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Nicole trifft “Mitten ins Herz”

Montag, 14. Juli 2008

Nicole trifft “Mitten ins Herz”Im Jahre 1980 wurde die Saarländerin auf einem Liederfestival entdeckt, und bereits 1981 erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag von keinem Geringeren als Ralph Siegel, ein wichtiger Wegbegleiter fortan. Denn mit seiner Komposition „Ein bisschen Frieden“ gelang es Nicole 1982 als bislang einzige deutsche Vertreterin den Grand Prix Eurovision de la Chanson zu gewinnen.

Es war der Startschuss für eine große Karriere, die bis heute u.a. mit zehn Goldenen Stimmgabeln belohnt worden ist. Dennoch ist sich Nicole stets treu geblieben, führt ein harmonisches Familienleben in ihrer Geburtsstadt Nohfelden, deren Ehrenbürgerin sie auch ist.

Beruflich trennt sie sich von Ralph Siegel, ein gewagter und gleichzeitig mutiger Schritt, der aber wieder belohnt wird, wie die Verkaufszahlen ihres Albums „Alles fließt“ im Jahr 2007 beweisen. Daran Anschluss hält auch das derzeitige Werk „Mitten ins Herz“. Es geht dabei natürlich um die Liebe und Leidenschaft, eben typisch für den anspruchsvollen Schlager, den Nicole verkörpert, offen und ehrlich, und nicht in die „Herz-Schmerz- Schiene“ verfallend.

Isabel Varell und ihr neues Lebensglück

Montag, 23. Juni 2008

Isabel Varell und ihr neues LebensglückIsabel Varell wurde 1981 von Jack White entdeckt, und somit ging ein Kindheitstraum für sie in Erfüllung. Schon immer wollte sie nämlich nur eines, - Sängerin werden. Dennoch hat es sich in der Zwischenzeit immer noch nicht überall herumgesprochen, dass Isabel aber zudem auch ganz andere Fähigkeiten besitzt.

Als Schauspielerin stellte sie u.a. an der Seite von Hape Kerkeling ihr Talent unter Beweis, bekam im ZDF ihre eigene Comedyshow „Varell & Decker“, und auch diverse Theaterbühnen sind ihr keinesfalls fremd, auf denen sie zuletzt mit ihrem Musik-Comedy-Programm anzutreffen war. Aber aktuell gibt es nur noch eins was zählt, und das ist die MUSIK!

Nach der Auskopplung von “Bye-Bye Baby“ ist ihr mit „Königin der Nacht“ ein weiterer Hit auf Anhieb gelungen, was die Fans auf gleichnamigem Album erwartet, wie sich ihr Leben als Pendlerin gestaltet, und wie wichtig ihr persönliches Engagement ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichem Gespräch.

Hithaus: Sie starten gerade durch mit Ihrem Album „Königin der Nacht“, erzählen Sie ein wenig über die Vorzüge des neuen Werkes?

Isabel Varell: Ja gerne, denn auf dieses Album bin ich wirklich mächtig stolz. Ich war lange Zeit, genau gesagt vier Jahre, aus der Musikszene verschwunden, um mich auf den Kleinkunstbühnen dieser Welt auszutoben, was mich auch sehr bereichert hat, aber die Liebe zur Musik hat mich immer begleitet, und es kam der Tag, wo ich merkte, ich muss wieder singen. Und da ist es mir gelungen, auf Anraten von Annette Humpe, an eine Texterin zu geraten, die ich als meinen Glücksfall bezeichne, nämlich Jovanka von Willsdorf. Wir passen zusammen wie Deckel und Topf, sie entwickelt wahnsinnig tolle Texte für mich, die wirklich von mir sein könnten, und ich darf auch „meckern“ wenn mir etwas nicht passt, ohne dass man dann anschließend kein Wort mehr miteinander redet, einfach klasse, und es ist ein für mich sehr emotionales Album entstanden.

Hithaus: Würden Sie sich selber auch eher als Königin der Nacht bezeichnen, oder sind Sie Tag und Nacht aktiv, so als Powerfrau?

Isabel Varell: Das ist phasenweise bedingt unterschiedlich. Ich gehe schon mal gerne mit Freunden um die Häuser und das auch durchaus bis tief in die Nacht, andererseits schlafe ich auch sehr gerne und sehr lange, alles zu seiner Zeit, würde ich sagen und je nach Laune.

Hithaus: Sie wirken heute sehr ausgeglichen und bei sich angekommen. Gab es für Sie gravierende Veränderungen in der Vergangenheit, die so eine Entwicklung haben folgen lassen?

Isabel Varell: Ja, das stimmt in der Tat, das haben Sie richtig erkannt! Ich hatte gerade vor zehn Jahren wahnsinnige Existenzängste, die mein Leben bestimmt haben, und die mich in meinem Tun und Handeln sehr eingeschränkt haben. Das liegt sicher an vielen Faktoren, wie Erziehung, die Einstellung zum Leben, aber ich konnte all diese Ängste Gott sei Dank abschütteln, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch hat mir sicherlich der Sport dabei geholfen, ich bestreite ja Marathonläufe, was nicht unbedingt gesund ist, aber es spornt unheimlich an, befreit und setzt Kräfte frei, die ich früher nie an mir vermutet hätte, einfach genial.

Hithaus: Ist das vielleicht mit ein Grund für Ihr vielseitiges Engagement. Erzählen Sie doch bitte einmal über Ihre Projekte.

Isabel Varell: Ja bestimmt. Ich setze mich sehr für die Aidshilfe ein, da ich mich auch privat sehr viel in der Schwulenszene aufhalte, die leider immer noch sehr tabuisiert ist, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Dann habe ich aus eigenen Erfahrungen mitbekommen wie Freunde von mir an Aids gestorben sind, und so entstand der Wille hiefür etwas tun zu müssen. Hilfreich dabei war mir mein Freund seit etwas 100 Jahren Hape Kerkeling, der wiederum Beziehungen zum Geschäftsführer der Aidshilfe hatte, tja und so nahmen die Dinge Ihren Lauf und wir freuen uns wirklich über jede Spende, denn ich glaube die Leute haben immer noch nicht begriffen dass Aids zwar im gewissen Masse heilbar ist, aber eben auch wahnsinnig tückisch.

Hithaus: Um nochmals auf Ihre Karriere zurück zu kommen, die ja sehr vielschichtig ist, warum haben Sie sich jetzt nur noch für den Gesang entschieden?

Isabel Varell: Wie ich am Anfang schon kurz erwähnte, wenn man mich nach meiner Berufsbezeichnung fragen würde käme immer wie aus der Pistole geschossen: Sängerin!! Ganz klar ehrlich das ist mein Beruf und auch meine Berufung, die ich nicht mehr missen möchte, ich habe es ja versucht, aber so sehr vermisst, wie Sie mitbekommen haben, bin wirklich froh, dass ich jetzt wieder loslegen darf.

Hithaus: Sie leben ja zwischen den Metropolen Paris und Köln, warum gerade dort, und wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Isabel Varell: Also Paris habe ich schon als Jugendliche entdecken dürfen und ich weiß immer noch nicht was es genau ist, aber diese Stadt hat mich fasziniert bis heute. Ich bin dann irgendwann mal so aus Spaß auf Wohnungssuche gegangen, ich liebe nämlich Wohnungen müssen Sie wissen, bin dann fündig geworden und war doppelt verliebt einmal in Paris und eben in diese Wohnung. So lebe ich heute quasi als Tourist in Paris in meinem Haus am Meer, wie ich es bezeichne, aber hauptsächlich immer noch in Deutschland, genauer gesagte eben in Köln, diese Stadt möchte ich auch nicht missen, da ich hier all meinen Freunde habe.

Hithaus: Bleibt da Zeit für Freundschaften und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Isabel Varell: Ja klar, das ist mir auch absolut wichtig, ohne Freunde geht gar nichts. Wir gehen zusammen ins Kino, oder ich koche leidenschaftlich gerne, ein Zug durch die Gemeinde, vieles ist möglich und auch durchaus machbar, aber die wahren Freunde habe ich eben bislang in Köln.

Hithaus: Wie sieht es aus mit einer eigenen Musiksendung, der Bedarf ist doch durchaus da, oder?

Isabel Varell: Hey, das wäre mal was.. habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber wenn das Konzept stimmen würde, und ich mich schauspielerisch, gesanglich sowieso, und dann noch als Moderatorin einbringen könnte, ja warum nicht, hoffen wir mal, das dies irgendjemanden anregt.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, privat und beruflich?

Isabel Varell: Also privat bin ich sehr glücklich mit meinem Freund, und das soll auch so bleiben, natürlich, und beruflich träume ich von vielen Leuten, die meine neue CD kaufen mögen, und wenn es an der Zeit ist, wäre eine eigene Konzerttournee echt das Größte, aber da lass ich mir noch Zeit. Träumen darf man ja.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Isabel Varell für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Jürgen von der Lippe, der Feinstchirurg des Humors

Montag, 12. Mai 2008

Jürgen von der Lippe der Feinstchirurg des HumorsHans-Jürgen Dohrenkamp. Besser bekannt als Jürgen von der Lippe, stellt derzeit das “Beste aus 30 Jahren bestem Entertainment” auf einer Doppel-CD seinem Publikum vor. Drei Jahrzehnte lang begeistert der Feinstchirurg des Humors nun schon seine Anhänger, ob als Kalle, welcher sich mit Love and Peace beschäftigt, oder dem Blumenmann von nebenan, er trifft stets den Lachnerv, egal welchen Alters. Das sucht seinesgleichen.

Was für ihn der bevorstehende runde Geburtstag bedeutet, woher seine nimmermüden Ideen stammen, und was es mit Frau Wehner an der Wunderorgel auf sich hat, das erzählte er Hithaus während seiner laufenden Tournee.

Hithaus: 30 Jahre im Showgeschäft, das schaffen nur sehr wenige, von daher erst einmal Respekt, und gleichzeitig die Frage, wie erklären Sie sich diesen lang anhaltenden Erfolg?

