Hinweise zu den aktuellen Störungen und Veränderungen bei HITHAUS finden Sie ab sofort hier im Blog

Artikel mit ‘Dieter Thomas Heck’ getagged

Dieter Thomas Heck kehrt ins TV zurück

Mittwoch, 23. Juli 2008

Dieter Thomas Heck kehrt ins TV zurückErst im vergangenen Dezember feierte Moderations-Legende Dieter Thomas Heck seinen 70. Geburtstag zusammen mit seiner schwer kranken Frau.

Mit einer gigantischen Gala „Danke Dieter Thomas Heck“ wurde das TV-Schwergewicht live gefeiert. Joseph Hannesschläger und Tom Mikulla waren mit dabei.

Die beiden Schauspieler kündigten schon damals die Rückkehr Hecks zu der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ an. Jetzt ist es definitiv bestätigt. Heck steht in dem Zeitraum vom 24. bis zum 31. Juli als Harry Norden wieder vor der Kamera.

HITHAUS meint: Das kann ja heiter werden ! Hoffentlich kommt Heck auch mit dem bayerischen Dialekt und Gebräuchen zurecht !

Carmen Nebel - Tritt sie das Erbe von Dieter Thomas Heck an?

Donnerstag, 19. Juni 2008

Carmen Nebel Tritt sie das Erbe von Dieter Thomas Heck anCarmen Nebel ist blond, schön, redegewandt und immer sehr seriös und erstklassig gekleidet. Sie wurde in der ARD zur Quotenqueen als Moderatorin der “Feste der Volksmusik” und setzte ihre Laufbahn erfolgreich beim ZDF, mit der Sendung “Willkommen bei Carmen Nebel” fort.

Jetzt könnte es passieren, das Sie die direkte Nachfolgerin des mehr als legendären Dieter Thomas Heck wird. Viele erstklassige Sendungen hatte diesert moderiert und zum Erfolg gebracht. Zur Zeit sind diese nicht mehr zu sehen, denn es besteht das Problem der geeigneten Moderation. Dieser Platz könnte nun durch Carmen Nebel besetzt werden.

Viele Zuschauer hätten sich dazu positiv geäußert.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Selten gibt es beim ZDF etwas Gutes, im Zusammenhang mit deutschsprachiger Musik zu berichten, aber dies ist eine positive Nachricht, vor allem nachdem man den neuen glanzlosen Moderator des “ZDF - Fernsehgartens” gesehen hat.

Allerdings sollte sich Frau Nebel einige Sendungen des Dieter Thomas Heck noch einmal anschauen, nicht das wir auf dem von ihr schon einmal präsentierten “Verona Pooth - Niveau” landen. Es ist ein sehr anspruchsvolles Erbe, was sie antreten würde. Dieses sollte auf gar keinen Fall beschädigt werden!

Die ZDF – Hitparade

Dienstag, 13. Mai 2008

Die ZDF Hitparade Schön war die ZeitDie Hitparade wurde am 18. Januar 1969 zum ersten Mal gesendet. Sie wurde zur bekanntesten Musiksendung im Fernsehen. Für das Entstehen zeichneten zwei Leute Truck Branss und Dieter Thomas Heck. James Last produzierte im Auftrag des ZDF die Erkennungsmelodie. Diese blieb mit Dieter Thomas Heck bis zum 15. Dezember 1984.

In den Jahren 1985 / 86 kam als Erkennungsmelodie „Connecting Flight“ von Roland Romanelli und 1987 / 88 „The Final Countdown“ der Gruppe Europe zum Einsatz.

Diese Fernsehproduktion galt der deutschen Schlagermusik und deren Interpreten. Durch die „ZDF – Hitparade“ konnte der Deutsche Schlager manche „ruhigen Zeiten“ überwinden. Dazu trug auch ein neues sehr modernes Studiodesign mit bei. Es war in diesem Fall ein rein funktionelles Design ohne übertriebene Kulissenbauten. Somit konnte das Publikum um den Interpreten herum platziert werden.

Die wichtigste und wohl umstrittenste Neuerung stellte allerdings die Forderung nach Live – Gesang zu einem Halb – Playback dar. Dies führte auch dazu, dass bestimmte Interpreten nicht in dieser Sendung auftreten wollten.

Das Publikum konnte am Anfang per Postkarte und später dann per TED abstimmen.

Zusätzlich produzierte man noch Sonderausgaben wie die „Hitparaden – Spitzenreiter“ von 1975 bis 76, ab 1981 „Die Superhitparade im ZDF“ und ab 1983 die „Hits des Jahres“.

Bis auf einige als verschollen geltende Folgen werden diese regelmäßig wiederholt. Des Weiteren sind viele Folgen auf DVD erschienen.

Am Anfang präsentierte Dieter Thomas Heck die „ZDF – Hitparade“ am Samstagabend. Jeder Künstler konnte zweimal nacheinander seinen Titel den Zuschauern präsentieren und sich damit zur Wahl stellen.

Später erweiterte man die Hitparade auch auf ausländische Künstler deren Titel aber einen Bezug zum Deutschen Schlager haben sollte. Auch die „Deutsche Welle“ hielt erfolgreich Einzug in die Sendung. Durchaus durften auch etwas aus dem Rahmen fallende Künstler in dieser Musikproduktion auftreten, so auch Gottlieb Wendehals.

Im Jahr 1982 wurde von der bisherigen Postkartenabstimmung auf TED umgestellt. Somit konnte der Abstimmungssieger noch während der Sendung bekannt gegeben werden.

Dieter Thomas Heck präsentierte 2008 Auftritte in der ZDF – Hitparade.

Mit Viktor Worms als Moderator kam auch das weitere Öffnen dieser Sendung für ausländische Interpreten. Somit konnte dem Fernsehpublikum ein größeres Musikangebot gemacht werden. Wie schon beschrieben musste der Titel einen Zusammenhang zu Deutschland haben. Diese Entscheidung war jedoch mehr als umstritten, da man den ausländischen Interpreten größere Siegchancen zu sprach.

Im Jahr 1990 kam dann Uwe Hübner und das Angebot wurde wieder mehr den Wünschen der Fans des Deutschen Schlagers angepasst. Mit dieser Entscheidung verlor diese Produktion allerdings auch das durch die internationalen Stars gewonnene Publikum.

Uwe Hübner moderierte die Hitparade bis zur letzten Sendung am 16. Dezember 2000. Nach 31 Jahren und 368 Folgen wurde diese erfolgreiche Musiksendung mit den „Hits des Jahres 2000“ eingestellt.

Die „ZDF – Hitparade“ bekam auch einige Auszeichnungen, so die „Goldene Kamera“ 1970, und die „Goldene Europa“ 1973 und den „Award von Record World“ 1972.

