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Die Jacob Sisters – Sie trugen ihre Schwester zu Grabe

Freitag, 30. Mai 2008

Jacob Sisters trugen ihre Schwester zu GrabeHannelore Jacob, die Jüngste der Jacob Sisters wurde am vergangenen Donnerstag im Beisein treuer Weggefährten, Freunden und Angehöriger auf dem Waldfriedhof Neu - Isenburg beigesetzt.

Unter großer Anteilnahme fanden die Trauerfeier in der Trauerhalle, die bis auf den letzten Platz gefüllt war, und die Urnenbeisetzung statt. Der Trauerzug umfasste 200 Trauergäste.

Gestützt von ihren Kindern nahmen die drei Frauen Abschied von ihrer Schwester. Kondoliert hat auch der Entertainer und Monarch seine Hoheit König Bansah von Ghana. Rucki – Zucki - Komponist Sepp Gussman kam mit Philipp Jäger, der Seele von Gut Neuhof. Von Siegfried & Roy aus Las Vegas kam ein Kranz aus Sonnenblumen und gelben Rosen. Dort, wo die Sisters in den 60-iger Jahren große Erfolge feierten. Auf der weißen Seidenschleife des Kranzes steht „Forever love“.

Der Pfarrer begrub sie mit rührenden Worten „Es war keine Zeit für ein letztes Wort, für ein letztes Lied zu viert.“

Einer hat nun doch Verantwortung übernommen, PR – Manager Moritz Hunzinger. Er kondolierte den Schwestern und sagte spontan zu, dass er die Kosten für ein angemessenes Grab übernehmen werde.

Webpromotion, oder die neuen Erkenntnisse der Musikbranche – Sie wacht auf!

Montag, 31. März 2008

Internet Webpromotion MusikEs ist kaum zu glauben, aber die ersten Musikverantwortlichen haben es endlich begriffen, das Internet ist das wichtigste Promotionstool der Musikindustrie.

Erste Manager merken, dass sich eine ordentliche Internetarbeit bezahlt macht. Im Gegensatz zu den bisher benutzten „Bunten Blättern“ ist dieses Medium schneller, größer und bunter. Aber der wichtigste Fakt, es kann von allen Musikinteressierten jederzeit genutzt werden.

So sagt Christoph Gassmann, gegenüber „Musikmarkt“, in Zusammenhang mit Fragen zum schnellen Erfolg des Juliane Werding Albums „Ruhe vor dem Sturm“. „ Ich glaube, dass gerade das Internet unser wichtigstes Promotiontool war, nicht zuletzt wegen unserer langen, kontinuierlichen Fanarbeit über die Homepage.“ Und weiter „Diese Leute werden in erster Linie durch das Internet auf die Konzerte aufmerksam. „Offliner” erreichen wir über Zeitungsanzeigen; mit großem Abstand folgen Radio und Plakate. TV spielt der Untersuchung zufolge quasi keine Rolle.“

Diese Aussagen sind doch mehr als nur Gerede, nein diese sind die Zukunft. Es ist längst nicht mehr so, das eine CD oder ein Titel im Fernsehen zu sehen sein müssen, um dann Erfolg zu haben. Die Zukunft liegt in der Webpromotion. Allerdings nicht in schwülstigen „übergeordneten“ und oft kopierten Werbetexten der Major – Label, nein, der Fan muss individuell und direkt angesprochen werden. Dazu gehören auch der Video - Trailer oder die Foto - Slideshow.

Es ist ferner definitiv absolut sinnlos, wenn der exakt gleiche Werbetext für einen Tonträger auf hunderten kleiner Plattformen mit wenig Besucherfrequentation zu lesen ist. Dies ist nicht nur in den Augen von “Suchmaschinenkaiser” Google Spam, sondern zudem noch eine Frechheit für jeden, der sich tatsächlich für Musik interessiert. Zudem hat ungekennzeichnete Werbung innerhalb redaktioneller Berichterstattung ohnehin und grundsätzlich nichts zu suchen. Derartige Meldungen sind Werbespam und keine Information. Daher finden Sie auf Hithaus ausschließlich redaktionell eigen produzierte Berichte, keinen Werbemüll.

Die Zukunft hat aber schon begonnen und viele haben schon jetzt den Anschluss verpasst. Dazu kommt noch, dass es nicht genügend Internetfachleute gibt und die Profis unter diesen sind teuer, machen sich aber bezahlt.

Eines steht fest, vor vielen Musikschaffenden liegt eine Menge Arbeit, die aber so schnell wie möglich gemacht werden muss. Wer das Internet als Medienplattform nicht begreift, der dürfte schon jetzt verloren haben.

Kastelruther Spatzen – Ein ungelöster Managermord ?

Sonntag, 30. März 2008

Kastelruther Spatzen Ein ungelöster ManagermordDer Fall des getöteten Managers der Kastelruther Spatzen Karl - Heinrich Gross dürfte wohl in die Geschichte der ungelösten Verbrechen in Deutschland eingehen.

Dieser wurde vor nun mehr als 10 Jahren, am 6. März 1998 schwerstverletzt im Stadtteil Magdeburg – Rothensee gefunden. Trotz Notoperation verstarb der 39- jährige an den Folgen seiner Verletzungen.

Bis heute sind die Umstände seines Todes nicht geklärt. An einen Unfall als einzige Todesursache glauben die Behörden auch heute nicht. Auf der Akte stehe immer noch „Mord“, sagt der ermittelnde Staatsanwalt Frank Baumgarten.

Damals wurde eine Sonderermittlungskommission „Spatzen“ gegründet. Zurzeit ruhen die Ermittlungen mangels neuer Erkenntnisse.

Was war damals eigentlich geschehen?

Am Spätnachmittag des 6. März 1998 habe Gross eine Autowerkstatt im Stadtteil Rothensee laut, Zeugenaussagen, mit unbekanntem Ziel zu Fuß verlassen, erklärt Baumgarten. Knapp anderthalb Stunden später wurde das Opfer auf der Zufahrtstraße eines etwa zwei Kilometer entfernten Betriebsgeländes gefunden, mit schwersten Verletzungen an Kopf und Oberkörper.

Da es keine unmittelbarer Augenzeugen gab, zogen Rechtsmediziner und Sachverständige in mehreren Gutachten Rückschlüsse über die Art der Verletzungen und die gefundenen Spuren. Ein Raubmord wurde für unwahrscheinlich erklärt, da das Opfer noch rund 7000 Mark in bar bei sich trug. Als wahrscheinlichste Theorie gilt bis heute, dass Gross zunächst von einem Jeep oder Lkw angefahren wurde. Zur Vertuschung des Unfalls sei das Opfer dann vermutlich mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen und zu der Lagerhalle transportiert worden, erklärt Baumgarten. Ein brutales Vorgehen, für das „erhebliche kriminelle Energie“ nötig sei. „Solche Szenarien beobachtet man äußerst selten.“

Eine Frage bleibt und die ist, wieso läuft ein Manager mit 7000 Mark in der Tasche durch eine „von Gott verlassene Gegend”, die in jeden Edgar Wallace Film als Kulisse gepasst hätte, anstatt sich eine Taxe zu rufen?

Ist das wirklich die richtige Spur? Oder gab es da andere Hintergründe. War es vielleicht doch ein Auftragsverbrechen, wegen finanzieller und rechtlicher Unstimmigkeiten in Zusammenhang mit verwendeten Kompositionen?

Es wäre ja nicht der erste Fall, bei dem es um den Diebstahl geistigen Eigentums durch Musikschaffende ginge.

Wollte er vielleicht an „unbekannte” Komponisten Tantiemen auszahlen und die Summe war diesen zu gering? Gabe es vielleicht Streit über Urheberrechte oder die Verwendung von Musiktiteln?

Man kann es drehen, wie man will, dieser Fall ist mehr als merkwürdig.

Der zum Fall gehörende Filmbeitrag aus der Serie „Ungeklärte Morde” lässt jedenfalls so manche Frage offen.

Der Niedergang des Peter Wackel oder Dummheit muss bestraft werden

Mittwoch, 05. März 2008

Peter Wackel Niedergang eines HoffnungsträgersPeter Wackel zählte noch vor einem Jahr zu einem der erfolgreichsten Künstler im Segment Partyschlager. Kaum ein Tanzlokal oder eine Partylokation, wo nicht jeden Tag mehrere Wackel-Songs liefen.

Wackel erreiche mit mehreren Songs die Verkaufscharts, schrammte oft sogar die TOP 50.

Doch das schien dem ursprünglichen Karaoke-Sänger aus dem Raum Erlangen wohl nicht genug zu sein, denn vor einigen Wochen kündigte er ohne ersichtlichen Grund seinen Vertrag genau bei dem Mann, dem er all diese Erfolge zu verdanken hatte.

Erich Öxler, Texter, Produzent und Manager, machte Wackel zu dem, was er einst war: Dem wohl größten Hoffnungsträger im Partyschlager-Geschäft !

Nun aber, überkam den guten Peter Wackel jedoch der Höhenflug, vor dem sich alle Produzenten und Musikmanager bei ihren Künstlern fürchten und so soll Peter Wackel von seinem ehemaligen Manager und Produzenten Öxler verlangt haben, dass dieser sich mehr oder weniger “rund um die Uhr” um nichts mehr anderes kümmern solle, als um Peter Wackel.

Wackel wollte es offenbar nicht mehr dulden, dass Öxler neben ihm, auch noch andere Künstler erfolgreich betreute, wie zum Beispiel Tim Toupet.

Doch wie alles im Leben hat auch ein derartiges Verhalten seine Folgen und Wackel bekam die Quittung kurz um und knüppeldick:

Um Wackel ist es innerhalb kürzester Zeit ruhig geworden. Man könnte fast sagen, totenstill !

Wackel hat weder eine neue Single, noch einen Song in den Charts. Von Auftritten des Peter Wackel hört man wenig. Offenbar nahmen auch die Veranstalter Wackel übel, dass dieser seine Auftrittsgagen sofort nach seiner Kündigung bei Öxler ins Uferlose erhöhte.

Tim Toupet hingegen, der kein Problem damit hatte, dass sein Manager neben ihm auch noch andere Künstler betreut, ist erfolgreicher denn je: Eine Megapräsenz in sämtlichen Medien, hohe Chartplatzierungen und viele Live-Auftritte.

So schnell kann es gehen und so schnell ist man weg vom Fenster. Bleibt dem guten Peter Wackel nur zu wünschen, dass er möglichst schnell zur Einsicht kommt, denn wie heisst es immer so schön: “Never change your winning team !”

