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Schlager – Seine Entstehungsgeschichte

Dienstag, 17. Juni 2008

Schlager Seine EntstehungsgeschichteDie Geschichte des „Schlager“ ist sehr umfang- und facettenreich. In diesen Artikel werden nur grundlegende Sachverhalte dieses Begriffes der Musikgeschichte besprochen.

Als Schlager werden leicht verständliche von Instrumenten begleitete Gesangsstücke mit wenig anspruchsvollen, oftmals humoristischen oder sentimentalen Texten bezeichnet. Der Schlager ist theoretisch ein einfaches verständliches Lied. Auch kann dieser volkstümliche Züge haben. Markant sind dessen einfache Texte, die diesen durchaus auch zum Evergreen werden lassen.

Mit Beginn der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bekam dieser auch andere musikalische Einflüsse zu spüren.

Die ersten Vorläufer des Schlagers finden sich nachweislich im Mittelalter wieder. Dort gab es einfache scherzhafte und derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten. Die erste Verbreitung in Europa gab es mit der Einführung des Notendrucks ab dem 16. Jahrhundert.

Der eigentliche Begriff des Schlagers, wie er heutzutage Verwendung findet entstand am Ende des 19. Jahrhunderts.

Sowohl die damalige Erfindung des Grammofons als auch die entstehende Filmindustrie trugen sehr schnell zu seiner Verbreitung bei. Allerdings stellt dieser durch seine Schnelligkeit eher ein Industrieprodukt, als ein Kunstwerk dar.

Der Schlager wird für ein Massenpublikum und dessen emotionale Bedürfnisse produziert. Er sollte in seiner Struktur singbar, tanzbar und eingängig sein. Der Hörer sollte diesen an Hand einer einfachen Melodie schnell wieder erkennen.

Die Definition des Schlagers ist allerdings in der heutigen Zeit nur noch bedingt und schwer nachvollziehbar. Schlager, die in der breiten Masse der Bevölkerung ankamen, diese gibt es Heute nur noch selten, denn der Musikgeschmack ist wesentlich differenzierter und beeinflussbarer geworden. Allerdings gibt es diesen dafür jetzt für verschiedene Musikstilrichtungen, so unter anderem auch für Volksmusik- und Popliebhaber.

Die ersten deutsprachigen Schlager findet man in den Operetten des Jahres 1900 in Wien wieder. Auch gab es diese in Berlin. Dort gab es regelrechte Gassenhauerkompositionen. Zu den bekanntesten Schlagerkomponisten jener Zeit gehört Paul Lincke. Einige seiner Lieder blieben über Jahrzehnte hinweg große Hits, wie zum Beispiel „Das ist die Berliner Luft“. Diese wurden durch den Tonfilm einer breiten Masse der Bevölkerung zugänglich gemacht. Große Popularität erreichten Schlager wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.

Dann kam das Dritte Reich und damit die politische Einflussnahme auch auf den Schlager. Zum einen wurden bestimmte Texte verboten und zum anderen fielen Künstler und Komponisten den Rassegesetzen des Jahres 1935 zum Opfer. Es war das Ende fragwürdiger frivoler Texte.

Der Schlager wurde in die Propaganda integriert. Zur gezielten Verbreitung diente der Volksempfänger der Nazis die „Goebbelsschnauze“.

Jüdische Künstler erhielten Auftrittsverbot und verschwanden nicht selten in den Konzentrationslagern ohne Wiederkehr. Andere Künstler arrangierten sich mit dem System und wurden somit zu Propagandaträgern jener Zeit. Namen wie Marika Rökk oder Johannes Hesters stehen dafür. Zum Ende des Krieges wurden der Bevölkerung Mut machende Texte lanciert. So kam es zu Titeln wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“.

Aber in diese Zeit fiel auch der wohl berühmteste Schlager, der Welthit überhaupt „Lili Marleen“. Dieser musikalische Militär - Epos hat es nach einigen Querelen in Zusammenhang mit der Sängerin Lale Andersen und dem Verbot durch die Nazis, wegen des „unheilvollen Charakters“, zu einem generationenübergreifenden Welthit geschafft. Einst wurde er dies durch den Soldatensender Belgrad, der diesen an alle Fronten, für Freund und Feind, sendete. Heute gehört er zu den meistgewünschten Titeln in Hörerwunschsendungen.

Nach dem Krieg bekam der Schlager ein neues Gesicht. Grund dafür war, dass die Plattenindustrie wieder frei produzieren durfte und das Faschingslieder über diese „Jahreszeit“ hinaus weiter bestehen blieben. Dazu kamen Themenbereiche von der besungenen heilen Welt bis hin zum „Theodor im Fußballtor“.

Um 1955 herum begann die Zeit der großen deutschen Schlager, wie „Tiritomba“, „Oh mein Papa“ (1954) und „Gehen sie mit der Konjunktur“.

Der Schlager war auch die Grundlage mit, für die Sehsüchte der Deutschen nach Urlaub im Süden, Glück und Harmonie. Titel von Rocco Granata, Catarina Valente und René Carol stehen dafür. Letzterer bekam für seinen Hit „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ sogar die erste „Goldene Schallplatte“ der Nachkriegszeit. Weiterhin hatten Seemannlieder Konjunktur. Für diesen Bereich steht ein Name ganz besonderst Freddy Quinn. Dieser verkaufte in kurzer Zeit Millionen von Schallplatten.

Weiterhin stehen unzählige Interpreten für diese Zeit. Einige waren damals Vorbild für die Jugend, wie der jetzt schon legendäre Peter Kraus.

Beendet wurde diese Ära mit den Erfolgen der Beatles in Deutschland.

Später kamen ausländische Schlagerinterpreten und –texte hinzu.

Die Hoch – Zeit des Schlagers ging bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

An Bedeutung verlor dieser Mitte der 60er Jahre. An Hand der damaligen Verkaufszahlen und Hitparaden konnte man den Fall dessen feststellen. Mit der zunehmenden Verbreitung des Fernsehens erlebte dieser noch einmal einen Höhepunkt um 1972. Zu dieser Zeit kam die wohl wichtigste Plattform des Schlagers zum tragen, die ZDF – Hitparade. Es war die Schlagersendung für diese Musikrichtung überhaupt.

Ab 1971 kam die „Disco – Welle“ zum tragen. Viele Sängerinnen und Sänger nahmen sich dieser an. Das war auch das Ende aufwendiger Studioproduktionen. Es wurde schneller und preiswerten produziert.

Durch die „Neue Deutsche Welle“ lebte der Schlager Anfang der 80er Jahre noch einmal auf. Dieses war aber auch das Ergebnis eines sich wiederholenden Modetrends. So kam es zu einem Schlager – Revival.

In dieser Zeit begann auch die Trennung von Volksmusik und Schlager. Der Schlager blieb weiterhin bestehen allen negativen Kritiken zum Trotz. 1997 gab es die erste Ausgabe der „Deutschen Schlager Charts“. Die Hitparade wurde im Dezember des Jahres 2000 vom Sender genommen. Geblieben ist der „Grand Prix Eurovision de la Chanson“, der aber mehr zum englischsprachigen Pop tendiert.

Schlager findet man in der heutigen Zeit überall, da dieser aus jeder Musikrichtung entstehen kann.

Der Schlager kann auch den Charakter eines Volksliedes haben, so wie zum Beispiel „Sing, mei Sachse, sing“.

Der wohl größte Kämpfer und Protagonist des Schlagers in der Vergangenheit war Dieter Thomas Heck. Er brachte die Hitparade auf Sendung und schaffte dem Schlager auch in schlechten Zeiten Bühnen und Sendungen.

In der MAZ zu sehen ist der Live - Recap des deutschen Schlagerwettbewerbes des Jahres 1969.

Die Kolibris haben ein Idol: Jogi Löw !

Montag, 09. Juni 2008

Die Kolibris haben ein Idol Jogi LöwOb Bertie Vogts, Rudi Völler oder Jürgen Klinsmann, sie alle waren schon die stillen Helden der Fußballhymnen, jeweils mit großem Erfolg.

Und pünktlich zum Start der EM 2008 widmet das „Kölsche Dreigestirn”, die Kolibris, dem Nationaltrainer der deutschen Elf ein kräftiges: „Wir haben ein Idol: Jogi Löw“!

Bekannt sind die drei Rheinländer durch den Hit „Die Hände zum Himmel“ geworden, der in sämtlichen Karnevalshochburgen, aber auch eben in Bundesliga-oder Eishockeystadien rauf und runter gesungen wurde und immer noch wird. Da wird einfach abgefeiert.

Liveauftritte in der Kölnarena vor jedem Spielanpfiff sind ein geplantes Highlight von Peter, Andre`und Heinz, die ihre angeborene gute Laune, Dank ihrer Stimmungsmusik aber auch positiven Ausstrahlung, perfekt zu vermitteln wissen.

Deshalb heißt es ab dem 8. Juni: Wir sind alle im selben Team- denn wir haben ein Idol: Jogi Löw!

Lollies - Adler auf der Brust - Video

Freitag, 30. Mai 2008

Lollies -  Adler auf die BrustZur Abwechslung einmal kein Klassiker im Hit Clip sondern etwas brandaktuelles: Die Lollies haben mit ihrem Beitrag zur Fußball-EM 2008 mit ihrem Song “Adler auf der Brust” sicherlich einen tollen Beitrag geliefert, auch wenn die Strophen sehr stark an den alten Neue Deutsche Welle - Hit “Mach mir doch keinen Knutschfleck” erinnern. Der Song ist rund, geht leicht ins Ohr und zum Mitsingen ist er auch super. Damit kann Deutschland ja wirklich nur noch Europameister werden !

Stefan Peters feat. Gotthilf Fischer mit “Ein Stern der über Deutschland steht” im EM-Fieber

Dienstag, 13. Mai 2008

Stefan Peters mit Ein Stern der über Deutschland steht im EM-FieberWährend sich alle Fußballfäns schon auf die unmittelbar bevorstehende Europameisterschaft in Österreich freuen, hat Stefan Peters fleißig im Studio gebastelt und mit einer cleveren Idee eine echte Fußballhymne produziert.

“Ein Stern, der über Deutschland steht” ist wie der Titel schon vermuten lässt eine Cover-Version des Hits “Einen Stern” und wer jetzt gleich die Nase rümpft und meint, dass man diesen Song ja ohnehin schon nicht mehr hören kann, der sollte sich tatsächlich unbedingt die Version von Stefan Peters zu Gemüte führen.

