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Ina Müller schnackt über ihr Leben

Montag, 16. Juni 2008

Ina Müller schnackt über ihr LebenIna Müller wuchs als vierte von fünf Töchtern einer Bauernfamilie in Köhlen/Niedersachsen auf. Sowohl ihrer Heimat, als auch der Thematik rund um den Bauernhof ist sie bis heute treu geblieben.

Sie hat die plattdeutsche Sprache wieder hoffähig gemacht, durch Solo-Projekte wie im NDR Hörfunk „Hör mal`n beten to“, oder durch ihre drei erschienenen Bücher, für die sie 2001 sogar den Literaturpreis der Stadt Kappeln bekam.

Eine feste Größe ist Ina beim NDR Fernsehen mit ihren Sendungen „Inas Norden“, „Land & Liebe“ und der Late Night Show „Inas Nacht“. Ebenso fulminant sind ihre musikalischen Fähigkeiten, die sie 2006 mit ihrem Album „Weiblich, Ledig 40“ unter Beweis stellte, und sogar für den Echo nominiert wurde. Was sie am Norden so liebt, welche Rolle sie am liebsten spielt und was das neue Album so besonders macht, das erzählte sie Hithaus in einem sehr lebendigem Interview.

Hithaus: Moin Ina, Sie drehen gerade wieder für neue Folgen Ihrer Sendung „Inas Norden“. Welche Regionen haben Sie dieses Mal bereist?

Ina Müller: Jo, das stimmt, ich komme gerade von der wunderschönen Insel Norderney, nach Sylt und Juist noch mit einbegriffen, echt mittlerweile meine Lieblingsinsel, und Ihr könnt Euch freuen auf 20 wirklich spannende Folgen, wobei die letzte uns nach München führt, also fernab vom Norden, aber laßt Euch überraschen! Ansonsten waren wir in Husum, total niedlich dort, hätte ich nie gedacht, dann kommt Darß, Rügen, Flensburger Bucht und na ja, man muss ja auch nicht alles verraten,oder? Was mir aber gerade so einfällt als neuesten Gag, vielleicht sollte ich mal ein Küstenparfüm entwickeln so mit Meeres-Rosen und Algenduft, wäre doch echt mal eine Überlegung wert, oder?! Ach, ich liebe diesen herrlichen Duft, habe ihn schon förmlich in der Nase…

Hithaus: Ist das nicht eher langweilig, so als Norddeutsche, die ihr Land ja kennt, dieses zu erkunden, oder überwiegt da doch der Stolz und das Heimatgefühl?

Ina Müller: Nee, überhaupt nicht! Wissen Sie, es ist doch so, dort wo man beheimatet ist kennt man sich doch am Wenigsten aus, so geht es mir jedenfalls. Ich wäre doch ohne die Sendung „Inas Norden“ niemals auf die Idee gekommen mal eben nach Husum zu fahren, dort einen Schäfer nach der frischen Luft zu befragen, oder wie oft man auf Norderney schwimmen geht, so als Einheimischer, die Antwort ist übrigens dann oftmals: Wie schwimmen, war ich die letzten acht Jahre nicht! Da wäre er wieder, der Beweis, in den eigenen vier Wänden kennt man sich am wenigsten aus. Außerdem ist das für mich Urlaub mit einem sehr netten Team, ich nenne es immer meine Sommerfamilie, denn wir klönen auch abends noch zusammen und sind uns nach all den Jahren immer noch nicht leid, tolle Sache!

Hithaus: Sie haben es ja geschafft das „Plattdeutsch“ wieder hoffähig zu machen, mit Liedern und Büchern. Wie erklären Sie sich diesen heimlichen Erfolg?

Ina Müller: Ich denke das ist einfach so passier,t wie so vieles bei mir. Da kann ich gar nichts dazu. Ich liebe halt den Dialekt und lebe ihn auch, das kam quasi so aus den Füßen heraus, vermittelt ja auch Heimatgefühl, ist einfach momentan auch so ein Modetrend, wie ich finde. Wenn man auch mal in den Süden schaut, dort wird doch mächtig mit Dialekt Pop Musik gearbeitet, und ich mach ja auch keine Folklore, das bin ich glaube ich einfach und das kommt an.

Hithaus: Durch Ihre Vielseitigkeit sind Sie ständig unterwegs, wie entspannen Sie sich?

Ina Müller: Na ja, in jedem Hotel gibt es ja diese herrlichen Wellnessbereiche, die ich dann schon nutze. Ich gehe dann gerne in die Sauna, schwitze dann mal eben zwei Wochen heraus, um mich auf die nächsten zwei kommenden Wochen wieder mental und körperlich einzustellen. Laufen gehört auch zu meinem Fitnessprogramm, nicht weil ich es besonders spannend finde, aber es befreit den Kopf ungemein für neue Aufgaben.

Hithaus: Welche Rolle liegt Ihnen besonders am Herzen, die der Moderatorin, Autorin oder doch der Sängerin?

Ina Müller: Och, ich glaube die Mischung macht es. Wenn ich gerade drehe, denke ich, wie schön, dass du bald wieder singen kannst, wenn ich singe freue ich mich schon bald moderieren zu dürfen. Also, alles hat seinen Reiz. Talkshows sind ja übrigens auch absolut mein Ding, wenn ich die netten Moderatoren kenne, dann freu ich mich echt darauf über Gott und die Welt zu quatschen, interessante Leute kennen zu lernen, und einfach Spaß zu haben. So manchen Auftritt sage ich dann allerdings auch schon mal ab, denn eine Überpräsenz wäre auch nicht gesund, so wie es im Moment läuft ist es richtig für mich, und das möchte ich auch so beibehalten.

Hithaus: Mit Ihrem Album „Weiblich, Ledig 40“ im letzten Jahr ist Ihnen der absolute Glücksgriff gelungen. Liegt das an den ehrlichen Texten, oder worin liegt für Sie dieser Erfolg?

