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Helene Fischer auf HITHAUS - Eine kleine Erfolgsstory

Dienstag, 08. Juli 2008

Helene Fischer Im Hintergrund einer SängerinGanz zufällig stießen wir bei der Überprüfung einiger Daten darauf. Backlings und Relinks zeigten es knallhart und unwiderlegbar auf. Das Video „Helene Fischer 2008 - “Evita” neu und traumhaft schön erleben!“ auf „hithaus.dcrs-online.com“ hat nach Auskunft von Amazon zum Onlinekauf von ca. 4500 DVD’s von Helene Fischer geführt.

Das bedeutet im Klartext ca. 4500 Besucher dieser Webseite haben direkt nach dem Ansehen des Videos  ihre Onlinebestellung auf den Weg gebracht !

Ja, wir freuen uns für die Künstlerin, müssen aber auch sagen, das wir einigen Personen im Schweif der Musikindustrie einmal das US – Amerikanische Recht zum Aufführen von Musikvideos im Internet erklären mussten und dies war weniger erfreulich und sehr zeitintensiv.

Kurz und gut und für alle, die es interessiert: Was wir tun -sprich in diesem Falle das Aufführen von Musikvideos- ist völlig legal und wir werden es weiter tun !

Zudem sei erwähnt, dass DCRS ONLINE für HITHAUS jeden Monat einige Tausend US-Dollar bezahlt, um die Aufführung der Videos -legal- möglich zu machen.

Es ist ein toller Erfolg für die Künstlerin Helene Fischer und auch für HITHAUS, denn: Zum Platin-Status von “Evita” hat HITHAUS mit rund 1% der verkauften Einheiten beigetragen !

Was haben Eisbären – Songs und Kastelruther Spatzen gemeinsam?

Montag, 21. April 2008

Kastelruther Spatzen Eisbären SongsBeide sind „Züchtungen“ der medialen Musikindustrie und beide können einem auch gleichermaßen auf die Nerven gehen. Kastelruther Spatzen hinten, Kastelruther Spatzen vorne, Eisbärensongs hinten, Eisbärensongs vorne.

Es gibt fast alles von dieser Volksmusikgruppe zu kaufen, von der CD über die DVD und Souvenirzeug aller Couleur, nur Verhüterlis und Vibratoren gibt es noch nicht.
Was einst als Musikgruppe begann ist in der Zwischenzeit zum medialen „Musikzirkus“ geworden. Keine Auszeichnung ohne sie, keine Hitparadentopplätze ohne sie und auch kaum ein Fernsehsender möchte auf die Kastelruther Spatzen verzichten.

Es ist eine wahre Kastelruther Spatzen - Mania, oder wie soll man dies bezeichnen. Die Krönung stellt das jährliche Spatzenfest dar, zu diesem tausende „Spatzenjünger“ pilgern.

Hat dies noch etwas mit Musik im Sinne der guten Unterhaltung zu tun, oder ist dieses schon eine Kanalisierung menschlicher Bedürfnisse nach Art und Methode einer Sekte?

Jedenfalls dem außen stehenden Musikhörer kann bei diesem Kult schon Angst werden. Was zu viel ist, das wirkt negativ und schlägt sich auf die ganze Volksmusikbranche nieder.

Kommerzialisierung bis zum abwinken ist der Todesstoß der Musikbranche.

Aber die Fans der Spatzen können sich freuen, denn die Topsendung der Volksmusikbranche „Das Sommerfest der Volksmusik“ kommt zum 25- jährigen Bühnenjubiläum der Kastelruther Spatzen 2008 nach Bozen.

Leid tragende sind die deutschen Zuschauer und GEZ – Zahler, die gern einmal in eine Live – Sendung der Feste der Volksmusik gehen würden. Die Nachfrage an Karten dafür kann nämlich bis heute nicht gedeckt werden.

Es wäre gut, sich doch einmal zu überlegen, ob eine derartige Kommerzialisierung und Verherrlichung nicht der Branche mehr schadet als nutzt. Mehr künstlerische Abwechslung wäre besser, als dieser führerähnliche Kastelruther Spatzen – Kult.

Leser fragen - Wir antworten: Heute zum Thema: “Gib einem Kind Deine Hand” von Stefanie Hertel

Sonntag, 20. April 2008

Leser fragen Wir antworten Gib einem Kind Deine Hand von Stefanie HertelAuf die Frage unserer Leser nach dem Titel “Gib einem Kind Deine Hand” gesungen in der Version von Stefanie Hertel, müssen wir leider sagen, dass es dieses Lied, diese Ballade, in der benannten Version zurzeit weder auf CD noch auf DVD gibt. Warum dies so ist, konnte uns leider nicht beantwortet werden. Es ist aber keine Ausnahme, bei vielen Künstlern erscheint manch sehr gut live gesungener Titel niemals auf Ton- und oder Bildträgern.

Leider und das prangern wir regelmäßig an, ist die Musikindustrie so unflexibel, das Kundenwünsche in der Regel nur selten eine Rolle spielen, so auch in diesem Fall.

Natürlich haben wir ein Trostpflaster für Sie, denn Sie finden diesen Titel als Video, hier auf Hithaus, unter der Story “Das Winterfest der Volksmusik wieder erfolgreich in der ARD”.

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Die CD ist 25 Jahre alt geworden

Sonntag, 06. April 2008

CD ist 25 Jahre alt gewordenIm März 1983, vor 25 Jahren, brachten die Firmen Philips und Sony die ersten CD – Player auf den Markt. In der Zwischenzeit hat die CD längst die Schallplatte abgelöst und ist selber von der DVD und der Blu – ray – Disc überholt wurden.

Jetzt sagen Fachleute das Ende dieser „Silberscheiben“ voraus, weit gefehlt, denn diese sind mehr als nur gut für die Daten. Die CD wird es weiter geben, denn sie bietet eine einfache Handhabung und sichere Datenspeicherung an. Weiter sprechen für sie die geringen Anschaffungskosten und der geringe Platzbedarf. Auch die Technik ist heute ausgereift und wird immer noch weiter entwickelt.

So sollen neue Ideen die Zukunft der Silberscheiben sichern. Dazu bietet die französische Firma TX neuerdings den “weltweit ersten selbstbrennenden CD-Rohling” an. Dieser kann ohne Treiber und installiertes Brennprogramm die “CDSoft-R” sofort nach dem Einlegen starten und kopiert Dateien von Festplatten oder externen Quellen ganz ohne Spuren auf dem verwendeten PC zu hinterlassen. Die Brennsoftware wurde direkt auf dem Datenträger integriert. Dieser hält mit 680 MB trotzdem noch genug Speicherplatz für Daten bereit.

