich ueber Engelhardt eine Auskunft bspw. ueber die Creditreform bzw. Buergel einzuholen (mehrere Haftanordnungen etc.)! Von daher benutzt er stets Dritte, ueber welche er diese illegalen Geschaefte betreibt. Dass Engelhardt illegale Geschaefte betreibt, gibt er selbst in Zeugenaussagen bei etlichen Gerichtsprozessen zu, um weiterhin seine Artgenossen zu schaedigen…Die Firma nennt sich A. Engelhardt Markenkonzepte. Selbstverstaendlich ist bereits hier schon eine Taeuschung beabsichtigt. A kann sowohl fuer Andre als auch fuer Annette stehen. Es bedarf keiner weiteren Ausfuehrung, wem nun diese Firma gehoert (die, wie aus Insiderkreisen bekannt, kurz vor dem Konkurs steht.)…”

Tatsächlich soll Andre´Engelhardt selbst gegenüber seinen Geschäftspartnern immer die Korrespondenz und Telefonate führen. Ferner sollen die Engelhardts angeblich keine Anteile an der bekannten “Ballermann-Hits-CD” der Firma EMI und auch ebenfalls keinen Cent von den “Ballermann-Fernsehaufzeichnungen” bekommen. Hier ist offenbar strittig, ob Engelhardt überhaupt Ansprüche hat.

Einen Prozess gegen den Schallplattenriesen EMI in dieser Sache sollen die Engelhards laut einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma “…haushoch verloren…” haben

In dem Telefonat mit der Hithaus-Redaktion droht Engelhardt mit Klagen, falls man “…die Wahrheit..”, die er selbst vorher noch telefonisch eingeräumt hatte, “…über ihn schreiben würde…”.

Nachdem Hithaus Engelhardt jedoch mitteilt, dass man vor Klagen keine Angst hätte, sagt dieser: “…Schreiben Sie ruhig was Sie wollen, damit kommt der Name Ballermann wieder in die Presse und das kann ja nie schaden…”.

Wie dem auch alles nun sei, kann man sicherlich auf Grund der hier vorliegenden Recherchen nur jeden eindringlichst davor warnen, zu gutgläubig und naiv mit den Engelhardts umzugehen. Hier liegt sicher noch sehr viel im Argen, denn auch aktuell sollen die Engelhardts neben dem Prozess ihres Anwalts gegen sie, wieder mächtig Ärger haben.

Mehrere verschiedenen Personen aus dem Musikgeschäft planen nämlich offenbar im Moment juristische Schritte gegen die Engelhardts.

Von Strafanzeigen wegen Betruges ins Besondere gegen Andre´ Engelhardt ist die Rede.

Ballermann, Engelhardt Markenkonzepte und die Engelhardts werden sicherlich auch in Zukunft für viel Aufregung und Tumult sorgen.

Jens Streifling und Schnitte: Liebesaus auf Lanzarote

Sonntag, 06. April 2008

Schnitte Jens Streifling LiebesausJens Streifling (41), Musiker bei “Die Höhner” turtelte drei Monate lang verliebt mit Ballermann-Prinzessin „Schnitte“ alias Miriam Hundertmark.

Doch jetzt ist alles aus - Ausgerechnet im Liebesurlaub auf Lanzarote !

„…Die ganzen Monate, in denen wir beide beruflich Stress hatten, lief es super…„Als wir den ganzen Tag zusammen waren, haben wir gemerkt, dass wir uns zwar super verstehen. Aber eben nur als Freunde. Jens ist ja schon 41, ich bin 24. Wir haben uns beide sehr zurückgenommen. Ich gehe gerne raus und Jens braucht das eben nicht mehr jeden Tag…”, erzählt Miriam.

Aber da gibt es wohl auch noch andere Gründe, die zur Trennung führten, denn Miriam möchte gerne einen Partner für eine langfristige Beziehung - wahrscheinlich auch Kinder:

„…Ich will jemanden, mit dem ich mir auch eine langfristige Beziehung vorstellen kann. Auch später mit Kindern. Und das möchte Jens nicht mehr…“, sagt die Sängerin.

Gute Freunde wollen sie aber offenbar bleiben, die zwei. Zumindest sagt Miriam das. Streifling selbst äußerte sich zur Sache bisher nicht.

Musik ist Trumpf

Montag, 17. März 2008

Peter Frankenfeld Musik ist TrumpfAm 01. Januar 1975 Strahlte das ZDF „Musik ist Trumpf“ zum ersten Mal aus. Die Sendung wurde zur großen Samstagabendshow der Eurovision mit dem unvergessenen Peter Frankenfeld als Showmaster.

In dieser als Wunschkonzert konzipierten Show traten in der Regel deutsche Künstler mit ihren größten Hits auf. Dazu waren einige Wochen vor der Sendung in verschiedenen Zeitschriften Titel und Künstler abgedruckt, die zur Auswahl für die Leser bestimmt waren. Aus den meistgewünschten Vorschlägen stellte man dann die Musikshow zusammen. Unter den Wunschlisteneinsendern wurden Preise bis hin zum tragbaren Fernseher verlost. Somit gab es in dieser Sendung viele beliebte Interpreten zu sehen. Somit konnten im ganz besonderen Maße Zuschauerwünsche erfüllt werden.

Regelmäßig war auch Max Gregor mit seinem Orchester vertreten. Die Titelmelodie wurde von Heinz Gietz komponiert.

Diese Fernsehproduktion wurde aus verschiedenen Hallen Deutschlands und Österreichs ausgestrahlt.

Zwischen den Gesangsdarbietungen brachte Peter Frankenfeld eigene Sketche mit verschiedenen Gästen und führte kleine Spielchen mit dem Publikum durch. Partnerin war dabei seine Frau Lonny Kellner. Viele Sketche wurden in dieser Sendung zum ersten Mal aufgeführt.

Bis zu seiner Erkrankung im Jahr 1978 moderierte Peter Frankenfeld 23 Mal diese Show. Sofort, nach seinem Ausfall, sprangen unzählige Kollegen ein, so Anneliese Rothenberger, Frank Elstner, Hans Rosenthal, Peter Alexander und Michael Schanze, Elmar Gunsch, Dieter Thomas Heck, Robert Lemke, Wim Toelke und Ilja Richter.

Peter Frankenfeld kehrte nicht mehr in die Sendung zurück. Er verstarb am 4. Januar 1979.

Harald Juhnke übernahm im März 1979 die Show. Dies ging bis zur Sendung am 17. Oktober 1981 gut, in der Harald Juhnke wegen einer „Erkrankung“ kurzfristig ersetzt werden musste. Dadurch beschlossen die beteiligten Sender ZDF, ORF und SRG „Musik ist Trumpf“ abzusetzen.

Am 5. September 1981 kam diese Fernsehproduktion zum letzten Mal von der Funkausstellung in Berlin. Diese letzte Sendung brachte noch eine revolutionäre Neuerung im Fernsehen. Sie wurde in Stereo - Ton ausgestrahlt.

Vicki Leandros – Männerwelten

Sonntag, 09. März 2008

Vicky Leandros Männer ProblemeVicki Leandros, die populäre sehr erfolgreiche Sängerin hat mit Männern so ihre Probleme. Auf der einen Seite halten ihre festen Bindungen nicht und auf der anderen Seite macht sie diese nervös. So erst kürzlich bei der ITB – Party von Regine Sixt im U3 Schacht unter dem Potsdamer Platz in Berlin. Dort stahl die durchaus noch attraktive Sängerin der Gastgeberin die Show.

Küsschen hin Küsschen her, so ging es am laufenden Band. Vicki erst mit Regine Sixt und dann mit dem „Star“ – Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit. Vicki kennt letzteren gut und schätz Wowi sehr.

Die Vicki – Küsschenparade ging aber noch weiter und kam schließlich bei FDP – Chef Guido Westerwelle und dessen Lebensgefährten an.

700 Gäste erlebten weiterhin Marc Marshall, den Sohn von Tony Marshall, mit seinem Duettpartner Jay Alexander und dem Hit „Hand in Hand“. Auch Roberto Blanco unterhielt die Gäste mit Gesang. Allerdings kam er ohne blonde weibliche Begleitung und griff deshalb zum Tanzen auf Vicki zurück.

Hurra, Hurra der Pumuckl ist da! – Heute war er beim Gericht

Mittwoch, 27. Februar 2008

pumucklSeit Heute ist es nun amtlich, unser aller geliebter Pumuckl darf eine Freundin haben.

Das Landgericht München hat heute im Rechtsstreit zwischen der Erfinderin Ellis Kaut und der ursprünglichen Zeichnerin Barbara von Johnsons entschieden, das der Kleine über alle Landesgrenzen bekannte rothaarige Kobold Pumuckl in einem Malwettbewerb von Kindern eine Freundin haben darf.

Die Erfinderin Ellis Kaut wehrte sich dagegen mit allen Mitteln. Diese hatte immer erklärt, dass der Pumuckl ein immer gleichaltrig bleibender Kobold sei und eine Partnerin dabei nur stören würde. Das es hierbei um einen Kinder – Malwettbewerb ging schien ihr dabei absolut gleichgültig zu sein.

Sie klagte deshalb vor Gericht und verlor diesen Prozess im Mai 2007. Durch dieses Urteil sah die Erfinderin sich in ihrem Urheberpersönlichkeitsrecht gestört, und damit ging dieser merkwürdige Rechtsstreit in die nächste Runde. Nun hat die Zeichnerin Barbara von Johnsons gewonnen und kann diese durchaus interessante Version der Pumuckl – Story weitergehen lassen. Soll doch die sehr beliebte Fernsehfigur weiter vielen Kindern Spaß und Freude bringen.

Das Pumuckl – Lied ist ja auch schon längst ein Kinderschlager geworden und ich glaube, dass sehr viele Erwachsene diesen auch singen können.
Wer erinnert sich nicht gern an die vielen schönen Episoden bei „Meister Eder und sein Pumuckl“!

