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Musik aus Studio B

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Chris Howland Studio B„Musik aus Studio B“ war eine der erfolgreichsten Musiksendungen des Deutschen Fernsehens. Diese Musiksendung begann, wie die meisten anderen erfolgreichen Musikproduktionen, um 1957 beim Norddeutschen Rundfunk. In erster Linie wurde in dieser anglo – amerikanische Musik gespielt. Das war die Stunde des Chris Howland, der als ehemaliger BFBS – Mann natürlich sich zur englischen Musikindustrie hingezogen fühlte.

Der Titel der Sendung wurde mangels Idee vom zur Sendung benutzten Studio in Hamburg übernommen. In der Fernsehsendung wurde dann aber ausschließlich deutsch gesungen und dies galt auch für fremdsprachige Künstler. Neben deren Auftritten wurden auch Schallplatten gespielt mit der Tanzeinlage des Hamburger Fernsehballetts des NDR.

Chris Howland wurde mit dieser Sendung weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Besonderst beliebt waren auch seine Comedy – Einlagen zwischen den Musiktiteln. Unterstützt wurde er durch Billy Mo. Wer kann sich nicht an Auftritte wie den von Roy Black & Anita mit dem Lied „Schön ist es auf der Welt zu sein“, von Dorthe „Wärst du doch in Düsseldorf geblieben” und Rita Pavone mit “Arrivederci Hans” erinnern. Das war einmal die Kultsendung mit Chris Howland, der diese in 61 Folgen moderierte. Der Anfang vom Ende kam 1968 in Form eines Streites mit dem Unterhaltungschef. Darauf hin kündigte Chris Howland seinen Vertrag und ging.

Danach kamen viele Moderatoren so auch Peter Fröhlich und Henning Venske bis 1976, wo die Sendung dann vom Sender ging. In den letzten Jahren hatte schon der „Musikladen“ die Zuschauer übernommen.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/musik_aus_studiob_story.flv

Deutsches Filmorchester Babelsberg

Dienstag, 11. Dezember 2007

Deutsches Filmorchester BabelsbergIm Jahr 1918 wurde in den UFA- Studios Babelsberg das erste Filmorchester in Deutschland gegründet. Da mit der Einführung des Tonfilms einige Anpassungen an das notwendige Tonformat nötig waren, so kam es im Jahre 1932 zu einer Modifizierung des Orchesters. Somit war die bis in die heutige Zeit vorhandene Begleitung der Handlung eines Filmes durch die Musik eingeführt.
Ohne größere Schäden kam das Orchester durch den Zweiten Weltkrieg. Begünstigt durch diese Tatsache konnte dieses schon 1946 seine Arbeit unter dem Dach der DEFA fortsetzen. Die Deutsche Film AG, (DEFA), war das zu diesem Zeitpunkt neu gegründete Filmstudio der DDR mit Sitz in Potsdam-Babelsberg. Bis zum Ende der DDR 1989 spielte es alle Filmproduktionen für das Fernsehen und Kino ein. Dazu gehörten Filme, wie „Die Mörder sind unter uns“, „Die Legende von Paul und Paula“ und für die damals auch vom westlichen Ausland ausgestrahlte Krimireihe „Polizeiruf 110“.
Nach einigen Übergangslösungen bedingt durch das Ende der DDR kam es erst 1993 zu der jetzigen Form des „Deutschen Filmorchesters Babelsberg“. Seit diesem Zeitpunkt kann das Orchester auf eine Vielzahl von Konzerten, Tourneen und Film- / Fernsehproduktionen zurück blicken. Die Anzahl der Konzerte beläuft sich weltweit auf über 750. Einer der prominentesten Aufführungsorte war 1996 die Academy of Motion Pictures and Scienes in Los Angeles. Des Weiteren stehen über 200 Filmproduktionen, die in den eigenen Studios produziert wurden zu Buche.
Ganz aktuell wird das Orchester die „Jose Carreras Gala 2007“ musikalisch begleiten, wie auch schon in den vergangenen Jahren. Mit dieser Art Auftritte kam es zu einem Comeback der Film- Live- Konzerte. Weiterhin war es an diversen CD- Produktionen für verschiedene Künstler, wie Celine Dion, Rosenstolz und Nena um nur einige zu nennen, beteiligt.
Auch Soundtracks für Filme spielte es ein, so unter anderem für „Schindlers Liste“, „Die Apothekerin“ etc.. Film- und Fernsehmusiken wurden für Produktionen, wie „Traumschiff“ (ZDF), „Die Sturmflut“ (RTL), „Die Luftbrücke“ RTL, „Bella Block“ ZDF, „Donna Leon“ ARD und „Die Schwarzwaldklinik- die nächste Generation“ (ZDF)“ eingespielt. Die sogenannten Film Live Konzerte gab es zu Filmen, wie „Metropolis“, „Panzerkreuzer Potemkin“, „Dr. Mabuse“ und „Modern Times“.
Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass dieses Orchester eines der besten Filmorchester der Welt ist

Alexander Marcus von Hithaus meint:
Es gibt nichts Schöneres in einem Film, wie eine sehr gut passende Filmmusik gespielt von einem großen Orchester. Filme, wie „Es war einmal in Amerika“, „12 Uhr Mittags“ oder „Schindlers Liste „ beweisen das.

Damals im DDR – Rundfunk „Die musikalische Luftfracht“

Mittwoch, 05. Dezember 2007

Peter NiedziellaEs war das Jahr 1971, als die Zuhörer donnerstags 20.05 Uhr auf Radio DDR das Geräusch eines landenden Flugzeuges hörten und im Anschluss die Durchsage einer Stewardess vernahmen: „Liebe Gäste, dorogije gosti, soeben gelandet ist eine Maschine mit musikalischer Luftfracht!“

So begann ab diesem Zeitpunk vierzehntägig eine der erfolgreichsten Musiksendungen des DDR – Rundfunks. Peter Niedziella präsentierte in dieser Art Hitparadensendung dann nationale und internationale Musiktitel. Diese Sendung lief bis 1991, dem Ende des Rundfunks der DDR, denn da wurde dieser  abgewickelt. Eigentlich sollten nach den damaligen Regeln keine westdeutschen Titel gespielt werden, aber auch diese Regel wurde erfolgreich umgangen. Die Sendung war nicht bloß bei den Zuhörern der DDR beliebt, nein auch bei denen der damaligen Bundesrepublik. Zum gelingen der Sendung trug der Einfallsreichtum ihrer Macher bei, die die westdeutsche Titel über die Niederlande einfliegen ließen. Sie taten aber noch mehr. Während der Sendung wurden die Titel etwas eingekürzt und die fünf meistgewünschten Titel wurden dann in ganzer Länge ausgespielt. Dabei setzte man vor und hinter diese Songs sehr lange Pausen. Wofür dürfte ja jedem klar sein, der je vom Radio Musikaufnahmen gemacht hat. Hin und wieder wurde der Mittelteil dieser Sendung etwas geändert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Der Rahmen blieb aber bis zum Ende bestehen. Es waren eben Profis, die den Rundfunk der DDR machten und man kann an ihre Leistungen nur noch einmal erinnern. Es war eine einmalige Sendung im Medienbereich der DDR.

Marianne und Michael…und das Drama geht weiter.

Freitag, 30. November 2007

Marianne und MichaelIn der aktuellen Fernsehsendung „Brisant“ wurde wieder daran erinnert, das das berühmte Volksmusikpaar „Marianne und Michael“ in diesem Jahr zwei Fernsehsendungen von deren Haussender ZDF gestrichen bekommen hat. Vor lauter „Trauer“ stellt sich hier nun die Frage, wie lange geht dieses, man kann es ruhig als Gejammer bezeichnen, noch weiter?

Es kann ja wohl absolut nicht sein, das Künstler es nicht begreifen wollen, dass es auch für sie eine Möglichkeit der Kündigung gibt. Kein Sender ist verpflichtet irgendeinen Moderator oder Künstler vor der Kamera bis an dessen Lebensende zu beschäftigen. Immerhin gibt es in Deutschland einen Wettbewerb unter den Sendern und damit haben die Macher mehr als Genug Verantwortung. Auch was viele vergessen spielt die Attraktivität vor der Kamera eine große immer größer werdende Rolle. In Vorbereitung auf das hochauflösende Fernsehen wird diese immer mehr zum Kriterium für einen Fernsehauftritt werden. Anerkennen möchte man aber auf jeden Fall, das knallharte Handeln der verantwortlichen ZDF Mitarbeiter. Mag dabei die Richtigkeit der Änderungen im ZDF und dessen Neuorientierung in der Frage der Zuschauerzielgruppen zur Disposition gestellt bleiben.
Wer die beiden Interpreten sehen möchte, kann dies auf deren Weihnachts- und Neujahrstour tun.

(Foto:  Foto: Jens Schlueter / ddp)

Gerd Christian - Ein Ex-DDR-Star setzt sich nun auch im Westen durch

Sonntag, 02. September 2007

Gerd ChristianFür viele Künstler der ehemaligen DDR war der Fall der Mauer ein Rückschlag, eine Herausforderung, sich auf dem deutsch-deutschen Schlagermarkt neu zu platzieren. Einer hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert, Gerd Christian.

Nach der Hochzeit mit seiner langjährigen Lebensgefährtin im Jahr 1998 packt Gerd Christian noch einmal richtig an. Das Jahr 2000 wird für Gerd Christian das Jahr der „Wende“. Er erobert zunehmend auch die westdeutschen Hörer und kann sich bis zum heutigen Tage einen festen Platz im deutschen Schlager sichern.

Hithaus hat sich mit Gerd Christian über die Schwierigkeiten auf seinem Weg in den deutsch-deutschen Schlager und über die Wiedervereinigung mit ihrer Bedeutung für die deutsche Musik unterhalten.

Hithaus: Ihr bekanntester Ost-Hit ist „Sag ihr auch- ich lieb sie immer noch“. Der Song wurde viele Male auch für den Westen gecovert. Den Text könnte man sehr leicht als eine Liebestragödie zwischen Ost- und West verstehen. Trifft das zu? Wie ist das Lied damals entstanden? Haben Sie selbst derartige Erfahrungen in der ehemaligen DDR erlebt?