Die Titel für die „ZDF – Hitparade“ wurden immer von Media Control ermittelt.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Die Hitparade war eine Fernsehproduktion, die zeitweise ein spezielles Musikformat darstellte. Nicht zuletzt musste diese die Tiefen der deutschen Schlagermusik überwinden wenn nicht sogar überwinden helfen. Leider und das muss ich hier ausdrücklich sagen, war Uwe Hübner, die falsche Besetzung für den Moderator dieser Sendung. Er konnte nur bedingt den Part der Brücke zwischen alten und neuen Schlagerfans herstellen! Die Sendung verlor durch seine Art der Präsentation erheblich an Sachlichkeit und man kann es ruhig schreiben, Seriosität. Uwe Hübner protegierte den besonders bei Schlager - Gegnern verhassten Knatscheffekt in die Sendung hinein.

Schon als er zum ersten Mal die Hitparade moderierte, sagte man deren Ende voraus. Zum Untergang hat auch die übernommene, aber für die letzten Jahre, absolut ungünstige Sendezeit, beigetragen.

Mögen die Fans sich gern an deren Glanzzeiten erinnern.

Der Untergang der Hitparade ist nicht zuletzt auch ein Untergang des Wertedenkens der Gesellschaft. Es zeigt den Verfall der Kunst des deutschen Gesanges hin zur anspruchslosen englisch interpretierten Pop – und Rockmusik. Je lauter und inhaltsloser diese Gesangsdarbietungen sind, desto besser kommen diese an.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/die-zdf-hitparade-story.flv

Die deutsche Schlagerparade

Sonntag, 04. Mai 2008

Die deutsche SchlagerparadeAm 31. Januar 1988 ging die Hitparadensendung „Die Deutsche Schlagerparade“ zum ersten Mal im SWF über den Sender. Niemand geringeres als Dieter Thomas Heck hatte die Idee zu dieser Sendung.

Im gleichen Jahr schließen sich noch weitere dritte Programme dieser Sendung an, so BR 3 und Hessen 3. Ein Jahr später folgt der WDR und wiederum ein Jahr danach N 3. Ab 1995 kommen noch der MDR und der damalige ORB hinzu.

In jeder Sendung gab es 7 Neuvorstellungen, von denen einer ein Oldie war. Immer in der darauffolgenden Sendung wurden dann die durch Zuhörerwahl gewählten drei Siegertitel vorgestellt. Am Anfang funktionierte die Abstimmung noch mittels Postkarte und später dann per TED.

Die 50. Sendung wurde im September 1992 ausgestrahlt. Zu diesem Zeitpunkt moderiert Jürgen Drews die Schlagerparade. Dieser tat das von 1988 – 1993. Nachfolgerin wurde Birgit Schrowange, die bis dahin Ansagerin beim ZDF gewesen war. Diese gab aber schon 1994 die Moderation ab und wechselte zu RTL. Von 1994 bis zum Ende der Sendung 1999 wurde Jens Riwa Moderator.

Die 100. Sendung lief dann 1997 im Fernsehen.

Im Jahr 1999 verlässt Jens Riewa auf eigenen Wunsch die Hitparade. Danach folgten bis Ende 2000 Sendungen, die von verschiedenen Schlagerinterpreten moderiert wurden. Allerdings fiel damit sofort die Wertung weg. Die letzte „Deutsche Schlagerparade“ ging dann mit Jürgen Drews und Jens Riewa im Dezember 2000 über den Sender. Mit dieser Ausgabe wurde diese Fernsehproduktion eingestellt.

Eine Besonderheit war, das Dieter Thomas Heck für zwei Sendungen nach dem kurzfristigen Weggang von Birgit Schrowange einspringen musste.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/deutsche_schlagerstarparade_story.flv

Wolfgang Petry - Der Abschied

Mittwoch, 02. April 2008

Wolfgang Petry - Der AbschiedEs dürfte wohl einer der schwersten und traurigsten Auftritte für jeden Fan von Wolgang Petry und sicherlich auch für ihn selbst gewesen sein, als er bei Dieter Thomas Heck sein Karriere-Ende bekannt gab. Dennoch sang er im Anschluß daran sein Hitmedley. Eine bewegen Aufzeichnung und wohl auch ein Dokument deutscher Musikgeschichte.

YouTube Preview Image

Musik ist Trumpf

Montag, 17. März 2008

Peter Frankenfeld Musik ist TrumpfAm 01. Januar 1975 Strahlte das ZDF „Musik ist Trumpf“ zum ersten Mal aus. Die Sendung wurde zur großen Samstagabendshow der Eurovision mit dem unvergessenen Peter Frankenfeld als Showmaster.

In dieser als Wunschkonzert konzipierten Show traten in der Regel deutsche Künstler mit ihren größten Hits auf. Dazu waren einige Wochen vor der Sendung in verschiedenen Zeitschriften Titel und Künstler abgedruckt, die zur Auswahl für die Leser bestimmt waren. Aus den meistgewünschten Vorschlägen stellte man dann die Musikshow zusammen. Unter den Wunschlisteneinsendern wurden Preise bis hin zum tragbaren Fernseher verlost. Somit gab es in dieser Sendung viele beliebte Interpreten zu sehen. Somit konnten im ganz besonderen Maße Zuschauerwünsche erfüllt werden.

Regelmäßig war auch Max Gregor mit seinem Orchester vertreten. Die Titelmelodie wurde von Heinz Gietz komponiert.

Diese Fernsehproduktion wurde aus verschiedenen Hallen Deutschlands und Österreichs ausgestrahlt.

Zwischen den Gesangsdarbietungen brachte Peter Frankenfeld eigene Sketche mit verschiedenen Gästen und führte kleine Spielchen mit dem Publikum durch. Partnerin war dabei seine Frau Lonny Kellner. Viele Sketche wurden in dieser Sendung zum ersten Mal aufgeführt.

Bis zu seiner Erkrankung im Jahr 1978 moderierte Peter Frankenfeld 23 Mal diese Show. Sofort, nach seinem Ausfall, sprangen unzählige Kollegen ein, so Anneliese Rothenberger, Frank Elstner, Hans Rosenthal, Peter Alexander und Michael Schanze, Elmar Gunsch, Dieter Thomas Heck, Robert Lemke, Wim Toelke und Ilja Richter.

Peter Frankenfeld kehrte nicht mehr in die Sendung zurück. Er verstarb am 4. Januar 1979.

Harald Juhnke übernahm im März 1979 die Show. Dies ging bis zur Sendung am 17. Oktober 1981 gut, in der Harald Juhnke wegen einer „Erkrankung“ kurzfristig ersetzt werden musste. Dadurch beschlossen die beteiligten Sender ZDF, ORF und SRG „Musik ist Trumpf“ abzusetzen.

Am 5. September 1981 kam diese Fernsehproduktion zum letzten Mal von der Funkausstellung in Berlin. Diese letzte Sendung brachte noch eine revolutionäre Neuerung im Fernsehen. Sie wurde in Stereo - Ton ausgestrahlt.

Paola - Eine große Sängerin

Sonntag, 09. März 2008

Paola Sängerin SchweizGeboren wurde Paola del Medico am 5. Oktober 1950 in St. Gallen in der Schweiz. Paola ist eine Schlagersängerin und Moderatorin, die sich ins Privatleben bis auf wenige Ausnahmen zurückgezogen hat.