Jürgen von der Lippe: Och ich glaube so wenige sind das gar nicht, die sich auch schon so lange halten, denken Sie mal an Frank Elstner oder Thomas Gottschalk, aber okay, Sie haben recht, ich glaube ich gehöre zu den Vielseitigsten, vielleicht ist das mein Geheimnis des Erfolges.Ich gelte ja so als Promenadenmischung, da ich bekannt bin für Stand Up Comedy, „komische“ Lieder, Moderator, Autor, und man muss glaube ich ein Junkie sein, heißt, süchtig nach diesem Beruf, und das bin ich. Natürlich gehören auch die Tugenden wie Fleiß und Disziplin dazu, der Spaß und die Leidenschaft müssen gegeben sein , und mir war und ist es immer wichtig, wenn ich ein neues Bühnenprogramm präsentiere, dann nichts Aufgewärmtes, altes zu Neuem machen, das reizt das Publikum einfach nicht, und wäre auch unfair.

Hithaus: Sie sind ein Wortakrobat vom Feinsten. Hat Ihnen dabei Ihr Germanistik - und Philosophiestudium geholfen, oder wurde Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?

Jürgen von der Lippe: Also ehrlich gesagt würde ich keinem raten wollen Germanistik zu studieren, es ist teilweise doch sehr trocken, ich glaube meine Haltung zur Sprache ansich hat mir mehr geholfen. Ich hatte schon immer die pure Freude an zweckfreiem Lesen, die Liebe des Wortspieles war stets interessant, bis hin zum Fabulieren und Neuerfinden von Geschichten, das hat mich gereizt, aber dafür brauchte ich die Uni im Grunde nicht wirklich.

Hithaus: Was sagen Sie zur Entwicklung im derzeitigen Comedybereich, der zwar stetig zunimmt, aber doch oftmals eher flach erscheint?

Jürgen von der Lippe: Nun ja, wenn man die Ansprüche sehr hoch stellt an die Comedy, dann mag die Einstellung schon richtig erscheinen, aber das ist übrigens nicht nur hier in Deutschland so, sondern auch in England oder auch Amerika. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass das Anhören von CD´s oder auch das bloße Zuschauen vor dem TV nicht das hergeben, was die Comedy in Wirklichkeit oftmals doch zu bieten hat. Erlebt man einen Mario Barth zum Beispiel live, dann rastet alles aus, und das zurecht, ich wollte es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so, Wahnsinn! Das heißt im Klartext, die Athmosphäre, die bei einem Livekonzert herrscht, und die Aura des Künstlers ist das A&O , was man einfach nur erleben kann, wenn man selber leibhaftig mit dabei ist.

Hithaus: Könnten Sie sich vorstellen vielleicht eine Art „Comedy Akademie“ zu gründen, kann man diese(n) Beruf(ung) überhaupt erlernen?

Jürgen von der Lippe: Ich habe mir das in der Tat schon einmal angesehen in Köln, war wirklich klasse muss ich sagen, denn dort kommen wirklich nur die Leute hin, die da wirklich Bock drauf haben, und nicht die Einstellung vertreten, im Moment habe ich mal gerade nichts zu tun, vielleicht sollte ich Comedian werden, das wäre auch absolut schräg. Diejenigen, die sich dort einfinden haben die Entscheidung getroffen ich will den Weg gehen, sind vernarrt darin und dann finde ich es sehr gut, wenn Leute da sind, so wie ich meinetwegen, die aus dem Fach sind, und den Leuten vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Hithaus: Sie werden in diesem Jahr 60 Jahre, macht Ihnen das Älterwerden etwas aus, oder lachen Sie da auch drüber?

Jürgen von der Lippe: (Lacht) Nee, mit dem Älterwerden habe ich wirklich überhaupt kein Problem! Ich sage immer, man muss jedes Pfund annehmen und damit fertig werden, und ich muss sagen ich fühle mich fit, wie vor 20 Jahren, zumal ich heutzutage mehr Sport betreibe als eben noch vor dieser Zeit. Klar ein paar Zipperlein spürt man schon ,aber wer kennt das nicht, aber ich kann echt nicht klagen.

Hithaus: Gibt es an Ihnen auch eine ernste Seite, wie darf man sich Ihren Alltag vorstellen?

Jürgen von der Lippe: Ja, ich denke wenn man auf der Bühne stets die Leute zum Lachen bringt, oder es zumindest versucht, dann ist es normal, dass man im privaten Leben auch eher mal zurückhaltend ist und eingekehrter. Ich habe ja auch schon mal die klassische Seite von mir preisgegeben, aber man kann ruhig das Eine tun, ohne das Andere sein zu lassen finde ich, mir jedenfalls hat es nicht geschadet. Ich habe ja auch bereits sieben Bücher geschrieben, und in dem Zusammenhang auch diverse Lesungen abgehalten, auch das ist eine andere Seite von mir, und hat auch durchaus etwas Ernsthaftes.

Hithaus: In welche Rolle schlüpfen Sie auf der Bühne am Liebsten?

Jürgen von der Lippe: Also grundsätzlich mag ich alles! Ich denke aber, die Mischung macht´s, ich singe gerne, spiele auch gerne den Kalle, und na ja ganz ehrlich liegen mir glaube ich besonders die Dialoge zwischen Mann und Frau, diese Verwandlung und eben wieder diese Wortspielerei, ja das gehört für mich auf jeden Fall dazu.

Hithaus: Neu in Ihrem Programm ist Frau Iris Wehner an der Wunderorgel, was hat man sich darunter vorzustellen?

Jürgen von der Lippe: Also bei der Orgel handelt es sich um eine Yamahaspezialorgel, die es nur sechs Mal in Europa gibt. Und sie wird virtuos bearbeitet von der Organistin und Klavierlehrerin Iris Wehner, die nebenbei auch noch Saxophon spielt, und sich jetzt mit mir herumquälen muss, indem sie mir das Klavier spielen beibringt. Man kann an diesem Instrument so herrlich improvisieren, was bei einer Gitarre ja nicht möglich ist, aber, gut ich bin ja noch lernfähig, und es macht mir einen Riesenspaß, ich hoffe Iris auch…

Hithaus: Was ist Ihre ganz persönliche Musikrichtung?

Jürgen von der Lippe: Na ja, das richtet sich eigentlich immer nach der jeweiligen Situation. Wenn ich abends im Bett liege, und mir ein gutes Buch dabei vornehme, dann ist es schon die Klassik. Im Auto wiederum darf es schon Country, oder Rock / Pop sein, beim Sport dann schon eher Up Stones oder moderner Jazz, also eigentlich alles quer Beet.

Hithaus: Wie sieht es mit dem TV aus, gibt es da in naher Zukunft etwas Neues?

Jürgen von der Lippe: Nö, was Neues kommt erst mal nicht ins Haus, denn beim WDR läuft ja aktuell noch die Sendung „Was liest Du“?, beim MDR gibt es die Sendung in der es um Sprachbesonderheiten geht, dann bin ich 15 bis 20 Mal zu Gast in anderen Sendungen. Bis 2011 habe ich dann noch Buchprojekte zugesagt, und so ganz nebenbei muss ich über das Jahr gesehen mindestens hundert Bücher lesen, um auf dem Laufenden zu bleiben, und dann ist es schon fast wieder zeit über ein neues Bühnenprogramm nachzudenken, also langweilig wird mir nicht, wie Sie sehen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Wünsche für die nächsten 30 Jahre außerhalb Ihres Geburtstages aus?

Jürgen von der Lippe: Das ist ganz kurz und knapp gesagt : Gesund bleiben und WEITERMACHEN!!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Jprgen von der Lippe für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Eindringliche Warnung vor dubiosen Ticketbörsen!

Freitag, 11. April 2008

Eindringliche Warnung vor dubiosen TicketbörsenWas in dieser Woche mit der anwaltlichen Abmahnung einer Ticketbörse begann, das setzt sich nun mit einem Statement der Berliner Konzertagentur „Four Artists“ for.

Diese warnt „Fans der Bands eindringlich davor, Karten auf diesem Wege zu erwerben.”

Es ist absolut richtig, das jetzt gegen diese Agenturen mit rechtlichen Mitteln vorgegangen wird. Fans konnten bisher bei diesen Konzertkarten zu teureren Preisen als von den Konzertveranstaltern ausgegeben erwerben.

Dies will die Musikbranche nicht mehr zulassen. Denn diese Sache hat noch einen Haken, Fans die Karten zurückgeben müssen, weil ein Konzert zum Beispiel ausfällt erhalten nur den Originalpreis erstattet. Gab es einst nur „Ebay“, so haben sich jetzt diese dubiosen Kartenagenturen wie Pilze vermehrt. Damit soll nun endlich Schluss gemacht werden.

Rein rechtlich gesehen kommt noch hinzu, das Konzertkarten in Deutschland, wie Bücher, einer Preisbindung unterliegen. Verschleiert wird diese ganze Sache dadurch, dass diese Agenturen nach Außen den Schein erwecken, dass es sich bei diesen Karten um Tickets von anderen Fans handelt. Dies ist aber absolut nicht der Fall!
Das Problem an der Sache, ist aber auch, das dass Unterscheiden dieser dubiosen von seriösen Seiten nicht ganz einfach ist.

Stefan Santos von Hithaus meint: Allerdings muss man eines sagen, das Problem ist hausgemacht, denn wer berufstätig ist, der hat nun meistens nur die Möglichkeit über Kartenbörsen an Eintrittskarten heran zu kommen. Ich kenne keinen Bieter bei „Ebay“, der nicht seine angebotenen Konzertkarten reisend los geworden ist.
Vielleicht sollte sich die Industrie hierüber auch einmal Gedanken machen.

Helmut Schmücker, der heimliche Dinner-König ?!

Montag, 07. April 2008

Helmut SchmückerHelmut Schmücker steht für  musikalische Begleitung der Extraklasse. Begleitet von Klängen  eines Orchesters ( Playback CD) spielt er sowohl auf Klarinette, Saxophonen oder Konzertflöte den Solopart abwechslungsreiche Stücke .

Als sehr angenehm wird von seinen Gästen, die ihn buchen, empfunden, dass man sich bei seiner Musik sehr gut und in Ruhe unterhalten kann. Helmut Schmücker lebt im sauerländischen Olsberg, und was der Begriff „ Tafelmusik“ bedeutet, was ihm persönlich am Herzen liegt und wie seine Zukunftspläne aussehen, dass erzählte er in einem persönlichen Interview.

HITHAUS:
Auf Ihrer Homepage benennen Sie sich „ Helmut´s Tafelmusik“ was darf man sich darunter vorstellen?

