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Montag, 23. Juni 2008
Stefanie Hertel ist eine der wenigen Künstlerinnen, die bereits mit zarten 24 Jahren auf ein 20-jähriges Bühnenjubiläum zurückschauen können. 1990 ist sie zum ersten mal zu Gast in der „Volkstümlichen Hitparade“ gewesen, und seither bewegt sie sich auf der Erfolgspur zusammen mit dem bewährten Erfolgsteam, bestehend aus Hans R. Beierlein und dem Montana Musikverlag.
Zu ihrem 18. Geburtstag widmete ihr die ARD sogar ein TV-Special, und sie bekam ihre erste goldene Stimmgabel. Weitere Auszeichnungen folgten bis zum heutigen Tag, aber Stefanie Hertel ist stets bodenständig geblieben, und sie engagiert sich zusammen mit ihrem Mann Stefan Mross in ihrer knappen Freizeit sehr intensiv für die Welthungerhilfe.
Musikalisch gesehen hat sich Stefanie Hertel von der Volksmusikqueen zur Schlagerprinzessin weiterentwickelt, denn gerade ihr neues Album „Stärker als die Freiheit“ überzeugt durch freche, ironische Texte im flotten Schlagerrhythmus verpackt.
Für mich absolut ein empfehlenswertes Album. „Ganz einfach was Verrücktes tun“ erzählt davon, was sich viele sicherlich insgeheim wünschen, nämlich einfach aus dem Alltag auszbrechen, in die Freiheit entfliehen und eben etwas Verrücktes tun. Was, das sei jedem selber überlassen, aber auch das entspricht dem Lebensstil der Familie Hertel/Mross im wahren Leben. Ein guter Ansatz, wie ich finde.
Tags:Hitparade, Künstler, Künstlerin, Liebe, Musik, Queen, Schlager, USA, Volksmusik, volkstümlich
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Dienstag, 17. Juni 2008
Die Geschichte des „Schlager“ ist sehr umfang- und facettenreich. In diesen Artikel werden nur grundlegende Sachverhalte dieses Begriffes der Musikgeschichte besprochen.
Als Schlager werden leicht verständliche von Instrumenten begleitete Gesangsstücke mit wenig anspruchsvollen, oftmals humoristischen oder sentimentalen Texten bezeichnet. Der Schlager ist theoretisch ein einfaches verständliches Lied. Auch kann dieser volkstümliche Züge haben. Markant sind dessen einfache Texte, die diesen durchaus auch zum Evergreen werden lassen.
Mit Beginn der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bekam dieser auch andere musikalische Einflüsse zu spüren.
Die ersten Vorläufer des Schlagers finden sich nachweislich im Mittelalter wieder. Dort gab es einfache scherzhafte und derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten. Die erste Verbreitung in Europa gab es mit der Einführung des Notendrucks ab dem 16. Jahrhundert.
Der eigentliche Begriff des Schlagers, wie er heutzutage Verwendung findet entstand am Ende des 19. Jahrhunderts.
Sowohl die damalige Erfindung des Grammofons als auch die entstehende Filmindustrie trugen sehr schnell zu seiner Verbreitung bei. Allerdings stellt dieser durch seine Schnelligkeit eher ein Industrieprodukt, als ein Kunstwerk dar.
Der Schlager wird für ein Massenpublikum und dessen emotionale Bedürfnisse produziert. Er sollte in seiner Struktur singbar, tanzbar und eingängig sein. Der Hörer sollte diesen an Hand einer einfachen Melodie schnell wieder erkennen.
Die Definition des Schlagers ist allerdings in der heutigen Zeit nur noch bedingt und schwer nachvollziehbar. Schlager, die in der breiten Masse der Bevölkerung ankamen, diese gibt es Heute nur noch selten, denn der Musikgeschmack ist wesentlich differenzierter und beeinflussbarer geworden. Allerdings gibt es diesen dafür jetzt für verschiedene Musikstilrichtungen, so unter anderem auch für Volksmusik- und Popliebhaber.
Die ersten deutsprachigen Schlager findet man in den Operetten des Jahres 1900 in Wien wieder. Auch gab es diese in Berlin. Dort gab es regelrechte Gassenhauerkompositionen. Zu den bekanntesten Schlagerkomponisten jener Zeit gehört Paul Lincke. Einige seiner Lieder blieben über Jahrzehnte hinweg große Hits, wie zum Beispiel „Das ist die Berliner Luft“. Diese wurden durch den Tonfilm einer breiten Masse der Bevölkerung zugänglich gemacht. Große Popularität erreichten Schlager wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.
Dann kam das Dritte Reich und damit die politische Einflussnahme auch auf den Schlager. Zum einen wurden bestimmte Texte verboten und zum anderen fielen Künstler und Komponisten den Rassegesetzen des Jahres 1935 zum Opfer. Es war das Ende fragwürdiger frivoler Texte.
Der Schlager wurde in die Propaganda integriert. Zur gezielten Verbreitung diente der Volksempfänger der Nazis die „Goebbelsschnauze“.
Jüdische Künstler erhielten Auftrittsverbot und verschwanden nicht selten in den Konzentrationslagern ohne Wiederkehr. Andere Künstler arrangierten sich mit dem System und wurden somit zu Propagandaträgern jener Zeit. Namen wie Marika Rökk oder Johannes Hesters stehen dafür. Zum Ende des Krieges wurden der Bevölkerung Mut machende Texte lanciert. So kam es zu Titeln wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“.
Aber in diese Zeit fiel auch der wohl berühmteste Schlager, der Welthit überhaupt „Lili Marleen“. Dieser musikalische Militär - Epos hat es nach einigen Querelen in Zusammenhang mit der Sängerin Lale Andersen und dem Verbot durch die Nazis, wegen des „unheilvollen Charakters“, zu einem generationenübergreifenden Welthit geschafft. Einst wurde er dies durch den Soldatensender Belgrad, der diesen an alle Fronten, für Freund und Feind, sendete. Heute gehört er zu den meistgewünschten Titeln in Hörerwunschsendungen.
Nach dem Krieg bekam der Schlager ein neues Gesicht. Grund dafür war, dass die Plattenindustrie wieder frei produzieren durfte und das Faschingslieder über diese „Jahreszeit“ hinaus weiter bestehen blieben. Dazu kamen Themenbereiche von der besungenen heilen Welt bis hin zum „Theodor im Fußballtor“.
Um 1955 herum begann die Zeit der großen deutschen Schlager, wie „Tiritomba“, „Oh mein Papa“ (1954) und „Gehen sie mit der Konjunktur“.