Sie ist die Tochter eines Italieners und einer Schweizerin. Mit 14 Jahren hatte diese anlässlich eines Amateurfestivals ihren ersten Auftritt. Während der Schule und anschließender kaufmännischer Lehre nimmt sie weiterhin an Gesangswettbewerben teil.

Im Jahr 1968 erschien mit „Für alle Zeiten“ ihre erste Schallplatte. Paola nahm 1968 zum ersten Mal am „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ teil und belegte mit „Bonjour, Bonjour“ für ihr Heimatland, in Madrid, den fünften Platz. Im gleichen Jahr trat sie auch beim Deutschen Schlagerwettbewerb in Wiesbaden an. Dort belegte sie mit „Stille Wasser, die sind tief“ den zweiten Platz. Sie startete auch bei internationalen Gesangswettbewerben, so in Rio de Janeiro 1970 mit „Emporte-moi sur ton manège“. Danach war Paola Stammgast in der ZDF – Hitparade und anderen Fernsehsendungen. Im Jahr 1977 trat sie noch einmal mit „Le livre blanc“ beim Schweizer Vorentscheid zum „GP“ an, belegte aber nur den zweiten Platz. Ein ähnliches Ergebnis erzielte sie auch, als diese sich 1979 beim Deutschen Vorentscheid zum „GP“ mit „Vogel der Nacht“ bewarb und auf Platz drei kam.

Erfolg hatte sie mit „Cinema“, mit dem sie im Jahre 1980 in Den Haag den vierten Platz belegte. Im gleichen Jahr heiratete sie Kurt Felix und hieß von nun an Paola Felix - del Medico.

Mit ihm moderierte sie von 1983 bis 1990 die Samstagabendfernsehshow „Verstehen Sie Spaß“.

1982 versuchte es Paola mit dem Titel „Peter Pan“ noch ein weiteres Mal sich für den „GP“ zu bewerben, landete aber hinter Nicole auf Platz zwei.

Ihre größten Erfolge hatte die Sängerin mit den Titeln „Der Teufel und der junge Mann“ (1981 fünf Wochen in den Top 10) und der deutsche Aufnahme von „Blue Bayou“ im Jahr 1978. Das englische Original von Blue Bayou stammte von Roy Orbison.

Eine Besonderheit gab es im Jahre 1990, als Jack White mit Del Medico unter dem Pseudonym „Raffaella” für „Verstehen Sie Spaß?” eine Cover-Version des Baccara -Liedes „Yes Sir, I Can Boogie” produzierte.

Mit ihrem 40. Geburtstag verabschiedete sie sich aus dem Showbusiness.

Seither lebt Paola mit ihrem Mann an deren Wohnsitzen in der Schweiz und Italien. Hin und wieder ist sie allerdings Gast in verschiedenen Shows und Fernsehsendungen. Nebenbei arbeitet sie seit 2002 als Modekatalog – Modell.

2003 musste Paola sich um ihren Mann kümmern, der an Krebs erkrankt war.

Für Dieter Thomas Hecks 70. Geburtstages sang sie zu dessen Fernsehgala am 29. Dezember 2007 nach 17 Jahren erstmals wieder öffentlich eine für den Jubilar geänderte Version des Titels „Blue Bayou“.

Paola gehört zur deutschen Schlagergeschichte, wie keine andere Sängerin. Sie war eine der ganz großen skandalfreien Sängerinnen, die man sehr gern gehört und gesehen hat. Viele ihrer Titel sind längst auch Evergreens geworden.

http://videos.dcrs-online.com/hithaus/geschichten/paola_story.flv

Steht die deutsche Unterhaltungsmusik vor dem Aus?

Samstag, 01. März 2008

Dieter Thomas Heck Deutsche Unterhaltungsmusik steht vor dem AusGesternabend war er der große Förderer des „Deutschen Schlagers“ Dieter Thomas Heck zu Gast bei der Fernsehsendung „Riverboat“ im MDR.
Und wieder wurde einem unmissverständlich klar, sein Gang in den Ruhestand hat in der Schlagerwelt einen medialen Bombendrichter hinterlassen. Er stand wie kein Anderer hinter dem „Deutschen Schlager“. Jetzt, da er nicht mehr da ist kriechen die Feinde Dessen aus ihren Löchern. Bei vielen Rundfunkanstalten moderieren Gegner der deutschen Unterhaltungsmusik Sendungen, wie Hitparaden etc. Diese warten nun nur darauf, dass diese Sendungen vom Sender genommen werden dürfen.

Für diese Herschafften ist englische Musik das bessere Kulturgut. Dabei scheint Qualität keine Rolle zu spielen. Es ist ein musikalischer Hochverrat der Neuzeit.
Der ganze Sachverhalt ist ein einziger kultureller Eklat. Stehen wir nicht zu unserer eigenen musikalischen Geschichte und deren Schaffen in der Neuzeit? Hier drängt sich die Aussage des ehemaligen Staatschefs der DDR Walter Ulbricht auf, der in einen ähnlichen Zusammenhang folgenden sagte: “Ist es denn wirklich so, das wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nur kopieren müssen? …Mit der Monotonie des Yeahyeahyeah und wie das alles heißt, ja, sollte man Schluss machen“.

Es ist eine übertriebene Formulierung, aber sie trifft den Kern, die inhaltslose in der Hauptsache laute englische Musik, die von irgendwelchen, meistens mit Fehlern versehenen Musikern produziert und interpretiert wird.

Nein, das hat Deutschland nicht nötig, wir haben unsere eigene Musikkultur, die von einem hohen Anspruch bis hin zur leichten Unterhaltungsmusik alles zu bieten hat. Der „Deutsche Schlager“ ist die Identität unserer Gesellschaft.

Hier treffen die Worte von Frau Dr. Ilse Bauer (Monika Martin) voll ins Schwarze, die da sagt, „… wer noch nie zu einer Schnulze geweint, der hat etwas verpasst.“

Es wird höchste Zeit der Endfremdung in der Musik massiv entgegen zu wirken. Ein sehr guter Anfangspunkt sind dafür, die wesentlich höheren Umsatzzahlen im Bereich der Volksmusik, als bei den sogenannten englisch singenden Weltstars. Dies kann nicht abgestritten werden, denn es sind Fakten. Fakt ist auch, wenn es so weiter geht, dann ist schon aus politischer Sicht eine Quotenregelung für das Spielen deutscher Musik in den Medien unumgänglich. Dies könnte durch die Überheblichkeit etwas geistig bedürftig wirkender Moderatoren allerdings schneller kommen, als manchen es Lieb sein dürfte.

So wie es jetzt ist, so kann es nicht bleiben!
Neue Musikkonzepte für das Fernsehen sind nicht erforderlich, denn bewährte sind vorhanden. Die ZDF – Hitparade sollte reaktiviert werden, aber als musikmediale Fakten – Sendung und nicht als Quasselstunde eines Herrn Hübners. Dabei sollte man sich alte Hitparadensendungen einmal anschauen. Eine Hitparade ist eine Wertungssendung und keine Show. Somit kann alles technisch gehalten werden und auch die im Hintergrund Mitarbeitenden Personen im Bild erscheinen, so wie es Früher einmal war.

