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Radio Regenbogen Award: Preise gehen fast nur an ausländische Künstler

Von Katja Dowbrowolnik

Radio Regenbogen Award 2008Bei der Verleihung des Radio Regenbogen Award wurde wieder einmal drastisch deutlich, dass eine Pflichtquote für deutsche Musik in Rundfunk und Fernsehen unumgänglich ist, denn die Preise gingen fast nur ins Ausland.

Dies spricht eine klare Sprache: Deutsche Musik, wird bei Radio Regenbogen ebenso wenig wie bei anderen Stationen vernünftig gespielt. Immer wieder die selben “20 Hansel” laufen, der Rest existiert einfach nicht.

So nahmen nun 14 Bands, TV-Stars und Schauspieler in der Schwarzwaldhalle ihre Auszeichnungen in den verschiedenen Kategorien entgegen.

Den Hörerpreis bekam dieses Jahr die finnischen Pop-Newcomer Sunrise Avenue („Fairytale Gone Bad“) und Latinosänger Enrique Iglesias erhält die Auszeichnung „Pop International“.

UB-40-Sänger Ali Campbell („80er Jahre Award“) und Barclay-James- Harvest-Gründer John Lees („Lifetime“) wurden ebenso gewürdigt wie das Pop-Duo Ich+Ich („Band National“), das Musical „Wicked – Die Hexen von Oz“, Comedian Olli Dittrich und Karlheinz Böhm, der für seine ehrenamtliche Entwicklungshilfe den „Ehrenaward Charity“ erhielt. Der „Talent Award“ (5.000 Euro) ging an Mini Moustache aus der Talentschmiede der Mannheimer Popakademie. Auch der Geiger David Garrett („Classic“), Shooting Star Mina („Internet Award“) aus München, die Norwegerin Maria Mena („Newcomerin International“), Fernseh-Koch Tim Mälzer („Medienmann“) und die Pop-Band Marquess („Sommerhit“) reihen sich in die Liste der Preisträger ein.

Dennoch: Karl heinz Böhm jedes Jahr für sein Engegement durch diverse Preise zu ehren ist Schwachsinn und auch ansonsten sind es wie gesagt immer die gleichen, die ausgezeichnet werden. Fehlt nur noch Grönemeier. Der war nicht dabei !

Artikel vom 13. März 2008

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