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Die Scheunenrocker versprühen gute Laune

Von Christine Kroening

Die Scheunenrocker versprühen gute Laune„Zeit zum Feiern“ heißt das neue Album der stets gut gelaunten Nordlichter Benji, Ralph und Roman, besser bekannt als die Scheunenrocker.

Ihr Repertoire reicht von Songs zum Schunkeln, Abtanzen bis hin zum Mitklatschen und sogar Träumen. Es beweist, dass die Vollblutmusiker viel mehr zu bieten haben als nur Shanties. Auf gemeinsamer Tour sind die Drei seit 1999. Damals sorgten sie mit „Hermann Löns, die Heide brennt“ auf Anhieb für Furore, TV Auftritte, sowie Erfolge in den Charts folgten unaufhaltsam.

Wie sie mit dieser Beliebtheit umgehen, welche Bedeutung die Kuh als ihr Symbol hat, und was ihr größter Traum ist, das befragte sie Hithaus in einem persönlichen Interview.

Hithaus: Seit 1999 sind Sie nun in der Musikszene vertreten, was hat sich seitdem für Sie verändert?

Scheunenrocker: Wir sind in den letzten Jahren sehr viel gereist und haben viele nette Menschen kennengelernt. Als wir noch in anderen Bands gespielt haben, war das mehr regional. Aber jetzt sind wir schon fast überall in Deutschland gewesen. Wir haben aber auch im Ausland, Schweiz, Österreich, Nederland und Kanada getourt. Das ist natürlich was anderes als nur regional aufzutreten.

Hithaus: Nervt Sie nicht manchmal dieses ständige Fröhlich-Sein, was Sie ja zweifelsohne mit Ihrem Musikstil verkörpern?

Scheuenrocker: Wir sind generell Frohnaturen und brauchen das nicht zu spielen, da wir einfach so sind und so sein dürfen.

Hithaus: Sie treten ja auch oft am Ballermann auf, gibt es Unterschiede zum deutschen Publikum?

Scheunenrocker: Dort ist doch hauptsächlich deutsches Publikum. Aber es ist so, dass Leute im Urlaub natürlich mehr Gas geben.

Hithaus: Welche Bedeutung hat eigentlich Ihr „Kuhoutfit“?

Scheunenrocker: Wir hatten damals ein Schlagzeug, dass mit Kuhfell bezogen war und da wir vom Lande kommen, kam irgendwann die Idee, auch Hosen schneidern zu lassen. Mittlerweile wurde das Kuhfell teilweise durch schwarzes Leder ersetzt. Übrigens ist es nur Imitat, keine echte Kuh! Wichtig für alle Tierliebhaber.

Hithaus: Alle drei Scheunis entstammen Musikerfamilien. Hat Sie das geprägt für Ihre Laufbahn, oder zumindest den Einstieg erleichtert?

Scheunenrocker: Das hat den Einstieg sehr erleichtert. Man ist mit der Musik aufgewachsen. Das hat uns sehr geholfen.

Hithaus: Sie sind vom Musikstil her sehr vielseitig, welche Richtung liegt Ihnen persönlich besonders am Herzen?

Scheunenrocker: Wir lieben generell Musik. Da kann man sich nicht zu sehr festlegen. Daher findet man in unseren Songs Einflüsse, wie Schlager, Rock, Raggae, Country, Pop, etc.. Wichtig ist es, dass unsere Musik allen Freude bereitet.

Hithaus: Sie begleiten aktuell auch Andrea Berg auf ihrer Tour, was bedeutet das für Sie?

Scheunenrocker: Das wir da dabei sein dürfen ist für uns echt eine Ehre. Wir sind sehr dankbar, dass wir bei einer so tollen Tour dabei sein dürfen.

Hithaus: Das aktuelle Album heißt „Zeit zum Feiern“, was erwartet die Fans darauf, was ist das Besondere?

Scheunenrocker: Das Album “Zeit zum Feiern” ist ja schon eine Weile auf dem Markt und war sehr erfolgreich. Derzeit arbeiten wir am neuen Album. Vorab gibt es eine neue Single “Heiliger Bimbam”, die immerhin auf Platz 2 der WDR4 Top17 gelandet ist. Die nächste Single wird “Wolke Nr.7″ heißen. Soviel darf ich schon mal verraten.

Hithaus: Sie sind privat gute Freunde, gibt es im beruflichen Alltag schon mal Streitigkeiten, und wie gehen Sie damit um?

Scheunenrocker: Wie in jeder guten Ehe gibt es mal Krach. Aber da wir uns schon so lange kennen, wissen wir, wie wir damit umgehen müssen.

Hithaus: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus, welches sind Ihre persönlichen Ziele?

Scheunenrocker: Wir hoffen, dass unsere Fans und wir selber auch gesund bleiben, damit wir alle noch lange Spass an der Musik haben können und schöne Feste zusammen feiern.

HITHAUS bedankt sich herzlich bei den Scheunenrockern für das Interview und wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Artikel vom 19. Mai 2008

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