Der Schlager war auch die Grundlage mit, für die Sehsüchte der Deutschen nach Urlaub im Süden, Glück und Harmonie. Titel von Rocco Granata, Catarina Valente und René Carol stehen dafür. Letzterer bekam für seinen Hit „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ sogar die erste „Goldene Schallplatte“ der Nachkriegszeit. Weiterhin hatten Seemannlieder Konjunktur. Für diesen Bereich steht ein Name ganz besonderst Freddy Quinn. Dieser verkaufte in kurzer Zeit Millionen von Schallplatten.
Weiterhin stehen unzählige Interpreten für diese Zeit. Einige waren damals Vorbild für die Jugend, wie der jetzt schon legendäre Peter Kraus.
Beendet wurde diese Ära mit den Erfolgen der Beatles in Deutschland.
Später kamen ausländische Schlagerinterpreten und –texte hinzu.
Die Hoch – Zeit des Schlagers ging bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
An Bedeutung verlor dieser Mitte der 60er Jahre. An Hand der damaligen Verkaufszahlen und Hitparaden konnte man den Fall dessen feststellen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens erlebte dieser noch einmal einen Höhepunkt um 1972. Zu dieser Zeit kam die wohl wichtigste Plattform des Schlagers zum tragen, die ZDF – Hitparade. Es war die Schlagersendung für diese Musikrichtung überhaupt.
Ab 1971 kam die „Disco – Welle“ zum tragen. Viele Sängerinnen und Sänger nahmen sich dieser an. Das war auch das Ende aufwendiger Studioproduktionen. Es wurde schneller und preiswerten produziert.
Durch die „Neue Deutsche Welle“ lebte der Schlager Anfang der 80er Jahre noch einmal auf. Dieses war aber auch das Ergebnis eines sich wiederholenden Modetrends. So kam es zu einem Schlager – Revival.
In dieser Zeit begann auch die Trennung von Volksmusik und Schlager. Der Schlager blieb weiterhin bestehen allen negativen Kritiken zum Trotz. 1997 gab es die erste Ausgabe der „Deutschen Schlager Charts“. Die Hitparade wurde im Dezember des Jahres 2000 vom Sender genommen. Geblieben ist der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, der aber mehr zum englischsprachigen Pop tendiert.
Schlager findet man in der heutigen Zeit überall, da dieser aus jeder Musikrichtung entstehen kann.
Der Schlager kann auch den Charakter eines Volksliedes haben, so wie zum Beispiel „Sing, mei Sachse, sing“.
Der wohl größte Kämpfer und Protagonist des Schlagers in der Vergangenheit war Dieter Thomas Heck. Er brachte die Hitparade auf Sendung und schaffte dem Schlager auch in schlechten Zeiten Bühnen und Sendungen.
In der MAZ zu sehen ist der Live - Recap des deutschen Schlagerwettbewerbes des Jahres 1969.
Tags:Beatles, Berlin, Charts, Dieter Thomas Heck, Ehe, Europa, Fasching, Fernsehen, Fußball, Grand Prix, Haft, Hitparade, Hund, Hunde, Konzentrationslager, Krieg, Künstler, Liebe, mode, Musik, Nazi, Nazis, NDR, Reifen, Sänger, Sängerin, Sängerinnen, Schlager, Urlaub, USA, Volksmusik, volkstümlich, Youtube, ZDF, Ziel
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Dienstag, 27. Mai 2008
Seit einigen Tagen ist im Bonner Haus der Geschichte die Sonderausstellung “Melodien für Millionen - Das Jahrhundert des Schlagers” geöffnet. Diese dokumentiert die Entwicklung des deutschen Schlagers von der Weimaer Republik bis in die Gegenwart. Es gibt viel zu sehen und zu hören, so den gläsernen Flügel von Udo Jürgens, ein Jakett von Roy Black oder den goldenen Pailletten - Anzug von Dieter Thomas Kuhn. Aber es wurde auch die Zuschauertribühne der ZDF - Hitparade nachgebaut. Rund 1500 Exponate sind in dieser sehr umfangreichen Ausstellung zu sehen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung dürften aber die 1000 deutschen Titel stehen, die an speziellen Terminals dem Besucher angeboten werden. Zusätzlich wird jeder angespielte Titel registriert und in einer internen Hitparade ausgewertet.
Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Oktober zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Tags:Ausstellung, Geschichte, Hitparade, Melodien für Millionen, Schlager
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Sonntag, 04. Mai 2008
Am 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.
Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.
In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.
Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.
Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.
Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.
Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.
Tags:Dieter Thomas Heck, Ehe, Fernsehen, Hitparade, MDR, mode, Moderator, RTL, Schlager, Wahl, WDR, Youtube, ZDF
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Montag, 28. April 2008
Zwei Jahre mussten die Fans von Rosanna Rocci auf die neue CD von ihr warten, doch das Ausharren hat sich gelohnt. Dank neuer Plattenfirma sowie ebenso erneuertem Produzententeam ist sie momentan einfach 100% Rosanna, so auch der Titel ihres aktuellen Albums.
Ihre natürliche Ausstrahlung, sowie das zugegebenermaßen hinreißende Aussehen versteht Rosanna Rocci mit italienischem Temperament perfekt an die Frau oder in diesem Fall doch eher an den Mann zu bringen.
Seit Anfang der 90er Jahre ist sie nun auf den Bühnen der Schlagerwelt anzutreffen, und ob nun solo oder mit ihrem Mann Michael Morgan im Duett, sie versteht es immer wieder mit südländischem Flair ihre Fans zu begeistern. Mit „Ich bin aus dem Süden“ ist ihr wieder ein absoluter Hitparadenstürmer gelungen, indem sie offen und ehrlich über die Unterschiede zwischen südländischen und nordischen Mentalitäten berichtet, das Ganze abgerundet durch peppigen Latinosound, für meinen Geschmack maßgeschneidert für die italienische Powerfrau.
Rosanna Rocci ist eine starke Persönlichkeit, die temperamentvoll aber auch melancholisch ihr Lebensgefühl musikalisch zum Ausdruck bringen kann, kurzum, das ist 100prozentig Rosanna.
Tags:Ehe, Hitparade, Musik, Schlager, TV
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Montag, 21. April 2008
Beide sind „Züchtungen“ der medialen Musikindustrie und beide können einem auch gleichermaßen auf die Nerven gehen. Kastelruther Spatzen hinten, Kastelruther Spatzen vorne, Eisbärensongs hinten, Eisbärensongs vorne.
Es gibt fast alles von dieser Volksmusikgruppe zu kaufen, von der CD über die DVD und Souvenirzeug aller Couleur, nur Verhüterlis und Vibratoren gibt es noch nicht.
Was einst als Musikgruppe begann ist in der Zwischenzeit zum medialen „Musikzirkus“ geworden. Keine Auszeichnung ohne sie, keine Hitparadentopplätze ohne sie und auch kaum ein Fernsehsender möchte auf die Kastelruther Spatzen verzichten.