Alexander Marcus von Hithaus meint: Es ist unvorstellbar, was manche Menschen so zustande bringen. Die Figur des Pumuckl ist eine sehr vielseitiges Instrument, um Kindern etwas von ihrer Welt und Umwelt zu zeigen und dies ohne erhobenen Zeigefinger. Die Erfinderin sollte ihre ganze Kraft in neue Pumuckl – Geschichten stecken und dabei kann dieser kleine Kobold auch noch Vati werden. Möge er noch vielen Kindergenerationen ein treuer kleiner medialer Partner bleiben.

Karel Gott – Heirat mit 68 !

Mittwoch, 27. Februar 2008

karell_gottKarel Gott der Liebling vieler Frauen hat geheiratet. Er, der erfolgreiche Sänger, gab seiner 37 Jahre jüngeren Partnerin Ivana Machácková am vergangenen Montag in Las Vegas das Eheversprechen.

Zurzeit befinden sich beide in den Flitterwochen. Im Sommer erwartet das Paar ihr zweites Kind.
Wer kennt nicht seine großen Hits, wie „Biene – Maja“, „Weist Du wohin“ (Melodie aus Dr. Schiwago), „Delilah“ und Babicka“. Er hat 120 Alben produziert und diese haben sich bis zu über 100 Millionen Mal verkauft.

Die „Goldene Stimme aus Prag“ ist aber auch der absolute Gentleman und stammt aus Pilsen. Lange Zeit wurde er immer als „ewiger“ Junggeselle gehandelt. In der Zwischenzeit ist er ein liebevoller Vater geworden.

Karel Gott hat in seiner Laufbahn als Sänger unzählige Auszeichnungen gewonnen.
Zwei Mal hat das Paar geheiratet, einmal im engsten Familienkreis und danach in Las Vegas.

Freddy Quinn – Ein gebrochener Mann

Mittwoch, 27. Februar 2008

freddy_quinn02Der einst große Sänger und Schauspieler hat am vergangenen Mittwoch seine Lebensgefährtin Lili Blessmann verloren.

Sie verstarb in einem Hamburger Krankenhaus nach längerem Aufenthalt an Lungenzündung. Freddy war bis zur letzten Minute an der Seite seiner 89 jährigen Partnerin. Jetzt geht es ihm sehr schlecht. Der Tod dieser belastet ihn sehr.

Lili Blessmann hatte Freddy vor 55 Jahren kennen gelernt und lebte mit diesen 50 Jahre zusammen. Geheiratet haben die Beiden nie.
Sie trat aber immer nur im Hintergrund als seine Managerin auf.

Freddy hatte sich in den letzten Jahren in das Privatleben zurückgezogen.

Freddy Quinn brach zusammen

Mittwoch, 27. Februar 2008

freddyquinn_01.jpgLaut „Bild“ brach dieser am Sarg seiner großen Liebe und Partnerin Lili Blessmann zusammen.

Der einst große Entertainer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort stellten die Ärzte einen zu hohen Blutdruck fest.
Freddy leidet nach eigenen Angaben unter dem Tod von Frau Blessmann sehr. Er hatte schon in Erwägung gezogen, nicht zur Beerdigung zu gehen, da er dies nicht verkraften würde. Er wollte nur kurz ganz in aller Stille am Sarg, im Aufbahrungsraum des Friedhofes, Abschied nehmen, was er auch tat. Mit einem Gebet verabschiedete er sich.

Danach war er so bewegt, dass sein Körper nicht mehr zur Ruhe kam und auch das Herz Probleme machte.
Auf Anraten begab sich dieser dann sofort ins Krankenhaus.

Musikmesse in Cannes – Die CD verschwindet und die DVD bleibt!

Mittwoch, 27. Februar 2008

cannes_palaisAnlässlich der Musikmesse in Cannes veröffentlichte die französische Tonträgerindustrie ihre neusten Verkaufszahlen.

Laut dieser hat sich die Talfahrt der CD im Jahr 2007 stetig fortgesetzt. Allerdings spricht über den Untergang der CD zu einem Medium unter vielen kaum noch jemand.
Im Gegenteil, alle warten auf den großen Durchbruch im Online – Geschäft. Langsam geht es auf diesem Gebiet vorwärts. Die Major – Label haben mit dem Verzicht auf den verkaufshemmenden Kopierschutz (DRM) den ersten Schritt gemacht.
Die Copyright – Problematik wird zurzeit durch Juristen, Manager und Geschäftsführer am runden Tisch beraten. Dabei waren auch schon praktische Lösungen im Gespräch. Die Lösung kommt durch eine spezielle Software, so wie sie es das österreichische Unternehmen „rebe at.com“ in Cannes vorstellt.
Damit können nach Abschluss eines Vertrages Autoren ihre Musiktitel direkt in eine Datenbank einstellen, die wiederum mit allen führenden Musikportalen vernetzt ist. Die Tantiemen pro Download werden mittels eigener dafür eingerichteter Software direkt an diese zurück geführt.
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung damit getan. Das bedeutet aber nicht, das jetzt Musikhörer, die kein Internet haben keine Musik mehr bekommen, nein für diese wird es auch wie bisher Tonträger (CDs) geben, genau so, wie es heute auch noch Schallplatten gibt.
Allerdings wurde in Cannes auch ein großes Problem angesprochen und dieses sieht wie folgt aus. Die europäischen Rundfunkanstalten diktierten bei ihren Musikproduktionen den Interpreten zunehmend unakzeptable Vertragsbedingungen, die eine totale Abtretung der Rechte an der Aufnahme zum Inhalt hätten. Durch den Programmaustausch würden diese Aufnahmen dann beliebig oft und abgeltungsfrei gesendet und dies zum absoluten  Nachteil nicht nur der Interpreten, sondern auch der um ihr Überleben kämpfenden unabhängigen CD - Labels, die gegen die mit allen Mitteln kämpfende mächtige Konkurrenz nicht mehr ankämen.

Aber und das muss mit einem großen Ausrufezeichen berichtet werden, die audiovisuelle Klassikproduktion expandiert!
Wer hier die Frage stellt, ob die DVD das nächste Medium ist, welches vom Internet „gefressen“ wird, der täuscht, denn zumindest im Klassiksegment stellt sich diese Frage nicht. Aus den Fachbereichen gab es dazu absolut keine negativen Äußerungen zu hören, nein ganz im Gegenteil. Trotz des schrittweisen Rückzuges der öffentlich – rechtlichen Fernsehanstalten als Kooperationspartner der Klassikproduktionen haben diese eine Zukunft. In die Lücke sind Sponsoren aus dem hochwertigen Home – Entertainment bereich eingesprungen und sorgen damit für ausreichend erstklassige DVD – Produktionen auf dem Gebiet der großen Klassik.
Dieser Einstieg in die DVD – Produktion hat zu einer Wechselwirkung aus dem gegenseitigen Nutzen von hochwertiger Audio – Home – Technik und einer gleichwertigen Tonträgerqualität geführt.
Somit kann der Klassikliebhaber weiterhin die im Kerngeschäft stehende Opernverfilmung genießen.
Die DVD bietet durch zahlreiche zusätzliche Angebote und auch neue Ton – und Schnitttechniken bisher ungeahnte Möglichkeiten, die dem Käufer absolut zufriedenstellen können.

Andrea Kiewel – Rehabilitation unumgänglich!

Mittwoch, 27. Februar 2008

andrea_kiewelEs ist noch nicht lange her, da wurde die beliebte Moderatorin Andrea Kiewel wegen Schleichwerbung in ihren Sendungen von den Fernsehanstalten gefeuert.

Eine völlige Überreaktion derer, auf ein Thema, das bei anderen Moderatoren schon keine Rolle gespielt hatte. Sie wurde zum blonden Bauernopfer gemacht.
In der Zwischenzeit haben viele intelligente Fernsehschaffende den Vorfall als zumindest überdenkenswürdig erachtet und auch Andrea Kiewel hat dazugelernt. Für die Moderatorin von Musiksendungen, wie dem ZDF – Fernsehgarten begann mit dem Rauswurf eine Talfahrt, die bald ein böses Ende genommen hätte. Denn auch ihr Partner ging und sie fiel in eine tiefe Lebenskrise.

In der Zwischenzeit wächst aber die Forderung nach der absoluten Rehabilitation dieser, denn die Fans schreiben Briefe und Mails ohne Ende. Über die Schleichwerbung für eine sagen wir „Diätvereinigung“ lachen die meisten Zuschauer eh.

Aber worüber diese nicht lachen können, ist der Sachverhalt, dass eine kompetente Moderatorin für Musiksendungen fehlt und auch in der MDR – Talkshow „Riverboat“ wird diese vermisst. Ihr ganz großes Plus, ist der ordentliche Umgang mit allen Künstlern und diese ohne wenn und aber. Hervorragend ist auch ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet des deutschen Schlagers. Absolut keine andere Person des deutschen Fernsehens kann sie ersetzen. Als die Sängerin Inka ins Gespräch kam, ging ein großes Raunen durch die Reihen.
Andrea Kiewel hat aber noch einen ganz großen Vorteil, sie verbindet die junge und die alte Zuschauergeneration des Fernsehens miteinander. Von beiden Seiten kommen Lobeshymnen über die von ihr moderierten Sendungen.

Statt das Thema tot zu schweigen, sollten die betreffenden Fernsehanstalten endlich Handeln und nicht weiter Zuschauer, die nach einer Wiederbeschäftigung von Andrea Kiewel fragen im Dunkeln stehen lassen.
Es gilt der Spruch wer bezahlt der bestimmt und dies ist der GEZ – Gebührenzahler.

Howard Carpendale kehrt zurück

Freitag, 14. Dezember 2007

Howard CarpendaleWer erinnert sich nicht an den Sänger mit dieser weichen Stimme und solche Titel wie „Hello again“ und „… dann geh doch“.