Einen Punkt gibt es dann doch, der zu überdenken wäre, als Nachfolgerin von Dieter Thomas Heck eine Frau zu aktivieren, die es schon einmal gemacht hat, Birgit Schrowange. Sie ist eine Frau, die alles hat, eine Stimme einer Datensprecherin, die aber auch die Weichheit einer Romantikerin haben kann und eine absolute Fakten – Promoterin ist.

Das Lebenswerk eines Dieter Thomas Hecks verpflichtet uns, es weiter zu führen!

Dieter Thomas Heck bekommt einen „Echo“

Mittwoch, 27. Februar 2008

dieter_thomas_heckDer beliebteste und erfolgreichste Moderator des deutsprachigen Musikfernsehens Dieter Thomas Heck erhält den „Sonderpreis für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik“.

Dieter Thomas Heck, der Vater der „ZDF – Hitparade“ gehört in der Zwischenzeit zur deutschen Fernsehgeschichte. Er ist eine Kultfigur im Musikbusiness geworden. Kein anderer hat wie er für die deutsprachige Musik gekämpft. Für diesen großartigen Verdienst bekommt er den „Echo“ verliehen.

Der Executiv Producer des „Echo 2008“ Gerd Gebhardt sagt über ihn, „Dieter Thomas Heck ist ein wahrer Gigant der Unterhaltung. Seine Größe zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass er in seinen Sendungen mühelos Genre-Grenzen überwand. Bei ihm traten Bernd Clüver, Tony Marshall und Hansi Hinterseer ebenso auf wie Nena, Rosenstolz, Pur und Tokio Hotel. Dass ihm deutschsprachige Musik eine echte Herzensangelegenheit ist, hat er durch sein unermüdliches Wirken in Radio und Fernsehen immer wieder eindrucksvoll bewiesen.“

Die Echo - Verleihung wird heute Abend um 20.15 Uhr von RTL übertragen.

„ECHO 2008“ – Die Preisträger des deutschsprachigen Liedgutes

Mittwoch, 27. Februar 2008

echo.jpgDen „ECHO 2008“ haben gewonnen, in der Kategorie „Künstler des Jahres Rock Pop National“

– Herbert Grönemeyer, in der Kategorie „Hit des Jahres 2007“ (55 Wochen in den Charts) – „Ein Stern“ gesungen von DJ Ötzi & Nick P, in der Kategorie „Künstler / Künstlerin / Gruppe / Kollaboration des Jahres (Deutschsprachiger Schlager)“ DJ Ötzi & Nick P., in der Kategorie „Album des Jahres national oder international“ Herbert Grönemeyer für das Album „12“, in der Kategorie „Künstler / Künstlerin / Gruppe / Kollaboration des Jahres (Volkstümliche Musik)“ zum 11. Mal die Kastelruther Spatzen, für das Lebenswerk Rolf Zuckowski und den „Sonderpreis für herausragende Verdienste um die deutschsprachige Musik“ erhielt Dieter Thomas Heck für sein Leben und Wirken um den deutschen Schlager

Angemerkt sei, das Ralph Siegel eine erstklassige Laudatio für Dieter Thomas Heck gehalten hat und dass das Publikum Dieter Thomas Heck und Rolf Zuckowski mit stehenden Ovationen feierte.

„ECHO“ – Nachruf – Wie der Hund seinem Herrchen…

Mittwoch, 27. Februar 2008

echo.jpgDer „ECHO 2008“ war wieder eine Preisverleihung mit großem Staraufgebot. Aber er war auch eine Veranstaltung, deren Preisträger und Mitwirkende sich teilweise auf einem Niveau niedrigster Schichten der Bevölkerung bewegten.

Noch nie hat man so oft in einer Galaveranstaltung solche Worte wie „Scheiße“ etc. gehört. Es spricht Bände, was da am Freitag Abend ab ging.

Man muss sich dann über die Jugend unserer Gesellschaft nicht mehr wundern.

Die Stars, die Vorbilder waren und noch sind, werden immer weniger. Man will nichts Schlechtes denken, aber irgendwie erinnerte es einen sehr an andere Sendungen des die Gala übertragenden Senders RTL.

Auf jeden Fall gab es auch große Momente, wie zum einen, die Auszeichnung von Rolf Zuckowski, der in seinem Leben ja sehr viel für unsere Kinder getan hat und zum anderen die Verleihung des Sonderpreises an Dieter Thomas Heck für sein lebenslanges Engagement für den deutschen Schlager.

Allerdings ist Letzteren Echo aber auch der Grabstein für die großen Major – Label, deren Untergang mit dem überdurchschnittlichen Verkaufsrückgangs bei den CD – Verkäufen bereits eingeläutet wurde.

Auch sehr interessant, die Kategorie „Volksmusik“, in der Monika Martin weiterhin hinter den Kastelruther Spatzen her rennt, wie der Hund seinem Herrchen.

Hieraus ergibt sich die Frage, welchen Reiz soll die Dauernominierung für diesen Preis bei einem Künstler haben, der doch keine Chance hat diesen zu erhalten?

Man kann sich nur wünschen, das beim „ECHO“ alles mit rechten Dingen zu geht und nicht eines schönen Tages Meldungen wie zum Beispiel über den „Grand Prix der Volksmusik 2007“ auftauchen.

ZDF – Deutscher Schlager auf Kontingent und Volksmusik adieu?

Donnerstag, 03. Januar 2008

ZDFSoeben hat das ZDF zum einen den Kämpfer und Moderator der deutschen Unterhaltungsmusik Dieter Thomas Heck in Rente geschickt und auf der anderen Seite, die einzige kompetente Moderatorin für deutsche Musiksendungen gefeuert.

Was wird nun mit den großen Abendunterhaltungssendungen mit deutschem Gesang? Das ZDF hat ja 2007 erst verkündet, das es sich von seiner „alten“ Zuschauergemeinde zu Gunsten einer jüngeren Klientel trennen möchte.

Die ehemalige Quotenqueen Carmen Nebel stand auch schon einmal, wegen zu geringer Einschaltquoten zur Disposition. Nach dem nun die Befürworter des deutschen Gesanges gegangen sind oder wurden, ist der Weg frei für Sendungen, die das jugendliche Publikum ansprechen.

Da man schon einige Kostproben des „roten Hammer und Sichel TV“ im ZDF, sehen konnte, scheint der Weg von der anspruchsvollen Abendunterhaltungssendung zur billigen englisch singenden Pop- und Rockmusik hinzugehen.

Vorbild dürften hier die Produktionen der Privatsender sein. Werden wir demnächst Jenny Elvers – Elbertzhagen, mit bekannter Vergangenheit, als Moderatorin erleben?

Eines scheinen aber die „ZDF – Genossen“ zu vergessen, das diese eine Pflicht gegenüber dem Zuschauer haben und auch keinen Einschaltquotenzwang unterliegen. Das großzügige Absetzen von deutschsprachigen Musiksendungen kommt auch der Diskriminierung einer Volksgruppe gleich und widerspricht der Flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung.