Freddy Quinn – Ein gebrochener Mann

Mittwoch, 27. Februar 2008

freddy_quinn02Der einst große Sänger und Schauspieler hat am vergangenen Mittwoch seine Lebensgefährtin Lili Blessmann verloren.

Sie verstarb in einem Hamburger Krankenhaus nach längerem Aufenthalt an Lungenzündung. Freddy war bis zur letzten Minute an der Seite seiner 89 jährigen Partnerin. Jetzt geht es ihm sehr schlecht. Der Tod dieser belastet ihn sehr.

Lili Blessmann hatte Freddy vor 55 Jahren kennen gelernt und lebte mit diesen 50 Jahre zusammen. Geheiratet haben die Beiden nie.
Sie trat aber immer nur im Hintergrund als seine Managerin auf.

Freddy hatte sich in den letzten Jahren in das Privatleben zurückgezogen.

Bald geht das Licht auch bei Koch und Konsorten aus – oder das Ende der Major – Label

Mittwoch, 27. Februar 2008

cd_playerEs ist nur noch eine Frage der Zeit, dann ist auch das Ende für die großen Plattenfirmen gekommen.

Das was gerade mit EMI passiert, wird kein Einzelfall bleiben, denn auch bei den anderen steht man mit der Marktwirtschaft nicht auf du und du. Hinzu kommt, das Heute die meisten Tonträger in irgendwelchen Hinterhofstudios produziert werden. Dabei bleibt auch die Qualität auf der Strecke. Die Zeit der großen Tonstudios mit richtigen Musikproduktionen ist fast schon Geschichte. Orchester - und Choreinspielungen gehören in der Regel der Vergangenheit an. Es wird immer mehr Fake produziert. Eine Produzentin erzählte einem Kollegen, … „ich höre das, wenn irgendetwas am Titel nicht klingt, da sage ich dem Tontechniker was er wie ändern soll“ und weiter auf die Frage nach dem Stereo - Ton, … das interessiert keinen…“. Die Aussage wird durch unzählige Tonträger belegt.

Aber, es kommt noch Schlimmer, denn die einst in Deutschland gewinnträchtigste Branche klagt immer mehr über Umsatzeinbusen. Als Begründung werden die Raubkopierer vor das Loch geschoben. Darüber können Fachleute nur mit dem Kopf schütteln, da es diese gibt, aber nicht in allen Bereichen. Die Schlager- und Volksmusikszene fährt immer noch riesige Umsatzzahlen ein. Deren Fans sind treue Tonträgerkäufer und nur ganz wenige besorgen sich die Musik auf anderem Weg.

Leider müssen aber immer mehr feststellen, dass die CD – Qualität genau so schlecht ist, wie die aus dem Internet. Viele CD – Produktionen bestehen die Qualitätsprüfung nicht. Da schütteln sogar Experten die Köpfe.
Aber, was kann man erwarten, wenn eine Branche auf Masse statt Klasse produziert und dies am Kunden vorbei. Waren früher 2 Titel pro Tonträger, die nicht die Spur eines Hits hatten, so ist dies Heute über die Hälfte.

Auch die in Zusammenhang mit EMI gemachten Vorwürfe der faulen Mitarbeiter lassen sich kopieren. Ein Beispiel dafür ist, dass Musikproduktionen von anderen Labeln gerade weg abgelehnt werden. Das bedeutet, möchte irgendein Produzent eine Compilations – CD (MIX – CD) raus bringen, so wird dies knall hart abgelehnt, obwohl die Linzens vergebende Firma daran Geld verdienen würde ohne etwas dafür tun zu müssen. Der Witz an dieser Sache ist, das dies gegen jede Form der Marktwirtschaft verstößt. Interessant ist dabei auch, dass die Aktionäre dieser Firmen, doch absolut Nichts merken müssen. Denn wie kann es sein, das Firmen, die Geld vernichten, weiter ungestört existieren können? Auch das Gebaren vieler Musikschaffender in der Industrie ist mehr als fragwürdig, denn wie kann es sein, das ein Verantwortlicher den Spitznamen „Der Abzocker“ hat oder Verhandlungen in gewissen Etablissements gemacht werden.

Auch die Verknüpfungen in der Musikbranche haben zum Fall dieser mit beigetragen. So findet man Personen als Manager dort, die Früher aus Plattenfirma rausgeflogen waren und große „Stars“, die pleite sind.  Letzteren Anzahl ist wesentlich größer, als mancher sich diese je Vorstellen könnte.

So wie es jetzt aussieht, ist der einzige Vorteil, den diese großen Label haben, ihr Budget für Werbung.
Die Zukunft dürfte aber in den kleinen überschaubaren Firmen liegen, die sowohl bei Angebot und Nachfrage schnell und flexibel reagieren können.

Musikmesse in Cannes – Die CD verschwindet und die DVD bleibt!

Mittwoch, 27. Februar 2008

cannes_palaisAnlässlich der Musikmesse in Cannes veröffentlichte die französische Tonträgerindustrie ihre neusten Verkaufszahlen.

Laut dieser hat sich die Talfahrt der CD im Jahr 2007 stetig fortgesetzt. Allerdings spricht über den Untergang der CD zu einem Medium unter vielen kaum noch jemand.
Im Gegenteil, alle warten auf den großen Durchbruch im Online – Geschäft. Langsam geht es auf diesem Gebiet vorwärts. Die Major – Label haben mit dem Verzicht auf den verkaufshemmenden Kopierschutz (DRM) den ersten Schritt gemacht.
Die Copyright – Problematik wird zurzeit durch Juristen, Manager und Geschäftsführer am runden Tisch beraten. Dabei waren auch schon praktische Lösungen im Gespräch. Die Lösung kommt durch eine spezielle Software, so wie sie es das österreichische Unternehmen „rebe at.com“ in Cannes vorstellt.
Damit können nach Abschluss eines Vertrages Autoren ihre Musiktitel direkt in eine Datenbank einstellen, die wiederum mit allen führenden Musikportalen vernetzt ist. Die Tantiemen pro Download werden mittels eigener dafür eingerichteter Software direkt an diese zurück geführt.
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung damit getan. Das bedeutet aber nicht, das jetzt Musikhörer, die kein Internet haben keine Musik mehr bekommen, nein für diese wird es auch wie bisher Tonträger (CDs) geben, genau so, wie es heute auch noch Schallplatten gibt.
Allerdings wurde in Cannes auch ein großes Problem angesprochen und dieses sieht wie folgt aus. Die europäischen Rundfunkanstalten diktierten bei ihren Musikproduktionen den Interpreten zunehmend unakzeptable Vertragsbedingungen, die eine totale Abtretung der Rechte an der Aufnahme zum Inhalt hätten. Durch den Programmaustausch würden diese Aufnahmen dann beliebig oft und abgeltungsfrei gesendet und dies zum absoluten  Nachteil nicht nur der Interpreten, sondern auch der um ihr Überleben kämpfenden unabhängigen CD - Labels, die gegen die mit allen Mitteln kämpfende mächtige Konkurrenz nicht mehr ankämen.

Aber und das muss mit einem großen Ausrufezeichen berichtet werden, die audiovisuelle Klassikproduktion expandiert!
Wer hier die Frage stellt, ob die DVD das nächste Medium ist, welches vom Internet „gefressen“ wird, der täuscht, denn zumindest im Klassiksegment stellt sich diese Frage nicht. Aus den Fachbereichen gab es dazu absolut keine negativen Äußerungen zu hören, nein ganz im Gegenteil. Trotz des schrittweisen Rückzuges der öffentlich – rechtlichen Fernsehanstalten als Kooperationspartner der Klassikproduktionen haben diese eine Zukunft. In die Lücke sind Sponsoren aus dem hochwertigen Home – Entertainment bereich eingesprungen und sorgen damit für ausreichend erstklassige DVD – Produktionen auf dem Gebiet der großen Klassik.
Dieser Einstieg in die DVD – Produktion hat zu einer Wechselwirkung aus dem gegenseitigen Nutzen von hochwertiger Audio – Home – Technik und einer gleichwertigen Tonträgerqualität geführt.
Somit kann der Klassikliebhaber weiterhin die im Kerngeschäft stehende Opernverfilmung genießen.
Die DVD bietet durch zahlreiche zusätzliche Angebote und auch neue Ton – und Schnitttechniken bisher ungeahnte Möglichkeiten, die dem Käufer absolut zufriedenstellen können.

Stefan Dietl – „… und es geht weiter”

Mittwoch, 27. Februar 2008

stefan_dietlEr ist wohl einer der bekanntesten Hotelinhaber Deutschlands, der „Singende Wirt“ aus Elisabethszell Stefan Dietl. Ein Work – a – holic der Hotelszene und der fahrenden Sänger.

Sein Motto ist, wie seine neue CD „… und es geht weiter“. Deren Inhalt ist genau so vielseitig und gut, wie ihr Sänger.
Stefan Dietl der mehr als erfolgreiche Hotelbesitzer und – Manager singt ganz nebenbei auch noch selbst.

Er, der einst in die Fußstapfen seines Vaters trat, singt seit Jahren und das nicht bloß für die Gäste in seinem eigenen Haus, nein dort lässt dieser singen und er fährt ganz nebenbei noch ca. 100.000 Kilometer pro Jahr zu eigenen Auftritten und Studioterminen im ganzen Land und darüber hinaus. Längst ist er dabei genau so beliebt, wie als überdurchschnittlich freundlicher Hotelchef.

Sein Sohn Julian und gleichzeitig der hauseigene Hotelkritiker sagt über ihn in der hoteleigenen Zeitung. „Das Sorgenkind Nummer eins ist und bleibt mein Herr Papa, der kreuz und quer durch die Welt „singende Wirt“ Stefan Dietl. Wobei das mit dem kreuz und quer durchaus wörtlich zu nehmen ist. Mal im Norden, mal im Süden, mal im Osten, mal im Westen, überall „muss“ er auftreten. … Und wenn unsere Hotelgäste nach dem Stefan fragen, müssen wir immer öfter sagen, dass der „Singende Wirt“ zwar weiterhin singt, aber an diesem Abend leider nicht beim „Singenden Wirt“ in Elisabethszell.“

Eigentlich kann man Stefan Dietl als Multitasking – fähig bezeichnen, denn er schafft es locker wo ganz anders zu singen und dabei in seinem eigenen Haus mittels bestellter Stars die Hütte krachen zu lassen.
Der Titel seiner neuen CD „… und es geht weiter“ dürfte damit wesentlich mehr sein, als nur ein Stück Text.