Gerd Christian: „Sag ihr auch“ wurde kürzlich von der Zeitschrift „Super Illu“ zum dritterfolgreichsten Osthit hinter Ute Freudenberg (Jugendliebe) und Karat (Über sieben Brücken) gewählt. Außerdem ist es mittlerweile der meist gecoverte Song aus der ehemaligen DDR. Der Schweizer Sänger Leonard, die Kastelruther Spatzen, Bernhard Brink, der Montanara Chor – alle haben ihre Version davon produziert, was mich sehr gefreut hat. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass noch einige nachkommen werden. Das Lied hat mein Bruder Holger Biege damals für mich geschrieben, den Text Fred Gertz. Mein Bruder hat es mir am Klavier vorgespielt, und ich bekam sofort eine Gänsehaut. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl damit, und das hat sich auch bestätigt. Das Lied hat sich im Osten über eine Million Mal verkauft. Die Plattenfirma kam mit ihren Nachauflagen gar nicht hinterher, da die Coverhüllen ausgegangen waren. Somit gab es von der Single zwei verschiedene Cover. Eines, auf dem ich zu sehen bin und eines mit einem Baum.

Von einer Ost-West Problematik handelt der Text nicht, er ist ja bereits 1979 entstanden. Ich denke, dass viele Menschen die Geschichte einer schmerzlichen Trennung so oder so ähnlich schon einmal erlebt haben und daher gut nachvollziehen können. Die Worte sind einfach auf den Punkt, das Lied ist meine Visitenkarte geworden. Es passt zu mir wie ein maßgeschneiderter Anzug und darf natürlich bei keinem Auftritt fehlen. Ich habe das Lied 2003 auf dem Album „Ich werde da sein“ neu eingesungen. Mit dieser Version war ich vor einer Woche in der ZDF Sendung „Lustige Musikanten On Tour“ bei Marianne und Michael zu Gast. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut und dass die Show fast 4,5 Millionen Fernsehzuschauer gesehen haben. Auf dem neuen Album „Tanz mit mir“ gibt es von „Sag ihr auch“ eine Dance-Version und auf der Single „Der Sommer meines Lebens“ eine „Lagerfeuer Version“ - fast ausschließlich mit Gitarre instrumentiert. Mein Team und ich lassen dieses wunderbare Lied weiterleben – für neue und die mit dem Originalsänger zusammen reifer gewordenen Fans… :o)

Hithaus: Im Frühjahr haben Sie ein neues Album heraus gebracht. Es heißt „Tanz mit mir“ und die starke Single „Der Sommer meines Lebens“ hat Ihnen bereits einen Preis heimgeholt. Auch die Hithaus.de User finden den Song gut, wie man an den Hithaus.de User Charts sehen kann. Erzählen Sie uns von Ihrem Album und der Single!

Gerd Christian: „Tanz mit mir“ ist nach „Ich werde da sein“ (2003) und dem Weihnachtsalbum „Sind die Lichter angezündet“ (2004) das 3.Album, das seit meinem Comeback im Jahr 2000 auf den Markt gekommen ist. „Tanz mit mir“ beinhaltet – wie der Name des Albums und des gleichnamigen Single-Hits aus dem Jahr 2006 vermuten lässt – viele wirklich schöne und vor allem tanzbare Songs. Natürlich dürfen auch die großen Balladen nicht fehlen. Insgesamt finde ich es eine tolle Mischung aus beidem. Dass das Lied „Der Sommer meines Lebens“ dank Platz 2 in der diesjährigen MDR Hitsommernacht auch ein bisschen zum „Sommer meines Lebens“ für mich als Künstler geworden ist, freut mich natürlich ganz besonders. Auch in den Airplaycharts und vielen Hitparaden liegt der Song mittlerweile sehr gut platziert, was mich und mein Team natürlich bestärkt, musikalisch auf diesem Weg weiter zu arbeiten.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

Gerd Christian: Die Alben sind in allen Download-Plattformen erhältlich. Es gibt speziell von drei Titeln sogar Klingeltöne für`s Handy. Wer sich dafür interessiert, sollte im Album-Booklet, meiner Website www.gerd-christian.de oder der Website meiner Texterin www.fransecky.de nachschauen. Auf letzterer gibt es übrigens auch alle meine Singles und Alben seit 2000 im Onlineshop zu kaufen.

Hithaus: Wo kann man Sie bald einmal wieder live erleben?

Gerd Christian: Ich bin am Freitag, den 03.08.07 um 20.15 Uhr mit der aktuellen Single „Der Sommer meines Lebens“ in der MDR-Show „Das Wandern ist des Sängers Lust“ zu Gast. Moderiert wird diese Sendung von Kathrin & Peter.

Hithaus: Welches Ereignis in Ihrer Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

Gerd Christian: Zum einen – weil es erst wenige Wochen zurückliegt – mein überraschender Vizesieg bei der diesjährigen MDR Hitsommernacht, der mir wirklich viel Kraft und auch Bestätigung seitens der Fans für meine Arbeit gegeben hat. Zum anderen mein ebenso überraschender Sieg in der Sendung „Einmal im Jahr“, den ich 1979 erringen konnte. Als ich den Siegertitel „Sag ihr auch“ noch einmal singen sollte, versagte mir unter Tränen glatt die Stimme…. Man kann wohl behaupten, ich bin ein sehr emotionaler Mensch…. ;o)

Hithaus: Nicht alle Ost-Künstler konnten sich, so wie Sie, auch im vereinten Deutschland einen Platz in der Schlagerwelt erobern. Empfinden Sie das als ungerecht? Welche Auswirkungen hatte die Wiedervereinigung explizit auf den Ost-Schlager? Pflegen Sie noch Kontakt zu alten Ost-Kollegen, welche Stimmung herrscht unter ihnen?

Gerd Christian: Man muss die Sache sicher von zwei Seiten betrachten. Als die Mauer fiel, konnten wir hier endlich all die Stars, die wir immer heimlich im Westfernsehen gesehen hatten, live erleben. Für viele ging ein Traum in Erfüllung, Roland Kaiser, Howard Carpendale, Nicole, Mary Roos, Bernd Clüver und alle anderen aus nächster Nähe in großen Konzerten zu sehen. Im Westen hat aber niemand Ostfernsehen geschaut. Somit kannte da kaum einer die Stars auf unserer Seite. In der ehemaligen DDR gehörten wir zum Inventar, aber jetzt war die Mauer weg und der Reiz des Neuen größer. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass es mir die erste Zeit nach der Wende gut ging. Aber ich war trotzdem nie faul. Ich habe versucht, erst mit kleineren Produktionen oder z.B. einem plattdeutschen Album (ich bin ja in Greifswald geboren) wieder Fuß zu fassen. Richtig gelungen ist mir das Comeback dann ab dem Jahr 2000 mit dem Song „Ich träum von dir“ und einem richtigen Team (Andreas Goldmann & Heike Fransecky), welches mittlerweile seit 7 Jahren mit mir zusammen arbeitet. Ich denke, wir verdanken es unserer Kontinuität, dass die mittlerweile doch tollen bundesweiten Erfolge möglich geworden sind. Wir haben gerade eine ausgedehnte Senderreise mit dem neuen Album hinter uns und sind wirklich überall sehr herzlich empfangen worden. Natürlich ist auch eine gewisse Neugier zu spüren in den Fragen, wie das denn alles damals so war… Aber ich habe diese Zeit ja erlebt und auch kein Problem damit, darüber Auskunft zu geben, wenn man mir die Möglichkeit dazu gibt. Ich bin nicht verbittert, und viele meiner Kollegen sind das auch nicht. Es haben sehr viele wieder Anschluß gefunden, und einige sehe ich sogar regelmäßig bei Veranstaltungen oder TV-Aufzeichnungen. Natürlich mussten auch wir dazu lernen, uns auf das Heute einstellen, neue Wege gehen. Das Leben ist Veränderung, aber das macht es auch spannend.

Hithaus: Manche, ehemaligen Ostler gehen so weit, dass sie sich die Mauer wieder zurück wünschen. Wie stehen Sie zu dieser Haltung?

Gerd Christian: Ich bin kein Mensch, der ewig in der Vergangenheit lebt. Ich möchte die Mauer auf keinen Fall zurück und schaue positiv in die Zukunft.

Hithaus: Wie sehen Sie Ihre Musik? Möchten Sie damit etwas transportieren, mit dem Hörer kommunizieren, oder lediglich unterhalten.

Gerd Christian: Schön wäre es, wenn ich von allem etwas erreichen könnte. Ich denke, dass man mit Musik sehr viel geben kann. Das reicht von Emotionen bis hin zu einer Art Lebenshilfe. Ich bekomme oft Post von Menschen, die sich sehr intensiv mit meiner Musik auseinandersetzen, sich davon trösten lassen oder daraus neuen Mut in schwierigen Situationen schöpfen. Das macht mich sehr glücklich.

Hithaus: Sie stehen nun seit 34 Jahren auf der Bühne. Gibt es etwas, was Sie dabei immer noch nicht leiden können? Etwas das Sie gerne verändern würden?

Gerd Christian: Ich habe immer noch Lampenfieber vor jedem Auftritt, aber ich glaube, das gehört dazu. Ich nehme meinen Beruf und die damit verbundenen Aufgaben sehr ernst, überlasse selten etwas dem Zufall.

Hithaus: Was sind Sie für ein Mensch? Beschreiben Sie sich bitte kurz!

Gerd Christian: Ich bin 1,90m groß (ohne Schuhe), Sternzeichen Krebs (wohl auch ein typischer Krebs). Ich glaube, ich bin ein sehr sensibler und bodenständiger Mensch.

Hithaus: Welche Dinge in Ihrem Leben haben für Sie absolute Priorität?

Gerd Christian: Meine Familie und mein Beruf.

Hithaus: Sie sind ein großer Tierfreund. Tiere brauchen vor allem Zeit. Wie bringen Sie Familie, Hobby und Beruf unter einen Hut?

Gerd Christian: Mit einer guten Organisation ist das alles zu schaffen. Meine Frau Rosi managt das fantastisch. Dafür an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön.

Hithaus: Wie wird es weitergehen? Was planen Sie für Ihre berufliche Zukunft?

Gerd Christian: Momentan bin ich beruflich wie privat sehr glücklich. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe und noch viele Jahre die Kraft habe, diesen Beruf – der für mich eine Berufung ist – auszuführen. Mein Team und ich arbeiten bereits an Ideen für neue Songs. Nach dem Sommertitel wird es im Herbst die nächste Auskopplung aus dem Album „Tanz mit mir“ geben. Die 16.Single in 7 Jahren. Danke an dieser Stelle auch allen Fans, die mich immer treu begleitet haben. Ich spüre, dass es in letzter Zeit mehr geworden sind – und das freut mich ganz besonders. Danke auch an Hithaus für Euer Interesse an meiner Arbeit und alles Gute

Hithaus bedankt sich herzlich bei Gerd Christian für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Linda Feller - Die Country-Lady aus Germany

Montag, 27. August 2007

Linda FellerLinda Feller, eine deutsche Country-Lady, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. Sie bringt mit ihren Songs einen Hauch der großen Freiheit Amerikas in deutsche Wohnzimmer. Und tatsächlich strahlt sie selbst die Natürlichkeit, Einfachheit und Lebensfreude des Country-Lebens aus.

