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Isabel Varell und ihr neues Lebensglück

Montag, 23. Juni 2008

Isabel Varell und ihr neues LebensglückIsabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.

Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!

Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.

Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?

Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.

Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?

Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.

Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?

Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.

Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.

Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.

Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?

Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.

Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.

Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.

Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?

Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?

Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Schlager – Seine Entstehungsgeschichte

Dienstag, 17. Juni 2008

Schlager Seine EntstehungsgeschichteDie Geschichte des „Schlager“ ist sehr umfang- und facettenreich. In diesen Artikel werden nur grundlegende Sachverhalte dieses Begriffes der Musikgeschichte besprochen.

Als Schlager werden leicht verständliche von Instrumenten begleitete Gesangsstücke mit wenig anspruchsvollen, oftmals humoristischen oder sentimentalen Texten bezeichnet. Der Schlager ist theoretisch ein einfaches verständliches Lied. Auch kann dieser volkstümliche Züge haben. Markant sind dessen einfache Texte, die diesen durchaus auch zum Evergreen werden lassen.

Mit Beginn der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bekam dieser auch andere musikalische Einflüsse zu spüren.

Die ersten Vorläufer des Schlagers finden sich nachweislich im Mittelalter wieder. Dort gab es einfache scherzhafte und derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten. Die erste Verbreitung in Europa gab es mit der Einführung des Notendrucks ab dem 16. Jahrhundert.

Der eigentliche Begriff des Schlagers, wie er heutzutage Verwendung findet entstand am Ende des 19. Jahrhunderts.

Sowohl die damalige Erfindung des Grammofons als auch die entstehende Filmindustrie trugen sehr schnell zu seiner Verbreitung bei. Allerdings stellt dieser durch seine Schnelligkeit eher ein Industrieprodukt, als ein Kunstwerk dar.

Der Schlager wird für ein Massenpublikum und dessen emotionale Bedürfnisse produziert. Er sollte in seiner Struktur singbar, tanzbar und eingängig sein. Der Hörer sollte diesen an Hand einer einfachen Melodie schnell wieder erkennen.

Die Definition des Schlagers ist allerdings in der heutigen Zeit nur noch bedingt und schwer nachvollziehbar. Schlager, die in der breiten Masse der Bevölkerung ankamen, diese gibt es Heute nur noch selten, denn der Musikgeschmack ist wesentlich differenzierter und beeinflussbarer geworden. Allerdings gibt es diesen dafür jetzt für verschiedene Musikstilrichtungen, so unter anderem auch für Volksmusik- und Popliebhaber.

Die ersten deutsprachigen Schlager findet man in den Operetten des Jahres 1900 in Wien wieder. Auch gab es diese in Berlin. Dort gab es regelrechte Gassenhauerkompositionen. Zu den bekanntesten Schlagerkomponisten jener Zeit gehört Paul Lincke. Einige seiner Lieder blieben über Jahrzehnte hinweg große Hits, wie zum Beispiel „Das ist die Berliner Luft“. Diese wurden durch den Tonfilm einer breiten Masse der Bevölkerung zugänglich gemacht. Große Popularität erreichten Schlager wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.

Dann kam das Dritte Reich und damit die politische Einflussnahme auch auf den Schlager. Zum einen wurden bestimmte Texte verboten und zum anderen fielen Künstler und Komponisten den Rassegesetzen des Jahres 1935 zum Opfer. Es war das Ende fragwürdiger frivoler Texte.

Der Schlager wurde in die Propaganda integriert. Zur gezielten Verbreitung diente der Volksempfänger der Nazis die „Goebbelsschnauze“.

Jüdische Künstler erhielten Auftrittsverbot und verschwanden nicht selten in den Konzentrationslagern ohne Wiederkehr. Andere Künstler arrangierten sich mit dem System und wurden somit zu Propagandaträgern jener Zeit. Namen wie Marika Rökk oder Johannes Hesters stehen dafür. Zum Ende des Krieges wurden der Bevölkerung Mut machende Texte lanciert. So kam es zu Titeln wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“.

Aber in diese Zeit fiel auch der wohl berühmteste Schlager, der Welthit überhaupt „Lili Marleen“. Dieser musikalische Militär - Epos hat es nach einigen Querelen in Zusammenhang mit der Sängerin Lale Andersen und dem Verbot durch die Nazis, wegen des „unheilvollen Charakters“, zu einem generationenübergreifenden Welthit geschafft. Einst wurde er dies durch den Soldatensender Belgrad, der diesen an alle Fronten, für Freund und Feind, sendete. Heute gehört er zu den meistgewünschten Titeln in Hörerwunschsendungen.

Nach dem Krieg bekam der Schlager ein neues Gesicht. Grund dafür war, dass die Plattenindustrie wieder frei produzieren durfte und das Faschingslieder über diese „Jahreszeit“ hinaus weiter bestehen blieben. Dazu kamen Themenbereiche von der besungenen heilen Welt bis hin zum „Theodor im Fußballtor“.

Um 1955 herum begann die Zeit der großen deutschen Schlager, wie „Tiritomba“, „Oh mein Papa“ (1954) und „Gehen sie mit der Konjunktur“.

Der Schlager war auch die Grundlage mit, für die Sehsüchte der Deutschen nach Urlaub im Süden, Glück und Harmonie. Titel von Rocco Granata, Catarina Valente und René Carol stehen dafür. Letzterer bekam für seinen Hit „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ sogar die erste „Goldene Schallplatte“ der Nachkriegszeit. Weiterhin hatten Seemannlieder Konjunktur. Für diesen Bereich steht ein Name ganz besonderst Freddy Quinn. Dieser verkaufte in kurzer Zeit Millionen von Schallplatten.