Er der „alte“ Schlagerstar kommt auf die Bühne nach Deutschland zurück. Der in Florida lebende Sänger sehnt sich nach seinem alten Beruf zurück. In der Zwischenzeit hatte er sich um das Alkoholproblem seiner Lebenspartnerin gekümmert. Dies war auch der Grund, warum er 2003 erst einmal seinen Abschied von der Bühne genommen hatte. Sie und ihren gemeinsamen Sohn lässt er jetzt zurück um im nächsten Jahr ab April in Deutschland auf Konzerttournee gehen zu können.

In der Zwischenzeit war er auch als Schauspieler in den USA sehr erfolgreich. Im November kam sein aktuelles Album „20 Uhr 10“ auf den Markt. Dieses hat schon Goldstatus erreicht. Der im Januar 62 Jahre alt werdende Sänger hat damit schon einen Bonus für seine Tournee erhalten. Mit der Rückkehr hat das Warten für seine vielen Fans endlich ein Ende.

(Foto: Foto: Roland Magunia / ddp)

Marielle – eine französische Nachwuchssängerin strebt nach den Sternen am deutschen Schlagerhimmel

Montag, 03. Dezember 2007

MarielleSie ist gerade einmal 13 Jahre jung und hat eine Stimme, die außergewöhnlich ist. Sie wird als Geheimtipp in der deutschen Musikszene gehandelt.

Und das kann durchaus stimmen, denn eine der großen Interpretinnen und ganz nebenbei auch Produzentin Kristina Bach hat sie entdeckt und unter ihre Fittiche genommen. Im Herbstfest der Volksmusik konnte das junge Talent sich gleich mit großem Erfolg präsentieren. Mit Kristina Bach hat die Französin eine optimale Partnerin gefunden, denn die erfolgreiche Sängerin hat als Produzentin gerade zwei Titel für die aktuelle CD von Mireille Mathieu abgeliefert. Marielle stand schon mit drei Jahren hinter einem Mikrofon und hat auch wenig später mit dem Lernen von Klavier und Gitarre angefangen.
Jetzt prägt sie ihre Songs durch eine unverwechselbare einmalige mit Akzent besetzte Stimme.

(Foto: EMI)

Die Wildecker Herzbuben - Viel mehr als nur Herzilein

Montag, 10. September 2007

Wildecker HerzbubenZwei urig, gemütliche Originale, das sind die Wildecker Herzbuben, und herzig, das sind die beiden allemal. Mit ihrem Hit „Herzilein“ sangen sich die beiden Vollblutmusiker unwiderruflich in die Herzen der Schlagerfans. Aber nicht nur das, so gut wie jedermann kennt ihren Superhit.

In den vergangenen Jahren folgten noch viele weitere erfolgreiche Lieder und Alben. Auch aktuell dürfen sich die Freunde der deutschsprachigen Musik wieder über ein neues Album freuen, das soeben auf den Mark gekommen ist. Die Wildecker Herzbuben, sie sind ein geballtes Paket gute Laune und Herzlichkeit. Mit Hithaus haben sie sich unterhalten:

Hithaus: Wildecker Herzbuben, Sie sind der Inbegriff der volkstümlichen Gemütlichkeit. Ihre dicken Bäuche sind ein Teil Ihres Markenzeichens. Doch stets wird nur über Diäten gesprochen. Wie pflegt man so eine stattliche Rundlichkeit und bleibt gleichzeitig fit?

Wildecker Herzbuben: …. !

Schweigen im Walde, das wollten die beiden herzigen Buben einfach nicht verraten.

Hithaus: Hat man Ihnen einmal nahe gelegt, abzunehmen? Unter welchen Umständen würden Sie es tatsächlich tun?

Wildecker Herzbuben: Das geschieht ständig. Jeder Arzt, den wir konsultieren, konstatiert auf den ersten Blick: ihr seid zu dick! Wirklich konsequent abnehmen würden wir dann, wenn es ernste Probleme mit unserer Gesundheit gibt.

Hithaus: Was war das amüsanteste Erlebnis Ihrer bisherigen Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Wildecker Herzbuben: Wir marschierten singend auf die Bühne: „Zwei Kerle wie wir…“. An der gleichen Stelle rutschten wir aus und fielen zu Boden. Für uns war es nicht so schön, aber das Publikum fand es zum Kreischen – man glaubte das sei so einstudiert.

Hithaus: Als Sie beide in das Musikgeschäft eingestiegen sind, da wurde die Musik noch über Kassetten und Schallplatten verkauft. Heute spricht jedermann über das Internet. Es gibt positive und negative Stimme. Was sagen Sie zum neuen Medium Internet?

Wildecker Herzbuben: Generell ist das Internet für alle sehr wertvoll. Dass da aber auch ein Missbrauch in Sachen Musik entstand, ist für keinen Musikschaffenden erfreulich.

Hithaus: Sind Sie in Bezug auf den modernen Konsum von Musik über Handy, I-Pod und Internet „up to date“ ? Beschäftigen Sie sich damit?

Wildecker Herzbuben: Wilfried nicht, Wolfgang schon.

Hithaus: Wo kann man Ihre Songs downloaden? Wo kann man im Internet mehr über Sie beide erfahren?

Wildecker Herzbuben: Downloaden hoffentlich gar nicht. Infos gibt’s unter wildecker-herzbuben.com .

Hithaus: Sie haben gerade eben wieder ein lang ersehntes, neues Album herausgebracht. Es trägt den Titel „Wahre Liebe“. Das sind große Worte. Was soll mit diesem Titel ausgedrückt werden, worauf bezieht er sich?

Wildecker Herzbuben: Ohne (wahre) Liebe ist Alles, Nichts auf dieser Welt. Symbolisch bezieht sich das auf alles, was geschieht. Ob es dabei um das Zusammenleben von Menschen geht oder den Beruf, den Umgang mit Flora und Fauna, der Umwelt, das Blümchen, das man pflanzt: „Wahre Liebe“ gehört zum guten Gelingen immer dazu.

Hithaus: Was haben Sie an neuen Elementen in Ihr Album einfließen lassen, wo findet der treue Fan die typischen „Wildecker Herzbuben“?

Wildecker Herzbuben: wir empfehlen: einfach anhören, genießen und sich dann selbst ein Urteil finden!

Hithaus: Die Wildecker Herzbuben werden natürlich immer noch von vielen vor allem mit dem Superhit „Herzilein“ in Verbindung gebracht. Kann das manchmal lästig oder hinderlich sein, wenn man doch eigentlich gerade ein neues Produkt herausgebracht hat und die Vergangenheit immer wieder die gleichen Schatten wirft?

Wildecker Herzbuben: Das ist weder lästig noch hinderlich. Jeder Künstler kann froh sein, einen solchen Multi-Millionen-Hit zu haben. Wenn unser Lied praktisch zum Synonym für uns wurde (die Herzileins), spricht das eine klare pro – Herzilein – Sprache!

Hithaus: Wie stehen Sie heute zu dem damaligen Erfolg

Wildecker Herzbuben: Wir sind dankbar und glücklich!

Hithaus: Was bedeutet Erfolg für Sie beide? Sind Sie damit unterschiedlich umgegangen?

Wildecker Herzbuben: Das Gefühl erfolgreich zu sein, kann man nur schwer beschreiben. Es tut uns eben immer wieder gut, vor unserem Publikum zu stehen und zu erleben, dass wir ein kleines Glück schenken können.

Hithaus: So eine enge und langjährige Zusammenarbeit erfordert Durchhaltevermögen und Toleranz zwischen den Partnern, man könnte es fast mit einer Ehe vergleichen. Wer gibt bei Ihnen beiden den Ton an? Fliegen auch mal die Fetzen zwischen den gemütlichen Wildecker Herzbuben?

Wildecker Herzbuben: Es ist wirklich mit einer Ehe vergleichbar. Da gibt es Höhen und Tiefen, es gibt Klippen zu überwinden, und es gibt immer wieder wunderbare gemeinsame Erlebnisse. Einen Tonangebenden gibt es nicht! Wir entscheiden stets gemeinsam bei wichtigen Sachen. Jeder von uns beiden hat aber auch seinen eigenen Zuständigkeitsbereich, in den der andere sich nicht einmischt.

Hithaus: Sie sind mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden. Welche Auszeichnung hat Sie am meisten gerührt? Welche Auszeichnung ist für Sie die bedeutendste?

Wildecker Herzbuben: Die Auszeichnungen, die uns am meisten rührten, waren auch gleichzeitig die bedeutendsten: nämlich die Liebe und die Dankbarkeit unseres Publikums. Zu erkennen, welche Zuneigung und Wertschätzung uns entgegengebracht wird, ist die größte aller denkbaren Auszeichnungen!

Hithaus: Es gibt erstaunlich viele junge Leute die sich für den Schlager interessieren und sich meist dann auch selbst als Künstler versuchen wollen. Woran kann sich ein junger Nachwuchskünstler orientieren, was sollte er Ihrer Meinung nach beachten?

Wildecker Herzbuben: Er sollte zunächst feststellen, was ihm am besten liegt. Wenn er das dann weiß, heißt es üben, üben, üben und nie locker lassen!

Hithaus: Wie leben die Wildecker Herzbuben privat. Leben Sie auch zu Hause Ihr gemütliches Image?

Wildecker Herzbuben: Das ist nur für unsere Familien.

Hithaus: Sie sind beide verheiratet. Wie verbinden Sie Familie und Showgeschäft? Wie gestalten Sie Ihre geringe Freizeit?