Allerdings behaupten Fachleute, das sich das MP3 – Format und die Musikdownloads aus dem Internet durchsetzten werden und damit das Ende der CD gekommen sei. Selbige sagen dies auch schon für DVD und die jetzt gerade auf den Mark kommende Blu – ray – Disc voraus.

Allerdings sind das nicht entscheidende Gründe für das Ende, dieses kommt eventuell mit der Einführung von festen Datenspeichern, wie Speicherkarten mit sehr großen Datenmengen. Dies ist nur noch eine Frage der Zeit, aber letztlich entscheiden wird es der Kunde.

Angst muss die Branche aber zurzeit nicht haben, denn 2007 wurden über 103 Millionen bespielte DVDs allein in Deutschland verkauft. Damit ist dies ein Anstieg um 2,6 Prozent. Aber auch noch etwas anderes spricht gegen das Ende der Silberlinge, es gibt keine andere einfach zu bedienende Technik als diese. Das Internet ist immer noch zu kompliziert für den Downloadnutzer.

Weiterhin werden Angebote für Wunsch – CDs ausgebaut. Auch das Verhalten der Deutschen, ein Volk der „Jäger und Sammler“ zu sein, wird die „Scheiben“ weiter leben lassen.

Auch wenn es viele Fachleute nicht wahr haben wollen, für viele PC – Nutzer ist zum Beispiel der CD – Brenner „ein rotes Tuch“, weil diese damit nicht zurrecht kommen. Die ganze Internet - und PC - Technik ist immer noch zu kompliziert für viele CD - und DVD - Nutzer.

Da hilft auch kein wegdiskutieren dieses Sachverhaltes. Und wer es nicht glaubt, die Produktion von Schallplatten steigt von Jahr zu Jahr wieder an.

Michelle DVD “Collage”

Sonntag, 30. März 2008

Michelle Collage DVDNun gibt es doch noch eine Michelle DVD. In dieser wurde alles verwertet, was zur Verfügung stand. So finden sich auf dieser DVD ihre Hits, wie “Kleine Prinzessin” und “Bis zum letzten Akkord”, um nur zwei zu nennen, wieder, als auch eine Menge Bonusmaterial. Insgesamt gesehen ist diese DVD genau das Richtige für einen Fan dieser Sängerin. Zu sehen sind 16 Titel, eine Fotogallerie, TV - Spot 2001 Best of, die Discografie und der Pressetext aus dem Jahre 2001.

Das Tonformat ist Dolby Surround Sound und natürlich ist das Bildformat in 4 : 3 PAL TV - Norm. Die Laufzeit beträgt 77 Minuten.

Helene Fischer - Live - DVD “Mut zum Gefühl”

Sonntag, 16. März 2008

Helene Fischer Mut zum GefühlNun ist sie endlich da, die erste Live - DVD der zurzeit erfolgreichsten Sängerin des Deutschen Schlagers Helene Fischer. Auf der DVD ist das Zusatzkonzert vom 02.01.2008 in Chemnitz aufgezeichnet. Insgesamt 30 Titel sind in dieser Produktion zu sehen. Die Qualität ist passend zur Künstlerin ganz hervorragend in Dolby Surround 5.1 und im Bildformat 16 : 9. Erleben Sie diese wunderbare Sängerin und Crossover Queen mit Heart Feeling auf ihrer mehr als erfolgreichen Tournee noch einmal.

Für ihre Fans gibt es als Zugabe einen 20 minütigen Hintergrundbericht mit Helene Fischer. Dabei schildert die kleine Sängerin sehr Eindrucksvoll einen Tourneetag.

Stefan Santos von Hithaus meint: Diese DVD ist ein unbedingtes Muss, für jeden Liebhaber des Deutschen Schlagers.

Die Zahl der illegalen Musik-Downloads geht zurück

Sonntag, 09. März 2008

Zahl der illegalen Musik-Downloads geht zurückDie Zahl illegaler Musik - Downloads aus dem Internet ist in Deutschland einem Medienbericht zufolge zurückgegangen. Wie „Der Spiegel“ am Samstag vorab unter Berufung auf die bisher unveröffentlichte sogenannte Brenner - Studie im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie berichtete, wurden im vergangenen Jahr 312 Millionen Songs unrechtmäßig heruntergeladen. 2006 seien es noch 374 Millionen gewesen. „Wir führen das auf den massiven rechtlichen Druck im letzten Jahr zurück“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Dieter Gorny.

Laut der Studie nutzen erstmals immer mehr Menschen legale Angebote für den Musik – Download, als illegale Tauschbörsen. Doch trotz intensivster Maßnahmen zur Unterbindung des Musikdiebstahls, ist immer noch etwa zehnmal mehr gestohlene Musik im Umlauf als rechtmäßig erworbene.

„Ziel sei es, die Internet – Piraterie auf ein tolerantes Maß zu reduzieren“, sagte Gorny. „Dabei setze man neben individueller Rechtsverfolgung insbesondere auf mehr Verantwortung bei den Providern. Nur weil man an ein Lied kein Preisschild hängen kann, kostet es trotzdem Geld“, fügte er hinzu. Der Studie zufolge brennt jeder zweite Deutsche regelmäßig CDs oder DVDs. Die Zahl gebrannter Rohlinge ging laut Bericht jedoch von 766 Millionen 2006 auf 685 Millionen zurück. Allerdings geht man davon aus, dass dies auch daran liege, dass ein Großteil der Titel inzwischen direkt auf Festplatten und MP3-Spielern gespeichert werde.

HD-DVD gegen Blue-ray - Das Duell ist entschieden!

Mittwoch, 27. Februar 2008

dvd_blueray_discEs ist kaum zu glauben, dass die Industrie nun endlich auf den Weg eines einheitlichen DVD – Nachfolgeformates geführt wird.

Nachdem sich am Wochenende das US – Filmstudio Warner Bros. für das Blue-ray Format entschieden hat, dürfte sich dieses von Sony entwickelte, die DVD ablösende, Videoformat durchsetzen. Das kommt nicht nur dem Kunden zu gute nein auch der Industrie. Experten schätzen den weltweiten wirtschaftlichen Verlust, durch diesen „Systemkrieg“ in den letzten Jahren, auf einen Geldwert von mehreren Milliarden Euro. Dieser entstand durch die Kaufzurückhaltung der Kunden und damit den fehlenden Absatz an Geräten. Nun kann der Videofan losgehen und sich seinen Traum vom hochauflösenden Heimkino erfüllen. Leider steht diesem Wunsch vieler potentieller Käufer ein nicht unerheblicher finanzieller Investitionsaufwand entgegen.