Es ist eine wahre Kastelruther Spatzen - Mania, oder wie soll man dies bezeichnen. Die Krönung stellt das jährliche Spatzenfest dar, zu diesem tausende „Spatzenjünger“ pilgern.
Hat dies noch etwas mit Musik im Sinne der guten Unterhaltung zu tun, oder ist dieses schon eine Kanalisierung menschlicher Bedürfnisse nach Art und Methode einer Sekte?
Jedenfalls dem außen stehenden Musikhörer kann bei diesem Kult schon Angst werden. Was zu viel ist, das wirkt negativ und schlägt sich auf die ganze Volksmusikbranche nieder.
Kommerzialisierung bis zum abwinken ist der Todesstoß der Musikbranche.
Aber die Fans der Spatzen können sich freuen, denn die Topsendung der Volksmusikbranche „Das Sommerfest der Volksmusik“ kommt zum 25- jährigen Bühnenjubiläum der Kastelruther Spatzen 2008 nach Bozen.
Leid tragende sind die deutschen Zuschauer und GEZ – Zahler, die gern einmal in eine Live – Sendung der Feste der Volksmusik gehen würden. Die Nachfrage an Karten dafür kann nämlich bis heute nicht gedeckt werden.
Es wäre gut, sich doch einmal zu überlegen, ob eine derartige Kommerzialisierung und Verherrlichung nicht der Branche mehr schadet als nutzt. Mehr künstlerische Abwechslung wäre besser, als dieser führerähnliche Kastelruther Spatzen – Kult.
Tags:Arbeit, Bär, DVD, Ehe, Eisbär, Gruppe, Hitparade, Kastelruther Spatzen, Künstler, Musik, Volksmusik
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Freitag, 18. April 2008
Heinz Schenk, es gibt nicht viele, die so wie er die deutsche Fernseh- und Musikgeschichte mitgeschrieben haben.
Er wurde am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren. Schon als Junge trat dieser mit einer Büttenrede im Mainzer Frauenchor - Karneval auf. In den 30er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts war er in einem Kabarett namens Elefant in Worms beschäftigt. Dort parodierte er viele Fernsehgrößen, wie unter anderen Heinz Rühmann, Hans Moser und Hans Albers.
Seine Karrierestart war 1951 beim Hessischen Rundfunk als Radiomoderator. Die ersten Fernsehauftritte absolvierte dieser beim Sender „Telesaar“ im Saarland. Heinz Schenk wurde als erstes durch die Sendung „Frankfurter Wecker“ bekannt. Später kamen dann Fernsehsendungen hinzu, so auch am 3. August 1957 die Musiksendung „Zum blauen Bock“. Diese wurde zu seinem Geschichtsbucheintrag in das Lexikon der Fernsehgeschichte. Heinz Schenk moderierte diese Sendung 21 Jahre lang und 134 Mal. Es war eine der schönsten, beliebtesten und erfolgreichsten Fernsehsendungen für die ganze Familie im Zeitalter des Fernsehens. Diese erreichte durchaus viele Generationen und vereinte diese in Familie zur Kaffeetrinkenszeit.
Das Konzept war einfach aber wirkungsvoll und wurde durch Heinz Schenk bestens moderiert. Er der Wirt einer Äppelwoi – Schankwirtschaft begrüßte in verschiedenen Städten Künstler aller Musikchangre. Bei einem kleinen Plausch stellte dieser sie vor und oder spielte mit ihnen so manchen Akt durch. Berühmt wurde er mit seinen Büttenreden zum Karneval, die mehr als nur nachdenklich machten, wie auch seine eigenen Lieder. Durch seine Sendungen wurden alle großen und bekannten Künstler von Oper bis Schlager geschleust. Wer den „Blauen Bock“ sah, der bekam eine musikalische Grundausbildung verpasst.
Heinz Schenk ist mit der Fernsehsendung „Zum blauen Bock“ so verwachsen, das man diese beruhigt als sein Lebenswerk, sein künstlerisch schöpferisches Testament bezeichnen kann.
Viele Auszeichnungen wurden ihm dadurch zu Teil, so auch den Hessischen Verdienstorden, den Bambi, die Hermann-Löns-Medaille und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse.
Aber und das muss auch erwähnt werden, er spielte auch Im Film und Theater mit, so unter anderem in Dieter Wedels Mehrteiler „Wilder Westen“ im Jahre 1988 mit. Auch am Frankfurter Volkstheater war er auch in der Rolle des Doolittle im Musical „My Fair Lady“ zu sehen.
Am 18. Februar 1993 feierte er noch einmal ein Fernsehcomeback mit der Musiksendung „Fröhlich Eingeschenkt“. Diese lief am Samstagabend bis zum November 1996.
Heinz Schenk komponierte aber viele Lieder, zum einen für sich im „Blauen Bock“ und zum anderen auch im Jahre 1985, den Titel „Gib dem Glück keine Chance“ für die ARD – Fernsehlotterie. Das wohl bekannteste Lied aus seiner Feder ist das anlässlich der „Blauen Bock“ Sendung aus Vaduz 1978 geschriebene Lied „Es ist alles nur geliehen“. Mit diesem trat er nicht nur in der ZDF Hitparade auf, nein es wurde auch sein größter Erfolg.
Auch heute kann man ihn noch hin und wieder als Gast in Talkshows sehen. Dabei kommt man nicht schlecht ins Staunen, wenn er dann über sein Interesse für Computer und Internet erzählt.
Der letzte Stand ist, das er heute in Wiesbaden lebt.
Alexander Marcus von Hithaus meint: Heinz Schenk gehört jetzt schon zu den großen lebenden Legenden des sich im vergangenen Jahrhunderts entwickelnden Fernsehens. Er ist nicht nur Kult, sondern auch ein Mann der Fernsehgeschichte geworden. Man kann ihm nur Danke für diese schönen Sendungen sagen!
Tags:Ausbildung, Computer, DEL, Dieter Wedel, Ehe, Fernsehen, Frankfurt, Haft, Heinz Schenk, Hitparade, Hund, Hunde, Internet, Karneval, Künstler, mode, Moderator, Musik, Radio, Rundfunk, Schlager, usb, Verdienst, WM, Youtube, ZDF, ZDF Hitparade, Zum blauen Bock
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Sonntag, 30. März 2008
Der Thüringer Freddy Breck gehört mit zu den erfolgreichen Schlagersängern Deutschlands. Aber er war auch als Komponist, Produzent und Moderator tätig. Einige Evergreens gehen auf sein Konto. Hier nun ist er mit seinem Titel “Bianca”, aus dem Jahre 1973, in der legendären ZDF - Hitparade zu sehen. Dieser Titel war 25 Wochen in den Charts.