Ist es denn zu viel verlangt, deutsche Unterhaltungsmusik ansprechend im Fernsehen zu bringen? Kann das wirklich nur die ARD mit ihren dritten Programmen?

Dieter Thomas Heck im Krankenhaus

Dienstag, 01. Januar 2008

Dieter Thomas HeckDer ehemalige Moderator brach am Sonntag auf dem Flughafen Berlin Tegel zusammen. Er wurde in die Charité eingeliefert.

Der Verdacht auf einen Schlaganfall habe sich nicht bestätigt.

Dieter Thomas Heck war auf dem Weg nach Hause, nach dem er am Vortage mit einer großen Live – Sendung des ZDF verabschiedet worden war. Nach der bis in die Morgenstunden gegangenen After-Show-Party hatte dieser sich auf den Heimweg gemacht.

Hithaus wünscht – Gute Besserung!

Danke Dieter Thomas Heck! – Die Abschiedsgala im ZDF

Samstag, 29. Dezember 2007

Dieter Thomas HeckAm Abend verabschiedete das ZDF mit einer großen Fernsehgala aus Berlin den großen Moderator und Mann des Deutschen Schlagers Dieter Thomas Heck.
Johannes B. Kerner führte durch den Galaabend der Erinnerungen.

Sehr viele Stars und Freunde kamen und brachten ihr Ständchen, unter anderem „Marshall und Alexander“, „Truck Stop“, Nicole deren Auftritt Tränen und Standing Ovationen produzierte, Ute Freudenberg, Gaby Albrecht, Frank Schöbel, Dagmar Frederic, Eberhard Hertel, Karat, Bonnie Taylor, Udo Jürgens und „Das Deutsche Fernsehballett“.

Paola, die nie wieder im Fernsehen als Sängerin auftreten wollte, trat noch einmal mit einer Sonderversion des Titels „Blue Bayou“ als Gratulantin auf.

Viele Interpreten und auch Schauspieler kamen mit musikalischen Überraschungen zur Geburtstagsshow.

Auch wurde sein soziales Wirken gewürdigt. Die politische Anerkennung fand unter anderem durch Wolfgang Schäuble, Kurt Beck und Peter Müller den Ministerpräsidenten des Saarlandes statt.

Nun wurde es endlich klar, wieder ging einer der ganz großen Fernsehmacher von der Bühne ab!

Nicht ganz Emotionslos muss man sagen, die Erinnerungen werden bleiben, aber auch das ungute Gefühl im Magen, „Etwas besseres kommt nicht nach“.

(Foto: ddp)

Dieter Thomas Heck – Wir gratulieren zum 70. Geburtstag!

Samstag, 29. Dezember 2007

Dieter Thomas HeckVor ein paar Wochen hat er, der große Showmaster Dieter Thomas Heck, zum letzten Mal die ZDF Gala „Melodien für Millionen“ moderiert. Am Ende dieser Sendung verabschiedete er sich von seinem treuen Publikum.

Heute an seinem 70. Geburtstag wird er in den verdienten Ruhestand geschickt. Möge er diesen auch bekommen, denn zurzeit muss er sich noch sehr um seine schwer an Krebs erkrankte Frau kümmern.

Dieter Thomas Heck, das Urgestein des Deutschen Fernsehens und der Übervater des deutschen Schlagers nimmt Abschied von seinem Publikum und seinen Fans. Mögen manche froh sein das er geht, so werden ihn auch Millionen Zuschauer vermissen, ihn den Schnellsprecher der Nation.

Geboren wurde er am 29. Dezember 1937 in Flensburg. Er hatte einen Sprachfehler, den er später unter anderem durch Gesangsunterricht überwand.

Nun, Heute, genau an seinem Geburtstag verabschiedet ihn das ZDF mit einer Live – Gala aus Berlin. Der Titel dieser Show ist „Danke Dieter Thomas Heck“. Es konnte keinen besseren Ort für diese Veranstaltung geben, denn hier begann er einst mit den Worten „Hier ist Berlin…“ die „ZDF – Hitparade“ 1969. Unvergessen ist diese Zeit, als er die Startnummer und Sieger dieser Hitparade und die ganze Sendung an - und abmoderierte.

Die „ZDF – Hitparade“ wurde nicht auch zuletzt durch ihn zu einem Stück Deutscher Fernsehgeschichte, das er in der Zwischenzeit auch geworden ist. Viele Sendungen hat er moderiert, ob „Melodien für Millionen“, „Die goldene Stimmgabel“, „Das große Los“, „Das Sommerhitfestival“ und viele mehr. Immer war ein Erfolgsgarant für seinen Haussender das ZDF. Aber auch als Schauspieler konnte man ihm im Fernsehen sehen, so in den Serien „Tatort“ und „Praxis Bülowbogen“. Auch in dem Aufsehen erregenden Film „Das Millionenspiel“ spielte er den Moderator.

Dieter Thomas Heck, war die optimale Gestalt für das Fernsehen in seiner Person. Er protegierte dieses erheblich mit in die Wohnzimmer der Zuschauer hinein.
Auch er hatte einst als Sänger angefangen, war bei Peter Frankenfeld aufgetreten, und dann im Vorentscheid des Grand Prix Eurovision de la Chanson ( Eurovision Song Contest) gelandet. Durch einen Zufall wurden seine Fähigkeiten als Moderator entdeckt. Heck nahm seinen Weg über Radio Luxemburg zur Europawelle Saar und dann zum ZDF.

Dort präsentierte er über 200 Mal die „Hitparade“ eingerechnet alle Sondersendungen dieser TV - Produktion.

Dieter Thomas Heck unterstützte und förderte den Deutschen Schlager, wo es nur ging. Gegen Kritiker setzte er sich entschieden durch.

Er bekam in seiner Karriere so manche Auszeichnung zuerkannt, so die „Goldene Kamera“ für die Hitparade, den „Saarländischen Verdienstorden“ und das Bundesverdienstkreuz.

Ehrungen die mehr als tausend Bewertungen für sein Schaffen geben, welches nun nach 38 Jahren sein Ende nimmt.

Dieter Thomas Heck hat die Deutsche Fernsehunterhaltung geprägt wie kein Anderer seines Faches. Er hinterlässt Spuren in der Deutschen Musikgeschichte und stellt die Normen für seine Nachfolger auf. Mit ihm geht eine Ära des Fernsehens zu Ende, die sehr viel Einfallsreichtum, Talent und Improvisationsvermögen erforderte. Dies alles hatte er und es wird schwer sein, in seine Fußstapfen zu treten, besonderst in einer Zeit, da das Fernsehen öfters die Qualität zu Gunsten des Kommerzes vermissen lässt.

Wir sagen Danke und leb wohl Dieter Thomas Heck!