Anitha-Warnes-Manager Claus Dittmar: “…Zieht…Euch die Vorhaut zurück und fangt an zu wichsen…”

Mittwoch, 27. Februar 2008

266_managerNachdem die selbsternannte “Schlagerpop-Queen” Anitha Warnes durch eine dubiöse Spendenaktion für die Opfer der furchtbaren Brandkatastrophe Katastrophe aufgefallen war (Hithaus berichtete), stellt sich nun heraus, dass auch weitere Aussagen der Sängerin und ins Besondere auch deren Manager, zumindest unter einem sehr fragwürdigem Gesichtspunkt betrachtet werden müssen.

So behauptet Warnes auf ihrer Homepage, der Fernseh-Sender “volksmusik.tv”, würde sich an ihrer Aktion beteiligen.

Auf Nachfrage will die Geschäftsleitung des Senders jedoch von einer Spendenaktion bzw. Anitha Warnes schlüpfrigen Texten (”…ich hol Dir einen runter”) nichts wissen.

“…Aktuell ist mir eine Kooperation oder eine Unterstützung einer Spenden-Aktion mit einer Frau Warnes nicht bekannt…” sagt volksmusik.tv-Geschäftsführer Wörderhoff auf Hithaus-Anfrage.

Doch jetzt meldet sich zu allem Überfluss der Manager der Sängerin, Claus Dittmar (Foto) bei der Hithaus-Redaktion und gießt noch einmal kräftig Öl ins Feuer:

Per e-mail schreibt er: “…Wir sehen in dieser Veröffentlichung einen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Frau Warnes…”

Doch damit nicht genug. Dittmar fordert sogar völlig ohne Grundlage Geldsummen, angeblich für seine Spendenaktion.

So schreibt er weiter: “…Wir fordern Sie…auf…den Bericht unverzüglich von Ihren Seiten zu entfernen…und…mindestens € 500 auf das Spendenkonto für Brandopfer…” zu bezahlen.

Offenbar kennt Herr Dittmar weder den Begriff Pressefreiheit, noch legt er Wert, auf eine wahrheitsgemässe, öffentliche Berichterstattung.

Wenn man sich dann noch den folgenden Vorfall zu Gemüte führt, weis man wohl auch warum:

So berichtet der Musikmanager und Produzent Ulrich Eichblatt neben weiteren Zeugen über eine Begebenheit, die einem die Haare zu Berge stehen lässt.

Demnach sagte Claus Dittmar bei einem Auftritt für volksmusik.tv zu rund 10 am Tisch sitzenden Anwesenden und zum größten Teil ihm fremden Personen über “seine Künstlerin” Anitha Warnes:

„…Die ist so was von dumm, die fährt sogar mit dem Auto auf die Bahn-Gleise anstatt auf der Strasse zu bleiben…“

Es sollte keinesfalls unerwähnt bleiben, dass Anitha Warnes am selben Tisch saß und die Tiraden ihres Managers mehr oder weniger kommentarlos über sich ergehen ließ.

Doch jetzt kam Dittmar, der auf sich auf seiner Homepage selbst als “Narzis” und “Exzentriker” bezeichnet, offenbar erst richtig in Fahrt und rief kurz vor dem Auftritt von Warnes (Foto) in die Runde:

93„…Wenn ihr gleich Anitha in ihrem neuen Outfit seht dann zieht Ihr Euch die Vorhaut zurück und fangt an zu wichsen…“

Jegliche weitere Äußerung zu diesem Thema sollte sich von selbst verbieten. Daher bleibt nur noch zu erwähnen, dass dieser Sachverhalt ganz erheblich am Ruf der deutschen Musikbranche und ins Besondere des deutschen Schlagers kratzt.

Es ist höchste Zeit ein Signal zu setzen. Der letzte Satz ist an all diejenigen Fachleute der Musikbranche gerichtet, die in der Lage sind etwas zu tun.

Karl Moik – „Angriff“ auf Pearl Harbor

Freitag, 28. Dezember 2007

Karl MoikDer „alte Mann“ des Musikantenstadl kann es immer noch nicht lassen. Gehen andere Chefs in seinem Alter nach der Entlassung aus dem Amt in den Ruhestand, so prägt dieser weiter der Volksmusik seinen Namen auf.

Dies geschieht sowohl im Vordergrund als Moderator und Sänger, sowie auch im Hintergrund als, nennen wir es, Manager. Unlängst war der Volksmusikbarde nun auf Hawaii um dort die „deutsche Kultur“ zu verbreiten.

Natürlich wurde er von einer Herde treuer Weggenossen begleitet. Die Karawane hielt nach Abstechern in San Francisco und Los Angelas auf Haiti Einzug. Auch Amerikaner folgten dieser „Besetzung“ von Hawaii, da Karl Moik auch in den USA Anhänger hat, was ja Niemanden verwundern dürfte.

Am Strand von Waikiki gab es dann den großen Galaabend mit der Combo Alfredo, den 3 Z´wittern, Claudia Jung und dem großen Karl Moik. Die Fans feierten ohne Ende und sangen dann zu vorgerückter Stunde, mit den Tihaiti – Entertainers das weltberühmte „Aloha oe“ und schon begann der Mond zu leuchten.

Rundherum waren alle begeistert und befanden sich im musikalischen Siegestaumel. „Dies war der zweite Sieg über Pearl Harbor“.

Frohe und besinnliche Weihnachten

Montag, 24. Dezember 2007

WeihnachtskrippeWünscht das Hithausteam seinen Lesern, den Stars, Produzenten, Managern und allen Musikschaffenden!

Möge das christliche Weihnachtsfest ihnen allen Besinnung verschaffen und eine schöpferische Pause im alltäglichen Kampf um die besten Hitparaden- und Chartplätze.

Weihnachten ist die Zeit, die man gern in Ruhe in Familie und Geborenheit verbringt. Im Kerzenschein des Weihnachtsbaumes werden dann mal laut mal leise Weihnachtslieder gesungen, sich in die Arme genommen und einander geliebt. Weihnachten ist das Fest des Lichtes und des Friedens in der ganzen Welt.

Möge es ein Ruhepunkt in dieser rastlosen Welt sein. Mögen die Waffen schweigen und die Feinde sich vor Gott zum Gebet treffen.

Fröhliche Weihnachten! Gott sei mit Ihnen!

Lesen Sie auch die Weihnachtsgeschichte bei DCRS ONLINE

Helene Fischer–Die attraktivste Sängerin des Deutschen Schlagers befindet weiterhin auf Erfolgskurs

Montag, 03. Dezember 2007

Helene FischerSie ist jung, wunderschön und überdurchschnittlich erfolgreich. Helene Fischer hat in zwei Jahren eine sehr erfolgreiche Laufbahn absolviert.

An ihr kann man sehen, wie erfolgreich man sein kann, wenn alle Beteiligten ihren Shop verstehen.  Die junge Sängerin ist ein gut geschliffener Diamant am Schlagerhimmel! Ihre Titel kommen sehr gut an. In der Gesamtheit stellt diese Interpretin einen Kunstgenuss für Augen und Ohren dar. Sieht man Sie denkt man eher, ein Modell kommt auf einen zu, als eine deutsche Schlagersängerin. Ihre Tournee wurde wegen des großen Erfolges mit Zusatzkonzerten aufgestockt. Das ganze ist auch ein Ergebnis ihres hervorragenden Managers Uwe Kanthak. Bestechend ist auch ihre absolute Natürlichkeit. Beachtet man dann noch, das Sie einst als kleines Kind mit ihren Eltern aus Sibirien übersiedelte, dann bekommt diese Story den Touch eines modernen Märchens

Mireille Mathieu – Konzerttournee schon mit Zusatzkonzert wegen sehr großer Nachfrage!

Sonntag, 02. Dezember 2007

Mireille MathieuDer kleine große Spatz von Avignon geht wieder auf Deutschlandtournee, und beginnt diese in Leipzig.Es war der 31.Dezember 1970 als das letzte Konzert der kleinen Französin in Leipzig statt fand. Gern erinnert man sich daran, als Mireille im Zuge von Außenaufnahmen über den Leipziger Weihnachtsmarkt ging. Es war ein Konzert das nur in schwarz weiß zu sehen war, aber den Anfang einer großen Karriere aufzeigte. Viele werden sich auch an das Konzert im ehemaligen „Palast der Republik“ in Ostberlin 1987 erinnern. Unvergessene Momente an einen großen Weltstar. Und jetzt kommt Sie endlich zurück nach Deutschland mit dem Tourtitel „In meinem Herzen“ der auch der aktuellen CD den Namen gab. Ein Titel, der viel erwarten lässt.
Es ist eine Künstlerin, die von einem der alten großen Manager der Branche Johnny Stark geformt und groß gemacht wurde.
Eines ist sicher, der Zuhörer kann sich auf eine Sängerin freuen, deren Perfektion und Ausdrucksstärke fantastisch ist.
Und man glaubt es kaum, der Kartenvorverkauf läuft auf Hochtouren und es könnte eng werden, denn es gibt schon ausverkaufte Konzerte. In Dresden wurde ein zusätzliches Konzert, wegen der großen Nachfrage, in den Tourneeplan eingefügt.
Ich kann nur jedem empfehlen hin zu gehen, denn es ist eine der seltenen Möglichkeiten, eine Künstlerin erleben zu können, die durch Leistung und nicht durch Skandale ihre Weltkarriere gemacht hat. Lassen Sie sich von dieser zierlichen 1,48 Meter großen Französin verwöhnen.

(Foto: Marcus Brandt / ddp)

Die kleine Conny will in die Fußstapfen von Conny Froboess steigen

Sonntag, 16. September 2007

Die kleine ConnyDer Schlager hat einen weiteren Kinderstar. Die kleine Conny aus Berlin. Wie einst Conny Froboess singt Conny fetzige Rock’n Roll Songs, wie aus den 50ziger Jahren nur mit modernem Sound.

Mit ihren lieblichen und erfrischenden Auftritten begeisterte sie bereits großes Publikum. Den Start in die Welt des Schlagers schaffte Conny mit einer Aufsehen erregenden Aktion für das Berliner Strandbad Wannsee und dem Song „Pack die Badehose ein“ von Conny Froboess.

Hithaus hat sich mit der heute 8jährigen Conny aus Berlin unterhalten und sie unter anderem nach ihren künftigen Plänen in der Schlagerwelt gefragt:

Hithaus: Conny, Dein Papa hat Dein großes Talent beim Schallplatten hören entdeckt, Du singst wie Conny Froboess. Was ist seither alles passiert?