Mit Stefan Peters zusammen an einem Strang zieht im Übrigen “der Chorleiter der Nation” Gotthilf Fischer (80), der schon bereits im Jahre 1974 anlässlich der Fußball-WM in Deutschland Millionen Menschen begeisterte und mit seinen Fischer-Chören viele in seinen Bann zog. Damals wurde Deutschland übrigens Weltmeister !

Mindestens doppelt so gut produziert wie das Original und ein wahrer Ohrenschmaus ist diese mitreißende Version und es bleibt nur zu hoffen, dass “der Stern” bei der Europameisterschaft tatsächlich “über Deutschland steht”.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es für den Song, der am 30.05. 2008 veröffentlicht werden soll, jedoch trotzdem: Kurzer Hand klaute “die Gurkentruppe”, ein No-Name-Act die Idee von Peters und wird ebenso einen Song mit dem Namen “Ein Stern der über Deutschland steht” herausbringen.

An die Qualität der Version von Stefan Peters, kommt “die Gurckentruppe” jedoch im Entferntesten nicht heran.

Somit gilt auch hier wie fast überall: Das Original kaufen, nicht den Abklatsch !

Ist Bata Illic ein Erbschleicher, Urkundenfälscher und Betrüger ?

Dienstag, 06. Mai 2008

Bata Illic ein ErbschleicherAls freundlichen und friedvollen Sänger kennen seine Fans Bata Illic (68). Doch jetzt behauptet ausgerechnet seine eigene Familie, dass der Sänger auch ein Erbschleicher und Betrüger sein soll.

Aus diesem Grunde erstattete die Familie jetzt bei der Kripo Bayreuth Strafanzeigen wegen Diebstahls, Betrugs, Unterschlagung und Urkundenfälschung gegen Illic und dessen Frau Olga (62)

Olgas Cousine Branka Köhler (55) zeigte das Ehepaar Illic an und behauptet:

„…Bata und Olga haben meine demenzkranke Mutter vor ihrem Tod ausgenommen…“ Um Fondsanteile, Möbel, Silberbesteck, wertvolle Bilder und eine Damenarmbanduhr im Gesamtwert von 870 000 Euro soll es gehen.

Mehrere Jahre lang sammelte Branka Köhlers Lebensgefährte Richard Korf (62) mögliches Beweismaterial gegen das Ehepaar Illic.

„…Ich habe der Kripo einen fast 300 Seiten dicken Aktenordner übergeben, aus dem hervorgeht, wie die beiden die im Juli 2005 verstorbene kranke und fast blinde Frau betrogen haben…“

Korf hatte mit seiner Lebensgefährtin das Ehepaar Illic vor vier Jahren schon einmal angezeigt. , doch damals blieben die Ermittlungen ohne Ergebnis und das Verfahren wurde eingestellt.

Bei seinen Recherchen stieß Korf auch auf die TV-Show „Das perfekte Promi-Dinner“ (VOX), in der Bata Illic mehrere Gäste in seiner Münchner Wohnung bekochte und dabei ausgerechnet das Tafelsilber der toten Tante aufgedeckt gehabt haben soll.

Korf behauptet: „…Es war das wertvolle Rosenthal-Besteck. Bata hatte immer geleugnet, es zu haben…“

Mareike Zölsch von Hithaus meint: Wenn Illic dies wirklich getan haben sollte, so würde das wohl auch erklären, wieso er sich in das Dschungelcamp begeben hat und mit Pleite-Fußballer Eike Immel zusammen sang: Weil der gute Bata in diesem Falle dann wohl ebenso wie sein Kumpel Immel pleite ist. An sonsten hätte er soetwas doch gar nicht nötig.

Die kleine Kneipe in unserer Strasse - Songtext

Mittwoch, 19. März 2008

Der Abend senkt sich auf die Dächer der Vorstadt
die Kinder im Hof müssen heim.
Die Krämersfrau fegt das Trottoir vor dem Laden
ihr Mann trägt die Obstkisten rein.
Der Tag ist vorüber
die Menschen sind müde
doch viele gehn nicht gleich nach Haus
denn drüben klingt aus einer offnen Türe
Musik auf den Gehsteig hinaus.
Die kleine Kneipe in unserer Straße
da wo das Leben noch lebenswert ist
dort in der Kneipe in unserer Straße
da fragt dich keiner was du hast oder bist.
Die Postkarten dort an der Wand in der Ecke
das Foto vom Fußballverein
das Stimmengewirr

die Musik aus der Jukebox
all das ist ein Stückchen Daheim.
Du wirfst eine Mark in den Münzautomaten
schaust anderen beim Kartenspiel zu
und stehst mit dem Pils in der Hand an der Theke
und bist gleich mit jedem per Du.
Die kleine Kneipe in unserer Straße
. . . . .
Man redet sich heiß und
spricht sich von der Seele
was einem die Laune vergällt.
Bei Korn und bei Bier findet mancher die Lösung
für alle Probleme der Welt.
Wer Hunger hat
der bestellt Würstchen mit Kraut
weil es andere Speisen nicht gibt.
Die Rechnung
die steht auf dem Bierdeckel drauf
doch beim Wirt hier hat jeder Kredit.
Die kleine Kneipe in unserer Straße
. . . . .

Musik: Petrus A L Pierre Kartner
Text: Petrus A L Pierre Kartner
Spezialtext: Michael Kunze
Verlag: Vabo Music / Neue Welt Musikverlag GmbH & Co. KG

Allgäu Power, die sechs Stimmungskanonen aus Schwaben

Montag, 17. März 2008

Allgäu Power Künstler der WocheSie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.

Bislang sorgte Allgäu Power vorwiegend mit Live-Autritten für gute Stimmung. Jetzt wollen die Allgäuer Burschen auch mit eigenen Werken im Partygeschäft mitmischen. Jüngst konnten sie erste nennenswerte Erfolge mit ihrem Song “Kinderwunderland” erzielen. Hithaus hat sich mit den Jungs unterhalten.

HITHAUS: Allgäu Power, dass ist ein Name den man vorwiegend aus dem Party-Live-Geschäft kennt. Doch so langsam haben Sie sich auch in die Charts vorgekämpft. Vor allem der Song „Kinderwunderland“ ist immer öfter zu hören. Wie kam es dazu ?

ALLGÄU POWER: Neben dem Livegeschäft haben wir die letzten Jahre immer wieder neue Produktionen veröffentlicht, und uns auch in diesem Segment ,was Titelauswahl und Qualität der Produktion betrifft, kontinuierlich gesteigert.

HITHAUS: Das letzte Album wurde Ende Juni 2007 veröffentlicht. Wie soll es jetzt weitergehen ?

ALLGÄU POWER: Wir arbeiten momentan bereits wieder an einem neuen Album, das im Frühjahr 2008 veröffentlicht wird. Desweiteren sind wir wieder auf Livetour die bereits im Januar gestartet ist.

HITHAUS: Sie spielen viele alte Hits und haben verschiedenste Cover-Versionen aufgenommen. Daneben gibt es aber auch immer mehr eigene Songs. Schreibt die Gruppe diese selbst ?

ALLGÄU POWER: Die „eigenen Songs“ entstehen aus der Zusammenarbeit von unserem Schlagzeuger Stefan Beranek und unserem Saxophonisten Andreas Baur .

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Die Gruppe besteht überwiegend aus Profi-Musikern, ist das hilfreich für die kreative Arbeit ?

ALLGÄU POWER: Gottlob wurden bei uns speziell die „studierten Musiker“ mit dieser Gabe gesegnet.

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken in den Songs?

ALLGÄU POWER: Die meisten Songs enstehen natürlich durch persönliche Erfahrungen oder Stimmungen. Wir haben aber natürlich auch ein paar Lieder auf dem neuen Album die durch „äußere Einflüße“, wie die Fußball-EM, enstanden sind. (Titel des Songs: „Wieder ein Sieg“)

HITHAUS: Seit kurzem stehen sechs Musiker auf der Bühne für Allgäupower. Wie kam es dazu ? Wer ist der Neuzugang ?

ALLGÄU POWER: Da wir auf der Livebühne auch zu 100% Livemusik bieten kammen wir zu fünft immer öfter an die Grenze des „Machbaren“. Da wir auch bei unsrem Liveprogramm immer Showelemente einbauen war es nur eine Frage der Zeit wann wir uns verstärken würden. Im Herbst 2007 nahmen wir Kontakt mit Thomas Wohlfahrt auf , der nicht nur ein begnadeter Sänger sondern auch ein erfahrener Gittarist und was natürlich besonders wichtig war, ein waschechter Allgäuer ist. Das er mit seinem 2.Platz bei der TV Castingshow „Star Search“ von Sat 1 auch ein Medienbekannter Musiker ist, sind wir sicher mit ihm den Idealen 6 Musiker gefunden zu haben.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Das Rauchverbot macht den Wirten zu schaffen. Spüren Sie direkte Auswirkungen bei den Einnahmen und Buchungen ?

ALLGÄU POWER: Wie sich das genau auswirkt wird sich sicher erst zeigen, aber grundsätzlich glauben wir, dass das „Geschäft“ darunter nicht leiden wird, und unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen uns auch in dieser Meinung.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

ALLGÄU POWER: Unter www. Allgaeupower.de gibt es natürlich alles über uns zu erfahren und natürlich gibt es Hörpropben unserer Songs sowie einen Internetshop zum Bestellen der CD`S und Fanartikel.

HITHAUS: Wo kann man die Termine Ihrer Live-Auftritte abrufen ?

ALLGÄU POWER: Bei unseren Auftritten gibt es immer aktuelle Terminkalender oder natürlich auf unserer Homepage.

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

ALLGÄU POWER:
Unser Sieg beim Allgäu Grand Prix im Jahr 1998.
Nicht nur das wir damals zum ersten mal an einem musikalischen Wettbewerb teilnahmen,
sondern wir gingen auch mit unserem ersten eigenen Titel an den Start. Als wir dann auch noch den 1.Platz gewannen waren das Emotionen die uns alle bis heute unvergesslich geblieben sind.

HITHAUS: Haben Sie sich für die Zukunft der Band bestimmte Ziele gesetzt?

ALLGÄU POWER: Wir wollen gerade ihn der neuen Besetzung noch viele Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen und Allgäupower auch mit eigenen Titeln immer öfters in den Charts sehen.