Tags:Charts, Ehe, Hitparade, mode, Moderator, Sänger, Schlager, Schlagersänger, Youtube, ZDF
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Freitag, 28. März 2008
Er war Sänger, Komponist, Regisseur, Produzent und Filmschauspieler. Christian Anders schrieb unter anderen für Rita Pavone, Gilbert Bécaud und Adriano Celentano. Er war Stammgast in der ZDF - Hitparade. Sein größter Erfolg war der Titel “Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”.
Tags:Hitparade, Sänger, Schauspieler, Spiele, Youtube, ZDF
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Samstag, 22. März 2008
Sie ist nicht bloß eine große Schönheit, nein sie ist auch eine erstklassige Sängerin. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kolleginnen besitz sie eine vollständige Ausbildung und dies sogar im klassischen Gesang. Katharina Herz studierte nach dem Abitur Gesang, Tanz, Theater und Schauspiel an der Weimarer Hochschule für Musik „Franz List“. Einst wurde sie von keinem Geringeren als Günther Behrle entdeckt.
Am Anfang trat sie mit dem Trompeter Torsten Benkenstein auf. Viele schöne Titel sind aus dieser Zeit geblieben. So auch „Addio“ oder „Buona Sera“.
Seit 2004 ist sie als Solosängerin unterwegs. Katharina Herz lebt für die Musik. Sie ist eine fröhliche, optimistische junge Frau deren größte Freude es ist, Menschen mit ihrem Gesang glücklich zu machen.
Mit dem Titel “Verrückte Gefühle” hat sie es wieder in der Hitparade von HR4 auf Platz 1 geschafft und dies schon in der zweiten Woche.
Wer diese volle romantische Stimme hören möchte, der kann dies auf ihrer derzeit aktuellen CD „Viel Gefühl“ tun. Empfehlenswert ist auch die sehr interessante und schöne Homepage der Sängerin. Eine große Professionalität ist schon längst zu ihrem Markenzeichen geworden.
Tags:Ausbildung, Hitparade, Liebe, Musik, Rom, Sänger, Sängerin, Schule, usb
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Montag, 17. März 2008
Der einstige Kinderstar Andrea Jürgens hat sich kürzlich verlobt. Auch ist schon geplant, sich das “Ja - Wort” zu geben. Und noch etwas gibt es zu feiern. In diesem Jahr begeht Andrea Jürgens ihr 30- jähriges Bühnenjubiläum. Diese begeht sie ganz in Ruhe mit ihrer Familie. Ein großes Fest wird es nicht geben. Die Sängerin viel schon immer durch ihre ruhige zurückhaltende Art auf.
Zum ersten Mal trat sie damals, vor 30 jahren in der Silvestersendung “Am laufenden Band” mit dem Lied “Und dabei liebe ich euch beide” auf. Seither war sie stetig und ohne Pause als Sängerin tätig.
Nun ist für die Zukunft auch eine Hochzeit im Familienkreis geplant. Sie hat genaue Vorstellungen über diesen Tag und freut sich auch schon darauf. Einen Termin gibt es allerdings noch nicht. Auch soll es dann Irgendwann, Nachwuchs geben.
Andrea Jürgens wird weiterhin ihrem Beruf treu bleiben.
Tags:Andrea Jürgens, Beruf, Ehe, Fernsehen, Hitparade, Kinder, Liebe, NDR, Sänger, Sängerin, Schlager, Silvester, verliebt
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Dienstag, 11. März 2008
Der aus Serbien stammende deutsch singende Schlagersänger hatte in den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts seine großen Erfolge. Damals waren seine Schlager Dauerbrenner in den Hitparaden. Heute ist er in verschiedenen TV – Sendungen mit Coverversionen anderer Titel zu erleben. Hier ist er mit dem Erfolgstitel aus dem Jahre 1972 „Michaela“ zu sehen.
Tags:Bata Illic, Ehe, Fernsehen, Hitparade, Hund, Hunde, Musik, Sänger, Schlager, Schlagersänger, TV, Youtube
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Sonntag, 09. März 2008
Geboren wurde Paola del Medico am 5. Oktober 1950 in St. Gallen in der Schweiz. Paola ist eine Schlagersängerin und Moderatorin, die sich ins Privatleben bis auf wenige Ausnahmen zurückgezogen hat.
Sie ist die Tochter eines Italieners und einer Schweizerin. Mit 14 Jahren hatte diese anlässlich eines Amateurfestivals ihren ersten Auftritt. Während der Schule und anschließender kaufmännischer Lehre nimmt sie weiterhin an Gesangswettbewerben teil.
Im Jahr 1968 erschien mit „Für alle Zeiten“ ihre erste Schallplatte. Paola nahm 1968 zum ersten Mal am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ teil und belegte mit „Bonjour, Bonjour“ für ihr Heimatland, in Madrid, den fünften Platz. Im gleichen Jahr trat sie auch beim Deutschen Schlagerwettbewerb in Wiesbaden an. Dort belegte sie mit „Stille Wasser, die sind tief“ den zweiten Platz. Sie startete auch bei internationalen Gesangswettbewerben, so in Rio de Janeiro 1970 mit „Emporte-moi sur ton manège“. Danach war Paola Stammgast in der ZDF – Hitparade und anderen Fernsehsendungen. Im Jahr 1977 trat sie noch einmal mit „Le livre blanc“ beim Schweizer Vorentscheid zum „GP“ an, belegte aber nur den zweiten Platz. Ein ähnliches Ergebnis erzielte sie auch, als diese sich 1979 beim Deutschen Vorentscheid zum „GP“ mit „Vogel der Nacht“ bewarb und auf Platz drei kam.
Erfolg hatte sie mit „Cinema“, mit dem sie im Jahre 1980 in Den Haag den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr heiratete sie Kurt Felix und hieß von nun an Paola Felix - del Medico.
Mit ihm moderierte sie von 1983 bis 1990 die Samstagabendfernsehshow „Verstehen Sie Spaß“.
1982 versuchte es Paola mit dem Titel „Peter Pan“ noch ein weiteres Mal sich für den „GP“ zu bewerben, landete aber hinter Nicole auf Platz zwei.
Ihre größten Erfolge hatte die Sängerin mit den Titeln „Der Teufel und der junge Mann“ (1981 fünf Wochen in den Top 10) und der deutsche Aufnahme von „Blue Bayou“ im Jahr 1978. Das englische Original von Blue Bayou stammte von Roy Orbison.
Eine Besonderheit gab es im Jahre 1990, als Jack White mit Del Medico unter dem Pseudonym „Raffaella” für „Verstehen Sie Spaß?” eine Cover-Version des Baccara -Liedes „Yes Sir, I Can Boogie” produzierte.