Conny: Es ist viel passiert, ich habe schon auf vielen Bühnen gesungen, wie z.B. „Energy in the Park 2007“ vor knapp 35.000 Menschen, „Radio Teddy Olympiapark Fest 2006“, „100 Jahres Jubiläum Strandbad Wannsee 2007“ und „Naturathlon 2007“ auch im Strandbad Wannsee, „Große Preis der Volksmusik Chemnitz 2006“, um nur ein paar Auftritte zu nennen. Es kamen Fernsehsender wie RBB und Radiosender wie Radio Teddy, RBB und Radio Jojo und haben mich interviewt und in so vielen Zeitungen standen Berichte über mich, wie Berliner Morgenpost, Welt, Bild, Burda Verlag usw. Dann haben wir einen Produzenten gefunden, Alexander Loitsch, Sound4you, und wir haben dann eine „Pack die Badehose ein“- CD gemacht, die man bei Amazon und woanders auch kaufen kann und auch downloaden kann z.B. bei Jamba. Im September erscheinen unsere ersten eigenen Kompositionen: „Fußball spielen“ und „Mach doch mal Urlaub zuhause“. Das sind moderne Rock’n Roll Lieder und richtig flott !

Hithaus: Stört dich der Vergleich mit der erfolgreichen Künstlerin Conny Froboess? Wodurch unterscheidet sich die kleine Conny von Conny Froboess?

Conny: Nein, gar nicht, sie ist doch mein großes Vorbild und ich würde sie so gerne mal kennen lernen, ich mag ihre Musik sehr und ich empfinde den Vergleich sogar als gut, denn wenn ich auch den Erfolg beim Publikum habe wie Cornelia Froboess, dann weiß ich, das die Menschen mich mögen, das ich gut bin. Der Unterschied zwischen Cornelia Froboess und mir ist einfach, das sie 50 Jahre früher gesungen hat und die Musik damals natürlich etwas anders klang.

Hithaus: Hast Du ein persönliches Lieblingslied? Was singst Du am liebsten?

Conny: Mein Lieblingslied von Cornelia Froboess ist das Lied „Ich wünsche mir ein neues Kleidchen“ und mein neues Lied „Mach doch mal Urlaub zuhause“ singe ich am liebsten.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Conny: Na ja, das ist nicht so einfach, da ich noch Klavier lerne, reiten gehe und ein gute Läuferin bin, Jahrgangsbeste an der Schule wurde und ich würde gerne in einen Leichtathletikverein gehen.

Dann werde ich dieses Jahr noch mit meiner Kommunionsvorbereitung beginnen und ich muss sehen, wie ich das alles schaffe, so genau weiß ich es noch nicht…..

Hithaus: Was sagen deine Freunde dazu, dass Du schon vor einem großen Publikum auftreten kannst und darfst?

Conny: Die meisten wissen es sicher noch nicht, weil ich es auch gar nicht herum erzählen möchte, ich bin da sehr bescheiden und in der Schule rede ich auch gar nicht darüber.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Conny: Oh ja, das war toll und es ging sehr schnell, weil ich sehr diszipliniert lerne und Alex, der Produzent sagt, er hat selten einen Musiker getroffen, der das so gut macht und den Ton so schnell trifft, unsere Aufnahmen dauern meist nur eine Stunde und dann macht Alex die CD fertig. Die Lieder sind lustig und für Kinder gedacht, aber auch so geschrieben, das Erwachsene verstehen, was in einem Kind so vor sich geht und bestimmt auch schmunzeln werden, weil sie sich auch an ihre Kindheit erinnern werden. Alex fragt mich immer was ich mag und was ich nicht mag, das schreibe ich ihm auf und dann macht er ein Lied daraus, das im Cornelia Froboess Stil ist.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sängerin?

Conny: Oh, ja, das ist ein wunderbares Gefühl, ein Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch.

So viele Leute schauen auf die Bühne hoch und klatschen, jubeln und freuen sich, das ist wirklich schön und am schönsten war es natürlich bei Radio Energy. Es war ein heißer Sommerabend, fast noch 25 Grad am Abend und eine Bühne mitten im Wasser, wo ich mit einem Schnellboot hingefahren und abgeholt wurde, das vergesse ich so schnell nicht.

Hithaus: Wo kann man dich als nächstes einmal live erleben?

Conny: Nach all den Auftritten in den Ferien kommt jetzt erst mal die Schule, aber am 8. September beim „Ziegenhoft Fest“ in Berlin Charlottenburg und im September auch in Rathenow im Havelland zum großen Heimatfest sind Auftritte geplant. Im Winter werden der Produzent und der Manager sicher neue Termine machen, aber im Augenblick weiß ich noch nichts Genaues darüber.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Conny: Ja, die beiden neuen Songs wird es ab 15.9 und 21.9.2007 zu kaufen geben, bei Amazon und auch woanders. Man kann sie auch downloaden, bei iTunes, Jamba etc. aber am besten meinen Produzenten Alex Loitsch fragen, der sagt es Euch dann genau.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.diekleineconny.de . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Conny: Das ich mich freuen würde, wenn die Leute mich so mögen wie ich bin, ich finde es schrecklich das heutzutage kaum mehr Musiker ihren eigenen Stil singen. Sie nur noch etwas singen sollen, was gar nicht zu ihnen passt und, dass sie leider nur noch mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen müssen, von Gewalt singen und mit Kraftausdrücken um sich werfen.

Das Leben mag oft so sein, aber dann muss man das doch nicht auch noch singen. Die Menschen heute sehnen sich so sehr nach einem bisschen Normalität, nach Frieden, Freude und schönen Dingen, nicht nach Gewalt und Hass, Ausdrücken und schäbigen Sachen.

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Conny: Vielleicht bin ich etwas anders als viele Musiker heute, weil ich es schön finde, ein Kleid zutragen und hübsch auszusehen, weil ich es mag nett zu sein und mich nicht streiten möchte, weil ich an Freundschaften, Frieden, Freude und Glück und natürlich an Gott glaube, weil ich hoffe das die Menschen ehrlich und aufrichtig miteinander leben und sich nicht immer verletzen müssen. Zwar habe ich die 50er Jahre nicht erlebt, aber ich habe viele Filme darüber gesehen und es war eine Zeit, die ich auch schön gefunden und in der ich auch gerne gelebt hätte.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Conny: Gesundheit, Glück und Frieden für Menschen und Tiere und natürlich meine Familie. Gestern habe ich ohne einen Cent Gage auf einem Benefizkonzert in Berlin Buch gesungen, da gibt es einen Verein, der krebskranken Kindern hilft. Leider konnten nur wenige Kinder an dem Fest teilnehmen, aber ich habe sie auch am Fenster ihrer Krankenzimmer gesehen, diese traurigen Augen und die Hilflosigkeit. Diesen Menschen möchte ich helfen und ich habe auch ein nagelneues Tigerenten- Fahrrad aus meinem Besitz versteigern lassen, das Geld dafür wird dann dafür genommen, den Kindern zu helfen. Es ist geplant das ich diese Kinder besuchen darf und ich freue mich darauf, dort zu helfen.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Conny: Lieder zu singen, die den Menschen zeigen, dass es auch noch eine gute, eine fröhliche Welt gibt, wo die Sonne scheint und man wieder lachen kann. Es ist schade heute nur noch traurige Gesichter zu sehen und das Leben kann so schön sein, wenn man nur daran glaubt. Dies möchte ich gerne singen und das ist mal etwas anderes als Haß, Gewalt und Beschimpfungen wie leider heute so oft in Liedern gesungen wird.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Conny für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.

Casting-Finalist aus den „Festen Der Volksmusik“ erhält Vertrag bei EMI Music Germany

Dienstag, 03. Juli 2007

„Mi Canto De Amor“, so lautet der Titel der romantische Ballade des Erfolgsproduzenten Andreas Bärtels (Michelle, Kastelruther Spatzen, Monika Martin, Juliane Werding).
Dieser Song sorgte schon seit Wochen für Aufsehen in der Schlagerbranche, denn er sollte einem hoffnungsvollen Nachwuchstalent den ersehnten Karrieresprung ermöglichen. Was in der Popwelt schon lange etabliert ist, wurde zu der Sensation bei Schlager-Fans. Über 300 Bewerber im Alter zwischen 20 und 40 Jahren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten, folgten am 17. März 2007 dem Casting-Aufruf im Frühlingsfest der Volksmusik des MDR. Die Jury, bestehend aus Andreas Bärtels, Künstlermanager Uwe Kanthak und Stefan Ultsch (EMI Music Germany), hatte die Aufgabe, aus diesen Einsendungen die größten Talente auszuwählen.

Nur drei Interpreten, den Casting-Finalisten aus den Festen der Volksmusik, gelang schließlich der entscheidende Weg vor das Studio-Mikrofon. Am 29. Juni 2007 wurde Mi Canto De Amor als Single bei EMI Music Germany (Electrola) veröffentlicht. Enthalten sind alle drei Versionen der jeweiligen Finalisten. Für diese folgte die eigentliche Zitterpartie allerdings erst am vergangenen Samstagabend, 30. Juni 2007, als sie sich vor einem Millionen-TV-Publikum dem Zuschauer-TED in Florian Silbereisens Sommerfest der Volksmusik stellen mussten. Als Sieger wurde der 25-jährige Matthias Sagorski aus Minden gekürt, dessen Entscheidung, den Job als Heizungsbauer gegen das Mikro einzutauschen, goldrichtig war. Bereits am 14. September 2007 wird sein Debütalbum bei EMI Music Germany (Electrola) erscheinen. Nur einen Tag später, am 15. September 2007, wird seine einzigartige Erfolgsgeschichte im Herbstfest der Volksmusik des MDR ihre Fortsetzung finden.