HITHAUS: Gibt es ein Vorbild in der Branche ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es Künstler und Gruppen die unglaublich viel erreicht haben, ob einem dieser „Ruhm“ selber aber gefallen würde muß jeder für sich selber entscheiden, und deshalb versuchen wir unsere eigenen Ziele zu definieren und natürlich auch zu verfolgen.

HITHAUS: Wie sieht es bei in der Liebe aus ? Dürfen sich Fans noch Hoffnungen machen, oder sind bereits alle sechs Bandmitglieder vergeben?

ALLGÄU POWER: Wir haben auch noch Singles in der Gruppe zu bieten, also Hoffnung besteht.

HITHAUS: Was müssen Musiker-Frauen aushalten können ? Schließlich sind Sie ständig unterwegs !

ALLGÄU POWER: Dafür sind wir auch öfter mal unter der Woche zu Hause und können vor allem in den Wintermonaten auch mal längere Urlaub einplanen.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Wie bringen Sie so viele Bandmitglieder unter einen Hut, wo gibt es Schwierigkeiten ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es auch bei uns mal Probleme. Wichtig ist nur das man darüber spricht und das haben wir jetzt schon über 10 Jahre lang geschafft.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

ALLGÄU POWER: Es ist für uns einfach ein tolles Gefühl das so viele Menschen den gleichen Spaß an unserer Musik und unseren Idden haben wie wir selber.

HITHAUS: Was ist an Allgäu Power einzigartig ?

ALLGÄU POWER: Der Spaß auf der Bühne. Überzeugen Sie sich selbst!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Allgäu Power für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Ticketverkaufsbörsen und -weiterverkäufer bekommen Ärger

Dienstag, 11. März 2008

Konzertkarten Tickets VerkaufWie der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) mitteilt, gibt es immer häufiger Berichte seiner Mitglieder über sogenannte „Ticket – Tountern“, wilden Ticketverkäufern, die beispielsweise im Internet kommerzielle Weiterverkaufsbörsen für Konzertkarten betreiben. Das Problem ist unter anderem dabei, das Konzerte als ausverkauft gemeldet werden müssen, die es in Wirklichkeit noch gar nicht sind. Dies hat schon bei vielen Fans zu Frust und Verärgerung geführt.

Jetzt gibt es aber Hoffnung, diesen dubiosen Zwischenhändlern den Gar auszumachen, denn zwei Urteile gegen Ticketweiterverkäufer aus dem Jahre 2007 in Zusammenhang mit Sportveranstaltungen können problemlos auf den Konzertbereich übernommen werden.

Prof. Dr. Johannes Kreile, Justiziar des VDKD, sagte gegenüber „musikmarkt live“: “Im Gegensatz zu lizenzierten Weiterverkäufern schaffen Ticket - Touter eine künstliche Verknappung und damit eine Zwangslage, um dann die Tickets deutlich teurer weiter zu verkaufen.” Beziehe der Ticket - Touter die Karten direkt beim Veranstalter, würden die Gerichte den wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch des Veranstalters bejahen, beziehe dieser die Tickets über Dritte, müssten entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Veranstalters vorliegen. Die genannten Fälle seien aus dem Bereich der Fußballspiele, ließen sich aber auf die Konzertveranstalterbranche übertragen. “Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, gegebenenfalls eingreifen und unseren Mitgliedern entsprechende Handlungsempfehlungen geben”.

Allen Fans und Konzertbesuchern sei gesagt, schaut genau hin, von wem Ihr Eure Karten kauft, denn diese dubiosen Händler sind sehr gut zu erkennen.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Es gibt allerdings noch eine zweite Seite dieser Medaille, denn diese Weiterverkäufer ermöglichen nicht selten, das Berufstätige eine reguläre Chance haben überhaupt an eine gute oder sehr gute Platzkarte zu kommen. Wer zum Beispiel auf Geschäftsreise etc. ist hat sonst kaum eine Chance auf gute Karten, da diese meistens von Beschäftigungslosen aller Couleur weggeschnappt werden.

Alexander Marcus

Gotthilf Fischer wird 80. Jahre alt

Mittwoch, 27. Februar 2008

gotthilf_fischerGotthilf Fischer wurde am 11. Februar 1928 in Plochingen bei Stuttgart als Sohn eines Zimmermeisters geboren.

Schon in der Kindheit wurde er durch seinen musizierenden Vater an die Musik herangeführt. Nach dem Besuch der Volkshochschule ging dieser von 1942 bis 1945 an die Lehrerbildungsanstalt in Esslingen. Heute lebt er in Stuttgart.

Im Jahr 1943 gründete Fischer seinen ersten Chor am Esslinger Lehrerseminar. 1945 erfolgte dann seine Übernahme der Leitung des Gesangvereins Concordia Deizisau dessen erster öffentlicher Auftritt 1946 im Deizisauer Ochsensaal stattfand. Die erste Auszeichnung bekam dieser dann 1949, die Goldmedaille auf dem Sängerfest in Göppingen. Sein erster Fernsehauftritt folgte 1962 in der Horst Jankowskis Sendung „Sing mit Horst”.

Der erste Fernsehauftritt der Fischer – Chöre fand 1969 in der Wim Thoelkes Sendung „Dreimal neun” statt. Im Jahr 1972 folgte dann die erste Langspielplatte. Einen großen Auftritt hatten die Fischer – Chöre unter der Leitung ihres Chefs im Finale der Fußball – Weltmeisterschaft im Münchner Olympiastation 1974. 1975 kam dann die eigene Fernsehsendung „Sing mit den Fischer – Chören“ im ZDF.

Die Fischer – Chöre reisten mit ihrem Chef um die Welt und wurden zu einem Stück deutscher Musikgeschichte.
Die Anzahl der Konzerte in der ganzen Welt lässt sich nicht ermessen, aber Gotthilf Fischer hat in dieser seinen Platz gefunden. Millionen Menschen sangen und singen mit ihm über Ländergrenzen hinweg.

Mehrmals durfte er beim Papst in Rom erscheinen und auch sonst hat er unzählige Auszeichnungen und Anerkennungen erhalten.
Die zurzeit aktuellste Fernsehsendung des Meisters der Musik ist die „Straße der Lieder“. Aber Gotthilf Fischer hat auch einige Bücher veröffentlicht.
Am 12. Januar 2008 bekam er in Chemnitz die „Krone der Volksmusik“ für sein Lebenswerk verliehen.
Im Übrigen fühlt sich der Jubilar zu jung für die Rente, wie er erst kürzlich einer Zeitung verriet.

Franz Lambert und das Spiel auf dem wohl schönsten Instrument der Welt

Samstag, 08. Dezember 2007

Franz LambertSeine Musik ist das Synonym zwischen moderner elektronischer Spitzentechnik und dem Spiel eines Perfektionisten.

Franz Lambert hält einem deutschen Markenhersteller von elektronischen Orgeln genau so die Treue, wie seinem perfekten wohlklingenden Sound. Die von ihm benutzte WERSI- Orgel gibt unter seiner Fingerführung ihr ganzes resonanzintensives Klangvolumen frei.

Er beherrscht dieses Instrument in seiner vollen Bandbreite. Es ist ein Raum füllendes Klangerlebnis seinem Spiel von Titeln aller Répertoires zu zuhören. Er komponierte die offizielle FIFA - Hymne, die seit 1994 alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft eröffnet. Er war mit seiner Orgel auch 2006 bei der Fußball WM dabei und es hörten ihn weit über zwei Milliarden Menschen. Franz Lambert wird heute als erfolgreichster und bekanntester Poporganist gehandelt.
Wer seinen Orgelsound hören möchte, der kann es auf der aktuellen CD „Franz Lambert Let´s Swing“ tun.

Die kleine Conny will in die Fußstapfen von Conny Froboess steigen

Sonntag, 16. September 2007

Die kleine ConnyDer Schlager hat einen weiteren Kinderstar. Die kleine Conny aus Berlin. Wie einst Conny Froboess singt Conny fetzige Rock’n Roll Songs, wie aus den 50ziger Jahren nur mit modernem Sound.

Mit ihren lieblichen und erfrischenden Auftritten begeisterte sie bereits großes Publikum. Den Start in die Welt des Schlagers schaffte Conny mit einer Aufsehen erregenden Aktion für das Berliner Strandbad Wannsee und dem Song „Pack die Badehose ein“ von Conny Froboess.

Hithaus hat sich mit der heute 8jährigen Conny aus Berlin unterhalten und sie unter anderem nach ihren künftigen Plänen in der Schlagerwelt gefragt:

Hithaus: Conny, Dein Papa hat Dein großes Talent beim Schallplatten hören entdeckt, Du singst wie Conny Froboess. Was ist seither alles passiert?

Conny: Es ist viel passiert, ich habe schon auf vielen Bühnen gesungen, wie z.B. „Energy in the Park 2007“ vor knapp 35.000 Menschen, „Radio Teddy Olympiapark Fest 2006“, „100 Jahres Jubiläum Strandbad Wannsee 2007“ und „Naturathlon 2007“ auch im Strandbad Wannsee, „Große Preis der Volksmusik Chemnitz 2006“, um nur ein paar Auftritte zu nennen. Es kamen Fernsehsender wie RBB und Radiosender wie Radio Teddy, RBB und Radio Jojo und haben mich interviewt und in so vielen Zeitungen standen Berichte über mich, wie Berliner Morgenpost, Welt, Bild, Burda Verlag usw. Dann haben wir einen Produzenten gefunden, Alexander Loitsch, Sound4you, und wir haben dann eine „Pack die Badehose ein“- CD gemacht, die man bei Amazon und woanders auch kaufen kann und auch downloaden kann z.B. bei Jamba. Im September erscheinen unsere ersten eigenen Kompositionen: „Fußball spielen“ und „Mach doch mal Urlaub zuhause“. Das sind moderne Rock’n Roll Lieder und richtig flott !

Hithaus: Stört dich der Vergleich mit der erfolgreichen Künstlerin Conny Froboess? Wodurch unterscheidet sich die kleine Conny von Conny Froboess?

Conny: Nein, gar nicht, sie ist doch mein großes Vorbild und ich würde sie so gerne mal kennen lernen, ich mag ihre Musik sehr und ich empfinde den Vergleich sogar als gut, denn wenn ich auch den Erfolg beim Publikum habe wie Cornelia Froboess, dann weiß ich, das die Menschen mich mögen, das ich gut bin. Der Unterschied zwischen Cornelia Froboess und mir ist einfach, das sie 50 Jahre früher gesungen hat und die Musik damals natürlich etwas anders klang.

