Lea Finn - “Ein Sommermärchen” - VÖ: 01.12.2006
“Ein Sommermärchen” - basierend auf Marcel Barsottis Hauptthema aus Sönke Wortmanns WM-Film “Deutschland ein Sommermärchen” - ist die neue Single von Lea Finn, die am 1. Dezember veröffentlicht wird. Der Film ist mit mehr als drei Millionen Besuchern die erfolgreichste deutsche Dokumentation aller Zeiten. Die gesungene Interpretation der im Film sehr prominent platzierten Titelmelodie wurde getextet von Lea Finn und produziert von Ingo Politz (Silbermond, Bell Book & Candle).
Lea Finn präsentiert mit “Ein Sommermärchen” eine Hymne für das große Publikum und lässt über die Musik und ihren Text nochmals jene Bilder vor unserem geistigen Auge ablaufen, die Millionen erlebten, bewegten und teilten. So schickt sich der Song wahrhaftig an, aus dem filmischen Sommermärchen ein musikalisches Herbst- und Wintermärchen mit wunderbarem Nachklang zu machen, das noch lange von den tollen Ereignissen der WM erzählt und uns diese Erinnerung bewahrt.
Lea on Tour mit Boppin` B:
17.11.2006 Hildesheim, Vier Linden
18.11.2006 Viersen, Trafo Station
23.11.2006 Konstanz, Kulturladen
24.11.2006 Offenburg, Reithalle
25.11.2006 Karlsruhe, Substage
07.12.2006 Lübeck, Rider`s Café
08.12.2006 Flensburg, Roxy
09.12.2006 Emden, Alte Post
12.12.2006 Nürnberg, Hirsch
13.12.2006 Fulda, Alte Piesel
15.12.2006 Wuppertal, LCB
16.12.2006 Kaisersesch, M-Box
21.12.2006 Münster, GoGo
29.12.2006 Herdecke, Werner Richard Saal
Weitere Infos zur Tournee finden Sie hier: www.koks-music.de
Am 07.02.2007 soll Lea Finns neues Album “FinnLand” erscheinen. Darauf wird “Ein Sommermärchen” natürlich auch zu hören sein.
Linktipps:
www.leafinn.de
www.bassstadt.de
www.insidesonybmg.de
Biographie
?FinnLand?
Januar 2005: Schweden, ?Warmland, Gunnarskog?
LEA FINN sitzt in einem gemütlichen Blockhaus, einsam gelegen inmitten der unendlichen Weite der skandinavischen Wälder. Vor ihr liegt ein kleiner, Silber schimmernder See ? geheimnisvoll und ruhig wie LEA selbst in diesem Moment. Verträumt, fast nachdenklich scheint sie für einen Augenblick beinahe in ihm zu versinken. Doch dann huscht das typische LEA-Lächeln über ihr hübsches Gesicht, energisch und verspielt zugleich. Sie packt ihre Gitarre, schlägt ein paar Akkorde an und beginnt zu singen: ?Ich bleib mit mir steh´n, lass alles vorbei ziehen…?.
So in etwa könnte es gewesen sein, als LEA FINN die Idee zu ihrem ersten deutschsprachigen Album hatte, das am 2. Februar 2007 unter dem Namen ?FinnLand? veröffentlicht wird.
Doch alles der Reihe nach:
LEA FINN ist eine junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und ihren eigenen Weg geht. An Durchsetzungskraft fehlt es ihr genauso wenig wie an Energie - gepaart mit einem geradezu umwerfenden Charme. Blond und strahlend wie sie ist könnte man meinen, die 25-Jährige sei ein Sonntagskind, dem nie etwas Böses im Leben widerfahren ist. Doch LEA kennt nicht nur Fröhlichkeit und Optimismus, sondern auch Trauer und Schwäche, und das ist wohl der Grundstein für die Vielfältigkeit und Tiefe ihrer Songs.
Vor drei Jahren startet LEA ihre Karriere im professionellen Musikgeschäft. Doch was die junge Künstlerin bis heute wirklich kennzeichnet, sind die kleinen Schritte viele Jahre zuvor. Das musikalische Talent hat die Bremerin von ihren Eltern, einem Gitarristen und einer ehemaligen Opernsängerin. Kein Wunder, dass Singen schon immer ihre große Leidenschaft war und sie nur ein Ziel hat: die Musik!