Helmut Schmücker:
Auf die Idee meine Musik „Helmut`s Tafelmusik“ zu nennen bin ich gekommen, als ich merkte, dass diese Musik sehr gut zum „Tafeln“ sprich zum „Dinner“  paßt.

HITHAUS:
Wie lange arrangieren Sie sich schon für diese Art der Musik?

Helmut Schmücker:
Meine musikalische Laufbahn begann von 45 Jahren bei der Blasmusik. Zwischenzeitlich habe ich auch eine eigene 3 Mann –Tanz - Band gehabt. Auch mit 6 bis 8 Leuten haben wir Tanzmusik gespielt. Desweiteren habe ich auch  21 Jahre den Musikverein „Eintracht“ aus Olsberg als erster Dirigent geleitet. Innerhalb meiner musikalischen Laufbahn gehört auch die Ausbildung von ca. 150 Kindern auf Klarinette, Saxofon und Flöte. Was mich aber immer schon fasziniert hat, waren die Darbietungen eines Alleinunterhalters. Da ich aber kein Tasteninstrument spiele, kam das nicht für mich in Frage. Erst als vor ein paar Jahren die CD`s auf den Markt kamen, wo ein komplettes Orchester zu hören war und man dazu die Solostimme spielen konnte, war es mir möglich, alleine Musik anzubieten. Aus verschiedenen CD`s habe ich mir dann ein Programm zusammen gestellt und konnte nun der „Alleinunterhalter der besonderen Art“ sein.

HITHAUS: Welche Leute engagieren Sie, gibt es eine bestimmt Zielgruppe?

Helmut Schmücker: Diese Musik wird gerne genommen, wo es um eine im „wahrsten Sinne des Wortes“ Untermalungsmusik und keine Tanzmusik geht. Auch als konzertante Musik ist sie sehr gut geeignet. Ich habe schon gespielt zu: Brunch, Kaffeetafel, Modenschauen, Ausstellungen, Vernissagen und Geburtstagen. Eröffnungen und Hochzeiten waren auch dabei. Selbstverständlich auch zum Dinner, wobei der auch zu zweit sein könnte.

HITHAUS: Sie spielen drei Instrumente ( Klarinette, Saxophon und Konzertflöte). Haben Sie einen persönlichen Favoriten, der ihnen besonders am Herzen liegt?

Helmut Schmücker:
Einen besonderen Favoriten habe ich nicht. Jedes Instrument hat seinen besonderen Reiz. Die Klarinette fasziniert mich immer mit ihrem vollen, weichen und runden Klang in den tiefen Tönen. Das liebe ich besonders bei der Bassklarinette, die ich immer noch gerne im Blassorchester spiele. Als Saxofone spiele ich bei meiner Tafelmusik das B-Tenor bzw. das Sopran Saxofon. Ich liebe mehr das Sopran, wobei für den Zuhörer das B-Tenor mehr den typischen Saxofon Klang verkörpert. Die Flöte setzte ich oft bei sehr langsamen Stücken ein. Man kann dann sehr schön den Ton im Raum schweben lassen.

HITHAUS: Welche Stücke haben Sie zur Auswahl, sind das hauptsächlich klassische, oder gehört auch Pop und Rock zu ihrem Repertoire?

Helmut Schmücker: Das für mich interessante bei dieser Musik ist, dass ich aus allen Sparten und Stilrichtungen spielen kann und darf. Mit der Flöte spiele ich z. B. das AIR von Bach oder THE SAUND OF SILENSE, sowie SPANICH EYES oder MY HEART WILL GO ON. Mit der Klarinette: MORGENS UM SIEBEN, die MOLDAU, THE LADY IN RED, STRANGER ON THE SHOR oder ein Dixie wie ICE CREAM oder auch die Polka
AUS BÖHMEN KOMMT DIE MUSIK. Auf den Saxofonen habe ich Stücke wie TEA FOR TWO, HEAL THE WORLD, BRAZIL, ROCK ARAUND THE CLOCK oder auch WENN ICH EINMAL REICH WÄR.

der heimliche Dinner-KönigHITHAUS: Sie kommen ja aus dem Sauerland, ist es dort nicht eher schwierig die Leute für solche Art von Musik zu begeistern?

Helmut Schmücker: Nein! Das Sauerland ist vom Musikgeschmack nicht anders wie in den anderen Landesteilen von Deutschland auch. Es kommt eher auf den Anlass an und nicht auf die Personen. Ein junges Hochzeitspaar, dass dieser Musik sonst nicht ganz so zugetan ist, findet zu ihrer Hochzeit diese Stilrichtung dann ganz hervorragend.

HITHAUS: Wäre es für Sie eine Herausforderung in einem großen Orchester mitzuspielen, oder lieben Sie eher den Part des Solisten?

Helmut Schmücker: Jede Seite hat seine Reize. Pauschal kann man das gar nicht so sagen. Die Zeit als Dirigent habe ich sehr genossen. Als Alleinunterhalter ist man für Alles und Jedes verantwortlich, braucht aber auch außer seinen „Kunden“ keinem Rechenschaft abzulegen. Die Zeiten in denen ich jetzt noch in einem Blasorchester und in einem Philharmonieorchester mitspiele, kann ich auch sehr gut genießen. Es ist eine eigene Art und Richtung und man hat keine große Verantwortung.

HITHAUS: Was machen Sie beruflich, und wie sieht Ihre Freizeitgestaltung aus?

Helmut Schmücker:
Beruflich bin ich selbstständiger Friseurmeister mit einer Zweithaarabteilung. Auch engagiere ich mich als erster Vorsitzender in der Werbegemeinschaft Olsberg und in der Werbegemeinschaft Sauerland. Meine Freizeit wird sehr stark von meinem Hund, einem Dalmatiner, bestimmt. Auch Yoga und „TM“ stehen bei mir mit auf dem Programm.

HITHAUS: Könnten Sie sich vorstellen Ihr Hobby doch noch zum Beruf werden zu lassen?

Helmut Schmücker: Tafelmusik in konzertanter Art ja. Blasmusik bleibt eher mein Hobby.

HITHAUS: Was raten Sie allen Hobbymusikern besonders?

Helmut Schmücker:
Findet heraus, was für eine Musik euch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, auch im Beruf, wenn man zu etwas gezwungen wird. Wer Spaß und Ziele hat, geht gerne und übt auch gerne.

HITHAUS:
Haben Sie persönliche Vorbilder, an denen Sie sich orientieren?

Helmut Schmücker: Fasziniert haben mich schon immer Bert Kempfert und James Last.

HITHAUS: Stimmt es, dass Sie zwar einen Fernseher besitzen für Annehmlichkeiten wie Filme per DVD zu schauen, aber ohne TV Anschluss, worin besteht der Reiz?

Helmut Schmücker: Grundsätzlich bin ich nicht gegen Fernseher. Es gibt teilweise sehr schöne, unterhaltsame und lehrreiche Programme. Nur für mich habe ich entschieden, dass mir die Zeit dafür zu schade ist. Ich gehe lieber in die Natur und führe schöne Gespräche mit netten Menschen, mache Musik und lese viel. Sehr gerne gehe ich auch ins Kino. Den DVD – Spieler benutze ich des Weiteren für Weiterbildung, Reportagen oder spannende Filme.

HITHAUS:
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese lauten?

Helmut Schmücker:
Gesundheit, Viel Spaß haben (Warum sind wir sonst auf dieser Welt?), Immer einen EURO mehr in der Tasche haben, als ich gerade ausgeben möchte.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Helmut Schmücker für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Jens Streifling und Schnitte: Liebesaus auf Lanzarote

Sonntag, 06. April 2008

Schnitte Jens Streifling LiebesausJens Streifling (41), Musiker bei “Die Höhner” turtelte drei Monate lang verliebt mit Ballermann-Prinzessin „Schnitte“ alias Miriam Hundertmark.

Doch jetzt ist alles aus - Ausgerechnet im Liebesurlaub auf Lanzarote !

„…Die ganzen Monate, in denen wir beide beruflich Stress hatten, lief es super…„Als wir den ganzen Tag zusammen waren, haben wir gemerkt, dass wir uns zwar super verstehen. Aber eben nur als Freunde. Jens ist ja schon 41, ich bin 24. Wir haben uns beide sehr zurückgenommen. Ich gehe gerne raus und Jens braucht das eben nicht mehr jeden Tag…”, erzählt Miriam.

Aber da gibt es wohl auch noch andere Gründe, die zur Trennung führten, denn Miriam möchte gerne einen Partner für eine langfristige Beziehung - wahrscheinlich auch Kinder:

„…Ich will jemanden, mit dem ich mir auch eine langfristige Beziehung vorstellen kann. Auch später mit Kindern. Und das möchte Jens nicht mehr…“, sagt die Sängerin.

Gute Freunde wollen sie aber offenbar bleiben, die zwei. Zumindest sagt Miriam das. Streifling selbst äußerte sich zur Sache bisher nicht.

Leila Negra – Eine besondere Geschichte

Freitag, 04. April 2008

Leila Negra HistoryGeboren wurde Leila Negra unter dem Namen Marie Nejar am 20. März 1930 in Mülheim an der Ruhr. Sie ist die Enkelin einer großbürgerlichen Hamburgerin, die als sie sich mit einem Kreolen aus Martinique verheiratete, von ihrer Familie verstoßen wurde.

Deren verwitwete Großmutter wohnte in Hamburg und hatte eine erwachsene Tochter Cécilie, der Marie Nejars ihre dunkle Hautfarbe verdankt. Diese arbeitete seinerzeit als Musikerin und tingelte von Bar zu Bar. So lernte diese einen Kapitänssteward aus Ghana kennen, aus dessen Liaison Marie Nejar hervorging. Das Baby wurde aus Gründen der Geheimhaltung in einem Waisenhaus in Mülheim an der Ruhr geboren. Drei Jahre später wurde sie auf Drängen der Großmutter, die zwischenzeitlich von der unehelichen Tochter Cécilies erfahren hatte, nach Hamburg zurückgeholt und wuchs in St. Pauli auf. Durch ihre dunkle Hautfarbe war sie nach der Machtübernahme durch die Nazis der Verfolgung ausgesetzt. Auf Grund der 1935 erlassenen Rassengesetze konnte diese auch ihre Schule nicht beenden und kam zur Zwangsarbeit in eine Fabrik. Mit der Unterstützung fremder liberal eingestellter Menschen gelang ihr das Überleben. Wie viele junge Mädels träumte auch sie damals von einer Karriere als Sängerin.