Sie ist zu gleicher Zeit ein Typ zum „Pferdestehlen“, die mütterliche Schulter zum Anlehnen und sexy Vamp, auch mit ihren Lieder deckt sie alle Lebensbereiche und Emotionen ab.

Hithaus hat sich mit Linda Feller unterhalten und ein wenig im „Nähkästchen“ der Country-Lady gestöbert:

Hithaus: Linda Feller, Sie sind eine der wenigen erfolgreichen Country-Ladies auf dem deutschen Musikmarkt. Was macht die Country-Musik so einzigartig?

Linda Feller: Die Einzigartigkeit der Countrymusic liegt in der verwendeten Instrumentierung Fiddel, Banjo, Pedalsteel, etc.. Texte sollten aus dem Leben gegriffen sein, denn die Cowboy sangen früher von ihrer Arbeit, dem Erlebten am Tage und Ihren Sehnsüchten und Problemen. Musikalische Richtungen sind nicht vorgegeben. So dass man, nach seinem musikalischem Geschmack, z.B. Elemente des Rock`n Roll, Pop, Rock, oder auch des Schlagers verwenden kann..

Hithaus: Country-Musik hat ihren Ursprung in Amerika. Sie selbst durften bereits einmal die Wurzeln dieser besonderen Musikrichtung aufspüren. Was unterscheidet amerikanische Country-Musik von Ihren Liedern?

Linda Feller: Kaum jemand weiß, dass der Ursprung der Country Musik in Europa zu suchen ist. Es waren die Auswanderer aus Irland, Schottland, Deutschland, aus ganz Europa, die ihre Musik mit in die “Neue Welt” brachten. Aus dieser Vielfalt von Musikrichtungen entstand letztendlich eine eigenständige Musik, die Country Musik. Diese war und ist im Laufe der Zeit immer neuen Einflüssen ausgesetzt. Wir versuchen, immer eine kleine Geschichte zu erzählen und zum Teil auch Musiker aus Nashville (z.B. Larry Franklin) bei unseren Produktionen dabei zu haben. Deshalb ist der Unterschied vielleicht gar nicht so groß, wie manche glauben.

Hithaus: Warum eigentlich überhaupt Country-Musik? War das vor nun rund 20 Jahren Ihr eigener Wunsch, oder hat man Ihnen das angetragen.

Linda Feller: Für die AMIGA Produktion „Country Roads“ im Dezember ‘85 bot man mir an, den Titel „Apple Jack“ von Dolly Parton zu singen. Ich nahm natürlich dankend an und verliebte mich sofort in diese Musik.

Hithaus: Country-Musik transportiert ein ganz eigenes, freiheitliches Lebensgefühl. Ist Ihnen das wichtig? Können Sie sich damit identifizieren? Oder geht es Ihnen einfach nur um ansprechende Musik.

Linda Feller: Ich glaube, dass es für jeden Mensch wichtig ist, ein gewisses Gefühl von Freiheit zu spüren und diese auch zu haben. Die Countrymusik ist dafür nicht nur besonders geeignet, sondern wirkt dabei wie ein Katalysator - eben Freiheit pur.

Hithaus: Anfang Mai dieses Jahres haben Sie ein neues Album herausgebracht. Auch die Hithaus.de User sind begeistert von Ihrem Können, wie man in den aktuellen User-Charts sehen kann. Was haben Sie mit dem Album bereits erreicht?

Linda Feller: Obwohl wir in einer Konsumgesellschaft leben, möchte ich das bereits Erreichte mit dieser CD nicht an Zahlen messen. Vielmehr ist es mir wichtig, mit meinen Liedern die Sorgen und Ängste meiner Zuhörer anzusprechen und vielleicht kleiner zu machen. Die Möglichkeit zu bieten, ausspannen zu können und vor allem Lebensmut und Zufriedenheit in ihrem Alltag zu finden!

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Linda Feller: Natürlich gibt es diese Möglichkeit. Auf meiner Homepage, www.linda-feller.de, braucht man dafür nur den Button – Musik Shop – anzuklicken.

Hithaus: Ihr Album „Liebe ist wie ein Haus“ beherbergt sehr viele emotional aussagekräftige Werke. Wie viel steckt von ihrer Persönlichkeit in dieses Liedern? Nehmen Sie Einfluss auf die Entstehung der Texte und Melodien?

Linda Feller: Meine Produzenten, Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff, haben im Vorfeld eine große Auswahl von Titel nach meinen Wünschen getextet und komponiert. Natürlich bringe ich mich bei der Entstehung voll mit ein. Die Entscheidung, welche Lieder auf das Album kommen, haben wir ebenfalls gemeinsam getroffen. Ich hoffe, dass meine Zuhörer spüren, dass ich meine ganze Seele mit eingebracht habe.

Hithaus: Sie haben bereits zwei eigene TV-Shows produziert. Einmal „COUNTRY HERZ - Einmal Nashville & zurück“, und „Wenn überhaupt …“ . Planen Sie diese Tätigkeit auszubauen?

Linda Feller: Wenn ich ein Angebot nach meinen Vorstellungen bekäme, wäre ich sicher nicht abgeneigt. Mein Team arbeitet daran…

Hithaus: Was war bislang das kurioseste Erlebnis ihrer Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Linda Feller: Bei der Einreise in die USA - Flughafen ATLANTA, mit eines der größten Flughäfen der Welt - wurde ich beim Warten von der Einwanderungsbehörde mit riesiger Freude erkannt und musste erst einmal Autogramme schreiben. Danach konnte ich die ellenlange Warteschlange umgehen. Ähnlich ging es mir auf dem Flughafen von Nashville. Ich hätte NIE gedacht, dass ich in diesem riesigem Lande erkannt werden würde…

Hithaus: Wenn Sie einmal gerade nicht auf der Bühne stehen, im Fernsehen zu sehen sind, oder Aufnahmen machen, wo findet man Sie dann? Wie entspannen und erholen Sie sich?

Linda Feller: In meinem Garten.

Hithaus: Haben Sie neben der Musik noch Zeit für anderweitige Interessen? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Linda Feller: Die wenige Zeit die bleibt, verbringe ich im Garten.

Hithaus: Sie sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Gibt es ein Rezept für eine lange Ehe? Was würden Sie einem jungen Paar raten?

Linda Feller: Ich glaube, es gibt kein Rezept. Jeder Mensch ist anderes. Deshalb funktioniert ein Rezept nur beim Kuchen backen. Einfach die glückliche Zeit genießen und dem Partner jeden Tag was Nettes sagen.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie an sich selbst gar nicht mögen und gerne verändern würden?

Linda Feller: Ich wäre gern größer, so 1,75 m.

Hithaus: 2005 brach in Deutschland die Papst-Euphorie aus. Momentan liegt Deutschland dem Dalai Lama zu Füßen. Welche Persönlichkeit berührt Sie mehr? Sind Sie religiös? Welche Bedeutung hat Spiritualität für Sie?

Linda Feller: Ja, ich glaube an Gott, eine höhere Macht oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Auch bin ich davon überzeugt, dass es sich, egal welchen Namen wir ihm geben, Allah oder Gott, immer um den EINEN handelt. Und wenn wir dies alle erkennen und vor allem zugeben würden, wäre das Miteinander nicht nur viel leichter, sondern man könnte den Menschen viele Kriege und Terror ersparen.

Hithaus: Sie sind mehrfach ausgezeichnet worden, haben immer wieder erfolgreich Produkte auf dem Markt platziert. Welche Ziele setzen Sie sich für Ihren weiteren persönlichen Werdegang?

Linda Feller: Glücklich wäre ich, wenn es meinem Team und mir auch weiterhin gelingt, den Nerv des Publikums zu treffen und noch viele schöne Alben zu veröffentlichen. Gern würde ich auch mal eine eigene DVD meinen Fans bieten…

Hithaus: Macht Erfolg und Geld glücklich?

Linda Feller: Erfolg, ob groß oder klein, macht doch immer glücklich, egal in welchem Job. Auch im Privatleben ist Erfolg sehr wichtig. Wie sagte doch ein schlauer Kopf: „Nichts ist erotischer als Erfolg“… Geld beruhigt, macht allein aber nicht glücklich! Jeder definiert Glück anders.

Hithaus: Was würden Sie jemandem gerne mit auf den Weg geben, der heutzutage versucht in der deutschsprachigen Musik Fuß zu fassen?

Linda Feller: Auch hier gibt es kein Rezept. Wenn wir wüssten, wie es geht, hätte jeder gleichviel Erfolg. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, mit der Musik den jeweiligen Zeitgeist zu treffen und ein gutes Team zu haben, ist auf jeden Fall eine gute Voraussetzung.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Linda Feller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

(Fotos: © Manfred Esser & Koch Universal)

Diana Fox - Manchen auch unter dem Namen Xenia bekannt

Montag, 20. August 2007

Diana FoxSie beschreibt sich als friedliebend, kompromissbereit, ehrlich und ein wenig quirlig. Die Rede ist von Diana Fox, ehemals Xenia.

Die Künstlerin hat in ihrer Laufbahn bereits so einiges erlebt, dem realen Schauplatz des 11. Septembers 2001 in New York ist sie nur durch Zufall entronnen.

Jetzt hat sie sich endgültig dem deutschen Schlager verschrieben und Hithaus einiges über ihre Arbeit und ihre Leben erzählt:

Hithaus: Diana Fox, Sie sind im Vergleich zu vielen anderen deutschsprachigen Künstlern bereits weltweit und mit einem ganz anderen Musikstil unterwegs gewesen. Was hat Sie vor gut drei Jahren dazu bewogen sich auf den deutschsprachigen Markt zu konzentrieren?

Diana Fox: Die damalige Auslandskarriere startete August 2001 gerade richtig durch. Am 10. September befand ich mich noch in Orlando und sollte am 11. September 2001 über Washington nach New York fliegen, um mich dort mit einem Produzenten zu treffen. Der musste glücklicherweise (aus der heutigen
Sicht) zu einem wichtigen Termin und somit verschoben wir das Treffen auf einen späteres Datum. Wir flogen daraufhin am 10. September zurück nach Deutschland. Was danach geschah brauche ich ja nicht zu beschreiben. 11. September 2001 Amerika und die Welt stand still. Zwischendurch produzierte ich damals schon, mit meinen damaligen Produzenten, deutsche Titel für eine Bestellseite im Internet. Mit den Titeln konnte man seinen Liebsten sagen wie man fühlt. Das Einsingen in deutscher Sprache, machte mir auch da schon sehr viel Spaß. Eines Tages besuchte Peter Sebastian einen meiner damaligen Produzenten in unserem Studio in Dortmund. Da lernten Peter und ich uns kennen. Er kam dann auch schnell auf die Idee mit mir deutsche Musik zu produzieren. Und nahm mich prompt unter Vertrag. Und Tataa, da bin ich. Heute singe ich mit sehr viel Freude in meiner Muttersprache.

