Max Greger, Paul Kuhn, Hugo Strasser präsentieren A Tribute to Glenn Miller
?A Tribute to Glenn Miller?
Seit Sommer 2000 touren die Swing Legenden Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser im Einklang mit der SWR Big Band durch Deutschland und faszinieren das Publikum. Am 01.März 2004 wäre Glenn Miller 100 Jahre alt geworden. Sein unverkennbar weltberühmter Sound nimmt im neuen Programm der Swing Legenden ab Herbst 2004 einen gebührenden Platz ein. Mit dem Anliegen ? A Tribute To Glenn Miller ? präsentieren Max Greger und die SWR Big Band in original getreuer Interpretation die berühmtesten Titel dieser einmaligen Persönlichkeit. Hugo Strasser wird mit samtweichem Ton und bestechender Technik Kompositionen seines Vorbildes Benny Goodman darbieten. Paul Kuhn swingt als Pianist und Sänger in bewährter Weise im Verbund mit den Musikern der SWR Big Band. Eine weitere musikalische Farbe haben die Zick Sisters im Gepäck. Mit Evergreens aus dem Repertoire der berühmten Andrew Sisters werden sie das Publikum begeistern.
Swing Legenden ? A Tribute To Glenn Miller ? bietet jedem Liebhaber dieser Musikrichtung eine perfekte Swing-Show.
31.07.2004
20.00 Uhr
Altusried
Freilichtbühne
28.10.2004
20.00 Uhr
Düsseldorf
Tonhalle
29.10.2004
20.00 Uhr
Aachen
Eurogress
02.11.2004
20.00 Uhr
Chemnitz
Stadthalle
03.11.2004
20.00 Uhr
München
Philharmonie
07.11.2004
18.00 Uhr
Zwickau
Stadthalle
08.11.2004
20.00 Uhr
Berlin
Friedrichstadtpalast
09.11.2004
20.00 Uhr
Dresden
Kulturpalast
10.11.2004
20.00 Uhr
Erfurt
Messehalle
11.11.2004
20.00 Uhr
Nürnberg
Meistersingerhalle
11.01.2005
20.00 Uhr
Mannheim
Rosengarten
12.01.2004
20.00 Uhr
Magdeburg
Stadthalle
13.01.2004
20.00 Uhr
Bielefeld
Stadthalle
22.02.2005
20.00 Uhr
Kempten
BigBox
23.02.2005
20.00 Uhr
Würzburg
CCW
24.02.2005
20.00 Uhr
Bregenz
Festspielhaus
11.03.2005
20.00 Uhr
Braunschweig
Stadthalle
12.03.2005
20.00 Uhr
Hamburg
Musikhalle
24.03.2005
20.00 Uhr
Augsburg
Kongresshalle
26.03.2005
20.00 Uhr
Nordhausen
Wiedigsburghalle
27.03.2005
20.00 Uhr
Suhl
CCS
14.04.2005
20.00 Uhr
Frankfurt
Alte Oper
15.04.2005
20.00 Uhr
Niedernhausen
Rhein-Main-Theater
25.04.2005
20.00 Uhr
Münster
Halle Münsterland
26.04.2005
20.00 Uhr
Bochum
Ruhrkongress
27.04.2005
20.00 Uhr
Köln
Philharmonie
28.04.2005
20.00 Uhr
Wuppertal
Stadthalle
29.04.2005
20.00 Uhr
Hannover
Kuppelsaal
Max Greger
Geboren wurde Max Greger am 2. April 1926 in München - Giesing. Im Alter von zehn Jahren bekam er von seinem Großvater ein Akkordeon geschenkt. Das war die Grundlage für seinen musikalischen Werdegang. Greger studierte vor dem Krieg Klarinette und Saxofon am Münchner Konservatorium und spielte nach Kriegsende in kleinen Jazzorchestern oder machte Tanzmusik in amerikanischen Offizierskasinos. 1948 gründete er sein Max-Greger-Sextett, das ebenfalls in Clubs spielte und schon bald erste Schallplattenaufnahmen machte. Rasche Popularität erlangten dabei Eigenkompositionen wie ?Auf Bergeshöhen?, ?Keiner küsst wie du? oder der ?Teenager Cha Cha?. Der große Durchbruch kam 1959, als Greger mit seinem Orchester als erste westliche Band seit 35 Jahren in der Sowjetunion gastierte. Alle Konzerte waren ausverkauft. Von 1963 bis 1977 hatte Greger einen festen Vertag mit dem ZDF und spielte mit seiner Big Band in großen Fernsehshows wie ?Musik ist Trumpf?, ?Der Goldene Schuss? oder ?Der große Preis?. Was Max Greger vor allem auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit: Swingende Volksmusik spielt er mit der gleichen Hingabe wie vollblütigen Jazz, Schlager, Klassik oder Tanzmusik. Seine LPs mit den klassischen Standardtänzen fehlen in keiner Tanzschule. Seine Popularität fand in über 3000 für Rundfunk und Schallplatte eingespielten Aufnahmen ihren Niederschlag. Er nahm rund 150 LPs auf, die meisten im strikten Tanzrhythmus. Als einer der wenigen deutschen Jazz - Persönlichkeiten wurde ihm die Ehre der Aufnahme in das Riemann - Musiklexikon zuteil. Seit 1992 ist Max Greger bei öffentlichen Veranstaltungen und Studioproduktionen Gastdirigent der SWR Big Band.