Bedingt durch die starken Angriffe auf die Ostfront, durch die Alliierten, suchte Propagandaminister Goebels zu jener Zeit Schauspieler, die sogenanntes „Buschvolk“ in diversen Ufa – Filmen spielen sollten.

So kam diese 1942 zu einer Rolle im damals aufwendig produzierten Münchhausen – Film. Sie spielte an der Seite von Hans Albers eine schwarze Dienerin. Kurze Zeit später kam eine weitere Rolle als Tochter eines Stammeshäuptlings im Film „Quax in Afrika“ neben Heinz Rühmann auf sie zu.

Nach Kriegsende arbeitete sie zunächst in einer Bar in Hamburg und danach als Zigarettenverkäuferin am Timmendorfer Strand. Dort wurde diese bei der Probe eines Mikrofons zufällig entdeckt.

1950 startete Marie Nejar dann als Kinderstar mit verändertem Alter. Sie veröffentlichte zahlreiche deutsche Schlager. Bedingt durch ihre Hautfarbe zeigte man großes Interesse an ihr.

Marie Nejar hatte ihre größten Schlagererfolge unter dem Namen Leila Negra. !952 feierte sie zusammen mit Peter Alexander und dem Titel „Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“ große Erfolge. Aber auch andere ihrer Titel kamen beim Publikum gut an. So zum Beispiel der Titel „Toxi“ oder auch „Mach nicht so traurige Augen“. Im Jahre 1950 tourte sie unter anderen mit Peter Alexander durch Deutschland. Dabei trat Negra im mit einem Teddy im Arm auf. Dieser wurde dann zu ihrem Markenzeichen.

Nach der Mitwirkung in fünf Filmen und dreißig Schlagern endete ihre Karriere und sie zog sich ins Privatleben zurück. Danach begann diese eine Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete auch in diesem Beruf. Heute 2008 lebt sie als Rentnerin in Hamburg.

Ende 2007 erschien ihre Biografie unter dem Titel eines ihrer Lieder „Mach nicht so traurige Augen, weil Du ein Negerlein bist.“ Es ist die Lebensgeschichte einer Schwarzen in Deutschland, die vom „Untermenschen“ zum ach so süßen „Negerlein“ wurde.

Bruno Ferrara versprüht jede Menge “Amore”

Montag, 31. März 2008

Bruno Ferrara im InterviewMan könnte fast schon vom neuen Adriano Celentano sprechen, denn die Debütsingle von Bruno Ferrara, gebürtiger Neapolitaner, „Amore mio“ ist sprunghaft in die Airplaycharts eingestiegen, und avanciert zu einem echten Ohrwurm.

Der gelernte Koch war allerdings nicht immer nur vom Glück beseelt und der Sprung in die Musikszene schien für ihn deshalb zunächst unerreichbar. Wie er es aber dennoch geschafft hat, wer ihm dabei hilfreich zur Seite stand, und wie seine Zukunftspläne nun aussehen, das erzählte er Hithaus in einem persönlichen Interview.

Hithaus: Ein unaufgeklärter Diebstahl ist Ihre „ Geburtsstunde“, was hat es damit auf sich?

Bruno Ferrara: Ah, ja alles ganz harmlos (lach). Ich war, und bin natürlich immer ein braver Junge gewesen, und Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Mein großer Wunsch war es daher schon damals eine eigene Gitarre zu bekommen, aber mir fehlte das nötige Geld dazu. Aber meine Mutter hatte ein Glas, indem sie Kleingeld sammelte, und dieses von mir begehrte Objekt stand in der Küche, und ich bediente mich heimlich daran, Gott sei Dank hatte ich noch einen größeren Bruder, der als Erster in Verdacht geriet, und somit war ich fein raus.

Hithaus: Mittlerweile machen Sie mit Ihrer Musik auf sich aufmerksam, wie oder durch wen wurden Sie entdeckt?

Bruno Ferrara: Ich habe schon immer musiziert aus Leidenschaft, und eines Tages war ich mit einem Freund unterwegs in einem Lokal, und Dominik Gamba war einer der Gäste, die auch zufällig vor Ort waren, tja, und das war der Anfang. Er ist heute mein Texter und Produzent, durch ihn lernte ich auch Thomas M. Stein kennen, und so kam es, dass wir zusammen ins Studio gingen, und meine erste Single aufnahmen.

Hithaus: Ihre Eltern spielen bei ihrer Entwicklung im musikalischen Bereich auch eine wichtige Rolle, inwiefern?

Bruno Ferrara: Ja, das stimmt. Mein Papa hat auch schon immer gerne gesungen, aber nur zum Spaß, nicht professionell, und meine Mama war, wie erwähnt, eigentlich ganz unfreiwillig beteiligt an meiner musikalischen Entwicklung, durch meine heimliche Aktion damals, Sie wissen schon. Leider lebt sie schon seit zehn Jahren nicht mehr, aber ich bin mir sicher, sie wäre stolz auf mich, Papa ist es jedenfalls.

Hithaus: Neapel ist Ihre Heimatstadt, haben Sie auch heute noch Bezug dazu?

Bruno Ferrara: Also mindestens einmal im Jahr fahre ich nach Neapel, es ist nun mal meine Heimatstadt, und ich fühle mich nach wie vor sehr wohl dort. Gerade vor ein paar Wochen war ich noch dort, um Freunde zu treffen, über alte Zeiten zu sprechen, und natürlich bekommen auch sie von meiner Entwicklung hier in Deutschland etwas mit, und freuen sich mit mir.

Hithaus: Sie sind gelernter Koch, üben Sie Ihren Beruf auch heute noch aus, oder widmen Sie sich inzwischen ganz der Musik?

Bruno Ferrara: Ich habe mich aktuell erst einmal ganz der Musik gewidmet, da ich so viele Anfragen vom Fernsehen, Radiosendern und überhaupt den Medien bekommen habe, dass ich momentan einfach nicht mehr zweigleisig fahren kann. Kochen ist aber dennoch ebenso meine Leidenschaft, welcher ich auch weiterhin gerne für meine Familie und Freunde nachgehe, vielleicht kann ich ja mal beides miteinander verbinden, wer weiß?

Hithaus: Was macht den besonderen Reiz an Ihrer Debüt-Single „Amore Mio“ aus ?

Bruno Ferrara: Ich denke, dass ist bei vielen vielleicht der Bezug zu alten Erinnerungen, die man mit Italien, Amore, Urlaub verbindet. Oder ist es der Rhythmus, die Melodie … ehrlich gesagt habe ich keine Erklärung dafür, warum dieser Song so gut ankommt derzeit, aber es freut mich natürlich!

Hithaus: Man vergleicht Sie bereits mit dem großen Adriano Celentano, motiviert Sie das eher, oder ist es belastend?

Bruno Ferrara: Das ist eine absolute Ehre für mich! Mit dem Superstar Italien´s schlechthin verglichen zu werden ist echt gigantisch! Ich bin und bleibe Bruno Ferrara, daran wird sich ja nichts ändern, und für mich ist es in der Tat eher Motivation als Belastung, ist doch super mit einem Weltstar verglichen zu werden, oder?

Hithaus: Sie haben in nächster Zeit die ersten TV Termine vor sich, überkommt Sie bei dem Gedanken Angst, oder Lampenfieber, und wie gehen Sie damit um?

Bruno Ferrara: Also ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt über mich selber, als ich zum ersten Mal ein Studio betreten durfte. Normalerweise bin ich eher der schüchterne Typ, der eine gewisse Anlaufzeit braucht um in Schwung zu kommen. Aber irgendwie war ich die Ruhe selbst, ein bisschen Lampenfieber ist ja normal und auch gesund, aber ich fühlte mich total geborgen und bestens aufgehoben, so das erste Mal im Rampenlicht zu stehen. Ich hoffe natürlich auch, dass das mein Publikum spüren wird bei meinen kommenden Auftritten, und ich hoffentlich viele Fans begeistern werde.

Hithaus: Wovon träumen Sie ganz persönlich ?

Bruno Ferrara: An erster Stelle steht natürlich immer die Gesundheit, denn ohne sie läuft nun mal gar nichts. Und dann wünsche ich mir wirklich von ganzem Herzen, dass mein Hobby, nämlich die Musik, zu meinem Hauptberuf werden möge, und ich damit irgendwann meinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Das muss nicht von heute auf morgen sein, lieber langsam und stetig ist mein Ziel, und daran arbeite ich mit aller Kraft.

Hithaus: Ist ein erstes Album in Planung?

Bruno Ferrara: Ja, wir planen schon noch in diesem Jahr eine erste CD auf den Markt zu bringen, aber wann, dass weiß ich noch nicht. Im Gespräch sind neben dem Italopop auch Gipsysongs, sowie neapolitansiche Balladen, aber was letztendlich dabei herauskommt, lassen wir uns überraschen.

Hithaus: Werden Sie auch in Zukunft in Ihrer Muttersprache italienisch singen, oder sind auch deutschsprachige Songs denkbar?

Bruno Ferrara: Man soll ja bekanntlich niemals nie sagen, aber mit meiner Muttersprache italienisch fühle ich mich persönlich schon am Wohlsten. Ich denke, gerade damit spreche ich auch das Publikum an, das erwartet man von mir, aber man wird sehen, was die Zeit mit sich bringt.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Bruno Ferrara für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Norbert Schultze – Deutscher Komponist und Dirigent

Dienstag, 25. März 2008

Norbert Schultze Komponist DirigentNorbert Schultze wurde am 29. Januar 1911 in Braunschweig geboren. Sein bürgerlicher Name war Norbert Arnold Wilhelm Richard. Nach seinem Abitur studierte er in Köln und München Klavier, Dirigieren, Komponieren und in den Fächern Musik- und Theaterwissenschaften. Im Jahre 1930 trat er erstmals als Komponist in München in Erscheinung. In den kommenden Jahren hatte dieser Engagements als Schauspieler und als Kapellmeister in Darmstadt, München und Leipzig.