Weiterhin stehen unzählige Interpreten für diese Zeit. Einige waren damals Vorbild für die Jugend, wie der jetzt schon legendäre Peter Kraus.

Beendet wurde diese Ära mit den Erfolgen der Beatles in Deutschland.

Später kamen ausländische Schlagerinterpreten und –texte hinzu.

Die Hoch – Zeit des Schlagers ging bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

An Bedeutung verlor dieser Mitte der 60er Jahre. An Hand der damaligen Verkaufszahlen und Hitparaden konnte man den Fall dessen feststellen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens erlebte dieser noch einmal einen Höhepunkt um 1972. Zu dieser Zeit kam die wohl wichtigste Plattform des Schlagers zum tragen, die ZDF – Hitparade. Es war die Schlagersendung für diese Musikrichtung überhaupt.

Ab 1971 kam die „Disco – Welle“ zum tragen. Viele Sängerinnen und Sänger nahmen sich dieser an. Das war auch das Ende aufwendiger Studioproduktionen. Es wurde schneller und preiswerten produziert.

Durch die „Neue Deutsche Welle“ lebte der Schlager Anfang der 80er Jahre noch einmal auf. Dieses war aber auch das Ergebnis eines sich wiederholenden Modetrends. So kam es zu einem Schlager – Revival.

In dieser Zeit begann auch die Trennung von Volksmusik und Schlager. Der Schlager blieb weiterhin bestehen allen negativen Kritiken zum Trotz. 1997 gab es die erste Ausgabe der „Deutschen Schlager Charts“. Die Hitparade wurde im Dezember des Jahres 2000 vom Sender genommen. Geblieben ist der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, der aber mehr zum englischsprachigen Pop tendiert.

Schlager findet man in der heutigen Zeit überall, da dieser aus jeder Musikrichtung entstehen kann.

Der Schlager kann auch den Charakter eines Volksliedes haben, so wie zum Beispiel „Sing, mei Sachse, sing“.

Der wohl größte Kämpfer und Protagonist des Schlagers in der Vergangenheit war Dieter Thomas Heck. Er brachte die Hitparade auf Sendung und schaffte dem Schlager auch in schlechten Zeiten Bühnen und Sendungen.

In der MAZ zu sehen ist der Live - Recap des deutschen Schlagerwettbewerbes des Jahres 1969.

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tun

Montag, 16. Juni 2008

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tunDie Lady of Country, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt wird, startet mit ihrem neuen Album “Ich würd es wieder tun“ im Juli mit voller Power und Energie durch.

Sie ist nicht nur Sängerin, Komponistin, Texterin und Moderatorin, sondern auch diplomierte Bankkauffrau und nicht zuletzt deutsche Meisterin im Motorrad-Trial. Da hat sie auch schon so manche männliche Konkurrenz abgehängt.

Ebenso spielend hat sie das bekannte Open Air „Truck Grand Prix“ zu Dagmar Festspielen werden lassen; denn wer vor 80.000 Besuchern besteht und bereits den goldenen und sogar platinen Truck für den beliebtesten Live-Act sein Eigen nennen darf, der darf sich in dieser Szene zu den ganz Großen zählen.

Mit Countrymusik in Deutschland zu bestehen ist sicherlich nicht einfach, aber Dagmar versteht es mit ihrer unverwechselbaren Stimme und dem perfekten Flair diese Niesche zu füllen.

Auf ihrem neuen Album, für das sie sich vier Jahre Zeit genommen hat, gibt es balladige Songs aus den Federn von Uwe Lost, Harald Steinauer, Dr. Bernd Meinunger; aber auch Dagmar selbst hat fünf Songs beigesteuert, so viele wie nie zuvor.

„Ich würd es trotzdem wieder tun“ schildert die Zerrissenheit einer Frau , die unter ihrem Verhältnis zu einem Mann mit diversen anderen Affären leidet, und nicht von ihm loskommt. Die Quintessenz ist aber, man (Frau) muss nicht daran zerbrechen, eine wichtige Botschaft, wie ich finde.

Joy Fleming macht Mode für Frauen

Montag, 16. Juni 2008

Joy Fleming macht Mode für FrauenWer kennt sie nicht, die etwas andere Sängerin mit der kräftigen Stimme. Sie wußte schon immer, was sie wolte und das beweist Joy Flemming jetzt auch auf dem gebiet der Mode für Frauen mit Figur. Grund dafür ist es, das sich die Sängerin immer ärgerte, das es in der Modebranche nicht ankam, das die meisten Frauen keine “Fahrradspeichen - Figuren” haben. Und wir recht sie hat! Darauf hin nahm sie die Sache selbst in die Hand und entstanden ist eine sehr attraktive Kollektion für Frauen mit “Figurproblemen”. Es ist das Ende mit Sachen für Mollige, die dann Aussehen, wie verraten und verkauft. Ihre Kollektion kann man bei QVC - Kollektion für Mollige, zu moderaten Preisen erwerben.

Sie beweist es selbst: “Mollige müssen sich nicht verstecken!”

Marc Pircher warnt “Alarmstufe rot, ich bin verliebt”

Montag, 02. Juni 2008

Marc Pircher warnt Alarmstufe rot ich bin verliebtMarc Pircher, der Sonnyboy aus dem schönen Zillertal, ist gerade erst innerhalb einer Woche für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich mit Gold ausgezeichnet worden.