Hithaus: Hast Du ein persönliches Lieblingslied? Was singst Du am liebsten?

Conny: Mein Lieblingslied von Cornelia Froboess ist das Lied „Ich wünsche mir ein neues Kleidchen“ und mein neues Lied „Mach doch mal Urlaub zuhause“ singe ich am liebsten.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Conny: Na ja, das ist nicht so einfach, da ich noch Klavier lerne, reiten gehe und ein gute Läuferin bin, Jahrgangsbeste an der Schule wurde und ich würde gerne in einen Leichtathletikverein gehen.

Dann werde ich dieses Jahr noch mit meiner Kommunionsvorbereitung beginnen und ich muss sehen, wie ich das alles schaffe, so genau weiß ich es noch nicht…..

Hithaus: Was sagen deine Freunde dazu, dass Du schon vor einem großen Publikum auftreten kannst und darfst?

Conny: Die meisten wissen es sicher noch nicht, weil ich es auch gar nicht herum erzählen möchte, ich bin da sehr bescheiden und in der Schule rede ich auch gar nicht darüber.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Conny: Oh ja, das war toll und es ging sehr schnell, weil ich sehr diszipliniert lerne und Alex, der Produzent sagt, er hat selten einen Musiker getroffen, der das so gut macht und den Ton so schnell trifft, unsere Aufnahmen dauern meist nur eine Stunde und dann macht Alex die CD fertig. Die Lieder sind lustig und für Kinder gedacht, aber auch so geschrieben, das Erwachsene verstehen, was in einem Kind so vor sich geht und bestimmt auch schmunzeln werden, weil sie sich auch an ihre Kindheit erinnern werden. Alex fragt mich immer was ich mag und was ich nicht mag, das schreibe ich ihm auf und dann macht er ein Lied daraus, das im Cornelia Froboess Stil ist.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sängerin?

Conny: Oh, ja, das ist ein wunderbares Gefühl, ein Kribbeln und Schmetterlinge im Bauch.

So viele Leute schauen auf die Bühne hoch und klatschen, jubeln und freuen sich, das ist wirklich schön und am schönsten war es natürlich bei Radio Energy. Es war ein heißer Sommerabend, fast noch 25 Grad am Abend und eine Bühne mitten im Wasser, wo ich mit einem Schnellboot hingefahren und abgeholt wurde, das vergesse ich so schnell nicht.

Hithaus: Wo kann man dich als nächstes einmal live erleben?

Conny: Nach all den Auftritten in den Ferien kommt jetzt erst mal die Schule, aber am 8. September beim „Ziegenhoft Fest“ in Berlin Charlottenburg und im September auch in Rathenow im Havelland zum großen Heimatfest sind Auftritte geplant. Im Winter werden der Produzent und der Manager sicher neue Termine machen, aber im Augenblick weiß ich noch nichts Genaues darüber.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Conny: Ja, die beiden neuen Songs wird es ab 15.9 und 21.9.2007 zu kaufen geben, bei Amazon und auch woanders. Man kann sie auch downloaden, bei iTunes, Jamba etc. aber am besten meinen Produzenten Alex Loitsch fragen, der sagt es Euch dann genau.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.diekleineconny.de . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Conny: Das ich mich freuen würde, wenn die Leute mich so mögen wie ich bin, ich finde es schrecklich das heutzutage kaum mehr Musiker ihren eigenen Stil singen. Sie nur noch etwas singen sollen, was gar nicht zu ihnen passt und, dass sie leider nur noch mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen müssen, von Gewalt singen und mit Kraftausdrücken um sich werfen.

Das Leben mag oft so sein, aber dann muss man das doch nicht auch noch singen. Die Menschen heute sehnen sich so sehr nach einem bisschen Normalität, nach Frieden, Freude und schönen Dingen, nicht nach Gewalt und Hass, Ausdrücken und schäbigen Sachen.

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Conny: Vielleicht bin ich etwas anders als viele Musiker heute, weil ich es schön finde, ein Kleid zutragen und hübsch auszusehen, weil ich es mag nett zu sein und mich nicht streiten möchte, weil ich an Freundschaften, Frieden, Freude und Glück und natürlich an Gott glaube, weil ich hoffe das die Menschen ehrlich und aufrichtig miteinander leben und sich nicht immer verletzen müssen. Zwar habe ich die 50er Jahre nicht erlebt, aber ich habe viele Filme darüber gesehen und es war eine Zeit, die ich auch schön gefunden und in der ich auch gerne gelebt hätte.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Conny: Gesundheit, Glück und Frieden für Menschen und Tiere und natürlich meine Familie. Gestern habe ich ohne einen Cent Gage auf einem Benefizkonzert in Berlin Buch gesungen, da gibt es einen Verein, der krebskranken Kindern hilft. Leider konnten nur wenige Kinder an dem Fest teilnehmen, aber ich habe sie auch am Fenster ihrer Krankenzimmer gesehen, diese traurigen Augen und die Hilflosigkeit. Diesen Menschen möchte ich helfen und ich habe auch ein nagelneues Tigerenten- Fahrrad aus meinem Besitz versteigern lassen, das Geld dafür wird dann dafür genommen, den Kindern zu helfen. Es ist geplant das ich diese Kinder besuchen darf und ich freue mich darauf, dort zu helfen.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Conny: Lieder zu singen, die den Menschen zeigen, dass es auch noch eine gute, eine fröhliche Welt gibt, wo die Sonne scheint und man wieder lachen kann. Es ist schade heute nur noch traurige Gesichter zu sehen und das Leben kann so schön sein, wenn man nur daran glaubt. Dies möchte ich gerne singen und das ist mal etwas anderes als Haß, Gewalt und Beschimpfungen wie leider heute so oft in Liedern gesungen wird.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Conny für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.

Michael Holm - Mal die Welt - DA Records / Da Music

Montag, 04. Juni 2007

Mittels seiner aktuellen Produktion “Mal die Welt”, ist Komponist, Texter, Produzent, Arrangeur und Sänger MICHAEL HOLM wahrlich ein großer Wurf gelungen.

Mittels seiner aktuellen Produktion “Mal die Welt”, ist Komponist, Texter, Produzent, Arrangeur und Sänger MICHAEL HOLM wahrlich ein großer Wurf gelungen.
Bereits die ersten Takte des philosophisch-romantisch angehauchten Titelsongs lassen die nicht selten allzu ziel- und konzeptlos erscheinende Ausrichtung seines im Herbst 2004 großartig beworbenen, aber qualitativ überwiegend flachen und uninspirierenden “Comebackalbums” “Liebt Euch” schnellstens dem Vergessen anheim fallen.