Bis 1936 arbeitete Norbert Schultze als Aufnahmeleiter der Telefunken GmbH. Danach wechselte dieser in den Berufsstand eines freien Komponisten für Bühne und Film.

Während der Zeit des Nationalsozialismus schrieb Schultze Kompositionen zu Soldaten- und Propagandaliedern. Beispiele dafür sind unter anderen der Marsch „Bomben auf Engeland“ und das weltberühmte „Lili Marleen“.

!940 trat dieser auf Anraten der NSDAP bei und heiratete 1943 die bulgarische Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Iwa Wanja die ihm mehrere Libretti zu seinen Bühnenwerken schrieb.

Auch musste Schultze für den Propagandaminister Joseph Goebels tätig werden. So vertonte Schultze für diesen Stücke, wie „Von Finnland bis zum schwarzen Meer“, „Panzer rollen in Afrika vor“ oder „Bomben auf Engeland“. Auch lieferte er die Musik für den Durchhaltefilm der Propagandaabteilung „Kolberg“, die aus dem Kriegsdokumentarfilm „Feuertaufe“ stammte, einem Werk Schultzes.

Ganz besonderst dadurch, musste sich dieser als Nazi – Propagandist beschimpfen lassen.

Später kommentierte er dass mit den Worten, … „Wissen Sie, ich war damals im besten Soldatenalter. So um die 30. Für mich war die Alternative komponieren oder krepieren. Da habe ich mich für das Erstere entschieden.“ (Quelle: Braunschweiger Zeitung Spezialausgabe 1/ 2005)

Nach der Entnazifizierung wurde Schultze dann als „Mitläufer“ eingestuft und bekam seine Arbeitserlaubnis zurück. Dafür musste er nur eine „Verfahrensgebühr“ von 3000 DM bezahlen.

Sein größter Erfolg, war und bleibt die Melodie zu dem Gedicht von Hans Leip „Lili Marleen“. Dieses Lied wurde durch Lale Andersen 1939 bekannt. Weltberühmt wurde es aber ab 1941 durch den Soldatensender Belgrad, der dieses Lied an alle Fronten ausstrahlte. Dieses Lied wurde ein Stück Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges und zum ersten deutschen Millionenseller. Noch heute ist dieses an den Fronten der Kriege zu hören, aber auch steht es bei jedem Hörerwunschkonzert ganz Oben auf der Wunschliste.

Lili Marleen ist ein musikalischer Geschichtsepos geworden (siehe HH - Artikel Lili Marleen – Jahrhunderthit und Geschichtsepos).

Nach dem Krieg leitete er von 1953 bis 1968 einen eigenen Musikverlag und Bühnenvertrieb. Er schrieb weiterhin Opern und Operetten, Musicals, Ballette, Filmmusiken und Lieder. Sehr bekannt dürften dabei seine Kompositionen für die Bühnenwerke „Struwwelpeter“ und „Max und Moritz“ sein. Auf dem Gebiet der Oper dürfte ein Lied ganz besonders erfolgreich geworden sein, „Ach ich hab in meinem Herzen darinnen“ aus der Oper „Der schwarze Peter“.

Filmmusiken kamen für „Das Mädchen Rosemarie“, „U – 47 Kapitänleutnant Prien“, „Die Mädels vom Immenhof“ und viele andere mehr.

Im Jahre 1961 wurde dieser zum Präsidenten des Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und –komponisten gewählt und von 1973 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband. Des Weiteren bekleidete noch weitere Ämter, so im GEMA – Aufsichtsrat und der GEMA – Sozialkasse.

Für seine Arbeit wurde dieser 1975 mit dem Paul – Lincke – Ring, 1980 mit der „Goldene Europa“ und 1996 mit dem GEMA – Ehrenring ausgezeichnet.

Am 14. Oktober 2002 starb Norbert Schultze in Bad Tölz. Testamentarisch hat er verfügt, dass alle Tantiemen für seine Werke von 1933 bis 1945 an das Deutsche Rote Kreuz gehen. Dies geschieht bis zum heutigen Tage so.

Gitti Götz - Sie bezwang die Krankheit MS

Dienstag, 25. März 2008

Gitti Götz bezwang die Krankheit MSGitti Götz ist die Schwester von Erika und eingentlich bekannt unter dem Namen des Gesangs - Duos “Gitti & Erika”. Einst begann ihre Karriere im Jahre 1977 mit dem gleichnamigen Titelsong zur Fernsehserie “Heidi”, der mit weltweit über 40 Millionen verkauften Exemplaren Kultstatus erreichte und zum Evergreen wurde.

Ein paar Jahre später begann die Katastrophe, Gitti bekam die Diagnose “MS” gestellt und man gab ihr nur noch wenig Zeit, bis zu einem Leben im Rollstuhl. Angefangen hatte alles mit Sehstörungen und einer halbseitigen Lähmung.

Gitti gab nicht auf, nein sie kämpfte gegen die Krankheit und, wie es alle sehen können gewann sie diesen auch. Heute hilft die Sängerin vielen “MS” - Kranken mit dieser schlimmen Krankheit zu leben und dagegen anzukämpfen.

Sie selbst hat damals angefangen Literatur über die Krankheit zu lesen und war deshalb sogar in den USA. Sie stellte ihr Leben auf den Kopf und fing neu an dieses zu leben. Gitti lernte schnell, das die Psyche einen entscheidenden Anteil an der Regenerierung ihres Körpers habe und handelte. Es folgte auch eine neue Art und Weise der Ernährung. Auch erlente sie den Beruf einer Präventsionsberaterin.

Jetzt gibt sie all diese Erfahrungen an “MS” - Kranke weiter. Zurzeit profitieren davon 300 an dieser Krankheit erkrankte Menschen.

Dieser Einsatz dürfte wohl Beispiellos sein und auch andere dazu anspornen den Kampf aufzunehmen und sich nicht abschreiben zu lassen.

Die Ladiner - die erfolgreichen Blitzstarter stehen Rede und Antwort

Montag, 24. März 2008

Die Ladiner und der SchlagerSie stehen demonstrativ für die Werte ihrer Heimat, ihrer Erziehung, ihrer Kultur. Mit einfühlsamen und erfrischenden Liedern bringen sie dem Musikliebhaber wieder bei, was Originalität, Ursprung, Leben und Wahrhaftigkeit tatsächlich bedeuten.

Die Ladiner, sie haben im Jahr 2002 einen Blitz-Start hingelegt, nahmen zum ersten Mal am Grand Prix der Volksmusik teil und landeten gleich auf Platz zwei. Der Song „Allein in Einsamkeit“ hat das Duo damit über Nacht europaweit bekannt gemacht.

HITHAUS: Was empfinden Sie heute, wenn Sie auf diesen Werdegang zurück blicken ?

Joakin: Es gehört auch viel Glück dazu, dass man am richtigen Tag am richtigen Ort ist! Am Anfang der Karriere war es fast die schönste Zeit, aber auch die schwerste Zeit denn es war alles neu für uns!

Otto: Heutzutage bin ich sehr glücklich, dass ich diesen Weg gegangen bin, auch wenn die Frau und die Kinder dabei viel Verständnis brauchen da ich viel von Zuhause weg bin.

HITHAUS: Wie hat der Erfolg Ihre Leben verändert? Was haben Sie vor Ihrer Tätigkeit als „Duo Die Ladiner“ gemacht?

Joakin: Ich habe immer schon Musik gemacht, aber nur im kleinen Rahmen in Südtirol!
Vor der Musikkarriere war ich LKW –Fahrer und jetzt ist mein Hobby der Beruf!

Otto: Ich glaube ich hab mich überhaupt nicht verändert, habe versucht das Beste daraus zu machen, und was ich vorher in meinen Lebenserfahrungen gesammelt habe, lebendig zu halten. Davor war ich ein gelernter Schnitzer , hab die Kunstschule besucht und fast jeden Tag auf Nacht Musik gemacht ,vom Alleinunterhalter bis Sextett in allen Besatzungen und war auch einige Jahre Helfer beim Weises Kreuz (Südtiroler Landesrettung).

HITHAUS: Der Name „Die Ladiner“ ist nicht zufällig entstanden. Erzählen Sie uns worauf er zurück zu führen ist !

Joakin: In Südtirol gibt es ein kleines Volk mitten in den Dolomiten das sind „Die Ladiner”! Es ist eine kleine Minderheit! Wir haben nicht nur eigene Kulturen, sondern auch eine eigene Sprache und das ist unsere ladinische Muttersprache! So kam auch der Name“ Die Ladiner“ zustande!

Die Ladiner ganz persönlichHITHAUS: Wer sind die Ladiner? Chrakterisieren Sie sich bitte gegenseitig!

Joakin: Otto lebt in St.Christina, ist auf einem Bergbauernhof mit 7 Geschwister aufgewachsen! Die Familienverhältnisse waren sehr bescheiden und so ist auch der Charakter von Otto! Otto ist unkompliziert, höflich, liebenswert, - man kann schlecht mit ihm streiten!

Otto: Die Ladiner sind zwei Musikanten die fest zusammenhalten, gerne Musik und sehr viele heimatverbundene Lieder mit sinnvollen Texten aus dem täglichen Alltag machen. Ich sehe in Joakin einen Typ; dass er weiß, was er will; ein Mann ein Wort, korrekt und ehrlich.

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Wer schreibt Ihre authentischen, mal nachdenklichen, mal ungezwungen, fröhlichen Lieder?

Joakin: Mein Bruder Reinhart schreibt zu 99% unsere Lieder und er kennt mich sehr gut!

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken Sie in Ihre Musik? Dient Ihnen die Musik als „Seelenventil“, oder behalten Sie hier lieber Ihre Privatsphäre?

Joakin: Wenn ich ein gutes Thema für einen Text habe, gebe ich es meinem Bruder weiter! Musik beruhigt und es ist schön mit der Musik anderen eine Freude zu machen, aber das Seelenventil ist meine Familie!

HITHAUS: Wie schaffen Sie sich einen Gegenpol zur Musik? Wie verbringen Sie ihre Freizeit?

Joakin: Ich gehe gerne Schifahren, wenn es die Zeit erlaubt! Wandern und Klettersteigen im Sommer! Aber die meiste Zeit verbringe ich und unternehme was mit meiner Familie!