Kommentar: Mögen manche meinen, sie seien genau so gut oder noch besser wie er, sie sollten voller Erfurcht verstummen und erst einmal darüber nachdenken!
Denn wie sie sind, das konnten wir schon Live miterleben, so zum Beispiel am Untergang der „ZDF – Hitparade“.

Der Deutsche Schlager braucht keine Möchtegernunterhalter und blonde Showladies, sondern Vollprofis, die von dessen „Feinden“ ernst genommen werden.

Viel zu wenig Schlager - Radiohörer zeigt RBB an

Montag, 09. Juli 2007

Viele Radiohörer in Berlin und Brandenburg sind stinksauer auf den RBB, Denn die Rundfunkanstalt hat 7 Radiosender und spielt nur noch auf einer Welle etwas Schlager und Volksmusik. Deswegen hat der Hörer Heiko Sander den RBB bei der Staatsanwalt Berlin wegen „Missbrauch der GEZ- Gebühren“ angezeigt.
Heiko Sander (36) heißt der Zuhörer und Chef der “Neue Bürgerinitiative für deutschen Schlager”. Heiko hatte das viele Pop- Gedudel – auf Kosten der Gebührenzahler satt – und erstatte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Berlin Strafanzeige wegen Gebührenbetruges durch den RBB.
Er nahm dazu in einem Telefoninterview mit mir Stellung und beantwortete meine Fragen.

Heiko ist stinksauer, dass in den letzten Jahren immer mehr Schlagersendungen aus dem öffentliche- Rechtlichen Fernsehprogramm verschwanden. Auch darüber, dass immer weniger Schlager und Volksmusik bei den öffentlichen Radiosendern gespielt werden, macht ihn sauer. Das hält er für einen Skandal. Es wurde speziell in Berlin ein ganzer Radiosender abgewickelt. Dabei zahlen die Leute die hohen Rundfunkgebühren, um beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk Volksmusik und Schlager im Radio zu hören und ihre Stars im TV zu sehen.

Diesem Wunsch müssen die Sender nachkommen, so sieht Sander den Programmauftrag der Sender und hier in diesem Fall des RBB. Denn es kann nicht sein, dass die Zuhörer die Zwangsabgabe GEZ bezahlen müssen und dann machen die Programm- Direktoren (wie beim RBB) was sie wollen. Denn in Berlin/ Brandenburg wollen jede Menge Radiohörer deutsche Musik von Roland Kaiser, Andrea Berg, Frank Schöbel und Kollegen hören. Doch die Programme werden immer mehr mit Pop-Musik zugedröhnt, um viele junge Hörer für die Werbewirtschaft zu bekommen. Dabei bleiben die treuen und auch älteren Zuhörer auf der Strecke.
Seine Forderung: Wer Gebühren zahlen muss, soll auch seine Musik hören dürfen. Denn die Popmusikfans dürfen auch ihre Musik hören.
Es sei eine Sauerei, dass die Leute Geld für etwas bezahlen müssen, was sie gar nicht wollen.
Er erzählte, dass Im Jahre 2005 hat unter der Führung von Intendantin Dagmar Reim der RBB den Schlagersender 88,8 Berlin zum Popsender Radio Berlin 88,8 umgewandelt. Obwohl es in Berlin schon ca. 30 Popsender gibt. Damit war die Berliner Radiolandschaft SCHLAGERFREI. Es gab damals unzählige Proteste und Beschwerden der Hörer. Sogar eine Demonstration gegen die Entscheidung des Rundfunkrates und des RBB wurde damals unter Mithilfe der Grauen Panther organisiert. Damals habe er sich stark für den Schlager eingesetzt und auch eine Strafanzeige gemacht. Die wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Unabhängigkeit und Staatsferne des Rundfunks und der Fernsehsender abgeschmettert.
Das kann aber inzwischen nicht mehr stimmen, da z.B. Kurt Beck (SPD) und Mathias Platzeck (SPD) im Verwaltungsrat des ZDF sitzen. Auch Roland Koch (CDU) sitzt auch in einem Aufsichtsgremium eines Senders. In vielen Rundfunkräten sitzen Politiker und bestimmen die Geschicke der Sender mit, obwohl diese ja staatsfern und politisch unabhängig sein müssten.
Kurz nach der letzten Strafanzeige gegen den RBB hatte ihn die Polizei wegen den GEZ- Gebühren verhört. Ein komischer Zufall. Die vielen Beschwerden bei den zuständigen Stellen oder bei den politischen Institutionen waren erfolglos.
Es sieht so aus als ob der Schlager systematisch zerstört werden soll, obwohl bei Live- Veranstaltungen der Schlager der Renner ist.
Als Beispiele für die Zerschlagung durch Musikverantwortliche nannte er die TV- Sendung Glückwunschantenne mit Ekki Göpelt beim RBB. Sie wurde ersatzlos gestrichen. Jetzt wird die Radiosendung Sonntagsvergnügen bei Antenne Brandenburg reformiert und Ekki Göpelt wurde als Moderator entlassen. Er wird ab September durch Bernhard Brink ersetzt. Damit ist eine weitere Verminderung des Schlagers im Programm fast vorprogrammiert. Her Göpelt soll auch nicht freiwillig gehen, sondern er soll gefeuert worden sein. Wahrscheinlich weil er zu viel Schlager gespielt haben.
Auch die aktuelle Entlassung von Dieter Thomas Heck beim ZDF als Moderator hat die Einstellung von Sendungen zu Folge. Auch solle die Sendung Lustige Musikanten zur Disposition stehen und ab 2008 evtl. nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen sein.

Er und viele Zehntausend Radiohörer in Berlin und Brandenburg sind über die Vorgänge beim RBB und jetzt ZDF sehr entrüstet und würden am liebsten keine GEZ- Gebühren mehr bezahlen.

Bei diesen Skandalen stellen sich er und viele Schlagerfans die Fragen;

1. Dürfen die Programmdirektoren einfach nach Lust und Laune über die musikalischen
Programminhalte bestimmen?
2. Mit welchem Recht dürfen sie die Wünsche der Hörer so rigoros ignorieren?
3. Ist es nicht moralisch verwerflich, wenn Teile der Bevölkerung zu Zwangsabgaben für eine Leistung gezwungen werden, die sie nicht wollen?
4. Müssten die Programmverantwortlichen nicht mehr auf die Wünsche ihrer Hörer eingehen?
(Denn die Sender und die Gehälter werden ja vorwiegend durch dessen Gebühren bezahlt)
5. Verstößt die Diskriminierung der Schlagerfans nicht gegen das Gleichbehandlungsgesetz oder gar Grundgesetz?
6. Warum stimmen die Rundfunkräte diese absichtliche Benachteiligung von Hörerschichten zu?

Es werde unter den vielen Schlagerfans über diese Vorgänge und Fragen kräftig diskutiert.
Die meisten Musikfreunde würden am liebsten die GEZ gar nicht mehr bezahlen, da sie sich – hier vom RBB – betrogen und bevormundet fühlen. De Frust sitzt teilweise sehr tief. Denn niemand nimmt die Musikfans ernst.- Selbst die Politiker als gewählte Volksvertreter wollen damit nichts zu tun haben. Obwohl sie durch ihre Gesetzte sich mitschuldig an diese Situation machten.
Aber die Schlagerfans werden nicht aufgeben und um ihre Musik kämpfen. Es werde immer wieder Beschwerden und Aktionen gegen den Abbau von deutscher Musik (Schlager und Volksmusik) im Radio und Fernsehen geben. Deswegen gibt es auch die Neue Bürgerinitiative für Deutschen Schlager.