Hithaus: Viele Musikschaffenden beklagen sich über die niedrigen Verkaufszahlen. Ist es heutzutage überhaupt noch möglich für einen Künstler allein von Tonträgerverkäufen und Auftritten zu leben? Wie ist das bei Ihnen konkret?

Diana Fox: Technik die Begeistert! Die heutige Piraterie wird auch nicht mehr einzudämmen sein. Was heute mehr getan werden muss, ist Öffentlichkeitsarbeit für den Deutschen Schlager allgemein. Sendungen im Fernsehen und Radio müssen her. Denn nur was man kennt kann man auchkaufen oder gut finden. Warum nicht mal wieder eine Hitparade ? Aber wichtig ist nicht alles von der Musik abhängig zu machen, dass man weiter macht und nicht gleich die Flinte ins Korn wirft! Kontinuierliches Arbeiten und “Spaß an der Freud’” sind wichtig. Denn immerhin, ist bekanntlich, am Ende des Tunnels ein Licht. In dem dann der deutsche Schlager, vielleicht wieder mit all seinen Facetten steht.

Hithaus: Vor allem mit ihrer Single: “Wann bist du bereit” sind Sie im Radio erfolgreich gewesen. Sie haben aber bereits einen neuen Song, “Eins, Zwei, Drei, …(Ciao, ciao und goodbye)” veröffentlicht. Was können Sie uns über dieses neue Produkt berichten?

Diana Fox: Es macht Spaß diesen Song zu singen. Ich finde das ist ein Titel, der vielen Frauen aus der Seele spricht. Eins, Zwei, Drei ist in der Lage, trotz des unschönen Themas einfach guteLaune zu verbreiten. Und Mut zu machen, denn nach Regen folgt ja bekanntlich Sonnenschein.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal downzuloaden?

Diana Fox: Aber sicher doch. toi-records.de und foxwahn.de haben alle Titel im Angebot.

Hithaus: Diana Fox ist Ihr bürgerlicher Name, zunächst waren Sie unter dem Namen Xenia im Schlagergeschäft unterwegs. Warum haben sich Sie sich nun doch zu Ihrem bürgerlichen Namen bekannt?

Diana Fox: Ich habe mich mit einem Pseudonym nicht wirklich wohl gefühlt. Ich konnte mich damit nicht identifizieren. Das ist mir auch sehr schnell bewusst geworden. Somit habe ich mich für meinen eigenen
Namen entschieden. Das fühlt sich für mich auch gleich viel besser an.

Hithaus: Dürfen sich männliche Schlagerfans noch Hoffnungen bei Ihnen machen, oder sind sie bereits vergeben?

Diana Fox: Ich bin Felsenfest vergeben und das sehr glücklich. Ralf singt ebenso wie ich. Er hat sein Album: “Ralf Cerne: Baby Blue” draußen. Auf WDR 4 sind wir mal kurz hintereinander gelaufen das war ein tolles Gefühl. Aber unsere Liebe ist alles andere als Musik abhängig. Sie gleicht eher dem Töpfchen- Deckelchen Prinzip.

Hithaus: Sie sind eine große Pferdeliebhaberin. Man darf vermuten, dass Sie einen Großteil Ihrer Freizeit mit Pferden verbringen. Haben Sie immer noch ein eigenes Pferd?

Diana Fox: Leider nicht. Mit viel Unterstützung meiner Eltern habe ich meine ganzeKindheit und Jugend meinen Pferden widmen können. Seit ich laufen konnte, haben mich Pferde und Tiere immer magisch angezogen. Meine Erfolgsstute Otelle musste im Oktober 2003 auf ihrer Gnadenbrotwiese eingeschläfert werden. Sie hat sich, wie auch immer sie das geschafft hat, das linke Fesselgelenk gebrochen. Sie wurde 29 Jahre alt. Das war eine Katastrophe für mich. Die Zeit für ein Pferd wäre heute viel zu knapp. Meine 10 Jährige Tochter Kimberly, mein Schatz Ralf Cerne, unser Hundemädchen Namens Aimee, zurzeit 7 Meerschweinchen und ein Grüner Leguan Namens Mortisha halten mich schon auf Trab.

Hithaus: Wie verbinden Sie Freizeit; Musik und Familie?

Diana Fox: Statt Reitsport, machen wir sehr viel mit unserer Hündin Aimee. Da können immer alle mitmachen. Wir gehen viel spazieren und machen ein wenig Agility (Hundesport über Hürden springen, über Wippen gehen u.s.w). Unser Hundemädchen kommt aus Rumänien. Sie war dort ein gejagter Straßenhund. Ein ganz wunderschöner und irre lieber Hund. Ralf und ich setzten uns für diese Organisation in Rumänien ein. Der Gründer hatte damals in Rumänien nur einen Montage Job zu machen und kam wegen dem Elend der Hunde vor Ort nicht zurück. Er baute sich eine Auffangstation und vermittelt heute mit der Hilfe von dem gegründeten Verein, Hunde über das Internet in neue Familien. Die Hunde werden vorher tierärztlich betreut und aufgepäppelt. Die Transporte werden mit Privatfahrzeugen gemacht. Da steckt soviel Herz und Einsatz dahinter, da möchten wir auch helfen. Wir planen für Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres, eine “Benefiz Streunerparty”. Viele befreundete Sänger haben bereits zugesagt. Termin und Veranstaltungsort stehen noch nicht fest. Aber wir geben den Termin gerne an Hithaus.de weiter, wenn es soweit ist. Somit verbindet sich Familie, Musik und Hobby optimal.

Hithaus: Was sind Sie für ein Mensch? Mit welchen Haupteigenschaften würden Sie sich selbst beschreiben?

Diana Fox: Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, um mich böse zu bekommen, bedarf eseinige Zeit. Kompromissbereit, ehrlich und ein wenig quirlig.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für Ihre persönliche Zukunft

Diana Fox: Gesundheit, Glück, Frohsinn und viele ehrliche Menschen um mich herrum. Damit lässt sich der Zukunft gut ins Auge schauen.

Hithaus: Was ist Ihre Prognose für Deutschland, politisch, gesellschaftlich und natürlich musikalisch für die kommenden Jahre?

Diana Fox: Statt einer Prognose hätte ich an Deutschlands Politiker eher den Wunschsich auch mal wieder ein bisschen Innenpolitisch zu kümmern. An die Mitmenschen: Gefühle zulassen! Und nicht weiter die Ellenbogengesellschaft unterstützen. Den Konsum runterschrauben! Und nicht immer alles auf höher, neuer, schneller, größer Basis zu leben oder gar abhängig zu machen. Dabei bleibt das Menschsein völlig auf der
Strecke.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Diana Fox für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Viel zu wenig Schlager - Radiohörer zeigt RBB an

Montag, 09. Juli 2007

Viele Radiohörer in Berlin und Brandenburg sind stinksauer auf den RBB, Denn die Rundfunkanstalt hat 7 Radiosender und spielt nur noch auf einer Welle etwas Schlager und Volksmusik. Deswegen hat der Hörer Heiko Sander den RBB bei der Staatsanwalt Berlin wegen „Missbrauch der GEZ- Gebühren“ angezeigt.
Heiko Sander (36) heißt der Zuhörer und Chef der “Neue Bürgerinitiative für deutschen Schlager”. Heiko hatte das viele Pop- Gedudel – auf Kosten der Gebührenzahler satt – und erstatte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Berlin Strafanzeige wegen Gebührenbetruges durch den RBB.
Er nahm dazu in einem Telefoninterview mit mir Stellung und beantwortete meine Fragen.

Heiko ist stinksauer, dass in den letzten Jahren immer mehr Schlagersendungen aus dem öffentliche- Rechtlichen Fernsehprogramm verschwanden. Auch darüber, dass immer weniger Schlager und Volksmusik bei den öffentlichen Radiosendern gespielt werden, macht ihn sauer. Das hält er für einen Skandal. Es wurde speziell in Berlin ein ganzer Radiosender abgewickelt. Dabei zahlen die Leute die hohen Rundfunkgebühren, um beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Volksmusik und Schlager im Radio zu hören und ihre Stars im TV zu sehen.

Diesem Wunsch müssen die Sender nachkommen, so sieht Sander den Programmauftrag der Sender und hier in diesem Fall des RBB. Denn es kann nicht sein, dass die Zuhörer die Zwangsabgabe GEZ bezahlen müssen und dann machen die Programm- Direktoren (wie beim RBB) was sie wollen. Denn in Berlin/ Brandenburg wollen jede Menge Radiohörer deutsche Musik von Roland Kaiser, Andrea Berg, Frank Schöbel und Kollegen hören. Doch die Programme werden immer mehr mit Pop-Musik zugedröhnt, um viele junge Hörer für die Werbewirtschaft zu bekommen. Dabei bleiben die treuen und auch älteren Zuhörer auf der Strecke.
Seine Forderung: Wer Gebühren zahlen muss, soll auch seine Musik hören dürfen. Denn die Popmusikfans dürfen auch ihre Musik hören.
Es sei eine Sauerei, dass die Leute Geld für etwas bezahlen müssen, was sie gar nicht wollen.
Er erzählte, dass Im Jahre 2005 hat unter der Führung von Intendantin Dagmar Reim der RBB den Schlagersender 88,8 Berlin zum Popsender Radio Berlin 88,8 umgewandelt. Obwohl es in Berlin schon ca. 30 Popsender gibt. Damit war die Berliner Radiolandschaft SCHLAGERFREI. Es gab damals unzählige Proteste und Beschwerden der Hörer. Sogar eine Demonstration gegen die Entscheidung des Rundfunkrates und des RBB wurde damals unter Mithilfe der Grauen Panther organisiert. Damals habe er sich stark für den Schlager eingesetzt und auch eine Strafanzeige gemacht. Die wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Unabhängigkeit und Staatsferne des Rundfunks und der Fernsehsender abgeschmettert.
Das kann aber inzwischen nicht mehr stimmen, da z.B. Kurt Beck (SPD) und Mathias Platzeck (SPD) im Verwaltungsrat des ZDF sitzen. Auch Roland Koch (CDU) sitzt auch in einem Aufsichtsgremium eines Senders. In vielen Rundfunkräten sitzen Politiker und bestimmen die Geschicke der Sender mit, obwohl diese ja staatsfern und politisch unabhängig sein müssten.
Kurz nach der letzten Strafanzeige gegen den RBB hatte ihn die Polizei wegen den GEZ- Gebühren verhört. Ein komischer Zufall. Die vielen Beschwerden bei den zuständigen Stellen oder bei den politischen Institutionen waren erfolglos.
Es sieht so aus als ob der Schlager systematisch zerstört werden soll, obwohl bei Live- Veranstaltungen der Schlager der Renner ist.
Als Beispiele für die Zerschlagung durch Musikverantwortliche nannte er die TV- Sendung Glückwunschantenne mit Ekki Göpelt beim RBB. Sie wurde ersatzlos gestrichen. Jetzt wird die Radiosendung Sonntagsvergnügen bei Antenne Brandenburg reformiert und Ekki Göpelt wurde als Moderator entlassen. Er wird ab September durch Bernhard Brink ersetzt. Damit ist eine weitere Verminderung des Schlagers im Programm fast vorprogrammiert. Her Göpelt soll auch nicht freiwillig gehen, sondern er soll gefeuert worden sein. Wahrscheinlich weil er zu viel Schlager gespielt haben.
Auch die aktuelle Entlassung von Dieter Thomas Heck beim ZDF als Moderator hat die Einstellung von Sendungen zu Folge. Auch solle die Sendung Lustige Musikanten zur Disposition stehen und ab 2008 evtl. nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen sein.