Auch sonst schwimmt die „Steirische Harmonika“, wie er liebvoll genannt wird, auf der Erfolgswelle, denn bereits im Jahr 2007 bekam er Platin für „Du bist eine Sünde wert“ und noch ein „Sündenfall“ ist von ihm bekannt, nämlich die “Sieben Sünden” aus dem Jahre 2004 gehört zu seinem bislang größten Singleerfolg.

Neben 3000 Live- und 400 TV Auftritten überzeugt Marc Pircher auch als Moderator an der Seite von Francine Jordi zum Beispiel jedes Jahr um die Weihnachtszeit mit einer Sendung von Gut Aiderbichl. Er verfügt zweifelsohne über Entertainerqualitäten und demnächst wird er auch seine schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen können in einer gerade entstehenden Musikdokumentation; zu sehen ab Oktober in der ARD.

Mit seiner aktuellen Singleauskopplung „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ ist ihm abermals ein Partyknüller gelungen da bin ich mir sicher. Absolut fetzig und stimmungsfroh bleibt dieser Song im Ohr haften und lädt einfach zum Mitklatschen und Singen ein. Absolut hitverdächtig, und mit Sicherheit ganz oben in den Charts zu finden, - nicht nur in Österreich.

Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors

Montag, 12. Mai 2008

Jürgen von der Lippe der Feinstchirurg des HumorsHans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.

Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.

Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?

Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.

Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?

Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.

Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?

Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.

Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?

Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?

Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.

Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.

Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?

Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?

Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…

Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?

Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.

Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?

Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?

Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Der NDR lud ein zur 14. Nacht des deutschen Schlagers

Montag, 12. Mai 2008

14. NDR Nacht des deutschen SchlagersDie Creme de la Creme war wieder einmal zu Gast auf dem Kalkberg in Bad Segeberg zur Nacht des deutschen Schlagers, - bei kaiserlichem Wetter.

10.000 begeisterte Fans waren auf den Punkt genau um 18.00 Uhr in bester Feierlaune, als Christian Schröder mit seiner markanten Stimme, und seinem sympathischen Lächeln die Schleswig – Holsteiner und Zugereisten begrüßte.

Nacht des deutschen Schlagers IFeurig , und mit italienischem Temperament eröffnete Rosanna Rocci den Reigen der Stars, und zog die Fans sofort mit Liedern wie „Wo Rauch ist, ist Feuer“ und „Ich bin aus dem Süden“ in ihren Bann. Dass sie auch privat die Hosen an hat, bestätigte der nächste Interpret mit süffisantem Lächeln; nämlich kein geringerer als ihr Ehemann und Duettpartner Michael Morgan.

Rosanna ist aber sicherlich auch persönlich “Die Frau in seinen Träumen”, so der Titel seines aktuellen Albums. Das kann man in seiner ausdrucksstarken Stimme und seiner Ausstrahlung, absolut ungeschminkt und authentisch spüren; ebenso wie die Aussage „Ich hab´nicht einen Augenblick bereut“.

Nicht bereut nach Bad Segeberg gekommen zu sein, hat auch Peter Sebastian, der mit „Schwarzer Zigeuner“ und „Santo Domingo“ sofort ins Schwarze traf, und seinem Publikum mit Partyhits aber auch Balladen, wie seine frisch erschienene Single „Junge komm bald wieder“, die er seinem Entdecker Freddy Quinn gewidmet hat, kräftig einheizte.

Dschingis Khan & The LegacyRichtig heiß wurde es im wahrsten Sinne des Wortes auch bei Dschingis Khan & The Legacy, die mit einer feurigen Bühnenshow und exellenten Tanzdarbietungen den Kalkberg fast zum Schmelzen brachten. Seit 2005 reiten sie wieder durch die Lande, und wenn man “He Reiter-Ho Reiter- He Reiter” immer weiter anstimmt, dann singt aber auch jeder aus der letzten Reihe mit, - so auch in Bad Segeberg.

Claudia Jung sorgt derzeit nicht nur in der Schlagerbranche für Furore. Sie würde gerne mehr reden, deshalb ist sie in die Politik gegangen und jüngst in den Gemeinderat ihrer Wahlheimat und in den Kreistag Pfaffenhofen eingezogen, verriet sie Moderator Christian Schröder.

Claudia Jung Schlager LandtagAber auch das Singen will sie natürlich nicht aufgeben. “Unwiderstehlich“ heißt ihr derzeitiges Album, aus dem sie die aktuelle Singleauskopplung „Mir schenkst Du Rosen“ vorstellte und ein Hitmedley ihrer eigenen Erfolge sang. Natürlich durfte auch nicht der Sommerhit des Jahres 2007 fehlen, der „Sommerwein“, den sie zusammen mit Nik. P gefühlvoll präsentierte.

Der Österreicher, dessen Hit „Ein Stern“ zum erfolgreichsten Song der letzten zehn Jahre zählt, ließ diesen selbstverständlich auch über Norddeutschland erleuchten, und spätestens da, gab es kein Halten mehr, der Kalkberg bebte.

Nik P. Nacht des SchlagersBegleitet von seiner Band und Dank perfekter Bühnenshow, ist Nik P. einer der ganz Großen im Musikgeschäft. Dazu zählen dürfen sich auch die Herren aus dem Süden Deutschlands, nämlich die Münchener Freiheit. „1000 Mal Du“ oder „So lang man Träume noch leben kann“ riefen viele Erinnerungen hervor, und ließen die Feuerzeuge zum Glühen bringen. Der legendäre Münchener Freiheit Sound mit Satzgesang und effektvollen Chören brachte ein wenig Nostalgie in den abwechslungreichen Abend.