Quelle: Emi Electrola

www.casting-feste-der-volksmusik.de/landingpage

Peinlich, peinlich…

Freitag, 22. Juni 2007

Promotionstour der Sängerin Monika Martin endete in Leipzig ohne Publikumsresonanz!
Monika Martin beendete gestern Ihre Center Promotion - Tour im Einkaufscenter des Leipziger Hauptbahnhofes in Zusammenarbeit mit der Firma Saturn. Nicht einmal 100 Zuschauer kamen zum Auftritt und zur Autogrammstunde der Sängerin. Wer hatte die Idee, Monika Martin in Leipzig auftreten zu lassen? Die Weltmessemetropole ist durch Weltstars verwöhnt. Dies ist und wird Monika Martin wahrscheinlich nie. Das Schlimme daran ist, das jeder der sich mit dieser Art Künstler und Musik auskennt, weiß, dass die Volksmusikgrenze unter Chemnitz liegt, also Leipzig Tabuzone ist. Man kann es nicht nachvollziehen, was für fähige Manager in der Musikbranche ihren Job machen.
Auch möchte ich eines nicht verschweigen, das es einem weh tut, wenn man zu sehen muss, wie eine Sängerin unter ihrem Wert vermarktet wird! Arme Monika Martin! Man kann ihr nur wünschen, dass das neue Album erfolgreich wird. Ihrem Management kann man aber den Tipp geben, statt Leute Mundtot machen zu wollen und Abmahnungen zu verschicken sich einmal den Begriff Manager erklären zu lassen. Monika Martin ist kein Weltstar, nein zurzeit ist diese Sängerin ein Regionalstar für Süddeutschland, die Schweiz und Österreich.

Matthias Bärthel

Dschinghis Khan - 7 Leben

Montag, 14. Mai 2007

Der Mongolenherrscher Dschinghis Khan eroberte mit seinen Reiterhorden im 13. Jahrhundert einen Großteil der damals bekannten Welt.
Der Mongolenherrscher Dschinghis Khan eroberte mit seinen Reiterhorden im 13. Jahrhundert einen Großteil der damals bekannten Welt. Einer bunten, historisch kostümierten Musikgruppe aus München gelang Jahrhunderte später auf musikalischem Gebiet im Handstreich das gleiche.
Dschinghis Khan gewannen alle wichtigen Musikpreise, bekamen Gold und Platin in 20 Ländern und verkauften nicht weniger als 20 Millionen Tonträger. Sie waren in 240 TV-Shows zu Gast und lachten uns von unzähligen Titelseiten der größten Magazine entgegen. Dschinghis Khan sind weltweit betrachtet eine der erfolgreichsten Gruppen, die Deutschland je hervorgebracht hat. Und jetzt die Sensation: Dschinghis Khan reiten wieder über die Bühnen der Welt!

Endlich wird es wieder ein neues Dschinghis Khan-Album “7 Leben” (Best.-Nr. CD 1724121) mit neuen Titeln geben. Das Konzept ist das Alte, der Sound von Alfons und Hermann Weindorf ein Neuer. Wichtig dabei die bewährten Songtexte Bernd Meinungers, die uns wieder in die Welt der Mythen und der Geschichte der Mongolen einladen. Ein inhaltlicher Bezugspunkt, der zweifellos auch ein wichtiger Fingerzeig hin zum “Kultstatus” der Gruppe über die letzten 28 Jahre ist. Heißer Tanz zu packender Musik eingerahmt von einer gigantischen Bühnenshow: Das sind Dschinghis Khan 2007. Die einzigartige Musik und die inspirierte Kostümshow mit Pferden, Kamelen und viel Feuerwerk werden die Menschen von den Stühlen reißen. Auch 28 Jahre nach Gründung der Gruppe, haben Dschinghis Khan nichts von ihrer Faszination verloren. Die Welt hat auf ihre Rückkehr gewartet. Das Warten hat nun ein Ende…
Quelle: Koch Universal

Die aktuellen Tourdaten und weitere Informationen finden Sie unter www.dschinghis-khan.com

TV-TERMINE:
13.05.07 ZDF/ORF Willkommen bei Carmen Nebel 20.15 Uhr
28.07.07 ZDF Carmen Nebel Sommer Spezial 20.15 Uhr

Titelliste:
1. Temudschin - Dschinghis Khan
2. Brennende Taiga - Dschinghis Khan
3. In der Mongolei - Dschinghis Khan
4. Rote Sonne über Kasachstan - Dschinghis Khan
5. Die goldne Horde Dschinghis Khans - Dschinghis Khan
6. Doswidanje - Dschinghis Khan
7. Der Teufel kann warten - Dschinghis Khan
8. Wie Feuer im Wind - Dschinghis Khan
9. Dschinghis Khan - Dschinghis Khan
10. Moskau - Dschinghis Khan
11. Samurai - Dschinghis Khan
12. Hadschi Halef Omar - Dschinghis Khan
13. Rocking Son Of Dschinghis Khan - Dschinghis Khan
14. China Boy - Dschinghis Khan
15. Moskau - Dschinghis Khan

VÖ: 11.05.2007
http://www.abella.de/detailanz/produktanzeige.rt?prid=519107

Biografie:
Der Mongolenherrscher Dschinghis Khan eroberte mit seinen Reiterhorden im 13. Jahrhundert einen Großteil der damals bekannten Welt. Einer bunten, historisch kostümierten Musikgruppe aus München gelang Jahrhunderte später auf musikalischem Gebiet im Handstreich das gleiche. Dschinghis Khan gewannen alle wichtigen Musikpreise, bekamen Gold und Platin in 20 Ländern und verkauften nicht weniger als 20 Millionen Tonträger. Sie waren in 240 TV-Shows zu Gast und lachten uns von unzähligen Titelseiten der größten Magazine entgegen. Dschinghis Khan sind weltweit betrachtet eine der erfolgreichsten Gruppen, die Deutschland je hervorgebracht hat. Und jetzt die Sensation: Dschinghis Khan reiten wieder über die Bühnen der Welt!

Das Superding “Dschinghis Khan” beschrieb ein junger Journalist das Phänomen für ein Jugendmagazin im April 1980: “Manche üben jahrelang, Tag und Nacht. Sie wollen ins Fernsehen oder wenigsten ins Schallplattenstudio. Aber am Ende spielen sie nur auf dem Dorf beim Turnverein und beim Feuerwehrball. Popmusik ist ein hartes Brot. Aber es gibt auch Genies in der Szene. Zum Beispiel die Super-Gruppe Dschinghis Khan. Diese Gruppe hatte schon einen Super-Hit, bevor es sie überhaupt gab. Ihr Hit – er heißt auch Dschinghis Khan – ist hauptsächlich Rhythmus und Tanz. Trotzdem bekam er die Goldene Schallplatte. Und eigentlich ist die Musik auch gar nicht so wichtig dabei. Die Hauptrollen spielen: ein cleverer Produzent, ein cleverer Texter, ein cleverer Choreograph (für den Tanz), ein cleverer Kostüm-Designer, eine clevere, schlagfertige Künstlergruppe und viele, viele clevere Teenager mit viel Taschengeld. Fertig ist der Hit.”

So wollte es der Komponist und Produzent Ralph Siegel. In den Pioniertagen bei der Entstehung von Dschinghis Khan war er Spezialist für besondere Einfälle. Er wollte den “Grand Prix de la Chanson d’Eurovision” gewinnen, den Preis der europäischen Fernsehanstalten, damals die wichtigste Trophäe im Pop-Geschäft. Das Lied vom Mongolen-Fürsten Dschinghis Khan war dafür sehr gut geeignet: Musikalisch wie ein Presslufthammer mit einem einfachen, aber genialen Text.

“Dsching, Dsching, Dschinghis Khan Hey Reiter, ho Leute, hey Reiter immer weiter Dsching, Dsching, Dschinghis Khan Auf Brüder, sauft Brüder, rauft Brüder immer wieder…” (Der Text stammte übrigens nicht von Goethe, sondern von einem Freund des Produzenten, Dr. Bernd Meinunger, von Beruf Agrar-Ökonom.)

Aus nahe liegenden Gründen muss man bei der Interpretation solcher Kunstwerke dem Zuschauer mehr liefern als Musik und Text. Man nimmt dafür am besten, bunte Kostüme, grelle Lichteffekte und wilde Tänze. Schnell fand Siegel eine solche Gruppe, schnell deshalb, weil es schon Februar war und der 31. März 1979 immer näher kam, der Tag des “Grand Prix” in Jerusalem /Israel. Es suchte vor allem Charakterköpfe, Typen, die aussahen wie Dschinghis Khan – oder so ähnlich.

Und er fand das Ehepaar Wolfgang und Henriette Heichel (er: ein ehemaliger Student der Zahnmedizin und Kunstpädagogik, Studiosänger, Komponist und Produzent; sie: Zahnarztgehilfin, Mannequin und Eiskunstläuferin), Lesley Mandoki (mit Schnauzbart und Mähne, Ungar, Jazzmusiker), Louis Potgieter (mit Krone, Profi-Tänzer aus Südafrika), Edina Pop (Schlagersängerin, auch aus Ungarn) und Steve Bender (mit Glatzkopf).

Die Gruppe war also beisammen. Nun musste es schnell gehen. Alles lief nach einem genauen Zeitplan. Der Choreograph Hannes Winkler plante den großen Auftritt. Jede Bewegung wurde geübt und einstudiert. Zur gleichen Zeit entwarf der Mode-Designer Marc Mano in München möglichst irre Kostüme, welche bis heute Kultstatus haben. Vier Wochen nach der Gründung gewannen “Dschinghis Khan” mit großem Abstand die deutsche Vorauswahl für den Grand Prix. Zwei Wochen später ging es nach Jerusalem.

Der 4. Platz beim Grand Prix war auch der erste internationale Durchbruch. Schon wenige Wochen später bekam die Gruppe eine Goldene Schallplatte, auch für damalige Verhältnisse stolze 500.000 verkaufte “Dschinghis Khan”. Weitere Hits im selben Stil folgten: “Moskau”, “Rocking Son Of Dschinghis Khan”, “Hadschi Halef Omar”, “Rom”; ein Erfolg jagt den anderen. Es regnete Gold und Platin aus der ganzen Welt, neben Deutschland aus insgesamt 20 Ländern, darunter Japan, Australien, Korea, Holland, Belgien, Israel, Dänemark, Schweden, Schweiz, Norwegen und Finnland. Auch die ehemaligen Staaten der UDSSR gehörten zu den ganz großen Liebhabern der Musik von Dschinghis Khan. In diesen Territorien setzten Dschinghis Khan mehr Platten ab, als im Rest der Welt!

In Israel und Japan belegte die Gruppe souverän Platz 1 der Charts. In Japan sogar in der deutsprachigen Version, was bis zum heutigen Tag keinem weiteren Künstler hierzulande gelungen ist. Sie gewannen u.a. den Deutschen Schallplattenpreis den “Bambi”, den “Goldenen Löwen von Radio Luxemburg und die “Goldene Europa” des deutschen Rundfunksenders Europawelle Saar. So einfach ist das mit der internationalen Bilderbuchkarriere. Dschinghis Khan waren ein glamouröses Aushängeschild für den Sound “Made In Munich”, welcher in dieser Zeit die amerikanischen und weltweiten Charts beherrschte.