Besten Dank Herr Sander für das Telefonat und sehr viel Glück für Ihre Aktionen!
Alle Schlagerfans werden sicher hinter Ihnen stehen.

Quelle: Heiko Sander (durch Telefongespräch)

Bericht: H. P. Sperber/ HPS Win Entertainment www.hps-win.de

Dieter Thomas Heck - aus beim ZDF

Sonntag, 08. Juli 2007

Dieter Thomas Heck muss seine Karriere als Fernsehmoderator beim ZDF beenden. Das ZDF verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr. Die Meldung von dem unfreiwilligen Abschied war am 07.07.07 in vielen deutschen Tageszeitungen und auf diversen Presseportalen zu lesen.
Das ZDF will durch eine Programmreform viele Schlager- und Volksmusiksendungen aus dem Programm werfen. Davon ist auch die Sendung Sommer-Hit-Festival, wo Dieter Thomas Heck als Moderator fungierte betroffen. Dieter Thomas Heck soll nur noch dieses Jahr einige wenige Sendungen moderieren. Er wird im Dezember 70 Jahre alt, damit ist der anscheinend den Programmmachern zu alt. Obwohl diese eigentlich auch als Alt-Herren-Riege zu bezeichnen ist. Allerdings will das ZDF ihrem verdienstvollen Showmoderator noch einen große Geburtstags- Gala ausrichten. Wenn Dieter Thomas Heck will, dann kann er noch als Schauspieler für das ZDF arbeiten, so ein Angebot des Senders. Insgesamt sollen durch diese Programmreform alle Musiksendungen mit Schlager und Volksmusik aus dem Wochenprogramm verschwinden und nur am Wochenende Musiksendungen ausgestrahlt werden. Willkommen bei Carmen Nebel ist davon nicht betroffen. Ihr Vertrag wird sogar verlängert. Auch die Sendung Lustige Musikanten steht damit zur Disposition. Mit Marianne und Michael sollen hier noch Gespräche geführt werden.
Das ZDF versucht mit diesen Maßnahmen mehr junge Zuschauer zu gewinnen. Da die Quote der Zuschauer von 14- 49 Jahren weit unter 10% liegt. Deshalb werden einfach quotenbringende und sehr beliebte Sendungen einfach gestrichen. Dazu einer der beliebtesten TV- Moderatoren Deutschlands gefeuert.

Bei der Produktion der Sommer- Hitfestivals in Berlin gab es im Umfeld bereits Gerüchte über diesen Rauswurf und die Programmveränderung. Fans, Künstler und Mitarbeiter sollen entsetzt darüber sein. Denn viele Menschen sehen darin einen weiteren Schritt beliebte Sendungen mit Schlager und Volksmusik aus dem Fernsehen zu verbannen – ohne Rücksicht auf die Zuschauer. Denn hier sollen ja beliebte und gern gesehene Sendungen gekillt werden.
Es wird in der Bevölkerung darüber diskutiert in wie weit die Programmchefs das Recht haben Programm nach ihrem Geschmack zu machen und die Wünsche der Gebühren zahlenden Zuschauer zu ignorieren. Denn die Zuschauer finanzieren ja mit ihren GEZ- Gebühren das Programm und die Gehälter der Senderangestellten. Der Sinn der GEZ- Gebühren wird hier momentan bei den enttäuschten Schlagerfans stark diskutiert, da ja anscheinend auch andere gebührenfinanzierte TV- Sender solche Pläne haben und einige öffentliche Radiosender das ja, gegen den Hörerwillen – durchgesetzt haben.

Text: H. P. Sperber

Carin Posch - Für Dich

Samstag, 21. April 2007

Rechtzeitig zum 10jährigen Bühnenjubiläum erscheint am 24.04.2007 das neue Album von Carin Posch “Für Dich”. 14 Songs, die uns verzaubern werden. Eine Stimme, die berührt und tief unter die Haut geht - all das bietet ihre neue CD “Für dich”.

Rechtzeitig zum 10jährigen Bühnenjubiläum erscheint am 24.04.2007 das neue Album von Carin Posch “Für Dich”. 14 Songs, die uns verzaubern werden. Eine Stimme, die berührt und tief unter die Haut geht - all das bietet ihre neue CD “Für dich”.

Infofacts:
Carin Posch erblickte an einem 18. November in Bruchsal (Baden-Württemberg) das Licht der Welt und ist damit Sternzeichen Skorpion. Ein Sternzeichen, das bekanntlich für Leidenschaft steht, die nahezu in jedem Ton von Carins Musik zu erkennen sind. Schon mit 16 Jahren begann Carin in einer Band zu singen.
Mit 20 war Carin Posch dann bereits Frontsängerin der international bekannten Tanz- u. Showband Wonderland.
Zahlreiche Auftritte führten sie durch halb Europa, so gastierte sie mit Wonderland unter anderem in Finnland, Schweden, der Schweiz, Italien und in Spanien. Der Anfang einer beachtlichen Karriere war gemacht. “Es war schon schade, dass sich die Gruppe dann auflöste, ich wollte aber weiter Musik machen und bekam die Möglichkeit als Chorsängerin in verschiedenen Tonstudios einzusingen.
So unterstützte Carin durch ihren Chorgesang namhafte Künstler wie z.B. Bata Illic, Lolita, Elke Martens, Jens Bogner, Die Grombächer, Yannis, Gaby Baginsky oder auch Bernd Clüver. Eine Zusammenarbeit die im Weiteren Früchte tragen sollte. Kein geringerer als Bernd Clüver war es nämlich, der Carin ermutigte, mehr ins Rampenlicht zu treten. 1996 nahm er mit ihr den Titel Wenn ich Dich berühr” auf. Ein toller Erfolg mit über 20 TV-Sendungen stellte sich ein. Im März 1997 folgte das zweite Duett “So wie ich eigentlich bin”.
Im Dezember 1997 war es dann endlich soweit: “Ich liebe Dich”, die erste Solo-CD-Single von Carin Posch wurde gleichzeitig mit dem ersten eigenen Schallplattenvertrag auf dem Label GLOBAL/BMG veröffentlicht.
Im Juli 1988 kam dann “Immer wenn ich an Dich denk” auf den Markt und Carin konnte sich bereits im ersten Anlauf bei der Deutschen Schlagerparade über einen hervorragenden 3. Platz freuen. Ganz besonders freute sich Carin über ein erneutes Musikprojekt mit Bernd Clüver. Der neue gemeinsame Titel “Niemand weiß, dass wir uns lieben” hatte am 5. September 1999 im ZDF in Dieter Thomas Hecks “ZDF-Showpalast” Premiere, Im Oktober 2000 wurde dann das erfolgreiche Debütalbum “Du bist meine große Liebe” veröffentlicht.
Ab Mai 2001 bis Ende 2003 bei KOCH Universal unter Vertrag startete Carin Posch wieder durch.
Mit neuem Autoren- und Produzententeam - hier zeichnete Werner Schüler & Norbert Beyerl verantwortlich - entstand die Hitsingle “Kopfüber ins Glück”. Die folgende Single “Wenn er mich küsst denk ich an dich” wurde von Francesco Bruletti produziert und zeigte wieder einmal eine ganz romantische Carin Posch.
Privat ist Carin Posch mit dem Produzenten Ekkehard Posch (POSITON-Records)verheiratet, Musik spielt im Hause Posch also rund um die Uhr eine gewichtige Rolle. Ansonsten ist bei Carin viel Sport und Fitness angesagt: Joggen und Schifahren stehen da ganz hoch im Kurs. Ansonsten entspannt sich Carin bei der Gartenarbeit und kümmert sich um ihre drei süßen Katzen.
Im Frühjahr 2004 war die Zeit reif für eine neue Musikproduktion. “Denk noch immer an dich”, so hieß die neue Single-CD, die im Juni 2004 auf dem Label POSITON erschien. Im Februar 2005 folgte die Single-CD “Was ist geschehn”.
Im Febraur 2006 erschien die Single “Was ich für dich fühle” und August 2006 “Der schönste Traum”. Als Autoren fungierten Felice Pedullá und Hubert Nitsch. Eigentlich schon wieder genug schöne Titel um an eine Albumveröffentlichung zu denken.
Carin Posch war fleißig im Tonstudio und produzierte 2006 parallel mit ihrem Mann ein komplettes Weihnachtsalbum mit dem Titel “Weihnachtszeit”. Fünf eigene neue Weihnachtslieder, verbunden mit fünf der schönsten Traditionals sind das Ergebnis dieses schönen besinnlichen Albums.
Im Frühjahr 2007 - rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum als Solo-Künstlerin - hier das
neue Album “FÜR DICH”. Produziert von Uwe Haselsteiner für POSITON-Records.
10 JAHRE CARIN POSCH - EINE STIMME DIE BERÜHRT
Quelle: Positon www.positon.de