Hugo Strasser
1922 in München geboren, als 5. von 6 Kindern der Familie. Die Eltern liebten die Musik und alle Strasser Kinder durften ein Instrument ihrer Wahl erlernen. Hugo begann mit der Mundharmonika und im Alter von 7 Jahren spielte er in der Kinderstunde des Bayrischen Rundfunks sein erstes Solo. Mit 16 Jahren wurde er Schüler von Prof. Arnold, dem damaligen Soloklarinettisten der Bayrischen Staatsoper, an der Akademie der Tonkunst. Nach glücklicher Heimkehr aus dem Krieg spielte Hugo Strasser ab 1945 in den Soldatenclubs der US-Army, wo seine Neigung zur Swingmusik voll zur Geltung kam. Über die Freddy Brocksieper-Band kam er 1949 zu Max Greger- Die großen Erfolge der ersten 5 Jahre mit Max ließen in ihm den Entschluss reifen, selbst eine Band zu gründen. So hatte das Orchester Hugo Strasser 1955 Premiere und spielte seine erste erfolgreiche Ballsaison im Deutschen Theater in München. Im Bayrischen Rundfunk wirkte das Orchester bei vielen Livesendungen und Produktionen mit. Durch die solistisch eingesetzte Klarinette mit dem unverkennbaren weichen Ton gelang es ihm, einen eigenen Sound zu entwickeln, der bis auf den heutigen Tag seine vielen Fans in aller Welt immer wieder begeistert. Seit 34 Jahren ist Hugo Strasser das Elite-Tanzorchester der EMI Electrola. In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband spielte er unzählige Tanzmusikproduktionen ein, die in ununterbrochener Folge zu Tanzplatten des Jahres gekürt wurden. An Aufhören denkt Hugo Strasser nicht. Seine Vitalität ist ungebrochen und wie er selbst sagt: ? Der anhaltende Erfolg bei meinem großen Publikum ist die beste Medizin um mich fit zu halten.?
Paul Kuhn
Am 12. März 2003 feierte einer der größten Entertainer des deutschen Musikbusiness seinen 75. Geburtstag. Kurz vorher veröffentlichte er seine neue CD ?Paul Kuhn and the Best ? Young at heart?, die sogleich den ?Preis der deutschen Schallplattenkritik? einheimste. Paul Kuhn, nach über sechs Dekaden Karriere noch immer mit gleich bleibendem Elan im Einsatz, hat wie kaum ein anderer die hiesige Jazzszene sowie die gehobene Unterhaltungsmusik geprägt, als Pianist und Sänger, als Komponist und Arrangeur, als Conductor und Talentsucher. Mit einer großen Tournee durch viele deutsche Städte bedankt sich ?der Mann am Klavier?, für den die Bühnenpräsenz so wichtig ist wie die Luft zum Atmen, bei seinem Publikum.
Heimlich lauschte er als Schüler eines Frankfurter Internats im Jahr des Kriegsausbruchs den Jazzplatten von Glenn Miller und Benny Goodman. Eine beginnende Liebe, die nach den dunklen Jahren des Krieges zu einer langen Liaison führen sollte. Seinen Vorbildern Art Tatum und George Shearing nacheifernd, gründete er bereits 1951 sein erstes Quartett und eroberte sich in der Gunst der deutschen Zuhörer schnell den ersten Rang unter den Pianisten. Frühe, heute legendäre Aufnahmen mit Quintett-Formation vom Deutschen Jazz-Festival Frankfurt aus den Jahren 1954/55 offenbaren schon seine Erfindungsgabe als Arrangeur, die er fortan auch mit Arbeiten für BigBands belegen konnte. Hier orientierte er sich ganz an der Tradition von Count Basie, die er clever modernisierte und mit subtilem rhythmischem und instrumentatorischem Witz versah. Ebenfalls in den Fünfzigern avancierte Kuhn zum Komponist pfiffiger Schlager wie z.B. mit dem Hit ?Der Mann am Klavier? oder ?Die Farbe der Liebe?, später noch der Evergreen ?Es gibt kein Bier auf Hawaii?. Seine Kollaborationen mit den Unterhaltungsstars jener Zeit, allen voran Catarina Valente, bleiben unvergessen, ebenso seine zahlreichen Mitwirkungen in populären Musikfilmen, die er durch seinen einzigartigen Charme belebte. In den Siebzigern schließlich begab er sich auch aufs Parkett der TV-Sendungen, vielen sicherlich seine SFB-Show ?Hallo Paulchen? in Erinnerung. Ab 1968 war er Dirigent und Arrangeur der SFB Big Band, die unter seiner Leitung eines der beliebtesten deutschen Orchester dieses Genres wurde und mit der Einspielung diverser Schallplatten sowie auf zahlreichen Auslandstourneen Ruhm erntete. Auch in den 80er - Jahren hat Paul Kuhn in verschiedenen Shows im ZDF und in der ARD sehr erfolgreich mitgewirkt. Seit vielen Jahren ist Paul Kuhn ständiger Gastdirigent der SWR Big Band bei öffentlichen Veranstaltungen und Studioproduktionen. Die auf dem Schallplattenmarkt erschienenen CD´s ?Best of the Swing Big Bands? mit der SWR Big Band unter seiner Leitung fanden großen Anklang bei den Freunden dieser Musikrichtung.