So macht LEA bereits als Schülerin ihr Umfeld auf ihren besonderen Sinn für Musik aufmerksam und probiert sich in verschiedenen Bands und Projekten aus. 2001 gewinnt sie den Bandcontest ?Live in Bremen?, nimmt von der Siegerprämie ein Demo auf und verschickt es.
Bald wird ein Hamburger Produzent auf LEA aufmerksam. Es folgen Studioaufnahmen, der erste Plattenvertrag für ein englischsprachiges Album, Promotion ? doch der vermeintlich nun folgende große Karrieresprung bleibt leider aus. Aber LEA wäre nicht als Energiebündel bekannt, wenn sie schon damals klein beigegeben hätte. Sie verfolgt ihr Ziel beharrlich, kommt mit namhaften Künstlern in Kontakt: Sie begleitet Bryan Adams auf seiner Europatournee, bestreitet das Vorprogramm von Simply Red in Bremen und von Sting in München. Sie geht auf Live- und Promotion-Tour nach Brasilien, wo sich das Album übrigens besser verkauft als in Deutschland. Das war 2004 und nach so viel Erlebtem der Abschluss des ersten Albums und einer wichtigen Lebensphase.
Wieder in Deutschland, stellt sich die Frage: War das schon alles?
Ganz sicher nicht! LEA schnappt sich ihre letzten Ersparnisse und geht nach Schweden. Dort tut sie das, was sie im Trubel der letzten zwei Jahre so vermisst hat. Ruhe tanken, um bei sich anzukommen, zu komponieren und zu schreiben ? und zwar so wie LEA denkt. In ihrer Muttersprache!
Mit der Rückkehr zu ihrer Muttersprache Deutsch fand sie schließlich auch das ihr am geeignetsten erscheinende Stilmittel, um ihre Erfahrungen und Gefühle eindringlich genug umzusetzen.
Aus Schweden zurück steht LEAs Entschluss für die Zukunft fest: Musikalisch noch einmal von vorne anfangen, egal wie hart es wird! Eine Entscheidung, die nicht leicht fällt, und dennoch: Zu viele Ideen und Songs schwirren jetzt in ihrem Kopf ? und die müssen einfach raus!
Wir schreiben das Jahr 2005: Mit Musikern ihrer alten Band bezieht LEA ein ruhiges Haus an der Nordsee nahe Bremen, um ihr neues Material auszuarbeiten und Demos aufzunehmen. Sie spielen kleine Akustik-Gigs, probieren die neuen Songs vor Publikum aus ? die bis dahin wohl kreativste Zeit in LEAs Leben. Spätestens jetzt weiß sie, dass sich alles so sehr gut anfühlt, dass es so richtig ist.
Mit diesem Gefühl, musikalisch angekommen zu sein, wagt die Musikerin den nächsten Schritt, stellt ihre Demos bei Plattenfirmen vor - und unterschreibt schließlich im Sommer 2005 bei SONY BMG.
Eine weitere glückliche Wendung erfolgt im Herbst 2005: Laith Al-Deen nimmt sie als Support auf seine Tour mit. LEA kann ihre neuen Songs erstmals einem größeren Publikum vorstellen: ?Das waren großartige sechs Wochen auf Tour. Ich konnte fast jeden Tag tun, was mein Liebstes ist: Auf der Bühne stehen und live singen.? Auf dieser Tournee lernt die Künstlerin ihr künftiges Produzententeam kennen. Es sind Florian Sitzmann (Produzent, Arrangeur und Pianist für Xavier Naidoo sowie Live-Keyboarder bei den Söhnen Mannheims) und Tommy Baldu (Produzent und Schlagzeuger bei Laith Al-Deen, Edo Zanki, Six Was Nine, Tina Turner). Volltreffer! Die drei verstehen sich blind, auch musikalisch. Sie beschließen, LEAs neues Album gemeinsam aufzunehmen.
Von Februar bis April 2006 zieht sich das Trio in Edo Zankis Kangaroo Studio in Karlsdorf zurück, das klanglich genau ihren Vorstellungen entspricht und gutes altes Recording mit gediegenen Instrumenten bietet. Dort nehmen sie LEAs Songs auf, verwerfen, probieren weiter, diskutieren und nehmen wieder auf ? bis alles so klingt, wie es eben klingen soll.