Ina Müller: Ja, die Texte sind wirklich klasse, aber ich muss ganz klar sagen, dass der ganz große Glücksgriff sicherlich mein Team mit Frank Ramond und Hardy Kayser ausmacht. Der Frank hat mindestens 300 Anfragen, mit Barbara Schöneberger, Annett Louisan und meiner Wenigkeit hat er genug Powerfrauen um sich. Wobei seine Frau immer sagt, er käme immer ganz fröhlich nach Hause… Nee im Ernst, man muss einfach wissen was man kann, und ich weiß, dass ich zwar Kolumnen schreiben kann, aber Musiktexte zu kreieren so mit Einleitung, Hauptteil, Schluss das ist nicht meins, und da ist Frank wirklich ein Glücksfall. Das gilt übrigens auch für das aktuelle Album “Liebe macht taub“ , wo es auch wieder um ehrliche Erlebnisse und Gefühle geht, die uns eben im Alltag beschäftigen. Ab dem 23.07.08 gehen wir übrigens auf große Tour, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern dieses Mal auch in Österreich und der Schweiz, das freut mich ganz besonders.

Hithaus: Sie haben, mit Verlaub gesagt, eine herrlich große Klappe, was insbesondere uns Frauen anspricht. War das schon immer so, oder hat sich das im Laufe der Jahre entwickelt?

Ina Müller: (Lacht laut)… Tja gute Frage, ich glaube ich rede manchmal einfach so drauf los aus Mangel an Alternativen, aber oftmals ist es auch schlichtweg die Wahrheit und bringt mich dann auch gleichzeitig auf gute Ideen. Ich bin, glaube ich, so. Alles andere würde mich auch langweilen, denn verstellen kann ich mich nicht, ich bin immer geradeaus, und das ist auch gut so.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Ina Müller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Deutscher Rockgipfel - Musiker spielten für Mann im Hintergrund

Sonntag, 08. Juni 2008

Deutscher Rockgipfel Musiker spielten für Mann im HintergrundAm vergangenen Samstag fand in Hamburg ein Deutscher Rockgipfel für einen Mann im Hintergrund statt. Im Hamburger Stadtpark traten Stars wie Peter Maffay, Udo Lindenberg, die Scorpions und Heinz Rudolf Kunze auf, für einen der bekanntesten Keyboarder Deutschlands, Jean - Jacques Kravetz.

Der gebürtige Franzose gehört zur Stammbesetzung der Bands von Udo Lindenbergs und Peter Maffays. Er spielte für Marius Müller -Westernhagen, Heinz Rudolf Kunze und Mireille Mathieu. Das Konzert bildet zugleich den Auftakt für seine Stiftung Entrée, mit der Kravetz (61) bundesweit junge Musiker unterstützen will.

Kravetz will mit dieser Stiftung verhindern, dass Kinder und Erwachsene aus finanziellen Gründen keinen Zugang zur Musik finden können, oder sich deshalb von ihr trennen müssen. Gegenüber „dpa“ äußerte der Künstler, „Wir wollen arbeitslose Musiker oder Musiklehrer und Kinder, deren Familien sich keinen Musikunterricht leisten können, zusammenbringen. Talente dürfen nicht an Geldmangel scheitern“.

Jean -Jacques Kravetz gehört zum Urgestein des Deutschrock. An ein Ende seiner Arbeit ist aber noch nicht zu denken.

Die große Schlager Starparade 2008 - Ein Event geht weiter

Freitag, 18. April 2008

Die große Schlager Starparade 2008„Die große Schlager Starparade“ wird auch 2008 fortgesetzt. Viele erstklassige Künstler werden auf acht Konzerten die Fans des deutschen Schlagers begeistern.
Mit dabei 2008 werden zum Beispiel Semino Rossi, Helene Fischer, Amigos, Nicole, Claudia Jung, DJ Ötzi & Nik P., Brunner & Brunner, Nicole, Patrick Lindner, Kristina Bach, Juliane Werding, Andreas Martin, und viele mehr sein.
Zur Veranstaltungsreihe gibt es auch wieder eine Doppel – CD, auf der sich alle Tournee – Künstler befinden. Auf dieser DCD sind 40 Stars mit 40 Hits vertreten.
Die Tourdaten sind laut Koch Universal:
27.04.2008 Berlin - Die große Antenne Brandenburg Schlager-Starparade (Velodrom Berlin)
18.05.2008 Leipzig - Die große MDR 1 Radio Sachsen Schlager-Starparade (Arena Leipzig)
04.06.2008 Hamburg - Die große NDR 90,3 Starparade (Color Line Arena Hamburg)
12.10.2008 Erfurt - Die große MDR 1 Radio Thüringen Schlage r- Starparade (Messehalle Erfurt)
19.10.2008 Stuttgart - Die große Schlager-Starparade (Schleyer - Halle Stuttgart)
26.10.2008 Magdeburg - Die große MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt Schlager-Starparade (Bördelandhalle Magdeburg)
09.11.2008 Oberhausen - Die große WDR 4 Schlager-Starparade (Arena Oberhausen)
23.11.2008 Frankfurt - Die große hr4 Schlager - Starparade (Festhalle Frankfurt)
Die Schlagerfans dürften damit wieder einen festen Termin in ihrem Veranstaltungskalender haben.

Max Raabe und das Palastorchester auf Deutschlandtournee

Sonntag, 06. April 2008

Max Raabe Palast Orchester DeutschlandtourneeAm 10. April gehen Max Raabe und sein Palast Orchester mit „Heute Nacht oder nie“ auf große Deutschlandtournee. In über 35 Städten werden sie dann die 20er Jahre wieder auferstehen lassen. Auch haben sie sich zum zwanzigjährigen Bühnenjubiläum eine musikalische Neuentdeckung aus jenen Tagen mitgenommen.

Auch werden viele Erinnerungen an internationale Auftritte zu hören sein. Natürlich werden auch ihre großen Erfolge zu hören sein.

Die Palast Orchester – Story, ist eine von Erfolg und Begeisterung geworden.

