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Viele großartige Stimmen bei der Messe in Wächtersbach

Mittwoch, 03. Mai 2006

Großartige Stimmen und Stimmung in Wächtersbach
Auch in diesem Jahr bietet die Messe Wächtersbach (nahe Frankfurt) ihrem Publikum wieder ein ausgezeichnetes musikalisches Programm. Claudia Jung, Jürgen Marcus, Die Jungen Tenöre oder zum Beispiel die Geschwister Hofmann werden zwischen dem 20. und 28.05. Tag für Tag für hochwertige musikalische Abwechslung sorgen.

Die Messe Wächtersbach ist das wirtschaftliche und kulturelle Großereignis dieser Region. Vom 20. bis zum 28. Mai 2006 (täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr) findet sie nun bereits zum 58. Mal statt. Über 400 Aussteller aus Europa zeigen auf einer der größten Verbraucherausstellungen im Rhein-Main-Gebiet neue Produkte aus den Bereichen Industrie, Handel, Handwerk und Landwirtschaft. Hinzu kommt ein umfangreiches Musikprogramm. Die große Beliebtheit der Messe Wächtersbach, die zum Beispiel im vergangenen Jahr rund 60.000 Besucher hatte, basiert sicherlich auch auf der gelungenen Mischung aus Information und Entertainment.
Der Höhepunkt ist das festliche Konzert mit den famosen Jungen Tenören. Karten für dieses Konzert sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Aber auch bei den anderen Veranstaltungen, bei denen die günstige Messeeintrittskarte bereits die Konzertkarte ist, überzeugen klangvolle Namen bekannter Künstlern wie zum Beispiel Bernhard Brink, Monika Martin, Geschwister Hofmann, Jürgen Marcus oder Claudia Jung.
DIE JUNGEN TENÖRE gastieren am 25. Mai 2006, ab 20.30 Uhr, im Veranstaltungszelt der Messe Wächtersbach. Die begnadeten Sänger werden dabei ihr neues Programm ?Söhne des Amor? präsentieren. Seit nunmehr acht Jahren begeistern die Tenöre immer wieder mit ihren niveau- und humorvollen Darbietungen. Bernhard Hirtreiter, Hans Hitzeroth und Hubert Schmid verstehen es, die unterschiedlichsten Stilrichtungen von Klassik bis Schlager mit ihren großen Stimmen überzeugend zu interpretieren. Kein Wunder, dass die berühmten Sänger deshalb auch oft als Gäste in TV-Shows auftreten. Karten für das musikalische Highlight der Messe Wächterbach sind im Vorverkauf (24,00 bis 29,00 Euro) unter 06053-80291 (Mo- Fr 8.00 -12.30 Uhr) erhältlich.
Das Vorprogramm gestaltet die Freigerichter A-Cappella-Formation Alemundo. Die sechs Künstler aus Freigericht gründeten ?Alemundo? im Jahr 2000. Ihr ungewöhnlicher Name ist eine Kurzform des zusammengesetzten Begriffs ?Alemeddeler Mundorchester?, das sich auf ihren Heimatort Altenmittlau bezieht.
Den musikalischen Auftakt der 58. Messe Wächtersbach zelebriert am 21. Mai 2006, ab 12.00 Uhr, das Trio ?just for fun? aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die Künstler bieten eine ausgewogene Mischung aus Folk, Rock und Oldies. Den perfekten Satzgesang demonstrieren sie beispielsweise bei Songs von Simon & Garfunkel, John Denver, Cat Stevens oder Tracy Chapmann.
Einer der größten und wichtigsten Stars des deutschen Schlagers ist ohne Frage BERNHARD BRINK. Seit seinem ersten Chartserfolg 1980 reihte er einen Hit an den anderen: ?Liebe auf Zeit?, ?Blondes Wunder?, ?Alles auf Sieg? oder ?Erst willst du mich, dann willst du nicht?, um nur einige zu nennen. Am Montag, 22. Mai 2006, 15.30 Uhr wird Bernhard Brink mit all seinen Hits und natürlich auch dem neuen Album ?Verdammt direkt? in Wächtersbach gastieren. Im Vorprogramm spielen Die 2 Schweinfurter, ein beliebtes Duo aus Unterfranken, das durch musikalische Vielfältigkeit überzeugt.
MONIKA MARTIN avancierte seit 2000 zur Spitze der Schlagerinterpretinnen. Bei ihrem Konzert am 23. Mai 2006, 15.30 Uhr, wird sie sowohl temperamentvolle als auch gefühlvolle Songs präsentieren. Das Vorprogramm gestalten Die 2 Schweinfurter.
?Musik ist grenzenlos?, so könnte man mit wenigen Worten das Motto des Duos DIE GESCHWISTER HOFMANN umschreiben. Die beiden Schwestern gehören seit über 15 Jahren zu den Top-Stars des volkstümlichen Schlagers. Musikalisch sind sie ?Ein Herz und eine Kehle?. Die Fachwelt ist sich einig in der Aussage: ?… wir haben noch nie ein perfekteres Duo gehört und gesehen?. Die Geschwister Hofmann singen ihre schönsten Lieder am 24. Mai 2006, 15.30 Uhr. Im Vorprogramm werden Die 2 Schweinfurter auftreten.
Der Nachmittag des Vatertages ist fest in musikalischer Hand einer beliebten Band aus der Wetterau: DIE NIX-NUTZE. Der Name ist Programm bei den beiden Jungs und nichts wird wirklich ernst genommen. ? ein lockeres Mundwerk unter Einbezug des Publikums sind das Markenzeichen des Duos. Das Musikangebot reicht von volkstümlichen Klängen, Oldies, Partykrachern, NDW bis hin zu aktuellen Hits. Eines haben alle Titel gemeinsam: Jeder kennt sie und jeder kann mitsingen und mitmachen. DIE NIX-NUTZE sorgen am 25. Mai 2006, ab 11.45 Uhr, für Stimmung.
JÜRGEN MARCUS wird als ausdrucksstarker Interpret geschätzt. Für seine Erfolgstitel ? wie zum Beispiel ?Ein Festival der Liebe?, ?Irgendwann kommt jeder ´mal nach San Francisco?, ?Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben? oder ?Die Uhr geht vor ? Du kannst noch bleiben? - erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Allein viermal wurde er mit dem Goldenen Löwen geehrt, erhielt Goldene Schallplatten und mehrfach die Goldene Stimmgabel. Der beliebte Schlagersänger gastiert am 26. Mai 2006, 15.30 Uhr. Für gute Laune sorgt im Vorprogramm bereits das Powerduo ?Odenwald Echo?.
Zünftig, bayerisch und stimmungsvolle Stunden garantieren die DIE ZWIEBELTRETER und das ORIGINAL DIRNDLLUDER am 27. Mai 2006, ab 17.00 Uhr. Die sechs volkstümlichen Musiker aus Bamberg bieten fetzige Volksmusik, Oberkrainer-Sound, Disco- und Welthits, gekonnte Show-Einlagen und Gags am laufenden Band.
Das ORIGINAL DIRNDLLUDER vom Oktoberfest, präsentiert deutsche und internationale Partylieder, Hits, Oldies, Schlager und Volkstümliches.
CLAUDIA JUNG, die Grand-Dame der Schlagerwelt, schließt am 28. Mai 2006, 15.30 Uhr, den musikalischen Reigen der 58. Messe Wächtersbach. Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten vermittelt sie mit ihren Liedern glaubwürdige Emotionen und tiefsinnige Texte. Claudia Jung erhielt bereits den ?Echo? als erfolgreichste Schlagersängerin 1995 und 2000, fünf goldene Stimmgabeln in der Kategorie ?Beste Sängerin des Jahres? sowie zahlreiche Gold- und Platinehrungen. Aber auch als TV-Moderatorin der ARD-Sendung ?Mein München? hat sie sich einen Namen gemacht. Im März 2002 erhielt Claudia Jung für ihre aussagekräftigen Texte sogar den renommierten ?Fred-Jay-Preis?. Die Vorgruppe ist Das Odenwald Echo.

Eintrittspreise für die Messe:
Erwachsene: 4,50 ?
Kinder und Jugendliche: 2,50 ?
Rentner; Schwerbehinderte: 3,50 ?
Familienkarte: 12,50 ?
Am Familientag, den 27. Mai 2006, ab 13.00 Uhr, nur 2,00 ? für alle Besucher!
Parken: gratis
Öffnungszeiten: täglich 10.00 ? 18.30 Uhr
Messe Wächtersbach
63607 Wächtersbach
http://www.messewaechtersbach.de
0 60 53 / 8 02-61

Quelle: Eric Rauch - Promoteam Schmitt & Rauch

Eurovision Song Contest Athen 2006

Montag, 24. April 2006

Inspiriert durch das beliebte San Remo Festival in Italien, entsteht 1955 während eines Meetings in Monaco die Idee zum ESC und ist kurze Zeit später bereits beschlossene Sache!
Nur ein Jahr später, 1956, ist die erste Show auf die Beine gestellt: Lugano in der Schweiz ist der Ausrichtungsort, der bei der ?Premiere? der Show, die sich damals noch ?The Eurovision Grand Prix? nennt, 7 teilnehmende Länder begrüßen darf!
…and the Show goes on and on!

Genau 50 Jahre später heißt die Show ?Eurovision Song Contest?, wird im schönen Athen ausgetragen und darf stolze 37 Länder in der mächtigen ?Olympia Sporthalle? Willkommen heißen, die 2004 extra für die Olympischen Spiele gebaut wurde!
Am 18. Mai 2006 findet das Semi-Finale mit 23 der antretenden Länder statt, von denen es nur 10 ins Finale schaffen können, das 2 Tage später am 20. Mai stattfinden wird!
Entsprechend der Regeln haben 14 Teilnehmer ihren Platz im großen Finale bereits sicher: Zu diesen zählt das Gewinnerland des Vorjahres, die vier größten, am ESC teilnehmenden Länder und die danach 9 best-platziertesten Teilnehmer aus 2005! Das sind dieses Jahr folglich: Kroatien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Lettland, Malta, Moldawien, Norwegen, Rumänien, Spanien, Schweiz und Großbritannien.
In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit beim 8. Auftritt im Semi-Finale: Einem der Teilnehmer wird die Ehre zuteil, den 1000. Song in der Geschichte des ESC-Wettbewerbs singen zu dürfen! Und das große Los hat der Beitrag aus Irland ? Brian Kennedy ? mit seiner Nummer “Every Song Is A Cry For Love” gezogen!