Wildecker Herzbuben: Familie und Showgeschäft – das ist immer ein schwieriges Unterfangen. Die ständige Abwesenheit von zu Hause erfordert Stärke - Stärke, Liebe und Verständnis. Wenn das einvernehmlich geregelt ist, klappt das auch ganz gut. In unserer Freizeit gibt es zwei Prioritäten: Familie und Erholung. Wenn Zeit ist, gehen wir noch unseren Hobbies nach (Briefmarken sammeln, Freizeitsport und natürlich Musik).

Hithaus: Bitte charakterisieren Sie sich kurz gegenseitig!

Wildecker Herzbuben: nööööööööööö!

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft, für Ihre weitere Laufbahn und für Ihr Leben?

Wildecker Herzbuben: Neben den globalen Wünschen nach Frieden, Glück für alles Menschen, einer gesunden Umwelt, sind unsere persönlichen Wünsche, dass wir eine glückvolle Zufriedenheit erreichen und noch viele Jahre auf den Bühnen dieser Welt stehen dürfen.-

Hithaus bedankt sich herzlich bei dem Duo Die Wildecker Herzbuben für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Linda Feller - Die Country-Lady aus Germany

Montag, 27. August 2007

Linda FellerLinda Feller, eine deutsche Country-Lady, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. Sie bringt mit ihren Songs einen Hauch der großen Freiheit Amerikas in deutsche Wohnzimmer. Und tatsächlich strahlt sie selbst die Natürlichkeit, Einfachheit und Lebensfreude des Country-Lebens aus.

Sie ist zu gleicher Zeit ein Typ zum „Pferdestehlen“, die mütterliche Schulter zum Anlehnen und sexy Vamp, auch mit ihren Lieder deckt sie alle Lebensbereiche und Emotionen ab.

Hithaus hat sich mit Linda Feller unterhalten und ein wenig im „Nähkästchen“ der Country-Lady gestöbert:

Hithaus: Linda Feller, Sie sind eine der wenigen erfolgreichen Country-Ladies auf dem deutschen Musikmarkt. Was macht die Country-Musik so einzigartig?

Linda Feller: Die Einzigartigkeit der Countrymusic liegt in der verwendeten Instrumentierung Fiddel, Banjo, Pedalsteel, etc.. Texte sollten aus dem Leben gegriffen sein, denn die Cowboy sangen früher von ihrer Arbeit, dem Erlebten am Tage und Ihren Sehnsüchten und Problemen. Musikalische Richtungen sind nicht vorgegeben. So dass man, nach seinem musikalischem Geschmack, z.B. Elemente des Rock`n Roll, Pop, Rock, oder auch des Schlagers verwenden kann..

Hithaus: Country-Musik hat ihren Ursprung in Amerika. Sie selbst durften bereits einmal die Wurzeln dieser besonderen Musikrichtung aufspüren. Was unterscheidet amerikanische Country-Musik von Ihren Liedern?

Linda Feller: Kaum jemand weiß, dass der Ursprung der Country Musik in Europa zu suchen ist. Es waren die Auswanderer aus Irland, Schottland, Deutschland, aus ganz Europa, die ihre Musik mit in die “Neue Welt” brachten. Aus dieser Vielfalt von Musikrichtungen entstand letztendlich eine eigenständige Musik, die Country Musik. Diese war und ist im Laufe der Zeit immer neuen Einflüssen ausgesetzt. Wir versuchen, immer eine kleine Geschichte zu erzählen und zum Teil auch Musiker aus Nashville (z.B. Larry Franklin) bei unseren Produktionen dabei zu haben. Deshalb ist der Unterschied vielleicht gar nicht so groß, wie manche glauben.

Hithaus: Warum eigentlich überhaupt Country-Musik? War das vor nun rund 20 Jahren Ihr eigener Wunsch, oder hat man Ihnen das angetragen.

Linda Feller: Für die AMIGA Produktion „Country Roads“ im Dezember ‘85 bot man mir an, den Titel „Apple Jack“ von Dolly Parton zu singen. Ich nahm natürlich dankend an und verliebte mich sofort in diese Musik.

Hithaus: Country-Musik transportiert ein ganz eigenes, freiheitliches Lebensgefühl. Ist Ihnen das wichtig? Können Sie sich damit identifizieren? Oder geht es Ihnen einfach nur um ansprechende Musik.

Linda Feller: Ich glaube, dass es für jeden Mensch wichtig ist, ein gewisses Gefühl von Freiheit zu spüren und diese auch zu haben. Die Countrymusik ist dafür nicht nur besonders geeignet, sondern wirkt dabei wie ein Katalysator - eben Freiheit pur.

Hithaus: Anfang Mai dieses Jahres haben Sie ein neues Album herausgebracht. Auch die Hithaus.de User sind begeistert von Ihrem Können, wie man in den aktuellen User-Charts sehen kann. Was haben Sie mit dem Album bereits erreicht?

Linda Feller: Obwohl wir in einer Konsumgesellschaft leben, möchte ich das bereits Erreichte mit dieser CD nicht an Zahlen messen. Vielmehr ist es mir wichtig, mit meinen Liedern die Sorgen und Ängste meiner Zuhörer anzusprechen und vielleicht kleiner zu machen. Die Möglichkeit zu bieten, ausspannen zu können und vor allem Lebensmut und Zufriedenheit in ihrem Alltag zu finden!

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Linda Feller: Natürlich gibt es diese Möglichkeit. Auf meiner Homepage, www.linda-feller.de, braucht man dafür nur den Button – Musik Shop – anzuklicken.

Hithaus: Ihr Album „Liebe ist wie ein Haus“ beherbergt sehr viele emotional aussagekräftige Werke. Wie viel steckt von ihrer Persönlichkeit in dieses Liedern? Nehmen Sie Einfluss auf die Entstehung der Texte und Melodien?

Linda Feller: Meine Produzenten, Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff, haben im Vorfeld eine große Auswahl von Titel nach meinen Wünschen getextet und komponiert. Natürlich bringe ich mich bei der Entstehung voll mit ein. Die Entscheidung, welche Lieder auf das Album kommen, haben wir ebenfalls gemeinsam getroffen. Ich hoffe, dass meine Zuhörer spüren, dass ich meine ganze Seele mit eingebracht habe.

Hithaus: Sie haben bereits zwei eigene TV-Shows produziert. Einmal „COUNTRY HERZ - Einmal Nashville & zurück“, und „Wenn überhaupt …“ . Planen Sie diese Tätigkeit auszubauen?

Linda Feller: Wenn ich ein Angebot nach meinen Vorstellungen bekäme, wäre ich sicher nicht abgeneigt. Mein Team arbeitet daran…

Hithaus: Was war bislang das kurioseste Erlebnis ihrer Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Linda Feller: Bei der Einreise in die USA - Flughafen ATLANTA, mit eines der größten Flughäfen der Welt - wurde ich beim Warten von der Einwanderungsbehörde mit riesiger Freude erkannt und musste erst einmal Autogramme schreiben. Danach konnte ich die ellenlange Warteschlange umgehen. Ähnlich ging es mir auf dem Flughafen von Nashville. Ich hätte NIE gedacht, dass ich in diesem riesigem Lande erkannt werden würde…

Hithaus: Wenn Sie einmal gerade nicht auf der Bühne stehen, im Fernsehen zu sehen sind, oder Aufnahmen machen, wo findet man Sie dann? Wie entspannen und erholen Sie sich?

Linda Feller: In meinem Garten.

Hithaus: Haben Sie neben der Musik noch Zeit für anderweitige Interessen? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Linda Feller: Die wenige Zeit die bleibt, verbringe ich im Garten.

Hithaus: Sie sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Gibt es ein Rezept für eine lange Ehe? Was würden Sie einem jungen Paar raten?

Linda Feller: Ich glaube, es gibt kein Rezept. Jeder Mensch ist anderes. Deshalb funktioniert ein Rezept nur beim Kuchen backen. Einfach die glückliche Zeit genießen und dem Partner jeden Tag was Nettes sagen.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie an sich selbst gar nicht mögen und gerne verändern würden?

Linda Feller: Ich wäre gern größer, so 1,75 m.

Hithaus: 2005 brach in Deutschland die Papst-Euphorie aus. Momentan liegt Deutschland dem Dalai Lama zu Füßen. Welche Persönlichkeit berührt Sie mehr? Sind Sie religiös? Welche Bedeutung hat Spiritualität für Sie?

Linda Feller: Ja, ich glaube an Gott, eine höhere Macht oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Auch bin ich davon überzeugt, dass es sich, egal welchen Namen wir ihm geben, Allah oder Gott, immer um den EINEN handelt. Und wenn wir dies alle erkennen und vor allem zugeben würden, wäre das Miteinander nicht nur viel leichter, sondern man könnte den Menschen viele Kriege und Terror ersparen.

Hithaus: Sie sind mehrfach ausgezeichnet worden, haben immer wieder erfolgreich Produkte auf dem Markt platziert. Welche Ziele setzen Sie sich für Ihren weiteren persönlichen Werdegang?

Linda Feller: Glücklich wäre ich, wenn es meinem Team und mir auch weiterhin gelingt, den Nerv des Publikums zu treffen und noch viele schöne Alben zu veröffentlichen. Gern würde ich auch mal eine eigene DVD meinen Fans bieten…

Hithaus: Macht Erfolg und Geld glücklich?

Linda Feller: Erfolg, ob groß oder klein, macht doch immer glücklich, egal in welchem Job. Auch im Privatleben ist Erfolg sehr wichtig. Wie sagte doch ein schlauer Kopf: „Nichts ist erotischer als Erfolg“… Geld beruhigt, macht allein aber nicht glücklich! Jeder definiert Glück anders.

Hithaus: Was würden Sie jemandem gerne mit auf den Weg geben, der heutzutage versucht in der deutschsprachigen Musik Fuß zu fassen?