Bei Erinnerungen an die Vergangenheit kommt man auch an einem Mann nicht vorbei, der in diesen Jahr in die Walk of Fame Hall aufgenommen wird, Albert Hammond. Er ist nicht nur ein genialer Musiker, bei dem man „Down by the river“ oder „It never rains in California“ sofort im Ohr hat, sondern auch ein hervorragender Komponist und Songwriter für Leo Sayer oder auch The Hollies. Bleibt ihm zu wünschen, dass er weiterhin den Spaß an der Musik behält.

Interpretin des deutschen Schlagers Helene FischerDie Sympathieträgerin des Abends war aber ohne Zweifel die jüngste und derzeit erfolgreichste Interpretin des deutschen Schlagers, Helene Fischer. Ihre Ausstrahlung und Bühnenpräsenz ist derzeit einfach nicht zu toppen, und das spürte auch das Publikum von Anfang an. Alle sangen aus vollen Kehlen bei „Und Morgen früh küss ich dich wach“ mit. Gerne wäre man mit ihr „Mitten im Paradies” gewesen. Dieses Lächeln, diese Stimme, die Segeberger wollten sie einfach nicht gehen lassen, und riefen „ Zugabe, Zugabe“, so dass auch das eigentliche Interview mit dem Moderator völlig unter ging.

Untergehen wird sie mit Sicherheit noch lange nicht, denn das nächste Album wartet bereits mit dem verheißungsvollen Namen „Zaubermond“. Den Reigen der Gefühle schloss dann der „König des Disco Fox“, wie er sich selber bezeichnet, Michael Wendler.

Die Fans lieben ihn, und „Sie liebt den DJ“, und auch seine neueste Errungenschaft „Nina“ war mit an Bord.

Ein heißer Abend ging nach vier Stunden bester Unterhaltung und Kaiserwetter wie immer viel zu schnell zu Ende und man darf sich schon jetzt freuen auf den 9. Mai 2009, dann heißt es zum 15. Mal „Herzlich Willkommen zur Nacht des deutschen Schlagers“ in Bad Segeberg!

“Bäuerin” Inka mit neuer Single: Gold in Deinen Augen

Montag, 05. Mai 2008

Inka mir fehlt nichtsViele kennen Inka als Moderatorin der RTL-Erfolgsshow “Bauer sucht Frau” und wer sie von dort nicht kennt, der hat sie bestimmt schon in der Sendung “Unser neues Zuhause”, ebenfalls bei RTL gesehen.

Wenn man Inka so sieht, hat man gerade auf grund ihres jugendlichen Aussehens tatsächlich Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass diese Frau bereits ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum hinter sich hat.

Die neue Single von Inka, “Gold in Deinen Augen” ist eine Auskopplung aus ihrem aktuellen Album “Mir fehlt nichts”. Dieser Song wurde übrigens von dem bereits verstorbenen Vater der Sängerin einst für Frank Schöbel geschrieben.

Stefan Waggershausen und Tobias Künzel (Die Prinzen) arbeiteten das Werk so um, dass es Inka wie auf den Leib geschrieben wirkt.

“Gold in Deinen Augen” ist ein toller Titel, der sich sicherlich durchsetzen wird.

Monika Martin – Ist das Ende ihrer Karriere geplant ?

Montag, 05. Mai 2008

Monika Martin Karriereende geplantJa, Sie lesen richtig, diese Nachricht finden Sie in vielen Zeitschriften. Die erfolgreichste Sängerin ihres Genres aus Graz plant ihr Ende, als Sängerin. Bekannt wurde diese, als der ruhige Star.

Allerdings kommt diese Nachricht nicht ganz so überraschend, wie einige tun. Denn schon seit geraumer Zeit kann man ein gewisses Zurückfahren der Sängerin beobachten. So gibt es kein Interesse an einem Fanclub mehr, den es eigentlich nur richtig in Deutschland gab und der von jetzt enttäuschten treuen Fanclubmitgliedern einst aufgebaut wurde.

Die Sängerin selbst hat die Zeit für ihre berühmten sehr langen Autogrammstunden eingeschränkt oder lässt diese ganz ausfallen. Auch gibt es in der Regel nur noch Standartautogrammkarten. Diese besondere Zuwendung zum Publikum ist einer sterilen Neutralität gewichen.

Das Musikprogramm auf Tourneen ist zum größten Teil auf einem musikalischen Titelgrundgerüst von vor über 10 Jahren stehen geblieben. Nur selten gibt es neue Titel. Auch müssen sich die Zuschauer seit Jahren, als Eigenmoderation, mit solchen Sätzen, wie „Andy Borg hat gesagt, hier sind die Fischerchöre zu Hause“ begnügen.

Auch sagen Insider, seit der letzen CD, dass die Sängerin nicht mehr ihrem Stil treu ist und ihren Zenith überschritten hat.