Er und viele Zehntausend Radiohörer in Berlin und Brandenburg sind über die Vorgänge beim RBB und jetzt ZDF sehr entrüstet und würden am liebsten keine GEZ- Gebühren mehr bezahlen.

Bei diesen Skandalen stellen sich er und viele Schlagerfans die Fragen;

1. Dürfen die Programmdirektoren einfach nach Lust und Laune über die musikalischen
Programminhalte bestimmen?
2. Mit welchem Recht dürfen sie die Wünsche der Hörer so rigoros ignorieren?
3. Ist es nicht moralisch verwerflich, wenn Teile der Bevölkerung zu Zwangsabgaben für eine Leistung gezwungen werden, die sie nicht wollen?
4. Müssten die Programmverantwortlichen nicht mehr auf die Wünsche ihrer Hörer eingehen?
(Denn die Sender und die Gehälter werden ja vorwiegend durch dessen Gebühren bezahlt)
5. Verstößt die Diskriminierung der Schlagerfans nicht gegen das Gleichbehandlungsgesetz oder gar Grundgesetz?
6. Warum stimmen die Rundfunkräte diese absichtliche Benachteiligung von Hörerschichten zu?

Es werde unter den vielen Schlagerfans über diese Vorgänge und Fragen kräftig diskutiert.
Die meisten Musikfreunde würden am liebsten die GEZ gar nicht mehr bezahlen, da sie sich – hier vom RBB – betrogen und bevormundet fühlen. De Frust sitzt teilweise sehr tief. Denn niemand nimmt die Musikfans ernst.- Selbst die Politiker als gewählte Volksvertreter wollen damit nichts zu tun haben. Obwohl sie durch ihre Gesetzte sich mitschuldig an diese Situation machten.
Aber die Schlagerfans werden nicht aufgeben und um ihre Musik kämpfen. Es werde immer wieder Beschwerden und Aktionen gegen den Abbau von deutscher Musik (Schlager und Volksmusik) im Radio und Fernsehen geben. Deswegen gibt es auch die Neue Bürgerinitiative für Deutschen Schlager.

Besten Dank Herr Sander für das Telefonat und sehr viel Glück für Ihre Aktionen!
Alle Schlagerfans werden sicher hinter Ihnen stehen.

Quelle: Heiko Sander (durch Telefongespräch)

Bericht: H. P. Sperber/ HPS Win Entertainment www.hps-win.de

Dieter Thomas Heck - aus beim ZDF

Sonntag, 08. Juli 2007

Dieter Thomas Heck muss seine Karriere als Fernsehmoderator beim ZDF beenden. Das ZDF verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr. Die Meldung von dem unfreiwilligen Abschied war am 07.07.07 in vielen deutschen Tageszeitungen und auf diversen Presseportalen zu lesen.
Das ZDF will durch eine Programmreform viele Schlager- und Volksmusiksendungen aus dem Programm werfen. Davon ist auch die Sendung Sommer-Hit-Festival, wo Dieter Thomas Heck als Moderator fungierte betroffen. Dieter Thomas Heck soll nur noch dieses Jahr einige wenige Sendungen moderieren. Er wird im Dezember 70 Jahre alt, damit ist der anscheinend den Programmmachern zu alt. Obwohl diese eigentlich auch als Alt-Herren-Riege zu bezeichnen ist. Allerdings will das ZDF ihrem verdienstvollen Showmoderator noch einen große Geburtstags- Gala ausrichten. Wenn Dieter Thomas Heck will, dann kann er noch als Schauspieler für das ZDF arbeiten, so ein Angebot des Senders. Insgesamt sollen durch diese Programmreform alle Musiksendungen mit Schlager und Volksmusik aus dem Wochenprogramm verschwinden und nur am Wochenende Musiksendungen ausgestrahlt werden. Willkommen bei Carmen Nebel ist davon nicht betroffen. Ihr Vertrag wird sogar verlängert. Auch die Sendung Lustige Musikanten steht damit zur Disposition. Mit Marianne und Michael sollen hier noch Gespräche geführt werden.
Das ZDF versucht mit diesen Maßnahmen mehr junge Zuschauer zu gewinnen. Da die Quote der Zuschauer von 14- 49 Jahren weit unter 10% liegt. Deshalb werden einfach quotenbringende und sehr beliebte Sendungen einfach gestrichen. Dazu einer der beliebtesten TV- Moderatoren Deutschlands gefeuert.

Bei der Produktion der Sommer- Hitfestivals in Berlin gab es im Umfeld bereits Gerüchte über diesen Rauswurf und die Programmveränderung. Fans, Künstler und Mitarbeiter sollen entsetzt darüber sein. Denn viele Menschen sehen darin einen weiteren Schritt beliebte Sendungen mit Schlager und Volksmusik aus dem Fernsehen zu verbannen – ohne Rücksicht auf die Zuschauer. Denn hier sollen ja beliebte und gern gesehene Sendungen gekillt werden.
Es wird in der Bevölkerung darüber diskutiert in wie weit die Programmchefs das Recht haben Programm nach ihrem Geschmack zu machen und die Wünsche der Gebühren zahlenden Zuschauer zu ignorieren. Denn die Zuschauer finanzieren ja mit ihren GEZ- Gebühren das Programm und die Gehälter der Senderangestellten. Der Sinn der GEZ- Gebühren wird hier momentan bei den enttäuschten Schlagerfans stark diskutiert, da ja anscheinend auch andere gebührenfinanzierte TV- Sender solche Pläne haben und einige öffentliche Radiosender das ja, gegen den Hörerwillen – durchgesetzt haben.

Text: H. P. Sperber

Eine Geschichte, die Hoffnung macht

Mittwoch, 04. Juli 2007

Der Dieburger Michael Müßig, der nach einem Schicksalsschlag mit M.V.T. Concerts einen Neustart wagte, hat Erfolg
Es ist eine Geschichte, wie sie eigentlich in die Vorweihnachtszeit passen würde. Ein zunächst schwerer Schicksalsschlag, der eiserne Wille ihn zu meistern, ein neues Ziel – und schließlich der Moment, in dem klar wird: Das wird was.
Erlebt hat diese emotionale Auf und Ab der Dieburger Michael Müßig, der mit seinem Musik-Unternehmen M.V.T. Concerts vor etwa einem Jahr einen beruflichen Neustart wagte. Dass der zu glücken scheint, darauf weisen inzwischen zahlreiche kleine Erfolge in der Entwicklung der Ein-Mann-Firma hin. Nicht nur die immer noch vielen Menschen, die in Deutschland zurzeit durch eine Phase der Arbeitslosigkeit gebeutelt sind, dürfte Müßigs Geschichte Hoffnung machen. Auch allen, die eine Arbeit haben, kann sie zeigen, wohin leidenschaftliches Engagement über das übliche Maß hinaus auch unter schwierigen Bedingungen führen kann – in eine Zukunft, vor der man keine Angst haben muss.
Rückblende zum Anfang des Jahres 2006: Nach einem schweren Bandscheibenvorfall konnte Michael Müßig seinen Job als Warenhausassistent nicht mehr ausüben. Trotz einer Abfindung durch seinen ehemaligen Arbeitgeber, der dagegen erfolglos prozessierte, kam untätiges Rumsitzen für den 35-Jährigen nicht in Frage. Sein Entschluss, als Selbständiger ins Musikgeschäft einzusteigen, entsprang laut Müßig zunächst einer spontanen Idee. Seine guten Branchenkenntnisse begünstigten dabei seine Entscheidung: Damals noch als Nebentätigkeit organisierte der gebürtige Schaafheimer, der seit drei Jahren in Dieburg lebt, Newcomer-Abende in der Darmstädter Krone. Doch damit nicht genug: Sogar für die deutschlandweit bekannte Rockband Fury in the Slaughterhouse kümmerte sich Müßig um die Planung eines Auftritts, bevor ihm die zunächst nicht gezahlte Abfindung einen Strich durch die Rechnung machte. Müßig konnte finanziell nicht mehr in Vorleistung treten – das Aus für das Konzert.
Mit der Gründung von M.V.T. Concerts kehrte Müßig dann aber professionell auf die Bühne des Musikgeschäfts zurück. Eines Abends sah ich im Fernsehen MTV, verdrehte die Buchstaben des Musiksenders – und schon war der Firmenname geboren, erläutert der Musiknarr mit der wilden Mähne. Besonders junge Bands liegen Müßig am Herzen, der einerseits zwar finanziell erfolgreich sein will, zudem aber auch Newcomern die Chance auf eine große Karriere geben möchte. Ich bin Rocker, gebe jedoch fast allen Genres der Musik eine Chance, so Müßig. Namhafte Bands, für die er das Booking macht, sind etwa Pristine, Heiligenblut und Hella Donna. Sie alle nehmen auch einige weitere seiner Dienstleistungen in Anspruch – und die sind umfassend: Sie reichen von der Veranstaltung von Konzerten über CD-Verkauf im Internet bis hin zur Beschaffung von Management- und Agenturverträgen, erläutert Müßig.
Zentrale Anlaufstelle für Kontakte ist auch bei Müßig inzwischen das Internet mit der Firmen-Website www.mvtconcerts.de, telefonisch erreichen ihn interessierte Locations und Bands unter der 06071/4991871.
Doch nicht nur im weltweiten Netz dürfte man von Michael Müßig demnächst noch einiges hören, sondern vielleicht auch hautnah im Gersprenz-Städtchen: Laut Müßig stehen zurzeit die Chance gar nicht so schlecht, dass Dieburg im kommenden Jahr sein erstes Campus-Rock-Festival erleben darf… jd

BU: Michael Müßig, Chef von M.V.T. Concerts, hat mit viel Engagement sein eigenes kleines Unternehmen aufgebaut.