?Es war manchmal anstrengend, aber es hat sich gelohnt und war ein unglaubliches Erlebnis. Ich bin glücklich, dass sich mein Traum - ein ganz persönliches Album mit einer fast ausschließlich mit echten Instrumenten und originären Sounds eingespielten Produktion - erfüllt hat. Viele fantastische Musiker haben mich unterstützt und wenn ich an das 16-köpfige Streichorchester zurück denke, kommen mir vor Rührung beinahe immer noch die Tränen - es war einfach toll!
Bei den Aufnahmen zu ?FinnLand? arbeitete LEA mit ihrem Gitarristen und Mit-Songschreiber Andreas Cordes sowie den Gitarristen Stephan Zobeley (u. a. Herbert Grönemeyer), Kosho (u. a. Söhne Mannheims, Xavier Naidoo), Jörg Dudys (u. a. Thomas D., Laith Al-Deen) und dem marokkanischen Perkussionisten Rhani Krija (u. a. Sting) zusammen, um jedem einzelnen Song seine Klangfarbe und dem Album die Facetten zu geben, die ihr wichtig waren.
Überhaupt waren Musiker und Freunde von LEA, deren Wege sich musikalisch irgendwann kreuzten, bei ?FinnLand? ein für sie besonderer Teil der Inspiration und Entstehung. Das war schon immer so und wird auch künftig so bleiben - obwohl Solo-Künstlerin, ist Lea ein ?Herdentier?.
?FinnLand? ist ein Album, das Stimmungen meines Lebens eingefangen hat. Melancholie, Experiment und Unterhaltung wechseln einander ab. Ich versuche, mich mit meiner Musik Leuten langsam näher zu bringen - dieses Album zu veröffentlichen ist wie ein erstes Kennenlernen bei einem Date. Ich stelle mich vor, in der Hoffnung mit meinem Gegenüber Gemeinsamkeiten zu entdecken und teilen zu können.?
Am 1. Dezember kommt die neue Single ?Ein Sommermärchen?, basierend auf Marcel Barsottis Hauptthema aus Sönke Wortmanns WM-Film “Deutschland ein Sommermärchen, in den Handel.
Der Film ist mit mehr als drei Millionen Besuchern die erfolgreichste deutsche Dokumentation aller Zeiten. Die gesungene Interpretation der im Film sehr prominent platzierten Titelmelodie wurde getextet von LEA FINN und produziert von Ingo Politz (Silbermond, Bell Book & Candle).
LEA FINN präsentiert mit “Ein Sommermärchen” eine Hymne für das große Publikum und lässt über die Musik und ihren Text nochmals jene Bilder vor unserem geistigen Auge ablaufen, die Millionen erlebten, bewegten und teilten.
So schickt sich der Song wahrhaftig an, aus dem filmischen Sommermärchen ein musikalisches Herbst- und Wintermärchen mit wunderbarem Nachklang zu machen, das noch lange von den tollen Ereignissen der WM erzählt und uns diese Erinnerung bewahrt.
Artist Website: www.leafinn.de
Myspace: www.myspace.com/leafinn
Stand: November 2006
Lea Finn über ihre Songs:
KANN NICHT OHNE DICH ist…
…das Eingeständnis der Abhängigkeit ? ohne die geliebte, gehasste, vergötterte und verdammte Zigarette einfach nicht sein zu können.
Ich gebe es zu, es ist immer noch Tatsache, ich kann es immer noch nicht lassen, brauche noch immer den Ersatz ? wofür? Ich weiß es nicht! Wenn ich es weiß, bin ich wohl geheilt - und darf bis dahin eh nirgendwo mehr rauchen!
MEILENWEIT ist…
…die Sehnsucht nach Stille und Einsamkeit, auf der Suche nach der inneren Stimme, die mit mehr Leichtigkeit durchs Leben führt.
Entstanden in einem kleinen Haus am Meer, in das wir im letzten Sommer gefahren sind, um fernab von aller Ablenkung zu schreiben - und es hat gewirkt, denn während ich schrieb, war die besungene Sehnsucht tatsächlich fast nur noch Erinnerung…
MEIN HERZ ist…
…der Zwiespalt zwischen Gefühl und Verstand: Zwei Herzen mit ?unterschiedlichem Rhythmus? zu trennen, ohne verletzen zu müssen.
