Ina Müller schnackt über ihr Leben
Montag, 16. Juni 2008
Ina Müller wuchs als vierte von fünf Töchtern einer Bauernfamilie in Köhlen/Niedersachsen auf. Sowohl ihrer Heimat, als auch der Thematik rund um den Bauernhof ist sie bis heute treu geblieben.
Sie hat die plattdeutsche Sprache wieder hoffähig gemacht, durch Solo-Projekte wie im NDR Hörfunk „Hör mal`n beten to“, oder durch ihre drei erschienenen Bücher, für die sie 2001 sogar den Literaturpreis der Stadt Kappeln bekam.
Eine feste Größe ist Ina beim NDR Fernsehen mit ihren Sendungen „Inas Norden“, „Land & Liebe“ und der Late Night Show „Inas Nacht“. Ebenso fulminant sind ihre musikalischen Fähigkeiten, die sie 2006 mit ihrem Album „Weiblich, Ledig 40“ unter Beweis stellte, und sogar für den Echo nominiert wurde. Was sie am Norden so liebt, welche Rolle sie am liebsten spielt und was das neue Album so besonders macht, das erzählte sie Hithaus in einem sehr lebendigem Interview.
Hithaus: Moin Ina, Sie drehen gerade wieder für neue Folgen Ihrer Sendung „Inas Norden“. Welche Regionen haben Sie dieses Mal bereist?
Ina Müller: Jo, das stimmt, ich komme gerade von der wunderschönen Insel Norderney, nach Sylt und Juist noch mit einbegriffen, echt mittlerweile meine Lieblingsinsel, und Ihr könnt Euch freuen auf 20 wirklich spannende Folgen, wobei die letzte uns nach München führt, also fernab vom Norden, aber laßt Euch überraschen! Ansonsten waren wir in Husum, total niedlich dort, hätte ich nie gedacht, dann kommt Darß, Rügen, Flensburger Bucht und na ja, man muss ja auch nicht alles verraten,oder? Was mir aber gerade so einfällt als neuesten Gag, vielleicht sollte ich mal ein Küstenparfüm entwickeln so mit Meeres-Rosen und Algenduft, wäre doch echt mal eine Überlegung wert, oder?! Ach, ich liebe diesen herrlichen Duft, habe ihn schon förmlich in der Nase…
Hithaus: Ist das nicht eher langweilig, so als Norddeutsche, die ihr Land ja kennt, dieses zu erkunden, oder überwiegt da doch der Stolz und das Heimatgefühl?
Ina Müller: Nee, überhaupt nicht! Wissen Sie, es ist doch so, dort wo man beheimatet ist kennt man sich doch am Wenigsten aus, so geht es mir jedenfalls. Ich wäre doch ohne die Sendung „Inas Norden“ niemals auf die Idee gekommen mal eben nach Husum zu fahren, dort einen Schäfer nach der frischen Luft zu befragen, oder wie oft man auf Norderney schwimmen geht, so als Einheimischer, die Antwort ist übrigens dann oftmals: Wie schwimmen, war ich die letzten acht Jahre nicht! Da wäre er wieder, der Beweis, in den eigenen vier Wänden kennt man sich am wenigsten aus. Außerdem ist das für mich Urlaub mit einem sehr netten Team, ich nenne es immer meine Sommerfamilie, denn wir klönen auch abends noch zusammen und sind uns nach all den Jahren immer noch nicht leid, tolle Sache!
Hithaus: Sie haben es ja geschafft das „Plattdeutsch“ wieder hoffähig zu machen, mit Liedern und Büchern. Wie erklären Sie sich diesen heimlichen Erfolg?
Ina Müller: Ich denke das ist einfach so passier,t wie so vieles bei mir. Da kann ich gar nichts dazu. Ich liebe halt den Dialekt und lebe ihn auch, das kam quasi so aus den Füßen heraus, vermittelt ja auch Heimatgefühl, ist einfach momentan auch so ein Modetrend, wie ich finde. Wenn man auch mal in den Süden schaut, dort wird doch mächtig mit Dialekt Pop Musik gearbeitet, und ich mach ja auch keine Folklore, das bin ich glaube ich einfach und das kommt an.
Hithaus: Durch Ihre Vielseitigkeit sind Sie ständig unterwegs, wie entspannen Sie sich?
Ina Müller: Na ja, in jedem Hotel gibt es ja diese herrlichen Wellnessbereiche, die ich dann schon nutze. Ich gehe dann gerne in die Sauna, schwitze dann mal eben zwei Wochen heraus, um mich auf die nächsten zwei kommenden Wochen wieder mental und körperlich einzustellen. Laufen gehört auch zu meinem Fitnessprogramm, nicht weil ich es besonders spannend finde, aber es befreit den Kopf ungemein für neue Aufgaben.
Hithaus: Welche Rolle liegt Ihnen besonders am Herzen, die der Moderatorin, Autorin oder doch der Sängerin?
Ina Müller: Och, ich glaube die Mischung macht es. Wenn ich gerade drehe, denke ich, wie schön, dass du bald wieder singen kannst, wenn ich singe freue ich mich schon bald moderieren zu dürfen. Also, alles hat seinen Reiz. Talkshows sind ja übrigens auch absolut mein Ding, wenn ich die netten Moderatoren kenne, dann freu ich mich echt darauf über Gott und die Welt zu quatschen, interessante Leute kennen zu lernen, und einfach Spaß zu haben. So manchen Auftritt sage ich dann allerdings auch schon mal ab, denn eine Überpräsenz wäre auch nicht gesund, so wie es im Moment läuft ist es richtig für mich, und das möchte ich auch so beibehalten.