Nach zwei Alben verließ Steve Bender 1981 vor Veröffentlichung des Albums “Wir sitzen alle im selben Boot” aus mannigfaltigen Gründen die Band. Mit “Pistolero” und “Loreley” landeten Dschinghis Khan trotz des schweren Verlustes noch mal große Hits. Doch Dschinghis Khan lösten sich ohne Vorwarnung spontan auf. Was war passiert? Gerüchte gibt es viele, sei es über gravierende Unstimmigkeiten zwischen Dschinghis Khan und ihrer Plattenfirma oder Probleme innerhalb der Gruppe…

Tänzer und Frontfigur der Band, Louis Hendrik Potgieter, verstarb 1993 an Aids in seiner Heimat Kapstadt/ Südafrika. In der Folge entstanden viele Remixe und Medleys der bekannten Dschinghis-Khan-Hits, so z.B. der Titel und das Album “Huh Hah Dschinghis Khan” (1993) oder die “History of Dschinghis Khan” (1999).

Heinz Gross, Musikmanager aus Augsburg war die treibende Kraft der Reunion von Dschinghis Khan. Er führte die Originalmitglieder der Gruppe im Herbst 2005 wieder zusammen. Mit alten und neuen russischen Freunden produzierte Heinz Gross das “Reunion”-Konzert”, das Dschinghis Khan am 17. Dezember 2005 in Moskau gaben. Die Bühnenproduktion in der Moskauer Olympiski Arena umfasste 26 Sattelschlepper Equipment und Bühnenaufbauten mit einer Last von über 300 Tonnen Ladung. Die Gründungsmitglieder Steve Bender, Edina Pop, Henriette Strobel (ehem. Heichel) sowie Wolfgang Heichel inszenierten zusammen mit 72 Mitwirkenden die Dschinghis Khan Revue mit allen Hits und Titeln aus dem 79er Erfolgsalbum “Dschinghis Khan” unter großen Beifallsstürmen vor ca. 30 000 Zuschauern. Der Russische Sender ORT 1 übertrug das Konzert weltweit. Die Show erhielt als beste russische Musikshow des Jahres einen begehrten Fernsehpreis.

Am 7. Mai 2006 verstarb Steve Bender nach einer langen, schweren Krebserkrankung. Ein schwerer Schlag für die letzten drei Bandmitglieder. Sollte man jetzt endgültig aufhören? Nach langem Überlegen traf die Formation den Entschluss – auch in Gedenken an Steve Bender und Louis Hendrik Potgieter – weiterzumachen. Am 15. Juli 2006 fand ein erneuter Auftritt zusammen mit der Tanztruppe “The Legacy of Genghis Khan” im Stadion von Ulan Bator (Mongolei) statt. Die Gruppe feierte als Headliner den 800sten Geburtstag, zusammen mit den Ur-Ur-Ur…-Enkeln des Mongolenherrschers Dschinghis Khan. Eine riesige Show mit Pferden, Kamelen und Tänzern vor großer Kulisse erblickte das Licht der Welt. Die überzeugende optische Umsetzung und eine aufwändige Choreographie der Songs waren immer schon fester Bestandteil der Auftritte und prägten das Image von Dschinghis Khan. Und genau so ist es auch heute! Die Mitglieder von “The Legacy of Genghis Khan”, die die Original-Mitglieder Wolfgang Heichel, Henriette Strobel und Edina Pop auf der Bühne sängerisch und tänzerisch unterstützen, entstammen aus renommierten Ausbildungsstätten für Musical-Talente. Diese Weltklasse-Tänzer und -Sänger machen die Bühne tänzerisch und akrobatisch zum gefürchteten Mongolenlager. Als Choreograph ernannte die Gruppe Claus Kupreit, einen jungen talentierten Ausnahmetänzer, der das musikalische Programm der Gruppe tänzerisch mit “The Legacy Of Genghis Khan” begleitet.

Über die Figuren der “Legacy of Genghis Khan” ist ein kurzer Blick auf die Dramaturgie der Show zu gewinnen. Das wäre erstmal Eltuya - die Streitaxt. Sie ist eine wilde Kriegerin und die Tochter vom Khan. Er wollte einen Sohn und das Kind wurde ein Mädchen. Sie reitet auf einem schwarzen Hengst mit einer mongolischen goldenen Streitaxt. Dann Fürst Ögödei, ein Sohn des Khan. Er ist ein brillanter Tänzer und wirbelt wie ein Derwisch über die Bühne. Igei ist ebenfalls ein Sohn des Khan. Er ist ein hübscher mongolischer Dandy und mehr Popstar als Krieger. Die Frauen lieben ihn. Prinzessin Ohla ist Papas Liebling und wird wie es sich gehört in der Sänfte über die Bühne getragen. Kämpferisch und wüst kommt Yassa daher. Er ist ein wilder Krieger vor dessen Schwert kein Kopf sicher ist. Sein Kampfesbruder ist Cash, ein gefährlicher schwarzer Krieger, der einst in der Schlacht von Dschinghis Khan gefangen genommen wurde und jetzt mit ihm in den Kampf zieht. Eine weitere herausragende Figur ist die gelenkige Schwertkämpferin Yesugan, sie wurde als Kind aus einem Dorf geraubt und kämpft jetzt ebenfalls an der Seite Dschinghis Khans. Sie ist eine wahre Meisterin des Säbeltanzes.

Jetzt endlich wird es auch ein neues Dschinghis Khan-Album “7 Leben” mit neuen Titeln geben. Das Konzept ist das Alte, der Sound von Alfons und Hermann Weindorf ein Neuer. Wichtig dabei die bewährten Songtexte Bernd Meinungers, die uns wieder in die Welt der Mythen und der Geschichte der Mongolen einladen. Ein inhaltlicher Bezugspunkt, der zweifellos auch ein wichtiger Fingerzeig hin zum “Kultstatus” der Gruppe über die letzten 28 Jahre ist. Heißer Tanz zu packender Musik eingerahmt von einer gigantischen Bühnenshow: Das sind Dschinghis Khan 2007. Die einzigartige Musik und die inspirierte Kostümshow mit Pferden, Kamelen und viel Feuerwerk werden die Menschen von den Stühlen reißen. Auch 28 Jahre nach Gründung der Gruppe, haben Dschinghis Khan nichts von ihrer Faszination verloren. Die Welt hat auf ihre Rückkehr gewartet. Das Warten hat nun ein Ende…
Quelle: Koch Universal

Neue Maxi CD “Du bist mein Wunder” vom Popschlagersänger Oliver Stein !

Montag, 14. Mai 2007

“Du bist mein Wunder” heißt der neue Titel von Oliver Stein und wird am 21. Mai 2007 veröffentlicht. Der Song stammt aus der Feder von Frank Kadanik, den Text dazu lieferte Anette Seugling. Coproduzent & Musikedition ist schon wie beim Album “Auf und davon” Markus Schröder. Mit dem stark hitverdächtigen Song startet Oliver Stein in den Sommer.
Deutsche Popmusik ist nicht nur ein Business und ein Lebensgefühl der jungen Leute. Egal ob 8 oder 80, ein Sänger aus Wuppertal bringt dieses Gefühl an alle heran. Bereits im Alter von 10 Jahren imitierte er den Rock´n Rollsänger Shakin Stevens und begeisterte damit seine Familie. In seiner Schulzeit beschäftigte sich Oliver ausgiebig mit der Herkunft und Entwicklung der Musik, sein Faible für das Showbusiness blieb seiner Lehrerin nicht lange verborgen und sie organisierte seinen ersten öffentlichen Auftritt. Mit einem Schulfreund zusammen begann er in verschiedenen Diskotheken das Duo Modern Talking zu imitieren, mit Erfolg. In den nächsten Jahren wurde er zu verschiedenen Talentshows eingeladen und war ständig unterwegs. 1989 wurde er vom Manager Peter Müller entdeckt und er nahm Oliver unter Vertrag. Durch Herrn Müller bekam er die ersten Eindrücke aus der wahren Showbranche. In dieser Zeit (1991) wurde seine erste Produktion Überall ist Wunderland veröffentlicht, auch der Titel Das darf doch wohl nicht wahr sein wurde von Horst Lemke produziert und 1993 veröffentlicht. Oliver´s Ehrgeiz wurde noch größer und er nahm 1996 den Titel Ich geb Dich nie wieder her auf und veröffentlichte ihn in eigener Regie. Auch ein Oliver Stein Fanclub besteht und die Mitgliederzahl steigt täglich. Er wurde von Veranstaltern aus ganz Deutschland unter Vertrag genommen und sie buchten ihn in Verbindung mit vielen Großen der Musikbranche, wzb. Modern Talking, Jürgen Drews, Mary Roos, Andreas Martin, etc. Die Jugendzeitung Bravo verlieh Oliver zwei Goldene Schallplatten. Durch seinen Erfolg in der Musikbranche mit weit über 2000 Live Auftritten, wurde er zu vielen öffentlichen Auftritten im Rundfunk & Fernsehen geladen, dazu zählen: SAT.1, PRO.7, VIVA, RTL, WDR, RPR, etc. Sein 1999 veröffentlichtes Album Ganz oder gar nicht wurde von den DJ´s auf Anhieb auf Platz 1 gewählt. Im Jahr 2004 kam Oliver´s Jubiläumsalbum 25 Jahre Steini” auf den Markt, mit 44 Liedern auf rund 2 CD´s. Besondere Kennzeichen von Steini: immer fröhlich und zu Späßen aufgelegt, keine Allüren und ständig bereit, intensiv und ausdauernd an seiner beruflichen Karriere als Sänger zu arbeiten. 2006 hat Oliver endlich sein Team gefunden, Ergebnis Auf und davon ein Studio Album mit rund 11 neuen Songs. Der Zeitgeist ist getroffen, denn Oliver ist der Meinung: Wir können alle was tun. DJ´s aus ganz Deutschland sind sich sicher, das wäre mal ein Grand Prix Titel, der einfach in unsere Zeit paßt. Steini ist zurück und jetzt geht es erst richtig los. Oliver hat das warten und hinterherlaufen in dieser Branche satt und gründete Anfang 2007 seine eigene Plattenfirma STEINI records, worauf auch im Mai seine neue Maxi CD Du bist mein Wunder erscheinen wird. Dieser Song hat einen Sound wie zu Petry´s Zeiten und Oliver wird dieser Aufgabe zu 100% gerecht. Oliver möchte mit diesem Label Künstler unterstützen, an die andere nicht glauben. Der Popschlagersänger Markus Schröder hat das Label im März 2007, mit seinem Song Halt mich eröffnet und erobert derzeit mit Erfolg die Musikbranche. Oliver den vierfachen Vater & Sänger muß man einfach live erleben, dann wird jeder ihn verstehen, wenn er sagt: Die Musik ist mein Lebensinhalt

Wo sind sie, die großen Musikmanager mit Ihren Ideen

Samstag, 12. Mai 2007

Wie entstehen eigentlich die Gesangsduette, oder auch nicht?
In der letzten Zeit machen Gesangsduette in den verschiedenen Musikbereichen mit mehr oder weniger großen Erfolg die Runde. Manchmal fragt man sich dabei, wie haben die beiden sich zusammen gefunden und andere wiederum haben niemals ihre Duette gemeinsam eingesungen, sie wurden zusammen geschnitten. Eines ist aber merkwürdig, passen Stimmen durch Gesang und Format zusammen, dann gibt es das nicht. Ein Beispiel dafür sind Helene Fischer und Graziano, eine Sängerin und ein Sänger, die von der gesanglichen Stimmausformung, vom Touch und auch von der Estetik zu einem Duett zusammengeführt werden könnten. Ein Gesangspaar für die Romantik und die sinnlichen Verführungen in der Musik. Eigentlich müsste doch so etwas den Profis auffallen?