Das Albumdebüt des gebürtigen Stettiners bei der Diepholzer DA-Music beinhaltet 13 propere Kleinode, angesiedelt zwischen Gitarren lastigem Pop, (nicht immer nur) leichten Rockanklängen und (zum Glück) kaum traditionellem Schlagerschmus: Perfekt austarierte Melodien, sämtlich mit unverbrüchlicher Ohrwurmgarantie ausstaffiert, verbunden mit nahezu durchgehend äußerst intelligent formulierten Texten, von denen nicht wenige zweifelsfrei und, ohne zu übertreiben, im klassischen Chansongenre angesiedelt werden können bzw. sogar müssen.
Jeder einzelne Beitrag dieser CD steht für sich. Ein potentieller Hit reiht sich an den nächsten. Unnötiges Füllmaterial, lieblose Durchhänger fehlen auf “Mal die Welt” vollkommen. Charmant, ab und zu latent ironisch und augenzwinkernd, stets sympathisch und von bester Stimmkraft beseelt, singt sich der unzerstörbare Kreativling, der – man mag es kaum glauben – seit 1962 (!), ergo seit 45 Jahren, das bundesdeutsche Showgeschäft durcheinander wirbelt, durch seinen 2007er-Meilenstein.
So möchte sich der Rezensent an dieser Stelle erlauben, seine ganz speziellen, persönlichen Favoriten aus vorliegender Superscheibe nach und nach hervorzuheben und entsprechend vorzustellen:
Da wäre zunächst der krosse Gitarrenrocker “Gefährlich schön”. Die mit deftigen Riffs und einem knackigen Groove ausgestattete Rocknummer berichtet von einer toughen Motorradbraut, die vom Lied-Ich erst gar nicht so recht (wieder)erkannt wird. Bald kommt allerdings zum Vorschein: Die “gefährlich schöne” Rockerin war einst “Nachbars kleine, dicke Susi / Die sich gar nichts traut”… Heutzutage erinnert rein gar nichts mehr an die damalige, verklemmt-schüchterne Haltung des Mauerblümchens – aus “Susi” ist eine kraftvolle, selbstbewusste, überzeugende Frau geworden, in die sich das Lied-Ich natürlich umgehend verliebt ;)
Der hochmelodische (wiederum enorm treibende, gitarrenbetonte) Radio-Hit “Deine Frau” wirkt auf den ersten Blick, wie eine eifersüchtige Ode eines Mannes, der die Gattin seines besten Freundes verschämt anschwärmt… doch nur wenig später folgt der lyrische Bruch.
Denn diese, “Deine Frau” wurde von ihrem bisherigen Ehegespenst immer wieder mißhandelt, betrogen, schlecht behandelt, so daß “Deine Frau” nun schon seit langem die Frau des Lied-Ichs geworden ist.
Mit diesem Plot hat Texter Michael Holm ein weiteres, absolut Schlager untypisches Glanzlicht zu verfassen vermocht, das gerade diesen Titel – eben aufgrund der in den Reimen auftretenden Kehrtwendung – zu etwas ganz Besonderem, Herausragenden werden lässt.
Inhaltlich gänzlich entgegengesetzt – also, überaus romantisch, liebevoll, verliebt – zeigt sich die aktuelle Radioauskoppelung “Frühstück”: Eine radikale, temporeiche Komposition, die, nur einmal vernommen, die Gehörgänge des Rezipienten nicht so schnell wieder verlassen mag. “Ich bring Dir das Frühstück ans Bett / Mach meine Fehler wieder wett”… alleine diese völlig genrefremden Textzeilen über einen Mann handelnd, der zuvor mutmaßlich die eine oder andere Dummheit begangen hat und sich nun bei seiner Liebsten entschuldigen möchte, beweisen das hohe Niveau der grandiosen Songkollektion von “Mal die Welt”.
Einen weiteren Höhepunkt stellt der sacht bluesinfizierte Riff-Popper “Ein Stück weit” dar, der, in Sachen sozialer Herkunft, weltanschaulichen Denkens und hobbymäßiger Interessen eigentlich nicht kompatible Menschen beschreibt, die, trotz aller genannter Differenzen, zusammenfanden und oft zu Liebespaaren wurden.
Luftig-leger rockt “Herz aus Gold” voran, wogegen z.B. “Wozu”, “Mir fehlt dieses Wort” oder “Wir haben die Zigaretten geteilt” eher die balladeske, nachdenkliche Seite des heutzutage in Bayern residierenden Multitalents an den Tag legen. Hervorragend auch die melancholische Mid-Tempo-Ballade “Lass uns fliegen”, die sehnsüchtig und offensiv zugleich an die späten 60er Jahre gemahnt, und Zeitgenossen auffordert, noch ein einziges, womöglich letztes Mal nach “Woodstock” und “San Francisco”, zu den “Beatles” und “Stones” “zu fliegen”, um dort nochmals in die Irrungen und Wirrungen ihrer Jugend eintauchen zu können.
Ein enormes musikalisches, wie gleichsam lyrisches Wagnis geht die 63jährige Poplegende in der tieftraurigen und dennoch aufmunternden Geschichte “16 Jahre” ein.
Zu – man höre und staune – sehr sanften, daher mehr als nur ansprechenden Hip-Hop- Rhythmen, erzählt Michael Holm von einer Mutter, die immer dann, wenn in der Nähe ihrer Wohnung die Schulglocke läutet, fröhliche, lachende Schüler auf den Pausenhof strömen und dort Fußball spielen, an ihren eigenen Sohn denken muss, den sie bei einem schweren Unfall, als er noch ganz klein war, für immer verloren hatte.
Diese wundervolle, kongeniale Kooperation der beiden langjährigen Freunde Michel Holm (Text) und Giorgio Moroder (Musik) bietet vermutlich eine der anspruchsvollsten, intelligentesten, tiefgreifendsten Arbeiten dar, die der Hitmacher des 70er-Jahre-Schlagers jemals seinen Fans überreicht hat.
Wie eingangs erwähnt, rein subjektiv (!), erachtet der Rezensent als einzigen klanglichen Minuspunkt von “Mal die Welt”, Titel Numero 13 von hier analysierter 46-Minuten-CD:
Die auf Englisch intonierte Monumentalballade “Trees for the World”, zugunsten derrührigen Umweltschutzorganisation “Bäume für Menschen” (www.baeume.de) aufgenommen, ertönt m.E. viel zu kommerziell, zu seicht, zu betroffen – wobei, dies gesteht der Rezensent gerne ein, eben jene konsequent marktträchtige Ausgestaltung jenen Schmankerls selbstverständlich auch ansonsten Michael-Holm-ferne Popfans ansprechen soll, so dass das mainstreamorientierte, immens radiotaugliche Arrangement von “Trees for the World” zwar vielleicht nicht gerade als künstlerisches, aber eben als kommerzielles Meisterwerk aufzufassen ist.
Der liebenswerte Interpret längst zu Allgemeingut des deutschen Schlagers avancierter, inzwischen, seit zig Jahren, drallen Kultstatus besitzender Partyknaller der Sorte “Mendocino”, “Tränen lügen nicht”, “Nur ein Kuss, Maddalena”, “Barfuss im Regen” oder “My Lady of Spain, legt anno 2007 mit “Mal die Welt” letztlich ein in gewisser Hinsicht ausschließlich als “Paradoxon” zu bezeichnendes Opus vor:
“Mal die Welt” ist nicht mehr und nicht weniger, als ein reifes Alterswerk eines offenkundig und hier 46 Minuten lang hörbar niemals alternden Musikers!
Gesamtnote: Bestwertung

Quelle: Holger Stürenburg, 23./24. Mai 2007 für www.smago.de

Produkt-Info der Plattenfirma DA Music zu der CD Mal die Welt

“Mal die Welt”. So wie ein Maler mit Pinsel und Farben seine Weltanschauung auf Leinen verewigt, so zeichnet Michael Holm bereits Zeit seines Lebens mit seinen Liedern und seiner Stimme die Welt aus seiner Sicht. Sein neues Album ist auch ein Bild mit fröhlichen Farben, wie seine brandneue Single “Frühstück” beweist, mit der er durch den Sommer 2007 gehen wird. “Ich bring dir das Frühstück ans Bett”, welche Frau hört das nicht gerne?
Die dominierende Farbe des neuen Albums ist die Farbe der Liebe und sie könnte kaum intensiver sein als in der wunderschönen Ballade “Wozu”. Zeilen wie “Wozu brauch ich meine Augen, wenn ich Dich doch nicht mehr sehen kann? Wozu brauch ich meine Träume, liegst Du nachts nicht mehr in meinem Arm”, lassen uns in Romantik schwelgen. Kontrastreiche Farben verwendet Michael Holm zudem im Song “Ein Stück weit”, in dem er das landläufige Klischee, das Gegensätze sich anziehen, unterstreicht.
Gleich die erste Single des Albums ließ aufgrund ihrer Thematik alle überrascht aufhorchen: “Deine Frau” ist keine “Heile Welt-Romantik”, sondern Alltagspoesie à la Michael Holm, wie wir sie von ihm kennen und lieben. Es sind halt Farben in vielerlei Schattierungen, die Michael Holm auf seinem neuen Album verwendet. Sie öffnen sich dem Hörer in einer Vielzahl musikalischer Bilder, die Michael Holm mit seiner unverkennbar samtweichen Stimme in Geschichten von Liebe und Hoffnung verwandelt.
Michael Holm sieht die Welt nicht nur rosarot, sondern auch mal grau und trist, aber immer mit einem kleinen grünen Hoffnungsschimmer, der uns Mut macht. Dafür lieben ihn die Menschen. Deshalb gelingt es ihm heute, wie zu Beginn seiner Karriere, den Hörer in seine Welt zu entführen, wenn auch nur für ein paar Minuten, für einige flüchtige Momente, in denen wir abtauchen in seine Geschichten, für die Dauer eines Liedes oder auch darüber hinaus. Zwischen 1962 und 1981 war er mit sage und schreibe 21 Singles in den deutschen Verkaufscharts notiert, mit sieben Titeln davon in den Top-10, wie z.B. mit “Barfuß im Regen”, “Mendocino”, “Wie der Sonnenschein”, “Ein verrückter Tag” oder “Mußt Du jetzt gerade gehen, Lucille”. Mit “Tränen lügen nicht” war er ganze 21 Wochen unter den ersten Zehn, davon lange auf Platz 1. Dafür wird er auch heute noch als bester deutscher Song der letzten 42 Jahre notiert und von verschiedenen Fernsehsendern präsentiert.
Die Freude daran, das Leben und die Gefühle als hörbares Bild in Liedern zu skizzieren, setzte er darüber hinaus auch für viele seiner Interpretenkollegen als Songschreiber erfolgreich ein: Mit “Dondolo”, “Fiesta Mexicana” und “Marie, der letzte Tanz ist nur für dich” schrieb er z.B. an drei der größten Rex Gildo Hits mit, alle drei erreichten die Top 10 der Verkaufscharts. Er arbeitete u.a. mit Howard Carpendale, Ricky Shayne, Karel Gott und Mary Roos, an deren grössten Hit “Arizona Man” er mitwirkte. Für Joy Fleming schrieb er an deren 1975er Grand Prix-Hit “Ein Lied kann eine Brücke sein” mit und für Peter Maffay entstand mit “Ein Bild kann nicht lachen so wie Du” ein Song, der im Jahr 1976 bis auf Platz 25 der deutschen Top-50-Verkaufshitparade kam. Mit dem von Giorgio Moroder interpretierten Song “Son Of My Father” (1972) und zuvor bereits mit dem Song “Jesus Is A Soulman”, gesungen von Lawrence Reynolds (1969) konnte sich Michael Holm als Songschreiber auch in den U.S.-Verkaufscharts verewigen.
Neue Farben und Klangbilder kreierte Michael Holm in den 80er Jahren dann mit seinem New Age-Projekt “Cusco”, mit dem er einen weltweiten Erfolg und Millionen verkaufter Schallplatten, insbesondere in den U.S.A. und Asien erreichte. Insgesamt 3 Mal wurde er für dieses Projekt in den U.S.A. für den Grammy nominiert, letztmalig 2004. In der zweiten Hälfte der 90er arbeitete Michael Holm dann mit dem Künstler Guildo Horn zusammen, der u.a. den Hit von Michael Holm “Baby, Du bist nicht alleine” aus dem Jahr 1973 neu interpretierte.
Im Jahr 2004 kehrte Michael Holm zu eigenen Song-Interpretationen und “neuen” alten Farben zurück, denn dann gab es endlich ein neues Michael Holm-Album mit dem Namen “Liebt Euch”. Der Titelsong war 2005 auch der offizielle Titelsong für den CSD in Köln. Er ist wieder da und malt sie wieder, die Welt aus seiner Sicht eingebunden in seine Lieder. Der Obertitel seines neuen Albums ist deshalb die denkbar beste Beschreibung für sein Schaffen: “Mal die Welt”.
Quelle: www.da-music.de

EMI MUSIC GERMANY SCHICKT RABAUE UND SANFTE ENGEL INS FINALRENNEN

Mittwoch, 02. Mai 2007

Am 17. Mai werden beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik 2007 in München die vier Finalisten unter den 15 von einer Jury ausgewählten deutschen Teilnehmern ermittelt. EMI Music Germany ist bei dieser Finalrunde mit zwei Bands vertreten:

Am 17. Mai werden beim deutschen Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik 2007 in München die vier Finalisten unter den 15 von einer Jury ausgewählten deutschen Teilnehmern ermittelt. EMI Music Germany ist bei dieser Finalrunde mit zwei Bands vertreten:
Die Kölner Stimmungsband Rabaue geht mit dem schwungvollen Voulez-vous? (Rhingtön) an den Start und das Trio Sanfte Engel, drei Saxophonistinnen aus München, gibt mit dem romantischen Instrumental Ich sag’ Adieu, St. Tropez (Electrola) zugleich seinen Label-Einstand. In der vom ZDF live übertragenen Grand-Prix-Veranstaltung entscheiden die Zuschauer per TED, wer am 25. August beim großen Eurovisionsfinale des Grand Prix der Volksmusik in Wien gegen die Konkurrenz aus Österreich, der Schweiz und Südtirol antreten darf. Wie beim Eurovision Song Contest stehen auch beim Grand Prix der Volksmusik die Stars im Rampenlicht, ausgezeichnet werden jedoch die Autoren und Komponisten des Songbeitrags.