Interessant an dieser Formatentscheidung ist auch, dass man sich für das mechanisch empfindlichere Format entschieden hat. Im Gegensatz zur Blue-ray Disc kann man nämlich die HD-DVD ohne Hülle auch sehr robust behandeln, was bisher bei jeglichen Silberscheiben nicht möglich war. Die Blue-ray Disc hingegen besteht im inneren aus einer organischen Schicht zum speichern der Daten.
Ein Wehmutstropfen dürfte allerdings der in Zukunft häufiger zum Einsatz kommende Kopierschutz von Sendungen im Fernsehen darstellen. Dieser wird bei neuen hochauflösenden TV – Produktionen auf jeden Fall eine Rolle spielen.

Wer aber selber Filmen, Schneiden und Brennen möchte, dem hat Sony eine neue videotechnische Traumwelt eröffnet. Ich selbst konnte mich von dieser Videoqualität überzeugen. Es ist etwas geschaffen wurden, was alles bisher Dargestellte in den Schatten stellt.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Die beschriebenen positiven Ergebnisse sollten keinen Kunden zu schnellen Kaufentscheidungen veranlassen. Man kann die Entwicklung einschließlich derer der Preise abwarten und dann kaufen. Alleine der Preis für einen Rohling dürfte viele Käufer abschrecken. Des Weiteren empfiehlt es sich die Funkausstellung zu besuchen. Schon lange sind feststehende Speichermedien mit großen Kapazitäten im Gespräch. Und es dürfte doch wohl der absolute High End Traum eines jeden Heimkinofans sein, wenn er keine DVD – Player - Geräusche mehr vernimmt. Vielleicht sind beide Systeme jetzt schon überholt?

ECHO 2008 – Die Nominierungen

Mittwoch, 27. Februar 2008

echo.jpgNun sind die Listen mit den Nominierungen in den Kategorien für den „ECHO 2008“ endlich da.

In der Kategorie „Schlager“ haben sich Howard Carpendale, Semino Rossi, DJ Ötzi, Helene Fischer und die Amigos qualifiziert. Des Weiteren sind für die Kategorie „Volkstümliche Musik“ Hansi Hinterseer, Monika Martin und die ECHO - Rekordhalter Kastelruther Spatzen nominiert.

Auch zahlreiche internationale Stars haben sich nominiert, so wie zum Beispiel Bruce Springsteen und James Blunt.

Für die Kategorie „Bester Live – Act National“ muss wie immer, das Publikum per Online – Voting entscheiden.

Herbert Grönemeyer tritt in der Kategorie “Künstler Rock/Pop National” gegen Laith Al-Deen, Roger Cicero, Mark Medlock und Reinhard Mey an. Nominiert wurde dieser darüber hinaus auch für die Kategorien “Album des Jahres” und “Erfolgreichste Musik- DVD - Produktion National”.

Die Entscheidung fällt am 15. Februar 2008.

Falco – DVD zum 10. Todestag

Mittwoch, 27. Februar 2008

falco02Am 6. Februar 1998 starb der Sänger in der Dominikanischen Republik. Jetzt erscheint eine DVD „Falco Symphonic“, deren Erscheinen selbst Profis für unmöglich hielten.

Der, der dies möglich machte ist Thomas Rabitsch, der langjährige Bandleader des „Falken“. Das Problem bestand darin, das es von früheren Konzerten des Sängers keine professionellen Bild – und Tonaufnahmen gab. Und somit mussten unter einem sehr hohen Zeitaufwand und mit modernster Technik diese rekonstruiert werden. Zuvor hatte Rabitsch aufwendige Recherchen durchgeführt, um an ausreichend Material heranzukommen. Dieses verband er nach der Rekonstruktion zu einem großen ganzen.

Gegenüber von Bunte.de sagte Rabitsch: „Es war eigentlich ein völlig wahnwitziges Unterfangen, geprägt von Etappen-Siegen und Niederlagen, mit Sicherheit die aufwändigste Restauration bzw. Reproduktion eines Live-Mitschnitts, die in unseren Landen je gemacht wurde. Es war angewandte Audio- und Video - Forensik.“

Auf der DVD können Fans noch einmal große Hits wie „Amadeus“ noch einmal live erleben. Auch ist auf dieser Bonusmaterial enthalten, ein „Making of“, das Interviews mit Thomas Rabitsch und Technikern enthält, sowie Studioaufnahmen.
Die DVD dürfte neue Maßstäbe in der Bild – und Tonforensik setzen.

Musikmesse in Cannes – Die CD verschwindet und die DVD bleibt!

Mittwoch, 27. Februar 2008

cannes_palaisAnlässlich der Musikmesse in Cannes veröffentlichte die französische Tonträgerindustrie ihre neusten Verkaufszahlen.

Laut dieser hat sich die Talfahrt der CD im Jahr 2007 stetig fortgesetzt. Allerdings spricht über den Untergang der CD zu einem Medium unter vielen kaum noch jemand.
Im Gegenteil, alle warten auf den großen Durchbruch im Online – Geschäft. Langsam geht es auf diesem Gebiet vorwärts. Die Major – Label haben mit dem Verzicht auf den verkaufshemmenden Kopierschutz (DRM) den ersten Schritt gemacht.
Die Copyright – Problematik wird zurzeit durch Juristen, Manager und Geschäftsführer am runden Tisch beraten. Dabei waren auch schon praktische Lösungen im Gespräch. Die Lösung kommt durch eine spezielle Software, so wie sie es das österreichische Unternehmen „rebe at.com“ in Cannes vorstellt.
Damit können nach Abschluss eines Vertrages Autoren ihre Musiktitel direkt in eine Datenbank einstellen, die wiederum mit allen führenden Musikportalen vernetzt ist. Die Tantiemen pro Download werden mittels eigener dafür eingerichteter Software direkt an diese zurück geführt.
Es ist ein Schritt in die richtige Richtung damit getan. Das bedeutet aber nicht, das jetzt Musikhörer, die kein Internet haben keine Musik mehr bekommen, nein für diese wird es auch wie bisher Tonträger (CDs) geben, genau so, wie es heute auch noch Schallplatten gibt.
Allerdings wurde in Cannes auch ein großes Problem angesprochen und dieses sieht wie folgt aus. Die europäischen Rundfunkanstalten diktierten bei ihren Musikproduktionen den Interpreten zunehmend unakzeptable Vertragsbedingungen, die eine totale Abtretung der Rechte an der Aufnahme zum Inhalt hätten. Durch den Programmaustausch würden diese Aufnahmen dann beliebig oft und abgeltungsfrei gesendet und dies zum absoluten  Nachteil nicht nur der Interpreten, sondern auch der um ihr Überleben kämpfenden unabhängigen CD - Labels, die gegen die mit allen Mitteln kämpfende mächtige Konkurrenz nicht mehr ankämen.