Matthias Bärthel

Drafi Deutscher - in memorandum

Samstag, 05. Mai 2007

Drafi DeutscherIn Zukunft möchte Hithaus in seiner Rubrik “Künstler(in) der Woche” in unregelmässigen Abständen auch Künstler präsentieren, die nicht mehr unter uns sind. Den Anfang macht Drafi Deutscher, einer der wohl bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Interpreten, Komponisten, Autoren und Produzenten.

Drafi Deutscher wurde am 09.05.1946 geboren und verstarb am 09.06.2006. .

In diesem Bericht über Drafi Deutscher wollen wir einmal nicht die typischen Biographiedaten und Erfolge auflisten, sondern versuchen, Ihnen den Menschen Drafi Deutscher -unkommentiert in Form dessen, was er selbst über sich und sein Leben gesagt hat- näher zu bringen.

Lesen Sie im Folgenden zuerst einmal ein Interview der Jugendzeitschrift BRAVO aus dem Jahr 1966 und anschließend ein “Sounds”-Interview. Wenn man beide Interviews aufmerksam gelesen hat, kann man sich einen kleinen Eindruck machen, wie, wer und was Drafi wirklich war :

33 Gewissensfragen an Drafi und seine damalige Frau Karin

BRAVO: Wo und wann haben Sie sich zum erstenmal getroffen? Was hatte Karin an?

KARIN: Drafi spielte in der Bar “Rakete” in Lichterfelde in Berlin. Ich trug ein blaues Jersey-Kostüm mit einem Schlitz an der Seite. Ich kam mit 4 Freundinnen.

DRAFI: Es war in der Bar “Rakete”, wo ich damals spielte. Im August 1963. Karin trug schwarze Hosen und einen lichten Pullover. Sie kam mit einer Freundin.

BRAVO: Hat Drafi sofort auf Sie, Karin, Eindruck gemacht?

KARIN: Hat er nicht.

DRAFI: Nee, bestimmt nicht.

BRAVO: Was hat Ihnen an Drafi am besten gefallen, Karin?

KARIN: Seine Art. Er ist zwar schwierig. Aber nur am Anfang, besonders gefällt mir seine Fröhlichkeit.

BRAVO: Was glauben Sie, daß Karin an Ihnen am besten gefallen hat?

DRAFI: Meine burschikose Art. Ich bin anders als Karins Freunde. Mir haben an ihr besonders ihre schwarzen Haare und ihre Figur gefallen.

BRAVO: Wo war der zweite Treff? Wer hat den vorgeschlagen? Mit welchen Worten?

KARIN: Ich hatte Urlaub. Wir fuhren zusammen zum Baden an den Wannsee.

DRAFI: Am nächsten Tag trafen wir uns wieder. Zum Baden. Ich redete sofort von Liebe, schon am ersten Tag.

BRAVO: Was war das erste Geschenk Drafis?

KARIN: Eine Uhr als Souvenir.

DRAFI: Eine Uhr mit Kette.

BRAVO: Wann haben Sie, Karin, sich in Drafi endgültig verliebt?

KARIN: Es war zwei Monate später, nach unserem ersten Krach. Als ich merkte, daß ich nicht mehr ohne ihn sein kann.

DRAFI: Nach unserem ersten Streit. Ich hatte in Düsseldorf in Karins Beisein mit einem anderen Mädchen geflirtet.

BRAVO: Wer war bei der Geburt der Zwillinge aufgeregter?

KARIN: Ich war nicht so aufgeregt, ich dachte: Es ist nun mal so, jetzt mußt du alles durchstehen. Klein-Drafi und René kamen im Abstand von 8 Minuten. Dann hatte ich alles überstanden. Kein Arzt hatte es mir vorher verraten. Ich war völlig überrascht.

DRAFI: Ich erfuhr die Nachricht erst durch die Zeitung. Ich war auf Tournee. Ich dachte, ich träume. Ich raste sofort in ein Blumengeschäft und kaufte 40 Nelken. Dann noch 3 Pfund Obst. Ich selbst nahm einen vierfachen Kognak.

BRAVO: Wer hat die Namen der Zwillinge vorgeschlagen?

KARIN: Drafi. Rene fiel uns zufällig ein.

DRAFI: Ich. René ist ohne besondere Bedeutung.

BRAVO: Wann hat Drafi zum erstenmal von Heirat gesprochen?

KARIN: Eigentlich stand es schon immer fest, daß wir heiraten.

DRAFI: Im Frühjahr 1965, als wir auf Mallorca Urlaub machten.

BRAVO: Wie groß wird Ihre Traumwohnung sein?

KARIN: Ein schönes Haus mit schicker Küche und prima Garten.

DRAFI: Ich will mir ein Ein-Familien-Haus mieten mit 5 Zimmern, schönem Garten und einem Arbeitszimmer mit Flügel, Stereo-Anlage, 2-3 Sessel, Tisch, Wollteppich.

BRAVO: Wie werden Sie das Wohnzimmer einrichten?

KARIN: Fürs Wohnzimmer hat Drafi schon die Möbel in seiner jetzigen Wohnung. Eine Juchtenleder-Couch und ein flacher Fernsehapparat. Es ist alles komplett.

DRAFI: Ich habe die Einrichtung schon. Eine kognakfarbene Ledergarnitur, ein Schrank aus hellem Teak.

BRAVO: Wie soll das Kinderzimmer aussehen?

KARIN: Zwei süße Bettchen und Micky-Mouse-Tapete.

DRAFI: Bunt und lustig, mit komischen Tapeten.

BRAVO: Wie werden Ihre Mahlzeiten aussehen?

KARIN: Ich verstehe noch nicht viel vom Kochen. Drafi kann das besser. Er macht gute Soßen.

DRAFI: Wir essen beide gern. Ich koche gut, besonders Soßen sind meine Spezialität.

BRAVO: Was sind Drafis Lieblingsgerichte?

KARIN: Erbsensuppe.

DRAFI: Erbsen mit Speck, Kohlrouladen

BRAVO: Wie oft im Jahr wollen Sie Ferien machen? Wo wollen Sie die verbringen?

KARIN: So oft wie möglich. Wohin ist mir egal.

DRAFI: Einmal im Jahr, und dann nur in südlichen Ländern.

BRAVO: Wie viele Anzüge hat Drafi?

KARIN: Ich glaube mehr als 25 Anzüge.

DRAFI: 15 Anzüge und viele Hemden, Pullis und Hosen.

BRAVO: Wie viele Kleider hat Karin?

DRAFI: 10, glaube ich.

KARIN: 12 Kleider.

BRAVO: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre freien Abende?

KARIN: Ins Kino gehen und dann in eine schicke Bar.

DRAFI: Ins Kino gehen oder gut essen.

BRAVO: Mögen Sie Nachtlokale?

KARIN: 0 ja, ich gehe gern in eine Bar. Leider tanzt Drafi nicht gerne.

DRAFI: Ja, ja, ja! Ich tanze hie und da ganz gerne.

BRAVO: Was sollen Ihre Kinder werden?

KARIN: Vielleicht werden sie auch wie ihr Vater Sänger.

DRAFI: Sie sollen Musik studieren. Aufs Konservatorium gehen. Aber wenn sie nicht wollen, werde ich sie nicht dazu zwingen.

BRAVO: Mögen Sie noch mehr Kinder?

KARIN: Ich habe erst einmal die Nase voll.

DRAFI: Ja, ein Mädchen hätte ich noch gern.

BRAVO: Was gefällt Ihnen an Drafi am besten, Karin?

KARIN: Er ist mein Typ. Mir gefällt sein Ehrgeiz.

BRAVO: Was glauben Sie, daß Karin an Ihnen am besten gefällt?

DRAFI: Meine Art. Außerdem bin ich ihr Typ.

BRAVO: Was bringt Drafi in Wut, Karin?

KARIN: Ich kenne ihn nicht wütend.

BRAVO: Was kann Sie in Wut bringen?

DRAFI: Wenn Karin unlogisch ist.

BRAVO: Sind Sie eifersüchtig?

KARIN: Sehr sogar.

DRAFI: Ja.

BRAVO: Können Sie verzeihen, wenn Sie einmal Grund zur Eifersucht hatten?

KARIN: Das muß ich wohl.

DRAFI: Ja, aber ich bin nachtragend.

BRAVO: Haben Sie manchmal Meinungsverschiedenheiten? Aus welchem Grund entstehen die?

KARIN: Es sind nur Kleinigkeiten.

DRAFI: Nur manchmal. Besonders dann, wenn Karin nicht Verständnis für meinen Beruf aufbringt. Wenn ich zuviel auf Tourneen bin.

BRAVO: Wer gibt nach, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt?

KARIN: Ich.

DRAFI: Karin.

BRAVO: Wer sind Ihre drei Schlagerlieblinge?

KARIN: Drafi natürlich, die Beatles und Chris Andrews.

DRAFI: Cliff Richard, die Beatles, Chris Andrews.

BRAVO: Was soll Drafi mit 30 Jahren erreicht haben?

KARIN: Ich hoffe, daß er noch nicht mit 30 vergessen sein wird.

DRAFI: Produzent, Komponist und Texter. Und vielleicht Sänger, wenn ich Fans habe.

