Hinweise zu den aktuellen Störungen und Veränderungen bei HITHAUS finden Sie ab sofort hier im Blog

Artikel mit ‘Liebe’ getagged

Angelika Milster bekennt offen “Ich sage Ja”

Montag, 07. Juli 2008

Angelika Milster bekennt offen Ich sage JaBereits mit zwölf Jahren nahm Angelika Milster sowohl Gesangs-als auch Schauspielunterricht, und der Erfolg zahlte sich mehr als aus. Ein erster Ausflug in die Welt des Musicals „Cats“ im Jahre 1983 veränderte ihr Leben von heute auf morgen sehr nachhaltig.

„Erinnerung“, der Titelsong, wird von da an das Erkennungslied von Angelika Milster, und sie wird dafür u.a. mit der Goldenen Europa und der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Neben zahlreichen Rollen in Fernsehfilmen, wie „Der Landarzt“, wagt sie 1994 einen neue Herausforderung: Sie bringt ihre erste CD mit Popschlagern heraus.

Wieder ein voller Erfolg, für den sie umgehend den Echo bekommt. La Milster, wie sie liebe- und ehrfurchtsvoll inzwischen genannt wird, steht sowohl beruflich wie auch privat zu allem ,was sie anpackt, und deshalb ist der Titel ihres neuen Albums und gleichzeitiger Auskopplung der aktuellen Single „Ich sage Ja“ einfach mehr als passend.

Es ist ein Bekenntnis zu ihrer Sprache, den Gefühlen und zum Schlager, der ihr wirklich sehr am Herzen liegt, und das kann man spüren. Ich sage ja zu Angelika Milster, ihrem facettenreichen Album und zu ihrer Lebenseinstellung!

Kristina Bach fordert: “Küss mich, küss mich!”

Montag, 30. Juni 2008

Kristina Bach Küss mich küss michKristina Bach ist zweifelsohne eine der erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen, die es neben zahlreichen Auszeichnungen wie dem Echo und der Goldenen Stimmgabe,l geschafft haben in die „US- Billboard-Charts“ zu gelangen; im vorliegenden Fall mit der Interpretation des Musical Klassikers „Phantom Of The Opera“.

Aber diese Powerfrau zeichnet eben auch die Vielfältigkeit aus, sei es als Sängerin, Komponistin oder Produzentin. Sie spiegelt ihre Gefühle leidenschaftlich, ehrlich, impulsiv und feinfühlig in ihren Liedern wieder; -  sehr authentisch eben. Ein Erfolgsrezept, welches sie seit Jahren ihr Eigen nennen darf.

Ein Motto von ihr heißt: „Das Leben ist meine ständige Inspiration. Es stillt meinen Durst nach neuen Erfahrungen.“ Die neueste Erfahrung präsentiert sie derzeit mit einem im typischen Bach-Rhythmus gehaltenen Song, der wieder hitverdächtig erscheint. Bei „Küss mich, küss mich“ geht es um Liebe, Männer, Leidenschaft. Perfekt arrangiert und interpretiert in gewohnter Manier.

Isabel Varell und ihr neues Lebensglück

Montag, 23. Juni 2008

Isabel Varell und ihr neues LebensglückIsabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.

Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!

Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.

Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?

Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.

Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?

Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.

Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?

Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.

Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.

Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.

Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?

Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.

Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.

Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.

Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?

Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?

Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mit Stefanie Hertel “Einfach mal etwas Verrücktes tun”

Montag, 23. Juni 2008

Mit Stefanie Hertel “Einfach mal etwas Verrücktes tun”Stefanie Hertel ist eine der wenigen Künstlerinnen, die bereits mit zarten 24 Jahren auf ein 20-jähriges Bühnenjubiläum zurückschauen können. 1990 ist sie zum ersten mal zu Gast in der „Volkstümlichen Hitparade“ gewesen, und seither bewegt sie sich auf der Erfolgspur zusammen mit dem bewährten Erfolgsteam, bestehend aus Hans R. Beierlein und dem Montana Musikverlag.

Zu ihrem 18. Geburtstag widmete ihr die ARD sogar ein TV-Special, und sie bekam ihre erste goldene Stimmgabel. Weitere Auszeichnungen folgten bis zum heutigen Tag, aber Stefanie Hertel ist stets bodenständig geblieben, und sie engagiert sich zusammen mit ihrem Mann Stefan Mross in ihrer knappen Freizeit sehr intensiv für die Welthungerhilfe.

Musikalisch gesehen hat sich Stefanie Hertel von der Volksmusikqueen zur Schlagerprinzessin weiterentwickelt, denn gerade ihr neues Album „Stärker als die Freiheit“ überzeugt durch freche, ironische Texte im flotten Schlagerrhythmus verpackt.