Aber und das muss mit einem großen Ausrufezeichen berichtet werden, die audiovisuelle Klassikproduktion expandiert!
Wer hier die Frage stellt, ob die DVD das nächste Medium ist, welches vom Internet „gefressen“ wird, der täuscht, denn zumindest im Klassiksegment stellt sich diese Frage nicht. Aus den Fachbereichen gab es dazu absolut keine negativen Äußerungen zu hören, nein ganz im Gegenteil. Trotz des schrittweisen Rückzuges der öffentlich – rechtlichen Fernsehanstalten als Kooperationspartner der Klassikproduktionen haben diese eine Zukunft. In die Lücke sind Sponsoren aus dem hochwertigen Home – Entertainment bereich eingesprungen und sorgen damit für ausreichend erstklassige DVD – Produktionen auf dem Gebiet der großen Klassik.
Dieser Einstieg in die DVD – Produktion hat zu einer Wechselwirkung aus dem gegenseitigen Nutzen von hochwertiger Audio – Home – Technik und einer gleichwertigen Tonträgerqualität geführt.
Somit kann der Klassikliebhaber weiterhin die im Kerngeschäft stehende Opernverfilmung genießen.
Die DVD bietet durch zahlreiche zusätzliche Angebote und auch neue Ton – und Schnitttechniken bisher ungeahnte Möglichkeiten, die dem Käufer absolut zufriedenstellen können.

Falco zum 10. Todestag – „Muss ich denn sterben…um zu leben?“

Mittwoch, 27. Februar 2008

falco_04In seinem Hit „Out Of The Dark“ (Aus der Dunkelheit heraus) gibt es die Liedzeile „Ich bin bereit, denn es ist Zeit für unser’n Pakt über die Ewigkeit“ und diesen ging er am 6. Februar 1998 mit seinem, dem Tode ein.

Viele glaubten es nicht, denn ihnen fiel die Liedzeile „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ ein. Sie hielten seinen Tod für die perfekte Inszenierung eines sehr intelligenten Menschen. Und ehrlich gesagt, gerade jetzt, wo seine DVD erscheint, da hört und sieht man ihn wieder.
Falco, er wurde an diesem Tag zu einer musikalischen Legende. Aber auch dies ist nichts außergewöhnliches, denn in seinem Heimatland Österreich gibt es viele mystische Legenden großer Musikschaffender.
Geboren wurde Falco am 19. Februar 1957unter dem Namen Johan (Hans) Hölzl in Wien Margareten als Sohn einer Einzelhandelskauffrau und eines Werkmeisters. Er wuchs als Einzelkind auf. Seine Lieblingsbeschäftigung in der Freizeit war die „Jagd“ auf Gartenzwerge mittels Gewehr. Die Lieblingsliteratur des Jungen war sein Sparbuch. Mit 6 Jahren hatte dieser dann seinen 1. Auftritt auf der Weihnachtsfeier seiner Volksschule.
Als 18 - jähriger tingelte er als Gitarrenspielender Straßen - und Kneipenmusiker durch Berlin.
Sein Lebensmotto hieß, “Wenn ich nur noch fünf Mark in der Tasche habe, kauf ich mir ein Ticket für den Bus ins Studio - und fang noch mal ganz von vorne an”.
Im Jahr 1980 tritt dieser als Bassist der Chaos – Combo „Drahdiwaberl“ bei. Seinen Namen fand er durch den DDR – Skispringer Falco Weißpflog, genannt der „Falke“. Von diesem war er sehr beeindruckt.
Im darauffolgenden Jahr hatte Falco seinen ersten großen Megahit mit dem Titel „Der Kommissar“.
Dieser wird weltweit über 7 Millionen Mal verkauft. Er war damit der zweite Sänger, der es mit einem deutschen Text in die US – Charts schaffte. „Der Kommissar“ war weltweit der erste kommerziell erfolgreiche Rap - Song eines Weißen Sängers.
Nach einer weniger erfolgreichen Zeit schaffte er 1985 / 86 den ganz großen Durchbruch mit dem Titel „Rock Me Amadeus“. Mit diesem gelang ihm das, was zuvor keinem anderen deutschsprachigen Titel gelungen war, sich 3 Wochen auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard – Charts zu platzieren. Kurze Zeit später gelang dies auch in England.
Auch im Jahr 1985 erschien dann „Jeanny“ Part 1. Dieser Titel erreichte ebenfalls erste Plätze, geriet aber wegen seines zweideutigen Textes in das Kreuzfeuer der Kritik und sorgte damit für einen riesigen Skandal. Dieser dürfte der größte in der deutschsprachigen Popmusik gewesen sein.
Hierzu muss jedoch gesagt werden, das „Jeanny“ nur ein Song einer ganzen Serie war. Die mehr als umstrittene Single „Jeanny“ (Part 1) erreichte noch im gleichen Jahr Platz 1
und hielt sich 20 Wochen in den Media – Control – Charts. Mit 2,5 Millionen Single gehörte diese zu den meistverkauften des Jahres 1986 und erreichte damit Doppelplatin (nach altem Bewertungssystem).
Mit dem Erfolg von „Jeanny“ in mehreren Ländern, kam der Skandal ins Rollen. Der nicht ganz eindeutige Text wurde als Verherrlichung und Verharmlosung des Tatbestandes der Vergewaltigung angesehen. Ganz besonders ins Visier der Kritiker geriet dabei die Einspielung der Nachrichtensendung gesprochen von dem damaligen sehr bekannten Nachrichtensprecher Wilhelm Wieben. Er berichtet, „In den letzten Monaten ist die Zahl der vermissten Personen dramatisch angestiegen. Die jüngste Veröffentlichung der lokalen Polizeibehörde berichtet von einem weiteren tragischen Fall. Es handelt sich um ein 19 - jähriges Mädchen, das zuletzt vor 14 Tagen gesehen wurde. Die Polizei schließt die Möglichkeit nicht aus, das es sich hier um ein Verbrechen handelt“. Dadurch entsteht der Eindruck, das dass Lied an die Serienmorde von Jack Unterweger angelehnt zu sein scheint. Falco wird vorgeworfen, mit dem Lied die Forderungen nach der Freilassung des Mörders zu unterstützen. Damals saß gewisser Unterweger, seit 1974, wegen Mordes an einer 18 - jährigen deutschen Frau in lebenslanger Haft ein. Als direkter Verbindungspunkt wurde das im Lied erwähnte Alter von 19 Jahren genommen.
Daraufhin und wegen sexistischer Anspielung wurde der Titel von vielen Radiostationen boykottiert.
Aber es gab auch noch positives für ihn in dieser Zeit, denn am 13. März 1986 kam seine Tochter Katharina Bianca zur Welt. Falco bekam aber die Doppelrolle zwischen Familienvater und Musikstar nicht so recht. Dadurch kam es wieder einmal zu einer Lebenskrise, in der auch der Alkohol eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Später sollte sich durch einen Vaterschaftstest herausstellen, dass er nicht der Vater war.
Im Jahr 1992 kam es mit dem Album „Nachtflug“ zu einem Comeback.
1995 veröffentlichte Falco eine Techno- Version eines Alt - Berliner Gassenhauers aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die Single „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“. Um den großen Druck zu entgehen wählte er für die Single das Pseudonym T>> MA. Der Titel stürmte nach einem halben Jahr die Charts. Somit hatte Falco ganz unverhofft einen neuen Hit.