3 der diesjährigen Teilnehmer sind in den vergangenen Jahren bereits europaweit in den Charts unterwegs gewesen und haben wirklich gute Chancen, es im Finale weit nach vorne
zu schaffen:
In Athen treten nämlich ?Las Ketchup? ? die 4 jungen und attraktiven Sängerinnen ? mit ihrem Song ?Bloody Mary? für Spanien an. Las Ketchup landeten mit ?Aserejè (The Ketchup Song)? 2002 einen europaweiten Sommerhit! Auch Belgien schickt mit ?Kate Ryan? eine erfahrene, europaweit erfolgreiche und auch sehr beliebte Künstlerin ins Rennen, die mit ihrem Song ?Je t`adore? jetzt schon hoch gehandelt wird. Der Name des Künstlers ?Arsenium? wird so den meisten hier zu Lande zwar eher nicht so viel sagen, aber als Bestandteil der Boy-Band ?O-Zone? hat er im Sommer 2004 mit dem Hit ?Dragosta Din Tei? die Spitzen der europäischen Charts erobert und eine große Fangemeinde aufgebaut!
Wer letzten Endes am Meisten die Worte ?12 Points!? zu hören bekommt und als Sieger des 51. Eurovision Song Contests hervorgeht, erfahren wir erst am 20. Mai! Wer es allerdings gar nicht erwarten kann und sich die Songs der Teilnehmer vorher schon ins Wohnzimmer holen will, der kann das ab dem 28.04.2006 tun!
edel media & entertainment veröffentlicht auch dieses Jahr wieder in Kooperation mit dem Label CMC (Dänemark) die original Doppel-CD zu dem Musikhighlight, das Europa alle Jahre wieder vereint!
37 teilnehmende Länder machen 37 tolle, abwechslungsreiche Songs, die auf 2 CDs zu kaufen sein werden ? und das schon vorm Event selbst!
Quelle: Gilawa Siami Edel Media & Entertainment GmbH

Tracklisting CD 1:
1. ANDORRA Jenny Sense Tu
2. ALBANIEN Luiz Ejlli Zjarr E Ftohtë
3. ARMENIEN André Without Your Love
4. BOSNIEN-H. Hari Mata Hari Lejla
5. BELGIEN Kate Ryan Je T?Adore
6. BULGARIEN Mariana Popova Let Me Cry
7. WEIßRUSSLAND Polina Smolova Mum
8. SCHWEIZ Six4one If We All Give A Little
9. ZYPERN Annet Artani Why Angels Cry
10. DEUTSCHLAND Texas Lightning No No Never
11. DÄNEMARK Sidsel Ben Semmane Twist Of Love
12. ESTLAND Sandra Oxenryd Through My Window
13. SPANIEN Las Ketchup Bloody Mary
14. FINNLAND Lordi Hard Rock Hallelujah
15. FRANKREICH Virginie Pouchin Il Est Temps
16. GROßBRITANNIEN Daz Sampson Teenage Life
17. GRIECHENLAND Anna Vissi Everything
18. KROATIEN Severina Moja ?tikla

Tracklisting CD 2:
1. IRLAND Brian Kennedy Every Song Is A Cry For Love
2. ISRAEL Eddie Butler Together We Are One
3. ISLAND Silvia Night Congratulations
4. LITAUEN LT United We Are The Winners
5. LETTLAND Vocal Group Cosmos I Hear Your Heart
6. MONACO Séverine Ferrer La Coco-Dance
7. MOLDAWIEN Arsenium feat. Natalia Loca
Gordienko & Connect-R
8. MAZEDONIEN Elena Risteska Ninanajna
9. MALTA Fabrizio Faniello I Do
10. NIEDERLANDE Treble Amanbanda
11. NORWEGEN Christine Guldbrandsen Alvedansen
12. POLEN Ich Troje Follow My Heart
13. PORTUGAL Nonstop Coisas De Nada
14. RUMÄNIEN Mihai Trāistariu Tornero
15. RUSSLAND Dima Bilan Never Let You Go
16. SCHWEDEN Carola Invincible
17. SLOWENIEN An?ej De?an Mr Nobody
18. TÜRKEI A. Sibel Tüzün Süper Star
19. UKRAINE Tina Karol Show Me Your Love

Diverse Interpreten - Superstars singen Brel

Samstag, 08. April 2006

Wird ein einheimischer Rockmusiker gefragt, wo seine musikalischen Wurzeln liegen, wer seine Vorbilder und Einflüsse sind, antwortet dieser häufig mit Namen wie Bob Dylan, Ray Davies (?The Kinks?), John Lennon oder Bruce Springsteen. Stellt man die gleiche Frage jedoch einem deutschen Liedermacher, Kleinkünstler oder Chansonnier, so lautet die Antwort fast unisono: Jacques Brel!
Der 1929 in Belgien geborene Erschaffer und Interpret von mehr als 500 zeitlosen Songs steht letztendlich als Inbegriff des französischen Chansons in den Annalen der Populärmusik verzeichnet. Nachdem er Mitte der 50er Jahre seine Ambitionen hinsichtlich eines bürgerlichen Berufs ? er sollte die Kartonagenfabrik seiner wohlhabenden Eltern in Brüssel übernehmen ? von einem Tag auf den anderen begraben hatte, um ein neues Leben nur für die Kunst, die Musik und die Schauspielerei zu beginnen, übersiedelte er nach Paris, wo 1953 seine erste Single erschien. 20 erfolgreiche, ruhelose, umjubelte Jahre später zog sich der passionierte Kettenraucher ebenso plötzlich, wie er sich erst dem Musikgeschehen zugewandt hatte, aus dem Showgeschäft zurück, kaufte sich ein Segelboot und ließ sich 1976 in Französisch-Polynesien nieder. Dort verstarb er zwei Jahre darauf, übrigens zu einem Zeitpunkt, kurz, nachdem er sich von Eddie Barcley, dem Besitzer seiner Plattenfirma, zu einer Rückkehr auf die Bühne hatte überreden lassen und er mit aktuellen Schallplattenaufnahmen beschäftigt war, an den Folgen von Lungenkrebs.
Nicht nur puristischen Chansonliebhabern waren Brels zumeist aus einer aufregenden Mischung aus Traurigkeit, Melancholie, Ironie und Sozialprotest bestehenden Lieder ein Begriff. Britische Popkünstler, wie Scott Walker, der eine wuchtige englische Version von ?Le Chanson du Jacky? eingespielt hatte, oder Terry Jacks, der 1973/74 mit den radiogerecht verpackten Brel-Adaptionen ?If you go away? (?Ne me quitte pas?) und noch mehr ?Seasons in the Sun? (?La Moribond?) inzwischen zu Evergreens erwachsene Welthits feierte, führten die großen Epen des segelohrigen Hobby-Franzosen gleichsam dem profanen Mainstreampublikum zu, welches sich umgehend für dessen Hymnen begeisterte. Auch viele Sänger und Chansonniers aus deutschsprachigen Gefilden nahmen sich der unvergeßlichen Arbeiten Brels an und transferierten die Inhalte, überwiegend in gekonnter Manier, in hiesigen Kontext. 13 dieser ?deutschen Originalaufnahmen? von Brel-Klassikern stellte die Planegger Firma KOCH/Universal für den soeben veröffentlichten, knapp 48minütigen Sampler ?Superstars singen Brel? zusammen. Darauf hören wir in ihrer Mehrzahl sehr spannende, vielseitige muttersprachliche Bearbeitungen aus dem unergründlichen Fundus des peniblen Beobachters menschlicher Schwächen, umrahmt von einer raren französischen Aufnahme, dargeboten von angesehenen Vertretern verschiedenster stilistischer Genres.
Der in Österreich lebende, gebürtige Ingolstädter Michael Heltau war der allererste Sänger aus diesem unserem Lande, der sich mit eingedeutschten Brel-Songs hervorgetan hatte. Er war Mitte der 70er Jahre vom Komponisten derer persönlich gebeten worden, dessen Repertoire hierzulande breiteren Schichten vorzustellen. So brachte der in ganz Europa renommierte Showstar und Schauspieler 1975 die heutzutage vielgesuchte LP ?Heltau singt Brel? auf den Markt, für die der Wiener Kabarettist und Sportmoderator Werner Schneyder zehn Lieder des Belgiers für alle verständlich nachgedichtet hatte, die Heltau kongenial, mit einer guten Portion Wiener Charme und Schmäh verbunden, neu deutete. Aus diesem von Kritikern wie Fans hochgelobten Meisterwerk fanden der grelle, opulente Akkordeonwalzer ?Wien? (?Vesoul?) und der nervöse, spannungsgeladene Sprechgesang über den potentiellen Selbstmörder ?Franz? (?Jef?) den Weg auf ?Superstars singen Brel?. Ein weiterer hochtalentierter Brel-Kopist war und ist das stets augenzwinkernde Berliner Urgestein Klaus Hoffmann. Der vielfach ausgezeichnete Autodidakt aus der früheren Mauerstadt startete, ebenfalls in den 70ern, erste ernsthafte Gehversuche in Sachen eigenständiger Brel-Interpretationen. Diese seit Jugendtagen betriebene Leidenschaft hatte Hoffmann sogar dann nicht losgelassen, als er sich im Laufe der 70er und 80er Jahre mittels fescher Eigenkreationen bundesweit als gefeierter Liedermacher etablierte, so daß er sich 1996/97 den langgehegten Traum erfüllte und ein vollständiges Album mit selbstübersetzten Epen seines ewigen Idols präsentierte, das im übrigen von niemand geringerem, als Francois Rauber, dem einstigen Leiter und Dirigenten von Brels Begleitorchester, makellos in Szene gesetzt worden war. Mit dem rasanten, bläsergetriebenen Swing-Verschnitt ?Die Stadtmauer von Warschau? (?Les Remparts de Varsoive?) wurde für vorliegende Kompilation ein freches, spitziges, überkandideltes Schmankerl Hoffmanns 97er-Opus ?Hoffmann singt Brel? entnommen, das kraß-offenherzig über eine (nur angeblich) feine Madame auf dem Marktplatz der polnischen Hauptstadt erzählt.
Der sozialkritisch-politisch engagierte Urbayer Konstantin Wecker führte ein nicht weniger faszinierendes Experiment durch: Für seine hervorragende, ansonsten durchwegs selbstgeschriebene 84er-LP ?Inwendig warm? hatte er sich Brels ?Le Chanson Du Jacky? vorgenommen, und kreierte aus dem in seiner Urfassung monumental, großorchestral, monströs und spektakulär inszenierten Lobgesang auf längst vergangene, zwar weitaus weniger erfolgreichere, dafür aber um so bodenständigere, ehrlichere, echtere Zeiten, eine nahezu minimalistisch zu nennende Pianoballade. Er verlangsamte konsequent das Tempo, reduzierte den grandiosen Ohrwurm auf das nötigste ? Stimme, Klavier, eine leise, im Hintergrund plazierte Violine - und verlieh so ?Joe? ? als deutschen Text übernahm Wecker Werner Schneyders zehn Jahre zuvor für Michael Heltau ersonnene Reime ? eine ungeahnte, elektrisierende (gar im Original kaum so phänomenal und überzeugend manifestierte) Atmosphäre voller selbstkritischer Authentizität und resignativer Radikalität. Den KOCH-Verantwortlichen sei herzlichst dafür gedankt, diesen zünftigen Höhepunkt aus Weckers ?uferloser? Liedermacher-Karriere endlich (!) auf Silberscheibe aufbereitet zu haben.
Austro-Chanteuse Maria Bill, die sich in unseren Breitengraden 1985 mit der sanften Rockballade ?I mecht land?n? einen gewissen Ruf ersungen hatte, machte aus dem beschwingten Pianojazz ?Mathilde?, mit eigenen Textworten garniert, das hocherotische, schwärmerische Geständnis ?Geliebter?, gehalten in herrlich geschertem, geradezu schmutzigen wienerischen Dialekt, während die ?Berliner Pflanze? Katja Ebstein erst vor einem Jahr eine hoffnungslose und doch zugleich verträumte, auf norddeutsche Verhältnisse ausgerichtete, überaus sacht instrumentierte Version von ?Le Plat Pays? unter dem Titel ?Mein flaches Land? für ihr Comebackalbum ?Wietkewicz? nutzte. Der niederländische Exzentriker Herman van Veen stellte für ?Superstars singen Brel? das deutlich verhalten vorgetragene Couplet ?Ich lieb Dich noch? (?Chanson des Vieux Amants?) zur Verfügung, von der beinahe 80jährigen ?Grande Dame des Chansons?, Juliette Greco, vernimmt der Interessierte das 1977 hergestellte Klangdrama ?J?arrive?, intoniert mit französischem Urtext aus der Feder Brels.
Ganz und gar nicht zu dessen intensiver, direkter Ausdruckskraft paßt dagegen das seichte, etwas ordinäre Stimmchen von Möchtegern-Jazzerin Evelyn Fischer, die 1999 den Welterfolg ?Ne me quitte pas? als ?Wenn Du von mir gehst? zu einem leichtfüßigen, man möchte sagen: ?nuttig? wirkenden Kneipenschlager herabwürdigte; das sonore Opernorgan des ostzonalen Sängers und TV-Moderators Gunther Emmerlich ? hier vertreten mit der in erster Linie lyrisch abstrusen Ballade ?Einen Freund zu sehen, der weint? (?Voir un Ami Pleuer?) und dem zum billigen Plastikswing verhunzten Bänkelgesang ?Mein allerletztes Glas? (?Le Dernier Repas?) ? will in keinster Form mit dem schwülstig-schummrigen Ambiente des Brüsseler Jahrhundertchansonniers harmonieren. Als einer von drei ?Exklusivbeiträgen? auf ?Superstars singen Brel? dient die so sehnsüchtige, wie drastische Ode auf die dunklen, nächtlichen Seiten von ?Amsterdam?. Eine schlicht phantastische, haarscharfe Milieustudie, bei allen Brel-Freaks beliebt und begehrt. Wer aber hatte den irren Einfall, den Mannheimer Pseudo-Betbruder Xavier Naidoo dieses an sich unzerstörbare Kulturgut trällern ? nein, viel eher schreien, rören, brüllen ? zu lassen? Stimmlich zwischen einem besoffenen Herbert Grönemeyer und einem heiseren Peter Maffay nach drei durchwachten Nächten angesiedelt, preßt das unselige Teenidol jeglichen Charme, jegliche Hemmungslosigkeit, jegliche Erotik, jeglichen Trieb aus ?Amsterdam? mit aller Kraft heraus. Zwar mag die Hinzuziehung dieser grausigen Naidoo-Nummer dafür sorgen, daß womöglich ein paar blutjunge Teenager ihr Taschengeld in ?Superstars singen Brel? investieren und dadurch das musikgeschichtlich hochbedeutsame Schaffen des Chansonniers an Nachgeborene vermittelt wird ? künstlerisch betrachtet, ist und bleibt ?Amsterdam? der absolute Tiefpunkt der davon abgesehen weitgehend mehr als nur trefflichen Brel-Hommage. Die meisten anderen Neuversionen werden dem Schöpfer des Liedmaterials auf vielfältige Weise gerecht, wobei die ausführlicher gewürdigten Highlights von Hoffmann, Wecker und vor allem Heltau qualitativ deutlich herausragen, was KOCH/Universal ? in ihrer Funktion als Verwalterin des alten Polydor-Kataloges ? möglichst dazu verleiten sollte, vielleicht eines schönen Tages die (von Fans seit langem heißblütig verfochtene) Idee einer CD-Retrospektive des seinerzeit an Polydor vertraglich gebundenen Michael Heltau näher ins Auge zu fassen…
Gesamtnote: 2minus
(Holger Stürenburg, April 2006)