Für mich absolut ein empfehlenswertes Album. „Ganz einfach was Verrücktes tun“ erzählt davon, was sich viele sicherlich insgeheim wünschen, nämlich einfach aus dem Alltag auszbrechen, in die Freiheit entfliehen und eben etwas Verrücktes tun. Was, das sei jedem selber überlassen, aber auch das entspricht dem Lebensstil der Familie Hertel/Mross im wahren Leben. Ein guter Ansatz, wie ich finde.

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tun

Montag, 16. Juni 2008

DAGMAR behauptet: Ich würd es wieder tunDie Lady of Country, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt wird, startet mit ihrem neuen Album “Ich würd es wieder tun“ im Juli mit voller Power und Energie durch.

Sie ist nicht nur Sängerin, Komponistin, Texterin und Moderatorin, sondern auch diplomierte Bankkauffrau und nicht zuletzt deutsche Meisterin im Motorrad-Trial. Da hat sie auch schon so manche männliche Konkurrenz abgehängt.

Ebenso spielend hat sie das bekannte Open Air „Truck Grand Prix“ zu Dagmar Festspielen werden lassen; denn wer vor 80.000 Besuchern besteht und bereits den goldenen und sogar platinen Truck für den beliebtesten Live-Act sein Eigen nennen darf, der darf sich in dieser Szene zu den ganz Großen zählen.

Mit Countrymusik in Deutschland zu bestehen ist sicherlich nicht einfach, aber Dagmar versteht es mit ihrer unverwechselbaren Stimme und dem perfekten Flair diese Niesche zu füllen.

Auf ihrem neuen Album, für das sie sich vier Jahre Zeit genommen hat, gibt es balladige Songs aus den Federn von Uwe Lost, Harald Steinauer, Dr. Bernd Meinunger; aber auch Dagmar selbst hat fünf Songs beigesteuert, so viele wie nie zuvor.

„Ich würd es trotzdem wieder tun“ schildert die Zerrissenheit einer Frau , die unter ihrem Verhältnis zu einem Mann mit diversen anderen Affären leidet, und nicht von ihm loskommt. Die Quintessenz ist aber, man (Frau) muss nicht daran zerbrechen, eine wichtige Botschaft, wie ich finde.

Den Paldauern ist klar “Plötzlich war es Liebe”

Montag, 26. Mai 2008

Den Paldauern ist klar Plötzlich war es LiebeWenn man von gutem Schlager spricht dann kommt man mit Sicherheit an einem Namen schon lange nicht mehr vorbei, nämlich den Paldauern. Seit nunmehr 40 Jahren stehen die sechs Vollblutmusiker aus der Steiermark für Hitgarantie, und es fällt schwer den Höhepunkt herauszustellen, da jeder Song ein Volltreffer ist; angefangen von „Tanz mit mir Corinna“ oder auch nicht zu vergessen das „Düsseldorfer Girl“, bis hin zu „Ich muss Dich wiedersehn“; allesamt in den Charts vertreten, ausgezeichnet und eben unvergessen.

Die Paldauer überzeugen durch ihre exellente Bühnenpräsentation, ihr Charisma und die Vielseitigkeit ihrer Leadsänger Didi und Renato, zwei völlig unterschiedlichen Charakteren, die aber stimmlich absolut auf der Bühne harmonisieren.

Sie sind sich und dem Publikum stets treu geblieben, und das Gebot der Höflichkeit ist eine der Zauberformeln, die Bandchef Franz Griesbacher sehr am Herzen liegen; denn jeden Tag alles zu geben, das ist es, was zählt.

So werden die Fans ganz sicher auch auf dem neuen Album wieder herrlich von den Alltagsorgen abschalten können, und vor allem der Song „Plötzlich war es Liebe“ lädt einfach zum Kuscheln, Träumen und Schmusen ein,

Kurzum, perfekt für die Verliebten unter uns, und dazu garantiert hitverdächtig!

Musikalische Rheinschifffahrt mit den Glantalern und Freunden

Montag, 26. Mai 2008

Musikalische Rheinschifffahrt mit den Glantalern und FreundenBereits zum achten Mal luden die Glantaler aus Odernheim zur Rheinschifffahrt nach Bingen am Rhein zu Tanz bei guter Laune und mit Stargästen aus dem Zillertal ein.

Die sympathischen Musiker aus der Pfalz sind eine Amateurband, die sich seit 1993 wieder formiert hat, zunächst ausschließlich als Blechblastruppe, die einfach Spaß an der Musik hat, und mit ihrem sehr speziellen Sound durchaus Begeisterung fand, so dass man sich entschloss zwei fesche Damen als Leadsängerinnen zu engagieren.

Schon kamen die Angebote und entsprechende Nachfragen zu Engagements außerhalb der Region. Heute beinhaltet ihr Repertoire eigene Kompositionen wie „Hallo liebe Leut, es ist Glantalerzeit“, oder „Traumfabrik“, aber auch bekannte Hits von den Paldauern oder Fernando-Express gehören ebenso dazu.