Falco feierte am 19. Februar 1997 seinen 40. Geburtstag mit einem großen Fest.
Seinen letzten großen Live – Auftritt hatte dieser zu Silvester 1997/98 in der Excalibur City.
Kurz Zeit später kehrte er in seine karibische Wahlheimat zurück. Dort verunglückte er am 6. Februar 1998 bei einem Autounfall tödlich. Nach dominikanischem Recht war der Busfahrer des Busses, mit dem er kollidiert schuldig. Dieser hatte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Dabei spielte dort der Alkoholpegel von Falco keine Rolle.
Auf die Frage in einem Interview, wie er einmal sterben wolle, sagte dieser 1982: “Wie James Dean - auf einer Kreuzung, im Porsche. Zack. Aus.“
Und so geschah es dann auch.
Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Sein musikalisches Vermächtnis ist, das er mit seinem phrasiertem Sprechgesang den Rap salonfähig machte und die Musikszene revolutionierte. Der Künstler Falco hinterlässt uns seine ganz eigene unverwechselbare Musik, die diesen auch in der Zukunft noch als hell leuchtenden Stern am Musikhimmel erstrahlen lassen wird.
Seine sehr philosophischen Texte werden dafür sorgen, dass die Aufarbeitung seines Vermächtnisses noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

Seine Liste der Auszeichnungen und Ehrungen: Posthum werden ihm zuerkannt,
1999 der Echo für sein Lebenswerk und im Jahr 2000 beim „Amadeus Austrian Music Award“ der „Amadeus“ für sein Lebenswerk. Des Weiteren bekommt dieser 1982 die „Goldene Europa“ für den Künstler des Jahres, 1985 den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, 1986 die „Goldene Europa“ als Künstler des Jahres, 1986 das „Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien“, 1986 zum wiederholten Male, den „BRAVO Otto“ als Bester Sänger, ebenfalls 1986 den „Bambi“ für den erfolgreichsten Popsänger des Jahres und 1986 den „Pop Amadeus“.
Sein herausragenden Titel und Erfolge dürften sein „Der Kommissar“, „The Sound of Music“, „Jeanny“, „Vienna Calling”, „Coming Home (Jeanny Part 2)“ und „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ und nicht zuletzt „Out Of The Dark”.

Die Liedzeile aus dem Song „Out Of The Dark“ „Muss ich denn sterben…um zu leben?“ hat im Nachhinein etwas Mystisches in sein Leben gebracht, denn sein Ruhm kam nach dem Tode.

Der Gitarrenweltrekord des Jahres 2007

Montag, 17. Dezember 2007

GitarrenweltrekordNun ist es amtlich: Der am 23. Juli 2007 in Leinfelden aufgestellte Gitarrenweltrekord wurde nun vom Guinness – Verlag anerkannt und bestätigt. Damit kann dieser in die nächste Ausgabe des Guinness – Buches aufgenommen werden.

Dieser Weltrekord fand im Rahmen des Born2befree Festival die Release Party statt. Es waren 1802 Gitarristen die am 23.06.07 den Deep Purple - Hit “Smoke On The Water” zusammen mit der Band “Party Blues In Bb” spielten, dirigiert von Gotthilf Fischer. Dieses war ein Ereignis der Extraklasse. Der erst zwei Wochen zuvor in Kansas aufgestellte Rekord mit 1683 Gitarren war damit bereits schon wieder Geschichte geworden. Die Wettbewerbsveranstaltung war vom zuständigen Kultusministerium gefördert worden. Eingerahmt wurde der Wettbewerb von 15 weiteren Bands, die seit 12.00 Uhr für Stimmung sorgten.

Um 20.20 Uhr übernahm Gotthilf Fischer mit Taktstock in gewohnter Art und Weise die Führung des Orchesters und die Post ging ab. Die ganze Veranstaltung fand unter großem Medieninteresse statt. Wo der nächste Gitarrenweltrekord stattfinden wird, dies steht noch nicht fest.

Die offizielle DVD / CD Kollektion unter anderem mit dem Siegertitel und weiteren Variationen dessen gibt es ab dem 25.01.2008 im Handel.

Ursprung Buam – wo die Post ab geht!

Sonntag, 16. Dezember 2007

Ursprung BuamSie sind der Ursprung einer Volksmusikgruppe. Wo die drei Österreicher aufspielen geht die Post ab und das mit reiner Volksmusik und nicht bloß zum zuhören, nein auch zum tanzen. Das Trio bestehend aus Martin Brugger, Andreas Brugger und Manfred Höllwarth.

Die Gruppe hat ihren eigenen Stil der Präsentation dieser Musik gefunden. In der Zwischenzeit ist dies zu ihrem Markenzeichen geworden. Es ist ein Team von absoluten Vollblutmusikern, die schon sehr frühzeitig an die Musik herangeführt wurden.

Der Beweis dafür sind 10 Goldene CDs und der Einzug in die Charts in Deutschland und der Schweiz. Ihre aktuelle DVD / CD Produktion „Live im Zillertal“ erreichte innerhalb von fünf Tagen nach Verkaufsbeginn den Goldstatus. Die DVD mit der Spielzeit von fast einer Stunde ist ein absoluter Volltreffer in Sachen Ursprung Buam. Hiermit wird allen Kritikern einmal gezeigt, wie mit dieser Art von „Hausmusik“ die Massen zu bewegen sind.

Im Januar gehen die Ursprung Buam dann mit „Stadlchef“ Andy Borg auf Musikantenstadl – Tournee. Und Andy Borg, weis was gut ist, denn seine Veranstaltungen sind immer wieder Spitzenklasse!

Leider und das muss man hier sagen, stehen die Fernsehauftritte in keinem Verhältnis zu dem Erfolg der Gruppe, denn diese sind recht selten auf dem Bildschirm zu sehen.