Die im Jahr 2001 formierte Band Rabaue um die beiden Ex-Kolibris Peter Kempermann und Peter Funny van den Brock gab Anfang des Jahres 2007 ihren Einstand bei dem Label Rhingtön mit der Werkschau Das Beste der Rabaue. Hits wie Pizza Hut und Insellied, das unter dem Titel Hüttenlied in Österreich als bester Après-Ski-Hit ausgezeichnet wurde, hatten der vielseitigen Gruppe den Weg zu überregionaler Popularität geebnet. War ihre letzte Single Was kann ich denn dafür (dass ich so schön bin) ein Lied zum Schmunzeln, so zeigen sich die Rabaue auf Voulez-vous? nicht minder humorvoll aufgelegt. Die von Francesco Bruletti und Heiko Schneider komponierte Polka mit Pop-Flair ist ein reizender verbaler Flirt mit der französischen Sprache. Als Radiosingle wird der sommerliche Song am 30. März erscheinen. Am 18. Mai wird eine neue Edition des Albums Das Beste der Rabaue veröffentlicht, auf der dann auch die neue Single enthalten ist.

Sanfte Engel, das sind die drei so erfahrenen wie attraktiven Saxophonistinnen Karolin Frost, Katrin Wunderlich und Christine Zengerle aus München, die sich vor zwei Jahren zum Trio zusammenschlossen. Mit dem von Luigi Trovatello, Matthias Stingl und André Wolf komponierten Instrumentalstück Ich sag’ Adieu, St. Tropez debütieren sie nun auf dem Label Electrola und entführen den Zuhörer mit dieser am 5. April erscheinenden Radiosingle an die Côte d’Azur. Traumreise heißt ihr Debütalbum, welches am 18. Mai, genau einen Tag nach dem Vorentscheid zum Grand Prix der Volksmusik 2007 veröffentlicht wird, bei dem die Sanften Engel erstmals vor einem Millionenpublikum auftreten.
Quelle: Emi Electrola

RABAUE Das Beste der Rabaue www.amazon.de

Nach dem Einstand der Rabaue auf dem neuen EMI-Label Rhingtön mit der Single Was kann ich denn dafür… (dass ich schön bin), die sich bereits vor der offiziellen Veröffentlichung Ende letzten Jahres zu einem allerorten zündenden Stimmungshit der laufenden närrischen Saison entwickelt hat, folgt nun das erste Album der Band auf dem Label, wo der rheinische Frohsinn ein neues Zuhause hat. Mit Das Beste der Rabaue zieht die fünfköpfige Kölner Band nicht nur eine beeindruckende Bilanz ihrer knapp sechsjährigen Karriere, sie präsentiert auf der 16 Songs umfassenden Compilation auch einige neue Songs, produziert von Francesco Bruletti und Dieter Brink, die den Rabaue zu frischem Schwung verholfen haben. Das zeigt sich nicht nur auf der aktuellen Single, sondern auch bei den anderen brandneuen Songs wie die so temperamentvoll wie ein kölscher Kosakentanz auftrumpfende Nummer Mir han de Musik in d’r Täsch oder der nostalgisch rührselige Schlager Loß mer dräume vum ahle Kölle. Bei den Rabaue gehen große Gefühle und humorige Gesinnung mitunter kongenial Hand in Hand.

Die Rabaue verdanken ihren Bandnamen vier legendären Straßenmusikern, die im Köln der Nachkriegszeit durch die Stadt zogen und zur Erheiterung der Menschen ihre Lieder zum Besten gaben. Im Jahr 2001 gründeten die beiden Ex-Kolibris Peter Kempermann (Gitarre, Bass, Gesang) und Peter Funny van den Brock (Keyboards, Akkordeon, Gesang), die mit dem legendären Karnevalshit Die Hände zum Himmel bereits Chartgeschichte geschrieben hatten, die neue Band Rabaue. Mit Albert Detmer (Schlagzeug, Percussion, Klavier, Gesang) und Peter Jansen (Gitarre, Mandoline, Bass, Gesang) fanden sie schnell zwei weitere Musiker, die sich für das musikalische Konzept der Band begeistern konnten. Im Jahr 2005 verstärkte Benjamin Weißert (Bass, Gitarre, Klavier, Gesang) die Band, bei der jeder ein patenter Sänger ist, jedoch Peter Kempermann als der eigentliche Leadsänger und Peter van den Brock als unübersehbare Stimmungskanone der Rabaue firmieren.

Mit 1500 Auftritten seit der Gründung der Band haben die Rabaue kaum eine Gelegenheit ausgelassen, ihre Klasse auf Bühnen unterschiedlichster Natur unter Beweis zu stellen. Klar, auch für die Rabaue ist jede Karnevalssession absolute Hochsaison, aber Schützen-, Wein-und Straßenfeste, Galas, Benefiz-Events und große Partys stehen bei ihnen ebenfalls auf dem Programm. Konzerte beim Weltjugendtag, auf Mallorca und während der Fußball-WM sowie eine Tournee mit den Schürzenjägern im vorletzten Jahr zählen zu den weiteren Highlights einer unermüdlichen Band, die dank ihrer beachtlichen Serie von Hits immer größere Kreise zieht. So wurde ihr Insellied in Österreich unter dem Titel Hüttenlied mit einem Award als bester deutscher Après-Ski-Hit ausgezeichnet, Knutschbär ist und bleibt ein Lied zum Knuddeln und ihr bis dato erfolgreichster Chart-Hit Pizza Hut, ein musikalischer Kalauer über das fragwürdige Vergnügen von Fast Food, wurde in der Coverversion von DJ Ötzi gar zum international gefeierten Top-Hit.

Von der unverzichtbaren Polonaise über schwungvoll aufs Parkett gelegte Polkas und besinnliche Walzer bis zum Powerschunkeln, dass sich die Bänke biegen, beherrschen die Rabaue jedes Genre, das für zünftige Stimmung sorgt. Ob romantische Liebeslieder (Du bes et Schönste op d’r Welt, Am Himmel fählt hück Naach ne Stään), amüsanter Swing über Rollenverständnis (Ein bisschen Macho…), lustiger Bänkelgesang eines Pechvogels (Alles klar – weiß Bescheid), eine beschwingte, irisch angehauchte Polka über das kölsche Lebensgefühl (Mir sin wie m’r sin) oder eine Hymne auf die Tresenfreundschaft (Mer ston zesamme), die Rabaue strahlen in ihren Liedern stets eine Herzlichkeit und Wärme aus, die ansteckend wirken. Für das Jahr 2007 ist der Terminkalender der sympathischen Truppe nicht nur für Fest- und Fernsehauftritte rund um den Karneval randvoll (www.rabaue.de). Auch bei der Handball-WM, auf der Abschiedsparty von Michael Schumacher und für eine Tour durch Österreich sind sie bereits gebucht. Zielsicher und mit Vollgas durchs Jahr, so lautet schließlich auch das Motto der Rabaue.
Quelle: Emi Electrola

“Goldene Henne” für Semino Rossi

Sonntag, 01. April 2007

Semino Rossi ist Preisträger der Goldenen Henne 2006 in der Kategorie Musik: Am gestrigen Abend (20.09.2006) fand im Berliner Friedrichstadtpalast die Verleihung des Publikumspreises im Rahmen der gleichnamigen MDR-Fernseh-Gala statt. Die Goldene Henne ist für Semino Rossi neben der Goldenen Stimmgabel, dem ECHO und dem Amadeus der vierte große Medienpreis, auf den er im Jahr 2006 stolz sein kann. Die Goldene Henne ist der Publikumspreis der Super-Illu und des MDR in Zusammenarbeit mit dem Berliner Friedrichstadtpalast. Er wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen. Neben Semino Rossi gehören in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Deutsche Fußballnationalmannschaft, Schauspieler Ulrich Mühe, Eisschnellläuferin Claudia Pechstein und Moderatorin Andrea Kiewel zu den Preisträgern. Die Gala sahen rund 1,58 Millionen Zuschauer an den Fernsehschirmen.

Semino Rossi präsentiert sein sensationelles neues Album

Sonntag, 01. April 2007

Die Nationalflaggen von Deutschland und Argentinien wehten am Mittwoch den 28. Juni im Sommerwind. Doch es ging ausnahmsweise mal nicht um Fußball, denn mit den Flaggen sollte ein argentinischer Superstar des deutschen Schlagers geehrt werden: Semino Rossi. Der argentinische Ausnahmesänger stellte auf dem Eventschiff “MS RheinEnergie” sein neues Album “Ich denk an Dich” (Best.-Nr. CD 9875612 / MC 9875613) vor. Argentinisches Temperament, gepaart mit leisen zärtlichen Tönen und Humor, das ist die exklusive Mischung, die Semino Rossi ausmacht und schließlich zum Star gemacht hat. Neben begeisterten Fans waren ihm zu Ehren auch Medienvertreter sowie befreundete Künstler, Produzenten, Autoren und Moderatoren wie Karl Moik, Claudia Jung, Hans Singer, Peter Steinlechner (Schürzenjäger), Andreas Lebbing und Nastasja Marinkovic von der Gruppe Wind, Monika Martin, Markus Wolfahrt (Klostertaler), Los Paraguayos (mit Miss Paraguay), Alfons Weindorf, Dr. Bernd Meinunger u.a. mit an Bord. Das Publikum war begeistert. Als Semino Rossi dann aber die Bühne betrat, war kein Halten mehr. Ein 13köpfiges Orchester mit vier Streicherinnen hatte auf der Bühne Platz genommen. Es sollte der erste Auftritt von Semino Rossi mit seiner eigenen Band werden, die ihn auch nächstes Jahr auf der Solo-Tournee begleiten wird. Nach dem Konzert bekam Rossi noch zwei deutsche Platin Awards für die Erfolgsalben “Alles aus Liebe” und “Tausen Rosen für Dich” verliehen. Das neue Album “Ich denk an Dich” kommt am 14. Juli in die Läden!