Mit ihrem 40. Geburtstag verabschiedete sie sich aus dem Showbusiness.
Seither lebt Paola mit ihrem Mann an deren Wohnsitzen in der Schweiz und Italien. Hin und wieder ist sie allerdings Gast in verschiedenen Shows und Fernsehsendungen. Nebenbei arbeitet sie seit 2002 als Modekatalog – Modell.
2003 musste Paola sich um ihren Mann kümmern, der an Krebs erkrankt war.
Für Dieter Thomas Hecks 70. Geburtstages sang sie zu dessen Fernsehgala am 29. Dezember 2007 nach 17 Jahren erstmals wieder öffentlich eine für den Jubilar geänderte Version des Titels „Blue Bayou“.
Paola gehört zur deutschen Schlagergeschichte, wie keine andere Sängerin. Sie war eine der ganz großen skandalfreien Sängerinnen, die man sehr gern gehört und gesehen hat. Viele ihrer Titel sind längst auch Evergreens geworden.
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Freitag, 07. März 2008
Stefan Dietl – Sänger, Hotelbesitzer und Familienvater ist ein echter Workaholic der freien Marktwirtschaft, der eine Geschäftsidee zum Erfolgsrezept gemacht hat.
Wer einmal sich zum „Singenden Wirt“ nach Elisabethszell aufgemacht hat, der weis, wovon wir sprechen. Im Hotel Mariandl erwartet den Gast ein streng geführter Familienbetrieb, der seinen Gästen alles bietet, was dieser sich wünscht. Vom erstklassigen Zimmer über sehr gutes deutsches Essen, einen schönen Fitness - und Wellness - Bereich mit Schwimmbad und eine sehr erholsame Umgebung ist alles vorhanden.
Die absoluten Höhepunkte sind aber die regelmäßigen „Star – Abende“. Dann kommt dieses ganz besondere Flair auf und es gilt „hier bist Du Fan – hier darfst Du’s sein“.
Diese Veranstaltungen mit Sängerinnen und Sängern sind meist schon kurz nach deren Bekanntgabe ausgebucht. Aber Nachfragen lohnt sich immer, denn für Fans wird hier alles getan. Welcher Zuhörer möchte nicht einmal seinem Künstler ganz nah sein. Beim „Singenden Wirt“, da geht das eben.
Allerdings sind diese Ess-, Trink- und Sing- Urlaube eine schwergewichtige Sache, denn eines steht fest, die kulinarische Versorgung ist im Mariandl erstklassig. Vom großen Frühstück, über ein ausgewogenes Mittagessen mit anschließendem Kaffeetrinken, ein Muss weil die Torten selbst gemacht werden, bis hin zum zünftigen Abendbrot ist alles für den Gast dabei. Und hat dieser dann immer noch nicht genug, so steht ein überaus reichhaltiges Getränkeangebot zur Verfügung.
Sollte dabei zufällig Mal kein Star da sein, und man hat Glück, so kann man dann den Chef selbst erleben. Aber, da der Stefan Dietl sehr gefragt ist, so muss man halt schon etwas Glück haben.
Ein Tipp noch, wer sich dann doch etwas zu viel mit dem Essen beschäftigt hat, der kann den Fitnessraum oder das Schwimmbad besuchen. Und wer die Natur mag, der kommt mit der herrlichen Umgebung sicherlich gut zurecht. Durch diese gibt es dann auch Wanderungen und im Winter Schlittenfahrten im teilweise rasanten Tempo.
Es ist da etwas Entstanden, tief im Bayerischen Wald, was keinen loszulassen vermag.
Einst begann es mit einem Stall, ja genau und diesen baute der Vater im Jahre 1962 zum „Cafe Mariandl“ um. Durch den Erfolg bestärkt folgte später der Umbau zu einem Hotel, welches Stück für Stück zu dem wurde, was es Heute ist.
In der Zwischenzeit wurde dieses Haus zu einem Geheimtipp unter Musikfans. Viele verbinden hier den Urlaub mit einem Abend mit ihrem Star. Ein Erlebnis, das man ruhig weiterempfehlen kann!
Im Jahr 2008 treten im Hotel Mariandl unter anderem noch die „Geschwister Hofmann“, „Die Feldberger“, „Sigrid und Marina“, „Die Zillertaler“ und „Marc Pircher“ auf. Die Auftrittstermine dieser und weiterer Künstler finden Sie auf der Webseite des Hotels, unter http://mariandl.de. Tolle Paketangebote gibt es passend zu den „Star – Abenden“ auch.
Für jeden Anspruch ist etwas dabei. Zusätzlich wird ein tägliches Rahmenprogramm angeboten, dieses man bei Interesse durchaus als Beschäftigt bezeichnen kann. Zusätzlich kommen lohnende Ausflugsziele, wie Straubing und Passau, um nur einige zu nennen dazu.
Am Abend ist die Verkostung des ausgezeichneten Weinangebotes zu empfehlen. Ein sagen wir es mal so, Getränk für Kenner ist der Schnaps Namens „Stierhakler“. Dieser stellt ein gewisses Wohlbefinden nach dem mehr als reichhaltigen und sehr guten Essensangebot wieder her.
Wer in gewisse Geheimnisse eingeführt werden möchte, der sollte sich an den hauseigenen „Hotelkritiker“ Julian Dietl wenden. Julian hat nämlich den Überblick, über alles, was so läuft oder auch nicht, wie die Anwesenheit des Chefs – seines Vaters Stefan Dietl.
Er ist der große Hotel – Chef, hauseigener Entertainer und erfolgreicher Sänger. Gerade hat dieser sein drittes Soloalbum „… und es geht weiter“ herausgebracht. Somit gibt es wieder viele neue Titel des Sängers, die diesen dann zu Auftritten führen, und im Hotel vermissen lassen.
Stefan Dietl, ein Mann, der nicht zu bremsen ist, aber im Gegensatz zu anderen seiner Branche bodenständig und normal geblieben ist. Seine Gäste wissen diese Eigenschaften zu schätzen und danken es diesem durch regelmäßige Wiederkehr und das nicht selten Jahr für Jahr.
Im Fernsehen wurde er 2006 der „Musikantenkönig“ in Achims Hitparade. In seiner Heimat war er allerdings zu diesem Zeitpunkt schon mehr als nur bekannt, denn er ist ein Stück Heimat.
Viele Politiker waren bei ihm zu Gast und haben seine Leistungen gewürdigt und das nicht zu unrecht. Aber auch die Stars, die ins Mariandl kamen, lassen sich kaum noch aufzählen. Fast Alles, was rang und Namen hat war schon da.
Was man über ihn noch wissen sollte, ist das er den Beinamen „Der singende Wirt“ von seinem Vater geerbt hat.