Linda Feller: Auch hier gibt es kein Rezept. Wenn wir wüssten, wie es geht, hätte jeder gleichviel Erfolg. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, mit der Musik den jeweiligen Zeitgeist zu treffen und ein gutes Team zu haben, ist auf jeden Fall eine gute Voraussetzung.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Linda Feller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

(Fotos: © Manfred Esser & Koch Universal)

Die Nr. 1 des Discofox - Michael Wendler - Best Of Vol. 1

Donnerstag, 05. Juli 2007

Das neue Album von Michael Wendler “Best Of Vol. 1″
beinhaltet alle Hits, bis hin zum legendären
DJ. Der Durchbruch ist hiermit geschafft.
Man kann es drehen und wendlern wie man will: Der Durchbruch ist endlich geschafft! Mit der ersten Single beim neuen Vertragspartner gleich von Null auf Platz 27! Neun Jahre seit dem ersten Schallplattenvertrag hat Michael Wendler das erreicht, wovon die allermeisten im Genre deutschsprachige U-Musik immer nur träumen können. Voller Erfolg bei und mit einem Major-Label.

Der 34-Jährige hat es außerdem geschafft, die Köpi-Arena in Oberhausen mit mehr als 6.000 Konzertbesuchern zu füllen - und für den 22. September dieses Jahres werden sogar 11.000 erwartet! 26 Singles, elf Alben und drei DVDs sind von und mit dem Wendler schon erschienen und den bislang größten Coup schaffte er mit der im Frühjahr erschienenen Kultsingle “Sie liebt den DJ”. Sie führt ihn seit Jahren schon durch die Discotheken und Konzerthallen des Landes und am Sonntag nun endlich auch zu Florian Silbereisen und seinem Sommerfest.

Das “Best Of Vol. 1″ indes versammelt neben dem Hit über die unerreichte Liebe zum DJ auch noch die bisherigen Dauerbrenner seiner Vor-Ariola-Zeit à la “Prinzessin”, “Mein letztes Gebet”, “180 Grad”, “Wenn alle Stricke reißen” und und und… Dazu kommen zwei neue Titel, drei neue Mixe und ein praller CD-Rom-Part mit dem Videoclip “Sie liebt den DJ”, einer Slideshow, Wallpaper und dem exklusiven Zugang zum Michael Wendler Online-Bonuspart. Viel Wendler fürs Geld also! Das war immer seine Philosophie: Den Leuten etwas bieten. Seine Größenordnung heißt Hollywood. Dieses Flair möchte er in den deutschen Popschlager bringen und es funktioniert! Michael Wendler ist auf der Überholspur. Wer ihn jetzt nicht entdeckt, wird etwas verpassen.
Quelle: Tobias Reitz Ariola

CD 88697108572
VÖ am 29.06.2007
www.abella.de/detailanz/produktanzeige.rt?prid=524736

Der Wendler LIVE:
07.07.2007 Hamburg
10.07.2007 Willich
13.07.2007 Schermbeck Mittelstrasse Rathausplatz
14.07.2007 Gelsenkirchen
20.07.2007 Mühlheim am Rhein Diskothek Ballermann
21.07.2007 Duisburg Beachparty
21.07.2007 Xanten Strandbad an der Südsee
28.07.2007 Dinslaken Trabrennbahn
28.07.2007 Hamm Maximilian Park
01.08.2007 Mallorca Playa de Palma
04.08.2007 Gelsenkirchen Hof Holz Open Air

Der Wendler im TV:
12.07.2007 Gute Laune TV Schlager Treff mit Benny
28.07.2007 RTL 2 Ballermannhits
06.08.2007 ZDF Volle Kanne
19.08.2007 ZDF Fernsehgarten
21.09.2007 NDR Aktuelle Schaubude

Linktipps:
www.michael-wendler.de
www.ariola.de
www.sonybmg.de

Brunner und Brunner - Klassiker und trotzdem immer “up to date”

Donnerstag, 28. Juni 2007

Brunner und BrunnerBrunner&Brunner, das ist fast schon Urgestein des Schlagers, das sind zwei Männer die sich dem Leben hingegeben haben, sich haben treiben lassen von Höhen und Tiefen und ihre Eindrücke, Gefühle, ihr Herzblut mit ihren Fans durch ihre Lieder teilen.

Hithaus hat sich mit Jogl und Charly Brunner über ihre „Ich liebe Dich“ - Tournee und das gleichnamige Album, über ihre aktuelle Live-DVD, über Wünsche und Gefühle unterhalten:

Hithaus: Charly & Jogl Brunner, Ihr habt im Zuge Eurer „Ich liebe Dich“ - Tournee , die sich an Euer letztes Album „Ich liebe Dich“ Herbst 2006 anschloss, bereits mehr als 50 große Liveauftritte absolviert. Ist das nicht ungeheuer anstrengend? Ständig unterwegs, kein geregelter Tagesablauf, kein „Gute Nacht-Kuss“ von den Allerliebsten?

Jogl: Super anstrengend! Und man fragt sich natürlich auch gelegentlich, warum man das macht. Ich weiß es auch inzwischen. Es ist nicht der materielle Erfolg, vielmehr das, was man auf der energetischen Ebene gibt und zurückbekommt. Ein Kreislauf, der den Menschen, incl. mir, gut tut. Da kann man auch gern einmal, ein paar Abende, ohne den Gute Nacht Küssen von den Allerliebsten auskommen.

Charly: Die ersten Tourneen waren für mich im Vorfeld schon unüberschaubare Kalendereinträge, wo ich mich teilweise bei 50, 60 oder oft sogar 70 Konzerten nicht rausgesehen habe. Die Aufregung, die Anstrengung, alles kam damals gebündelt daher. Weil wir auch nicht wussten, wie das Publikum unsere Konzerte aufnehmen wird. Doch heute ist das anders. Obwohl eine Tournee sicherlich nichts mit einem „normalen Leben“ zu tun hat, da man aus den gewohnten Abläufen immer wieder raus gerissen wird, gehört diese Zeit zu den Highlights des Lebens. Menschen Gefühle zu schenken und sie wieder zubekommen. Was gibt es Schöneres?

Hithaus: Ein geregelter Tagesablauf, ist das als Künstler überhaupt möglich? Braucht ein Künstler vielleicht sogar ein wenig Chaos um kreativ zu sein? Was verleiht Euch Halt im Alltag?

Jogl: Gute Frage; der Halt ist die ständige Aufgabe, Freude zu erzeugen. Das Bewusstsein, dass du mit deinem Schaffen und deiner Ausstrahlung die Welt in deinem Umfeld schöner werden lassen kannst. Zufriedene Gemüter tun sich gut – und ich kann das jeden Abend spüren und genießen. Chaos würde rücksichtslos gegen dieses Vorhaben arbeiten, also lasse ich es nicht zu.

Charly: Chaos im Herzen, Chaos am Schreibtisch…das gehört dazu. Nicht wissen, was man als erstes machen soll. Die Gedanken ordnen, die Zettel, auf denen man sich im Flieger Verse und Aphorismen aufgeschrieben hat, und, und, und…. Da ist es auch enorm wichtig auch nicht nervös zu werden, auch wenn der Abgabetermin des Albums immer näher rückt. Da helfen einem dann Menschen, die einen ganz genau verstehen und das ist meine Familie.

Hithaus: Woraus schöpft Ihr Eure Kreativität? Ihr schreibt in Eurer „Biographie“ zu dem Album „Ich liebe Dich“, dass auch Ihr durchaus nicht unerschöpfliche Kräfte besitzt und schon einmal vor einem leeren, weisen Blatt Papier sitzt. Ihr schreibt dort „ …. auf einmal ist sie da, die Zeile und binnen weniger Minuten auch der ganze Text. …“ Woher, wie kann man das erklären?

Jogl: Ständige Arbeit an seinem Inneren. Das, was Menschen berührt, ist nie das Äußere. Vom Schein, mit Äußerlichkeiten trumpfen zu können, habe ich mich lange genug täuschen lassen. Nur mit dem Herzen kannst du Kreativität erzeugen und transportieren. Die Motivation dafür und für all mein „übriges Leben“ beziehe ich aus der Natur. Dort, wo die Kraft darauf wartet, uns Menschen zu beflügeln

Charly: Ich glaube, das Wichtigste ist es einfach, nicht immer zu hinterfragen, ob das, was du gerade machst gut oder nicht gut ist. Das ist schon der erste Hemmschuh, wenn man kreativ sein will. Und dann kommt bei vielen so genannten arrivierten Künstlern noch dazu, dass das nächste Produkt auch ein Hit sein muss. Diese Vorgaben, die man sich selber macht hemmen die Kreativität. Die Frage schon im Voraus, will das einer überhaupt hören, verstopft so manchen Energiekanal. Es ist die Angst seinen Ruf, sein Ansehen zu verlieren, sich zu blamieren. Deshalb ist man nicht mehr frei und deshalb ist man auch nicht mehr authent. Von diesen Einflüssen muss man sich ganz schnell verabschieden. Ein kreativer Mensch muss bereit sein, sich lächerlich machen zu dürfen. Man muss seinen so genannten guten Ruf aufs Spiel setzen können. Man muss wieder kindlicher denken, wieder Kind werden.

Hithaus: Wie empfindet Ihr diese plötzliche, unglaublich schöpferische Kreativität?

Jogl: Die ist ja nicht über Nacht gekommen, sondern ist etwas, was jeder Mensch in sich trägt. Viele verbergen sie eine Zeit lang, andere ein ganzes Leben, weil sie sich vorm Fernseher nicht blicken. Ich bin mir bewusst, dass sie mein Lebenselexir ist – Im Grunde genommen ist sie eine Form von Liebe, ja so einfach ist das.

Hithaus: Aktuell erscheint zum 1. Juni „Brunner&Brunner Live 2007 – Wir sind ein Feuerwerk“ als DVD und Album. Dies ist ein Livemitschnitt Eures Konzerts vom 16.03.2007 in der Wiener Stadthalle und das Endprodukt enthält daher so gut wie alle Eure großen Hits. Woher kam die Idee für diese Best of – Aufzeichnung?