Unvergessen! Luttenberger Klug mit ihrer Single “Vergiss mich”

Mittwoch, 31. Januar 2007

„Vergiss mich“ so heißt die neue Single von LUTTENBERGER*KLUG, doch vergessen werden wir Chrissi und Michelle aus Österreich so schnell nicht!

Vergiss mich so heißt die neue Single von LUTTENBERGER*KLUG, doch vergessen werden wir Chrissi und Michelle aus Österreich so schnell nicht!

Mit ihrer Debütsingle Super Sommer haben uns LUTTENBERGER-KLUG 2006 in Sommerlaune gebracht. Auftritte auf der Fanmeile am 9. Juli vor dem Brandenburger Tor vor 1 Mio. jubelnder Fußballfans und am gleichen Tag in der Berliner Waldbühne direkt vor dem WM-Finale vor 20.000 Zuschauern, waren nur der Anfang. Auch die Fangemeinde von Tokio Hotel konnten sie als Support beim Abschlusskonzert der Band am 3. September in der Loreley begeistern.

Die beiden sehen nicht nur extrem lässig aus, sondern performen auch auf der Bühne mit gekonntem Verve: Michelle Luttenberger (16 Jahre) an den Keyboards und Chrissi Klug (17 Jahre) mit ihrer Gitarre. Beide sind aus Österreich, beide beherrschen ihre Instrumente und überzeugen durch ihre Stimmen. Zusammen haben sie längst eine Fangemeinde, die von Festival zu Festival wächst. Wir werden Euch nicht enttäuschen!, versprechen sie.

LUTTENBERGER*KLUG sind echt, sind authentisch und kein künstliches Castingprojekt.
Ihre Musik ist ein Mix aus Rock und Pop mit akkustischen Gitarren, gefühlvollen Keyboardklängen und ausdrucksstarken Stimmen. Ihre Texte treffen ihre Generation ins Herz – Michelle und Chrissi singen über Themen die ihre Altersgruppe interessieren, die sie selbst erleben, hinterfragen und anzweifeln.

Nach monatelanger Arbeit im Studio sind jetzt großartige Songs entstanden. Ende Februar 2007 erscheint nun ihr Debüt-Album Mach’ dich bereit und der Titel verrät, was Chrissi und Michelle unbescheiden behaupten Wir haben noch so verdammt viel vor!, und setzen dabei ihren bestechend coolen Blick auf.

Im Februar erscheint jedoch vorab ihre neue Single “Vergiss mich”, die in Zusammenarbeit mit Alexander Kahr und dem Produzententeam Valicon (u.a. Silbermond) entstanden ist.

Macht Euch bereit – für LUTTENBERGER*KLUG!

Tourdaten: als Support der Christina Stürmer Tour

23.02.07 Fr AUGSBURG (D) - Schwabenhalle
24.02.07 Sa SAARBRÜCKEN (D) - Garage
25.02.07 So MAINZ (D) - Phönix Halle
27.02.07 Di HANNOVER (D) - Capitol
28.02.07 Mi HAMBURG (D) - Docks

Künstlerhomepage: www.luttenberger-klug.de
Lablehomepage: www.deag.de
Free Download Video: http://www.deag-player.de/?pid=luttenbergerklug.free

“Olé, La Ola” - Die Welle mit der Stimmungsgarantie schwappt über!

Montag, 29. Januar 2007

Olé, La Ola, die Welle mit der Stimmungsgarantie, kommt und ist nicht mehr aufzuhalten! Der Ohrwurm ist der neue Stimmungs-Superhit von Ralf von Valler. Olé, La Ola ist nach Rosen sagen mehr als Worte und Rucki Zucki – der Party-Dance-Hit bereits die dritte CD von Ralf von Valler. Wer jetzt sagt: Das ist doch was fürs Fußball-Stadion - aber die WM ist doch vorbei, dem nimmt Ralf schnell den Wind aus den Segeln: Nach der WM ist vor der EM!. Außerdem sorgt die La Ola Welle überall dort für Stimmung, wo mindestens zwei Leute zusammenstehen: beim Après Ski, im Urlaub auf Mallorca, an Karneval, Fastnacht, Fasching oder beim Oktoberfest.

Die Maxi-CD Olé, La Ola ist das Produkt des bewährten Profi-Teams Mark Whale, Frank Buchen (Turnip Music), Eroc (Erocs Mastering Ranch) und Michael Bläsing (MB Multimedia) für den Vertrieb. Der Ohrwurm stammt aus der Feder von Ralf von Valler. Eigentlich wollte Ralf den Titel erst später auf einer CD veröffentlichen, doch als bereits die Resonanz auf das Demo überwältigend war, hat er sich für die Express-Veröffentlichung entschieden. Die Open-Air-Premiere feierte Ralf zur Karnevalseröffnung am 11.11. in Koblenz und rund 1.000 feierten mit.

Für die ehemalige B-Seite hat sich Ralf etwas ganz besonderes ausgedacht. Mit Ralfs Schunkel Medley hat er alte Rhein- und Mosel-Weinlieder zu einem Potpourri zusammengefasst. Doch wer Ralf kennt, der weiß, dass es nicht bei einem leichten Wackeln von rechts nach links bleibt. Er hat den Titeln ein neues Kostüm angezogen. Da geht richtig die Party ab, macht Ralf Appetit aufs Schunkeln. Das sind alles Lieder, die wir früher an Fastnacht in Vallendar gesungen haben. Leider werden sie nicht mehr so häufig bei Partys gesungen, da die meisten Versionen ganz schön verstaubt sind – damit ist aber jetzt Schluss!

Ralf von Valler, der aus der Rheinstadt Vallendar - kurz Valler – stammt, will seinem Publikum einfach Spass bereiten. Wenn die Leute Spass haben mit dem, was ich mache, die Hände zum Himmel strecken und lautstark mitsingen, habe ich auch Spass! Der Entertainer und Moderator hat Stimmung im Blut und diese Stimmung schwappt schnell auf das Publikum über. Bisher haben mehrere 10.000 mit Ralf von Valler gefeiert und täglich werden es mehr….

Stand: 01/2007
98.20026 GEMA LC 10406

Im Vertrieb der MB Mulitmedi@
Postfach 1161, D-65780 Hattersheim
Kontakt & Booking: info@RalfvonValler.de
Internet: www.RalfvonValler.de

Peter Maffay - “Begegnungen - eine Allianz für Kinder”

Mittwoch, 24. Januar 2007

Peter Maffay - ?Begegnungen ? eine Allianz für Kinder?
BEGEGNUNGEN ? EINE ALLIANZ FÜR KINDER
Schirmherrin: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Ein Projekt von Peter Maffay in Partnerschaft mit dem Kinderhilfswerk WORLD VISION
Peter Maffays neues Projekt, ?Begegnungen ? eine Allianz für Kinder?, ist eine musikalische Weltreise, die uns gleichzeitig an humanitäre, soziale und ökologische Brennpunkte unserer Erde führt. Mit ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? möchte Peter Maffay wiederum einen musikalischen Dialog mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt führen und darüber hinaus gemeinsam mit ihnen ein internationales Netzwerk schaffen, das sich in den Dienst der Kinder dieser Welt stellt ? Kinder, die in Elendsvierteln, in ökologisch bedrohten bzw. zerstörten Gebieten, in Reservaten oder an durch kriegerische Auseinandersetzungen in Mitleidenschaft gezogenen Orten leben müssen.
Vierzehn KünstlerInnen aus vierzehn Ländern partizipieren an diesem bislang ehrgeizigsten internationalen Projekt des deutschen Rockmusikers. Jede/r der Beteiligten ist in ihrem/seinem Heimatland eine nationale Berühmtheit und aus dem ekklektischen Zusammenspiel dieser profilierten Künstler aus den verschiedensten Kulturkreisen und Musikgenres ist ein hochkarätiges Album entstanden ? eine künstlerische Synthese, die mehr repräsentiert als nur die Summe ihrer Teile.
?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? ist die konsequente Fortsetzung und Weiterentwicklung von ?Begegnungen?, dem erfolgreichen Album und der gleichnamigen Tour aus den Jahren 1998 und 1999: Wieder geht es um den musikalischen Austausch mit KünstlerInnen aus aller Welt jenseits von politischen, religiösen und kulturellen Gegensätzen - hinzu gekommen ist nun aber eine weitere Dimension: Charity, mit dem Hauptschwerpunkt der Kinderhilfe.
Gemeinsam mit dem weltweit arbeitenden Kinderhilfswerk WORLD VISION möchte Peter Maffay auf Projekte aufmerksam machen, die Kindern eine bessere Zukunft bieten. Peter Maffay selbst ist bereits seit vielen Jahren in der Stiftungsarbeit für Kinder in Not aktiv: Die im Jahr 2000 gegründete und nach ihrem Vorsitzenden benannte Peter Maffay Stiftung hat sich die Betreuung von durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch im familiären Bereich sowie durch schwere Krankheiten traumatisierte Kinder zur Aufgabe gemacht. Auch die Tabaluga Kinderstiftung, deren Schirmherr Peter Maffay ist, arbeitet auf dem Gebiet der Kinderhilfe. Beide Stiftungen kooperieren eng und haben ein umfassend abgestimmtes Hilfsnetz entwickelt.
Zur großen Freude von Peter Maffay hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Gesamt-Schirmherrschaft für das Projekt ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? übernommen.
Bei ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? sind ausschließlich KünstlerInnen in das Projekt integriert worden, die in humanitären, sozialpolitischen und karitativen Projekten involviert sind. An jede(n) dieser KünstlerInnen und ihr jeweiliges Charity-Projekt ist jeweils eine Persönlichkeit aus Politik, Wirtschaft, oder Gesellschaft gekoppelt, die ein affines gesellschaftspolitisches Engagement an den Tag legt, und als Patin/Pate fungiert.
Eine projektübergreifende Patenschaft hat Josep Borell, der Präsident des Europaparlaments übernommen.