The Twins - Live in Sweden (DVD)

Samstag, 08. April 2006

Mitte der 80er galt das Berliner Duo ?The Twins?, bestehend aus Ronny Schreinzer (voc, dr) und Sven Dohrow (synth, voc), neben ?Alphaville?, ?Two Of Us? oder ?Propaganda?, als eines der wichtigsten stilbildenden und erfolgreichsten Bandprojekte aus deutschen Landen, das der weltweit operierenden New Romantic-/ Synthipop-Bewegung Tribut zollte und in diesem musikalischen Umfeld zeitweise überall in Europa die Clubcharts und Tanzsäle durcheinanderwirbelte. Die beiden Schulfreunde orientierten sich klanglich an der unterkühlten Ästhetik britischer New-Wave-Heroen wie ?Heaven 17?, ?O.M.D.? oder ?Depeche Mode?, setzten allerdings ebenso auf die leicht versnobte Eleganz von ?Roxy Music? oder die distanzierte Dekadenz eines David Bowie. Sechs reguläre Alben und eine Remix-LP erschienen zwischen 1981 und 1993; das Ende 1983 veröffentlichte Meisterwerk ?A Wild Romance? erwies sich als qualitativer wie kommerzieller Höhepunkt der ?Zwillinge? und warf drei bei traditionellen Discokids und exklusiven Club-Exzentrikern gleichermaßen hochgradig angesehene Singleknüller ab, die sich zudem ihren Weg in die offiziellen deutschen Hitlisten zu bahnen vermochten.
Nachdem es im Laufe der 90er immer stiller um Schreinzer und Dohrow geworden war, steigerten die beiden End-40er nach Anbruch des neuen Jahrtausends wiederum enorm ihre Aktivität. Sämtliche LPs aus den 80ern (leider noch nicht die etwas an den Rand gedrängte 93er-Arbeit ?The Impossible Dream?!) wurden 2003/04 auf dem hauseigenen Label ?Passion Factory? als Silberscheibe neuaufgelegt, erstmals seit Ewigkeiten fanden wieder viele Livekonzerte statt. Beide Faktoren sorgten dafür, daß sich die heute 35- bis 40jährigen, ergo die Generation der New Romantics, Popper, Blitz Kids und Yuppies ? jene Personengruppen fühlten sich seinerzeit mit besonderer Vorliebe vom cool-feudalen Ambiente der ?Twins? angezogen ?, der Helden ihrer Pubertät entsannen und so die Band im wiederaufgeblühten 80er-Gedenken zu realen Kultstars erhoben.
Am 25. Februar vergangenen Jahres reiste das Duo, begleitet von Keyboarder Enrico Horn und den zwei hübschen Chordamen Carolin ?Cally? Stronk und Stefanie ?Steffi? Heller, weit gen Norden, genau gesagt ins schwedische Göteborg. Dort, in einer schummrigen Diskothek namens ?Romo Night?, die sich seit langem die stete Erinnerung an 80er-Sounds und die ideelle Aufrechterhaltung des spannenden Zeitgeists jener cool-grellen Dekade auf die Fahnen geschrieben hat, gaben die beiden Berliner ihr allererstes Konzert in Schweden überhaupt, ein Ereignis, das zugleich die offizielle Feier zum 25jährigen Gründungsjubiläum der ?Twins? darstellte, denn 1980 ? ein Vierteljahrhundert zuvor ? war das feine Projekt aus der Taufe gehoben worden. Deshalb trugen alle fünf Musiker ? Dohrow, Schreinzer und erwähnte BegleiterInnen ? in ihrer Gesamtheit dunkle, vornehme Schlipse während der Show und zelebrierten darüber hinaus die besten Songs und größten Hits aus 25 Jahren ?The Twins?.
Kameras und Aufnahmegerät waren hierbei eingeschaltet, so daß bereits im letzten Frühsommer eine bei jenen Festivitäten mitgeschnittene CD unter dem Titel ?Live in Sweden? auf den Markt kam, der am 21. April 2006 eine DVD gleichen Namens folgt (?Live in Sweden?, Passion Factory/DA Music). Auf dem DVD-Debüt der ?Twins? befindet sich das 81minütige, hier im Gegensatz zur CD-Version nahezu ungeschnittene Happening, das im Februar vor einem Jahr im Göteborger ?Romo Night? über die Bühne ging. Im Rahmen dessen präsentierten Schreinzer ? exaltiert, offensiv, effektiv im Mittelpunkt stehend ? und Dohrow ? eher ruhig, verschlossen, still, auf die korrekte Bedienung der diversen Tasteninstrumente konzentriert, im Hintergrund verharrend ? 17 Songs aus dem Zeitraum 1980 bis 1993, die in Gänze schon auf der gleichnamigen CD zu hören waren: Unvergängliche Klassiker und seltener Gehörtes, deprimiert Technokratisches, neben aufreibend Rhythmisiertem. Die ?Twins? zauberten im winterlichen Schweden alle Facetten ihres Könnens hervor, was sich der interessierte Freund anspruchsvoller Synthiklänge nun nicht mehr nur zu Ohren, sondern auch zu Augen führen kann.
Fünf frühe, größtenteils eiskalt-balladesk gehaltene Synthidramen, wie z.B. ?Satellite City? (1981), ?New Days, New Ways? (1982) oder ?Private Eye? (1983), wurden Form eines fast viertelstündigen Medleys ins Heute transferiert; drei Nummern aus dem wenig beachteten 93er-Nachzügler ?The Impossible Dream?, darunter der unendlich eingängige Up-Tempo-Fetzer ?Tonight?, der eigentlich viel zu schade war, um in den hemmungslos ausgebrochenen 90er Jahren, irgendwo im Schatten von irrsinniger Dancefloor-Pampe, diffusem Grungerock und kreischender ?Take That?-Hysterie gnadenlos unterzugehen, bewiesen, daß die ?Twins? sogar nach dem unvermeidlichen Abflauen der New-Romantic-Welle weiterhin in der Lage waren, prickelnde Klangwerke zum Tanzen und Träumen zu kreieren. All dies zumeist ausschließlich Beinhart-Fans Geläufige, umrahmten die insgesamt fünf Bühnenarbeiter selbstverständlich mit ihren erfolgreichsten und beliebtesten Synthiepen aus der legendären Ära von ?Bonner Wende?, Wörner/Kießling-Affäre, Bhagwan-Hype und Tschernobyl-GAU, als die fesche, geschniegelte Jugend der Republik oft und gerne zu den frechen, rasanten, stets perfekt gestylten Tanzpop-Perlen der ?Twins? abhottete. Ob die versponnen-melodische 85er-Single ?The Game of Chance?, das schroffe, drastische 83er-Highlight ?Not the Loving Kind?, die mit einem niedlich-verträumten Refrain ausgestattete, ansonsten wie gehabt obercoole Nightlifehymne ?Ballet Dancer? (1983), die gehetzt-zickige 84er-Komposition ?Love System? oder ? als letzte Zugabe dargebracht ? ?Face to Face ? Heart to Heart?, jener Song, Dank dessen die ?Twins? Ende 1982 zunächst in südeuropäischen Ländern ihren verdienten Durchbruch erzielen, hierzulande aber zumindest erste Reputation jenseits von Spezialistenkreisen einfahren konnten ? alles, was das Herz des unverbesserlichen 80er-Jüngers höher schlagen läßt, ist auf ?Live in Sweden? in überaus passabler Bild- und Tonqualität nachzuempfinden.
Die beiden putzmunteren Technik-Freaks vermieden jegliche modische Experimente und beließen es, auch im Livegewand ihrer Evergreens, ohne Ausnahme bei genau jenen Arrangements, die uns Alt-80er seit 25 Jahren begleiten und uns natürlich längst in Leib und Seele übergegangen sind. Kein dümmlicher Tekkno-Beep, keine zeitgeistigen Bumbum-Rhythmen wurden den musikalischen Zeitzeugnissen beigemischt. Keine künstliche Verjüngung, die nur hätte als Peinlichkeit enden können, (zer)stört den phänomenalen Hörgenuß und zuvorderst das unbändige 80er-Flair, das kaum eine Band heutzutage noch so originalgetreu, jugendlich, frisch und echt wiederzubeleben in der Lage ist, wie es eben jenen beiden sympathischen Jungs aus der damaligen Mauerstadt binnen Jahresfrist im verschneiten Göteborg gelungen war, die übrigens zu Pfingsten 2006 auf dem sagenumwobenen ?Wave-Gothic-Treffen? in Leipzig einen Gig beisteuern und dort mit ihren einstigen Vorbildern ?Heaven 17? zusammentreffen werden. Die zutiefst empfehlenswerte Konzertaufzeichnung ?Live in Sweden?, ergänzt um die 25minütige Reisedokumentation ?Journey to Sweden? mit Impressionen aus Übungsraum, Tourbus und vom Soundcheck vor Ort, verkürzt die Wartezeit bis zum spektakulären Meeting der Schwarzen und Nachtschattengewächse dieses unseren Landes im Mai ungemein!
Gesamtnote: 1
(Holger Stürenburg, April 2006)