Ein besonders erwähnenswertes Novum gab es aber bei der diesjährigen Veranstaltung. Chef Michael Arndt und sein Frau haben den Mut gefunden dieses Event eigenverantwortlich zu organisieren und die Tatsache, dass das Schiff proppevoll war, gab Ihnen recht, belohnte all ihre Mühen.

Die eigenen Fans, sowie die von der „Steirischen Harmonika“ aus dem Zillertal, - Marc Pircher brachte den Katamaran Rhenus an diesem Nachmittag nämlich so manches Mal fast zum kentern - , entlohnten mit ihrer Begeisterung alle Anstrengungen. Die Stimmung war von Anfang an gigantisch.

Marc Pircher Rhein SchifffahrtMarc Pircher, der für sein Album „Durch die Nacht, nur mit Dir“ in Österreich binnen einer Woche Gold-Status erreichte, versteht es mit Gesang, Performance und der Nähe zum Publikum die Menschen sofort in seinen Bann zu ziehen. Sein aktueller Hit „Alarmstufe rot, ich bin verliebt“ avanciert gerade zum Ohrwurm und wird bei der nächsten Carmen Nebel Show im Juli zu hören und zu sehen sein.

Die Österreicher hatten aber noch einen ganz speziellen Trumpf an diesem Nachmittag mit an Board gebracht, die Zillertaler Haderlumpen.

Sie feierten ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum zusammen mit den zahlreichen Fans, die aus der Schweiz, Luxemburg und den Niederlanden angereist waren und für manchen „Seeschunkelgang“ sorgten. Vitus, Peter und Reini machten einfach ehrliche, fetzige und bodenständige Musik; nicht umsonst waren sie die Grand-Prix-Sieger des letzten Jahres mit ihrem Song „Alles hat zwei Seiten“, - zusammen mit Sigrid & Marina.

Haderlumpen Rhein SchifffahrtDas neueste Album mit der Auskopplung „1, 2 oder 3000 Jahre“ ist passend zur bevorstehenden EM ein Song zum Mitsingen. Davon machten alle mehrfach Gebrauch an diesem sehr unterhaltsamen Nachmittag. Die „Lumpen“ kamen um zahlreiche Zugaben nicht herum.

So ging ein unterhaltsamer Nachmittag nach fast vier Stunden schon zu Ende, aber die Karten für die nächste Fahrt im kommenden Jahr haben viele Fans bereits schon wieder geordert.

Liebeserklärung von Midsommar “Alles was ich tu”

Montag, 19. Mai 2008

Liebeserklärung von Midsommar “Alles was ich tu”Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest, und nach diesem Festtag hat sich eine Musikgruppe benannt. In Skandinavien zählen die schwedischen Künstler um Leadsängerin Erica, - die fleißig deutsch büffelt - , bereits zu den erfolgreichsten Schlagerbands.

Ihr Ziel ist es, diese Popularität auch nach Deutschland zu tragen. Sie sind für den Grammi 2008 nominiert, in der Kategorie „Best CD Of The Year“, und halten sich seit über 12 Wochen in den Top 20 der Airplay-Charts.

Erica, Kent, Matthias, Stellan und Ronny sind rund 300 Tage im Jahr auf Tour, und das größte Erlebnis bislang war sicherlich ihre Show vor den Augen der schwedischen Königsfamilie.

„Alles was ich tu“ ist die derzeitige erfolgreiche Singleauskopplung ihres aktuellen Albums „Ein Lied für die Liebe“, und überzeugt durch die absolut tanzbare und eingängige Melodie, aber auch den ansprechenden Text, mit dem sich viele verliebte Pärchen mit Sicherheit identifizieren können. Geschaffen wurde dieser Titel aus der Hitschmiede von Matthias Hass, der u.a. auch für Anett Louisan und Roger Cicero produziert.

Mit Midsommar wird so manche lange Nacht zum Tag gemacht, und ich bin mir sicher, auch in Deutschland haben die fünf Schweden gute Zukunftsaussichten.

Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors

Montag, 12. Mai 2008

Jürgen von der Lippe der Feinstchirurg des HumorsHans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.

Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.

Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?

Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.

Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?

Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.

Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?

Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.

Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?

Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?

Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.

Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.

Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?

Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?

Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…

Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?

Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.

Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?

Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?

Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Der NDR lud ein zur 14. Nacht des deutschen Schlagers

Montag, 12. Mai 2008

14. NDR Nacht des deutschen SchlagersDie Creme de la Creme war wieder einmal zu Gast auf dem Kalkberg in Bad Segeberg zur Nacht des deutschen Schlagers, - bei kaiserlichem Wetter.