Das Motto „Herein ins Haus der Herzlichkeit“ und die Liedzeile „… und dann lass Dich verwöhnen mit Stimmung und Musik…“ sind Programm und seien als Ansprache an Sie weitergegeben.
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Montag, 03. März 2008
Eine traurige Nachricht, die soeben erst die HITHAUS-Redaktion erreichte:
Der Schlagersänger Peter Rafael ist tot. Der Sänger, der offenbar schon länger an Herzproblemen gelitten hatte, starb am 22. Februar an einem Herzinfarkt und wurde nur 42 Jahre alt. Rafael wurde am 28. Februar in Bad Ems beerdigt.
“Das liegt ganz allein am Rhythmus” oder “Die Spanische Nacht” sind Titel von Peter Rafael, die Schlagerfans durchaus im Ohr sein könnten.
Peter Rafael, am 17. Juli in Neunkirchen/Saar geboren, startete mit 14 Jahren bereits im Show-Bizz und sang bei “Arabesque”, einem damaligen Girlie-Trio im Vorprogramm. Raphael nahm er Gesangs-, Sprech- und Schauspielunterricht.
Es folgten Theater-Gastspiele bei einem Tourneetheater in Wiesbaden sowie eine Gastrolle im Millowitsch-Theater, wo Peter Rafael den Enkel von Willi Millowitsch spielen durfte.
Seinen ersten Plattenvertrag unterschrieb Raphael mit 18 Jahren unterschrieb bei Koch International und erreichte mit “Sangria im Glas” und “Tanze Lambada” seine ersten musikalischen Erfolge.
Rafael war hierauf auch in der “ZDF Hitparade” zu sehen und mit einem sicheren Platz in den Top 20 der Österreich-Charts und er gelangte auf Platz 3 beim Grand Pix Vorentscheid 1987 mit dem Titel “Phönix aus der Asche”.
Eines von Rafaels letzten Liedern heißt “Bin verliebt” und dieses können Sie auf dem folgenden Video ansehen.
Tags:Charts, Ehe, gestorben, Herzinfarkt, Hitparade, Kirche, Koch, Musik, NBA, Peter Rafael, Rap, Sänger, Schlager, Schlagersänger, Spiele, tot, Tour, Tournee, Trio, Unterricht, verliebt, verstorben, Youtube, ZDF, ZDF Hitparade
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Samstag, 01. März 2008
Es war die erste deutschsprachige Hitparadenhörfunksendung, produziert vom RIAS und so ging sie auch in die Rundfunkgeschichte ein.
An einem Montagabend des Jahres 1947 ging diese das erste Mal on Air.
Da es im Jahre 1947, zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, fast unmöglich war Schallplatten zu bekommen, so wich man auf Tonbandmitschnitte des Senders AFN aus. AFN ein Ableger des amerikanischen Militärrundfunkdienstes (AFRTS - Armed Forces Radio and Television Service) war schon seit 1945 in Deutschland aktiv und auf Sendung. Auch gab es in den ersten Jahren für die Sendung den Untertitel „Berühmte amerikanische Melodien, die unsere Hörer sich wünschen“, in dem das Wort „amerikanisch“ bald weggelassen wurde, da die deutsche Musikindustrie wieder eigene Produktionen liefern konnte. Bei diesem Titel dürfte es sich aber mehr um den „Arbeitstitel“ gehandelt haben
Am 8. März 1958 wurde die 500. Veranstaltung aus der Deutschlandhalle am Funkturm gesendet.
Der Mann der „ersten Stunde“ war Wolfgang Behrendt. Er moderierte die Sendung bis 1954. Dieser ging danach zum WDR und wurde dann Chefsprecher beim ZDF. Er starb 2001 mit 82 Jahren. Nachfolgend kamen Fred Ignor mit Ernst Verch und als Vertretung Klaus Jaecks, Gerd Vespermann und etwas später auch Karin Jurow.
Fred Igor gab der Sendung ein Markenzeichen, seinen berühmten Satz. Dieser hieß, „… vor der Nummer 3 wie immer - Liebe Grüße von Ost nach West und von West nach Ost“.
Er übergab am 8. Januar 1968 die Moderation an den amerikanischen Kollegen, den Sänger und Schauspieler Charlie Hickmann.
Dieser glänzte durch Fachkompetenz und viele zusätzliche Informationen rund um die Stars und Sternchen jener Zeit. Allerdings kam es zu negativen Äußerungen seitens der Hörergemeinschaft und dies führte zu dessen Ablösung durch Knut Kuntze am 30. September 1968.
Knut Kuntze besser bekannt unter dem Namen Lord Knud ehemaliger Bassist der Beat – Gruppe The Lords kam durch seine lockere Art sehr gut an. Seine Urlaubsvertretungen machten so bekannte Leute wie Nero Brandenburg oder Dennis King um nur einige zu nennen.
Die Sendung wurde am 27. September 1985 und Ausgabe 1916 eingestellt. Ab dem 1. Oktober 1985 ging aus einer Programmneuorientierung die Jugendwelle RIAS 2 auf den Sender.
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Samstag, 01. März 2008
Gesternabend war er der große Förderer des „Deutschen Schlagers“ Dieter Thomas Heck zu Gast bei der Fernsehsendung „Riverboat“ im MDR.
Und wieder wurde einem unmissverständlich klar, sein Gang in den Ruhestand hat in der Schlagerwelt einen medialen Bombendrichter hinterlassen. Er stand wie kein Anderer hinter dem „Deutschen Schlager“. Jetzt, da er nicht mehr da ist kriechen die Feinde Dessen aus ihren Löchern. Bei vielen Rundfunkanstalten moderieren Gegner der deutschen Unterhaltungsmusik Sendungen, wie Hitparaden etc. Diese warten nun nur darauf, dass diese Sendungen vom Sender genommen werden dürfen.
Für diese Herschafften ist englische Musik das bessere Kulturgut. Dabei scheint Qualität keine Rolle zu spielen. Es ist ein musikalischer Hochverrat der Neuzeit.
Der ganze Sachverhalt ist ein einziger kultureller Eklat. Stehen wir nicht zu unserer eigenen musikalischen Geschichte und deren Schaffen in der Neuzeit? Hier drängt sich die Aussage des ehemaligen Staatschefs der DDR Walter Ulbricht auf, der in einen ähnlichen Zusammenhang folgenden sagte: “Ist es denn wirklich so, das wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nur kopieren müssen? …Mit der Monotonie des Yeahyeahyeah und wie das alles heißt, ja, sollte man Schluss machen“.
Es ist eine übertriebene Formulierung, aber sie trifft den Kern, die inhaltslose in der Hauptsache laute englische Musik, die von irgendwelchen, meistens mit Fehlern versehenen Musikern produziert und interpretiert wird.