Jogl: War keine Idee, sondern visualisiert mit „gutem Ton“ unser Schaffen der letzten 15 Jahre. Die Menschen wollen an einem Konzertabend halt die großen Hits hören und so kommt es eben zu einem Hitbildtonträger, der sich sehen und hören lassen kann.

Hithaus: Wo kann man dieses neue Produkt kaufen?

Jogl: Hoffentlich in allen CD Läden. An dieser Stelle ein kräftiger Appell an unsere Plattenfirma Sony BMG, ganz Deutschland damit schön flächendeckend zu versorgen. Außerdem über unsere Homepage www.brunner-brunner.de. In den nächsten Wochen können von dieser Seite aus auch direkte Downloads von sämtlichen Brunner & Brunner Songs gemacht werden. Ein Service, das dem interessierten Musikpublikum die Möglichkeit gibt, gezielt und übersichtlich, Brunner & Brunner Songs, kostengünstig, in einer sehr guten Qualität, einzeln zu beziehen.

Hithaus: Außerdem läuft gerade die Promotion für Euer neues Werk „Wir sind ein Feuerwerk“, passend zum Titel der DVD. Erzählt uns ein wenig über diesen neuen Song!

Jogl: Wie aus einem Vulkan, ist diese Zeile, spontan, aus dem Inneren ausgebrochen – um mit einfachen, aber starken Metaphern, den Menschen nahe zubringen, wie man sich durch Zusammenhalt und dem Glauben an die Liebe und das Leben, sich selbst und andere, stark machen kann.

Hithaus: Wo kann man Eure Lieder legal downloaden?

Jogl: Ich denke überall; bei allen renommierten Downloadanbietern wie zBsp. itunes.

Hithaus: Zu Eurem Song „Mein Leben“ aus dem Album „Ich liebe Dich“ habt Ihr beide ein ganzCharly: Ich glaube, das Wichtigste ist es einfach, nicht immer zu hinterfragen, ob das, was du gerade machst gut oder nicht gut ist. Das ist schon der erste Hemmschuh, wenn man kreativ sein will. Und dann kommt bei vielen so genannten arrivierten Künstlern noch dazu, dass das nächste Produkt auch ein Hit sein muss. Diese Vorgaben, die man sich selber macht hemmen die Kreativität. Die Frage schon im Voraus, will das einer überhaupt hören, verstopft so manchen Energiekanal. Es ist die Angst seinen Ruf, sein Ansehen zu verlieren, sich zu blamieren. Deshalb ist man nicht mehr frei und deshalb ist man auch nicht mehr authent. Von diesen Einflüssen muss man sich ganz schnell verabschieden. Ein kreativer Mensch muss bereit sein, sich lächerlich machen zu dürfen. Man muss seinen so genannten guten Ruf aufs Spiel setzen können. Man muss wieder kindlicher denken, wieder Kind werden.

Jogl: Das ist nichts Besonderes, außer, dass wir uns mit unserem Leben kreativ beschäftigen. Ein auf 4 Minuten zusammen gefasstes Jahrzehntetagebuch, mit melodiösen Bildern gemalt.

Hithaus: In diesem Werk, - „Mein Leben“ - , singt Ihr über Euer eigenes Leben und auch über den Tod. Ist dieses Werk ein Teil einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod? Wie sieht Euer Verhältnis zu dem unausweichlichen Faktum „Tod“ aus?

Jogl: Ich hatte einen mir sehr wichtigen Menschen in den Tod begleitet. Ein Erlebnis, das mit Worten nicht auszudrücken ist. Der Tod kann die Erfüllung des Lebens sein, wenn du auf deinem Totenbett ein Lächeln hast.

Hithaus: Empfindet Ihr das Älterwerden als schwer?

Jogl: Im Gegenteil es erleichtert ungemein. Die Bedürfnisse, die einem vorgaukeln, dass man ohne sie nicht leben könne, stellen sich immer mehr als Täuschung dar und ich mach von ihnen immer weniger Gebrauch.

Hithaus: Brunner&Brunner sind seit mehreren Jahrzehnten im Schlagergeschäft tätig. Man hört es in Euren Liedern, man sieht es auch in Euren Gesichtern, Ihr habt das Leben voll angenommen und seid tief eingetaucht in all das, was es zu empfinden und zu erfahren gibt. Auf Eurer Internetpräsenz zitiert Ihr Oscar Wild: „Auf dieser Welt gibt es nur 2 Tragödien: Wenn Wünsche enttäuscht werden und wenn sie erfüllt werden. Das zweite ist viel schlimmer.“ Habt Ihr Wünsche? Welche sind das? Wünscht Ihr Euch auch, dass sie erfüllt werden?

Jogl: Wünsche sind eben diese, vom Egoismus genährten Trugbilder, die mich unrund machen. Und wenn ich es einmal geschafft haben sollte, sie nicht mehr zu haben, dann werde ich „wunschlos glücklich“ sein.

Hithaus: Ihr seid beide tiefgründige Personen, könnt Ihr diese Tiefgründigkeit auch mit Euren jeweiligen Ehepartnern teilen?

Jogl: Klar, ansonsten würden wir ja schon längst, getrennte Wege gehen. So lassen wir uns, in einer starken Verbundenheit, jedoch jeden für sich die Freiheit, seine eigenen Wege zu gehen.

Hithaus: Welchen Stellenwert haben Eure Ehen für Euch Zwei?

Jogl: Das Wort Ehe hat für mich und meine Frau im kirchlichen Sinn keine Bedeutung mehr, sondern bezieht sich ausschließlich auf die gesellschaftliche, rechtliche Relevanz.

Hithaus: … denn die Verbundenheit zwischen Euch Brüdern ist auf Grund Eurer Tätigkeit auch so etwas wie eine Ehe geworden?

Jogl: Nur das nicht. Die Eigenständigkeit hab ich, durch die kreative Zusammenarbeit mit Charly, nirgends so gut lernen können. Lasst jedem seine eigene Persönlichkeit, sein eigenes Denken!

Hithaus: Hat diese Konstellation einmal zu Schwierigkeiten geführt?

Jogl: 1000 Mal ? Ja, bestimmt.

Hithaus: Welches Erlebnis Eurer Laufbahn hat Euch besonders bewegt oder amüsiert?

Jogl: Ständiges Belächeln der eigenen Dummheit und Begrenztheit durch anerzogene oder sich selbst auferlegte Muster, die alleine durch meine persönliche Entwicklung, einen großen Mülleimer füllen.

Hithaus: Jogl ist der Jüngere von Euch beiden. Hat Charly da manchmal die Rolle des großen Bruders übernommen? Fliegen zwischen Euch auch einmal die Fetzen?

Jogl: Die sind und werden hoffentlich noch lange fliegen. Vom Wind getragene, flatternde, farbenfrohe Gebilde, die sich dann, wiederum gelandet, in schöne wertvolle B&B Songs verwandeln.

Hithaus: Man sieht Euch auf der Bühne, in den Medien, immer als Einheit – Brunner&Brunner eben. Wo liegt der Unterschied zwischen Euch? Charakterisiert Euch bitte kurz gegenseitig!

Jogl: Wir geben uns die Möglichkeit, den anderen als Projektionsleinwand zu sehen, auf der die stark ähnlichen, guten als auch schlechten Eigenschaften, potenziert durch unsere Blutsverwandtschaft, immer deutlicher zu sehen sind. Unterscheiden voneinander, tun wir uns Menschen doch alle. Gott sei dafür Dank.

Hithaus: Zum Abschluss ein Blick in die Zukunft. Wie wird es weiter gehen mit Brunner&Brunner?

Jogl: Wir wollen …….., na ja , da wären wir wieder bei den Wünschen ;-)

Hithaus: Wo kann man die Tourdaten für 2007 abfragen?

Jogl: Unter www.brunner-brunner.at

Hithaus: Was wünscht Ihr Österreich, Deutschland, der Welt für die Zukunft?

Jogl: Emotionen der Menschen, die Licht ins Dunkel bringen. Gemeinsam können wir die Welt erhellen und Frohmut leben. Mir macht’s Spaß, dieses Leben.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Brunner&Brunner für das Interview und wünscht Euch alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Der Stern unter dem Sternenzelt - 10 Jahre Nik P. – Das Open Air in Teufenbach

Freitag, 22. Juni 2007

Rekordverdächtige 13 Wochen lang stand der ‚Stern der deinen Namen trägt’ an der Spitze der deutschen und österreichischen Charts. Zehn Jahre schlummerte er davor auf einer CD des Sängers und Songschreibers Nik P. und wartete darauf wach geküsst zu werden. Der Dornröschen-Kuss erfolgte 2006 auf Mallorca und der Rest ist Hitparadengeschichte.

Genau dieser Stern wird am 7. Juli mit Sicherheit sein schönstes Funkeln vom Himmel runter
in die Steiermark schicken, wenn in dieser Nacht das mittlerweile traditionelle Open Air in Teufenbach über die Bühne geht.

Rekordverdächtige 13 Wochen lang stand der ‚Stern der deinen Namen trägt’ an der Spitze der deutschen und österreichischen Charts. Zehn Jahre schlummerte er davor auf einer CD des Sängers und Songschreibers Nik P. und wartete darauf wach geküsst zu werden. Der Dornröschen-Kuss erfolgte 2006 auf Mallorca und der Rest ist Hitparadengeschichte.

Genau dieser Stern wird am 7. Juli mit Sicherheit sein schönstes Funkeln vom Himmel runter in die Steiermark schicken, wenn in dieser Nacht das mittlerweile traditionelle Open Air in Teufenbach über die Bühne geht.
Nik P. feiert seine ersten 10 Karrierejahre. Es ist somit nicht nur ein Jubiläumsfest sondern vor allem auch eine Party für alle, die den Karriereweg des Musiker- und Songschreibers von Anfang an mit begleitet haben. Freunde, Musikerkollegen, Medienpartner und natürlich die Fans der ersten Stunde. Sie alle dürfen sich an diesem Abend bestätigt fühlen und mit Stolz darauf verweisen, dass es eigentlich immer schon klar war, ‚dass der Nik es einmal
bis ganz nach oben schafft’. Und ganz oben ist er jetzt, der Nik und es sei ihm wahrlich vergönnt.

