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Musik-Downloads der digitale Markt boomt!

Von Alexander Marcus

internet_surfenMan kann es nach dem Gejammer der Branche kaum glauben, die Zahlen des legalen Musikdownloads – Marktes sind Spitze.

Im Jahr 2007 gab es 1,7 Milliarden Downloads mit fast 3 Milliarden Dollar Umsatz! Und der Umsatz steigt stetig weiter. Das bedeutet, dieser Markt hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt.
Und es gibt noch etwas Interessantes, die Plattenfirmen entdecken die Schallplatte wieder.
Allerdings hat die ganze Sache einen bitteren Beigeschmack, den illegalen Download. Es sind die Tauschbörsen, wie zum Beispiel Kazaa, auf denen mittels Tauschprogrammen Millionen Nutzer Musik zum illegalen Vertrieb mittels Download einstellen und tauschen. Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, sagt gegenüber „Heute.de“ dazu, “Ich kann dieses nicht nachvollziehen, weil’s für mich so eine Art Selbstbedienungsmentalität ist”.
Der Schaden beträgt nach Verbandsangaben durch Internetpiraterie und illegale Kopien eine Milliarde Euro pro Jahr. Mit legalen Angeboten versucht die Branche gegenzusteuern. Auf Plattformen wie Musicload, eMusic oder iTunes kann man sich gegen Bezahlung seinen Lieblingstitel oder Album legal herunterladen.
Damit möchte man das Verhältnis von 20 illegalen Musikdownloads auf einen legalen zum Positiven ändern.
Trotz Digitalmusik halten sich CD und Schallplatte standhaft. Die CD bremst durch aufwendige Sammlereditionen die fallenden Verkaufszahlen und die Schallplatte hat schon längst ihre Fans gefunden.
Schallplatten haben in der Zwischenzeit einen gewissen Kultstatus erreicht und werden auch von einer ganz jungen Klientel gekauft.
Die größte Einnahmequelle der Musikwirtschaft sind aber zurzeit die Live – Konzerte. Es sind einzigartige Events, für die die Konzertbesucher auch bereit sind, Kartenpreise jenseits von 100 Euro zu zahlen.
Egal welches Tonträgermedium oder welche Live – Präsentationsform, das sind die Märkte, mit denen die Musikindustrie Geld verdient, verdienen muss um die Künstler bezahlen zu können. Denn ohne bezahlte Künstler gibt es keine Musik.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Illegaler Musikdownload ist kein Kavaliersdelikt, nein es ist ein Straftatbestand. Wer sich Musik auf diesem Wege beschafft, der vergreift sich an den Löhnen der Musikschaffenden!

Artikel vom 27. Februar 2008

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