10.000 begeisterte Fans waren auf den Punkt genau um 18.00 Uhr in bester Feierlaune, als Christian Schröder mit seiner markanten Stimme, und seinem sympathischen Lächeln die Schleswig – Holsteiner und Zugereisten begrüßte.

Nacht des deutschen Schlagers IFeurig , und mit italienischem Temperament eröffnete Rosanna Rocci den Reigen der Stars, und zog die Fans sofort mit Liedern wie „Wo Rauch ist, ist Feuer“ und „Ich bin aus dem Süden“ in ihren Bann. Dass sie auch privat die Hosen an hat, bestätigte der nächste Interpret mit süffisantem Lächeln; nämlich kein geringerer als ihr Ehemann und Duettpartner Michael Morgan.

Rosanna ist aber sicherlich auch persönlich “Die Frau in seinen Träumen”, so der Titel seines aktuellen Albums. Das kann man in seiner ausdrucksstarken Stimme und seiner Ausstrahlung, absolut ungeschminkt und authentisch spüren; ebenso wie die Aussage „Ich hab´nicht einen Augenblick bereut“.

Nicht bereut nach Bad Segeberg gekommen zu sein, hat auch Peter Sebastian, der mit „Schwarzer Zigeuner“ und „Santo Domingo“ sofort ins Schwarze traf, und seinem Publikum mit Partyhits aber auch Balladen, wie seine frisch erschienene Single „Junge komm bald wieder“, die er seinem Entdecker Freddy Quinn gewidmet hat, kräftig einheizte.

Dschingis Khan & The LegacyRichtig heiß wurde es im wahrsten Sinne des Wortes auch bei Dschingis Khan & The Legacy, die mit einer feurigen Bühnenshow und exellenten Tanzdarbietungen den Kalkberg fast zum Schmelzen brachten. Seit 2005 reiten sie wieder durch die Lande, und wenn man “He Reiter-Ho Reiter- He Reiter” immer weiter anstimmt, dann singt aber auch jeder aus der letzten Reihe mit, - so auch in Bad Segeberg.

Claudia Jung sorgt derzeit nicht nur in der Schlagerbranche für Furore. Sie würde gerne mehr reden, deshalb ist sie in die Politik gegangen und jüngst in den Gemeinderat ihrer Wahlheimat und in den Kreistag Pfaffenhofen eingezogen, verriet sie Moderator Christian Schröder.

Claudia Jung Schlager LandtagAber auch das Singen will sie natürlich nicht aufgeben. “Unwiderstehlich“ heißt ihr derzeitiges Album, aus dem sie die aktuelle Singleauskopplung „Mir schenkst Du Rosen“ vorstellte und ein Hitmedley ihrer eigenen Erfolge sang. Natürlich durfte auch nicht der Sommerhit des Jahres 2007 fehlen, der „Sommerwein“, den sie zusammen mit Nik. P gefühlvoll präsentierte.

Der Österreicher, dessen Hit „Ein Stern“ zum erfolgreichsten Song der letzten zehn Jahre zählt, ließ diesen selbstverständlich auch über Norddeutschland erleuchten, und spätestens da, gab es kein Halten mehr, der Kalkberg bebte.

Nik P. Nacht des SchlagersBegleitet von seiner Band und Dank perfekter Bühnenshow, ist Nik P. einer der ganz Großen im Musikgeschäft. Dazu zählen dürfen sich auch die Herren aus dem Süden Deutschlands, nämlich die Münchener Freiheit. „1000 Mal Du“ oder „So lang man Träume noch leben kann“ riefen viele Erinnerungen hervor, und ließen die Feuerzeuge zum Glühen bringen. Der legendäre Münchener Freiheit Sound mit Satzgesang und effektvollen Chören brachte ein wenig Nostalgie in den abwechslungreichen Abend.

Bei Erinnerungen an die Vergangenheit kommt man auch an einem Mann nicht vorbei, der in diesen Jahr in die Walk of Fame Hall aufgenommen wird, Albert Hammond. Er ist nicht nur ein genialer Musiker, bei dem man „Down by the river“ oder „It never rains in California“ sofort im Ohr hat, sondern auch ein hervorragender Komponist und Songwriter für Leo Sayer oder auch The Hollies. Bleibt ihm zu wünschen, dass er weiterhin den Spaß an der Musik behält.

Interpretin des deutschen Schlagers Helene FischerDie Sympathieträgerin des Abends war aber ohne Zweifel die jüngste und derzeit erfolgreichste Interpretin des deutschen Schlagers, Helene Fischer. Ihre Ausstrahlung und Bühnenpräsenz ist derzeit einfach nicht zu toppen, und das spürte auch das Publikum von Anfang an. Alle sangen aus vollen Kehlen bei „Und Morgen früh küss ich dich wach“ mit. Gerne wäre man mit ihr „Mitten im Paradies” gewesen. Dieses Lächeln, diese Stimme, die Segeberger wollten sie einfach nicht gehen lassen, und riefen „ Zugabe, Zugabe“, so dass auch das eigentliche Interview mit dem Moderator völlig unter ging.