Entstanden auf der wilden Abschiedsparty im sagenumwobenen Haus am Meer, wo wir uns bis in die frühen Morgenstunden in Ekstase spielten ? vielleicht kann man es beim hören noch spüren?
ICH BLEIB MIT MIR STEHEN ist…
…das Bedürfnis nach Heilung der verletzten Empfindungen durch Innehalten und Loslassen.
Einer der ersten Songs, den wir in unserem kleinen Wohnzimmerstudio aufgenommen haben, er ist also ein Grundstein für dieses Album. Im Laufe der Zeit entstanden viele verschiedene Versionen und er hat, unglaublicherweise, in jeder einzelnen funktioniert. Unser Chamäleon.
ICH WEIß UND DU WEIßT ist…
…die Idee einer nächtlichen, flüchtigen, promilleträchtigen Begegnung mit möglichen Folgen.- die es im Idealfall im letzten intelligenten Moment abzuwenden gilt.
Die Bestätigung dessen, was doch jeder mal in sich trägt. Oder? Schaut nicht jeder abends in der Bar, nach dem dritten Bier, ganz unauffällig, dem/der hübschen Kellner/in hinterher und stellt sich vor, wie er/sie wohl küsst? Nicht? Dann sollten aber alle schleunigst damit anfangen, denn das macht mordsmäßigen Spaß!
SOMMERNACHT ist…
…der Versuch, die letzte warme Nacht des Sommers ewig dauern zu lassen, um davon an den kalten Tagen zehren zu können, mmh?
Natürlich entstanden gegen Ende des Winters, wenn das Verlangen nach Wärme unerträglich wird, und Bilder von Sommerwiesen und langen Sandstränden im Kopf zu kreisen beginnen. Danke dem Wechsel der Jahreszeiten.
TRÄNEN ist…
…der Schmerz um die doppelte Erkenntnis, dass auch eine vollkommen geglaubte Beziehung ein Ende haben kann, und dann nur einer wirklich trauert.
So alt wie meine Bandgeschichte, geboren in den ersten, unbeholfenen Versuchen, und doch der Grund für meinen Neubeginn.
LEISE VON HIER FORT ist…
…die Erkenntnis eines endgültigen, wortlosen Abschieds einer geliebten Freundin.
Ein Stück Vergangenheit: Vor vielen Jahren habe ich meine beste Freundin durch einen Autounfall verloren. Ich wünsche mir, wir hätten uns verabschieden können. Seitdem hat das Wort Abschied viel Gewicht für mich.
HÖCHSTWAHRSCHEINLICH UNWAHRSCHEINLICH ist…
…das Streben nach den Sternen, nach Erfüllung der eigenen Träume, nach dem scheinbar Unmöglichen ? nach dem, was Leben erst lebenswert macht.
Das Zeugnis meiner himmlischen Erziehung, frei nach der Devise: Nutze den Tag, du kannst alles erreichen, was du willst, du musst nur groß genug denken! Die Hauptsache ist, du bist glücklich! Und das bin ich!
SCHLAFLOS ist…
…das Vermögen, sich in der Liebe ohne Worte verstehen und verbinden zu können und dessen einfach niemals müde zu werden.
Einer schweigsamen Liebe gewidmet, in der Schlafen ungesagt als Zeitverschwendung galt.
ÜBERALL GESUCHT ist…
…das Erwachen der Intuition ? das unerwartete Gefühl des Verbundenseins mit dem verloren Geglaubten.
Mein Glaube daran, dass wir alle Teil eines großen Ganzen und somit im Geist vernetzt sind.
ODYSSEE ist…
…die Ohnmacht im Angesicht der Hilflosigkeit von einem, dessen Geist und Körper nicht mehr zusammen finden können.
Meinem Opa gewidmet, der seit 17 Jahren im Wachkoma liegt und all denen, die mit einer ähnlichen Situation konfrontiert sind.
Quelle: Tobias Reitz - Manager Promotion-Online - SONY BMG Music Entertainment (Germany) GmbH