Als Trost für ihre treuen Fans soll es noch ein biografisches Werk über das Leben der Sängerin geben, genau über dieses, welches sie immer verschlossen hält.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Es ist eigentlich wirklich eine traurige Nachricht, denn Monika Martin hat durchaus vielen Menschen mit ihren Liedern und ihrer wirklich schönen Stimme sehr viel Freude gemacht. Leider wurden viele ihrer traumhaften Titel, wie zum Beispiel „Zwei Schiffe“ oder „Kleine Laterne“ nur für die Ablage produziert. Live Gesungen bekommt man diese jedenfalls nicht geboten dafür aber „La Luna blue“ bis zum Abwinken. Auch gibt es keine Live – Tourneen mit Orchester, nur Halbplayback - Veranstaltungen. Wenn es stimmt, das Monika Martin sehr erfolgreich ist und war, dann stellt sich hier die Frage, wieso gibt es keine Konzerttourneen mit großem Orchester oder Band? Ist da der Aufwand zum finanziellen Gewinn zu groß, oder ist es schon ein sicheres Anzeichen für das Ende ihrer Karriere?

Es wäre schön, wenn es diese Sängerin noch ein paar Jahre gäbe.

Die deutsche Schlagerparade

Sonntag, 04. Mai 2008

Die deutsche SchlagerparadeAm 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.

Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.

In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.

Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.

Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.

Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.

Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.

60. Geburtstag: 60 rote Rosen für Petra Kusch-Lück

Montag, 21. April 2008

Petra Kusch Lück wurde 60 Seit fast 40 Jahren gehört sie zur Fernsehgeschichte und ans Aufhören denkt Petra Kusch-Lück noch lange nicht. Jetzt feierte die sympathischen Frohnatur (am 6. April) ihren 60. Geburtstag.

Die hübsche Fernsehansagerin, die mit der Premiere des TV-Programms DDR 2 ihr Debüt gab, ist ist heute attraktiver denn je. Wahrscheinlich trägt auch ihre kontinuierliche Fröhlichkeit und ihr stetiger Schaffenswille zu der ungebrochenen Schönheit und Jugend bei.

Für viele Zuschauer ist Petra Kusch-Lück jeden Sonntagnachmittag, wenn sie im MDR die Glückwunschsendung »Alles Gute!« moderiert, ein ganz klares Muss !

An ihrem Geburtstag wurde sie im Übrigen selbst im in der MDR-Sendung “Rosen für dich” gefeiert.

“Rosen für Dich” ist im Übrigen die Zeile eines Liebesliedes, das ihr Mann Roland Neudert, mit dem sie schon seit 24 Jahren zusammen ist, für sie singt.

Uwe Busse erhält den Ehren - Gießbert für erfolgreiche Gesangskarriere

Freitag, 18. April 2008

Uwe Busse erhält AuszeichnungUwe Busse erhielt im Rahmen einer großen Live – Veranstaltung des SWR 4 Baden Württemberg, in Ludwigsburg, den Ehren – Gießbert. Er bekam diese Auszeichnung für seine Soloerfolge der letzten fünf Jahre und für seine 20- jährige Arbeit als Autor und Produzent verliehen. Er nahm den Preis voller Stolz von den Moderatoren der Veranstaltung Stefanie Czaja und Michael Branik entgegen.
In der Sendung “Superwunschmelodie 2008″ war er zudem mit 17 Songs, darunter „Einfach Sehnsucht” (Platz 4), „Genau wie du” oder „Die rote Sonne von Barbados”, das er bekanntlich für die Flippers schrieb, in diesem Jahr vertreten. Rund 70.000 SWR 4 - Hörer hatten sich an dieser Wahl beteiligt, bei der nicht weniger als 500 Lieblingshits zur Auswahl standen. Sein aktuelles Album „Einfach Sehnsucht” gibt es im Handel.

Heinz Schenk - Ein Stück deutsche Fernseh- und Musikgeschichte

Freitag, 18. April 2008

Heinz Schenk Ein Stück deutsche FernsehgeschichteHeinz Schenk, es gibt nicht viele, die so wie er die deutsche Fernseh- und Musikgeschichte mitgeschrieben haben.

Er wurde am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren. Schon als Junge trat dieser mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor - Karneval auf. In den 30er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er in einem Kabarett namens Elefant in Worms beschäftigt. Dort parodierte er viele Fernsehgrößen, wie unter anderen Heinz Rühmann, Hans Moser und Hans Albers.

Seine Karrierestart war 1951 beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator. Die ersten Fernsehauftritte absolvierte dieser beim Sender „Telesaar“ im Saarland. Heinz Schenk wurde als erstes durch die Sendung „Frankfurter Wecker“ bekannt. Später kamen dann Fernsehsendungen hinzu, so auch am 3. August 1957 die Musiksendung „Zum blauen Bock“. Diese wurde zu seinem Geschichtsbucheintrag in das Lexikon der Fernsehgeschichte. Heinz Schenk moderierte diese Sendung 21 Jahre lang und 134 Mal. Es war eine der schönsten, beliebtesten und erfolgreichsten Fernsehsendungen für die ganze Familie im Zeitalter des Fernsehens. Diese erreichte durchaus viele Generationen und vereinte diese in Familie zur Kaffeetrinkenszeit.

Das Konzept war einfach aber wirkungsvoll und wurde durch Heinz Schenk bestens moderiert. Er der Wirt einer Äppelwoi – Schankwirtschaft begrüßte in verschiedenen Städten Künstler aller Musikchangre. Bei einem kleinen Plausch stellte dieser sie vor und oder spielte mit ihnen so manchen Akt durch. Berühmt wurde er mit seinen Büttenreden zum Karneval, die mehr als nur nachdenklich machten, wie auch seine eigenen Lieder. Durch seine Sendungen wurden alle großen und bekannten Künstler von Oper bis Schlager geschleust. Wer den „Blauen Bock“ sah, der bekam eine musikalische Grundausbildung verpasst.