Die Auftrittsorte sind: 10.04.2008 Berlin, 11.04.2008 Dortmund, 12.04.2008 Dortmund, 13.04.2008 Bremen, 14.04.2008 Hannover, 15.04.2008 Hannover16.04.2008. Würzburg, 20.04.2008 Aschaffenburg, 21.04.2008 Frankfurt a.M., 22.04.2008 Bremerhaven, 23.04.2008 Oldenburg, 24.04.2008 Kassel, 01.05.2008 Nürnberg, 07.05.2008 Ulm, 08.05.2008 Rosenheim, 09.05.2008 Kempten, 10.05.2008 Passau, 11.05.2008 Bamberg, 12.05.2008 Augsburg, 05.05.2008 Niedernhausen, 16.05.2008 Ingolstadt, 17.05.2008 Darmstadt, 30.05.2008 Dresden, 31.05.2008 Gotha (Open Air), 01.06.2008 Merseburg (Open Air), 28.06.2008 Berlin (Open Air), 11.07.2008 Schwerin (Open Air), 12.07.2008 Finsterwalde, 17.07.2008 Benediktbeuren, 18.07.2008 Schloss Salem, 19.07.2008 Regensburg, 20.07.2008 Mannheim, 23.08.2008 Bad Brückenau, 24.08.2008 Beverungen, 17.09.2008 München, 12.11.2008 Osnabrück, 13.11.2008 Wuppertal, 14.11.2008 Hagen, 17.11.2008 Essen, 18.11.2008 Münster, 19.11.2008 Düsseldorf, 20.11.2008 Bielefeld, 21.11.2008 Köln, 23.11.2008 Stuttgart, 25.11.2008 Lübeck, 26.11.2008 Kiel, 27.11.2008 Göttingen, 29.11.2008 Koblenz, 02.12.2008 Magdeburg, 03.12.2008 Leipzig, 16.12.2008 Halle, 18.12.2008 Chemnitz, 19.12.2008 Hamburg und 21.12.2008 Bremen.

Leila Negra – Eine besondere Geschichte

Freitag, 04. April 2008

Leila Negra HistoryGeboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.

Deren verwitwete Großmutter wohnte in Hamburg und hatte eine erwachsene Tochter Cécilie, der Marie Nejars ihre dunkle Hautfarbe verdankt. Diese arbeitete seinerzeit als Musikerin und tingelte von Bar zu Bar. So lernte diese einen Kapitänssteward aus Ghana kennen, aus dessen Liaison Marie Nejar hervorging. Das Baby wurde aus Gründen der Geheimhaltung in einem Waisenhaus in Mülheim an der Ruhr geboren. Drei Jahre später wurde sie auf Drängen der Großmutter, die zwischenzeitlich von der unehelichen Tochter Cécilies erfahren hatte, nach Hamburg zurückgeholt und wuchs in St. Pauli auf. Durch ihre dunkle Hautfarbe war sie nach der Machtübernahme durch die Nazis der Verfolgung ausgesetzt. Auf Grund der 1935 erlassenen Rassengesetze konnte diese auch ihre Schule nicht beenden und kam zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Mit der Unterstützung fremder liberal eingestellter Menschen gelang ihr das Überleben. Wie viele junge Mädels träumte auch sie damals von einer Karriere als Sängerin.

Bedingt durch die starken Angriffe auf die Ostfront, durch die Alliierten, suchte Propagandaminister Goebels zu jener Zeit Schauspieler, die sogenanntes „Buschvolk“ in diversen Ufa – Filmen spielen sollten.

So kam diese 1942 zu einer Rolle im damals aufwendig produzierten Münchhausen – Film. Sie spielte an der Seite von Hans Albers eine schwarze Dienerin. Kurze Zeit später kam eine weitere Rolle als Tochter eines Stammeshäuptlings im Film „Quax in Afrika“ neben Heinz Rühmann auf sie zu.

Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst in einer Bar in Hamburg und danach als Zigarettenverkäuferin am Timmendorfer Strand. Dort wurde diese bei der Probe eines Mikrofons zufällig entdeckt.

1950 startete Marie Nejar dann als Kinderstar mit verändertem Alter. Sie veröffentlichte zahlreiche deutsche Schlager. Bedingt durch ihre Hautfarbe zeigte man großes Interesse an ihr.

Marie Nejar hatte ihre größten Schlagererfolge unter dem Namen Leila Negra. !952 feierte sie zusammen mit Peter Alexander und dem Titel „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ große Erfolge. Aber auch andere ihrer Titel kamen beim Publikum gut an. So zum Beispiel der Titel „Toxi“ oder auch „Mach nicht so traurige Augen“. Im Jahre 1950 tourte sie unter anderen mit Peter Alexander durch Deutschland. Dabei trat Negra im mit einem Teddy im Arm auf. Dieser wurde dann zu ihrem Markenzeichen.

Nach der Mitwirkung in fünf Filmen und dreißig Schlagern endete ihre Karriere und sie zog sich ins Privatleben zurück. Danach begann diese eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete auch in diesem Beruf. Heute 2008 lebt sie als Rentnerin in Hamburg.

Ende 2007 erschien ihre Biografie unter dem Titel eines ihrer Lieder „Mach nicht so traurige Augen, weil Du ein Negerlein bist.“ Es ist die Lebensgeschichte einer Schwarzen in Deutschland, die vom „Untermenschen“ zum ach so süßen „Negerlein“ wurde.

Joachim Neubauer: Der Niedergang des Ex-Ralph-Siegel-Geschäftsführers

Donnerstag, 03. April 2008

Joachim Neubauer Der Niedergang des Ex-Ralph-Siegel-GeschäftsführersJoachim -genannt auch Jochen- Neubauer hatte eigentlich alles was man sich vorstellen kann. Er fuhr große Autos (meist Mercedes S-Klasse), übernachtete nur in den besten Hotels (meist Sheraton) und das Wichtigste: Er hatte einen super Job !

23 Jahre lang war Joachim Neubauer Geschäftsführer der Siegel Musikverlage und von Jupiter Records und damit mehr als nur die “rechte Hand” von Grand-Prix-König Ralph Siegel.

Neubauer war massgeblich an den geschäftlichen Erfolgen der Siegel-Unternehmen beteiligt und galt als “großer Name” in der Musikindustrie.

Doch das alles reichte Neubauer offensichtlich nicht. Er wollte es mir runden 50 Jahren noch einmal ganz genau wissen und verließ mehr oder weniger plötzlich die Firma von Ralph Siegel, um sich mit einem eigenen Unternehmen, genannt “Carolath Entertainment GmbH”, selbstständig zu machen.