Die Aprés Ski Party …mitten im Sommer

Mittwoch, 05. April 2006

APRÈS SKI PARTY - Schnee und Rodelspass mitten im Juni
Wann? 10. Juni 2006 ab 18.00 Uhr
Wo? Grugahalle, Norbertstraße, D 45131 Essen
Eintritt: 19,70 Euro
Infos unter: info@grugahalle.de
Telefonischer Kartenservice Grugahalle: 0201-7244-290

Manche Leute behaupten Après Ski sei wichtiger als das Skifahren und der Wintersport selbst - am 10. Juni ab 18:00 Uhr soll in der Grugahalle der Beweis angetreten werden. Nicht nur, dass erstmalig echter Schnee in der Halle liegt - auch für Rodelspass auf einer echten Rodelbahn ist gesorgt. Jagertee, Hüttenzauber, Schneehasen, Tannenwald und Berggipfel - die Grugahalle verwandelt sich für einen Tag in ein alpenländisches Schneegebiet.
Sportlicher Gast der Veranstaltung ist der fünffache Weltcupsieger Marc Giradelli. Für das musikalische Aprés Ski - Feeling sorgen Michael Wendler, Bella Vista, Sünke & Triple S, die Party Band “Midnight Special”, Peter Grimberg und DJ Leroy.
Informationen für den nächsten Winterurlaub erhält man an einem der über 20 Stände der Skiverbände aus Europa, die sich im Foyer der Halle präsentieren. Und für alle, die selbst im Schnee nicht auf Fußball verzichten können, gibt es eine Kickermeisterschaft mit 32 Teams.

Wieder eine tolle Gala - die ADS-Schlager-Gala 2006 in Legden

Mittwoch, 05. April 2006

Jedes Jahr vergibt die ADS (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager) ihre Medienpreise im Rahmen einer großen Gala im Dorf Münsterland. Gestern (28.03.2006) war es wieder soweit! Ausverkauftes Haus, tolle Stimmung, tolle Gäste und eine Mega-Party im Anschluss, so kann man den Abend zusammenfassen. Wer noch nie dabei war, zeigte sich begeistert über das schöne Ambiente der Gala. Mit Ballett und tollem Bühnenbild war es genau so wie man sich eine tolle TV-Gala vorstellt.

Alljährlich macht sich die ADS auf die Suche nach geeigneten Preisträgern, denn ohne Funk, Fernsehen und Presse hätten die Schlagerfans kaum eine Möglichkeit ihre Musik zu hören. Daher prüfen Manfred Knöppke und sein Team welche Sendekonzepte und welche Pressekonzepte im vorangegangenen Jahr auszeichhnungswürdig waren. In diesem Jahr wählte man zwei Rundfunkanstalten, eine TV-Sendeanstalt und das Internetportal samago! aus. Den Preis, der einen Notenschlüssel symbolisiert hat übrigens ein Künstler gestaltet, der auch im New Yorker Guggenheim-Museum ausstellt. Auch dieses Jahr kamen wieder alle Preisträger der Einladung der ADS nach und nahmen ihre Preise persönlich in Empfang…

Nach einem Warm-Up durch Veranstalter Michael Schädel ging es dann pünktlich um 20:00 Uhr los. Moderiert wurde der Abend wie in den letzten Jahren auch von TV-Moderator Uwe Hübner, der professionell und locker durch das Programm führte. Ein Ballett eröffnete wie bei großen TV-Shows das Programm, bevor Nino de Angelo musikalisch den Abend eröffnete. Das Nino die geilste Stimme im deutschen Schlager hat empfindet nicht nur Uwe Hübner so, sondern auch viele begeisterte Fans. Bei seinen neuen Titeln aus dem Album “Nino” wie “Du bist wie der Wind” und “Wenn du mich suchst” konnte man hören welche grandiose Stimme Nino de Angelo hat. Aber mit seinem Riesenhit “Jenseits von Eden” überzeugte er dann auch den letzten Gast in der Halle. Uwe Hübner wollte dann gerne noch erfahren, ob es wirklich zu einer Zusammenarbeit zwischen Nino und Pop-Titan Dieter Bohlen kommt und das hat Nino nicht verneint, so können wir uns bestimmt bald über ein Album zweier genialer Künstler freuen.
Party und Tanzen, das passt zur Musik von Fantasy. Da die beiden echte Stammgäste im Dorf Münsterland und auf der ADS-Gala sind, wurden sie auch standesgemäß bejubelt. Nach einer technischen Panne änderten sie kurzerhand den Ablauf und feierten mit ihren Hits “Du bist mein schönstes Geschenk”, “Du fehlst überall” und “Alle wissen es schon”, dem Titelsong des neuen Albums, eine Riesenparty.
Für die Vergabe der Medienpreise hatte man in diesem Jahr Laudatoren eingeladen, die die Preise vergaben.
Der erste Medienpreis ging an die ADS-Künstlerin 2005, Bianca Graf. Sie hatte mit Hilfe ihrer Fans die Jahreshitparade auf der Internetseite www.ads-schlager.de gewonnen.
Den Medienpreis für den Preisträger im Bereich Rundfunk Österreich sollte der Schweizer Leonard vergeben. Leonard hat bei Radio Niederösterreich bereits viele öffentliche Veranstaltungen mitgemacht und kennt daher den Radiosender gut. Michael Friedrich vom ORF Niederösterreich war eigens angereist, um den Preis entgegen zu nehmen.
Den Medienpreis für Radio in Deutschland erhielt der NDR 90,3 aus Hamburg. Jeder 4. Hamburger hört das Programm, das in den letzten Jahren die Quote für Schlager und Volksmusik (gegen den Trend) massiv erhöht hat. Jürgen Drews hielt die Laudatio auf den Radiosender, der schon vor vielen Jahren sein “Bett im Kornfeld” zum Hit machte. Es gibt aber nicht nur Radio mit deutscher Musik, sondern auch die 90,3 Schlagernacht ist immer ein Ereignis für Hamburg. Klaus-Peter Otto ist Musikchef von NDR 90,3 und freute sich sehr über die Auszeichnung, die ihm auch Ansporn ist.
Mary Roos ist eine der sympathischsten Künstlerinnen in Deutschland, sie feiert seit vielen Jahren Erfolge und begann ihren Auftritt mit ihren größten Hits. Die Ballade “Für immer” begeisterte die Fans. Das Publikum liebt vor allem die unkomplizierte Art von Mary Roos, wie sie mit den Menschen spricht und während ihres Auftritts ins Publikum läuft.
50 Jahre Grand-Prix-D`Eurovision heißt es in diesem Jahr und Johnny Logan ist der erfolgreichste Interpret. Zwei Mal gewann er den Grand-Prix als Sänger und ein drittes Mal als Komponist. Charmant und fröhlich begeisterte er das Publikum. Seinen aktuellen Hit “We all need Love” hatte er genauso mitgebracht wie seine beiden Grand-Prix-Hits. 1980 gewann er in Den Haag mit “What` s another year”, diesen Titel präsentierte er 100 % live mit seiner Gitarre in 3 Sprachen. Zwischen seinen Titeln bewies er seine Deutschkenntnisse.
“Hold me now” hieß es 1987 beim zweiten Triumph und nach diesem Song kam die Pause.
In der Pause die Möglichkeit bei einer Tombola mitzumachen, die den Verein Kellerkinder e.V. unterstützt. Dort gab es wirklich tolle Preise zu gewinnen!!
Jürgen Drews war nicht nur für die Laudatio angereist, sondern auch um seine neuesten Songs zu präsentieren. In einer grandiosen Ballade heißt es “Spiel noch einmal dein Lied nur für mich”. Für mich der beste Jürgen Drews seit langer Zeit!
Mit den Schlagern aus seiner Jugend hat sich Jürgen auch auseinandergesetzt und präsentierte eine neue aufpeppte Version von “Itsy, Bitsy, Teenie Weenie” mit dem tollen Ballett.
Eine der erfolgreichsten Frauen der Branche ist mit Sicherheit Kristina Bach, sie ist Interpretin und Texterin und fördert immer wieder neue Künstler. Ihr Album “Best of..” verkaufte sich in Deutschland bestens und brachte Kristina eine Nominierung für den ECHO ein, dafür bedankte sie sich auch auf der ADS-Gala bei ihren Fans. “Du bist verrückt, das du mich liebst” widmete sich dem neuen Mann an ihrer Seite und in einer ausdrucksstarken Ballade hieß es “Ich tanz allein (It`s all over now)”.
Dann gab es den Medienpreis 2005 im Bereich Presse / Internet. Endlich hat eine Jury gemerkt wie viel Arbeit und Bedeutung in den Internetportalen “rund um den Schlager” steckt. Abseits ausgetretener Pfade zwischen Presse und Promotion hat sich ein neues Feld etabliert. Uwe Hübner ließ es sich nicht nehmen in diesem Zusammenhang die Laudatio selber zu halten auf Preisträger Andy Tichler, der mit viel Herzblut und vielen Ideen sein Portal smago! (www.smago.de) zum erfolgreichsten Schlagerportal werden ließ. Mit tagesaktuellen Berichten, immer einem Ohr an der Gerüchteküche und einer Newcomerhitparade, die echten Newcomern eine Chance gibt, ist er für Fans und Insider längst zur Pflichtlektüre geworden.
Die Laudatio für den Preisträger im Bereich TV hielt ein Mann, den die Schlagerfans aus dem TV mehr als gut kennen, denn 5 Jahre präsentierte er nachmittags die “Wunschbox”. Ingo Dubinski ist leider vor ein paar Jahren von den Bildschirmen verschwunden, aber ein Comeback wäre bestimmt toll. Er hatte eine witzige Laudatio auf seinen Preisträger vorbereitet, in der viele Schlagertitel vorkamen um seinen ehemaligen Chef Dr. Peter Ruhr zu charakterisieren! Beim SWR ist er verantwortlich für “Immer wieder sonntags”, wo der Anteil deutscher Musik stark gestiegen ist und für “Fröhlicher Alltag” und natürlich für die “Wunschbox”.
Dann folgte ein Überraschungsgast, der das Publikum im Sturm eroberte. Roberto Blanco`s Hit “Ein bisschen Spaß muss sein” ließ alle Gäste im Saal aufstehen. Aber er war nicht nur zum Singen da, er hielt die Laudatio auf den Preisträger für das Lebenswerk. Professor Christian Bruhn begeistert uns seit vielen Jahren mit Schlagern und TV-Musiken. Jeder in Deutschland kann bestimmt einen Titel von ihm mitsingen! Er hat Schlager und Volksmusik mit seinen Kompositionen geformt, außerdem setzt er sich seit 1991 als Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA für die Rechte von Textern und Komponisten in Deutschland und Europa ein. Karel Gott ist ein echter Star, das spürt man, wenn er eine Bühne betritt. Seit fast 40 Jahren prägt er in Deutschland die Showszene mit Hits wie “Einmal um die ganze Welt”. Aber auch mit neuen Titeln begeistert er wie mit “Jeder Tag ein neues Leben” oder seinem Motto “Für immer jung”. So einem Star steht auch eine Zugabe zu! Die gab es dann mit “Cara Mia”.
Mit Jürgen Drews Hit “Irgendwann, irgendwo sehen wir uns wieder” begann das große Finale, wo die Künstler ihre Blumensträuße ins Publikum warfen.
Wie immer wurde die Gala von Goldstar-TV aufgezeichnet und wird dort in Kürze ausgestrahlt! Während das Publikum sich auf die Heimreise machte, viele waren extra in Bussen angereist, ging es in der Festscheune noch weiter bis in den frühen Morgen. Die Künstler und viele Brancheninsider feierten und nutzten die Zeit für neue Kontakte. Für ein grandioses Bühnenprogramm sorgte hier das Rock-Orchester-Ruhrgebiet.
Hier traf man im Getümmel Matthias Lutz, Dirk Haasler, Peter O., Frank Neuenfels, Andre Lukats, Jürgen Hofius, Curt Gerritsen, Dieter Poen, Pascal Krieger, Tanja Lasch, Diana Sorbello, Lars Vegas, Ulli Eichblatt, Jan Mewes, Kurt Kokus, Karl-Heinz Borges, das Team von Gute-Laune-TV, Irene Moritz, Sandro de Ville, Edwina de Pooter, Eddy Bachinger und viele, viele andere.
Gegen 3:00 Uhr verzogen sich die letzten Gäste in die Hotelbar….
Ein grandioser Abend endete!