Untergehen wird sie mit Sicherheit noch lange nicht, denn das nächste Album wartet bereits mit dem verheißungsvollen Namen „Zaubermond“. Den Reigen der Gefühle schloss dann der „König des Disco Fox“, wie er sich selber bezeichnet, Michael Wendler.

Die Fans lieben ihn, und „Sie liebt den DJ“, und auch seine neueste Errungenschaft „Nina“ war mit an Bord.

Ein heißer Abend ging nach vier Stunden bester Unterhaltung und Kaiserwetter wie immer viel zu schnell zu Ende und man darf sich schon jetzt freuen auf den 9. Mai 2009, dann heißt es zum 15. Mal „Herzlich Willkommen zur Nacht des deutschen Schlagers“ in Bad Segeberg!

Ist Bata Illic ein Erbschleicher, Urkundenfälscher und Betrüger ?

Dienstag, 06. Mai 2008

Bata Illic ein ErbschleicherAls freundlichen und friedvollen Sänger kennen seine Fans Bata Illic (68). Doch jetzt behauptet ausgerechnet seine eigene Familie, dass der Sänger auch ein Erbschleicher und Betrüger sein soll.

Aus diesem Grunde erstattete die Familie jetzt bei der Kripo Bayreuth Strafanzeigen wegen Diebstahls, Betrugs, Unterschlagung und Urkundenfälschung gegen Illic und dessen Frau Olga (62)

Olgas Cousine Branka Köhler (55) zeigte das Ehepaar Illic an und behauptet:

„…Bata und Olga haben meine demenzkranke Mutter vor ihrem Tod ausgenommen…“ Um Fondsanteile, Möbel, Silberbesteck, wertvolle Bilder und eine Damenarmbanduhr im Gesamtwert von 870 000 Euro soll es gehen.

Mehrere Jahre lang sammelte Branka Köhlers Lebensgefährte Richard Korf (62) mögliches Beweismaterial gegen das Ehepaar Illic.

„…Ich habe der Kripo einen fast 300 Seiten dicken Aktenordner übergeben, aus dem hervorgeht, wie die beiden die im Juli 2005 verstorbene kranke und fast blinde Frau betrogen haben…“

Korf hatte mit seiner Lebensgefährtin das Ehepaar Illic vor vier Jahren schon einmal angezeigt. , doch damals blieben die Ermittlungen ohne Ergebnis und das Verfahren wurde eingestellt.

Bei seinen Recherchen stieß Korf auch auf die TV-Show „Das perfekte Promi-Dinner“ (VOX), in der Bata Illic mehrere Gäste in seiner Münchner Wohnung bekochte und dabei ausgerechnet das Tafelsilber der toten Tante aufgedeckt gehabt haben soll.

Korf behauptet: „…Es war das wertvolle Rosenthal-Besteck. Bata hatte immer geleugnet, es zu haben…“

Mareike Zölsch von Hithaus meint: Wenn Illic dies wirklich getan haben sollte, so würde das wohl auch erklären, wieso er sich in das Dschungelcamp begeben hat und mit Pleite-Fußballer Eike Immel zusammen sang: Weil der gute Bata in diesem Falle dann wohl ebenso wie sein Kumpel Immel pleite ist. An sonsten hätte er soetwas doch gar nicht nötig.

Monika Martin – Ist das Ende ihrer Karriere geplant ?

Montag, 05. Mai 2008

Monika Martin Karriereende geplantJa, Sie lesen richtig, diese Nachricht finden Sie in vielen Zeitschriften. Die erfolgreichste Sängerin ihres Genres aus Graz plant ihr Ende, als Sängerin. Bekannt wurde diese, als der ruhige Star.

Allerdings kommt diese Nachricht nicht ganz so überraschend, wie einige tun. Denn schon seit geraumer Zeit kann man ein gewisses Zurückfahren der Sängerin beobachten. So gibt es kein Interesse an einem Fanclub mehr, den es eigentlich nur richtig in Deutschland gab und der von jetzt enttäuschten treuen Fanclubmitgliedern einst aufgebaut wurde.

Die Sängerin selbst hat die Zeit für ihre berühmten sehr langen Autogrammstunden eingeschränkt oder lässt diese ganz ausfallen. Auch gibt es in der Regel nur noch Standartautogrammkarten. Diese besondere Zuwendung zum Publikum ist einer sterilen Neutralität gewichen.