Open Air in Teufenbach das heisst Nik P. und seine Band geigen in gewohnt professioneller Art und Weise auf. Die Show unter dem steirischen Nachthimmel hat musikalisch und technisch internationales Format. Von kleckern keine Rede. Es wird ‚volles Brett’ gefahren, wie man in der Branche zu Veranstaltungen dieser Größenordnung sagt. Ein bodenständiges, lokales Gastroangebot sorgt dafür dass Leib und Seele zusammen gehalten werden.

Teufenbach 2007, das heisst: Die Hits des Nik P. live vereint im Jubiläumsprogramm und zum Schluss bekommt der Stern ‚der ihren Namen trägt’ noch Besuch vom traditionellen Feuerwerk dass hoch in den Himmel steigt. Ein Feuerwerk welches in seiner Art eine Klasse für sich darstellt.
Also, einfach hinfahren, anschauen, staunen und über einen Abend freuen, der in seiner Art ein unvergessliches Erlebnis darstellt. Der Stern ist sicher mit dabei und vielleicht schickt er ja auch eine Schnuppe…wer weiss…

Eine tolle Story: Rückkehr nach 113 Jahren

Mittwoch, 20. Juni 2007

Ein Köcheretui für einen Dirigentenstab fand nach 113 Jahren den Weg zurück zum Männerchor Liederkranz 1880 e.V. Andernach. Wahrscheinlich handelte es sich im Jahre 1894 um ein Geschenk zum Namenstag an den damaligen Liederkranz-Dirigenten Josef Dapper. Die Andernacher Redaktion der Rhein-Zeitung sponsorte den Rückkauf.
Andernach, Juni 2007. Nach ungefähr 113 Jahren, 2 Monaten und 10 Tagen - am Nachmittag des 29. Mai 2007 - fand ein symbolträchtiges Kleinod den Weg zurück zum Liederkranz nach Andernach: ein Köcheretui zur Aufbewahrung eines Dirigentenstabes.

Gekrönt von einer Messing-Eichel ist der Köcher aus Bakelit mit hochwertigen Silberschmiedearbeiten verziert. Am Fuße ist in den Silberbeschlag die Widmung eingraviert: Der Gesangverein Liederkranz, gewidmet seinem Dirigenten. Andernach, den 19.3.1894. Diese Widmung verweist auf das mindestens 113-jährige Alter des Köchers. Das Aufbewahrungsetui ist eine Holzschatulle, die mit hochwertigem Leder ummantelt ist.

Ein solch antikes Stück birgt auch immer eine kleine Geschichte. Dieser ging Liederkranz-Geschäftsführer Willi Thies sofort auf den Grund. Er recherchierte in den alten Dokumenten des Liederkranzes aus dieser Zeit. Es ist so gut wie sicher, dass es sich um ein Geschenk zum Namenstag an den damaligen Dirigenten Jusef Dapper gehandelt haben muss, freute sich Thies, dass er fündig geworden war. Er fügte an: Der St.-Josefstag war wohl damals ein «hoher Feiertag» im Liederkranz, zu dem immer ein Fass Bier spendiert und geleert wurde. Die Runde kam wahrscheinlich von allen Josefs, die damals im Liederkranz aktiv waren, so auch von Josef Dapper.

Josef Dapper hatte das Amt des Dirigenten über 29 Jahre inne, vom April 1883 bis zum Februar 1912. Er war der Nachfolger des ersten Liederkranz-Dirigenten, Josef Lomp. Und wo wir gerade dabei sind: Länger als Dapper leitete nur Gerhard Flöck den Chor: nämlich 46 Jahre, von 1957 bis 2003. Flöck ist der damit bisher am längsten amtierende Chorleiter in der nunmehr 127-jährigen Vereinsgeschichte vom Männerchor Liederkranz in Andernach.

Das Köcheretui kam aus dem rd. 25 km entfernten Koblenz zurück nach Andernach. Von dort wurde der Ehrenvorsitzende des Liederkranzes, Alois Gut, angerufen, man habe im Nachlass eines Verwandten einen Dirigentenstab gefunden, auf dem eine Gravur auf den Liederkranz in Andernach verweist, teilte man Alois Gut mit. Natürlich gibt es für den Liederkranz ein hohes ideelles Interesse an solchen Dingen. Daher war man an einem Erwerb dieses Dirigentenstabes, wie es aus Koblenz zunächst vermutet wurde, stark interessiert.

Durch ein großzügiges Sponsoring der Andernacher Redaktion der Rhein-Zeitung konnte das Köcheretui zurückgekauft werden und befindet sich seit einigen Tagen wieder in den Händen vom Männerchor Liederkranz 1880 e.V. Andernach.
Eine spannenende Geschichte, auch wenn sich kein original Taktstock mehr im Etui befand.

Kontakt:
MÄNNERCHOR LIEDERKRANZ, ANDERNACH
St.-Amand-Str. 98
56626 Andernach
Tel.: 0049 2561 959 10 40 42
Fax: 0049 2561 959 10 40 42
E-Mail: http://www.liederkranz-andernach.de/kontaktform/html/kontakt.html

Zum Männerchor Liederkranz:
Der Männerchor Liederkranz 1880 e.V. wurde am 1. April 1880 in Andernach am Rhein gegründet. Der Verein besteht zur Zeit aus rd. 50 aktiven Sängern sowie zahlreichen passiven/fördernden Mitgliedern. Ziel des Liederkranzes ist die aktive Kulturarbeit in der Pflege und Erhaltung von Liedgut und Chorgesang. Aber auch die Pflege sozialer Kontakte in der Liederkranz-Famile. Zur “Liederkranz-Familie” gehört auch der neugegründete Frauenchor “Cantabella” im Liederkranz. Der Männerchor Liederkranz hat weitere Partnerschaften mit anderen Chören im In- und Ausland. Im Jahr 2005 bestand der Verein bereits 125 Jahre. Der Männerchor Liederkranz - die “Liederkranz-Familie” - ist ein fester Bestandteil kulturellen Lebens und kultureller Geschichte in der Stadt Andernach.

Pressekontakt:
Dieter Meyer
Wohnpark Nette 19
56575 Weißenthurm
Deutschland
Tel.: +49 (0) 2561 959 10 40 42
Fax: +49 (0) 2561 959 10 40 42
Mobil: +49 (0) 7000-26 62 835

Marco Konegger - Ein kleiner Mann will ganz nach oben

Montag, 18. Juni 2007

Marco KoneggerIn dieser Woche stellt Hithaus in seiner Rubrik Künstler(in) der Woche ein noch recht unbekanntes Nachwuchstalent vor, den erst 10jährigen Marco Konegger.

Marco stammt aus Österreich und wurde 1997 im Februar geboren. Da sein Talent lange unentdeckt schlummerte, entschloss sich Marco eines Tages im vergangenen Jahr sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen:

An einem Tag in der Adventszeit 2006 ging Marco mit seiner Mutter im örtlichen Hallenbad schwimmen. Dort traf Marco seinen künftigen Entdecker und Förderer, Ronald Baj, der bereits mehrere junge Talente entdeckt und auf ihren Weg gebracht hat. Dieser jedoch nahm keine Notiz von dem damals neunjährigen Jungen, bis sich dieser vor den, in einem Liegestuhl dösenden Mann, aufstellte und einfach laut „Hallo Papa“ rief. Ronald Baj fühlte sich zuerst nicht angesprochen, doch der Junge rief erneut und eindringlich

„Hallo Papa“.

Der Komponist, Texter und Produzent Ronald Bay öffnete die Augen. Vor ihm stand der neunjährige Marco und grinste ihn aufmuntern an. Marco müsse ihn wohl verwechselt haben, erklärte er diesem etwas verunsichert, doch dieser erwiderte lediglich:

„Nein, nein ich habe Dich schon lange gesucht und nun endlich gefunden!“

War es möglich, dass ihn die Folgen einer Damenbekanntschaft aus einem anderen Jahrzehnt so unsanft aus seinem Schlummer rüttelten, dachte sich Ronald Baj. Der Junge kam ihm etwas verrückt vor, doch Ronald Baj lud ihn und seine Mutter im folgenden in sein Studio zum Singen ein. Damit war der Stein ins Rollen gebracht.

Inzwischen hat Marco ein Album aufgenommen und füllt mit seinen Lieder zusammen mit einem etwas älteren Kollegen ein komplettes Galaprogram. Das Publikum ist begeistert.

Ronald Baj über seinen Schützling: „Nun ich war überzeugt, dieses Kind müsse irgendwie verrückt sein, doch ich wollte ihm eine Chance geben und lud ihn und seine Mutter zu mir ins Studio zum Vorsingen ein. Ich spielte ihm “Ich bau dir ein Schloss” von Heinje vor und bat ihn dieses Lied zu singen. Nach nur 10 Minuten sang er diesen Titel auf eine Art und Weise, die bei mir sofort die Glocken klingen ließen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Heintje persönlich dieses Lied singen würde und ich wusste sofort: Marco ist der Sänger, auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe! … Inzwischen hat Marco seinen “Wunschdaddy” und ich den Sänger, der es versteht Kompositionen so zu interpretieren, das der Zuhörer sie immer wieder hören möchte. Zusammen mit einem 11jährigen Freund ist Marco im Stande ein einstündiges Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das international einzigartig sein dürfte. Lieder, die berühren, zwei Stimmen mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert, sowie die geradezu charismatische Ausstrahlung von Marco ziehen das Publikum in einen Bann, wie ich es selbst eigentlich noch nie erlebt habe. Obwohl die Lieder und beide Buben noch relativ unbekannt sind, kommt es immer wieder vor, dass das Publikum ihnen schon nach wenigen Takten und auch während der Lieder Applaus spendet. Dieses Phänomen habe ich bei all den anderen Talenten, die ich musikalisch gefördert hatte, noch nie erlebt.“

Hithaus.de hat sich mit Marco ein wenig über seine frühe Begabung unterhalten und hat eine Menge über seine Persönlichkeit erfahren:

Hithaus: Marco, du bist noch ein recht junger Mann, gerade erst 10Jahre alt geworden. Du weißt aber schon ganz genau, dass Dir die Musik unglaublich viel bedeutet. Wie hast Du das gemerkt?