Ein Plan, der er heute sicherlich bereut, denn Neubauer -so erzählen es zumindest Brancheninsider- machte gravierende Fehler:

“…Der hat so weitergelebt wie er es bei Siegel gewohnt war…Mercedes, Sheraton unsw….Sachen, die er jetzt ja nicht mehr bezahlt bekam, sondern selbst bezahlen musste…Erfolge gab es aber keine…Er hat nur mit Geld um sich geschmissen…Das musste schief gehen…” erzählt ein Musikproduzent, der viel mit Neubauer zusammengearbeitet hat.

“…Der Neubauer war immer schon größenwahnsinnig…der hat total den Bezug zu der Realität vergessen…das konnte nur schief gehen…”, sagt ein Verleger aus Hamburg.

Und tatsächlich: Neubauer scheitert mit seiner “Carolath Entertainment GmbH” gänzlich. Die Firma geht pleite und viele bleiben auf Geldern sitzen, die sie von der GmbH noch zu bekommen hätten.

Neubauer selbst verschwindet gänzlich von der Bildfläche. Von was er jetzt lebt, ist unklar. Vielleicht von Hartz 4 ? Man weiss es nicht genau. Fakt ist jedenfalls, dass die Ehefrau von Neubauer einen kleinen Internetversandhandel betreibt und weiterhin eine “Firma”, oder besser ein Einzelunternehmen, das sich da nennt “Carloath Media”. Hier bietet man “Lizenzen” an Musikwerken -angeblich über 2000 Stück an.

In der Musikbranche will jedoch nach Rückfrage keiner mehr etwas von “Carolath” wissen.

“…Das Thema ist durch…Neubauer ist pleite…Das ist die Quittung für seine Großkotzigkeit…”, sagt einer, der nicht genannt werden will, aber es dennoch wissen sollte. Auch er arbeitete intensiv mit Neubauer zusammen.

Disco

Mittwoch, 02. April 2008

Disco Schön war die ZeitDas ZDF sendete „Disco“ am 13. Februar 1971 zum ersten Mal. Es war der Beginn einer der erfolgreichsten Musiksendung die mit ihrem Moderator Ilja Richter Kultstatus erreichte. Mit 133 Produktionen avancierte diese zur am längsten ausgestrahlten Musikshow der Fernsehgeschichte.

In der Musikfernsehproduktion „Disco“ trat so gut wie alles live auf, was der Musikmarkt jener Zeit aktuell her gab. In „Disco“ gab es vom Schlager, Rock, Pop bis hin zu Sketchen alles zu sehen. Der Zuschauer bekam Oldies, aktuelle Songs, Hits und von Künstlern, die nicht kommen konnten oder wollten, Videos geboten. Damit erreichte man ein Millionenpublikum, das wiederum Ilja Richter zum Star machte. Es gab eine regelrechte Nachfrage für Wiederholung der Sendungen, um die Hits und Ilja Richters Einlagen noch einmal sehen zu können.

Berühmt wurde sein Ausspruch „Licht aus! – Spot an!“, den er immer sagte, wenn der Hauptgewinner des Preisausschreibens der letzten Sendung bekannt gegeben wurde. Den gleichen Rang nahm die Begrüßung der Zuschauer ein, mit den Worten, „Hallo Freunde“, auf die das Publikum mit „Hallo Ilja“ antwortete.

Am Anfang ging „Disco“ als 45 Minuten Produktion samstags 18.00 Uhr über den Sender und später dann montags 19.30 Uhr. Der Produktionszeitraum war von 1971 bis 1982 und produziert wurde erst im Studio Hamburg und später dann in München – Unterföhring.

In jeder Sendung fand auch ein Preisausschreiben statt, dessen Gewinner dann von der Schallplatte bis hin zum Plattenspieler einen Preis gewinnen konnte.

Am 22. November 1982 ging die letzte Sendung über den Sender. Ilja Richter gab ersatzlos ab, da dieser sich auf seine Schauspieltätigkeit vorbereiten wollte. Damit ging diese Fernsehproduktion in die Fernsehgeschichte mit Kultstatus ein.

Einst war diese aus dem Vorgängerformat „4-3-2-1 Hot & Sweet“ mit Ilja Richter entstanden. Als Nachfolgeproduktion kam dann „Vorsicht! Musik!“.

In der Neuzeit wird diese sehr erfolgreiche Musiksendung regelmäßig wiederholt unter anderen auch in den sogenannten „Kultnächten“ des ZDF.

Eine Vielzahl an Interpreten waren in dieser Sendung zu Gast, so Baccara, Petula Clark, Neil Diamond, Anna Lena, Rolling Stones, Tony Christie, Drafi Deutscher, Shirley Bassey, Les Humphries Singers, Danyel Gerard, George Baker Selection, Tony Marshall, Paola, ABBA, Mireille Mathieu, Peter Maffay, Heino, Middle Of The Road, Bonnie Tyler, Elton John, Marianne Rosenberg, Katja Ebstein, Udo Jürgens, Nicole und viele andere mehr.

Sehr erfolgreiche Titel gab es in “Disco” zu hören, unter anderem „Butterfly“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“, „Schöne Maid“, „Am Tag, als Conny Kramer starb“, „Apès toi“, „Michaela“, „Der Stern von Mykonos“, „Capri-Fischer“, „Tampico“, „Griechischer Wein“, „Rivers of Babylon“, „Moskau“.

„Disco“ wird regelmäßig in Form von „Kultnächten“ im Fernsehen wiederholt.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/disco_story.flv

„Nena – Schule“ – Hier herrscht Chaos pur

Sonntag, 30. März 2008

Nena Schule immer wieder ÄrgerImmer wieder gibt es an der vor einem Jahr, von der deutschen Popsängerin Nena mitbegründeten alternativen Privatschule Ärger.

Die in Hamburg befindliche Schule ist wegen Gewalt und Chaos in die Kritik geraten. So hätten mindestens acht Eltern schon ihre Kinder von der „Neuen Schule Hamburg“ genommen, berichtet der „Stern“.

Eltern und Kinder klagten über ständige Gewalt und ein organisatorisches Chaos an der Schule.

„Die Schulleitung räumte dem Bericht zufolge ein, dass ein Schüler sogar eine Gehirnerschütterung erlitten habe.“

Laut Aussagen der Schulleitung werde man Gewalt nicht tolerieren. Weiter wurde bestätigt, dass es schon zu Diebstählen gekommen sei. Eine Schülerin habe man deshalb der Schule verwiesen.