Das Musikprogramm auf Tourneen ist zum größten Teil auf einem musikalischen Titelgrundgerüst von vor über 10 Jahren stehen geblieben. Nur selten gibt es neue Titel. Auch müssen sich die Zuschauer seit Jahren, als Eigenmoderation, mit solchen Sätzen, wie „Andy Borg hat gesagt, hier sind die Fischerchöre zu Hause“ begnügen.

Auch sagen Insider, seit der letzen CD, dass die Sängerin nicht mehr ihrem Stil treu ist und ihren Zenith überschritten hat.

Als Trost für ihre treuen Fans soll es noch ein biografisches Werk über das Leben der Sängerin geben, genau über dieses, welches sie immer verschlossen hält.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Es ist eigentlich wirklich eine traurige Nachricht, denn Monika Martin hat durchaus vielen Menschen mit ihren Liedern und ihrer wirklich schönen Stimme sehr viel Freude gemacht. Leider wurden viele ihrer traumhaften Titel, wie zum Beispiel „Zwei Schiffe“ oder „Kleine Laterne“ nur für die Ablage produziert. Live Gesungen bekommt man diese jedenfalls nicht geboten dafür aber „La Luna blue“ bis zum Abwinken. Auch gibt es keine Live – Tourneen mit Orchester, nur Halbplayback - Veranstaltungen. Wenn es stimmt, das Monika Martin sehr erfolgreich ist und war, dann stellt sich hier die Frage, wieso gibt es keine Konzerttourneen mit großem Orchester oder Band? Ist da der Aufwand zum finanziellen Gewinn zu groß, oder ist es schon ein sicheres Anzeichen für das Ende ihrer Karriere?

Es wäre schön, wenn es diese Sängerin noch ein paar Jahre gäbe.

60. Geburtstag: 60 rote Rosen für Petra Kusch-Lück

Montag, 21. April 2008

Petra Kusch Lück wurde 60 Seit fast 40 Jahren gehört sie zur Fernsehgeschichte und ans Aufhören denkt Petra Kusch-Lück noch lange nicht. Jetzt feierte die sympathischen Frohnatur (am 6. April) ihren 60. Geburtstag.

Die hübsche Fernsehansagerin, die mit der Premiere des TV-Programms DDR 2 ihr Debüt gab, ist ist heute attraktiver denn je. Wahrscheinlich trägt auch ihre kontinuierliche Fröhlichkeit und ihr stetiger Schaffenswille zu der ungebrochenen Schönheit und Jugend bei.

Für viele Zuschauer ist Petra Kusch-Lück jeden Sonntagnachmittag, wenn sie im MDR die Glückwunschsendung »Alles Gute!« moderiert, ein ganz klares Muss !

An ihrem Geburtstag wurde sie im Übrigen selbst im in der MDR-Sendung “Rosen für dich” gefeiert.

“Rosen für Dich” ist im Übrigen die Zeile eines Liebesliedes, das ihr Mann Roland Neudert, mit dem sie schon seit 24 Jahren zusammen ist, für sie singt.

(All)tag mit Isabel Varell im “Liebesuniversum”

Montag, 21. April 2008

Alltag mit Isabell Varell im LiebesuniversumAls die „Königin der Nacht“ präsentiert sich Isabel Varell ab dem 30. Mai 2008, denn dann erscheint ihr gleichnamiges Album auf dem Markt. Viele Kritiker unterschätzen leider immer noch die Vielseitigkeit der Künstlerin, die zwischen den Metropolen von Paris und Köln zuhause ist.

Denn neben dem Gesang, für den sie sich mittlerweile ganz entschieden hat, sind noch ihre schauspielerischen Qualitäten zu erwähnen, sowie ihr unerbittlicher Einsatz gerade im sozialen Bereich.

Nach der erfolgreichen Singleauskopplung „Bye Bye Baby“ zeigt sie sich jetzt voller Leben, und mit witzig frechen Texten aus der Feder von Willy Klüter, der ihr seit Jahren erfolgreich zur Seite steht, sowie der neuen Errungenschaft in Gestalt von Jovanka von Willsdorf, bekannt aus der Berliner Idiepop_Szene.

„Liebesuniversum“ ist sicherlich aus dem Leben von Isabell Varell ein stückweit authentisch, denn gerade mit Männern hatte sie bekanntlich nicht immer das große Glückslos gezogen. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Mann, den es anscheinend doch nur im Universum gibt.

Aber Aufgeben gehört nicht zu den Schwächen dieser willensstarken Powerfrau und deshalb übernehmen die Gefühle musikalisch die Macht; und ich wünsche ihr viel Erfolg, der „Königin der Nacht“.

Foto: (c) Isabel Varell Promotions

Semino Rossi startet große Hochzeit - Aktion - “Die Wurzeln der Liebe ist die Ewigkeit”

Sonntag, 20. April 2008

Semino Rossi startet große HochzeitDie Hochzeit sollte im Normalfall der schönste Tag im Leben sein. Wer möchte sich da nicht Jahre später noch einmal allzu gerne in diese Zeit zurückversetzen lassen? Jetzt können Sie Ihr Jubiläum mit Semino Rossi noch einmal feiern.