Danke an die ADS, die mit ihrem Preis jedes Jahr Ansporn für Funk, Fernsehen und andere Medien ist, weiterhin deutschen Schlager und Volksmusik in ihren Programmen zu spielen

Vielen Dank an das Team von Michael Schädel für die Einladung und die grandiose Organisation, die bis ins Detail stimmte!!
Bis zur nächsten ADS-Schlager-Gala!
Ute Brüning

Simone - Album “Best Of”

Sonntag, 02. April 2006

Simone - “Best Of-Album” - VÖ: 24.03.2006
Simone ist nicht nur mit Abstand der attraktivste Schlager-Export unserer österreichischen Nachbarn ? sie ist dort auch derzeit als erfolgreiche Teilnehmerin der Tanz-TV-Show “Dancing Stars” in aller Munde. Doch ihr eigentlicher Erfolg begründet sich nicht auf dem Tanzparkett: Sie ist eine der erfolgreichsten und vor allem vielseitigsten deutschsprachigen Schlagersängerinnen.
Seit vielen Jahren ist ihr Name eine Qualitätsgarantie für einfühlsamen, inhaltlich wertvollen deutschen Schlager. Ihre Themen sind aus dem Leben gegriffen, sprechen Millionen von Frauen aus dem Herzen und sind ? mal balladesk, mal flott und tanzbar ? immer musikalisch attraktiv verpackt.

Simone steht als Schauspielerin auf der Bühne, brilliert in TV-Rollen ebenso wie als Showgast bei großen Gala-Auftritten und stellt nun auch bei der 2. Staffel von “Dancing Stars” im ORF ihre Tanzkünste unter Beweis. Die Tanz-Show wurde von der BBC erstmals ausgestrahlt und erobert nun von England ausgehend Europa - wie derzeit in Österreich und Italien. Nun wird auch Deutschland vom Tanz-Fieber gepackt, denn die Show wird als “Let`s dance” auf RTL zu sehen sein.
Zeit für eine längst überfällige Best Of-Zusammenstellung ihrer großen Erfolge - die erste in ihrer seit über 15 Jahren andauernden Karriere. Mit dabei natürlich der größte Hit der Amadeus-Preisträgerin “Wahre Liebe” (Neuaufnahme 2006), für dieses Remake zeichnet Alexander Kahr (u.a. Christel Srürmer) als Produzent verarntwortlich. Aber auch das Gänsehaut-Duett mit Uwe Busse “Merci mon amour - Geheime Leidenschaft”, welches bis dato auf keiner Simone-Veröffentlichung zu finden ist, ist Bestandteil dieser Zusammenstellung - also ein weiteres Schmankerl. Und der jüngste Erfolg “Nachts geht die Sehnsucht durch die Stadt”. Und viele andere mehr …
Doch Simone wäre nicht Simone, gäbe sie sich damit zufrieden, ihre erfolgreichsten Titel auf ein Album zu reihen. Zwei neue Titel bereichern das Album und werden so damit sorgen, dass der Hit-Nachschub gesichert ist. “Du bist wie ein Stern” und “Ein Fremder” lassen die Herzen der zahlreichen Simone-Fans garantiert wieder höher schlagen.
Eben nicht nur das Beste sondern “DAS BESTE UND MEHR”.

Schlagergala und Room-Award im Andersen Hotel Remscheider Hof

Samstag, 01. April 2006

Room - Award 2006 © und Schlagergala am 20.04.2006 im Andersen Hotel Remscheider Hof
Der Room-Award 2006 wird erstmalig am 20.04.2006 vergeben und ist in Europa ein einzigartiger Ehren-Preis. Preisträger sind Künstler und Macher, die sich in überdurchschnittlichem Maße für und um den Deutschen Schlager verdient gemacht haben bzw. machen.
Als Initiator des Room-Award 2006 zeichnet sich der Direktor des ANDERSEN HOTELS Remscheider Hof, Herr Thomas Fanselow, aus, welcher das Hotel binnen kürzester Zeit als bundesweit einzigartiges ?Künstlerhotel? etablieren konnte. ?Künstler leben und arbeiten nicht in festgelegten und immer planbaren Zeiten. Darum ist der REMSCHEIDER HOF in allen Bereichen äußerst flexibel für den Künstler verfügbar! Und das mit dem gesamten 4-Sterne-Service!?, so Thomas Fanselow über die Ausrichtung des Andersen Hotels.
Die Preisträger im Jahr 2006 sind: Gaby Baginsky, Uwe Hübner, Peter Sebastian, Ayman, Benny, Pharo
ANDERSEN HOTEL
Remscheider Hof
Bismarckstr. 39
42853 Remscheid
Phone: 02191 - 432 0
eMail: remscheid@andersen.de

Der Room - Award©
Ein Zimmer der 7. Etage (Künstleretage / Wie im 7. Himmel) erhält den Namen des Preisträgers.
Das Zimmer wird mit einem Grußwort des Preisträgers und regelmäßig aktualisierten Informationen und Tourdaten ausgestattet. Jeder Gast, der dieses Zimmer bucht, wird mit dem ausgewiesenen Lieblingsgetränk, Blumengebinde etc. des Preisträgers begrüßt.
In den folgenden Jahren sollen dann alle elf zur Verfügung stehenden Zimmer der siebten Etage an Preisträger vergeben werden. Die Räume werden nach dem jeweiligen persönlichen Einrichtungsstil getreu dem Motto ?Wohne wie Dein Star / Im 7. Himmel? eingerichtet und arrangiert!
Im Zuge der Vergabe des Room-Award findet am 20.04.2006 die große Schlagergala im ANDERSEN HOTEL Remscheider Hof statt. Namhafte Künstler wie Gaby Baginski, Xenia, Peter Sebastian, Frank Chagall und Lydia werden an diesem Abend auftreten. Die Moderation übernehmen Michael Begasse und Bernd Brüggemann.
Die Eintrittskarten zum Preis von 39,00 Euro (Vorverkauf 33,00 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr) erhalten Sie unter der Tickethotline 0 21 91 / 43 20 oder per E-Mail: remscheid@andersen.de

Quelle: Anja Wessel - Schulz, Wessel & Partner GbR

Verleihung des ROOM-Award in Remscheid am 20.04.2006

Sonntag, 26. März 2006

SCHLAGER - GALA
im
ANDERSEN HOTEL Remscheider Hof
Bismarckstraße 39 / gegenüber Hauptbahnhof
42853 Remscheid
am
Donnerstag, 20.04.2006
20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

“Erleben Sie 100% LIVE”

GABY BAGINSKY

PETER SEBASTIAN

LYDIA

FRANK CHAGALL

XENIA

Moderation:
Michael Begasse / Bernd Brüggemann
-u.a. Moderatoren der WDR4 Top17-

Tickethotline:
0 21 91 - 43 20

Im Laufe dieser Veranstaltung findet die ´1. offizielle Preisverleihung` des
ROOM - AWARD 2006
statt!

Die Preisträger sind:
AYMAN - GABY BAGINSKY - BENNY
PETER SEBASTIAN - UWE HÜBNER

Der Room-Award 2006 wird erstmalig am 20.04.2006 vergeben und ist in Europa ein einzig-artiger
Ehren-Preis. Preisträger sind Künstler und Macher, die sich in überdurchschnittlichem
Maße für und um den Deutschen Schlager verdient gemacht haben bzw. machen.
Als Initiator des Room-Award 2006 zeichnet sich der Direktor des ANDERSEN HOTELS
Remscheider Hof, Herr Thomas Fanselow, aus, welcher das Hotel binnen kürzester Zeit als
bundesweit einzigartiges ?Künstlerhotel? etablieren konnte.
?Künstler leben und arbeiten nicht in festgelegten und immer planbaren Zeiten. Darum ist
der REMSCHEIDER HOF in allen Bereichen äußerst flexibel für den Künstler verfügbar!
Und das mit dem gesamten 4-Sterne-Service!?, so Thomas Fanselow über die Ausrichtung des
Andersen Hotels.
Die Preisträger im Jahr 2006 sind:
Gaby Baginsky
Uwe Hübner
Peter Sebastian
Ayman
Benny
Pharo
Der Room - Award©
Ein Zimmer der 7. Etage ( Künstleretage / Wie im 7. Himmel ) erhält den Namen des Preis-trägers.
Das Zimmer wird mit einem Grußwort des Preisträgers und regelmäßig aktualisierten
Informationen und Tourdaten ausgestattet.
Jeder Gast, der dieses Zimmer bucht, wird mit dem ausgewiesenen Lieblingsgetränk, Blumengebinde etc. des Preisträgers begrüßt.
In den folgenden Jahren sollen dann alle elf zur Verfügung stehenden Zimmer der siebten Etage an Preisträger vergeben werden. Die Räume werden nach dem jeweiligen persönlichen Einrichtungsstil getreu dem Motto ?Wohne wie Dein Star / Im 7. Himmel? eingerichtet und arrangiert!
Im Zuge der Vergabe des Room-Award findet am 20.04.2006 die große Schlagergala im AN-DERSEN
HOTEL Remscheider Hof statt. Namhafte Künstler wie Gaby Baginski, Xenia, Peter Sebastian, Frank Chagall und Lydia werden an diesem Abend auftreten. Die Moderation übernehmen Michael Begasse und Bernd Brüggemann.
Die Eintrittskarten zum Preis von 39,00 Euro (Vorverkauf 33,00 Euro inkl. Vorverkaufsgebühr)
erhalten Sie unter der Tickethotline 0 21 91 / 43 20 oder per Internet unter E-Mail:
remscheid@andersen.de, Remscheid.
Quelle:
ANDERSEN HOTEL
Remscheider Hof

Lys Assia - “Träume in blue”

Freitag, 24. März 2006

Lys Assia - “Träume in blue” - VÖ: 17.03.2006
50 Jahre sind vergangen, seit Lys Assia den ersten Grand Prix Eurovision de la Chanson als Siegerin verließ. Es ist das Jubiläum einer grandiosen Idee der Völkerverständigung und des Friedens und der damals als Utopie bezeichneten Möglichkeit eines vereinten Europas. Lys Assia wurde nach ihrem Sieg ein gefeierter Weltstar und der Grand Prix mit seinen mittlerweile über 40 Teilnehmerstaaten zum Synonym für die wahrlich grenzenlose Kraft der Musik.
Im Verlauf der ersten Jahreshälfte wird die symphathische Schweizerin zu Fernsehauftritten quer durch ganz Europa reisen. In ihrem Handgepäck befindet sich ihre neuste Produktion “Träume in blue”, gesungen in drei verschiedenen Sprachen. Und für die zweite Jahreshälfte steht dann eine 15tägige Gala-Tournee durch Deutschland auf dem Programm.
Quelle: Rubin Records

SWR 4 - Sendung “Wir bei Euch” beim “Edelweiss der Volksmusik”

Donnerstag, 23. März 2006

Die beliebte SWR4 Sendung “Wir bei Euch” ist zu Gast beim EDELWEISS DER VOLKSMUSIK
Die Sendung wird am Montag, den 27. März 2006 von 22:05 Uhr und 24:00 Uhr aus der Europahalle in Trier übertragen.