Sängerin Nena wollte sich dazu nicht äußern, hieß es.

Roger Whittaker „Liebe endet nie“ – Tour 2009

Sonntag, 30. März 2008

Roger Whittaker Tour 2009Roger Whittaker wird seinem Publikum das neue Album natürlich auch live präsentieren! Nachdem er im September und Oktober diesen Jahres Konzerte in England, Irland und Skandinavien plant, wird er von Januar bis März 2009 auch wieder in Deutschland und Österreich gastieren.

Seine Fans können sich auf 26 großartige Konzerte freuen. Er wird in den nachfolgenden Städten gastieren:

Am Donnerstag 22.01.09 Stade, Samstag 24.01.09 Fulda, Sonntag 25.01.09 Magdeburg, Dienstag 27.01.09 Dresden, Freitag 30.01.09 Bielefeld, Samstag 31.01.09 Hannover, Sonntag 01.02.09 Krefeld. Dienstag 03.02.09 Dortmund, Mittwoch 04.02.09 Ilsenburg, Freitag 06.02.09 Erfurt, Samstag 07.02.09 Berlin, Dienstag 10.02.09 Zwickau, Mittwoch 11.02.09 Gera, Freitag 13.02.09 A – Graz, Samstag 14.02.09 A – Wien, Freitag 06.03.09 Cottbus, Samstag 07.03.09 Neubrandenburg, Sonntag 08.03.09 Schwerin, Dienstag 10.03.09 Chemnitz, Freitag 13.03.09 Leipzig, Samstag 14.03.09 Rostock, Sonntag 15.03.09 Hamburg, Dienstag 17.03.09 Braunschweig, Mittwoch 18.03.09 Frankfurt, Freitag 20.03.09 Bochum und am Samstag 21.03.09 in Köln.
Der Kartenvorverkauf läuft schon auf Hochtouren.

Herbert Grönemeyer im Wachsfigurenkabinett

Samstag, 29. März 2008

Herbert Grönemeyer im WachsfigurenkabinettDer Rockmusiker Herbert Grönemeyer hat einen neuen Stammplatz auf der Hamburger Reeperbahn als Wachsfigur im „Panoptikum“ gefunden. Am Freitag wurde ein Abbild des Sängers enthüllt. Fast ein Jahr lang hatte Bildhauer Gottfried Krüger daran gearbeitet, teilte das Museum mit. Rund 130 Figuren von Berühmtheiten der Weltgeschichte stehen dort, darunter Nachbildungen von Popstars wie Madonna oder Schauspielern wie Romy Schneider und Schauspieler Jan Fedder. Wie im Film „Das Boot“ trifft im „Panoptikum“ nun Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) wieder auf Bootsmaat Pilgrim (Jan Fedder). Das Wachsfigurenkabinett ist mit 129 Jahren das älteste in Deutschland.

Udo Jürgens gibt exklusive Konzerte auf der EUROPA

Montag, 24. März 2008

Udo Jürgens gibt exklusive Konzerte auf der EUROPAUdo Jürgens dürfte der wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sänger und Komponisten des deutschsprachigen Europas sein.

In der Zeit vom 24. August bis zum 5. September 2008 wird der Ausnahmekünstler zwei Ostseereisen als Gast des Luxusliners EUROPA begleiten und jeweils zu einem exklusiven Soloabend an Bord des 5 – Sterne – plus - Schiffes einladen.

Er wird an diesen beiden Abenden speziell zusammengestellte Highlights aus seinem vielseitigen Repertoire bieten. Die Gäste können sich auf etwas ganz Besonderes gefasst machen!

Der erste Auftritt von Udo Jürgens wird auf der neuntägigen Ostseereise vom 24. August bis 2. September stattfinden. Über den zweiten Soloabend können sich die Gäste der darauf folgenden Kreuzfahrt vom 2. bis 14. September 2008 zu den schönsten Hafenstädten der Ostsee freuen.

Wer dieses Highlight miterleben möchte, der wende sich an die Reisebüros oder Hapag – Lloyd Kreuzfahrten in Hamburg.

Helene Fischer - Tournee 2009

Sonntag, 16. März 2008

Helene Fischer Tour 2008Ja, Sie haben richtig gelesen, die Tournee der zurzeit wohl erfolgreichsten Interpretin des Deutschen Schlagers geht 2009 weiter. Und der Kartenvorverkauf hat schon am 14. März begonnen!

So wird Helene Fischer an den folgenden Daten in folgenden Lokations gastieren:

07.01.2009 Stade Stadeum

08.01.2009 Lübeck MuK

09.01.2009 Rostock Stadthalle

10.01.2009 Schwerin Sport- und Kongresshalle

11.01.2009 Zwickau Stadthalle

13.01.2009 Dresden Kulturpalast

15.01.2009 Gera Kultur- u. Kongresszentrum

16.01.2009 Hartha Hart Arena

18.01.2009 Nürnberg Meistersingerhalle

19.01.2009 Saarbrücken Saarlandhalle

20.01.2009 Siegen Siegerlandhalle

21.01.2009 Braunschweig Stadthalle

23.01.2009 Oberhausen König-Pilsener-Arena

24.01.2009 Erfurt Messehalle

25.01.2009 Leipzig Arena

27.01.2009 Chemnitz Stadthalle

29.01.2009 Magdeburg Stadthalle

31.01.2009 Hamburg CCH 1

01.02.2009 Dortmund Westfalenhalle

02.02.2009 Köln Musical Dome

04.02.2009 Stuttgart Liederhalle

05.02.2009 Heilbronn Harmonie

06.02.2009 Mannheim Rosengarten

07.02.2009 Deggendorf Stadthalle

11.02.2009 Berlin ICC 1

12.02.2009 Cottbus Stadthalle

13.02.2009 Riesa Ergas Arena

14.02.2009 Minden Kampa Halle

15.02.2009 Kassel Stadthalle

16.02.2009 Emden Nordseehalle

21.02.2009 Nordhausen Wiedigsburghalle

22.02.2009 Bielefeld Oetkerhalle

23.02.2009 Achersleben Sport & Freizeitzentrum

24.02.2009 Frankfurt Alte Oper

22.03.2009 CH –Zürich Kongresshaus

23.03.2009 CH - Basel Stadtcasino

27.04.2009 A - Wien Stadthalle

28.04.2009 A – Wels Boschhalle

29.04.2009 A – Innsbruck Comgress - Saal Tirol

30.04.2009 A - St. Pölten VAZ

Komponist Michael Jary (Maximilian Michael Jarczyk)

Sonntag, 09. März 2008

Michael Jary History PicGeboren wurde dieser als Sohn eines Werkmeisters und einer Schneiderin am 24. September 1906 in Laurahütte / Siemianowitz bei Kattowitz.