Das Wunschkonzert der Wehrmacht

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Wunschkonzert der WehrmachtGustaf Gründgens eröffnete das erste Wunschkonzert für die Wehrmacht aus dem großen Sendesaal des Hauses des Rundfunks in Berlin, mit einem Gedicht, das die „Stimme der Heimat“ darstellen sollte.

„…So weit die Grenzen der Heimat gespannt, steht Ihr, Soldaten, zum Schutz für das Land. Steht als ein starker, lebendiger Wall, als ein doppelter Wall aus Herzen und Stahl – Und Euch alle umschließt das gemeinsame Band. Die Heimat, für die Ihr steht und wacht – Die Heimat ist bei Euch bei Tag und bei Nacht….“

Damit begann die populärste Musiksendung, Sendung überhaupt, des Rundfunks im nationalsozialistischen Deutschland. Das dreistündige Konzert wurde bis 1941 im Winterhalbjahr mittwochs und sonntags ausgestrahlt. Fast alle großen Künstler traten gegen ein sehr geringes Entgelt in diesem auf. Dazu gehörten Marika Rökk und Zarah Leander. Erstaunlich war dabei, das in dieser Sendung ausländische Künstler auftraten während dessen die deutschen Sängerinnen und Sänger stiften gingen. Dieses Konzert wurde über alle deutschen Sender ausgestrahlt. Somit wurde die herzzereissende Verbindung zwischen Heimat und Front und umgekehrt hergestellt.

Propagandaminister Goebels, der die Federführung des Konzertes hatte, gab folgende Weisung für diese Rundfunkproduktion heraus.

„Genau so wichtig wie Kanonen und Gewehre sind optimistische Lieder und lebensbejahende und herzerhebende Musik“.

Titel wie „Davon geht die Welt nicht unter“ oder „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ ließen bei den Zuhörern ein euphorisches Lebens- und Glücksgefühl.

Damit war der Weg frei für ein gigantisches Wunschkonzert, das Tränen fliesen lies durch solche Lieder wie „Gute Nacht, Mutter“ und „Heimat deine Sterne“. Den herzergreifenden Höhepunkt stellte dann die Abmoderation dar. Hierbei war besonderst die des Heinz Goedecke sehr erfolgreich. Er sagte:

„Das Wehrmachts – Wunschkonzert geht jetzt zu Ende, die Heimat reicht der Front die Hände, die Front reicht ihrer Heimat nun die hand. Wir sagen: Gute Nacht, auf Wiederhören, bis wir zum nächsten Male wiederkehren. Auf Wiedersehen! Sagt das Vaterland!

Damit waren die Bande geknüpft und das Volk gestählt für den weiteren Kampf Deutschlands an allen Fronten. Durch die Musik, die sich jeder wünschen konnte, wurde dem Menschen eine heile Welt vorgeführt.

Trotz aller Propaganda war das Wunschkonzert beim Volk sehr beliebt, so beliebt, das 1940 ein UFA - Film mit Ilse Werner und Karl Raddatz darüber gemacht wurde. Diesen gibt es auch Heute als DVD zu kaufen. In diesem Film befinden sich die einzigen originalen Filmaufnahmen dieser Konzertreihe.

Im Wunschkonzert wurden grundlegende Regeln der psychischen Manipulation eingehalten. So wurden neben Wunschtiteln auch die Namen von Neugeborenen vorgelesen und als fester Bestandteil ein Spendenaufruf durchgeführt. Bis 1941 kamen so über 15 Millionen Reichsmark zusammen.

Am 25. Mai 1941 endete das Wunschkonzert. Es wurde ohne Begründung eingestellt.

In der Militärgeschichte nimmt es den Platz in der Kategorie „Ideologische Kriegsführung“ ein, den Krieg ohne Toten.

Aber auch die Alliierten bedienten sich jener Zeit dieses Kampfmittels.
Sei es wie es war, es gehört in die große Geschichte erfolgreicher deutscher Musikveranstaltungen und muss damit auch erwähnt werden, gerade in einer Zeit, in der eine Wertediskussion zur Debatte steht. Auch muss erwähnt werden, dass während des Konzertes Soldaten im Kampf ihr Leben ließen.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Sei es wie es sei, das „Wunschkonzert der Wehrmacht“ gehört zu den erfolgreichsten Musikevents der deutschen Musikgeschichte. Auch soll hier unbedingt erwähnt werden, dass damals im Krieg alles Live war und die Künstler richtig singen mussten. Die Logistik war für diese Zeit und Bedingungen überwältigend. Es war eine schwere Zeit, aber mit positiven Punkten, die in die Geschichte ohne Bedenken übernommen werden können.

Gregorian – Gigantische Momente eines mystischen Sounds

Samstag, 08. Dezember 2007

GregorianEs ist die Verschmelzung von Popmusik und Choral die diesen Sound so einmalig Macht. Dazu kommt die Präsentation in Kirchen. Frank Petersen zeichnet für diesen großartigen Musikgenuss. Er steckt eine Unmenge an Zeit in die Suche nach geeigneten Sounds, die gut in die gregorianische Tonskala passen. Dies tut er nun sehr erfolgreich seit 1999 und verwirklicht damit seine große Vision von der perfekten klanglichen Verschmelzung von Popmusik und Choral.

Die Begeisterung darüber zeigt sich in der Platinauszeichnung für die erste CD der singenden Mönche. In neun Ländern befinden sich die Gregorians in den Top 10. Das herüberziehen der Musik in das gregorianische eröffnete neue Visionen des Hörens und Sehens in einem Gänsehaut erzeugenden Sound.

Die aktuelle CD ist „ Master Of Chants VI“. Zurzeit befinden sich die Gregorians auf Weihnachtstournee in Deutschland.

Wer mehr möchte kann auf zwei Lifekonzert DVDs zurück greifen und dies ist einmalig, auch auf ein earBook, das in beeindruckender Weise Bild- und Ton in einem Kontext vereint. Überwältigende Fotos von Kunstfotografen verbunden mit der Musik der ersten vier CDs in einer wunderbaren Kombination zusammengefügt. Insgesamt gesehen kann man bei „Gregorians“ von einem Fixpunkt in der Musikgeschichte sprechen.