Hithaus: Mit Ihrem Album „Weiblich, Ledig 40“ im letzten Jahr ist Ihnen der absolute Glücksgriff gelungen. Liegt das an den ehrlichen Texten, oder worin liegt für Sie dieser Erfolg?
Ina Müller: Ja, die Texte sind wirklich klasse, aber ich muss ganz klar sagen, dass der ganz große Glücksgriff sicherlich mein Team mit Frank Ramond und Hardy Kayser ausmacht. Der Frank hat mindestens 300 Anfragen, mit Barbara Schöneberger, Annett Louisan und meiner Wenigkeit hat er genug Powerfrauen um sich. Wobei seine Frau immer sagt, er käme immer ganz fröhlich nach Hause… Nee im Ernst, man muss einfach wissen was man kann, und ich weiß, dass ich zwar Kolumnen schreiben kann, aber Musiktexte zu kreieren so mit Einleitung, Hauptteil, Schluss das ist nicht meins, und da ist Frank wirklich ein Glücksfall. Das gilt übrigens auch für das aktuelle Album “Liebe macht taub“ , wo es auch wieder um ehrliche Erlebnisse und Gefühle geht, die uns eben im Alltag beschäftigen. Ab dem 23.07.08 gehen wir übrigens auf große Tour, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern dieses Mal auch in Österreich und der Schweiz, das freut mich ganz besonders.
Hithaus: Sie haben, mit Verlaub gesagt, eine herrlich große Klappe, was insbesondere uns Frauen anspricht. War das schon immer so, oder hat sich das im Laufe der Jahre entwickelt?
Ina Müller: (Lacht laut)… Tja gute Frage, ich glaube ich rede manchmal einfach so drauf los aus Mangel an Alternativen, aber oftmals ist es auch schlichtweg die Wahrheit und bringt mich dann auch gleichzeitig auf gute Ideen. Ich bin, glaube ich, so. Alles andere würde mich auch langweilen, denn verstellen kann ich mich nicht, ich bin immer geradeaus, und das ist auch gut so.
HITHAUS bedankt sich herzlich bei Ina Müller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Am vergangenen Samstag fand in Hamburg ein Deutscher Rockgipfel für einen Mann im Hintergrund statt. Im Hamburger Stadtpark traten Stars wie Peter Maffay, Udo Lindenberg, die Scorpions und Heinz Rudolf Kunze auf, für einen der bekanntesten Keyboarder Deutschlands, Jean - Jacques Kravetz.
„Die große Schlager Starparade“ wird auch 2008 fortgesetzt. Viele erstklassige Künstler werden auf acht Konzerten die Fans des deutschen Schlagers begeistern.
Am 10. April gehen Max Raabe und sein Palast Orchester mit „Heute Nacht oder nie“ auf große Deutschlandtournee. In über 35 Städten werden sie dann die 20er Jahre wieder auferstehen lassen. Auch haben sie sich zum zwanzigjährigen Bühnenjubiläum eine musikalische Neuentdeckung aus jenen Tagen mitgenommen.
Geboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.
Joachim -genannt auch Jochen- Neubauer hatte eigentlich alles was man sich vorstellen kann. Er fuhr große Autos (meist Mercedes S-Klasse), übernachtete nur in den besten Hotels (meist Sheraton) und das Wichtigste: Er hatte einen super Job !
Das ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.
Immer wieder gibt es an der vor einem Jahr, von der deutschen Popsängerin Nena mitbegründeten alternativen Privatschule Ärger.
Roger Whittaker wird seinem Publikum das neue Album natürlich auch live präsentieren! Nachdem er im September und Oktober diesen Jahres Konzerte in England, Irland und Skandinavien plant, wird er von Januar bis März 2009 auch wieder in Deutschland und Österreich gastieren.
Der Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.
Udo Jürgens dürfte der wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sänger und Komponisten des deutschsprachigen Europas sein.
Ja, Sie haben richtig gelesen, die Tournee der zurzeit wohl erfolgreichsten Interpretin des Deutschen Schlagers geht 2009 weiter. Und der Kartenvorverkauf hat schon am 14. März begonnen!
Geboren wurde dieser als Sohn eines Werkmeisters und einer Schneiderin am 24. September 1906 in Laurahütte / Siemianowitz bei Kattowitz.
Das Hafenkonzert gibt es auch Heute noch und es ist damit die älteste immer noch auf Sendung befindliche Live - Radioproduktion der Welt!
Die Polizei ermittelt jetzt gegen Heinos Konzertveranstalter die Firma Kult – Musik – GmbH i. Gr. wegen des Verdachtes des Scheckbetruges und “…anderer Wirtschaftsdelikte…”. An dieser GmbH ist der Sänger selbst beteiligt.
Der einst große Sänger und Schauspieler hat am vergangenen Mittwoch seine Lebensgefährtin Lili Blessmann verloren.
Am vergangenen Sonntag kam die älteste Rundfunksendung Deutschlands direkt vom Kiez in Hamburg. Die Sendung stand unter der Überschrift „Bordelle, Bars und die Beatles.
„Musik aus Studio B“ war eine der erfolgreichsten Musiksendungen des Deutschen Fernsehens. Diese Musiksendung begann, wie die meisten anderen erfolgreichen Musikproduktionen, um 1957 beim Norddeutschen Rundfunk. In erster Linie wurde in dieser anglo – amerikanische Musik gespielt. Das war die Stunde des Chris Howland, der als ehemaliger BFBS – Mann natürlich sich zur englischen Musikindustrie hingezogen fühlte.