Nein, das hat Deutschland nicht nötig, wir haben unsere eigene Musikkultur, die von einem hohen Anspruch bis hin zur leichten Unterhaltungsmusik alles zu bieten hat. Der „Deutsche Schlager“ ist die Identität unserer Gesellschaft.
Hier treffen die Worte von Frau Dr. Ilse Bauer (Monika Martin) voll ins Schwarze, die da sagt, „… wer noch nie zu einer Schnulze geweint, der hat etwas verpasst.“
Es wird höchste Zeit der Endfremdung in der Musik massiv entgegen zu wirken. Ein sehr guter Anfangspunkt sind dafür, die wesentlich höheren Umsatzzahlen im Bereich der Volksmusik, als bei den sogenannten englisch singenden Weltstars. Dies kann nicht abgestritten werden, denn es sind Fakten. Fakt ist auch, wenn es so weiter geht, dann ist schon aus politischer Sicht eine Quotenregelung für das Spielen deutscher Musik in den Medien unumgänglich. Dies könnte durch die Überheblichkeit etwas geistig bedürftig wirkender Moderatoren allerdings schneller kommen, als manchen es Lieb sein dürfte.
So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben!
Neue Musikkonzepte für das Fernsehen sind nicht erforderlich, denn bewährte sind vorhanden. Die ZDF – Hitparade sollte reaktiviert werden, aber als musikmediale Fakten – Sendung und nicht als Quasselstunde eines Herrn Hübners. Dabei sollte man sich alte Hitparadensendungen einmal anschauen. Eine Hitparade ist eine Wertungssendung und keine Show. Somit kann alles technisch gehalten werden und auch die im Hintergrund Mitarbeitenden Personen im Bild erscheinen, so wie es Früher einmal war.
Einen Punkt gibt es dann doch, der zu überdenken wäre, als Nachfolgerin von Dieter Thomas Heck eine Frau zu aktivieren, die es schon einmal gemacht hat, Birgit Schrowange. Sie ist eine Frau, die alles hat, eine Stimme einer Datensprecherin, die aber auch die Weichheit einer Romantikerin haben kann und eine absolute Fakten – Promoterin ist.
Das Lebenswerk eines Dieter Thomas Hecks verpflichtet uns, es weiter zu führen!
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Donnerstag, 28. Februar 2008
Es ist die Geschichte des größten deutschen Musikskandals aller Zeiten. Kein geringerer als der Sänger Falco hat diesen Titel gesungen.
Der Titel „Jeanny“ gehört zu einem Liederzyklus, der wenn man genau hinschaut eine Trilogie ist und erschien als 1. dieser im Jahr 1985. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es noch mehrere fremd produzierte Versionen dessen gibt.
Der Titel erreichte Anfang 1986 in Österreich, der Schweiz und Deutschland Platz 1 der Charts.
Der Text und besonderst dessen sich darstellender Inhalt stellte eine mehrfach zu interpretierende Aussage dar, welche diesem zum Problem machen sollte.
Ganz besonders fiel den Kritikern dabei der eingebaute Newsflash mit dem damals sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben ins Auge.
Er berichtet: „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“.
Dieser unterstrich nach Aussagen der Kritiker die eklatante Gewaltverherrlichung der Straftat an einer 19 – jährigen Frau.
Durch die Platzierung auf Platz 1 geriet er in das Visier der Frauenvereine und Medienverantwortlichen. Somit riefen verschiedene Fraueninitiativen einen Boykott aus. Diesen folgten der Norddeutsche Rundfunk, der Sender Freies Berlin sowie der Bayerischer Rundfunk unter dem Hinweis auf, wie es nannten „ethischen Gründen“. Weitere Sender ließen diesen nur noch in den Hitparaden laufen. Auf dem Gebiet der DDR waren das Spielen und jegliche öffentliche Aufführung verboten.
Des Weiteren wurde die Indizierung des Titels als „Jugendgefährdend“ von der deutschen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften am 17. April 1986 abgelehnt.
Zu weiteren Boykottmaßnahmen kam es, als sich Dieter Kronzucker im „Heute – Journal“ des ZDF empört äußerte. Daraufhin setzten weitere Sender den Titel ab.
Ein Beweis, für die Problematik des Inhaltes lieferte Thomas Gottschalk in einem Zeitungskommentar, in dem er Falco ein „Wiener Würstchen, das Schwachsinn produziere“ nannte und weiter sagte, „Falcos Fieselton und die Latrinenansichten des Videos sind einfach zuviel verlangt“.
Eine sehr einseitige Kommentierung, die aber die Speziefik der damals vorherrschenden medialen Meinungsbildung zeigt. Keiner machte sich ernsthaft Gedanken über den Inhalt. Niemand betrachtete den Song in seiner inhaltlichen Gesamtheit.
Es wurde einfach eine Überreaktion der Medien indiziert und durch mediale „Musterfiguren“ legalisiert und kommentiert.
Der ganz einfach gezogene Vergleich mit Gewaltverbrechen der damaligen Zeit und in der deutschen Geschichte war so einfach, das aus heutiger Sicht, dies einen sehr Nachdenklich macht. Kein Gewaltverbrecher dieser Zeit hat so viel Aufregung verursacht, wie der Inhalt dieses Liedes. Dabei stellt sich eindeutig die Frage, hat Falco nicht ganz gezielt provozieren wollen, denn nicht selten liegen Liebe und Vergewaltigung auch mit dem Einschluss des Todes ganz nah beieinander und waren auch schon damals keine Einzelfälle der Gesellschaft.
Liebe und oder Vergewaltigung, das ist ein so schmaler Grad, der mit Äußerungen eines Herrn Gottschalk nicht zu realisieren und oder aus der Welt zu schaffen war.
Falco war es damit gelungen, eine eindeutige Polarisierung der Hörergemeinschaft zu erreichen. Er besang in seinem Song ein menschlich psychologisches Drama. Dies überforderte aber einen großen Teil der Gesellschaft. Allerdings lässt das dazu produzierte Video einem noch mehr darüber Nachdenken.
Es kam zur Boykottreaktion einer invasiv denkenden und handelnden Gesellschaft.
Falco, der am Anfang wegen Urlaubs Nichts von dem Rummel mitbekommen hatte, sagte nach seiner Rückkehr: “Man muss sich meines Erachtens nicht streiten, dass dieses Lied ein Liebeslied ist, das so konzipiert und durchgeführt wurde, sicherlich interpretierbar, aber ich glaube, dass diejenigen Leute, die wenigen Leute, diese Minderheit, die also meint hier ein eindeutig vorliegendes Gewaltverbrechen oder sonst irgendetwas drinnen erkennen zu müssen, einen wesentlich schaurigeren Geschmack haben als es im Sinne des Erfinders war!”