Sein eigentlicher künstlerischer Nukleus, der Jazz, blieb in seinem Werk stets präsent. Dies verdeutlichten vor allem seine vier CD-Veröffentlichungen aus den letzten fünf Jahren, in denen sich Paul Kuhn mit einer ausgewogenen, feinsinnigen Auswahl von Swing- und Bebop-Standards als Grandseigneur des Genres erweist. Sowohl im Trio mit dem Drummer Willy Ketzer, seit zwanzig Jahren an seiner Seite, und dem auch bogentechnisch brillanten Bassisten Paul G. Ulrich, aber auch in größerer Besetzung begeistert der unverbrauchte Esprit Kuhns. Für seine Einspielungen ?Play it again, Paul? und ?My world of music? überreichte Dieter Kürtsen ihm anlässlich der Weihnachts-Gala in seiner Heimatstadt Wiesbaden 2001 den Preis des Bundesverbands der phonographischen Wirtschaft. Und am 1997 mitgeschnittenen Live-Event ?I wish you love? aus der Kölner Philharmonie lässt sich ablesen, welch angenehm swingende und beglückende Erfahrung ein Konzertabend mit Paul Kuhn ist.
Die SWR Big Band
Seit fast 50 Jahren ist die SWR Big Band auf den Gebieten des Swing und Big Band Jazz, der Unterhaltungs-, Pop- und Tanzmusik äußerst erfolgreich. Während dieser Zeit hat Professor Erwin Lehn - er ging 1992 in den Ruhestand - 40 Jahre die Big Band geführt. Im Laufe der letzten Jahre ist die Formation musikalisch und personell jünger geworden, was sich an der Auswahl des Repertoires bei Studioproduktionen und öffentlichen Auftritten zeigt. Neben klassischen Jazz- und Swingproduktionen mit herausragenden nationalen und internationalen Musikpersönlichkeiten wie Bill Holman, Frank Foster, Manny Albam, Rob McConell, Bob Mintzer, Maria Schneider, Paul Kuhn, Max Greger, Diether Reith und dem leider viel zu früh verstorbenen Horst Jankowski sin eine große Anzahl an Tanzmusiktiteln, Songs aus dem Pop- und Rockbereich, Musical-Melodien, Evergreens und Filmmusiken mit Klaus Wagenleiter, Max Greger jun., Klaus Peter Schöpfer und Ralf Schmid produziert worden. Eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit hat es dabei u.a. mit Clark Terry, Phil Woods, Edda Cameron, Bill Ramsey, Tony Christie, Robert Kreis, Marc Marshall und Rondo Piano gegeben. Dieses reichhaltige Musikangebot wurde 1992 auf ca. 40 CDs veröffentlicht. Musikalischer Partner ist die SWR Big Band auch bei Galaauftritten von Stars aus dem Showbusiness. So wurden in den vergangenen Jahren beim SWR Ball Al Martino, Gloria Gaynor, Ricci e Poveri, Umberto Tozzi, The Supremes, Toto Cutugno und The Temptations begleitet. Bei Showveranstaltungen sind Angelika Milster, Ingrid Peters, Ireen Sheer, Margot Werner, Tony Christie, Roberto Blanco u.v.a. mit der Band aufgetreten. Zum Aufgabengebiet der SWR Big Band gehört die Mitwirkung bei Fernseh- und Rundfunksendungen. Unter der Leitung von Dieter Reith wirkt die SWR Big Band u.a. regelmäßig in der Fernsehsendung ?Verstehen sie Spaß? mit.
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