Heinz Schenk ist mit der Fernsehsendung „Zum blauen Bock“ so verwachsen, das man diese beruhigt als sein Lebenswerk, sein künstlerisch schöpferisches Testament bezeichnen kann.

Viele Auszeichnungen wurden ihm dadurch zu Teil, so auch den Hessischen Verdienstorden, den Bambi, die Hermann-Löns-Medaille und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

Aber und das muss auch erwähnt werden, er spielte auch Im Film und Theater mit, so unter anderem in Dieter Wedels Mehrteiler „Wilder Westen“ im Jahre 1988 mit. Auch am Frankfurter Volkstheater war er auch in der Rolle des Doolittle im Musical „My Fair Lady“ zu sehen.

Am 18. Februar 1993 feierte er noch einmal ein Fernsehcomeback mit der Musiksendung „Fröhlich Eingeschenkt“. Diese lief am Samstagabend bis zum November 1996.

Heinz Schenk komponierte aber viele Lieder, zum einen für sich im „Blauen Bock“ und zum anderen auch im Jahre 1985, den Titel „Gib dem Glück keine Chance“ für die ARD – Fernsehlotterie. Das wohl bekannteste Lied aus seiner Feder ist das anlässlich der „Blauen Bock“ Sendung aus Vaduz 1978 geschriebene Lied „Es ist alles nur geliehen“. Mit diesem trat er nicht nur in der ZDF Hitparade auf, nein es wurde auch sein größter Erfolg.

Auch heute kann man ihn noch hin und wieder als Gast in Talkshows sehen. Dabei kommt man nicht schlecht ins Staunen, wenn er dann über sein Interesse für Computer und Internet erzählt.

Der letzte Stand ist, das er heute in Wiesbaden lebt.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Heinz Schenk gehört jetzt schon zu den großen lebenden Legenden des sich im vergangenen Jahrhunderts entwickelnden Fernsehens. Er ist nicht nur Kult, sondern auch ein Mann der Fernsehgeschichte geworden. Man kann ihm nur Danke für diese schönen Sendungen sagen!

Florian Silbereisen will eigenen Kuss – Rekord brechen

Mittwoch, 16. April 2008

Florian Silbereisen will eigenen Kuss Rekord brechenAm Sonntag den 20. April 2008 wird TV-Moderator Florian Silbereisen, 26 Jahre jung, einmal öfter das Frühlingsfest der Volksmusik moderieren. Für das Event hat sich der 26jährige etwas ganz besonderes ausgedacht. Silbereisen will seinen eigenen Kussrekord brechen. Der 26jährige hält nämlich bislang den Rekord im Schnellküssen bzw. Geküsst-Werden.

Während der Sendung am kommenden Sonntag (ARD) wird er seine weiblichen Fans daher auffordern, ihn innerhalb von drei Minuten zu küssen.

Das Kussziel „geht in Richtung Gesicht und ohne Zunge“, stellte seine Sprecherin aber schon einmal im Vorhinein klar, damit sich die kusswilligen Damen nicht sonst irgendwohin verirren.

Der aktuelle Rekord stamme aus dem Jahr 1997 und liege bei 80 schnell aufgedrückten Schmatzern.

Hithaus meint: Ob das wirklich Spass macht ?

„ChristO“ – Eine kraftvolle Rockoper um Liebe, Hass und späte Reue auch für junges Publikum!

Mittwoch, 16. April 2008

ChristO Eine kraftvolle Rockoper um LiebeUnd auch das gibt es in der Musik und zurzeit in München. Dort feierte am Freitagabend das zweieinhalbstündige Stück nach Motiven des Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas im Münchner Gärtnerplatztheater seine grandiose und umjubelte Uraufführung.
Die neue Rockoper „ChristO“ mit der deutschen Rockband Vanden Plas bietet Liebe und Hass, Habgier und Herrschsucht, Rache und Mord, späte Reue und Suche nach Erlösung. Sie zeigt das ganze Spektrum theatraler Gefühle und deren ganz spezielle und erstklassige Umsetzung.

Der Zuschauer bekommt in starken und oft dunklen Bildern, mit melodischen Balladen und harten, rockigen Heavy Metal – Klängen die Geschichte des Seemanns Edmond Dantès erzählt.
Die Titelrolle des von Haas getriebenen Mörders ChristO spielt der Vanden Plas – Leadsänger und Autor Andy Kuntz. Die Rolle der Mercedes hat Agnes Hilpert und die des Staatsanwaltes Villefort hat Philippe Ducloux übernommen.

Die ursprüngliche, hochkomplexe Handlung von Dumas wurde zum einen übernommen und zum anderen neu inszeniert. Es entsteht dadurch eine Rockoper, die eine noch weitaus komplexere Darstellung dieser schon sehr durch Inhalt geprägten Handlung wiedergibt.
Mit Schlips und Anzug untermalt die Gruppe Vanden Plas eine mehr als farbenprächtige Handlung zwischen lodernden Feuern und sich brechenden Wogen die Elemente in ihrer Kraft zeigen. Manche Szene ist mit Witz aber auch Liebe zum Detail künstlerisch ausgestaltet wurden. So auch die Szene, als Villefort beim Besuch von Mercedes kurzerhand seine Gespielinnen hinter den Vorhang verbannt und das Programm des Fernsehers von Porno auf Kaminfeuer umstellt.
Zu dieser ganzen Handlung füllt sich der Raum, nicht ganz mühelos, mit rockigem Sound.