Otto: Wenn ich zu Hause bin, widme ich so viel Zeit wie möglich meiner Familie und wenn ich einige Stunden frei bin, helfe ich viel meinen Schwestern und Brüder auf dem Bauernhof, da ist immer was zu tun. Freizeit hab ich nicht viel, ab und zu geh ich mal in die Berge wandern im Sommer, im Winter hingegen geh ich Skifahren, aber immer mit der ganzen Familie.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Sie sind aber gegen jeden Trend durch gestartet. Was halten Sie persönlich für ihr Erfolgsgeheimnis?

Joakin: Wir machen eine einfache verständliche Musik und versuchen immer bodenständig zu bleiben und wir sind unseren Fans immer sehr nah!

Otto: Erfolgsgeheimnis gibt es nicht, so was kommt nur von Oben.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage

Joakin: Unsere Fans können unter www.ladiner.com mehr von uns erfahren!

HITHAUS: Wo kann man Sie bald einmal wieder live erleben?

Die Ladiner als fesche BurschenJoakin: Wir haben zur Zeit eine große Ladinergala durch ganz Deutschland und unser Höhepunkt des Jahres ist immer unser Ladinerfest am dritten Wochenende im September ! Am Donnerstag, den 18. September findet eine Wanderung mit allen Fans und Volksmusikfreunden auf die Seiseralm zur Tirlerhütte statt! Am 19-20 September ist das große Ladinerfest !

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

Joakin: Das war der Sieg beim Grand Prix der Volksmusik und der Auftritt mit meinen Kindern!

Otto: Jedes Konzert ist eine neue Herausforderung ein neues Erlebnis und eine neue Erfahrung, jeden Tag kann man nur was dazulernen.

HITHAUS: Haben Sie sich für Ihre private und berufliche Zukunft bestimmte Ziele gesetzt?

Joakin: Nein, wir freuen uns wenn der Erfolg so weitergeht wie bisher !

Otto: Mein Ziel und mein Traum währe, solange uns die Fans mögen und treu bleiben, mit der Musik alt zu werden.

HITHAUS: Wie stehen Ihre Familien zu Ihrem Gesang ?

Joakin: Ich habe das Glück dass meine Familie hinter mir steht, die Kinder standen auch schon mit mir auf der Bühne und die Frau betreut die Fans am Internet und macht unsere Hompage!

HITHAUS: Otto, Sie stammen aus einer Großfamilie, wie sie es heute fast nicht mehr gibt. Was bedeutet Familie für Sie? Sind Ihre Eltern Vorbilder für Sie? Wie hat Sie das Leben in der Großfamilie geprägt ?

Otto: Ja, Familie ist für mich eine große Stütze im Leben eines Menschen, da leg ich viel Wert drauf. Leider hab ich beide Eltern zu früh verloren, aber sie sind und werden für immer als Vorbilder in Erinnerung bleiben. Ich glaube, wenn man in einer Großfamilie aufwächst dann sieht man das Leben ein bisschen anders, man ist mit wenig zufrieden, man hat mehr Respekt und man ist ruhiger.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Was sind Ihre größten Schwächen?

Joakin: Ich ärgere mich oft sehr schnell, aber es ist auch schnell wieder vorbei!

Otto: Meine Schwächen sind, zu wenig selbstsicher und viel zu brav in manchen Situationen zu sein.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

Joakin: Wir sind jetzt schon sechs Jahre unterwegs und wir haben noch heute viele Fans die von Anfang an hinter uns stehen! Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken!

Otto: Ihr seit das beste Publikum das es gibt, macht weiter so!

HITHAUS: Sie haben seit Ihrem Einstiegserfolg im Jahr 2002 viel erreicht. Wie soll es weitergehen ?

Joakin: Ich hoffe dass unsere Musik noch lange viel Freude bereitet!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Ladinern für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Dagmar Frederic verurteilt!

Sonntag, 23. März 2008

Dagmar Frederic verurteiltWie erst kürzlich berichtet, stand und steht die Sängerin Dagmar Frederic wegen des treuhänderischen Einbehaltes von Geld einer an Demenz erkrankten Dame vor Gericht. Dabei handelt es sich um das Vermögen der Witwe des ehemaligen Kulturministers der DDR Frau Brunhilde Wagner. Diese hatte angeblich das Geld Dagmar Frederic zur Verwahrung übergeben. Es hätte ein angeblich „Mutter – Tochter“ ähnliches Verhältnis bestanden.

In der Zwischenzeit war aber durch das Amtsgericht Berlin, im Jahr 2007, diese Vollmacht entzogen wurden und ein amtlicher Betreuer eingesetzt.  Frederic weigerte sich demnach weiterhin, das Geld diesem zu übergeben.

Jetzt hat das Landgericht Frankfurt / Oder dem Betreuer Recht gegeben. Dieser hatte auf die Herausgabe des Geldes für seine Schutzbefohlene Mandantin geklagt. Auch stand der Vorwurf der Veruntreuung im Raum. Letzterer wurde aber durch das Gericht in der Urteilsbegründung nicht bestätigt.

Dagmar Frederich will gegen das Urteil in Berufung gehen. Sie begründet dies damit, das sie verhindern möchte, das dass Geld in falsche Hände gerät.

Aber, wie auch immer dieser Fall ausgehen mag, für Dagmar Frederic und ihren Ehemann Klaus Lenk hat der Rechtanwalt Paul eine zweite Klageschrift eingereicht. Gegen diesen unter anderem wegen Nötigung und Körperverletzung. Des Weiteren wird die Herausgabe von weiteren 100.000 Euro gefordert.

Allgäu Power, die sechs Stimmungskanonen aus Schwaben

Montag, 17. März 2008

Allgäu Power Künstler der WocheSie wollen neue, musikalische Akzente im Unterhaltungsgenre setzen, sie sind größtenteils ausgebildete Berufs-Musiker und sie haben sich in letzter Zeit vermehrt in die Charts vorgearbeitet.

Bislang sorgte Allgäu Power vorwiegend mit Live-Autritten für gute Stimmung. Jetzt wollen die Allgäuer Burschen auch mit eigenen Werken im Partygeschäft mitmischen. Jüngst konnten sie erste nennenswerte Erfolge mit ihrem Song “Kinderwunderland” erzielen. Hithaus hat sich mit den Jungs unterhalten.

HITHAUS: Allgäu Power, dass ist ein Name den man vorwiegend aus dem Party-Live-Geschäft kennt. Doch so langsam haben Sie sich auch in die Charts vorgekämpft. Vor allem der Song „Kinderwunderland“ ist immer öfter zu hören. Wie kam es dazu ?

ALLGÄU POWER: Neben dem Livegeschäft haben wir die letzten Jahre immer wieder neue Produktionen veröffentlicht, und uns auch in diesem Segment ,was Titelauswahl und Qualität der Produktion betrifft, kontinuierlich gesteigert.

HITHAUS: Das letzte Album wurde Ende Juni 2007 veröffentlicht. Wie soll es jetzt weitergehen ?

ALLGÄU POWER: Wir arbeiten momentan bereits wieder an einem neuen Album, das im Frühjahr 2008 veröffentlicht wird. Desweiteren sind wir wieder auf Livetour die bereits im Januar gestartet ist.

HITHAUS: Sie spielen viele alte Hits und haben verschiedenste Cover-Versionen aufgenommen. Daneben gibt es aber auch immer mehr eigene Songs. Schreibt die Gruppe diese selbst ?

ALLGÄU POWER: Die „eigenen Songs“ entstehen aus der Zusammenarbeit von unserem Schlagzeuger Stefan Beranek und unserem Saxophonisten Andreas Baur .

HITHAUS: Woher nehmen Sie Ihre Kreativität? Die Gruppe besteht überwiegend aus Profi-Musikern, ist das hilfreich für die kreative Arbeit ?

ALLGÄU POWER: Gottlob wurden bei uns speziell die „studierten Musiker“ mit dieser Gabe gesegnet.

HITHAUS: Wie viel private Erfahrungen stecken in den Songs?

ALLGÄU POWER: Die meisten Songs enstehen natürlich durch persönliche Erfahrungen oder Stimmungen. Wir haben aber natürlich auch ein paar Lieder auf dem neuen Album die durch „äußere Einflüße“, wie die Fußball-EM, enstanden sind. (Titel des Songs: „Wieder ein Sieg“)

HITHAUS: Seit kurzem stehen sechs Musiker auf der Bühne für Allgäupower. Wie kam es dazu ? Wer ist der Neuzugang ?

ALLGÄU POWER: Da wir auf der Livebühne auch zu 100% Livemusik bieten kammen wir zu fünft immer öfter an die Grenze des „Machbaren“. Da wir auch bei unsrem Liveprogramm immer Showelemente einbauen war es nur eine Frage der Zeit wann wir uns verstärken würden. Im Herbst 2007 nahmen wir Kontakt mit Thomas Wohlfahrt auf , der nicht nur ein begnadeter Sänger sondern auch ein erfahrener Gittarist und was natürlich besonders wichtig war, ein waschechter Allgäuer ist. Das er mit seinem 2.Platz bei der TV Castingshow „Star Search“ von Sat 1 auch ein Medienbekannter Musiker ist, sind wir sicher mit ihm den Idealen 6 Musiker gefunden zu haben.

HITHAUS: Das Musikgeschäft ist in den vergangenen Jahren nicht einfacher geworden. Das Rauchverbot macht den Wirten zu schaffen. Spüren Sie direkte Auswirkungen bei den Einnahmen und Buchungen ?

ALLGÄU POWER: Wie sich das genau auswirkt wird sich sicher erst zeigen, aber grundsätzlich glauben wir, dass das „Geschäft“ darunter nicht leiden wird, und unsere bisherigen Erfahrungen bestätigen uns auch in dieser Meinung.

HITHAUS: Kann man Ihre Songs auch downloaden? Wo kann der Fan mehr über Sie erfahren, haben Sie eine eigene Homepage?

ALLGÄU POWER: Unter www. Allgaeupower.de gibt es natürlich alles über uns zu erfahren und natürlich gibt es Hörpropben unserer Songs sowie einen Internetshop zum Bestellen der CD`S und Fanartikel.

HITHAUS: Wo kann man die Termine Ihrer Live-Auftritte abrufen ?

ALLGÄU POWER: Bei unseren Auftritten gibt es immer aktuelle Terminkalender oder natürlich auf unserer Homepage.