Quelle: Rubin Records GmbH

Angelika Milster - LIVE und im TV

Donnerstag, 23. März 2006

Angelika Milster im TV:
25.03.2006 ARD, Frühlingsfest der Volksmusik
26.03.2006 BR 3, Boulevard Bayern
31.03.2006 MDR, Magazin zum Frühlingsfest
21.04.2006 SWR, Fröhlicher Weinberg
25.04.2006 ZDF, Volle Kanne
18.06.2006 ARD, Immer wieder Sonntags
24.08.2006 ZDF, Lustige Musikanten
11.11.2006 ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel
03.12.2006 ZDF, Adventsshow

Angelika Milster auf Tournee “Das Frühlingsfest der Volksmusik”
01.04.2006 Mannheim, SAP Arena
02.04.2006 Regensbur, Donau-Arena
03.04.2006 Cottbus, Stadthalle
04.04.2006 Cottbus, Stadthalle
05.04.2006 Chemnitz, Stadthalle
06.04.2006 Chemnitz, Stadthalle
07.04.2006 Bremen, AWD-Dome (Stadthalle)
08.04.2006 Köln, Kölnarena
21.04.2006 Kiel, Ostseehalle
22.04.2006 Oberhausen, König-Pilsener-Arena
23.04.2006 Grefrath, Eissporthalle
24.04.2006 Niedernhausen, Rhein Main Theater
25.04.2006 Alsfeld, Hessenhalle
26.04.2006 Münster, Halle Münsterland
27.04.2006 Göttingen, Lokhalle
28.04.2006 Saarbrücken, Saarlandhalle
29.04.2006 Koblenz, Sporthalle Oberwerth
30.04.2006 Halle/Westfalen, G. Weber Stadion
01.05.2006 Magdeburg, Bördelandhalle
02.05.2006 Dresden, Kulturpalast
03.05.2006 Dresden, Kulturpalast
04.05.2006 Nürnberg, Frankenhalle
05.05.2006 Kempten, Big Box
06.05.2006 Karlsruhe, Europahalle
07.05.2006 Augsburg, Schwabenhalle
12.05.2006 Berlin, ICC 1
13.05.2006 Heilbronn, Knorr-Arena
14.05.2006 Ingolstadt, Saturn-Arena
15.05.2006 Passau, Streif-Arena

www.angelikamilster.de

Quelle: Tobias Reitz

Angelika Milster - “Mit den Augen der Liebe”

Donnerstag, 23. März 2006

Angelika Milster - “Mit den Augen der Liebe” - VÖ: 24.03.2006

Die Welt mit den Augen der Liebe zu sehen, das ist schon eine besondere Begabung, die viel positive Energie, ein gutes Selbstwertgefühl und reichlich Umsichtigkeit erfordert. Drei Charakterzüge, die man Angelika Milster bedenkenlos zuschreiben kann. Und so hat sie denn auch ihr neues Album betitelt: “Mit den Augen der Liebe”.
Darauf zu finden: Neue Songs, Standards, Chansons, Musicalstücke und Balladen. “Und auch`n bisschen Rock`n`Roll”, zwinkert die stimmgewaltige Interpretin. Und immer dreht es sich dabei um das schönste Thema der Welt: die Liebe. Und zwar in all ihren Facetten.

Die Erotik, die sich hinter Geschichten wie “Schau mich bitte nicht so an” oder “Du kommst mir viel zu nah” verbirgt, hat da genauso ihren Platz wie die Verzweiflung in “Unser Traum darf niemals sterben (Io Che Non Vivo)” und “Was wird aus mir (Et maintenant)”; die Poesie von “Boote in der Nacht” aus “Elisabeth” oder der wunderschönen Ballade “Er war gerade 18 Jahr`” (im Original von der unvergessenen Dalida) genauso wie das positive Lebensgefühl in Liedern wie “Der Stoff aus dem Gefühle sind”, “Mit den Augen der Liebe (What A Differece A Day Made)” oder der ersten Single “Der Weg ist das Ziel”, geschrieben übrigens von den Starautoren Jean Frankfurter und Irma Holder.

Abwechslungsreicher kann Musik kaum sein! Aufgenommen wurde das edle, festliche Album übrigens mit dem 60 Mann starken The Berlin International Orchestra unter der Leitung von André Bauer. Das ist ein Album für besondere Stunden! Sowas kann nicht jeder. Aber sie schon: Angelika Milster.
?Mit den Augen der Liebe? ? so heißt das neue, mit Spannung erwartete Album von Angelika Milster. ?Mit der Augen der Liebe? ist dabei aber nicht nur der deutsche Titel des amerikanischen Standards ?What A Difference A Day Made?, der auf diesem Album vertreten ist und auserkoren wurden, der gesamten CD den Namen zu geben. Im Gespräch mit der sympathischen Künstlerin wird schnell deutlich, dass sich weit mehr dahinter verbirgt: ?Für mich hat das ganze Leben etwas mit Liebe zu tun. Jeder Mensch möchte geliebt werden, und jeder Mensch sollte darauf achten, dass er selbst auch Liebe geben kann. Zuneigung, Zärtlichkeit, Harmonie ? all diesen Empfindungen, die so unentbehrlich für unser Leben sind, liegt eines zugrunde: Liebe.?
Und auch ihrem Beruf widmet sich Angelika Milster voller Liebe und Hingabe. Ob als Sängerin oder Schauspielerin, ob auf der Theaterbühne, vor der Kamera oder im Konzertsaal? wer Angelika Milster bei der Arbeit beobachtet, spürt sofort die Leidenschaft, mit der sie jede ihrer vielfältigen künstlerischen Aufgaben erfüllt. Ihr neues Albums ist dafür der beste Beweis. Mit ihrem Produzenten André Bauer hat sie zwölf mitreißende Songs aufgenommen, die allein schon durch Angelika Milsters außergewöhnliche, wandlungsfähige Stimme und ihre sensiblen Interpretationen faszinieren. Aber zusammen mit den gefühlvollen Arrangements und dem hervorragenden, 80 Mann starken Berlin International Orchestra ist ein Hörerlebnis entstanden, wie es in der deutschen Musiklandschaft einzigartig sein dürfte.
?Es wäre sicher übertrieben oder gar vermessen zu behaupten, dass ?Mit den Augen der Liebe? von Anfang an für uns so etwas wie ein Motto gewesen ist. Aber rückblickend betrachtet kann ich schon sagen, dass uns dieser Gedanke - vielleicht ganz unbewusst ? durch alle Stadien der Produktion geführt und begleitet hat.? Ganz am Anfang stand dabei die Suche nach den richtigen Titeln. Auch hier gingen die Künstlerin und ihr Produzent ausgesprochen liebevoll zu Werke und stellten eine Auswahl zusammen, die durch ihrer Vielseitigkeit überrascht und durch ihre Treffsicherheit überzeugt. Musicalmelodie und Filmsong, Chanson und Operarie, Pop und Schlager ? das neue Album bietet ein ungewöhnlich breites musikalisches Spektrum. ?Ich weiß genau, was Sie jetzt fragen wollen?, lacht Angelika Milster, ?aber was kümmern mich irgendwelche Schubladen, Kategorien, Sparten oder was weiß ich! Die einzige Klassifizierung, die mich interessiert, ist ?gut? oder ?schlecht?.? Trotzdem sei eine Frage zu den drei neuen Titel erlaubt, die von den beiden Schlager-Urgesteinen Jean Frankfurter und Irma Holder beigesteuert wurden. Angelika Milster, der große Musical-Star, die strahlende Diva und der deutsche Schlager ? wie geht das zusammen? ?Ich gehöre weiß Gott nicht zu denen, für die ?Schlager? ein Schimpfwort ist. Auch hier entscheidet einzig und allein die Qualität. Irma Holder gehört für mich zu den versiertesten Textern in unserem Land, und Jean Frankfurter ist ohne Zweifel mit der kostbaren Gabe gesegnet, wunderschöne und eingängige Melodien zu komponieren. Glauben Sie mir, ich hätte diese Titel nicht aufgenommen, wenn ich nicht hundertprozentig hinter ihnen stehen würde.? Und so wurde konsequent auch eines dieser drei Lieder, ?Der Weg ist das Ziel?, als erste Single ausgewählt. ?Man muss sich immer einen Weg suchen, um im Leben weiterzukommen. Sonst hat man keine Zukunft?, erklärt die Künstlerin. ?Es gibt nichts Schlimmeres als Stillstand.?
Und von Stillstand kann bei Angelika Milster wahrlich keine Rede sein. Sie sprüht geradezu vor Begeisterung, wenn sie zu jedem Titel ihre persönlichen Anmerkungen macht:
Unser Traum darf niemal sterben (Io che non vivo)
?Dusty Springfield war eine der Pop-Ikonen der 60er Jahre. ?You don?t have to say you love me? hieß einer ihrer großen Hits, der damals pausenlos im Radio lief. Eigentlich kommt das Lied aus Italien, und ich freue mich, dass ich es jetzt auf Deutsch singen darf.?
Schau mich bitte nicht so an (La vie en rose)
?Piaf? Was soll ich sagen? Einfach die Größte! Und ?La vie en rose? ist und bleibt eines meiner Lieblingslieder. Am deutschen Text mag ich besondern die heimliche Erotik, die zwischen den Zeilen schwingt.?
Er war gerade 18 Jahr (Il venait d?avoir 18 ans)
?Ist das nicht eine wunderbare Geschichte? Das Lied erinnert mich an eine Begegnung mit einem jungen Mann. Ich war Mitte 20 und er noch ein Teenager. Er hatte sich in mich verliebt, aber er war noch so jung ? das konnte einfach nicht gut gehen. Es gibt Lieder, die mich mein Leben lang begleitet haben und darum auch etwas mit meinem Lebensgefühl zu tun haben. Das hier ist eines davon.?
Was wird aus mir (Et maintenant)
?Die Piaf habe ich leider nie live erlebt, aber ihm habe ich bei einem seiner letzten Konzerte in Hamburg zugejubelt: Gilbert Bécaud! Man nannte ihn nicht umsonst ?Monsieur 100.000 Volt?. Diese Energie war einfach unbeschreiblich!?
Wo sind die Helden (Holding Out For A Hero)
?2004 habe ich im Film ?Shrek 2 ? Der tollkühne Held kehrt zurück? die Rolle der Guten Fee synchronisiert und auch den Titelsong ?Holding Out For A Hero? gesungen. Kein leichtes Lied, aber ein rasanter Up-Tempo-Song, den Bernd Meinunger für dieses Album eingedeutscht hat.
Nur ein Blick (With One Look) (aus ?Sunset Boulevard?)
?Ich werde oft gefragt, ob es eine Traumrolle gibt, die ich gerne einmal spielen möchte. Da muss ich nicht lange überlegen: Die Norma Desmond in ?Sunset Boulevard?! ?Nur ein Blick?, Normas Liebeserklärung an die Schauspielkunst, ist für mich einer der größten Musicaltitel, die je geschrieben wurden.?
Boote in Nacht (aus ?Elisabeth?)
?Für mich ist ?Elisabeth? zurecht das erfolgreichste deutschsprachige Musical. Ich habe damals, vor der Welturaufführung in Wien, die Elisabeth auf den Demobändern gesungen. Für die Bühnenrolle der jungen Kaiserin war ich aber leider schon zu alt. Dennoch ist dieses Lied wie ein Geschenk, denn Michael Kunze hat es eigens für mich vom Duett zum Solotitel umgeschrieben.?
?Nessun dorma? (aus ?Turandot?)
?Ich weiß nicht, woher es kommt, aber ich habe einfach ein Faible für Tenor-Arien! Und weil mein Mann immer zu mir sagt, dass ich eigentlich eine Art weiblicher Tenor sei, haben wir uns als musikalischen Schlusspunkt des Albums für diese Puccini-Komposition entschieden. Mit diesem großartigen Orchester an meiner Seite habe ich die Herausforderung gern angenommen. Vincerò!?
Und sie wird siegen! Denn mit diesem Album untermauert La Milster einmal mehr ihren Status als absolute Ausnahmekünstlerin von internationalem Rang. Das fulminante ?Nessun dorma? lässt nur erahnen, welches Potential es bei ihr in der Zukunft zu entdecken gilt. ?Ich kann Ihnen nicht sagen, was als nächstes kommen wird. Ich habe kein festes Ziel, nichts was ich unbedingt erreichen will. Der Weg ist das Ziel. Ich weiß nur, dass ich mir auf diesem Weg immer selbst treu bleiben muss und mein Publikum niemals belügen will. Ansonsten halte ich es mit Christian Morgenstern: ?Alles ist schön, was man mit den Augen der Liebe betrachtet?.