Marco: Immer dann, wenn ich missgelaunt oder verstimmt war, konnte mich Musik in wenigen Minuten aufheitern und ich fühlte mich wesentlich besser. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich gerade Musik hörte oder selbst ein Lied zu singen begann. Irgendwie war ich trotz schlechter Laune immer in der Lage ein Lied zu singen. Seitdem ich auftrete, gelingt es mir auch das Publikum in eine recht gute Stimmung zu versetzen. In der Lage zu sein, mit Hilfe der Musik jemanden aus seiner Verstimmung heraus zulocken, ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, bedeutet mir sehr viel. Es ist fast als ob man zaubern könnte.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Marco: Eigentlich recht gut. Da ich ein sehr gutes Gedächtnis habe, erledige ich schulische Angelegenheiten wie die Hausaufgabe oder das Lernen für eine Prüfung sehr rasch. So bleibt immerhin noch genügend Zeit für die Musik und meine Freunde .Es kann jedoch schon mal vorkommen, dass Freunde sich beklagen, dass ich weniger Zeit für sie hätte. Dies geschieht jedoch nur an Tagen, an denen ich Auftritte habe.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Marco: Am Anfang fand ich das Aufnehmen recht interessant. Alles war ja schließlich neu für mich. Doch leider gefiel meinem Produzenten nicht immer jede Aufnahme. Da ich in meiner Freizeit immer wieder bekannte Sänger parodierte, versuchte ich es auch bei meinen ersten Aufnahmen. Mein Produzent wollte jedoch nicht, dass meine Aufnahmen nach „Heintje“ oder einem anderen bekannten Sänger klingen. So musste ich manche Aufnahmen mehrmals beginnen, bis mein Produzent plötzlich voller Freude meinte: „Marco, so wie du das Lied jetzt interpretierst, klingt es unverwechselbar nach Marco“. Am Anfang ging mir das ziemlich auf die Nerven, doch heute bin ich sehr froh darüber, niemanden zu kopieren.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sänger?

Marco: Eigentlich bin ich ja selten nervös, aber bei meinem, allerersten Auftritt wackelten meine Beine wie Pudding. Und die halbe Choreographie hatte ich auch vergessen. Doch das hatte sich sehr bald gelegt. Inzwischen freue ich mich auf jeden Auftritt und empfinde ein sehr schönes Gefühl wenn ich vor Publikum singe.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Marco: Da wir noch keinen Partner für einen Vertrieb haben kann man sie eigentlich nur bei Auftritten kaufen. Man hat jedoch die Möglichkeit meine Songs unter http://mp3.de/musik/genre/band/010900/318356/3 zu hören und down zu laden.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.marco-konegger.magix.net/website . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Marco: Das ich für mein Leben gerne singe. Vor allem aber, dass ich mit meinem Freund Dorant in der Lage bin ein Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das einzigartig sein dürfte. Viele der Lieder, die wir singen, berühren das Publikum hautnah. Titel wie „Hallo Papa“, „Vertrau auf´s Leben!“ oder „Frage an Gott“ spiegeln die Sehnsüchte fast aller Kinder. Dennoch bleibt noch genügend Spielraum für Titel wie „Gespenster ziehn durchs Haus“, „ Ich mag nicht zur Schule“„ Ich bin zwar klein doch ganz oho“ „Nein, nein, nein, lass das sein!“ oder „Wer kennt die grüne Kuh?“ die beim Publikum für eine heitere Stimmung sorgen. Das besondere daran ist, dass fast alle Titel, die wir singen, Neukompositionen sind. Auf meiner Webseite kann man einige der Titel hören, sogar Videoclips kann man ansehen

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Marco: Ich bin jemand, der eigentlich ganz genau weiß, was er will. So gut ich kann, genieße ich jede Minute meines Lebens. Wenn mich jemand jedoch zwingt, Dinge zu tun, von denen ich nicht überzeugt bin und man mir keine vernünftige Erklärung geben kann, warum ich das tun sollte, dann missachte ich manche Anordnungen. Damit habe ich mir in der Schule so manche Probleme eingehandelt.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Marco: Meine Familie, meine Freunde und Freizeitbeschäftigungen wie Schwimmen, Mountainbiken, Schifahren oder Wandern.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Marco: Es sind für mich viele neue Titel geschrieben worden, die demnächst aufgenommen werden.

Auch hoffe ich auf möglichst viele Auftritte. Sehr schön wäre einmal ein Auftritt im Fernsehen.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Marco Konegger für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.

Jetzt auf DVD: Spaziergänge mit Peter Alexander

Donnerstag, 14. Juni 2007

Peter Alexander lädt zu einem Besuch im Traumland der Operette ein. Ohne Formalitäten, augenzwinkernd, Charme und gute Laune gelten als Eintrittskarte. Dieser musikalische Rundgang führt ihn und uns in das musikalische Land des ersten Jahrhundertdrittels. Hier kann Peter Alexander seine Vielseitigkeit einmal mehr unter Beweis stellen, denn hier findet er eine breite Skala von Ausdrucksmöglichkeiten für seine wandlungsfähige Stimme und seine universelle, darstellerische Begabung. Nach und nach werden diese historischen TV-Dokumente jetzt erstmals auf DVD veröffentlicht.
Eine bemerkenswerte Einladung zu einer nostalgischen Zeitreise in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts: Der Bildschirm flimmerte noch schwarz-weiß und die halbe Nation versammelte sich zur besten Sendezeit vor dem Fernseher, wenn Peter Alexander zu seinen musikalischen Spaziergängen einlud. Gemeinsam mit der Sopranistin Ingeborg Hallstein begleitete er das Publikum durch seine Heimatstadt Wien, reiste durch das Land der Operette und das Land des Films. Mit der in Frankreich geborenen Sängerin Dany Saval tummelte er sich als Wiener in Paris. Nach und nach werden diese historischen TV-Dokumente jetzt erstmals auf DVD veröffentlicht. Hoppe Entertainment macht sich um eine ambitionierte und sorgsame Aufbereitung des Film- und Audiomaterials verdient und bannt die analogen Vorlagen auf das digitale Medium.

Andreas und Karl-Heinz Hoppe, die Macher des Münsinger Unternehmens, haben sich die Aufgabe gestellt, diese hochkarätigen Highlights der deutschsprachigen Fernsehunterhaltung auf DVD zu veröffentlichen. Weil an den vier ersten TV-Shows des Wiener Multitalents ein starkes Publikumsinteresse bestand, wuchs die Idee, den Künstler und seine großartige Zeit als Fernseh-Entertainer seinem großen, treuen Publikum zugänglich zu machen. Doch auch einer interessierten jüngeren Generation bietet sich jetzt die Gelegenheit, das professionelle Entertainment in der noch jungen Fernsehlandschaft hautnah mit zu erleben. Denn die einst vom WDR aufwändig produzierte Show-Reihe mit Peter Alexander war ein höchst anspruchsvolles Projekt, das sich in seiner künstlerischen Qualität ohne Weiteres mit heutigen TV-Produktionen messen kann.

Im Gegensatz zu den häufig lieblos auf den Markt geworfenen DVDs für eine dankbare Fangemeinde legt Hoppe Entertainment auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Material größten Wert. Man arbeitet ausschließlich mit den von den jeweiligen Rechteinhabern lizenzierten, originalen Bild- und Tondokumenten. Die versierten Partner in den Stuttgarter mocca studios bereiteten dieses Material einfühlsam für die DVDs auf und zeichnen für die gesamte Herstellungsabwicklung verantwortlich. Andreas Hoppe resümiert zufrieden: Der Originalsound wird rekonstruiert, aber nicht verändert. Die damaligen Produzenten und Tonmeister wussten genau was sie taten, und das haben wir zu respektieren. Kein Wunder also, dass bei dieser taktvollen Herangehensweise alle vier DVDs dieser Serie von Peter Alexander persönlich autorisiert wurden.

Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass diese DVD-Serie erstmals Peter Alexander Fernsehproduktionen komplett veröffentlicht und sich nicht auf Show-Ausschnitte beschränkt. Bis auf die Spaziergänge in Wien, die in einer 44-minütigen Kurzversion später noch einmal im Fernsehen lief, wurde keine der Sendungen nach der Erstausstrahlung wiederholt. Diese einstündigen Originalfassungen sind jetzt also erstmals seit den 60er Jahren wieder zu sehen. Ein weiteres wertvolles Extra ist das informative Booklet mit seltenem Fotomaterial und sorgfältig recherchierten biografischen Texten zu Peter Alexander und den ihn begleitenden Künstlern.

Pünktlich zum 80. Geburtstag von Peter Alexander erschien die erste Folge Peter Alexander – Spaziergänge in Wien, auf die eine sehr begeisterte Resonanz erfolgte. Jetzt kommen die Spaziergänge durch das Land der Operette auf dem Markt. Die weiteren Folgen die Spaziergänge durch das Land des Films und ein Wiener in Paris sind bereits für die nahe Zukunft in Planung. So entsteht Stück für Stück eine außergewöhnliche DVD-Kollektion – nicht nur für Liebhaber.