BRAVO: Lieben Sie Luxus?

KARIN: Ich bin mit unserem Leben jetzt zufrieden. Ich will keinen Luxus, keinen Nerzmantel. Ich bin so glücklich.

DRAFI: Ein Häuschen, schön verreisen das ist eigentlich alles.

SOUNDS-Interview 1982: “Ich glaube, dass ich ein Guter bin” von Götz Achilles:

Ich hab’ gelesen, daß Du bald mit einem Film herauskommst; Titel: “Marmor, Stein und Eisen bricht”. Was passiert in dem Film, worum geht es, mit wem hast du ihn gedreht?

Drafi: Der Film läßt natürlich zu allererst vermuten, daß das meine Lebensgeschichte sei, was in etwa richtig ist, nur mit dem großen Unterschied, daß das nicht authentisch ist, sondern daß das Ganze in einer Art modernem Märchen dargestellt wird. Im Prinzip: Der böse Nachbar, der es nicht ertragen kann, daß neben ihm jemand wohnt, der durch irgendwelche für ihn nicht verständliche Gründe populär geworden ist und mit einer kleinen Stimme nun auch zu Erfolgen gekommen ist. Der singt ja nur und verdient Geld. Und außerdem ist das ein Schwein, weil die machen jeden Tag Orgien; und dann ist er ja auch ein Kinderbumser, weil der steht nackend am Fenster, und Kinder haben ihn gesehen, das muß ein Kinderbumser sein. Das wird angesprochen in dem Film; aber nicht so brutal, wie ich es eben gesagt habe, sondern sehr romantisch verpackt. Witzig ist vielleicht in dem Zusammenhang, daß die Hauptrolle von dem Volker Spengler gespielt wird, der durch Fassbinder-Filme sehr bekannt geworden ist und der, wie man weiß, homosexuell ist, und er spielt in dem Film einen Heterosexuellen, und der Heinz Schubert, der heterosexuell ist, spielt seinen Manager, einen Schwulen. Das ist unheimlich schön, ist unheimlich witzig. Und dann gibt es auch noch eine Liebesgeschichte mit einer Frau, die eine Kneipenbesitzerin ist, die Gertrud, und die wird dargestellt von der Mutter von der Nina Hagen von der Eva-Maria Hagen. Also nicht die authentische Lebensgeschichte von Drafi Deutscher, sondern Sechzigerjahre, Kreuzberger Milieu und dann diese Geschichte am Rande als modernes Märchen.

Wen hast Du Dir als Publikum vorgestellt als Du den Film gemacht hast?

Drafi: Ich glaube eigentlich, daß man das am besten so erklären kann, daß ja “Marmor, Stein und Eisen bricht”, ein Song, der immer irgendwo - in der Anfangszeit jedenfalls - als banaler Song hingestellt wurde, dann irgendwann mal den Touch gekriegt hat, daß er auch bei Intellektuellen ankommt. Ich glaube, das ist ein Intellektuellen-Film; damit will ich sagen, daß es kein kommerzieller ist. Der wird also höchstwahrscheinlich gar nicht großes Geld bringen, sondern der wird vielleicht künstlerisch wertvoll sein, und damit meine ich jetzt auch den Regisseur, den Christoph Stenzel, der den gemacht hat, der schon mehrere Bundesfilmpreise hat und der für mich ein sehr integerer und sehr großartiger Künstler ist; ich glaub nur, daß ihn manche Leute vielleicht nicht verstehen.

Drafi, Du sagst, daß die Hauptrolle jemand anderes spielt. Ich hatte vermutet, daß Du Dich selbst spielst.

Drafi: Nein, nein! Das wäre auch überhaupt kein Gag gewesen. Ich spiele einen Gast in dieser Kneipe, die Kneipe, die der Gertrud gehört, da spiel ich einen Gast, und ich bin verliebt in die Gertrud und möchte mich mit ihr liieren, und das geht über merkwürdige Wege, und am Ende bin ich dann doch mit ihr zusammen. Ich spiele einen ganz normalen Gast in dieser Kneipe, ich heiße “Löwenschlucker”, weil ich soviel saufe, und ich hab’ praktisch diese kleine Nebenrolle gemacht und hab die ganze Musik geschrieben; auch die Background-Musik.

Alte Titel von Dir?

Drafi: Es ist drin “Marrnor,Stein und Eisen bricht”, es ist drin “Don”, es ist drin ein neuer Titel von mir von der neuen LP, und ansonsten hab’ ich die ganzen Background-Musiken geschrieben. Ich hab das absichtlich nicht als eine Drafi-Deutscher-Hitparade abziehen wollen, das wär’ ja nun auch billig.

Hast Du an dem Konzept mitgearbeitet?

Drafi: Nein, das Konzept war vorher fertig, das hat der Christoph Stenzel gehabt, aber ich hab nachher natürlich ein bißchen darauf Einfluß nehmen können; wobei ich im Wesentlichen eigentlich nichts verändert habe, sondern ich hab’ es nur durch die Musikgestaltung und durch das, was ich noch mal angeregt habe aus meinen eigenen Erlebnissen, hautnaher gemacht. Also, wer den Deutscher kennt, der sagt: “Ach!”

Was hast Du zwischen Deinen großen Erfolgen und heute getrieben?

Drafi: Ich hab immer geschrieben, das war von vornherein die große Absicht. Daß ich als Sänger angefangen habe, war ein großer Zufall, denn ich hab einen Titel geschrieben, hab denselben als Demo gesungen, hab’ ihn vorgestellt, und die haben gesagt: “Wir haben keinen Sänger, warum singen Sie den denn nicht selbst?” Und so bin ich eigentlich dazu gekommen. Aber die Absicht war immer zu schreiben. Ich seh’ mich auch mehr als Komponist und Textdichter, und in der Zwischenzeit als Produzent. Ich hab alles rein autodidaktisch gemacht, es hat mir nie jemand eine Note beigebracht, es hat mir nie jemand gezeigt, wie die Elektronik zu bedienen ist, das hab ich mir alles selbst beigebracht, und inzwischen, glaube ich, kann ich es. Ja, wie gesagt: Hauptsächlich geschrieben.

Für wen hast Du geschrieben?

Drafi: Für Peggy March, Peter Orloff, Bernd Klüver, Katja Ebstein, Roberto Blanco, Mireille Mathieu - und für mich.

Was verdient man so, wenn man für andere Stars Musik schreibt?

Drafi: Das kommt auf den Umsatz an. Es gibt Riesenhits und es gibt Gar-Keine-Hits, das kann man eigentlich auch gar nicht pauschal sagen. Ich kann Dir sagen, was Du an einer Platte verdienst: also, 6 Pfennig als Komponist und 4 Pfennig als Textdichter, und dann gibt’s ja auch da noch die Steuer.

Zum Film nochmal: Du hast vorhin gesagt, Intellektuelle seien die Zielgruppe.

Drafi: Das vermute ich.

Glaubst Du nicht, daß ‘ne ganze Menge Deiner alten Fans auch dazugehören?

Drafi: Ja, aber dazu ist der Film nicht kommerziell genug, es fehlt Action, es fehlt Spannung, es ist eine Betrachtung. Es ist so ein Film, der schwebt irgendwo auf so einer rosa Wolke, und Du mußt ja auch immer mitdenken und Du mußt immer sagen. “Ach, das hat er gemeint.” Damit will ich nicht unterstellen, daß Nicht-Intellektuelle das nicht empfinden können, aber der Stil des Christoph Stenzel ist halt schon intellektuell. Ich hab eine Situation gehabt, wo wir eine lustige Szene hatten in der Kneipe, und der Christoph sagt: “Ist das nicht zu lustig?” Das hab ich vorher noch nie gehört. “Ist das nicht zu lustig”, sagt der. Ich hab Tränen gelacht, und er fand es zu lustig, das hat mir zu denken gegeben. Auch da wird noch unterschieden. Lustig, lustiger, am lustigsten. Bitte sei nicht so lustig. Don´t be lustig.

Ich habe natürlich im Zeitungs-Archiv ein bißchen gestöbert. Man blättert das so durch und alle Überschriften aus 15 Jahren sind immer skandalös umwittert.

Drafi: Naja, also höchstwahrscheinlich hab’ ich durch mein eigenes Verhalten mich zu einem enfant terrible gemacht - und bis dahin gab es wohl auch kein enfant terrible in der Schlagerbranche - also war ich der Lutscher, und nun haben sie alle rumgelutscht, und immer, wenn Drafi Deutscher erwähnt wurde, dann wurde das auch mit aufgewärmt. Auch heute noch. Es gibt auch heute noch Leute, die sagen: “Und das müssen wir ja auch noch erwähnen!” Das hast Du ja jetzt auch getan.

Wie erklärst Du Dir, daß ein erklärter Star von einem Tag auf den anderen durch die Presse so brutal behandelt wird?

Drafi: Dahinter stand wohl in erster Linie die Springer-Presse; die brauchen den täglichen Journalismus, und Du weißt selbst, daß sich negative Dinge besser verkaufen lassen als positive. Es ist einfach langweilig, positive Sachen ständig zu lesen.

Aber warum gerade bei Dir?

Drafi: Weil ich niemals jemand war, der anderen in den Arsch gekrochen ist. Ich war ein Rebell, ich hab ehrlich gesagt, was ich gefühlt habe, und wenn mir jemand nicht gepaßt hat, habe ich gesagt: “Du bist ein Arschloch.” Das war mir piepegal, ob das der Unterhaltungschef vom ZDF war oder der Intendant vom Sender Freies Berlin, es war mir piepe. Ich war 17, da bin ich das erste Mal eingeladen worden zum Sender Freies Berlin, da hatten die eine Veranstaltung. Da wurde abends ein kaltes Buffet gereicht, und die Brötchen waren trocken. So, und ich hab gesagt “Scheiße, das ist trocken.” Und wer war der Idiot? Icke! Ick bin eben halt so. Die haben die Pistolen durchgeladen und gewartet, bis ich wieder im Fadenkreuz erscheine. Das ist auch zum Teil meine Schuld. Aber es ist genauso die viel größere Schuld derjenigen, die mich damals beraten haben; die hätten mich ja auch besser beraten können.

Die haben Dich also falsch aufgebaut?

Drafi: Vielleicht, weiß ich nicht, will ich auch gar nicht behaupten. Vielleicht hätten die mich lieber als Rex Gildo gesehen. Im bunten Anzug und freundlich, mit Scheinhochzeiten.

Hast Du was gegen Sc