Wie DPA verlauten lies, ist die musikalische und inhaltliche Basis für „ChristO“ das gleichnamige Konzertalbum von Vanden Plas. Mit der Rockoper als Auftragsarbeit beschreitet das Gärtnerplatztheater neues Terrain. Mit seiner ersten Rockoper will das Haus auch junge Zuschauer ansprechen. Es sei ein Irrtum, zu glauben, man könne junge Leute mit moderner Oper anziehen, sagt der neue Intendant Ulrich Peters, der zuvor in Augsburg mit „Jesus Christ Superstar“ einen durchschlagenden Erfolg landete. Ob die Gattung Oper und Heavy Metal am Gärtnerplatz zusammen finden könnten, das sei ein Experiment.

Foto: Der Graf von Monte Christo

Mit Hansi Hinterseer auf “Herz an Herz” Tour in Hagen

Mittwoch, 16. April 2008

Mit Hansi Hinterseer auf Herz an Herz Tour in HagenIm Nu schaffte es der Sonnyboy aus Kitzbühel am Montagabend die seit Wochen ausverkaufte Stadthalle in Hagen in eine „bärige“ Stimmung zu versetzen. Seine Ausstrahlung und sein Charisma ließen nicht nur die Damen in Exstase geraten, nein, auch die Herren der Schöpfung waren teilweise außer Rand und Band, wie man es doch eher selten bei Schlager oder Volksmusikabenden erleben darf.

Hansi Hinterseer mit AkkordeonHansi Hinterseer hatte für seine Herz an Herz Tour eine gelungene Mischung aus Tiroler Stubenmusik gewählt, die man hauptsächlich im ersten Teil der Show genießen konnte, und man sich teilweise vorkam wie bei einem Konzert von Andre`Rieu, denn in den Reihen wurde geschunkelt und getanzt es gab kein Halten mehr. Untermalt wurde diese Athmosphäre durch Videoeinspielungen aus seiner Heimat im Hintergrund, so dass man sich vorkam als sei man tatsächlich in den Bergen, eine geschickte Variante.

Hansi Hinterseer in HagenIm zweiten Teil des Abends bekam man den Einblick in eine ebenso ansprechende Musikwelt des Hansi Hinterseer, nämlich die des modernen Schlagers, zum Teil sehr fetzig „ Komm her zu mir“ oder der Fetenschlager schlechthin „Hände zum Himmel“, oder auch passend zum Tourtitel mit viel Herz und sehr schmusig „Wenn Du bei mir bist“.

Dass er nicht nur ein sehr guter Allrounder im Sport ist, hat Hansi Hinterseer mehr als bewiesen. Er versteht es den Abend mit einer ansprechenden Moderation zu gestalten, versehen mit einigen Anekdoten aus seiner Sportlerlaufbahn aber auch der Schauspielkarriere; er beherrscht in Perfektion das Akkordeonspiel, und kann sein Publikum mit seinem Charme spielend um den Finger wickeln. Die Harmonie wurde abgerundet durch die Begleitband, die Hansi Hinterseer nunmehr seit 12 Jahren zur Seite steht, nämlich das Tiroler Echo.

Hansi Hinterseer Stadthalle HagenSechs Vollblutmusiker, denen man den Spaß von Anfang bis Ende anmerkt, die unglaublich vielseitig auf der Bühne agieren, und zum Dank einen Song für Ihren Chef komponiert haben mit dem passenden Titel “Sonnyboy“. Die Hagener wollten ihren Hansi auf jeden Fall auch nach einigen Zugaben noch nicht gehen lassen, aber man ist sich sicher, er kommt wieder, und wenn nicht, dann reist man eben nach Kitzbühel zum Open Air, denn Hansi ist tatsächlich ein Star zum Anfassen.

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator: Ernst Marcus Thomas

Dienstag, 08. April 2008

ZDF-Fernsehgarten mit neuem Moderator Ernst Marcus ThomasHinsichtlich der Namenskombination hat sich das ZDF bzw. der Moderator selbst tatsächlich etwas Plakatives einfallen lassen: Ernst Marcus Thomas klingt rund ! Eine Verbindung aus der altertümlichen “Schlager-Dreinamensverbindung” mit einer markannten Schreibweise.

Der neue Moderator der ZDF-Fernsehgartens, der am 4. Mai 2008, um 11.03 Uhr seinen Einstand feiert und damit  zur ersten von insgesamt 19 “ZDF-Fernsehgarten”-Ausgaben einlädt, macht nicht nur auf seiner Homepage einen frischen und sympathischen Ersteindruck.

Der 36-jährige, der bereits im Alter von 24 Jahren zum ersten Mal vor einer Fernsehkamera und dies zugleich sofort in einer Livesendung stand, konnte seitdem aber nicht nur als Fernseh- und Hörfunkmoderator “einschlägige” Erfahrungen sammeln, sondern bewies sich auch als Schauspieler. In der Schweiz hat er zudem seine eigene Talkshow.

Mit Ernst Marcus Thomas gibt es somit baöd ein neues Gesicht in der deutschen Fernsehlandschaft und es wird sich zeigen, ob der positive Eindruck erhalten bleibt.