Haben Sie einen runden Hochzeitstag (10., 15., 20., 25., 30. usw.), so schenkt Ihnen Semino Rossi 2 Konzertkarten für seine Solotournee! Erleben Sie einen sehr romantischen Abend mit großen emotionalen Punkten zu Zweit! Lassen Sie Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder neu aufblühen. Dieser Abend dürfte zu einer unvergesslichen Zeitreise werden.

Aber auch die, die 2008 geheiratet haben bekommen 2 Freikarten für seine Solotournee geschenkt!

Und wie kommen Sie, als betreffende an die Karten, ganz einfach, senden Sie eine Kopie Ihrer Heiratsurkunde an die nachfolgende Adresse und geben Sie den gewünschten Konzerttermin an. Nach Erhalt der Unterlagen sendet Ihnen Semino Rossi zwei Konzertkarten als Jubiläumsgeschenk zu!

Die Anschrift lautet: Semino Rossi GmbH, Postfach 32, A-6060 Hall in Tirol.

Email: info@seminorossi.com

Die Karten gibt es je nach Verfügbarkeit und solange der Vorrat reicht.

„ChristO“ – Eine kraftvolle Rockoper um Liebe, Hass und späte Reue auch für junges Publikum!

Mittwoch, 16. April 2008

ChristO Eine kraftvolle Rockoper um LiebeUnd auch das gibt es in der Musik und zurzeit in München. Dort feierte am Freitagabend das zweieinhalbstündige Stück nach Motiven des Romans „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas im Münchner Gärtnerplatztheater seine grandiose und umjubelte Uraufführung.
Die neue Rockoper „ChristO“ mit der deutschen Rockband Vanden Plas bietet Liebe und Hass, Habgier und Herrschsucht, Rache und Mord, späte Reue und Suche nach Erlösung. Sie zeigt das ganze Spektrum theatraler Gefühle und deren ganz spezielle und erstklassige Umsetzung.

Der Zuschauer bekommt in starken und oft dunklen Bildern, mit melodischen Balladen und harten, rockigen Heavy Metal – Klängen die Geschichte des Seemanns Edmond Dantès erzählt.
Die Titelrolle des von Haas getriebenen Mörders ChristO spielt der Vanden Plas – Leadsänger und Autor Andy Kuntz. Die Rolle der Mercedes hat Agnes Hilpert und die des Staatsanwaltes Villefort hat Philippe Ducloux übernommen.

Die ursprüngliche, hochkomplexe Handlung von Dumas wurde zum einen übernommen und zum anderen neu inszeniert. Es entsteht dadurch eine Rockoper, die eine noch weitaus komplexere Darstellung dieser schon sehr durch Inhalt geprägten Handlung wiedergibt.
Mit Schlips und Anzug untermalt die Gruppe Vanden Plas eine mehr als farbenprächtige Handlung zwischen lodernden Feuern und sich brechenden Wogen die Elemente in ihrer Kraft zeigen. Manche Szene ist mit Witz aber auch Liebe zum Detail künstlerisch ausgestaltet wurden. So auch die Szene, als Villefort beim Besuch von Mercedes kurzerhand seine Gespielinnen hinter den Vorhang verbannt und das Programm des Fernsehers von Porno auf Kaminfeuer umstellt.
Zu dieser ganzen Handlung füllt sich der Raum, nicht ganz mühelos, mit rockigem Sound.

Wie DPA verlauten lies, ist die musikalische und inhaltliche Basis für „ChristO“ das gleichnamige Konzertalbum von Vanden Plas. Mit der Rockoper als Auftragsarbeit beschreitet das Gärtnerplatztheater neues Terrain. Mit seiner ersten Rockoper will das Haus auch junge Zuschauer ansprechen. Es sei ein Irrtum, zu glauben, man könne junge Leute mit moderner Oper anziehen, sagt der neue Intendant Ulrich Peters, der zuvor in Augsburg mit „Jesus Christ Superstar“ einen durchschlagenden Erfolg landete. Ob die Gattung Oper und Heavy Metal am Gärtnerplatz zusammen finden könnten, das sei ein Experiment.

Foto: Der Graf von Monte Christo

Geschwister Hofmann auf großer Erfolgstournee

Mittwoch, 16. April 2008

Geschwister Hofmann auf großer ErfolgstourneeZurzeit sind die Geschwister Hofmann auf ihrer Jubiläumstournee „20 Jahre Geschwister Hofmann. Es ist eine Tournee der großen Erfolge. Wo sie auftreten, dort bekommen sie einen Jubiläumsapplaus.
Und das Publikum bekommt ein wirklich traumhaftes Bühnenshowprogramm geboten. 150 Minuten in traumhaften Kostümen geben Anita und Alexandra wirklich alles, was sie an Power haben. Sie entführen ihr Publikum in die grenzenlose Welt der Musik.

