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Anitha Warnes verhöhnt die Opfer der Brandkatastrophe von Ludwigshafen

Von Alexander Marcus

anita_warnesEs gibt wohl keinen Menschen in Deutschland, der nicht von den furchtbaren Bildern der Brandkatastrophe in Ludwigshafen, ganz unabhängig davon, wie unflätig sich im Anschluss daran viele Türken in Deutschland benommen haben, berührt ist.

Es ist ein nationalitätenübergreifendes Grauen, was dort stattgefunden hat.

Aber ausgerechnet eine Künstlerin, die sich fern jeder Realität auf ihrer eigenen Homepage als „Schlagerpop Queen” bezeichnet, Anitha Warnes, besudelt auf man kann schon sagen, auf ganz perverse Weise die Opfer dieser mehr als schrecklichen Katastrophe.

Schon die bloße Ankündigung dieser, ein Benefizkonzert für diese Opfer veranstalten zu wollen, lässt  Fragen nach dem Wieso aufkommen.
Laut eigener Homepage sieht deren Terminkalender mehr als dürftig aus und von großen Erfolgen kann man da nicht sprechen.

Die Aussagen der blonden Sängerin auf ihrer Homepage „Fest zusagen kann ich dass 1€ von meiner Single … unbürokratisch an die Opfer geht“ und „Ich würde mich sogar für den Playboy, oder Penthouse ausziehen, wenn ich wüsste dass ich dadurch schnell effektiv helfen könnte“, lassen einen mehr als nachdenklich werden.

Betrachtet man sich aber dann die Sache genauer und studiert die Fakten, so kommt einem dabei schnell der Verdacht auf, das die Sängerin eiskalt auf Kosten der Leichen groß rauskommen will – Endlich soll der Ruhm für sie kommen, den sie sich seit Jahren wünscht.

Der Höhepunkt und da hört der Spaß ganz auf, ist aber der Liedinhalt der Single, “…Komm ich hol Dir einen runter…”.

Hierzu gibt es nichts mehr zu sagen, außer das dies eine grobe Verletzung und Verleumdung der Opfer und Hinterbliebenen der Katastrophe ist.

Lässt der Songtext “…Komm ich hol Dir einen runter…” schon Schlimmes ahnen, so wird wohl durch deren Aussage „Ich würde mich sogar für den Playboy, oder Penthouse ausziehen“ einen ganz schlimmen Verdacht aufkommen müssen.

Damit ist die Grenze zur Perversion mehr als überschritten, denn eine während eines Aktfotoshootings singende „Komm ich hol Dir einen runter“ Sängerin ist doch eine mehr als beleidigende und verleumdende Aussage für die Opfer und deren Hinterbliebenen dieser Katastrophe.
Es ist der Versuch über Leichen zum Erfolg zu kommen.

Alexander Marcus von Hithaus meint: Auf diesen Vorfall sollte ganz klar mit einem grundsätzlichen Auftrittsverbot reagiert werden.

Artikel vom 27. Februar 2008

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