Andre Rieu und das Träumen geht weiter… und dies für Millionen Menschen

Sonntag, 02. Dezember 2007

Andre RieuEr ist der Mann der mit Charme und Glanz in großartiger Weise mit seiner Geige und seinem Orchester die Menschen glücklich macht.Andre Rieu ist der Schlüssel der der Seele die Flucht in eine romantische Märchenwelt ermöglicht. Mit seiner Produktion „Andre Rieu in Wonderland“ hat er einen schon magisch wirkenden Punkt in die Welt der Musik gesetzt. Sieht man sich dieses Musikstück an und gibt dabei seinen Empfindungen und Emotionen freien Lauf, so kommt man ganz tief in der Märchenwelt an. Ganz plötzlich sind alle wieder Kinder und finden sich in einer mystischen Welt von lauter reizenden Dingen wieder. Und wer von uns möchte diese „Zeitreise“ nicht gern einmal machen. Ohne dass man es merkt, so ist man urplötzlich der Statist im Märchenland. Andre Rieu hat es mit dieser Produktion wieder einmal geschafft Menschen über alle Grenzen hinweg zu erfreuen und diesen eine Stück Kraft für den harten Alltag wieder zu geben.
Aber dies ist noch nicht alles! Im Jahr 2008 geht er mit der weltgrößten Bühne auf Tournee dem Wahrzeichen Wiens „Schloss Schönbrunn“ mit der Show „Eine romantische Wiener Nacht“.
Dem Zuschauer erwartet ein monumentales Meisterwerk eine Andre Rieu Produktion der Weltspitzenklasse. Unzählige Musiker, Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer und vieles mehr werden vor der Originalkulisse dieses berühmten Wiener Schlosses ein Feuerwerk der Musik inszenieren. Eines steht jetzt schon fest, es ist die aufwendigste und gigantigste Musikproduktion einer Tournee, die es je gab. Was hinter dieser Tournee sich an Logistik verbirgt ist unvorstellbar. Andre Rieu stellt mit seinem Team allen Musikliebhabern eine Erlebniswelt der romantischen musikalischen Lebensart zur Verfügung.

Er schafft damit das, was Politikern nicht gelungen ist Millionen Menschen in seinen Bann zu ziehen und mittels seiner durch sinnliche Einflüsse getragene Musik zu vereinen. Denn neben der Musik erlebt man auch ein traumhaftes Farbenspiel geprägt durch wunderschöne Kostüme, natürlich die gigantische Kulisse und eine meisterhafte Beleuchtung.
Lassen Sie sich von einem dieser Events aus dem gewohnten Alltag, man kann es ruhig sagen reisen und erleben Sie traumhaft schöne Stunden deren Sie niemals missen möchten.
Alle benannten Events gibt es schon auf DVD und wie sollte es bei Andre Rieu auch anders sein auch schon in HD – Qualität. Somit können Sie sich diese musikalischen Leckerein auch zu Hause noch einmal heranholen.

(Foto: Srephan Schraps / ddp)

Linda Feller - Die Country-Lady aus Germany

Montag, 27. August 2007

Linda FellerLinda Feller, eine deutsche Country-Lady, seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. Sie bringt mit ihren Songs einen Hauch der großen Freiheit Amerikas in deutsche Wohnzimmer. Und tatsächlich strahlt sie selbst die Natürlichkeit, Einfachheit und Lebensfreude des Country-Lebens aus.

Sie ist zu gleicher Zeit ein Typ zum „Pferdestehlen“, die mütterliche Schulter zum Anlehnen und sexy Vamp, auch mit ihren Lieder deckt sie alle Lebensbereiche und Emotionen ab.

Hithaus hat sich mit Linda Feller unterhalten und ein wenig im „Nähkästchen“ der Country-Lady gestöbert:

Hithaus: Linda Feller, Sie sind eine der wenigen erfolgreichen Country-Ladies auf dem deutschen Musikmarkt. Was macht die Country-Musik so einzigartig?

Linda Feller: Die Einzigartigkeit der Countrymusic liegt in der verwendeten Instrumentierung Fiddel, Banjo, Pedalsteel, etc.. Texte sollten aus dem Leben gegriffen sein, denn die Cowboy sangen früher von ihrer Arbeit, dem Erlebten am Tage und Ihren Sehnsüchten und Problemen. Musikalische Richtungen sind nicht vorgegeben. So dass man, nach seinem musikalischem Geschmack, z.B. Elemente des Rock`n Roll, Pop, Rock, oder auch des Schlagers verwenden kann..

Hithaus: Country-Musik hat ihren Ursprung in Amerika. Sie selbst durften bereits einmal die Wurzeln dieser besonderen Musikrichtung aufspüren. Was unterscheidet amerikanische Country-Musik von Ihren Liedern?

Linda Feller: Kaum jemand weiß, dass der Ursprung der Country Musik in Europa zu suchen ist. Es waren die Auswanderer aus Irland, Schottland, Deutschland, aus ganz Europa, die ihre Musik mit in die “Neue Welt” brachten. Aus dieser Vielfalt von Musikrichtungen entstand letztendlich eine eigenständige Musik, die Country Musik. Diese war und ist im Laufe der Zeit immer neuen Einflüssen ausgesetzt. Wir versuchen, immer eine kleine Geschichte zu erzählen und zum Teil auch Musiker aus Nashville (z.B. Larry Franklin) bei unseren Produktionen dabei zu haben. Deshalb ist der Unterschied vielleicht gar nicht so groß, wie manche glauben.

Hithaus: Warum eigentlich überhaupt Country-Musik? War das vor nun rund 20 Jahren Ihr eigener Wunsch, oder hat man Ihnen das angetragen.

Linda Feller: Für die AMIGA Produktion „Country Roads“ im Dezember ‘85 bot man mir an, den Titel „Apple Jack“ von Dolly Parton zu singen. Ich nahm natürlich dankend an und verliebte mich sofort in diese Musik.

Hithaus: Country-Musik transportiert ein ganz eigenes, freiheitliches Lebensgefühl. Ist Ihnen das wichtig? Können Sie sich damit identifizieren? Oder geht es Ihnen einfach nur um ansprechende Musik.

Linda Feller: Ich glaube, dass es für jeden Mensch wichtig ist, ein gewisses Gefühl von Freiheit zu spüren und diese auch zu haben. Die Countrymusik ist dafür nicht nur besonders geeignet, sondern wirkt dabei wie ein Katalysator - eben Freiheit pur.

Hithaus: Anfang Mai dieses Jahres haben Sie ein neues Album herausgebracht. Auch die Hithaus.de User sind begeistert von Ihrem Können, wie man in den aktuellen User-Charts sehen kann. Was haben Sie mit dem Album bereits erreicht?

Linda Feller: Obwohl wir in einer Konsumgesellschaft leben, möchte ich das bereits Erreichte mit dieser CD nicht an Zahlen messen. Vielmehr ist es mir wichtig, mit meinen Liedern die Sorgen und Ängste meiner Zuhörer anzusprechen und vielleicht kleiner zu machen. Die Möglichkeit zu bieten, ausspannen zu können und vor allem Lebensmut und Zufriedenheit in ihrem Alltag zu finden!