Da er als Kind Missionar werden will, so verbringt er seine Schulzeit im Kloster der Steyler Missionare bei Neiße und entdeckt dort die Liebe zur Musik. Mit 18 Jahren verlässt er das Kloster und geht auf das Konservatorium in Beuthen. Dort leitet er einen Kirchen – und Arbeiterchor und schreibt erste Kammermusikwerke, die über den Sender Gleiwitz ausgestrahlt werden. Vom Stadttheater Neiße und Plauen wird er schließlich als zweiter Kapellmeister engagiert. Im Jahre 1929 wird Jary in die Staatlich Akademische Musikhochschule zu Berlin aufgenommen. Zwischendurch arbeitet er in Cafés oder Kinos. 1931 bekommt dieser den Beethoven – Preis der Stadt Berlin verliehen.

Am 8. Februar 1933 dirigiert er sein Abschlusskonzert für zwei Klaviere, Trompete und Posaune, wird aber von Mitgliedern des Kampfbundes für deutsche Kultur ausgebuht. Paul Graener, der neue Direktor des Stern’schen Konservatoriums, diffamiert das Konzert als „… kulturbolschewistisches Musikgestammel eines polnischen Juden“!

Bedingt dadurch muss Jary untertauchen, bis Gras über die Sache gewachsen war.

Michael Jary schrieb dann unter den Pseudonymen Jackie Leeds Arrangements und unter Max Jantzen Chansons. Ihm wird klar, dass er mit seinem polnischen Namen keine Karriere machen kann und entscheidet sich für einen definitiven Künstlernamen. Er streicht die Konsonanten und wählt seinen zweiten Vornamen, fortan nennt er sich Michael Jary.

Seine Domäne ist die sinfonische Unterhaltungsmusik. Für den Film „Die große und die kleine Welt“ komponiert dieser seine erste Filmmusik. Die vielfältigen Möglichkeiten des Soundtracks interessieren ihn sehr. Trotz des zur damaligen Zeit vorherrschenden staatlichen Diktats schreibt dieser auch Swing – Arrangements und Jazz.

Sein Durchbruch beginnt im Jahre 1938 mit „Roter Mohn“.

Jary muss in Deutschland bleiben, denn eine Ausreise um einer Einladung von Ernest Ansermet in Genf nachzukommen, wird abgelehnt.

So kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Textdichter Bruno Balz. Es entstehen Evergreens, wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“ und „Davon geht die Welt nicht unter“. Kurz vor dem Ende des Krieges gründet dieser eine Kapelle. Nur 19 Tage nach dem Kriegsende und der Kapitulation kann er mit diesem Grundstock (und verstärkt durch Musiker anderer Orchester, etwa aus Charlie and His Orchestra) im Auftrag der sowjetischen Kontrolloffiziere mit dem 48 Mann starken Radio Berlin Tanzorchester (RBT) auftreten. Als Solisten kann Jary unter anderem Ilse Werner und Bully Buhlahn für Rundfunksendungen verpflichten.

1948 gründet Jary seinen eigenen Verlag, die Michael Jary – Produktion, die in den 50er Jahren sogar ein Büro in New York unterhält. Seine Vorstellung ist es für Revuefilme Musik zu schreiben, was er 1943 im Film „Karneval der Liebe“ schon sehr erfolgreich getan hatte.

Aus diesem Grund geht er 1948 nach Hamburg und es kommt ein Erfolg nach dem anderen. So entstehen unter anderem Melodien, wie „Leise rauscht es am Missouri“, „Das machen nur die Beine von Dolores“ und „Heut’ liegt was in der Luft“. Viele dieser gehören heute zu den musikalischen Standartwerken der Unterhaltungsmusik.

Für Heidi Brühl komponiert er den Titel „Wir wollen niemals auseinandergehn“ für die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix 1960. Damals glaubte Niemand an den Titel und dieser fiel bei der Festivaljury auf Platz zwei zurück, ist aber bis heute einer der größten Erfolge der deutschen Schlagergeschichte.

Nach diesem persönlichen Sieg findet Jary zu seinen Wurzeln zurück und schreibt das Musical Nicole, das 1963 in Nürnberg uraufgeführt wird und später Serien - Rekorde im Ostblock feiert. In seiner Schweizer Wahlheimat oberhalb des Luganer Sees schreibt er sinfonische Werke. Im Jahre 1973 erlitt Michael Jary drei Herzinfarkte.

Michael Jary starb am 12. Juli 1988 in München, sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg.

Das Hamburger Hafenkonzert

Samstag, 01. März 2008

Norddeutsche Rundfunk AG NORAGDas Hafenkonzert gibt es auch Heute noch und es ist damit die älteste immer noch auf Sendung befindliche Live - Radioproduktion der Welt!
Zum ersten Mal wurde es am 9. Juni 1929 von der Nordischen Rundfunk AG (NORAG) gesendet.

Der 1. Intendant der NORAG hatte 1929 folgende Aufgabe gestellt. „Schaffen Sie etwas Neues, eine Sendung, die nach Tang und Teer riecht, eine Sendung, in der die See zu den Hörern spricht, die See und die Männer, die sich ihr verschrieben haben. Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die ihnen die Technik bietet. Stellen Sie die Technik vor neue Probleme. Kurz und gut: Schaffen Sie eine einmalige Sendung für den frühen Sonntagmorgen“. Diese Anweisung ging an Kurt Esmarsch, seiner Zeit Reporter für die NORAG und er schuf das Hafenkonzert und damit eine Sendung die zum einen ein Dauerbrenner wurde und zum anderen Weltformat hatte.
Noch heute wird das Hafenkonzert an vielen Stellen auf der Welt gehört. Es ist für die Seeleute und viele Weltreisende die Verbindung nach Hamburg und der Heimat geworden und bis Heute geblieben.