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Das Frühlingsfest der Volksmusik - Megapower aus Riesa

Sonntag, 06. April 2008

Frühlingsfest der Volksmusik Riesa Florian SilbereisenDas Frühlingsfest der Volksmusik, produziert vom MDR für die ARD, kam mit sehr viel Power aus Riesa. Alleine die Kulisse setzte schon wieder neue Maßstäbe. Mit einer Größe von über 45 Metern und einem Teich mit echten Enten wurde diese zu einer sehr farbenfrohen Frühlingslandschaft, einem sehr schönen ansprechenden Bühnenbild.

In dieser traten ein nicht enden wollender Reigen an großen und beliebten Künstlern auf. Mit dabei waren Marcus Becker, Angela Wiedl, Nic, Hein Simons, Toni, Jörg Rausch, Judith & Mel, Carolin Fortenbacher, der künstliche Hase „Schnuffel“, Marianne und Michael, Helene Fischer, Michael Morgan, Kammersänger Günther Wewel, die Wildecker Herzbuben, Lena Valaitis, Francine Jordi, Michael Wendler, die Volksmusikspatzen und als Stargast Roger Whittaker.

Insgesamt gesehen eine sehr gelungene Musiksendung im Ersten Programm. Allerdings waren einige Darbietungen wieder etwas gewöhnungsbedürftig um nicht zu sagen kitschige Einlagen.

Leider muss man sagen, das dass Problem des Ansprechens jüngerer Zuschauer im Sendekonzept dieser Sendung noch nicht so richtig angekommen ist. Da hilft auch nicht der Auftritt von Helene Fischer als Gratulantin und Geburtstagsgeschenk für Jean Frankfurter, nein, da muss alles überdacht werden, so auch die Moderation. Dieses ist aber insgesamt ein Problem der ARD. Einen Ausschluss von jüngeren Zuschauern nach der Methode, wir senden, was wir wollen, ist jedenfalls inakzeptabel. Immerhin stirbt die ältere Generation der Zuschauer medizinisch bedingt successive weg.

Die Einschaltquote lag bei 6,08 Millionen Zuschauern und das entsprach einem Marktanteil von 20 Prozent.

Diese Sendung dürfte einmal mehr für die Leistungsfähigkeit des MDR im Bereich der Musiksendungen sprechen!

Disco

Mittwoch, 02. April 2008

Disco Schön war die ZeitDas ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.

In der Musikfernsehproduktion „Disco“ trat so gut wie alles live auf, was der Musikmarkt jener Zeit aktuell her gab. In „Disco“ gab es vom Schlager, Rock, Pop bis hin zu Sketchen alles zu sehen. Der Zuschauer bekam Oldies, aktuelle Songs, Hits und von Künstlern, die nicht kommen konnten oder wollten, Videos geboten. Damit erreichte man ein Millionenpublikum, das wiederum Ilja Richter zum Star machte. Es gab eine regelrechte Nachfrage für Wiederholung der Sendungen, um die Hits und Ilja Richters Einlagen noch einmal sehen zu können.

Berühmt wurde sein Ausspruch „Licht aus! – Spot an!“, den er immer sagte, wenn der Hauptgewinner des Preisausschreibens der letzten Sendung bekannt gegeben wurde. Den gleichen Rang nahm die Begrüßung der Zuschauer ein, mit den Worten, „Hallo Freunde“, auf die das Publikum mit „Hallo Ilja“ antwortete.

Am Anfang ging „Disco“ als 45 Minuten Produktion samstags 18.00 Uhr über den Sender und später dann montags 19.30 Uhr. Der Produktionszeitraum war von 1971 bis 1982 und produziert wurde erst im Studio Hamburg und später dann in München – Unterföhring.

In jeder Sendung fand auch ein Preisausschreiben statt, dessen Gewinner dann von der Schallplatte bis hin zum Plattenspieler einen Preis gewinnen konnte.

Am 22. November 1982 ging die letzte Sendung über den Sender. Ilja Richter gab ersatzlos ab, da dieser sich auf seine Schauspieltätigkeit vorbereiten wollte. Damit ging diese Fernsehproduktion in die Fernsehgeschichte mit Kultstatus ein.

Einst war diese aus dem Vorgängerformat „4-3-2-1 Hot & Sweet“ mit Ilja Richter entstanden. Als Nachfolgeproduktion kam dann „Vorsicht! Musik!“.

In der Neuzeit wird diese sehr erfolgreiche Musiksendung regelmäßig wiederholt unter anderen auch in den sogenannten „Kultnächten“ des ZDF.

Eine Vielzahl an Interpreten waren in dieser Sendung zu Gast, so Baccara, Petula Clark, Neil Diamond, Anna Lena, Rolling Stones, Tony Christie, Drafi Deutscher, Shirley Bassey, Les Humphries Singers, Danyel Gerard, George Baker Selection, Tony Marshall, Paola, ABBA, Mireille Mathieu, Peter Maffay, Heino, Middle Of The Road, Bonnie Tyler, Elton John, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein, Udo Jürgens, Nicole und viele andere mehr.

Sehr erfolgreiche Titel gab es in “Disco” zu hören, unter anderem „Butterfly“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, „Schöne Maid“, „Am Tag, als Conny Kramer starb“, „Apès toi“, „Michaela“, „Der Stern von Mykonos“, „Capri-Fischer“, „Tampico“, „Griechischer Wein“, „Rivers of Babylon“, „Moskau“.

„Disco“ wird regelmäßig in Form von „Kultnächten“ im Fernsehen wiederholt.