HITHAUS: Welches Ereignis in Ihrer bisherigen Laufbahn hat Sie am meisten gerührt? Erzählen Sie uns davon!

ALLGÄU POWER:
Unser Sieg beim Allgäu Grand Prix im Jahr 1998.
Nicht nur das wir damals zum ersten mal an einem musikalischen Wettbewerb teilnahmen,
sondern wir gingen auch mit unserem ersten eigenen Titel an den Start. Als wir dann auch noch den 1.Platz gewannen waren das Emotionen die uns alle bis heute unvergesslich geblieben sind.

HITHAUS: Haben Sie sich für die Zukunft der Band bestimmte Ziele gesetzt?

ALLGÄU POWER: Wir wollen gerade ihn der neuen Besetzung noch viele Jahre gemeinsam auf der Bühne stehen und Allgäupower auch mit eigenen Titeln immer öfters in den Charts sehen.

HITHAUS: Gibt es ein Vorbild in der Branche ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es Künstler und Gruppen die unglaublich viel erreicht haben, ob einem dieser „Ruhm“ selber aber gefallen würde muß jeder für sich selber entscheiden, und deshalb versuchen wir unsere eigenen Ziele zu definieren und natürlich auch zu verfolgen.

HITHAUS: Wie sieht es bei in der Liebe aus ? Dürfen sich Fans noch Hoffnungen machen, oder sind bereits alle sechs Bandmitglieder vergeben?

ALLGÄU POWER: Wir haben auch noch Singles in der Gruppe zu bieten, also Hoffnung besteht.

HITHAUS: Was müssen Musiker-Frauen aushalten können ? Schließlich sind Sie ständig unterwegs !

ALLGÄU POWER: Dafür sind wir auch öfter mal unter der Woche zu Hause und können vor allem in den Wintermonaten auch mal längere Urlaub einplanen.

HITHAUS: Jeder Mensch hat Schwächen. Wie bringen Sie so viele Bandmitglieder unter einen Hut, wo gibt es Schwierigkeiten ?

ALLGÄU POWER: Natürlich gibt es auch bei uns mal Probleme. Wichtig ist nur das man darüber spricht und das haben wir jetzt schon über 10 Jahre lang geschafft.

HITHAUS: Gibt es etwas, das Sie Ihren Fans schon lange einmal sagen wollten?

ALLGÄU POWER: Es ist für uns einfach ein tolles Gefühl das so viele Menschen den gleichen Spaß an unserer Musik und unseren Idden haben wie wir selber.

HITHAUS: Was ist an Allgäu Power einzigartig ?

ALLGÄU POWER: Der Spaß auf der Bühne. Überzeugen Sie sich selbst!

HITHAUS bedankt sich herzlich bei Allgäu Power für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Andrea Jürgens - Verliebt, verlobt, verheiratet

Montag, 17. März 2008

Andrea Jürgens verliebt verlobt verheiratetDer einstige Kinderstar Andrea Jürgens hat sich kürzlich verlobt. Auch ist schon geplant, sich das “Ja - Wort” zu geben. Und noch etwas gibt es zu feiern. In diesem Jahr begeht Andrea Jürgens ihr 30- jähriges Bühnenjubiläum. Diese begeht sie ganz in Ruhe mit ihrer Familie. Ein großes Fest wird es nicht geben. Die Sängerin viel schon immer durch ihre ruhige zurückhaltende Art auf.

Zum ersten Mal trat sie damals, vor 30 jahren in der Silvestersendung “Am laufenden Band” mit dem Lied “Und dabei liebe ich euch beide” auf. Seither war sie stetig und ohne Pause als Sängerin tätig.

Nun ist für die Zukunft auch eine Hochzeit im Familienkreis geplant. Sie hat genaue Vorstellungen über diesen Tag und freut sich auch schon darauf. Einen Termin gibt es allerdings noch nicht. Auch soll es dann Irgendwann, Nachwuchs geben.

Andrea Jürgens wird weiterhin ihrem Beruf treu bleiben.

Ticketverkaufsbörsen und -weiterverkäufer bekommen Ärger

Dienstag, 11. März 2008

Konzertkarten Tickets VerkaufWie der Verband der Deutschen Konzertdirektionen (VDKD) mitteilt, gibt es immer häufiger Berichte seiner Mitglieder über sogenannte „Ticket – Tountern“, wilden Ticketverkäufern, die beispielsweise im Internet kommerzielle Weiterverkaufsbörsen für Konzertkarten betreiben. Das Problem ist unter anderem dabei, das Konzerte als ausverkauft gemeldet werden müssen, die es in Wirklichkeit noch gar nicht sind. Dies hat schon bei vielen Fans zu Frust und Verärgerung geführt.

Jetzt gibt es aber Hoffnung, diesen dubiosen Zwischenhändlern den Gar auszumachen, denn zwei Urteile gegen Ticketweiterverkäufer aus dem Jahre 2007 in Zusammenhang mit Sportveranstaltungen können problemlos auf den Konzertbereich übernommen werden.

Prof. Dr. Johannes Kreile, Justiziar des VDKD, sagte gegenüber „musikmarkt live“: “Im Gegensatz zu lizenzierten Weiterverkäufern schaffen Ticket - Touter eine künstliche Verknappung und damit eine Zwangslage, um dann die Tickets deutlich teurer weiter zu verkaufen.” Beziehe der Ticket - Touter die Karten direkt beim Veranstalter, würden die Gerichte den wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch des Veranstalters bejahen, beziehe dieser die Tickets über Dritte, müssten entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Veranstalters vorliegen. Die genannten Fälle seien aus dem Bereich der Fußballspiele, ließen sich aber auf die Konzertveranstalterbranche übertragen. “Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, gegebenenfalls eingreifen und unseren Mitgliedern entsprechende Handlungsempfehlungen geben”.

Allen Fans und Konzertbesuchern sei gesagt, schaut genau hin, von wem Ihr Eure Karten kauft, denn diese dubiosen Händler sind sehr gut zu erkennen.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Es gibt allerdings noch eine zweite Seite dieser Medaille, denn diese Weiterverkäufer ermöglichen nicht selten, das Berufstätige eine reguläre Chance haben überhaupt an eine gute oder sehr gute Platzkarte zu kommen. Wer zum Beispiel auf Geschäftsreise etc. ist hat sonst kaum eine Chance auf gute Karten, da diese meistens von Beschäftigungslosen aller Couleur weggeschnappt werden.

Alexander Marcus

Frank Schöbel - Neuauflage einer alten Liebe

Dienstag, 11. März 2008

Frank Schöbel Neuauflage einer LiebeSchlagerstar Frank Schöbel und Chris Doerk waren das Traumpaar der 60er - und 70er -Jahre in der DDR. Sein Top – Hit war „Wie ein Stern” und Chris Doerk sang damals erfolgreich den Song “Lieb mich so, wie dein Herz es mag”. Auch teilten sich beide im Defa - Kultfilm “Heißer Sommer” die Filmbühne und waren privat miteinander verliebt. Dieser gemeinsame Weg endete allerdings 1974 mit der Scheidung. Auch ihre beruflichen Wege trennten sich in dieser Zeit.

Nun nach 30 Jahren machen sie es wieder gemeinsam. Am 21. April stehen beide auf der Bühne des Friedrichstadtpalasts. Dies teilte die New Berlin Konzerte und Events GmbH in der vergangenen Woche mit. Eine Sprecherin sagte, dass dies eine Sensation sei und man muss ihr Recht geben. Und es kommt noch besser, denn die Tochter von Frank Schöbel Dominique Lacasa, aus zweiter Ehe, wird bei diesem Konzert gemeinsam mit ihrem Vater singen.

Vielleicht, so munkeln Insider kommt auch noch die Mutti Aurora Lacasa zum Gesangseinsatz. Es wäre wahrscheinlich der absolute Höhepunkt dieses Konzertes. Allerdings hüllen sich dazu alle Beteiligten in tiefes Schweigen.

Auf jeden Fall wird dies ein Abend der großen Emotionen, denn ein Stück Musikgeschichte der DDR kommt noch einmal zurück. Immerhin sind beide Künstler, die Künstler einer Generation eines damals eigenständigen Landes.

Anlass dieses Konzertes ist die „45 Jahre Jubiläumstour“ von Frank Schöbel.

Dana Winner, viel mehr als eine Tulpen-Züchtung aus Holland !

Montag, 10. März 2008

Dana Winner, nicht nur eine Tulpen-Züchtung aus Holland !Dana Winner begeistert als Sängerin durch ihre vielseitige Sprachbegabung, niveauvollen Schlager und erlesene Chansons. Mit „Wenn du lachst“ ist ihr der Ohrwurm des Sommers 2007 absolut geglückt, denn die gelungene Mischung aus Calypso und Sirtaki verleiht auf Anhieb Urlaubsstimmung vom Feinsten.

Warum sich die sympathische Belgierin z.B. für diverse soziale Einrichtungen engagiert, welche Sinne sie erwecken möchte und wie ihre Zukunftspläne aussehen, erzählte sie HITHAUS im Interview.

HITHAUS: Der Song „ Wenn du lachst“ war der Sommerhit dieses Jahres, macht Sie das stolz, und lachen Sie privat auch so gerne?

Dana Winner: Ja, das hat mich wirklich überrascht, ich denke es war einfach das richtige Lied zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Künstler. Wir hatten schon lange geplant diesen Song zu veröffentlichen, aber es war irgendwie nie der geeignete Platz dafür, und so habe ich ihn dann erst in Flämisch aufgenommen, bis meine Plattenfirma sagte, dass produzieren wir auch auf Deutsch, und dass es dann so gut ankam, damit habe ich echt nicht gerechnet. Und natürlich lache ich privat auch sehr gerne ich bin ein sehr optimistischer Mensch, sonst könnte ich solch eine positive Botschaft auch nicht an mein Publikum vermitteln.

HITHAUS: Vor 10 Jahren haben Sie Ihr erstes deutschsprachiges Album herausgebracht, ist Ihnen dieses Jahr nun der endgültige Durchbruch in Deutschland gelungen?

Dana Winner: Ich hoffe es, dass mir der Durchbruch mit diesem Song gelungen ist, ganz ehrlich. Ich werde sehr häufig hier in Deutschland von vielen Radiosendern gespielt, worüber ich auch äußerst dankbar bin, aber es hat tatsächlich 10 Jahre gedauert, bis der große Erfolg eingetreten ist, und das macht mich schon stolz und zeigt, dass man niemals aufgeben soll und darf.