Angelika Milster im TV:
25.03.2006 ARD, Frühlingsfest der Volksmusik
26.03.2006 BR 3, Boulevard Bayern
31.03.2006 MDR, Magazin zum Frühlingsfest
21.04.2006 SWR, Fröhlicher Weinberg
25.04.2006 ZDF, Volle Kanne
18.06.2006 ARD, Immer wieder Sonntags
24.08.2006 ZDF, Lustige Musikanten
11.11.2006 ZDF, Willkommen bei Carmen Nebel
03.12.2006 ZDF, Adventsshow

Angelika Milster auf Tournee “Das Frühlingsfest der Volksmusik”
01.04.2006 Mannheim, SAP Arena
02.04.2006 Regensbur, Donau-Arena
03.04.2006 Cottbus, Stadthalle
04.04.2006 Cottbus, Stadthalle
05.04.2006 Chemnitz, Stadthalle
06.04.2006 Chemnitz, Stadthalle
07.04.2006 Bremen, AWD-Dome (Stadthalle)
08.04.2006 Köln, Kölnarena
21.04.2006 Kiel, Ostseehalle
22.04.2006 Oberhausen, König-Pilsener-Arena
23.04.2006 Grefrath, Eissporthalle
24.04.2006 Niedernhausen, Rhein Main Theater
25.04.2006 Alsfeld, Hessenhalle
26.04.2006 Münster, Halle Münsterland
27.04.2006 Göttingen, Lokhalle
28.04.2006 Saarbrücken, Saarlandhalle
29.04.2006 Koblenz, Sporthalle Oberwerth
30.04.2006 Halle/Westfalen, G. Weber Stadion
01.05.2006 Magdeburg, Bördelandhalle
02.05.2006 Dresden, Kulturpalast
03.05.2006 Dresden, Kulturpalast
04.05.2006 Nürnberg, Frankenhalle
05.05.2006 Kempten, Big Box
06.05.2006 Karlsruhe, Europahalle
07.05.2006 Augsburg, Schwabenhalle
12.05.2006 Berlin, ICC 1
13.05.2006 Heilbronn, Knorr-Arena
14.05.2006 Ingolstadt, Saturn-Arena
15.05.2006 Passau, Streif-Arena

Quelle: Tobias Reitz

Carin Posch “Was ich für dich fühle”

Mittwoch, 22. März 2006

Carin Posch, die durch ihre Duette mit Bernd Clüver bekannt wurde hat mit “Was ich für Dich fühle” einen romantischen Popsong mit viel Gefühl vorgelegt.
Mit einer Stimme voller Wiedererkennungseffekt und einem schönen Text überzeugt der Song. Man darf gespannt sein auf das Album, das im Herbst erscheint!
Ute Brüning
Nach den erfolgreichen Singleproduktionen “Denk noch immer an dich” und “Was ist gescheh`n” meldet sich Carin Posch musikalisch zurück.
Mit der neuen Single “Was ich für dich fühle” VÖ 02/06 kehrt Carin Posch zu ihren musikalischen und stilistischen Wurzeln zurück.
Eine Stimme die berührt…
“Was ich für dich fühle”

Biografie:

Carin Posch erblickte an einem 18. November in Bruchsal (Baden-Württemberg) das Licht der Welt und ist damit Sternzeichen Skorpion. Ein Sternzeichen, das bekanntlich für Leidenschaft steht, die nahezu in jedem Ton von Carins Musik zu erkennen sind. Schon mit 16 Jahren begann Carin in der Tanzkapelle Tennessee zu singen. Mit 20 war Carin Posch dann bereits Frontsängerin der sich aus der Gruppe Tennessee entwickelnden international bekannten Tanz- und Showband Wonderland. Zahlreiche Auftritte führten sie durch halb Europa, so gastierte sie mit Wonderland unter anderem in Finnland, Schweden, der Schweiz, Italien und in Spanien. Der Anfang einer beachtlichen Karriere war gemacht. “Es war schon schade, dass sich die Gruppe dann auflöste, ich wollte aber weiter Musik machen und bekam die Möglichkeit als Chorsängerin in verschiedenen Tonstudios einzusingen.
So unterstützte Carin durch ihren Chorgesang namhafte Künstler wie z.B. Bata Illic, Lolita, Elke Martens, Jens Bogner, Die Grombächer, Yannis, Gaby Baginsky oder auch Bernd Clüver. Eine Zusammenarbeit die im weiteren Früchte tragen sollte. Kein geringerer als Bernd Clüver war es nämlich, der Carin ermutigte, mehr ins Rampenlicht zu treten. 1996 nahm er mit ihr den Titel `Wenn ich Dich berühr” auf. Ein toller Erfolg mit über 20 TV-Sendungen stellte sich ein. Mit dem Titel erreichte das Duo des weiteren den 1. Platz in der Deutschen Schlagerparade beim SWR 3 Im Dezember 1996. Im März 1997 folgte das zweite Duett “So wie ich eigentlich bin”. Wieder waren viele TV- und Rundfunkeinsatze der Spiegel des Erfolgs.
Im Dezember 1997 war es dann endlich soweit: “Ich liebe Dich”, die erste Solo-CD-Single von Carin Posch wurde veröffentlicht. Im Juli 1988 kam dann “Immer wenn ich an Dich denk” auf den Markt und Carin konnte sich bereits im ersten Anlauf bei der Deutschen Schlagerparade über einen hervorragenden 3. Platz freuen. Ganz besonders freute sich Carin über ein erneutes Musikprojekt mit Bernd Clüver. Der neue gemeinsame Titel “Niemand weiß, dass wir uns lieben” hatte am 5. September 1999 im ZDF in Dieter Thomas Hecks “ZDF-Showpalast” Premiere, Im Oktober 2000 wurde dann das erfolgreiche Debütalbum “Du bist meine große Liebe” veröffentlicht.
Ab Mai 2001 bei KOCH Universal unter Vertrag startete Carin Posch wieder durch. Mit neuem Autoren- und Produzententeam - hier zeichnete Werner Schüler & Norbert Beyerl verantwortlich - entstand die Hitsingle “Kopfüber ins Glück”. Die folgende Single “Wenn er mich küsst denk ich an dich” wurde von Francesco Bruletti produziert und zeigte wieder einmal eine ganz romantische Carin Posch. Soviel zur Erfolgsgeschichte der sympathischen Künstlerin.

Privat ist Carin Posch mit dem Produzenten Ekkehard Posch verheiratet, Musik spielt im Hause Posch also rund um die Uhr eine gewichtige Rolle. Ansonsten ist bei Carin viel Sport und Fitness angesagt: Joggen und Schifahren stehen da ganz hoch im Kurs. Am liebsten fährt Carin zum Schifahren nach Ischgl oder Lermoos in Tirol, wo ja bekanntlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ansonsten entspannt sich Carin bei der Gartenarbeit und kümmert sich um ihre zwei kleinen Katzen oder liest auf dem Sofa liegend ein gutes Buch.
Das Album “Echte Gefühle” bietet neben den schon erwähnten Liedern auch die Single “Die Neue an deiner Seite”. Weitere Highlights auf dem Album sind sicherlich die Coverversion von Loretta Goggi?s “Maledetta Primavera” aus dem Jahr 1981, dessen deutsche Version “Das kommt nie wieder” im gleichen Jahr von Caterina Valente gesungen wurde und der Titel “Frau mit kleinen Fehlern”, der vielen Frauen aus der Seele sprechen dürfte.
Im Frühjahr 2004 war die Zeit reif für eine neue Musikproduktion. “Denk noch immer an dich”, so hieß die neue Single-CD, die im Juni 2004 auf dem Label POSITON erschien. Dieser Titel von Francesco Bruletti und Uwe Haselsteiner wurde ein kleiner Hit und konnte in den folgenden Wochen und Monaten respektable Rundfunkeinsätze verbuchen.
Im Februar 2005 folgte die Single-CD “Was ist gescheh`n”.
Dann Oktober 2005 erschien mit dem Autoenteam um Felice Pedullá “Mach die Sterne an”, und jetzt ganz neu im Febraur 2006 wird mit CARIN POSCH die neue Single ?Was ich für dich fühle? veröffentlicht.
© 02/2006
Quelle: Carin Posch www.carin-posch.de