Sonntagmorgens um 6.05 Uhr geht es los mit Musik und Gesprächen. Es ließ keine wichtigen Ereignisse aus. Es war dabei, als zum ersten Mal das weltberühmte „Willkomm Höft“ am Schulauer Fährhaus ein Schiff in Hamburg begrüßte, sowie bei der Berichterstattung über den Untergang der „Pamir“ oder der damalige Innensenator von Hamburg Helmut Schmidt über die Rettungsmaßnahmen bei der Flutkatastrophe berichtete.

Manchmal waren die Reportagen schwierig, denn die alten Seebären ließen sich nicht so einfach alles entlocken. So manches Seemannsgarn wurde in dieser Sendung auch gesponnen.
Da dieses schon in den Anfangsjahren mehr als erfolgreich war, so wurde es im ganzen Gebiet des Deutschen Reiches ausgestrahlt. Nach der Auflösung der NORAG, durch die Gleichschaltung des deutschen Rundfunks, strahlte der Reichssender Hamburg diese Sendung aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es bis 1947 kein Hafenkonzert. Dann nahm der NWDR die Sendung auf und diese ging 1956 zum neu entstandenen NDR über. Danach wurde das Programm umGesangsdarbietungen erweitert, da es in der Ursprungsform nur Orchester- und Instrumentalmusik beinhaltete.
Der Hauptsendeort war und ist Hamburg, aber es gab und gibt auch Sendungen von Orten außerhalb der Stadt. Zurzeit wird die Sendung von Kerstin von Stürmer und Gerd Spiekermann moderiert.

Am 13. Juni 2004 wurde die 2500 Sendung des Hafenkonzertes über den Äther geschickt.

Heino – Ermittlungsverfahren – Ist er am Ende?

Mittwoch, 27. Februar 2008

heino_pic01Die Polizei ermittelt jetzt gegen Heinos Konzertveranstalter die Firma Kult – Musik – GmbH i. Gr. wegen des Verdachtes des Scheckbetruges und “…anderer Wirtschaftsdelikte…”. An dieser GmbH ist der Sänger selbst beteiligt.

Wie die Polizei in Hamburg der Redaktion sagte, ist diese Firma ein wackliges Ding und es werde wegen des Verdachtes des Scheckbetruges und weiterer wirtschaftlicher Delikte ermittelt. Dazu habe die Polizei den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben.

Der bisherige Stand ist, das der Veranstalter im Auftrag von Heino mittels Schecks die Rückerstattung der Eintrittskarten für die Tournee begonnen hatte. Dabei waren aber die Schecks geplatzt. Unzählige Fans blieben auf ihren Kosten für die Karten sitzen.
Laut Aussage von Heino habe die Ausfallversicherung für die Tournee nicht gezahlt.
Dies ist in diesem Fall die Gothaer Versicherung. Sie lehnte die Haftung für den Ausfall der Tournee in Höhe von 3,2 Millionen Euro ab. Heino habe angeblich die geforderten Gesundheitsfragen der Versicherung nicht ordnungsgemäß beantwortet.

Alexander Marcus meint: In der deutschen Musikbranche gibt es mehr Schein als Sein!

Freddy Quinn – Ein gebrochener Mann

Mittwoch, 27. Februar 2008

freddy_quinn02Der einst große Sänger und Schauspieler hat am vergangenen Mittwoch seine Lebensgefährtin Lili Blessmann verloren.

Sie verstarb in einem Hamburger Krankenhaus nach längerem Aufenthalt an Lungenzündung. Freddy war bis zur letzten Minute an der Seite seiner 89 jährigen Partnerin. Jetzt geht es ihm sehr schlecht. Der Tod dieser belastet ihn sehr.

Lili Blessmann hatte Freddy vor 55 Jahren kennen gelernt und lebte mit diesen 50 Jahre zusammen. Geheiratet haben die Beiden nie.
Sie trat aber immer nur im Hintergrund als seine Managerin auf.

Freddy hatte sich in den letzten Jahren in das Privatleben zurückgezogen.

Hamburger Hafenkonzert live vom Kiez

Mittwoch, 27. Februar 2008

reeperbahn01Am vergangenen Sonntag kam die älteste Rundfunksendung Deutschlands direkt vom Kiez in Hamburg. Die Sendung stand unter der Überschrift „Bordelle, Bars und die Beatles.

Der Kiez, die Reeperbahn, ein Wahrzeichen Hamburgs, ist für viele heute nicht mehr die Vergnügungsmeile, die Hans Albers einstmals besungen hat.
In der Sendung gab es Gespräche, Geschichten und Erinnerungen über und an die Beatles, Hans Albers und Ernst Bader. Natürlich gab es auch die von ihnen stammende Musik in der Sendung zu hören.

Dieser Sonntagmorgen im Hamburger Hafenkonzert war einem der wichtigsten Plätze, an dem in Hamburg Musik gemacht wurde, gewidmet.
Ernst Bader schrieb im Übrigen Lieder wie „Am Tag als der Regen kam”, „Tulpen aus Amsterdam”, „100 Mann und ein Befehl”, „Heimweh, brennend heißer Wüstensand”, „Die Welt ist schön Milord” und „Tiritomba”. Titel, die Heute jeder kennt, der den deutschen Schlager hört und mag.
Das Hamburger Hafenkonzert hat wieder einmal bewiesen, wie jung es ist, und das trotz seines Alters.
Wer es hören möchte kann dies über NDR 90,3 oder Internet tun. Es geht sonntags von 6.05 bis 8.00 Uhr über den Sender.
Wer möchte kann auch per Postkarte oder Mail einen Musikwunsch abgeben. Schreiben Sie auch dazu, warum es ausgerechnet dieses Lied oder dieser Shanty sein soll.

Das Hamburger Hafenkonzert eine deutsche Sendung mit Weltruf!

Musik aus Studio B

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Chris Howland Studio B„Musik aus Studio B“ war eine der erfolgreichsten Musiksendungen des Deutschen Fernsehens. Diese Musiksendung begann, wie die meisten anderen erfolgreichen Musikproduktionen, um 1957 beim Norddeutschen Rundfunk. In erster Linie wurde in dieser anglo – amerikanische Musik gespielt. Das war die Stunde des Chris Howland, der als ehemaliger BFBS – Mann natürlich sich zur englischen Musikindustrie hingezogen fühlte.