Schmitti - Ein Oberstudienrat im Party-Fieber

Sonntag, 01. Juli 2007

SchmittiSchmitti, das ist ein Grenzgänger. Abseits vom manchmal durchaus bissigen Erfolgsstreben anderer sucht Schmitti vor allem die Freude in der Musik. Mancher belächelt ihn, andere begeistert er gerade mit seiner unbeschwerten Leichtigkeit. Hithaus hat sich mit Schmitti über Sinn und Unsinn des Partygeschäfts unterhalten und hinter der Fassade des „Kunst-Spinners“ einen ernsthaften Menschen entdeckt:

Hithaus: Schmitti, was die wenigsten wissen, oder vermuten würden, ist,dass Sie eine solide, klassische Ausbildung im Bereich der Kunst besitzen. Sie haben 1970 die Schule mit Abitur abgeschlossen und anschließend Bildende Kunst studiert, unterrichten seit Jahren an einem Gymnasium in der Eifel das Fach Kunst als Oberstudienrat. Wie kommt jemand von der klassischen Kunst zur seichten Unterhaltungsmusik, dem Party-Schlager?

Schmitti: Das ist richtig. Ich habe ein Kunststudium u.a. bei Joseph Beuys an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf als Meisterschüler und mit zwei Staatsexamen absolviert.- Ich komme aus einer Musikerfamilie. Mein Vater war Soloposaunist beim WDR, meine Mutter spielte gut Klavier und einer meiner Brüder ist Professor für Musik an der Uni Braunschweig. Ich selbst habe als Kind Geige spielen gelernt. Allerdings habe ich die Familienmitglieder damit eher über Jahre gequält als erfreut. Es lag aber scheinbar im Blut, dass ich
irgendwann etwas mit Musik mache, allerdings hat mir ernste Musik, wie sie mein Vater und mein Bruder betrieben bzw. betreiben, nie richtig Spaß gemacht.

Hithaus: Haben Sie als Künstler Schmitti ein besonderes Motto oder Motiv?

Schmitti: Ein Motto habe ich nicht. Ich möchte einfach Lieder singen, die den Leuten gefallen.

Hithaus: Will der Künstler Schmitti mit seinem Gesang eine Botschaft transportieren, wie das oft in der klassischen Kunst der Fall ist?

Schmitti: Meine einzige Botschaft als Sänger ist: “Habt Spaß!” -Wie kann man mit einem Titel wie “Wooly Bully” oder “Hot Dog” ernsthaft eine Botschaft transportieren? Das beschränke ich dann doch lieber auf meine Malerei. Wer bei mir Interesse an einer Botschaft hat, der sollte sich einfach mal auf meiner Seite http://www.kuenstlerisch.de umschauen.

Hithaus: Ihre letzte Single “Volle Pulle - Wooly Bully” haben Sie Ende 2006 fertiggestellt. Es handelt sich hier um eine Coverversion des Welthits “Wooly Bully” von Sam The Sham and The Pharaohs. Es hatte hier im Vorfeld Schwierigkeiten, Diskussionen um die Genehmigung einer Coverversion und Werkveränderung gegeben. Haben Sie in der Zwischenzeit die notwendigen Genehmigungen einholen können?

Schmitti: Es gab im Vorfeld weder Schwierigkeiten noch Diskussionen um die Coverversion. Wäre ja auch traurig. Wenn das so ein großes Problem wäre, würde ja keiner der Sänger wie z.B. DJ Ötzi noch eine Coverversion singen und der tut das ständig. Etwas schwierig ist es manchmal an die richtigen Leute ran zu kommen. Man hat sich aber drauf geeinigt, dass der Titel “Wooly Bully” auf jeden Fall auf der CD als Haupttitel erscheinen muss. Das war kein Problem für mich.

Hithaus: Kennen Ihre Schüler Sie auch als “Schmitti”, oder nur als Oberstudienrat? Wie reagieren Schüler auf ihre lustige Nebenbeschäftigung?

Schmitti: Durch meine “lustige Nebenbeschäftigung” wie Sie es formulieren, habe ich den Schülern schon viel Spaß bereitet. So trete ich z.B., soweit es mein Terminplan zulässt, regelmäßig Weiberfastnacht bei uns in der Schule auf. Ich bin sehr froh, dass meine Schüler mich nicht nur als ernsthaften und Leistung einfordernden Lehrer und Künstler kennen, sondern auch als Spaßmacher.

Hithaus: Wie sieht Ihre Tätigkeit als Künstler der Party-Schlager Szene konkret aus?

Schmitti: Man kann mich nicht mit solchen Leuten wie DJ Ötzi oder Mickie Krause vergleichen. Ich bin ja auch gegen deren Bekanntheitsgrad ein kleiner Wicht. Ich will auch weder ein Partylöwe noch ein Mallorkakönig werden. Das wäre das letzte. Ich suche mir meine Veranstaltungen, auf denen ich auftreten
möchte, sehr genau aus. Da ich durch meinen Beruf finanziell unabhängig bin, kann ich mir das Gott sei Dank erlauben. Meine Auftritte sind natürlich überwiegend in der Karnevalszeit und ab und zu auch auf größeren Partys oder Stadtfesten.

Hithaus: Welche Ziel möchten Sie als Künstler in der Musikbranche erreichen?

Schmitti: Diese Frage erübrigt sich fast durch die vorherige Antwort. Ehrlich gesagt, ist mir das völlig egal. Was diese Art von Musik anbetrifft, habe ich mit Sicherheit keine Ambitionen, meine Nerven aufzureiben. Das Geschäft ist schwer genug. Das überlasse ich dann lieber anderen, Ich werde meine Auftritte so lange machen wie ich und besonders meine Zuhörer Spaß daran haben. Das ist mir das Wichtigste. Wenn ich merke, das funktioniert nicht mehr, trete ich ab. So einfach ist das. Ich habe ja, wie Sie wissen, noch andere wichtigere Dinge , die mich beschäftigen.

Hithaus: Gibt es schon einen Schmitti-Fanclub? Oder eine eigene Homepage?

Schmitti: Es gibt mittlerweile einige Homepages im Internet, die sich mit mir befassen. Meine wichtigste Seite ist http://www.schmitti.de.tt . Hier gibt es u.a. auch einen Fan-Shop, eine tolle Fotoseite, ein Gästebuch und ein Kontaktformular, über das man Anfragen an mich richten kann.

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Schmitti: Ich hatte dazu schon mehrere Anfragen. Nein, ich möchte das grundsätzlich nicht. Es gibt leider schon genug illegale Portale, wo man meine Musik findet. Ich möchte, dass man meine CD in Händen hält, in den Player einlegt und sich das Cover anschauen kann. Da bin ich vielleicht konservativ.

Hithaus: Haben Sie für Ihr neues Produkt “Volle-Pulle - Wooly Bully” eine Veröffentlichung eines Tonträgers über den Handel geplant?

Schmitti: Die CD ist vor kurzem im Handel erschienen und kann z.B. bei www.amazon.de oder www.alphamusic.de erworben werden. (Label: MK LC 14284, ASIN:B000KF0QZY). Wie man bei den vielen positiven Rezensionen sieht, kommt der Song bei meinen Fans super an. ( Mini Monika: “Ich denke, dass das Erfolgsrezept von Schmitti ist, einfach “Happy-Songs” zu singen… Und ob
die Songs nun gecovert sind oder nicht, wen interessiert das? Viele junge Leute kennen doch die original Songs gar nicht mehr. Ich persönlich bin seit “Let`s Rock” ein Riesen-Fan von Schmitti.”) Momentan liege ich auch in den User-Voting-Charts der verschiedensten Radio Sender im Internet gut im
Rennen, sogar in Österreich.

Hithaus: Wo und Wann kann man Sie live erleben?

Schmitti: Besonders im Karneval und auf größeren Partys kann man mich mit
Kurzauftritten live erleben. Anfang 2008 trete ich z.B. in Belgien, Aachen
und Krefeld auf.

Hithaus: Künstler aus jedem Bereich sind oftmals auch Rebellen. Was halten Sie von den derzeitigen Ausschreitungen rund um den G-8 Gipfel?

Schmitti: Das Programm des G8 Gipfels ist voll gepackt mit wichtigen Themen: z.B Hilfe für Afrika, besserer Schutz für geistiges Eigentum, stabiles Wirtschaftswachstum und Klimaschutz. Es wird leider, so befürchte ich, auch diesmal nicht viel erreicht werden, weil der Egoismus einiger Länder für ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen zu groß ist. Wenn man Kosten und Nutzen gegenüberstellt, wird das Ergebnis eher düster sein. Trotzdem glaube ich, dass der “große Dialog” zwischen den einzelnen Ländern weiterhin äußerst wichtig ist. Ich kann den Unmut der Globalisierungsgegner gut nachvollziehen und der Protest ist auch wichtig, um den Mächtigen dieser Welt klar zu machen, dass es höchste Zeit ist, etwas gegen die Ungerechtigkeiten in unserer Welt zu unternehmen, wer jedoch zu Gewalt greift, macht Dialog unmöglich. Es ist doch traurig, wenn 16.000 Polizisten 100.000 Globalisierungsgegner in Schach halten müssen und viele Verletzte zu beklagen sind. Wenn ich im Fernsehen sehe, dass vermummte Globalisierungsgegner einen Parkscheinautomaten zerstören und hemmungslos über das Kleingeld herfallen, darf man wohl mit Recht an der Ernsthaftigkeit einiger Protestler zweifeln.

Hithaus: Vor was haben Sie in der Zukunft Angst, was beschäftigt Sie ?

Schmitti: Ich habe Angst davor, dass die verantwortlichen Politiker zu spät erkennen, dass sie dringend etwas tun müssen z.B. gegen den Hunger und die Ungerechtigkeiten in der Welt, gegen Arbeitslosigkeit und für den Klimaschutz und dass dadurch das Leben und Überleben für alle Nachfahren undbesonders für unsere Kinder bedeutend schwieriger wird.

Hithaus: Was wünschen Sie sich für die Zukunft für die Welt?

Schmitti: Ich wünsche mir von Herzen, dass die Verantwortlichen dieser Welt endlich ihrer Verantwortung gegenüber allen Menschen dieser Welt gerecht werden.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Schmitti für das Interview und wünscht Ihnen
alles Gute und viel Erfolg.