Barry Manilow - The Greatest Songs of the Fifties

Sonntag, 19. März 2006

Wer erinnert sich nicht an die gestochen scharfen Pianoarien ?Mandy?, ?I write the Songs? oder ?Could it be Magic? bzw. an so softe wie edle Discopopper der Sorte ?At the Copacabana? oder ?You?re looking hot tonight?. Gediegene, nebenbei durchaus etwas hochtrabend-elitäre Melodien zum Träumen und Schwofen, die in den 70er und frühen 80er Jahren in allen bedeutsamen Popnationen nicht aus den Radioprogrammen wegzudenken waren. Urheber dieser stets gern gehörten Oldies ? zwar nicht zuallererst als Komponist, aber als Interpret und musikalischer Darsteller - war der in Brooklyn/New York geborene Pianist, Sänger, Arrangeur und Entertainer Barry Manilow ? hauptsächlich in seiner amerikanischen Heimat eine bis heute gefeierte Showlegende, doch hierzulande den Freunden opulenter Popdramen ebenfalls ein positiver Begriff.
?Mandy?, ein 1971 vom darüber hinaus nicht weiter aufgefallenen Singer/Songwriter Scott English (zunächst unter dem Titel ?Brandy?) verfaßtes Balladenkleinod, setzte 1974/75 den Startschuß dafür, daß Barry Manilow mehr als zehn Jahre lang ein ums andere Mal die internationalen Hitlisten durcheinanderzuwirbeln vermochte. Produziert hatte diese traumhafte Liebeselegie Manilows Landsmann Clive Davis, der bei der Plattenfirma Arista als Nachwuchsförderer tätig war. Er hatte kurz nach Anbruch der 70er Jahre den damaligen musikalischen Kompagnon von Hollywood-Sirene Bette Midler entdeckt, ihn mit einem Solovertrag bei seinem Label ausgestattet und im Laufe der Zeit viele, viele Hits gemeinsam mit ihm ersonnen, arrangiert und eingespielt. Anfang der 80er endete die bis dato überaus einträgliche Kooperation. Manilow begab sich zeitweilig unter die Fittiche von Bombastrock-Maestro Jim Steinman (?Meat Loaf?), dessen monumentalen Tränendrüsendrücker ?Read em and Weep? er kongenial übernahm, und arbeitete 1983 sogar für ein, zwei ? eher flachbrüstige - Liedchen mit dem deutschen Altstar-Auffrischer Jack White (Engelbert, Tony Christie etc.) zusammen. Doch, als die 80er zunehmend ihrem Ende entgegenschritten, im Anschluß an das von Fans wie Kritikern in den höchsten Tönen gelobte Big-Band-Album ?Swing Street? (1987), erlosch langsam, aber sicher, das Interesse an dem großgewachsenen Pianobarden, der besonders in unseren Breitengraden Zeit seiner Karriere unverrückbar im Schatten des allmächtigen Neil Diamond stand, welcher zwar stilistisch kaum anders ausgerichtete, ebenso hochqualitative Pop/Rock-Balladen fabrizierte, diese aber zum einen nahezu gänzlich selbst schrieb und zum anderen ? ganz im Gegensatz zu Barry M. - nicht ausschließlich auf den amerikanischen Markt blickte, was Arrangements, Machart, Umsetzung und Flair seiner Werke betraf. So wandte sich Manilow in den 90er Jahren wiederum in erster Linie seinen Anhängern in den USA zu, kreierte umjubelte Musicals (z.B. ?Copa Cabana?, 1994, ?Harmony?, 1997), sang 1993 zur Amtseinführung von US-Präsident Bill Clinton vor 16.000 politischen Gästen aus aller Welt die klassisch angehauchte Ode ?Let Freedom ring? und ließ sich folglich in deutschen Landen so gut wie gar nicht mehr blicken; seine späteren CDs waren hier entweder nur über Import oder überhaupt nicht erhältlich.
Das knapp 63jährige Multitalent aus dem tiefsten Brooklyn hat in seiner seit 1972 andauernden Laufbahn ganze 44 Alben veröffentlicht und auf diesen eine Vielzahl von Stilistiken ausprobiert. Originärer Vocal Jazz, bläserstarker Big Band Swing, verträumte Weihnachtslieder oder allseits goutierte Broadwayhits und Klassiker der Filmmusik ? allem, was im Spektrum der gehobenen Unterhaltungsmusik nicht niet- und nagelfest war, nahm sich der Las Vegas-Showstar, nicht selten von gutem Erfolg gekrönt, an, selbst, wenn er auf dem europäischen Festland zuletzt nur noch als Geheimtip gehandelt wurde. Vor einem Jahr kehrte Manilow nicht nur nach rund einer halben Dekade Unterbrechung zu seiner allerersten Plattenfirma Arista (die inzwischen als Unterlabel des Medienriesen SONY-BMG fungiert) zurück, sondern verband sich außerdem zwecks Aufnahme eines neuen Opus erneut mit seinem einstigen Entdecker und Mentor Clive Davis. Heraus kam bei diesem Zusammenwirken über 30 Jahre nach dem ersten Kennenlernen der beiden, eine rund 42minütige Hommage an international reputierliche Erfolgsschlager der 50er Jahre. Manilow, zuständig für Gesang, Klavier und Klanggewand der 13 ?Greatest Songs of the Fifties? ? so der Titel des am 10.03.2006 bei Arista/SONY-BMG erschienenen Silberlings ?, zog alle Register seines stimmlichen Könnens und transferierte in zumeist interesseerweckender, ansprechender Art klassische Crooner-Weisen und wohlig-weiche musikalische Gefühlsausbrüche, die sämtlich bereits von vor einem halben Jahrhundert entstanden sind, ins Heute, ohne bei diesem Tun jedoch das feudale Ambiente, die stilvolle, barocke Darstellungsweise seiner eigenen Hits der 70er und 80er Jahre jemals aus den Augen zu verlieren. Schwülstige, großorchestrale, von drallen Chören und mannigfaltigen Streichern ausgestaltete Allzeit-Favoriten der ?Golden Fifties? erstrahlen so in neuem, hellen Glanz, aufgeboten mittels der technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts, wobei aber selbstverständlich nicht einmal die geringfügigsten Blicke in Richtung des heutigen musikalischen Zeitgeistes geworfen wurden.
Die Titelliste von ?The Greatest Songs of the Fifties? liest sich wie eine unvergängliche Hitparade popkultureller Goldstücke: Elvis Presleys ?Are you lonesome tonight? (1959) wurde von Manilow und Davis genauso trefflich nach 2005 gebeamt, wie Frank Sinatras ?Young at Heart? (1958), Tommy Edwards? ?It?s all in the Game? (dto. ? in Europa eher geläufig in der zur gleichen Zeit entstandenen Version von Cliff Richard) oder Frankie Avalons ?Venus? (1959). Zu den bekanntesten Liedern der über weite Strecken sehr wohlschmeckenden Songkollektion zählen z.B. ?All I have to do is dream?, im Original von den ?Everly Brothers? (1958), die von den diversesten Künstlern der unterschiedlichsten musikalischen Genres (wie etwa John Lennon, ?U2?, Richard Clayderman, Engelbert oder Lloyd Cole) immer wieder gerne hervorgeholte ?Unchained Melody? (1955, ?The Righteous Brothers?) oder das herrlich vor sich hin wiegende, französische Chanson ?La Mer?, das von Manilow naturgemäß auf Englisch als ?Beyond the Sea? intoniert wird, wie es Ende der 50er auch Bobby Darin bzw. 20 Jahre später Jazzpop-Legende George Benson taten. Im Duett mit der 75jährigen Phyllis McGuire, ihres Zeichens prominente Filmschauspielerin und ehemaliges Mitglied der berühmten amerikanischen ?Vocal Group? ?The McGuire Sisters?, schmetterte der mittelblonde Showexperte ein freundliches Medley, bestehend aus den 1954er-Hits ?Sincerly? (später u.a. gecovert von Paul Anka bzw. den ?Four Seasons?) und ?Teach me tonight? (1984 auf ?L.A. is my Lady?, der allerletzten Studio-LP Frank Sinatras, vertreten). Die romantischen Popballaden ?Love is a many splendored Thing? (1955, ?The Four Aces?), oder ?Moments to remember? (1955, ?The Four Lads?) gelten dagegen fast nur in amerikanischen Gefilden als Allgemeingut.
Ob man ? vor allem nach Rod Stewarts ähnlichen Versuchen im Rahmen seiner seit 2002 jährlich um eine CD erweiterten, inzwischen vierteiligen Serie ?The Great American Songbook? ? eine weitere Produktion mit aufgewärmten amerikanischen Schnaderlhüpferl der Nachkriegszeit unbedingt benötigt, ist fraglich. Die 13 Standards von Manilows aktuellem Werk verbleiben überwiegend im schleichenden, gedämpften Balladenkontext, klingen aber insgesamt durchwegs passabel, ausgereift und höchst interessant in Szene gesetzt. Als revolutionär, bahnbrechend oder garantiert auf Hitparadenerstürmung prädestiniert, ist dies alles nicht gerade anzusehen, zumal immer mehr betagte Künstler in den letzten Jahren auf die Idee kamen, unzerstörbare Evergreens aus der Frühzeit des Pop neu aufzunehmen und, wenn nur möglich, mit einer eigenen, persönlichen Note zu versehen. Letzteres schaffte Barry Manilow oft, aber nicht immer.
Wer sich trotz aller gebotener Skepsis ?The Greatest Hits of the Fifties? zulegt, erhält eine ordentliche, fehlerfrei, makellos und hochprofessionell zubereitete Liedersammlung aus dem unergründlichen Fundus internationaler Popklopfer, die in den 50er Jahren erstmals auf sich aufmerksam machten. Dies ist beleibe nichts Sensationelles, nett anzuhören sind die 13 Songs allemal.
Gesamtnote: 3
(Holger Stürenburg, 15./16. März 2006)

50 Jahre Peter Kraus - Die Tournee zum Jubiläum

Samstag, 18. März 2006

PETER KRAUS
“Eigentlich ist alles Rock `n` Roll” - dieser Titel von Peter Kraus könnte das treffende Motto seines Lebens sein. Kein Wunder, denn Peter Kraus steht wie kein anderer für Rebellion und Anpassung zugleich: In den “Roaring Fifties” gerieten die Fans bei seinen Auftritten völlig aus dem Häuschen. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders. Sie brachte Schwung in die Konjunktur und als Nebenprodukt auch den ersehnten Schwung in die Musik. Und hier treten die “Jungen Wilden” auf die Bühne: Bill Haley und Elvis hatten in Deutschland weniger zu melden, als man heute meinen möchte, das besorgten damals Peter Kraus (”Sugar Baby” 1959), Conny Froboess (”Blue Jeans Boy” 1958) und Ted Herold (”Ich bin ein Mann”, 1959). Es ist die Zeit des Rock `n` Roll!
Peter Kraus wurde das Rock-Idol mit dem schönsten Schluckauf, den es je gab. Die Teenager brachen reihenweise vor der Bühne zusammen. Seine Musikfilme ? es sind nicht weniger als 17 Spielfilme - unter anderem mit Conny Froboess sind mittlerweile Kultfilme geworden. Sein vielfältiges künstlerisches Talent kommt nicht von ungefähr: Sein Vater hat ihm einiges vorgemacht und Peter Kraus hat ihn schon als kleiner Junge ganz genau beobachtet. Peter Kraus: “Am Vormittag hat er Radio gemacht, am Nachmittag hat er Proben gehabt, am Abend dann Operette gespielt und nachts hat er amerikanische Nummern in einem Nightclub gesungen.” So wurde auch aus Peter ein Allrounder.
Allein in den ersten vier Jahren seiner Karriere verkauft Peter Kraus rund drei Millionen Schallplatten. Er veröffentlicht Schallplatten in nahezu ganz Europa (Frankreich, England, Italien und Holland) und den USA in den jeweiligen Landessprachen. Außerdem bekommt er bei der ARD in Deutschland seine erste eigene TV-Show “Herzlichst ihr Peter Kraus”. Gerade wurde Peter Kraus mit dem Echo-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

50 JAHRE PETER KRAUS
NIERSTEIN 15.07.2006 20:00
WÜRZBURG 22.10.2006 20:00
NÜRNBERG 24.10.2006 20:00
BAMBERG 25.10.2006 20:00
FRANKFURT 28.10.2006 20:00
HAMBURG 29.10.2006 20:00
BERLIN 30.10.2006 20:00
COTTBUS 01.11.2006 20:00
CHEMNITZ 02.11.2006 20:00
DORTMUND 08.11.2006 20:00
DÜSSELDORF 09.11.2006 20:00
LEIPZIG 11.11.2006 20:00

Quelle: Eventim