Homepage Carin Posch
www.carin-posch.de

Titelliste:
1. Ich seh dich heut mit anderen Augen
2. Sommer mit dir
3. Was ich für dich fühle
4. Als träum ich noch von dir
5. Ich hab dir nie den Himmel versprochen
6. Mein Herz bleibt hier
7. Denk noch immer an dich
8. Ich halte dich fest
9. Am Ende der Sehnsucht
10. Was ist geschehn
11. Ein Wort das man Liebe nennt
12. Stell dir vor
13. Der schönste Traum
14. Liebe kann tiefer geh´n

GOLDENE STIMMGABEL für MONIKA MARTIN und SEMINO ROSSI

Sonntag, 01. April 2007

Monika Martin und Semino Rossi sind in diesem Jahr Preisträger der Goldenen Stimmgabel. Monika Martin erhält den Preis in der Kategorie Erfolgreichste Solistin – Volkstümliche Musik, Semino Rossi in der Kategorie Erfolgreichster Solist – Schlager. Die Auszeichnung wurde bereits am 16. September 2006 im Rahmen der Gala Die Goldene Stimmgabel von Dieter Thomas Heck verliehen. Am gestrigen Sonntag, den 24. September 2006 wurde die TV-Gala im ZDF ausgestrahlt. Die Preisträger werden nicht von einer Fachjury, sondern allein anhand der CD-Verkaufszahlen von media control ermittelt. Die Goldene Stimmgabel ist neben dem ECHO die begehrteste Trophäe der Deutschen Entertainmentbranche dar.

ADS Medienpreis 2006

Mittwoch, 07. März 2007

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager und Volksmusik setzt sich engagiert für den Erhalt dieses Kulturgutes ein.Personen aus den Bereichen Ton, TV, Print und Lebenswerk, die diese Bemühungen unterstützen, werden alljährlich mit dem ADS-Medienpreis geehrt.
Am 8. Mai werden in der Audimax Halle im Dorf Münsterland, in 48739 Legden die Medienpreise der Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlager und Volksmusik e.V. (ADS) im Rahmen einer großen Goldstar-TV Fernsehgala verliehen.
Die Moderation wird, wie in den vergangenen Jahren, von Uwe Hübner übernommen. Musikalisch werden HEINO, CLAUDIA JUNG G.G.ANDERSON und Shooting-Star NIK. P. aufwarten. Desweiteren werden die Partykönige DJ Ötzi und COSTA CORDALIS, das Erfolgsduo FANTASY und die Schlagerstars GABY BAGINSKY, TANZPALAIS und MATTHIAS CARRAS dabei sein.
Bei der TV-Medienpreisverleihung werden jeweils ein Vertreter aus den Bereichen Ton, TV, Print und Lebenswerk für ihre Verdienste in der Schlager- bzw. volkstümlichen Schlagerbranche vom ADS (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager u. Volksmusik e.V.) geehrt. Die Preisträger des ADS Medienpreises 2006 sind:

Kategorie Radio Deutschland
1) Wolfhard Klein, Programmchef SWR 4 Rheinland Pfalz, Mainz
2) Matthias Gehler Hörfunkchef MDR 1 Thüringen, Erfurt

Kategorie Fernsehen Deutschland
Udo Foth, Programmchef MDR Fernsehen, Leipzig

Kategorie Presse
Daniela Kerscher, Verantwortliche Redakteurin u.a.
Stars & Melodien, Klambt Verlag, Baden Baden

Kategorie Fernsehen Österreich
Günther Huber, verant. Redakteur u. a. Grand Prix der Volksmusik, ORF Fernsehen, Wien

Kategorie Lebenswerk
Dr. Karl Heinz Schwab, ( Ralf Bendix ) Sänger, Produzent, u. a. Entdecker und Produzent
von Heino

Kategorie Nachwuchspreis
Mario, Schlagersänger

Alle Preisträger engagieren sich stark für den deutschen Schlager und für die deutschsprachige Volksmusik. Zu den bisherigen Medienpreisträger der ADS gehören auch neben vielen anderen Karl Moik, Dieter Thomas Heck und Ralph Siegel. Sie haben sich alle in ihren Bereichen um den deutschen Schlager und um die deutsche Volksmusik verdient gemacht.
Für diese Ziele setzt sich auch konsequent die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlager und Volksmusik e.V. ein und versteht sich als kompetenter Interessenverband von Künstlern, Managements, Promotionagenturen, Tonträgerfirmen und Fanclubs.
Der ADS-Medienpreis ist eine Trophäe, die eigens für diese Auszeichnung von dem bekannten niederländischen Künstler Berend Seiger entworfen wurde.

Hans-Peter Semmelmeier
Pressesprecher der Arbeitsgemeinbschaft Deutscher Schlager und Volksmusik e.V.
hps-presseservice@t-online.de