Hans Jürgen Beyer - Alles noch mal wagen

Montag, 25. Juni 2007

Er, der Ex Thomaner, ist einer der beliebtesten Künstler der mitteldeutschen Region und begeistert nach wie vor sein treues Publikum in Funk und Fernsehen.
Auch LIVE ist HANS-JÜRGEN BEYER mit seiner erfrischenden und mitreisenden Show unschlagbar.

Seine letzten drei Songs (Du machst mich so stark, Wolke 7 und Königin der Liebe) waren emotional geprägt von seiner Wiederverliebtheit in seine einstige Ex-Frau aus Australien. Nun scheint die Welt, zumindest für HANS-JÜRGEN BEYER wieder in Ordnung zu sein. Somit verwundert es auch nicht, wenn der Leipziger mit der Tenorstimme nun ein musikalisches Resümee über seine fast 35-jährige Kariere zieht.

Nicht genug damit, denn Hansi hat sich diesbezüglich auch durchgerungen wieder mit seinem ehemaligen Autorenteam Michael Hansen (Komponist) und Michael Niekammer (Texter) zusammen zu arbeiten. Das Ergebnis ist ein absoluter Schlager-Ohrwurm, der wie auch seine vorherigen Songs von Uwe Nickolaus produziert wurde. Die direkte, fast nun schon dreijährige Zusammenarbeit mit dem Chef von JAY KAY, Jürgen Kerber, lässt den Schlagersänger so richtig aufblühen.

Flott, beschwingt und tanzbar, das ist der neue BEYER-Song ALLES NOCH MAL WAGEN. Eine absolut eingängige Melodie, die sofort zum Mitsummen einlädt. Der Text besticht durch absolute Lebenserfahrung der Generation 40-plus. Die Botschaft ist motivierend, positiv und absolut nach vorne schauend. Was kann es Besseres geben als ALLES NOCH MAL WAGEN, vor allem auch mit dem Wissen, dass man stets durch Tiefen und Höhen gehen muss. HANS-JÜRGEN BEYER trifft hier den Zeitgeist und ermuntert: Es, egal wie alt man ist, einfach zu tun und die Dinge am Ende als Erfahrung für das Kommende anzupacken.

Beschwingt wie die neue Single präsentiert sich Hans-Jürgen Beyer auch auf den Show- und Radio-Bühnen und in den TV-Sendungen, wo er immer wieder ein gern gesehener Gast ist. Die Menschen lieben Hansi, so sein Management K&V Events, die den neuen Song bereits als das neue Lebensmotto des Künstlers ausgegeben haben. HANS-JÜRGEN BEYER dürfte die musikalische Sommerbotschaft für alle Schlagerfans parat haben: ALLES NOCH MAL WAGEN.

PERL Records LC-14621 /Best.-Nr. S-CD 74009

Quelle: www.jaykay.de

SCHLAGER OPEN AIR 2008: Interview mit Uwe Hübner

Samstag, 23. Juni 2007

Interview mit Uwe Hübner
1. Werden Sie schon auf die Veranstaltung angesprochen ?

Oh ja - von Fans allemal. Die das sehr, sehr spannend finden. Und gerne bereit sind für so ein aufsehenerregendes Mammut-Programm auch mal ein bisschen Taschengeld zusammen zu kratzen. Viele freuen sich schon auf Weihnachten ;-) Aber erstaunliche Reaktionen kommen auch ganz besonders von Veranstalter-Seite. Denn man möchte dort schon wissen, ob das alles ernst gemeint ist. Und ob womöglich diese Veranstaltungsreihe zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz erwachsen könnte. Bislang wurden mit ähnlichem Star-Aufgebot “nur” Arenen bespielt. Was ja auch schon ein grosses Wagnis ist. Aber noch nie ein Fussball-Stadion. Das ist neu, beeindruckt und macht sehr neugierig. Zumal ich die wunderbare Stimmung in der Arena des MSV Duisburg kenne. Dort war ich letzten Sommer auf dem Spielfeld der Sprecher beim Eröffnungsspiel der “Fussball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung”. Mit 24.000 Zuschauern (waren es, hat man mir erzählt) und dem Bundespräsidenten Köhler. Ein unvergessliches - und gerne wiederholbares Erlebnis.

2. Wie werden Sie moderieren ?

Auf meine typische Art und Weise: sehr persönlich und respektvoll-provokant. Und deswegen wieder mit mehr Interviews. Ich will den Stars einige Geheimnisse entlocken. Und sie auf Dinge ansprechen, die sie sonst nicht so einfach erzählen würden. Die meisten Künstler vertrauen mir - nicht zuletzt durch meine Talk-Show “bei Hübner” auf GoldStar TV. Allerdings ist mir - aufgrund all der langjährigen Erfahrung, die man nun ja so hat - nicht mehr wichtig, ob ich glänze, sondern meine Künstler ! Wenn sie gefeiert werden, bin ich glücklich und zufrieden. Und damit es so auch kommt, hat man halt so ein paar kleine Tricks ;-)

3. Im Fernsehen und Hörfunk haben Sie sich einen Namen als sehr menschlicher Moderator gemacht. Das bleibt so ?

Wenn ich eines gelernt habe in diesem Leben, dann: “Alles hat seine Zeit!” - Ich bin dankbar schon zwanzig Jahre im Geschäft zu sein und brauche mich nicht mehr zu beweisen. Das macht locker und lässt einen sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Im Privaten auf Mitmenschlichkeit, auf Behinderte, auf Tierschutz, auf In-Würde-Älter-Werden-Dürfen. Und im Job auf Respekt vor dem, was andere leisten. Oder schenken. Und besonders darauf, dass Eitelkeiten viel zu viel kaputt machen.

4. Was gefällt Ihnen an dem Programm ?

Die gute Mischung aus arrivierten, beliebten Künstlern, die wegen ihres jahre-, bei manchen sogar jahrzehntelang anhaltenden Erfolges mit Recht behaupten können, “Stars” zu sein. Aber auch der Mut des Veranstalters, selbst neue Leute bzw. die aus der zweiten Bundesliga zu nehmen, die in die erste wollen. So wie Michael Wendler oder Matthias Carras. Denn damit hört der Veranstalter nicht alleine auf seinen Geldbeutel, sondern auch und vor allem die Wünsche der Zuschauer und Fans. Und das werden sie so schnell nicht vergessen. Die Künstler wie die Fans nicht. Ich wünsche mir ein volles Stadion . Denn sollte so ein Mut nicht belohnt werden, dann wird sich bald gar nichts mehr lohnen in diesem Geschäft. Und dann hat diese Schlager-Szene auch keine Chance mehr. Also, Leute, beweist Eure Treue und Eure Liebe zum deutschen Schlager - und seid am 15.06.2008 in Duisburg mit dabei.

Wolfgang Frank - Frei

Donnerstag, 21. Juni 2007

Der Rock and Roll ist die Basis des neuen Songs „FREI“ vom Österreicher WOLFGANG FRANK.
Der Rock and Roll ist die Basis des neuen Songs FREI vom Österreicher WOLFGANG FRANK. Der aus Vorarlberg stammende Musiker hat ein Fable für absolute Live-Musik im Stile der Beatgeneration. Dies belegt der junge und sehr sympathische Sänger mit seiner absolut handgemachten Single FREI. Bewusst hat WOLFGANG FRANK mit seinen Bandkollegen alles live in einer Studio-Session eingespielt.
Eine eingängige Melodie, gepaart mit einem typischen WOLFGANG FRANK Text und einem absoluten Rock and Roll Feeling bestechen in ihrer Einfachheit und in ihrer klaren musikalischen Struktur. Keine Soundexperimente, sondern richtig gerader Beat der typischen 60er.
WOLFGANG FRANK ein Sänger mit Charisma schafft es, in nur drei Minuten, den Sommer 2007 hautnah zu bringen. Mit seiner unverkennbaren Stimme gibt er seiner musikalischen Botschaft FREI die entsprechende Nachhaltigkeit. Ein Rebell in Noten!
FREI ist ein Vorbote seines im Spätsommer erscheinenden Albums, an dem er mit seinen Bandkollegen fleißig und fast unermüdlich am arbeiten ist.
Wer die sanfte Ader des Rock and Rollers mag, dem sei der Bonussong WIR SIND DAS SALZ DIESER ERDE nahe gelegt. Mit diesem Titel konnte Wolfgang Frank bereits im ORF Fernsehen überzeugen.
Mit dem Produzenten Christian Torchiani (Keyboarder der Klostertaler) hat WOLFGANG FRANK die ideale Ergänzung für die Umsetzung seiner musikalischen Ideen gefunden.
Quelle: www.jaykay.de
XENIA Records Best.-Nr. S-CD 74006 / LC-00902

Fernsehhöhepunkt mit Nicole Freytag und Band

Mittwoch, 20. Juni 2007

Am 15. Juni 2007war Nicole Freytag und ihre Band(Die Sputniks) zur Sendung „Hallo Berlin“ des FAB- Fernsehens eingeladen. Zusammen musizierten die Sputniks mit Nicole Freytag´s aktuellen Radio- Hit: „Du hast das Eis in mir getaut“.
Diese Einladung war einer der Höhepunkte der Zusammenarbeit von Nicole Freytag und den Sputniks.

Dieser moderne Popschlager wurde im Stil der Beatmusik der wilden Sechziger präsentiert. Eine Kombination, die es noch nie gab. Normalerweise ist es umgekehrt. Viele Künstler probieren sich an Coverversionen vieler älterer Hits. Hier ist nur die Musik alt gemacht. Gerade aber das macht den Reiz und Charme dieser musikalischen Konstellation aus.

Im Interview mit Sandra Wagner erfuhren die Zuschauer, dass Nicole Freytag und die Sputniks sich im Sommer 2006 bei einer Veranstaltung in Waldheim/ Sachsen kennen lernten. Es war bei einem furchtbaren Unwetter. So was schweißt zusammen. Den entscheidenden Anstoß zu diesem ungewöhnlichen musikalischen Projekt lieferte das Management von Nicole Freytag und schon war diese reizvolle Musikkombination geboren. Nicole Freytag und die Sputniks treten seit diesem Jahr erfolgreich bei vielen Veranstaltungen mit ihrem Programm auf. Eine Single und evtl. sogar ein Album sind auch im fortgeschrittenen Stadium in Planung. Die Moderatorin erfuhr auch, dass die Sputniks eine alte DDR- Beatband sind, die in den Sechziger sehr erfolgreich waren und dann durch Walter Ulbricht verboten wurden.
1997 ging dann die Band wieder zusammen und 2002 kam das erste Album nach der Wende heraus. Die Sputniks sind musikalisch auch in den Kinofilmen Der Wixxer und Wilhelm Telll zu hören.