HITHAUS: In Belgien sind Sie ein gefeierter Star, auch gerade mit Platin ausgezeichnet worden, wünschen Sie sich auch in anderen Ländern mit Preisen bedacht zu werden, und welche wären das?

Dana Winner: Ja, es stimmt in Belgien bin ich sehr bekannt und ich begehe im Jahre 2009 tatsächlich schon mein 20-jähriges Bühnenjubiläum, Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. So starten wir auch bald wieder eine Tournee, die durch Belgien, Holland und Südafrika führt, darauf freue ich mich schon sehr. In Südafrika machen wir in jedem Jahr immer 5 Konzerte und es macht mir persönlich sehr viel Spaß dort aufzutreten, weil dort eine ganz besondere Atmosphäre herrscht, das ist einfach ein wunderschönes Gefühl, die Leute sind unheimlich dankbar und begegnen mir sehr herzlich. Natürlich wäre es auch einmal sehr schön in Deutschland aufzutreten innerhalb einer Tour, vielleicht bekomme ich dort auch noch die Chance, ich würde mich sehr freuen.

HITHAUS: Sie gelten als sehr sprachbegabt, wird einem solch ein Talent in die Wiege gelegt?

Dana Winner: Ich glaube, das ist tatsächlich so. Ich spreche natürlich Flämisch, dann noch Deutsch, Französisch, Englisch und Südafrikanisch. Allerdings war ich eine absolute Niete im mathematischen Bereich, und dann sagt man ja immer, dass dann der sprachliche Teil besonders ausgeprägt ist, vielleicht ist das auch eine Erklärung.

HITHAUS: In Ihren Liedern steckt sehr viel Gefühl, sind Sie persönlich auch sehr emotional veranlagt?

Dana Winner: Auf jeden Fall ich bin ein sehr emotionaler Typ. Wenn ich mir einen Film anschaue, der mir richtig unter die Haut geht, dann rollen schon ein paar Tränen und dazu stehe ich auch. Ebenso kann ich mit Leuten sehr gut mitfühlen, die eine bewegende Lebensgeschichte vortragen, dann bekomme ich Gänsehaut. Aber genau das ist es auch, was einen glaubwürdigen Interpreten ausmacht, der eben so wie ich viel über Gefühle singt, das Publikum spürt, dass man das, was man singt wirklich nachempfinden kann, anders ginge es für mich auch überhaupt nicht, ich bin sehr ehrlich und eben emotional.

HITHAUS: „Nichts zu verbergen“ heißt ein aktueller Song, vielleicht verraten Sie eines Ihrer verborgenen Geheimnisse?

Dana Winner: Stimmt, das ist ein aktueller Song, von dem ich mir natürlich auch einen guten Einstieg erhoffe, aber an solch einen Erfolg nochmals anzuknüpfen ist natürlich immer schwierig. Also zu verbergen habe ich eigentlich nichts, ich sage immer und jedem, was ich denke, was für viele, die mit mir zu tun haben sicherlich nicht immer einfach und bequem ist. Aber ich mag nicht Umwege gehen um ans Ziel zu kommen sondern wähle lieber den geraden Weg, und mit dieser Ehrlichkeit haben schon viele Mitmenschen Probleme, aber ich bin wie ich bin und möchte mich einfach nicht verstellen.

HITHAUS: Wie kam es dazu, dass Sie mit Marshall&Alexander einen englischsprachigen Titel als Bonus Track für Ihr Album aufgenommen haben?

Dana Winner: Das hat sich ergeben bei einer Begegnung in Antwerpen, wo wir uns das erste Mal getroffen haben und ich total fasziniert war von ihren Stimmen und der Ausstrahlung. So entstand die Idee dass man doch einmal ein Duett oder besser Trio in diesem Falle arrangieren könnte, denn für mich ist absolut wichtig, dass die Stimmen zusammen passen müssen, und das war absolut der Fall einfach gigantisch. Denn es nützt nichts wenn du vielleicht gut aussiehst, deine Stimme auch okay ist aber es zusammen keine Harmonie ergibt, das war aber absolut der Fall und ich bin sehr froh, das ich diese Gelegenheit genutzt habe.

HITHAUS: Sie engagieren sich auch sehr für diverse soziale Einrichtungen, welche sind es, und was bedeutet Ihnen diese Engagement?

Dana Winner: Ja, seit 4 Jahren bin ich Schirmherrin für eine Einrichtung in Belgien, die sich „ Mutter für Mutter“ nennt. Dort können allein erziehende Mütter zweimal in der Woche mit ihren Kindern hingehen und sich zu pflegen und vernünftig zu essen, und das finde ich eine sehr gute Idee und unterstütze die ehrenamtlichen Helfer dort sehr gerne, Dann kümmere ich mich auch um Kinder in Südafrika, die selbst an Aids erkrankt sind. Oder bereits durch diese Krankheit ihre Eltern verloren haben und ich muss sagen das ist jedes mal sehr herzergreifend für mich, und gibt mir persönlich unheimlich viel Kraft, weil ich diese Kinder überaus bewundere, wie sie trotz dieses Schicksals so mit ihrem Leben zufrieden sind, davon kann man sehr viel lernen.

HITHAUS: Sie schwärmen ja regelrecht von Südafrika, welchen Bezug haben Sie mittlerweile dazu entwickeln können?

Dana Winner: Ja, das stimmt, man kann eigentlich sagen, dass Südafrika zu meiner zweiten Heimat geworden ist. Ich fühle mich dort sehr, sehr wohl, weil die Menschen so wahnsinnig herzlich und dankbar sind und sehr begeisterungsfähig. Wenn wir dort Konzerte geben, dann kommen bis zu 7000 Menschen, die singen, tanzen einfach fröhlich sind, und das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Ich kann mich dort auch absolut frei bewegen, das heißt ohne Bodyguards z.B. weil ich mittlerweile eine von ihnen bin, und man mich als Freundin akzeptiert und nicht als den Star Dana Winner.

HITHAUS: Stimmt es, dass nach Ihnen sogar eine Tulpe in Holland benannt worden ist?

Dana Winner: Ja, und eine wunderschöne noch dazu. Es ist eine Tulpe mit sehr ausgeprägten Blättern mehr so in Zackenform und eben nicht wie normal rundlich, und vor allen Dingen in meiner Lieblingsfarbe weiß. Ich liebe weiße Blumen sie sind sagen wir mal unbefleckt, und strahlen eine Besonderheit aus wie Unberührtheit und Eleganz.

HITHAUS: Sie strahlen eine enorme Lebensfreude aus, nicht nur auf der Bühne, wie schaffen Sie das, was tun Sie dafür?

Dana Winner: Das hängt sicherlich wieder mit meinem Optimismus zusammen, aber ich kann auch durchaus mal nicht so gut drauf sein. Nur liebe ich meinen Beruf so sehr, so dass ich es genieße auf der Bühnen zu stehe, und mich dort ausleben zu können, Aber ich stehe dann auch wiederum zu meinen Fehlern, so wie kürzlich als ich eine Dummheit beim Autofahren begangen habe, und es sowieso überall in den Zeitungen stand, das Frau Winner ihren Führerschein kurzzeitig verloren hat, warum soll ich das verschweigen. Ich bin auch nur ein Mensch und stehe zu meinen Fehlern, sage das auch ganz offen zu meinem Publikum und bin dadurch denke ich einfach glaubwürdig, ja und eben menschlich.

HITHAUS: Ihnen liegt auch die Ästhetik sehr am Herzen, und Sie haben vor kurzem eine eigenen Schmuckkollektion entworfen, was darf man sich darunter vorstellen?

Dana Winner: Nun ja Antwerpen ist natürlich die Stadt der Diamanten, und so entstand zusammen mit meinem Management die Idee, eine eigene Kollektion zu entwerfen. Ich persönlich bin eher der Typ, der zwar wert legt auf schönen auserwählten Schmuck. Mich aber niemals so behängen würde, da nicht die Quantität zählt , sondern die Qualität. Ich finde es sehr interessant ein dezentes Schmuckstück zu tragen, sei es nun eine schöne Kette oder auch ein Ring, der ins Auge fällt, aber ich belasse es bei einem Wertstück, und deshalb ist meine Kollektion auch eher schlicht aber besonders zu umschreiben

HITHAUS: Gibt es noch weitere Pläne in dieser Richtung, z.B. eine Duftkreation a la Dana Winner?

Dana Winner: Können sie Gedanken lesen (lacht laut). Ich habe tatsächlich eine Duftkreation mit einem Team entworfen, die sehr frisch und lebendig herüberkommt ohne Zutaten von Zitrusextrakten die mag ich persönlich nicht so besonders, und es ist ein Unisexprodukt, also für Männer und Frauen zu verwenden, darauf bin ich schon echt stolz.

HITHAUS: Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen belgischen und deutschen Fans?

Dana Winner: Oh eigentlich sind sich beide sehr ähnlich auf den ersten Blick. Auf den zweiten würde ich aber sagen, dass die belgischen Fans vielleicht etwas lebendiger sind, aber das liegt in unserer Natur wir feiern eben sehr gerne und sind sehr offen, aber ich liebe meine deutschen Fans genauso, und ich finde diese kleinen Unterschiede im Übrigen immer sehr spannend, da es Abwechslung in mein Leben bringt.

HITHAUS: Was wünschen Sie sich persönlich sowohl in privater wie auch beruflicher Hinsicht?

Dana Winner: Da ich meinen Vater vor zwei Jahren leider verloren habe, an dem ich sehr gehangen habe, und der Schmerz über seinen Verlust doch immer noch sehr präsent ist, wünsche ich mir, dass meine Mutter noch recht lange bei uns bleibt denn ich bin schon ein Familienmensch. Ebenso wünsche ich meiner achtjährigen Tochter, dass ich ihr weiterhin eine gute Freundin sein darf, denn wenn man soviel wie ich unterwegs ist, dann unterscheidet sich das Familienleben natürlich schon von anderen, andererseits genieße ich dann natürlich auch unser Zusammensein. Beruflich kann es ruhig so weitergehen wie gerade aktuell, ich bin dabei sehr