Hithaus: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wenn ja, wo gibt es die Möglichkeit Ihre Musik legal down zu loaden?

Linda Feller: Natürlich gibt es diese Möglichkeit. Auf meiner Homepage, www.linda-feller.de, braucht man dafür nur den Button – Musik Shop – anzuklicken.

Hithaus: Ihr Album „Liebe ist wie ein Haus“ beherbergt sehr viele emotional aussagekräftige Werke. Wie viel steckt von ihrer Persönlichkeit in dieses Liedern? Nehmen Sie Einfluss auf die Entstehung der Texte und Melodien?

Linda Feller: Meine Produzenten, Rudolf Müssig und Christoph Leis-Bendorff, haben im Vorfeld eine große Auswahl von Titel nach meinen Wünschen getextet und komponiert. Natürlich bringe ich mich bei der Entstehung voll mit ein. Die Entscheidung, welche Lieder auf das Album kommen, haben wir ebenfalls gemeinsam getroffen. Ich hoffe, dass meine Zuhörer spüren, dass ich meine ganze Seele mit eingebracht habe.

Hithaus: Sie haben bereits zwei eigene TV-Shows produziert. Einmal „COUNTRY HERZ - Einmal Nashville & zurück“, und „Wenn überhaupt …“ . Planen Sie diese Tätigkeit auszubauen?

Linda Feller: Wenn ich ein Angebot nach meinen Vorstellungen bekäme, wäre ich sicher nicht abgeneigt. Mein Team arbeitet daran…

Hithaus: Was war bislang das kurioseste Erlebnis ihrer Laufbahn? Erzählen Sie uns davon!

Linda Feller: Bei der Einreise in die USA - Flughafen ATLANTA, mit eines der größten Flughäfen der Welt - wurde ich beim Warten von der Einwanderungsbehörde mit riesiger Freude erkannt und musste erst einmal Autogramme schreiben. Danach konnte ich die ellenlange Warteschlange umgehen. Ähnlich ging es mir auf dem Flughafen von Nashville. Ich hätte NIE gedacht, dass ich in diesem riesigem Lande erkannt werden würde…

Hithaus: Wenn Sie einmal gerade nicht auf der Bühne stehen, im Fernsehen zu sehen sind, oder Aufnahmen machen, wo findet man Sie dann? Wie entspannen und erholen Sie sich?

Linda Feller: In meinem Garten.

Hithaus: Haben Sie neben der Musik noch Zeit für anderweitige Interessen? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Linda Feller: Die wenige Zeit die bleibt, verbringe ich im Garten.

Hithaus: Sie sind seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Gibt es ein Rezept für eine lange Ehe? Was würden Sie einem jungen Paar raten?

Linda Feller: Ich glaube, es gibt kein Rezept. Jeder Mensch ist anderes. Deshalb funktioniert ein Rezept nur beim Kuchen backen. Einfach die glückliche Zeit genießen und dem Partner jeden Tag was Nettes sagen.

Hithaus: Gibt es etwas, das Sie an sich selbst gar nicht mögen und gerne verändern würden?

Linda Feller: Ich wäre gern größer, so 1,75 m.

Hithaus: 2005 brach in Deutschland die Papst-Euphorie aus. Momentan liegt Deutschland dem Dalai Lama zu Füßen. Welche Persönlichkeit berührt Sie mehr? Sind Sie religiös? Welche Bedeutung hat Spiritualität für Sie?

Linda Feller: Ja, ich glaube an Gott, eine höhere Macht oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Auch bin ich davon überzeugt, dass es sich, egal welchen Namen wir ihm geben, Allah oder Gott, immer um den EINEN handelt. Und wenn wir dies alle erkennen und vor allem zugeben würden, wäre das Miteinander nicht nur viel leichter, sondern man könnte den Menschen viele Kriege und Terror ersparen.

Hithaus: Sie sind mehrfach ausgezeichnet worden, haben immer wieder erfolgreich Produkte auf dem Markt platziert. Welche Ziele setzen Sie sich für Ihren weiteren persönlichen Werdegang?

Linda Feller: Glücklich wäre ich, wenn es meinem Team und mir auch weiterhin gelingt, den Nerv des Publikums zu treffen und noch viele schöne Alben zu veröffentlichen. Gern würde ich auch mal eine eigene DVD meinen Fans bieten…

Hithaus: Macht Erfolg und Geld glücklich?

Linda Feller: Erfolg, ob groß oder klein, macht doch immer glücklich, egal in welchem Job. Auch im Privatleben ist Erfolg sehr wichtig. Wie sagte doch ein schlauer Kopf: „Nichts ist erotischer als Erfolg“… Geld beruhigt, macht allein aber nicht glücklich! Jeder definiert Glück anders.

Hithaus: Was würden Sie jemandem gerne mit auf den Weg geben, der heutzutage versucht in der deutschsprachigen Musik Fuß zu fassen?

Linda Feller: Auch hier gibt es kein Rezept. Wenn wir wüssten, wie es geht, hätte jeder gleichviel Erfolg. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, mit der Musik den jeweiligen Zeitgeist zu treffen und ein gutes Team zu haben, ist auf jeden Fall eine gute Voraussetzung.

Hithaus bedankt sich herzlich bei Linda Feller für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

(Fotos: © Manfred Esser & Koch Universal)

Gold & Platin für die Ursprung Buam

Montag, 16. Juli 2007

Urig & echt lautet das Motto der Ursprung Buam, deren aktuelles Album A fesches boarisches Madl am Samstag, den 14. Juli 2007, mit Gold und Platin für die in Österreich verkauften Tonträger ausgezeichnet wurde. Die Edelmetallauszeichnungen für die drei Ursprung Buam wurden ihnen am vergangenen Wochenende bei ihrem 8. Zeltfest in Stumm im Zillertal verliehen. Aus den Händen von Koch Universal Music Geschäftsführer Franz Selb und ihrem A&R Franz Wolf übernahmen Andreas Brugger, Martin Brugger, Manfred Höllwarth stolz die Trophäen. Das Zeltfest war traditionell an drei Tagen restlos ausverkauft, allein beim Festabend am Samstag waren über 4.000 Fans live dabei. Die Stimmung war sensationell und die drei Musiker bewiesen wieder einmal, dass sie es verstehen mit ihrer urigen und bodenständigen Musik die Fans zu begeistern. Die ausgelassene Live-Stimmung wurde professionell aufgezeichnet und wird voraussichtlich im Herbst mit umfangreichem Bonusmaterial als DVD erhältlich sein.