Diese Jahr treten sie sehr erfolgreich zusammen mit Nicole Freytag auf und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit, die bisher vom Erfolg gekrönt war. Der Fernsehauftritt bei FAB- Fernsehen war hier ein weiterer Höhepunkt dieser musikalischen Kooperative.

Infos zu Nicole Freytag und der Band unter www.nicole-freytag.de

Bild:
von li. nach re.)
Sandra Wagner, Nicole Freytag und Henry Kotowski

HPS Win Entertainment
= Künstler- und Medienservice =
Hans Peter Sperber
Weisestr. 55
12049 Berlin
Tel. 030/621 95 25
Funk: 0172/ 383 22 37
Mail: hps-win@gmx.net
Website: www.hps-win.de

Der Künstler- und Medienservice schreibt und veröffentlicht Berichte über Musik- u. Theaterveranstaltungen, Pressetexte für CDs, macht Interviews, veröffentlicht Neuigkeiten über Künstler, platziert Veranstaltungshinweise, vermittelt Künstler und organisiert Events;

Marco Konegger - Ein kleiner Mann will ganz nach oben

Montag, 18. Juni 2007

Marco KoneggerIn dieser Woche stellt Hithaus in seiner Rubrik Künstler(in) der Woche ein noch recht unbekanntes Nachwuchstalent vor, den erst 10jährigen Marco Konegger.

Marco stammt aus Österreich und wurde 1997 im Februar geboren. Da sein Talent lange unentdeckt schlummerte, entschloss sich Marco eines Tages im vergangenen Jahr sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen:

An einem Tag in der Adventszeit 2006 ging Marco mit seiner Mutter im örtlichen Hallenbad schwimmen. Dort traf Marco seinen künftigen Entdecker und Förderer, Ronald Baj, der bereits mehrere junge Talente entdeckt und auf ihren Weg gebracht hat. Dieser jedoch nahm keine Notiz von dem damals neunjährigen Jungen, bis sich dieser vor den, in einem Liegestuhl dösenden Mann, aufstellte und einfach laut „Hallo Papa“ rief. Ronald Baj fühlte sich zuerst nicht angesprochen, doch der Junge rief erneut und eindringlich

„Hallo Papa“.

Der Komponist, Texter und Produzent Ronald Bay öffnete die Augen. Vor ihm stand der neunjährige Marco und grinste ihn aufmuntern an. Marco müsse ihn wohl verwechselt haben, erklärte er diesem etwas verunsichert, doch dieser erwiderte lediglich:

„Nein, nein ich habe Dich schon lange gesucht und nun endlich gefunden!“

War es möglich, dass ihn die Folgen einer Damenbekanntschaft aus einem anderen Jahrzehnt so unsanft aus seinem Schlummer rüttelten, dachte sich Ronald Baj. Der Junge kam ihm etwas verrückt vor, doch Ronald Baj lud ihn und seine Mutter im folgenden in sein Studio zum Singen ein. Damit war der Stein ins Rollen gebracht.

Inzwischen hat Marco ein Album aufgenommen und füllt mit seinen Lieder zusammen mit einem etwas älteren Kollegen ein komplettes Galaprogram. Das Publikum ist begeistert.

Ronald Baj über seinen Schützling: „Nun ich war überzeugt, dieses Kind müsse irgendwie verrückt sein, doch ich wollte ihm eine Chance geben und lud ihn und seine Mutter zu mir ins Studio zum Vorsingen ein. Ich spielte ihm “Ich bau dir ein Schloss” von Heinje vor und bat ihn dieses Lied zu singen. Nach nur 10 Minuten sang er diesen Titel auf eine Art und Weise, die bei mir sofort die Glocken klingen ließen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Heintje persönlich dieses Lied singen würde und ich wusste sofort: Marco ist der Sänger, auf den ich 20 Jahre lang gewartet habe! … Inzwischen hat Marco seinen “Wunschdaddy” und ich den Sänger, der es versteht Kompositionen so zu interpretieren, das der Zuhörer sie immer wieder hören möchte. Zusammen mit einem 11jährigen Freund ist Marco im Stande ein einstündiges Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das international einzigartig sein dürfte. Lieder, die berühren, zwei Stimmen mit einem sehr hohen Wiedererkennungswert, sowie die geradezu charismatische Ausstrahlung von Marco ziehen das Publikum in einen Bann, wie ich es selbst eigentlich noch nie erlebt habe. Obwohl die Lieder und beide Buben noch relativ unbekannt sind, kommt es immer wieder vor, dass das Publikum ihnen schon nach wenigen Takten und auch während der Lieder Applaus spendet. Dieses Phänomen habe ich bei all den anderen Talenten, die ich musikalisch gefördert hatte, noch nie erlebt.“

Hithaus.de hat sich mit Marco ein wenig über seine frühe Begabung unterhalten und hat eine Menge über seine Persönlichkeit erfahren:

Hithaus: Marco, du bist noch ein recht junger Mann, gerade erst 10Jahre alt geworden. Du weißt aber schon ganz genau, dass Dir die Musik unglaublich viel bedeutet. Wie hast Du das gemerkt?

Marco: Immer dann, wenn ich missgelaunt oder verstimmt war, konnte mich Musik in wenigen Minuten aufheitern und ich fühlte mich wesentlich besser. Dabei spielte es keine Rolle, ob ich gerade Musik hörte oder selbst ein Lied zu singen begann. Irgendwie war ich trotz schlechter Laune immer in der Lage ein Lied zu singen. Seitdem ich auftrete, gelingt es mir auch das Publikum in eine recht gute Stimmung zu versetzen. In der Lage zu sein, mit Hilfe der Musik jemanden aus seiner Verstimmung heraus zulocken, ein Lächeln in sein Gesicht zu zaubern, bedeutet mir sehr viel. Es ist fast als ob man zaubern könnte.

Hithaus: Wie schaffst Du es Deine zeitraubende Beschäftigung mit der Musik, die Schule und Freunde unter einen Hut zu bringen?

Marco: Eigentlich recht gut. Da ich ein sehr gutes Gedächtnis habe, erledige ich schulische Angelegenheiten wie die Hausaufgabe oder das Lernen für eine Prüfung sehr rasch. So bleibt immerhin noch genügend Zeit für die Musik und meine Freunde .Es kann jedoch schon mal vorkommen, dass Freunde sich beklagen, dass ich weniger Zeit für sie hätte. Dies geschieht jedoch nur an Tagen, an denen ich Auftritte habe.

Hithaus: Du hast bereits eine eigene CD aufgenommen. Erzähl uns ein wenig über Deine CD und wie die ersten Erfahrungen bei den Aufnahmen waren!

Marco: Am Anfang fand ich das Aufnehmen recht interessant. Alles war ja schließlich neu für mich. Doch leider gefiel meinem Produzenten nicht immer jede Aufnahme. Da ich in meiner Freizeit immer wieder bekannte Sänger parodierte, versuchte ich es auch bei meinen ersten Aufnahmen. Mein Produzent wollte jedoch nicht, dass meine Aufnahmen nach „Heintje“ oder einem anderen bekannten Sänger klingen. So musste ich manche Aufnahmen mehrmals beginnen, bis mein Produzent plötzlich voller Freude meinte: „Marco, so wie du das Lied jetzt interpretierst, klingt es unverwechselbar nach Marco“. Am Anfang ging mir das ziemlich auf die Nerven, doch heute bin ich sehr froh darüber, niemanden zu kopieren.

Hithaus: Ist es für dich schön und aufregend, wenn Du vor vielen Personen singen kannst? Was war bisher das aufregendste Erlebnis in deiner kurzen Laufbahn als Sänger?

Marco: Eigentlich bin ich ja selten nervös, aber bei meinem, allerersten Auftritt wackelten meine Beine wie Pudding. Und die halbe Choreographie hatte ich auch vergessen. Doch das hatte sich sehr bald gelegt. Inzwischen freue ich mich auf jeden Auftritt und empfinde ein sehr schönes Gefühl wenn ich vor Publikum singe.

Hithaus: Kann man deine Songs kaufen? Sind diese im Internet verfügbar!

Marco: Da wir noch keinen Partner für einen Vertrieb haben kann man sie eigentlich nur bei Auftritten kaufen. Man hat jedoch die Möglichkeit meine Songs unter http://mp3.de/musik/genre/band/010900/318356/3 zu hören und down zu laden.

Hithaus: Du hast bereits eine eigenen Homepage www.marco-konegger.magix.net/website . Was möchtest Du dem Besucher vor allem sagen?

Marco: Das ich für mein Leben gerne singe. Vor allem aber, dass ich mit meinem Freund Dorant in der Lage bin ein Galaauftrittsprogramm zu bestreiten, das einzigartig sein dürfte. Viele der Lieder, die wir singen, berühren das Publikum hautnah. Titel wie „Hallo Papa“, „Vertrau auf´s Leben!“ oder „Frage an Gott“ spiegeln die Sehnsüchte fast aller Kinder. Dennoch bleibt noch genügend Spielraum für Titel wie „Gespenster ziehn durchs Haus“, „ Ich mag nicht zur Schule“„ Ich bin zwar klein doch ganz oho“ „Nein, nein, nein, lass das sein!“ oder „Wer kennt die grüne Kuh?“ die beim Publikum für eine heitere Stimmung sorgen. Das besondere daran ist, dass fast alle Titel, die wir singen, Neukompositionen sind. Auf meiner Webseite kann man einige der Titel hören, sogar Videoclips kann man ansehen

Hithaus: Was bist Du für eine Persönlichkeit? Beschreibe Dich mit ein paar Worten!

Marco: Ich bin jemand, der eigentlich ganz genau weiß, was er will. So gut ich kann, genieße ich jede Minute meines Lebens. Wenn mich jemand jedoch zwingt, Dinge zu tun, von denen ich nicht überzeugt bin und man mir keine vernünftige Erklärung geben kann, warum ich das tun sollte, dann missachte ich manche Anordnungen. Damit habe ich mir in der Schule so manche Probleme eingehandelt.

Hithaus: Welche 3 Dinge sind Dir am wichtigsten, außer der Musik?

Marco: Meine Familie, meine Freunde und Freizeitbeschäftigungen wie Schwimmen, Mountainbiken, Schifahren oder Wandern.

Hithaus: Was planst Du als weitere Schritte im Bereich der Musik?

Marco: Es sind für mich viele neue Titel geschrieben worden, die demnächst aufgenommen werden.

Auch hoffe ich auf möglichst viele Auftritte. Sehr schön wäre einmal ein Auftritt im Fernsehen.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Marco Konegger für das Interview und wünscht Dir alles Gute und viel Erfolg.