Beginnen tun sie diese reise mit einem Lied aus ihrer schwäbischen Heimat „Auf der schwäbsche Eisenbahne“. Daran schließen sich ihre erfolgreichsten Hits, kleine Anekdoten und Bilder aus Kindertagen an und sie lassen das Publikum an schönen Erinnerungen teilhaben. Davon gibt es bei Anita und Alexandra wirklich viele. Dazu gehören zum Beispiel die Verleihung der “Goldenen Stimmgabel” 2003 und 2005 sowie die „Krone der Volksmusik“ im Jahr 2004. Bis heute haben die Beiden 16 CDs inklusive des aktuellen Jubiläumsalbums „Herzbeben“ auf den Markt gebracht.
Die ganze Show ist eine perfekte Musikinszenierung, wie man sie nicht besser finden kann. Fast im Minutentakt wechseln die Schwestern ihre Kostüme und bringen neue Effekte in diese Show.
Es ist sehr angenehm zu erleben, wie sie, auch dank ihres schwäbischen Dialektes, sehr menschlich und sympathisch bleiben. Einer der für ihre Fans absoluten Höhepunkte ist der Programmpunkt “Große Gefühle”, in dem sie sehr persönliche Einblicke in ihr Privatleben geben. Auch Alexandras Hochzeitsvideo oder die gesungene Liebeserklärung an die Eltern treffen den Nerv der Zuhörer und die sind von diesen emotionalen Momenten berührt und begeistert.
Dabei gehen sie auch den direkten Kontakt mit ihren Zuschauern auf der Bühne ein. Sie benötigen zwei Herren zum tanzen und diese holen sich die Schwestern aus dem Publikum.
Das Repertoire der Show reicht von Marlene Dietrich bis Dirty Dancing, untermahlt mit Tanzeinlagen und instrumentalen Höhepunkten der vielseitig begabten Musikerinnen. Zwei sehr engagierte Schwestern mit bekannten und eingängigen Melodien, bunte und traumhafte Kostüme, ein gutes Orchester, das auch gesanglich überzeugt und ein wandlungsfähiges Fernsehballett des MDR sorgen für ein total begeistertes und sehr zufriedenes Publikum.
Diese Tourneeveranstaltungen enden immer mit einem großen Applaus.

Stefan Santos von Hithaus meint: Erleben Sie eine großartige Show zweier traumhafter Schwestern!

Tiritomba (Helmut Lotti) - Songtext

Freitag, 11. April 2008

Mandolinen und Gitarren hell erklingen,
Musikanten fröhlich singen.
Alle Burschen, alle Mädchen gehn zum Tanzen,
Und mein Liebster ist dabei.

Tiritomba, Tiritomba,
Immer möchte ich in deine Augen sehn.
Tiritomba, Tiritomba,
Denn die Liebe ist so schön.

Und er sprach zu mir von Treue und von Liebe;
Ach, wenn’s immer doch so bliebe!
Gab ein Ringlein mir und eine rote Rose
In der schönsten Nacht im Mai.

Tiritomba, Tiritomba,
Immer möchte ich in deine Augen sehn.
Tiritomba, Tiritomba,
Denn die Liebe ist so schön.

Eines Tages aber kam er nicht mehr wieder;
Es verklangen all die Lieber,
Und verblüht ist auch die dunkelrote Rose,
Denn das Ringlein brach entzwei.

Tiritomba, Tiritomba,
Immer möchte ich in deine Augen sehn.
Tiritomba, Tiritomba,
Denn die Liebe ist so schön.

Text/Melodie: Volkslied Italien

Eisbären - Songs, es ist nicht zu fassen!

Freitag, 11. April 2008

Flocke Eisbären SongsMan kann darüber nur den Kopf schütteln, was in der deutschsprachigen Musikszene so abgeht. Brauchen wir wirklich noch einen Eisbären - Song um komplett zu verblöden? Man muss sich ja schon vor dem Anhören des “Hallo Flocke” Liedes der “Band Bärlin” eine Flasche Schnaps einflößen, um diesen Schwachsinn zu ertragen. Wenn solche Dinge in Deutschland weiter ihre Blüten treiben, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn demnächst auf alle Jungtiere geschossen wird.

Unsere Musikschaffenden sind wahrscheinlich nicht mehr in der Lage zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist. Die Raffgier nach höchstmöglichen Gewinn hat denen die Ohren verstopft.

Liebe Musikproduzenten, verschont uns bitte mit solchen “Musikstücken” denn wir möchten uns in der Welt nicht mehr lächerlich machen!

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.