Möge man auch jetzt noch über den Inhalt diskutieren, so wird dieser durch „Jeanny Part 2“ entschärft. Jedenfalls wurde dies medial so verkauft und protegiert. Er erschien im Jahr 1986 auf der Single „Coming Home“ „Jeanny Part II, One Year Later“.
1990 kam das Album „Data de Groove“ mit de´m Song „Bar Minor 7/11 (Jeanny Dry)“ auf den Markt. Insider bezeichneten diesen als Seitenhieb auf die dritte Jeanny Version.
Diese wiederum erschien dann später mit dem Titel „Where Are You Now (Jeanny 3)“ zum herunterladen. Dabei handelt es sich aber nur um eine etwas geänderte Originalversion. „Jeanny 3“ enthält ein neues Newsflash. In diesem heißt es unter anderem, „… im Falle Jeanny, der vor Jahren großes bundesweites Interesse erregte, gibt es nach Auskunft der Polizei, neue Erkenntnisse“ und weiter „…die Polizei geht davon aus, das Jeanny noch lebt.“
Falco hat damit einen Liederzyklus hinterlassen, der einen sehr schwierigen Inhalt hervorragend transportierte und das nicht zuletzt durch einen ganz hervorragenden Sound. Ein Ballade mit doch offenen Ausgang. Ein grandioser Popsong eines vergangenen Jahrhunderts eingebettet in ein eigene Realität.
Mögen die sogenannten „Fachkritiker“ geifern, was das Zeug hält – Jeanny hat Musikgeschichte geschrieben und bewiesen, das Musik und im Besonderen auch in Deutsch gesungen ein Erfolg sein kann.
Es gab noch viele Versionen von „Jeanny“, so unter anderem von Frank Zander, Peter Orloff und die deutsche Band Reamonn zusammen mit Xavier Naidoo.
Die wohl schlechteste Version haben die „Schweizer Tenöre“ mit „Natascha“ in Anspielung auf das langjährige Entführungsopfer Natascha Kampusch produziert. Diese wurde komplett untersagt.
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Mittwoch, 27. Februar 2008
Viele werden sich noch an die großen Musikveranstaltungen der Maria Flagmeier erinnern können.
Im vergangenen Jahr hatte sie sich verabschiedet und wollte sich zurückziehen.
In diesem Jahr findet nun zum ersten Mal die Nachfolgeversion dieser Veranstaltungen statt. Schirmherrin dieser Veranstaltung ist Maria Flagmeier.
Am 20. April 2008 laden „Die Feldberger“ in die Aula der Kopernikus – Realschule zum großen familiären Kaffeetrinken mit Gästen ein. Mit dabei werden sein, „Heike Schäfer“, „Oliver Thomas“, „Die Grashüpfer“, „Daniela de Santos“ (Panflöte) und natürlich „Die Feldberger“ mit der „Frau Wäber“.
Für eine gut musikalische Unterhaltung und Stimmung ist somit gesorgt. Einlass ist ab 14.00 Uhr und los geht es um 16.00 Uhr. Die Gäste dieser Veranstaltung können sich auf 3 Stunden erstklassige Unterhaltung freuen.
Die Organisation hat Maria Flagmeier wieder in den Händen. Sie kann es und möchte es nicht lassen. Bereitwillig tut diese weiterhin etwas für den Deutschen Schlager und dessen Fans. Die hoch betagte rüstige „Hitparaden – Omi“ ist zurzeit voll bei der Sache. Und man kann es kaum glauben, sie hat da noch so manche Karte und Idee im Ärmel. Lassen Sie sich überraschen.
Tags:Ehe, Hitparade, Musik, Schlager, Schule, Veranstaltung
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Mittwoch, 27. Februar 2008
Gestern wäre Roy Black 65. Jahre alt geworden. Der Herzensbrecher aller Frauen war einer der ganz großen im Musikgeschäft. Mit seinen Liedern und „Schnulzen“ erreichte er die Herzen vieler Menschen.
Am 25. Januar 1943 wurde dieser in Straßberg als Gerhard Höllerich geboren. Schon als Schüler spielte und sang er in einer Band. Seinen ersten Auftritt hatte dieser 1963. Seine eigentliche Karriere begann aber erst am 25. August 1984. Mit seiner dritten Platte „Du bist nicht allein“ kam sein großer Durchbruch. Er landete mit dem Lied auf Platz 4. in der Hitparade. Gleichzeitig wurden über 800.000 Tonträger mit dem Song verkauft. Dann kam sein Megahit „Ganz in Weiß“ der wiederum zum Verkauf von 2,5 Millionen Singles führte. Bis Heute fragen sich viele Kenner, ob dieser Titel Segen oder Fluch für Roy Black war. Nun begann auch seine Karriere als Filmstar, die diesem noch mehr Beliebtheit verschaffte. Er spielte in diesen Filmen unter anderem mit Uschi Glas.
Trotz all seines Erfolges war er niemals glücklich. Im Jahr 1972 feierte Roy Black mit Anita Hegerland und dem Titel „Schön ist es auf der Welt zu sein“ seinen letzten Erfolg. Der Titel hielt sich 18 Wochen in den deutschen Top Ten.
Im Jahr 1976 kam sein Sohn Torsten auf die Welt. Dieser stammte aus seiner Ehe mit dem Fotomodell Silke Vagts.
Danach verdiente er sein Geld mit Live – Auftritten. Es sollen bis zu 250 Stück pro Jahr gewesen sein. Sein Geld büßte er angeblich durch unseriöse Berater ein.
Roy Black bekam 1986 in einem Münchner Krankenhaus zwei neue Herzklappen eingesetzt.
1989 bot RTL ihm die Hauptrolle in der Fernsehserie „Ein Schloss am Wörthersee an“. Es war sein letzter aber sehr großer Erfolg.
Roy Black starb am 8. Oktober 1991 an Herzversagen in seiner Fischerhütte in Heldenstein (Oberbayern). Er wurde in seinem Geburtsort beigesetzt. Seine Grabstätte ist seit dem eine Pilgerstädte geworden.
Roy Blacks Leben war ein Kampf zwischen der Realität und dem, was er sein und oder finden wollte. Er fand es nie. Bis Heute halten sich deshalb auch Gerüchte, das er Selbstmord begangen hat. Roy Black war, wenn man es so will, das Opfer des ihm aufgesetzten Seins. Darüber konnte ihm auch sein Erfolg nicht helfen.
Er hat mit seinen Liedern und Filmen sehr vielen Menschen Freude gebracht!
Der Mensch ist einst von uns gegangen – sein Vermächtnis wird bleiben!
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