2. Hier die einzelnen Projekte im Rahmen von ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder?:
Die Peter Maffay Stiftung ist mit Liz Mohn, der Geschäftsführerin der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft, als Patin vertreten. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko betreut das Projekt seiner Landsmännin, Sängerin und Eurovision Song Contest - Gewinnerin Ruslana als Pate. Ruslanas Tschernobyl-Initiative ?Kinder des Frühlings? bemüht sich, Gelder für den Erwerb von Medizintechnik für ein Spezialkrankenhaus im ukrainischen Lwow zur Rehabilitierung Neugeborener mit angeborenen Gesundheitsschäden zu sammeln. Seit der 1986er Reaktorkatastrophe von Tschernobyl kommen in der Ukraine jährlich ca 20.000 Kinder mit angeborenen Herz- und anderen Organschäden auf die Welt. Andere entwickeln durch radioaktive Verstrahlung verursachte Krebsleiden, Immunschwächen oder andere lebensbedrohende Krankheiten.
Der israelische Vizeministerpräsident, Friedensnobelpreisträger und Schirmherr des “Peres Center for Peace”, Shimon Peres, ist der Pate von ?Twinned Soccer Schools?, einem bi-ethnischen Fußballprojekt, das sich mit der Unterstützung der israelischen Sängerin Tsipi Masheed um Friedenserziehung von palästinensischen und israelischen Kindern und Jugendlichen durch gemeinsame sportliche Aktivitäten bemüht.
Zola, Megastar des südafrikanischen Kwaito-Hip Hop, Poet, Schauspieler (?Tsotsi?, Oscar-Gewinner 2006) und Aktivist unterstützt mit seiner Teilnahme an ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? das ?Emdeni Children?s Home?, das sich insbesondere um AIDSinfizierte oder durch AIDS im familiären Bereich betroffene und traumatisierte Kinder und deren Familien kümmert. Als Schirmherr des Projekts fungiert der südafrikanische Erzbischof em. Desmond M. Tutu. Grammy-Gewinnerin Césaria Evora, Grande Dame des capverdischen Morna trägt mit ihrer Organisation ?CIZE? (Associacao de promocao cultural e social Cesaria Evora) dafür Sorge, dass Kindern auf den infrastrukturell schwachen Kapverden Möglichkeiten der musikalischen Aus- und Weiterbildung geboten werden; dies sowohl durch den Bau von Musikschulen und deren Ausstattung mit Instrumenten und Lehrpersonal als auch durch Auslandsstipendien. Durch dieses Engagement soll die musikalische Tradition der - durch Abwanderung insbesondere der jungen Generation geprägten kapverdischen Inseln bewahrt werden.
Auch das nordamerikanische Projekt stellt den Erhalt zentraler kultureller Traditionen ins Zentrum seiner Bemühungen: Leonard Little Finger, Direktor des Fachbereiches ?Lakota Studies? an der Loneman School in Oglala und Ururenkel des legendären Chief Big Foot und James Rizzi, einer der populärsten zeitgenössischen Pop-Art-Künstler, haben gemeinsam die Patenschaft für das Projekt ?Lakota Circle Village? übernommen, und somit für den Bau einer Schule, in der die Kinder des Lakota-Volkes in ihrer mittlerweile vom Aussterben bedrohten Sprache unterrichtet werden sollen. Der in das Hilfsprojekt eingebundene Künstler ist der aus South Dakota stammende Rockmusiker Robby Romero.

3. Als Dachorganisation für ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? gelang es Peter Maffay, das überkonfessionelle Kinderhilfswerk WORLD VISION zu gewinnen.
WORLD VISION leistet seit über 50 Jahren Entwicklungs- und Katastrophenhilfe, bei der Kinder im Mittelpunkt stehen. Von Deutschland aus wurden im vergangenen Jahr 226 Projekte in 41 Ländern gefördert. Im Rahmen der Partnerschaft mit ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? wurde das WORLD VISION-Schwerpunktprojekt zur Bekämpfung von AIDS in den Slums der indischen Millionenstadt Mumbai integriert. Ziele der Projektarbeit sind zum einen die Aids-Aufklärung und Prävention. Zum anderen sollen die Lebensumstände HIVpositiver Menschen und von durch HIV/Aids verwaisten oder gefährdeten Kindern verbessert werden.
Das zweite indische Projekt im Rahmen von Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? wird in Kooperation mit der ?Art of Living Foundation? (Beraterstatus bei der UN-Sektion für Wirtschafts- und Sozialangelegenheiten) durchgeführt. Deren Begründer, der Friedensnobelpreisnominé Sri Sri Ravi Shankar, übernimmt die Patenschaft eines umfangreiches Hilfsprogramms für 43 Dörfer in der Region Karnataka, das sowohl den Bau von Schulen und Obdachlosenheimen, die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser und die Unterstützung beim Anbau von Nutzpflanzen umfasst.
Anlässlich des 25jährigen Bestehens der ?Art of Living Foundation? fand vom 17.-19. Februar 2006 die von mehr als 2,5 Millionen Teilnehmern aus aller Welt besuchte dreitägige ?Conference on Human Values? statt, zu der Peter Maffay als Gastredner eingeladen war.
Die indischen Künstler, die in das Projekt eingebunden wurden, sind die drei Brüder und Club DJs Kuldeep, Manjeet und Surjeet Ral, die sich RDB ? (Rhythm Dhol & Bass) nennen. Als Band mit DJ, MCs, einem Sänger und Dhol-Perkussionisten mixen RDB Bhangra, House, UK Garage, Hindi, R?nB, HipHop und Ragga zu einer explosiven Mischung.
Das unter der Schirmherrschaft des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai stehende und in Zusammenarbeit mit dem afghanischen Künstler Farhad Darya entwickelte Selbsthilfeprojekt ?Licht und Lernen? soll den Menschen in Afghanistan auch nach Einbruch der Dunkelheit Licht bringen. Eine Gesamtversorgung Afghanistans mit Elektrizität wird aufgrund der politischen, ökonomischen und geographischen Gegebenheiten auf lange Zeit hin unmöglich sein. Insbesondere Kinder sind davon betroffen. Um zu überleben, müssen viele von ihnen tagsüber arbeiten gehen. Nach Einbruch der Dunkelheit haben sie dann keine Möglichkeiten mehr, Lesen und Schreiben zu lernen bzw. ihre bestehenden Fähigkeiten zu vertiefen. Ein Ausweg bieten solar betriebene Lampen: Herkömmliche Petroleumlampen werden mit Energiesparleuchtmitteln versehen und von mitgelieferten Solarenergiezellen versorgt, die kostenlose Elektrizität spenden, und auch die Möglichkeit geben, ein Radio anzuschließen und zu betreiben. Die Umsetzung und Fertigung der Lampen findet in Afghanistan statt. Für ihre Herstellung werden zusätzlich Selbsthilfegruppen, insbesondere für Frauen und Jugendliche, ins Leben gerufen. Senait Mehari unterstützt die ?Aktion Weißes Friedensband?. Die im heutigen Eritrea geborene und mittlerweile in Deutschland lebende Sängerin wurde im Alter von sechs Jahren gezwungen, im Krieg gegen Äthiopien drei Jahre lang als Kindersoldatin zu kämpfen. Diese traumatische Zeit beschreibt sie eindringlich in ihrer Biografie ?Feuerherz?, die sofort zum Bestseller avancierte. Die ?Aktion Weißes Friedensband? ist eine von JournalistInnen ins Leben gerufene offene Plattform, die Wissen und Informationen von Fachorganisationen zu Eine-Welt-Themen bündelt, sie entsprechend ihrer Zielgruppe von SchülerInnen für den Unterricht aufbereitet und eine Vielzahl von Aktionen fördert, die sich z.B. gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, die Genitalverstümmelung von Mädchen und Kinderprostitution richten.

4. Zur besonderen Freude von Peter Maffay und seinem Team war es möglich, den schwedischen Entertainer, Sänger, Pianisten und Komponisten Robert Wells für ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? zu gewinnen.
Robert Wells hat die Stiftung ?Tummeliten? (?Däumlinge?) ins Leben gerufen. Die Stiftung ?Tummeliten? stattet die Neonatalabteilung für zu früh geborene Säuglinge im Stockholmer Karolinska-Universitätskrankenhaus mit ausreichenden medizinischen Geräten zur optimalen Versorgung und Pflege von Frühgeborenen aus und wendet einen großen Teil der Spenden für die Frühgeborenenforschung auf. Auch die - durch Königin Silvia von Schweden gegründete - international agierende Kinderhilfsstiftung ?World Childhood Foundation? ist im Projekt ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? vertreten.
Der peruanische Flötist David Nuñez del Prado Santander aus Peru repräsentiert das Waisenhausprojekt ?Casa de Milagros? der Chandler Sky Foundation in Cusco, für das der US-Starschauspieler Woody Harrelson die Patenschaft übernommen hat. Die chinesische Künstlerin Chen Lin repräsentiert sowohl das ?Project Hope? als auch die ?Panda Station?. Das 1989 in Bejing gegründete ?Project Hope? betreut jugendliche Schulabbrecher, und solche, deren schulische Ausbildung - aus meist finanziellen Gründen - bedroht ist.
?Project Hope? hat seit seiner Gründung mehr als 2,75 Millionen Kinder und Teenager aus armen Familien in das Schulsystem eingliedern können, und in armen, ländlichen Regionen den Bau von über 500 Grundschulen finanziert. Die ?Panda Station? in der Wolong Nature Reserve nahe Chengdu ist eine Panda Aufzuchtstation. Die Station wurde 1978 gegründet, um das Verhalten und die Lebensweise der Großen Pandas zu studieren und so diese stark gefährdete Art vor dem Aussterben zu retten. Bei seinem Besuch in Chengdu übernahm Peter Maffay die Patenschaft für eine Pandabärin und taufte sie auf den Namen ?Lilli?.
Weitere bei ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder? eingebundene Künstler sind Mi Kyung Park aus Korea, die, unterstützt vom Projektpaten Wolae Kang, ein Waisenhausprojekt für behinderte Kinder ins Leben gerufen hat und der DJ und Produzent Shantel, der für sein Album ?Bukovina-Club? mit dem BBC World Music Award 2006 ausgezeichnet wurde. Shantel vertritt ein Obdachlosenprojekt für Minderjährige im ukrainischen Czernowicz.
Gemeinsam mit jeder/jedem der KünstlerInnen hat Peter Maffay einen ihrer Songs im Duett aufgenommen, so entstand das Konzeptalbum zu ?Begegnungen ? Eine Allianz für Kinder?. Die gleichnamige Tour ist für das Jahr 2007 geplant.

5. Peter Maffays Rede als Ehrengast der ?Conference on Human Values?, die anlässlich des 25jährigen Bestehens der ?Art of Living Foundation? am 17. Februar 2006 im indischen Banaglore statt fand: “We have learned to fly the sky like birds, we have learned to swim the sea like fish, but we have not learned the simple art of living together like broth