Der Titel der Sendung wurde mangels Idee vom zur Sendung benutzten Studio in Hamburg übernommen. In der Fernsehsendung wurde dann aber ausschließlich deutsch gesungen und dies galt auch für fremdsprachige Künstler. Neben deren Auftritten wurden auch Schallplatten gespielt mit der Tanzeinlage des Hamburger Fernsehballetts des NDR.

Chris Howland wurde mit dieser Sendung weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Besonderst beliebt waren auch seine Comedy – Einlagen zwischen den Musiktiteln. Unterstützt wurde er durch Billy Mo. Wer kann sich nicht an Auftritte wie den von Roy Black & Anita mit dem Lied „Schön ist es auf der Welt zu sein“, von Dorthe „Wärst du doch in Düsseldorf geblieben” und Rita Pavone mit “Arrivederci Hans” erinnern. Das war einmal die Kultsendung mit Chris Howland, der diese in 61 Folgen moderierte. Der Anfang vom Ende kam 1968 in Form eines Streites mit dem Unterhaltungschef. Darauf hin kündigte Chris Howland seinen Vertrag und ging.

Danach kamen viele Moderatoren so auch Peter Fröhlich und Henning Venske bis 1976, wo die Sendung dann vom Sender ging. In den letzten Jahren hatte schon der „Musikladen“ die Zuschauer übernommen.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/musik_aus_studiob_story.flv

Die Nr. 1 des Discofox - Michael Wendler - Best Of Vol. 1

Donnerstag, 05. Juli 2007

Das neue Album von Michael Wendler “Best Of Vol. 1″
beinhaltet alle Hits, bis hin zum legendären
DJ. Der Durchbruch ist hiermit geschafft.
Man kann es drehen und wendlern wie man will: Der Durchbruch ist endlich geschafft! Mit der ersten Single beim neuen Vertragspartner gleich von Null auf Platz 27! Neun Jahre seit dem ersten Schallplattenvertrag hat Michael Wendler das erreicht, wovon die allermeisten im Genre deutschsprachige U-Musik immer nur träumen können. Voller Erfolg bei und mit einem Major-Label.

Der 34-Jährige hat es außerdem geschafft, die Köpi-Arena in Oberhausen mit mehr als 6.000 Konzertbesuchern zu füllen - und für den 22. September dieses Jahres werden sogar 11.000 erwartet! 26 Singles, elf Alben und drei DVDs sind von und mit dem Wendler schon erschienen und den bislang größten Coup schaffte er mit der im Frühjahr erschienenen Kultsingle “Sie liebt den DJ”. Sie führt ihn seit Jahren schon durch die Discotheken und Konzerthallen des Landes und am Sonntag nun endlich auch zu Florian Silbereisen und seinem Sommerfest.

Das “Best Of Vol. 1″ indes versammelt neben dem Hit über die unerreichte Liebe zum DJ auch noch die bisherigen Dauerbrenner seiner Vor-Ariola-Zeit à la “Prinzessin”, “Mein letztes Gebet”, “180 Grad”, “Wenn alle Stricke reißen” und und und… Dazu kommen zwei neue Titel, drei neue Mixe und ein praller CD-Rom-Part mit dem Videoclip “Sie liebt den DJ”, einer Slideshow, Wallpaper und dem exklusiven Zugang zum Michael Wendler Online-Bonuspart. Viel Wendler fürs Geld also! Das war immer seine Philosophie: Den Leuten etwas bieten. Seine Größenordnung heißt Hollywood. Dieses Flair möchte er in den deutschen Popschlager bringen und es funktioniert! Michael Wendler ist auf der Überholspur. Wer ihn jetzt nicht entdeckt, wird etwas verpassen.
Quelle: Tobias Reitz Ariola

CD 88697108572
VÖ am 29.06.2007
www.abella.de/detailanz/produktanzeige.rt?prid=524736

Der Wendler LIVE:
07.07.2007 Hamburg
10.07.2007 Willich
13.07.2007 Schermbeck Mittelstrasse Rathausplatz
14.07.2007 Gelsenkirchen
20.07.2007 Mühlheim am Rhein Diskothek Ballermann
21.07.2007 Duisburg Beachparty
21.07.2007 Xanten Strandbad an der Südsee
28.07.2007 Dinslaken Trabrennbahn
28.07.2007 Hamm Maximilian Park
01.08.2007 Mallorca Playa de Palma
04.08.2007 Gelsenkirchen Hof Holz Open Air

Der Wendler im TV:
12.07.2007 Gute Laune TV Schlager Treff mit Benny
28.07.2007 RTL 2 Ballermannhits
06.08.2007 ZDF Volle Kanne
19.08.2007 ZDF Fernsehgarten
21.09.2007 NDR Aktuelle Schaubude

Linktipps:
www.michael-wendler.de
www.ariola.de
www.sonybmg.de

BANGBROS sucht den VIDEOSTAR!

Dienstag, 03. Juli 2007

Das Hamburger Funprojekt BANGBROS vergibt eine Rolle in ihrem neuen Musikvideo.
5 erfolgreiche Singleauskopplungen, 1 Doppel-CD-Album und über 400 Auftritte in Diskotheken im In- und Ausland - die Spaßgaranten der HandsUp-Technoszene “BANGBROS” sind einfach nicht zu stoppen. Fleissig arbeiten sie derzeit an ihrem neuen Album und haben zudem jetzt ihre neue Single “BANG BABY BANG” veröffentlicht - und sie verspricht hohe Chartsplatzierungen.

Zur neuen Single verlosen die beiden Hamburger Jungs eine exklusive Rolle in ihrem Musikvideo! Jeder kann mitmachen.
Auf der Homepage www.bangbros.biz steht ein Videotrailer bereit, zu dem vor der Handy- oder Webcam eine witzige, einmalige Performance geliefert werden muss. Das Video soll dann auf www.myvideo.de geladen werden.
Das witzigste Video gewinnt!
Einsendeschluss ist der 22. Juli 2007.

Die genauen Details zum Gewinnspiel sind auf www.bangbros.biz nachzulesen.